Was ist nur mit Spiegel TV los?

Spiegel TV scheint vom Politically-Incorrect-Geist unterwandert zu sein. Was ist da nur passiert? Jetzt taucht schon das zweite Video innerhalb weniger Tage auf, bei dem am Ende eines Berichtes über Kültürbereicherung Claudia Fatima Roth mit ihrem „Türkei-Sonne-Mond-und-Sterne-Spruch“ kommt. Lehnen sich etwa immer mehr Medien gegen den linksgrünen Multikulti-Terror auf?

(Von byzanz)

Spiegel TV ist an Bord, als der Poker-Räuber Jihad Khaled Chetwie aus dem Libanon nach Deutschland zurückfliegt. Nun, wenn es um Abgreifen von Sozialhilfe, Abziehen von scheißdeutschen Opfern und Absitzen einer Gefängnisstrafe geht, scheint der Kartoffel-Staat dann doch attraktiv.

Es ist bezeichnend für das Irrenhaus Absurdistan, dass ein gewalttätiger Straftäter aus seinem Heimatland zur Haftverbüßung nach Deutschland zurückkehrt, ohne dass die Politik hierauf reagiert. Unsere Gesellschaft bleibt aufgerufen, ihre interkulturelle Kompetenz dadurch unter Beweis zu stellen, dass sie den Straftätern die Strafverfolgung und den Strafvollzug angedeihen lassen, die dem ihrer Herkunftsländer entsprechen. Soviel kulturelle Rücksichtnahme sollte dann schon sein.

Als sich die Spiegel TV-Kamera im Flugzeug auf Jihad richtet, beginnen Begleitpersonen des libanesischen Kurden einen temperamentvollen interkulturellen Dialog, der dem Kulturkreis entsprechend in einem Handgemenge endet.

Bei der weiteren Recherche stoßen die Journalisten auf einen regelrechten Bereicherungs-Sumpf. Die kurdische Großfamilie hat elf (!) Kinder. Wow, da fließt der Kindergeld-Rubel im Sozialhilfeparadies Kartoffelland. Als der TV-Reporter für ein Interview das Haus betreten möchte, werden ihm noch interkulturelle Tipps mit auf den Weg gegeben: „Wundern Sie sich nicht, wenn Sie dann ein blaues Auge haben oder Ihnen der Finger abgeschnitten wird.“ Danach fällt noch etwas, das sich wie „Oh Allah“ anhört.

Ein anderer Pokerräuber ist der Türke Mustafa, der ebenfalls den Knast hierzulande dem seiner Heimat vorzieht. Spiegel TV beschert uns hier knapp sieben unterhaltsame Minuten mit tiefen Einblicken in die Abgründe einer Parallelwelt:

Ja, Claudia Fatima. Nicht nur uns, sondern auch Spiegel TV und immer mehr Bürgern dieses Landes gefallen an der Türkei nicht nur „Sonne, Mond und Sterne“. Die Eiapupeia-Multikulti-Welt bekommt langsam Risse. Genauso wie die DDR-Mauer erst Risse bekam und dann fiel, wird die Schutzglocke um die Bereicherungs-Parallelwelt irgendwann weg sein.

Dann werden die Bürger dieses Landes einen klaren Blick auf die Zustände erhalten, die sich mitten unter uns bisher ungehindert ausbreiten konnten. Mit Hilfe von mutigen Journalisten wie denen von Spiegel TV, denen sich hoffentlich noch viele weitere anschließen. Gegen den verordneten PC-Mainstream. Auf dass sich dieses Land aus einem Irrenhaus wieder in einen Normalzustand entwickeln kann.

(Videobearbeitung: Antivirus)




Pfarrerin vergleicht Israel mit Südafrikaapartheid

Antisemitin Frida RotheFrida Rothe (Foto), Pfarrerin und Gattin des Islambeauftragten der Baden-Württembergischen Landeskirche Heinrich Georg Rothe, verglich in einem Geistlichen Beitrag im Lokalblatt Der Teckbote den Staat Israel mit dem ehemaligen Apartheidregime von Südafrika betreff der Situation in Gaza und den palästinensischen Autonomiegebieten. Kein Mensch redet von „Kairos Palästina“, einem Pamphlet das in linksaußenstehenden Kreisen zirkuliert.

Ich möchte auch gar nicht darauf verlinken, die Pfarrerin Frida Rohte meinte diesen Samstag jedoch in ihrem Geistlichen Wort darauf hinzuweisen müssen. Sie verglich dabei direkt Gaza und die palästinensischen Autonomiegebiete mit der ehemaligen Apartheidregierung in Südafrika und setzte die israelische Regierung damit gleich.

Auszug:

Heute folgen Christen aus Palästina. Aus dem Leid der Besatzung heraus stoßen sie – so sagen sie – einen Hoffnungsschrei aus. Sie nennen ihn „Kairos Palästina“. Sie hoffen, dass Gott ihr Volk von Besatzung und Landnahme befreit, wie er die Menschen in Südafrika von der Apartheid befreit hat. Sie erwarten, dass Christen in der ganzen Welt ihren Schrei aufnehmen, im Geist des Osterglaubens von Liebe und Versöhnung.
Und wir? Erkennen wir den entscheidenden Augenblick?

Ich möchte gar nicht detailliert darauf eingehen, das können andere viel besser. Auf Israelaktuell wird dabei unter anderem auf den massiven Druck und die Gewaltandrohung der Hamas hingewiesen, solch ein Dokument zu unterzeichnen. PI-Leser haben diesbezüglich genügend Beispiele erhalten, wo Personen, die sich gegen die Hamas stellten, zur Warnung ins Knie geschossen wurde. Diejenigen haben dann verstanden, was es bedeutet, sich gegen die Hamas aufzulehnen. Israelaktuell umschreibt es natürlich höflicher.

Interessant ist ein Vortrag von eben dieser Pfarrerin Frida Rothe am 1. Juli 2008 in Gemeindehaus Kohlesbach in Weilheim-Teck. Der Titel ihres Vortrags vor einem Dutzend Rentner war „60 Jahre Staatsgründung Israel – 60 Jahre Nabka der Palästinenser“. Eigentlich ein lobenswerter, neutraler Titel, werden doch fairerweise beide Sichtweisen im Titel erwähnt und es wäre ein neutraler Vortrag zu erwarten gewesen. Die schlimmsten Befürchtungen, die mancher Teilnehmer trotzdem hatte – man kennt ja seine Pappenheimer – wurden negativ weit übertroffen. Zuerst erzählte sie, dass sie von ihrer letzen Reise zu befreundeten Palästinensern in Ramallah berichten möchte. Dummerweise funktionierte die CD mit den Bildern nicht, allerdings hatte sie eine ältere CD mit, wo vorherige Besuche archiviert waren. Nach diesen Anfangsschwierigkeiten konnte sie also loslegen, der Inhalt ist kurz zusammengefasst das übliche antisemitische Muster unserer Linken und Linksaußen.

Antisemitisch ist meiner Definition nach, wenn bei gleicher Ausgangslage identisches Handeln unterschiedlich bewertet wird, je nachdem ob man Palästinenser oder Israeli ist. Es war in kürzester Zeit klar, der Israeli ist an allem schuld, das altbekannte antisemitische Muster. Zum Beweis hatte sie natürlich Bilder vom Grenzzaun, oder sie nennt es ja Grenzmauer. Sie zeigte dann ein Bild mitten in der Altstadt, wo die Mauer neun Meter hoch ist. Das empörte Raunen der älteren Zuhörer war nicht zu überhören, da kam doch manche Ideologie aus der Hitlerjugend-Zeit manches Zuhörers in deren Gedächtnis. Ein Zuhörer wies darauf hin, dass ca. 95 bis 98 Prozent der Länge aus Zaun bestehen, und diese Fotografie an exponierter Stelle war, wo erstens TV-Teams von der Hamas zu bestimmten Terminen eingeladen wurden, um dann medienwirksam fröhliches Steinewerfen auf Israelis zu inszenieren. Er wies auch darauf hin, dass es gerade an solche Stellen die Mauer neun Meter hoch ist, damit man nicht Steine darüber werfen kann, da mancher Israeli hier durch einen Steinwurf schon einen Schädelbruch erlitten habe. Ferner wurde sie darauf hingewiesen, dass die eigentliche Ursache des Grenzzauns die Selbstmordattentäter aus Gaza und Westjordanland seien, wurden doch 2002 über 211 Israelis von ihnen getötet, und nach dem Bau des Schutzzauns sei die Zahl der Ermordenten 2006 auf sechs Ermordete und 2007 auf einen Ermordeten zurückgegangen. Die Pfarrerin wischte diesen Einwand mit den Worten beiseite, dass eine Mauer oder ein Zaun keine Lösung für den Konflikt sei.

Dann machte sie einen Gedankensprung und berichtete von Ahmadinedschads berüchtigter Rede: die altbekannte linksextreme Version, dass er gar nicht gesagt habe, dass er die Israelis ins Meer treiben werde, sondern dass es falsch übersetzt wurde. Dazu muss man sich fragen, ob diese Haarspalterei denn so entscheidend ist, dass er ein übelster Antisemit ist, das ist einfach unbestreitbar. In ihrem Antisemitismus ist ihr offenbar jeder Verbündete recht. Als nächstes kam dann die Story vom angeblichen Landraub der Israelis. Dass dies die direkte Folge der Angriffskriege der arabischen Staaten ist, wird natürlich unterschlagen. Dann erzählte sie noch von einer palästinensischen Hochzeit, wo sie eingeladen wurde und mitfeiern durfte. Natürlich herrschte dort strenge Geschlechterapartheid, Männer und Frauen feierten streng getrennt, sie betonte auch, wie toll dies sei ohne die Männer zu feiern.

Das Beeindruckendste war, als sie noch mit glänzenden Augen erzählte, wie sich ihre Tochter – offenbar ganz die Mutti – ein Hijab zu kaufen und tragen wünschte, und sie berichtete wie nett, begeistert und freundlich die Verkäuferin war und die Tochter sich ganz besonders über ihr neues Kopftuch freute.

Zum Schluss frug noch ein Zuhörer, da sie ja länger in Jerusalem lebte, ob sie denn auch israelisch-jüdische Freunde gefunden habe bzw. damals kennengelernt habe. Die Antwort überraschte dann eigentlich nicht mehr. Nein, sie habe im arabischen Teil von Jerusalem gelebt, und habe deshalb ausschließlich arabische Freunde und habe auch keine israelischen gesucht, da „sie schon immer auf der Seite der Unterdrückten, Wehrlosen und Rechtlosen stehe.“

Aha, so einfach ist die Welt.

P.S.: Ich hörte später noch, dass ein Teilnehmer der Pfarrerin Brigitte Turnacker von der dazugehörigen Kirche anbot, kostenlos ein Referat aus israelischer Sicht vor diesen Rentnern zu halten. Er wartet heute noch auf eine Antwort auf seinen Brief.

» Email an Frida Rothe: pfarramt@kirche-gutenberg.de

(Gastbeitrag von Anonymouse)




Miss-Wahlen in islamisch-kritischer Perspektive

Das palästinensische Fernsehen ereifert sich in folgendem Beitrag ausnahmsweise nicht über Israel, sondern über Schönheitsköniginnen. Wer eine echte „muslimische Schwester“ sein will, darf an einer derart unislamischen Zurschaustellung der Frau nicht teilnehmen. Die Hüterinnen islamischen Rechtglaubens formieren sich darum zu einer Widerstandsbewegung der Musliminnen gegen die Bedrohung der islamischen Nation durch den dekadenten Westen.

Falls Sie es noch nicht wussten: Die ganzen westlichen Miss-Wahlen wurden nur erfunden, um muslimischen Männern den Kopf zu verdrehen und sie von der Scharia und vom Dschihad abzuhalten.

Die wahre palästinensische Schönheitskönigin ist, so erklärt Dr. Kifah Al-Ramali (Foto) von der islamischen Universität in Gaza im Interview mit verklärter Stimme,

„die Mutter, die im Dschihad mitkämpft. Die Mutter, die standhaft bleibt und die Belagerung übersteht. Die Mutter, die sagt: Wir werden hungern, aber uns nicht beugen. Die Mutter, die Märtyrer geopfert und Duldsamkeit gezeigt hat. Sie ist die Frau des Märtyrers, der sie in der Blüte des Lebens mit den Kindern allein gelassen hat. Doch sie sagt: Ich werde standhaft bleiben und ich werde meine Kinder zu Mudschahedin erziehen. Sie ist die Mutter, die ihren Mann, ihre Söhne und ihre Töchter verloren hat, ihr Haus und ihren Schutz. Dennoch zeigt sie Duldsamkeit. Sie ist die Königin aller Frauen auf der ganzen Welt, nicht bloß Palästinas.“




Ist die Kritische Theorie noch zu retten?

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1830), der Erfinder des "Weltgeists"Eine auffallende Stille ist eingekehrt in den Feuilletons unseres Blätterwaldes, seit Mathias Brodkorb erkannt und in seinem bei endstation-rechts.de erschienenen Artikel Die „Kritische Theorie“ frisst ihre Kinder – Antisemitismusforscher Wolfgang Benz ist plötzlich selbst ein Antisemit dargelegt hat, dass man sich in das Lager derjenigen begeben müsste, denen die Bedrohung des Deutschland von damals durch „jüdische Finanzkapitalisten“ und „Bolschewisten“ mindestens ebenso plausibel erscheint, wie die Bedrohung durch das Gedankengut, aus dem sich „die Realität des islamistischen Terrorismus“ speist, wenn man die Vergleichbarkeit der heutigen Islamkritik mit dem Antisemitismus des historischen Nationalsozialismus ernsthaft aufrechterhalten können möchte.

(Ein Bail-out-Versuch von Haiduk)

Die von Horkheimer, Adorno u.a. begründete Kritische Theorie mit ihrer „ins Quasi-Metaphysische gewendeten Singularitätsthese“ scheint somit an einen Endpunkt gekommen. Das bedeutet sicher nicht, dass sich das, worum es dem grünen Außenminister Joseph Fischer ging, als er 2005 von Auschwitz als dem „Gründungsmythos der Bundesrepublik“ sprach, überlebt hätte. Es bedeutet aber, dass sich mit einem Diskurs auf Basis der Kritischen Theorie keinerlei Erkentnisse mehr gewinnen lassen, die den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben könnten. Grund hierfür ist gemäß Brodkorb, dass die Plausibilität der Vergleichbarkeit ganz wesentlich vom „politischen Standpunkt“ des Betrachters abhängt. Die von Adorno begründete Negative Dialektik mit ihrer Logik des Zerfalls trug somit also nicht viel weiter, als Hegels (positive) Dialektik mit ihrer Logik des Werdens.

Konsequent zu Ende gedacht bedeutet das allerdings auch, dass die Vergleichbarkeit des historischen Nationalsozialismus mit dem Islam — hier wie da begriffen als Totalitätsprinzip im politischen Raum — auf tönernen Füßen steht. Um nun eine Idee zu bekommen, wie sich vielleicht wenigstens Teile der Kritischen Theorie dennoch retten lassen könnten, mag es nützlich sein, zurückzublicken und sich zu vergegenwärtigen, wie dieser Nationalsozialismus von denjenigen wahrgenommen worden war, die damals ihr Leben dafür einsetzten und hingaben diese Mordmaschine zu stoppen, nachdem sie gewissermaßen erkannt hatten, dass die „Waffe der Kritik … die Kritik der Waffen nicht ersetzen“ (Marx) kann, und damit die Ehre Deutschlands retteten. Der Journalist Ernst Michael legte in seinem im Mai 1935 in der katholischen Monatsschrift „Hochland“ erschienen Aufsatz ausführlich dar, dass der Liberalismus der Aufklärung gerade „in die geistigen Haltungen auch seiner Gegner eingedrungen“ war, dass er sie „hinter der Fassade ihrer bewußten Kampfstellungen ‚liberalisisert'“ habe und dass diese Gegner des Liberalismus somit auch nur als geistige Erben des Liberalismus begriffen und bekämpft werden könnten. Diese zunächst gewagt erscheinende These wird plausibel, wenn man deren menschenverachtende Willkür als einen Ausdruck von Freiheit begreift: einer Freiheit, die, neben dem zum Götzen erhobenen Blut nichts Heiliges mehr kennen wollte, einer Freiheit, die alle Wahrheit zurückwies, die im Widerspruch zu den Interessen eines von sterblichen Menschen zum „Gottesträgervolk“ (Reinhold Schneider) erhobenen deutschen Volkes stand, einer Freiheit, die sich zu nehmen der Nationalsozialismus zwar die Macht, nicht aber das Recht hatte. Braucht es mehr, als dieses mahnende Beispiel, um die in der unbedingten Freiheit bereits angelegte Willkür zu erkennen?

Zu welchem Ergebnis gelangt man nun, wenn man diese Erkenntnis auf den Islam überträgt, der in vergleichbarer Weise den Totalitätsanspruch im politischen Raum erhebt? Oft wird vorgebracht, der Islam müsse „sich reformieren“, er bedürfe einer „Aufklärung“. Nicht oder doch nur sehr selten wird dabei jedoch reflektiert, was die „Aufklärung“ genau war. Das Ziel, dem sich die Aufklärer verschrieben hatten, war es, die Wahrheit in Christus dem Erlöser in die „Sprache der Vernunft“ zu übertragen. Von dieser Idee war die deutsche Philosophie des 19. Jahrhunderts geradezu besessen:

Lessing, dessen Ringparabel sich heute wieder sehr großer Beliebtheit erfreut — besonders bei den Dialogbeauftragten beider großer Kirchen, vertrat, die Suche nach Wahrheit sei besser, als ihrer teilhaftig zu werden, selbst wenn man dabei „immer und ewig“ fehl gehe und war bemüht, diesen halsbrecherischen Parcourlauf als Geste der Demut gegenüber Gott darzustellen.

Kant, der auch von Adorno sehr geschätzt wurde, predigte den „guten Lebenswandel“ und verachtete ausschließlich „alles, was der Mensch außer dem … noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden“ als „bloßen Religionswahn und Afterdienst Gottes“.

Fichte, auf dessen Philosophie die Ludendorff-Bewegung sich später berief, befasste sich mit dem Ich und Nicht-Ich und setzte anstelle der historischen Erlösertat Christi „das Metaphysische“, das „allein selig“ mache.

Hegel erfand die Dialektik neu, indem er das Erbe der griechischen Philosophie mit einem Zerrbild mit der allerheiligsten Dreifaltigkeit verdrahtete, und wurde mit seiner Philosophie der Weltgeschichte und ihrem „Weltgeist“ zu einem Wegbereiter des Nationalsozialismus (siehe Hubert Kiesewetter: „Von Hegel zu Hitler. Eine Analyse der hegelschen Machtstaatsideologie und der politischen Wirkungsgeschichte des Rechtshegelianismus., Hamburg 1974). Außerdem steht er im Verdacht, an der ideologischen Verhärtung zwischen den europäischen Mächten vor dem ersten Weltkrieg mitgewirkt zu haben (siehe Franz Rosenzweig: „Hegel und der Staat“, München, Berlin u. Oldenbourg, 1920).

Schelling hoffte, Philosophie und Offenbarung versöhnen zu können, scheiterte jedoch am „Willen zum System“, der bei den Verteidigern Hegels besonders ausgeprägt war.

Nietzsche erklärte schließlich Gott für tot und hatte die eitle Vernunft der anderen Philosophen derart satt, dass er wähnte nur der Antichrist könne die Welt noch retten und eine „Kette von Kriegen“ ankündigte.

Wer bei dieser Bilanz meint, dass man den Islam vielleicht besser doch nicht „aufklären“ sollte, der verkennt das innerste Wesen des Islam: Die häretischen Sekten auf der arabischen Halbinsel hatten den Prozess der Enfernung von der Wahrheit in Christus lange hinter sich, als Mohammed sich ihrer Bausteine bediente, um seinem Islam ein christliches Mäntelchen umzuhängen. Der Islam — als Gesamtheit — kann nicht mehr aufgeklärt werden, weil er bereits aufgeklärt ist. Er ist gewissermaßen das Ergebnis der ersten Aufklärung vom Christentum. Es ist aus diesem Grund, dass die Willkür des Nationalsozialismus und die des Islam einander so sehr ähneln: hier wie da hat man es mit einem Totalitarismus zu tun, der phänomenologisch zwar antiliberal, seinem Wesen nach aber das Kind einer ins Übermaß gewachsenen Freiheit ist.




Was würden türkische Muslime hierzu sagen?

„Wir haben große Probleme hier“, sagt Heinz P. Der deutsche Familienvater zog vor einigen Jahren mit seiner Familie nach Istanbul, da er dort als Woll-Spezialist leicht Arbeit fand. Heute sind er und seine Familie arbeitslos und leben von der türkischen Sozialhilfe. Die bezahlt seine Miete, Strom, Heizung sowie Lebenshaltungs- und Arztkosten. Arbeiten braucht Heinz deswegen eigentlich nicht.

„Wir fühlen uns wie Aussätzige“, berichtet Heinz weiter, „meine Tochter hat sich beispielsweise gestern im Bikini auf den Balkon gelegt, schon hagelte es Beschimpfungen. Schweinefleisch gibt es hier auch nirgends zu kaufen, Alkohol ist teuer. Die Türken versuchen unsere Kultur zu zerstören und tun nichts für uns.“

Diese Diskriminierung ist auch der Grund, warum seine Tochter keinen Arbeitsplatz erhält und daher ebenso auf Sozialhilfe angewiesen ist. Bei den Absagen der Arbeitgeber werde immer zur Aufrechterhaltung des schönen Scheins der Toleranz geltend gemacht, dass sie keinen ordentlichen Schulabschluss und schon gar keine Berufsausbildung habe.

Aber Gott sei Dank werde es ihr dank des Kindes, das sie jetzt erwartet, bald besser gehen. Dann habe sie Anspruch auf mehr Sozialleistungen, eine größere Wohnung und der Vater des Kindes könne endlich aus Deutschland nachziehen. Schließlich werde das Kind türkisch. Familienangehörigen von Türken müssen ihren Lebensunterhalt nicht sichern. Und als Vater eines türkischen Kindes müsse er auch endlich nicht mehr nachweisen, dass er zumindest ein ganz klein wenig türkisch spricht, woran der Nachzug – neben dem Arbeitseinkommen – bislang immer wieder gescheitert sei.

Bei all diesem Elend sei es kein Wunder, dass die beiden Söhne der Familie einen solchen Hass auf alle Türken haben. Dankenswerterweise haben die Richter bislang Verständnis dafür gezeigt, dass ihre Prügelattacken gegenüber den von ihnen aus verständlicher Abscheu heraus sogenannten Hammelfressern nur Ausdruck ihrer Hilflosigkeit waren. Es ist daher zu begrüßen, dass die türkische Gesellschaft beginnt zu erkennen, was sie alles falsch gemacht hat. Dass die beiden nun zusammen mit anderen deutschstämmigen Straftätern im Rahmen einer besonderen Förderung noch einen Schulabschluss nachholen können, ist daher ein erster richtiger, aber auch seit langem überfälliger Schritt in die richtige Richtung.

Als ein solcher ist auch die Initiative zu verstehen, Deutschen mit solchen Schulabschlüssen den Zugang zu Arbeitsplätzen in der öffentlichen Verwaltung zu erleichtern und sie gegenüber Türken zu bevorzugen. Dies wird auch die Akzeptanz der in der Türkei lebenden Deutschen erhöhen, wenn sie sich in den Verwaltungsbehörden der Türkei ihren Landsleuten gegenüber sehen, sagt die integrationspolitische Sprecherin der Islamisch Türkisch Demokratischen Union, Helga Meyer. So wird auch vermieden, dass es zu sprachlichen Problemen zwischen Verwaltungskunden und Sachbearbeitern kommt. Dies wird, so Meyer, aber kaum als Akzeptanzangebot ausreichen.

Mit Gleichgesinnten hat Heinz nun eine Demonstration vorbereitet. „Wir wollen eine eigene, christliche Kirche, doch der türkische Staat will sie nicht für uns bauen. Wir selbst haben ja kein Geld – aber unsere Kultur und unser Glaube dürfen nicht unterdrückt werden. Wir müssen uns wehren, wir sind eine Minderheit.“ Mit Freude nehmen die türkdeutschen Zuwanderer zur Kenntnis, dass nun das deutsche Innen- und auch das deutsche Kultusministerium Kirchenbauten in der Türkei fördern, wie Angela Merkel bei ihrer letzten großen Rede in Ankara vor Zehntausenden Deutschen versichert hat. Aber türkische Rechtsradikale sprechen sich gegen solche Kirchen aus. Das begründen die Neo-Nazis mit dem Anliegen Merkels, über die in der Türkei gebauten Kirchen Einfluss auf die türkische Politik zu nehmen.

Nachdem Heinz gegenüber seinem Vermieter gerichtlich durchsetzen konnte, dass er nun doch eine Satellitenschüssel an der Hausfassade anbringen darf, um deutsche Sender zu empfangen, hat er mit großem Stolz in der ARD gesehen, dass Merkel deutschstämmige Politiker nach Deutschland eingeladen hat. Sie hat diese gebeten, ihren Einfluss im Sinne der deutschen Politik geltend zu machen. Heinz hofft, dass diese die berechtigten Forderungen der Deutschen durchsetzen können.

Heinz und vielen seiner Landsleute bleibt nichts anderes, als auf die deutschstämmigen Politiker zu hoffen, da das Ausländerwahlrecht bislang nur von einer relativ kleinen Partei gefordert wird. Die türkische Staatsangehörigkeit anzunehmen, um sich endlich politisch einzubringen, erweist sich als zu hürdenreich. Zum einen möchten Heinz und viele andere Deutsche nicht die Staatsangehörigkeit ihres Herkunftslandes aufgeben. Zum anderen wird vor der Einbürgerung nach wie vor ein Mindestmaß an Türkisch und ein eigenes Einkommen gefordert. Dies können viele Deutsche aufgrund der Diskriminierung am türkischen Arbeitsmarkt nicht nachweisen.

Trotzdem wird diese Regelung von der regierenden konservativ-türkischen Partei nicht geändert, um die Wähler am äußersten rechten Rand nicht zu verärgern. Diese Wähler sind es auch, die darüber aufgebracht sind, dass Deutsche nach jahrelangem Sozialhilfebezug eine Arbeit annehmen, um dann kurz nach Verleihung der türkischen Staatsangehörigkeit wieder in die Sozialhilfe zurückfallen. Die, so meint Heinz, sollten vielmehr Vorschläge machen, wie die Benachteiligung von Deutschen, die sich in solchen Arbeitsbiographien widerspiegelt, bekämpft werden kann, anstatt gegen Deutsche zu hetzen.

Erschütternd sein Bericht von einer ersten Demonstration Gleichgesinnter in einem Istanbuler Vorort. „Da waren nur türkische Rechtsextreme. Sie forderten, dass wir das Land verlassen sollten, wenn es uns hier nicht gefällt. Allen Ernstes meinten sie, wir seien hier Gäste, und Gäste sollten sich auch so benehmen. Doch wir lieben dieses Land doch, wir haben nur kein Geld. Warum werden wir als Christen deshalb bestraft und geächtet? Wir fordern doch nur unsere Menschenrechte und dass wir so leben können, wie wir es in Deutschland tun könnten.“

Traurig ist die Familie besonders um die Weihnachtszeit. „Es gibt keine Weihnachtsbäume zu kaufen, wir können keine Messe besuchen und müssen improvisieren. Die Nachbarn lachen, wenn sie unsere Weihnachtsdekoration sehen. Niemand will hier etwas für uns tun, für unsere Kultur. Wir sind ausgegrenzt. Dieses Land hier ist nicht gastfreundlich!“ Heinz hat auch kein Verständnis dafür, dass er nun einen Strafbefehl erhalten soll, nur weil er mit anderen Deutschen in einer Moschee eine christliche Messe abgehalten hat. Schließlich sei diese Moschee eine ehemalige Kirche gewesen, bevor die muslimischen Eroberer sie zu einer Kirche gemacht hätten.

Nach Deutschland will und kann Heinz P. nach eigenen Angaben nicht zurück. „Das Sozialsystem ist in Deutschland wesentlich schlechter als hier in der Türkei, wir hätten dann viel weniger Geld. Wir können doch nicht einfach nachgeben, nur weil Extremisten uns hier daran hindern, unseren Glauben und unsere Lebensart leben zu wollen. Wir wollen Christen sein. Wir sehen uns auch nicht als Gäste in einem fremden Land, sondern als wichtigen, kulturell bereichernden Bestandteil der Gesellschaft. Warum verstehen das die Türken nicht? Warum sollen wir uns einordnen, am Ende vielleicht gar assimilieren, wo Assimilierung in den Worten der deutschen Kanzlerin Merkel doch ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ ist? Wir sind freie Bürger und fordern nur unser Recht“.

Mit Aktionen will Heinz P. nun mit anderen Christen auf die unhaltbaren Zustände in Istanbul aufmerksam machen. „Wir haben zunächst Geschäfte, die kein Schweinefleisch anbieten, mit Farbbeuteln beworfen“, sagt er, „es gibt aber auch andere Christen hier, die bereit sind, wesentlich weiter zu gehen.“ Demonstrativ fahren Christinnen nun nur leicht bekleidet durch die Innenstadt, um gegen das in ihren Augen unsinnige Gebot zu demonstrieren, sich gottesfürchtig zu kleiden. „Die freie Kleiderwahl ist Bestandteil unserer Kultur“, merkt Heinz P. an, „wann kapieren die Türken das endlich mal?“

Gestern noch wurde er bedroht. „Man wollte mir nahelegen, mich endlich mit den Sitten und Gebräuchen hier in Istanbul vertraut zu machen. Ich solle mich integrieren, hieß es. Aber wir sind doch eine Minderheit – zählen wir darum nichts?“

Emilie Haberkuck vom Istanbuler Integrationsamt macht darauf aufmerksam, dass sich viele Türkdeutsche bewusst westlich kleiden würden, um ihre Verbundenheit mit ihrer Herkunftsidentität zu demonstrieren. Sie geht davon aus, dass dieser Trend der Selbstvergewisserung nachlassen würde, wenn die Türken ihre Abgrenzung gegenüber den Deutschen unterließen und sich einer Akzeptanzpolitik hinwenden würden. In einer Petition hat Heinz nun auch einen türkischen Politiker angeschrieben, der mehrere Jahre lang in Deutschland lebte. „Er kennt unsere Kultur, er muss uns helfen!“, hofft er, „nur, weil wir in der Türkei leben, dürfen wir keine Nachteile erleiden!“

Eine Gruppe Türken, die zu einer Demonstration gegen die deutsche Minderheit und deren mangelnden Integrationswillen aufgerufen hat, bezeichnet Heinz P. als „Rechtsextreme“. Er droht nun, vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen, denn: „Es gibt hier keine einzige deutsche Schule. Wir müssten dazu unsere Kinder eigens in das weit entfernte Ankara schicken. Weder ich, noch meine Frau und meine älteren Kinder sprechen türkisch. Und die Türken weigern sich, deutsch mit uns zu sprechen. Meine Kinder verstehen nichts in der Schule. Der türkische Staat muss etwas tun! Lediglich die Antragsformulare auf den Sozialämtern auch in Deutsch anzubieten, reicht ja wohl kaum aus. Es darf nicht sein, dass unsere deutsche Kultur mit Füßen getreten wird oder wir gezwungen werden, in Deutschland leben zu müssen. Das ist schreiendes Unrecht.“

Fatima Üzmüz von der Partei für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit spricht sich dafür aus, die sprachliche Vielfalt, die von Zuwandererdeutschen ins Land gebracht werde, als Chance für eine offene Gesellschaft ohne Ausgrenzungstendenzen zu nutzen. Es mache sie traurig und auch ein Stück weit betroffen, wenn sie sehe, wieviel Sozialarbeit in der deutschen Community vonnöten wäre. Gerade die Partei für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit hat mit ihrem hohen Anteil an Sozialarbeitern und -pädagogen eine ganz besondere Kompetenz, das zu beurteilen. Es entrüstet die Sprecherin des Arbeitskreises „Mehr von unserem Steuergeld für Europa“, dass so viele dieser Sozialarbeiter arbeitslos seien und sich – statt einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen – oft mit überflüssigem Unsinn beschäftigen müssten.

Seit drei Wochen sind auch Heinz P.’s Schwiegereltern nach Istanbul gezogen. Ein notwendiger Schritt, denn nun haben sie Anspruch auf eine größere Wohnung in Istanbul. „Ich kann nichts dafür, dass es hier keine Arbeit gibt“, beschwert sich P., „würden Umschulungen in deutscher Sprache angeboten, würde ich daran ja auch eventuell teilnehmen, aber niemand kann von mir erwarten, dass ich deswegen jetzt auch noch türkisch lerne.“

Und wie fühlen sich seine Schwiegereltern? „Das ist alles noch etwas ungewohnt für sie. Bei ihnen führen wir jetzt aber erst einmal eine umfangreiche Zahnsanierung durch, die der türkische Staat übernimmt, da sie ja jetzt hier wohnen, und dann sehen wir mal weiter.“

Unhaltbare Zustände für Christen in der Türkei. Bleibt zu hoffen, dass die türkische Regierung einlenkt und endlich Rücksicht auf die deutschen Zuwanderer, auf deren Bedürfnisse, Ansprüche und Forderungen nimmt. Der stetige Hinweis der türkischen Regierung, türkdeutsche Einwanderer wären mittlerweile für 70% aller Straftaten in der Türkei verantwortlich, ist von der Zahl her zwar nicht falsch. Aber man fragt nicht nach den Ursachen, die ja wohl in der permanenten Diskriminierung und Unterdrückung der deutschen Migranten durch die türkische Mehrheitsgesellschaft liegen. So bleibt der Türkei noch viel Integrationsarbeit, damit sich die Deutschen dort auch wirklich angekommen und wohlfühlen können.

(Text: JOSPE / nockerl / A Prisn – PI-Gruppe München)




DGB-Chef: Nazikeule gegen FDP


Fasst sich da DGB-Chef Michael Sommer (Foto) selbst an den Kopf? Wie stets können gestandene Linke keine andere Meinung als die eigene dulden und wie immer wird die Nazikeule ausgepackt, wenn die Argumente ausgehen. Sommer geht jetzt auf die FDP los, in der er „rechtspopulistische Tendenzen“ ausmacht. Komisch, wir nicht.

BILD schreibt:

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat vor rechtspopulistischen Tendenzen bei der liberalen FDP gewarnt und einen Vergleich mit der österreichischen FPÖ unter Jörg Haider gezogen.

Er sehe mit großer Sorge, dass sich in der FDP von Guido Westerwelle sozialspalterische und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährliche Tendenzen herausbildeten, sagte Sommer der Zeitung „Hamburger Abendblatt“. Auch in Österreich habe sich eine liberale Partei in eine ganz andere Richtung entwickelt, sagte er unter Verweis auf die FPÖ.

„Die Gefahr, dass die FDP in eine populistische Richtung abdriftet, halte ich für sehr groß“, sagte Sommer weiter. Unter dem Einfluss des früheren Vizekanzlers Jürgen Möllemann habe die FDP „schon einmal rechtspopulistische Töne angeschlagen“.

Wenn Westerwelle anfange, den sozialen Ausgleich in Frage zu stellen, sei das ein Alarmsignal, warnte der DGB-Chef. Der FDP-Vorsitzende habe „eine Minderheit gegen die andere ausgespielt: Langzeitarbeitslose gegen Geringverdiener, Ärmste gegen Arme“.

Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte sei das „brandgefährlich“. Der Vizekanzler habe mit der Art und Weise, wie er die Sozialstaatsdebatte geführt habe, ein politisches Tabu gebrochen.

Mit einem Monatsgehalt von rund 11.000 € verliert man vielleicht etwas den Überblick. Zus Verteidigung Westerwelles sei gesagt, dass er niemanden gegeneinander ausgespielt hat. Er hat lediglich gesagt, dass es nicht sein könne, dass der, der Arbeit hat, weniger habe als der, der keine hat. Und dass Arbeit sich wieder lohnen müsse. Und daran ist doch wohl nichts falsch – oder Herr Sommer?

(Spürnase: Wahlfisch)




41 Tote bei Terroranschlägen in Pakistan

Bei einem islamischen Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans sind heute mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen, 100 weitere wurden verletzt. Bewaffnete, in pakistanischer Militäruniform verkleidete Rebellen haben außerdem das US-Konsulat in der Stadt Peshawar angegriffen und dabei kurz hintereinander drei schwere Sprengsätze gezündet. Nach Polizeiangaben kamen dabei noch einmal mindestens fünf Menschen ums Leben. Nähere Informationen zu den Explosionen und den Opfern sind bislang nicht bekannt. In Pakistan wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren über 3200 Menschen bei von Taliban-Kämpfern verübten Selbstmordattentaten ermordet.




Massenschlägerei in Hamburg


An Vorfälle wie den folgenden werden wir uns in Zeiten von Multikulti gewöhnen müssen: In St. Pauli gingen über 100 Leute aufeinander los. Vier von ihnen wurden durch Messerstiche schwer verletzt. Über 50 Streifenwagen waren nötig, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.

Radio tele nord schreibt:

Bei einer Massenschlägerei und Messerstecherei mit über 100 Beteiligten im Ballsaal des St. Pauli Stadion wurden in der Nacht vier Männer durch Messerstiche zum Teil schwer verletzt. Die Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.

Die Polizei hat die völlig aus dem Ruder gelaufene Lage nur mit einem massiven Kräfteaufgebot unter Kontrolle gebracht. Über 50 Streifenwagen, teilweise sogar aus Schleswig-Holstein, waren im Einsatz. Auch die Bundespolizei unterstützte mit einem Einsatzzug. Vier Männer wurden von der Feuerwehr mit zum Teil schweren Messerstichverletzungen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Da auch für die Feuerwehr die Lage sehr unübersichtlich war, wurden zusätzlich der Leitende Notarzt und der Großraumrettungswagen alarmiert. Während der Personalienüberprüfungen der etwa 500 Veranstaltungsgäste kam es zu panikartigen Situationen, die die Polizei aber unter Kontrolle bekam. Dabei wurden auch Polizeihunde und Diensthundeführer eingesetzt. Zahlreiche Personen wurden festgenommen. Während der Personalienfeststellungen raste ein vermutlich völlig betrunkener Mann mit seinem PKW in die Absperrung, und fuhr fast in eine Gruppe von Polizeibeamten hinein. Auch er wurde sofort aus dem Verkehr gezogen und festgenommen. Warum es zu der Massenschlägerei kam, wird zur Zeit von der Polizei untersucht. Ebenfalls wird geprüft, ob es einen Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung am Karfreitag in Hamburg-Wandsbek gibt. Hinter dem Wandsbeker Quarree wurde der 26-jährige Gökay G. durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Mindestens ein Schuss fiel bei diesem Streit. Wegen einer Frau sollen die Täter auf den Mann losgegangen sein.

„Das türkische Volk ist ein Volk der Freundschaft und der Toleranz. Wo es hingeht, bringt es nur Liebe und Freude mit.“ (Tayyip Erdogan, türkischer Ministerpräsident)

(Spürnasen: T. E., Juge und Edgar W. / Videobearbeitung: Antivirus)




Deutschland – Islam – Christentum – Grundgesetz

Die bloße Existenz der sogenannten „Islamkonferenz“ zeigt in aller Deutlichkeit: Es stimmt etwas nicht mit dem Islam. Die Szenerie erinnert an überforderte Eltern, die ein ungezogenes Kind in seinem problematischen und unberechenbaren Verhalten ruhigstellen wollen, indem sie teilweise mahnen, gleichzeitig aber immer mehr Versprechungen machen in dem Wissen, am Ende doch zu unterliegen. Das nennt man dann Kapitulation. Die „Islamkonferenz“ als Institution von Kapitulations- und Übergabeverhandlungen?

(Von Andreas F.)

Wer der Realität noch nicht allzu weit entrückt ist, wundert sich seit je her, warum ausgerechnet islamische Adressaten von der Politik so viel Kredit, also Vertrauen auf Vorschuss, erhalten. Ist der Hintergrund der, dass man die islamischen „Einwanderer“ mit dem politkorrekten Instrumentarium der Nach-68er-Ära nicht mehr in den Griff bekommt und sich von der Realität auf irgendeine „Hoffnung“ zurückzieht? Die islamischen „Einwanderer“ sind es, die drohen, den gesamtgesellschaftlichen Kitt zu sprengen. Dies fängt beim Kopftuch an.

Selbst wenn man der Meinung ist, dass die meisten Moslems aber gesetzeskonform lebten, bleibt festzuhalten, dass die Kriminalstatistiken in den Bereichen, in denen das gesellschaftliche Zusammenleben unmittelbar bedroht ist, sehr wohl von Moslems dominiert werden. Die Bezeichnung „Südländer“ für die Delinquenten ist dabei per se diskriminierend, ja unverschämt, abgesehen davon, dass der Deutsche sehr wohl das Recht hat zu erfahren, mit wem er zusammenlebt, wer in welcher Weise das (geschenkte) Zusammenleben stört und zerstört.

Unabhängig von der Frage, ob die meisten Moslems gesetzeskonform leben, bleibt festzuhalten: Bei der grotesk, ja geradezu selbstmörderisch hohen Anzahl von „Migranten“, die wiederum zum größten Teil der islamischen Welt entstammen, ist es inzwischen völlig irrelevant, ob die orientalisch-islamischen Kriminellen nur eine Minderheit innerhalb ihrer „Einwanderer“-Gruppe darstellen oder nicht. Sollte es so sein, ist bereits diese Minderheit so stark und dominant, dass nicht zuletzt Polizeibeamte ein Lied davon singen können.

Ein schöner Erfolg der Ausländerpolitik seit Jahrzehnten. Hinzu kommt die großflächige Integrationsverweigerung. Es ist beschämend, dass in der veröffentlichten deutschen Meinung vor allem aufrechte (Ex-)Muslime Gehör finden, wenn sie das Islam-Desaster, das katastrophale (wenn auch vorhergesagte) Scheitern der Integration, die vermeidbaren, immensen Belastungen der Gesellschaft thematisieren.

Warum ist die „Islamkonferenz“ – angeblich – notwendig, wenn – so sollen wir es glauben – die meisten Moslems in unserer Gesellschaft angekommen sind? Das Problem zeigt sich offenbar erst, wenn man die säkularen Moslems außer Acht lässt. Was dann zum Vorschein kommt, ist ein Islam, der mit unseren gesellschaftlichen Grundlagen anscheinend nichts anfangen kann, der jedoch in der Diskussion den Ton angibt. Letzteres ist der springende Punkt.

Im Mittelpunkt aller Überlegungen steht der Verdacht bzw. – je nachdem – die Überzeugung, der Islam sei als ausgreifende Ideologie mit Universalanspruch nicht vereinbar mit dem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat auf der Grundlage des Grundgesetzes. Wäre dem so, dann wäre auch die Anwendbarkeit der Bestimmungen zur Religionsfreiheit mit Blick auf den Islam nicht gegeben.

Bei der Ablehnung des Islam und seiner Ansprüche wird gerne gleich pauschal gegen alle Religionen argumentiert oder doch zumindest gegen das Christentum, hier also Katholizismus und Protestantismus. Aus der Sicht von Atheisten und von Enttäuschten, die sich aus für sie guten Gründen von der Kirche abgewendet haben, ist dies verständlich und abslout in Ordnung. Jedoch bleibt zu bedenken: Gerade diese undifferenzierte Ablehnung bzw. Kritik der Religionen nivelliert ja die Unterschiede und verharmlost damit letztendlich den Islam. Staatspolitisch ist dies ein falscher Weg. Die Kernfrage, wie es die Religion mit der Verfassung, mit dem Staat hält, ist nämlich grundverschieden zu beantworten.

Bei aller berechtigter Kritik an der heutigen theologischen Beliebigkeit der Ev. Kirche (die ist zum Verzweifeln) sollte doch festgehalten werden, dass von Martin Luther ein ganz entscheidender Impuls ausging, um das Verhältnis von Kirche und Staat zu bestimmten. Mit – gut evangelischem – Rückgriff auf das Neue Testament lässt sich Luther nämlich über die zwei Reiche / zwei Regimenter aus: das weltliche und das geistliche. Beide sind geschieden voneinander, der Christ sei der weltlichen Obrigkeit untertan.

In der gegenwärtigen Diskussion um den Islam ist dieser grundlegende Unterschied zu wenig betont worden. Auch und gerade von der Ev. Kirche selber. Luther hat mit seinen Gedanken nicht zuletzt wichtige Weichenstellungen der Aufklärung vorweggenommen. Der oft geäußerte Vorwurf, aus der protestantischen Akzeptanz der weltlichen Obrigkeit habe sich dann aber schließlich eine hässliche protestantische Obrigkeitshörigkeit entwickelt, ist nicht von der Hand zu weisen. Dabei werden die „Bündnisse von Thron und Altar“ auch etwas zu tun haben mit dem Grundsatz „cuius regio – eius religio“, das seit dem Augsburger Religionsfrieden ein Miteinander in den verschiedenen deutschen Fürstentümern ermöglichte.

Dennoch: In der aktuellen Diskussion wäre es völlig falsch, diese Fehlentwicklung im Protestantismus in den Vordergrund zu stellen. Es geht nicht (mehr) um Obrigkeitshörigkeit, sondern in gewissem Sinne um das Gegenteil, denn die Probleme drängen heute woanders. Es geht um die nackte Machtfrage: Ist der Staat als solcher souverän nach allen Seiten oder ist er Geisel einer Ideologie, hier also des Islam?

Aber auch die Nivellierung der religiösen Unterschiede aus den Kirchen heraus ist fatal. „Gemeinsame Gebete“ von Christen und Moslems werden gerne in der Überzeugung abgehalten, man bete doch zu dem selben Gott. Ist es so oder hat sich hier eine nicht zu unterschätzende Irrlehre eingeschlichen, die den Islam verharmlost? Der Glaube an den Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, unterscheidet sich doch wohl theologisch fundamental von dem Glauben, der Jesus nur als „Propheten“ sieht. Der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, hat dies in wünschenswerter Klarheit geäußert.

Und nicht zuletzt unterschied sich das Leben Jesu grundlegend von demjenigen Mohammeds. War und ist das Leben beider nicht jeweils Programm für die Anhänger? Steht der Islam auf dem Boden des Grundgesetzes? Frohes Osterfest!

Das nachfolgende Video „Deutschland – Islam – Christentum – Grundgesetz“ fasst die angesprochene Problematik zusammen mit Zitaten u.a. von Ayyub Axel Köhler (Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland), Bekir Alboga, (Beauftragter für interreligiösen Dialog der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“ – DITIB), Dr. Michael Bertrams (Präsident des Verfassungsgerichtshofs und des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen), Wolfgang Huber (ehemaliger Ratsvorsitzender der EKD), Wolfgang Schäuble (Ex-Bundesinnenminister), Martin Luther.




Goil: Moped-Manni macht Frieden

Etwa 50 in die Jahre gekommene Mopedfahrer knatterten gestern unter Verbrennung wertvoller Rohstoffe zu höchst gefährlichem CO2 durch Köln. Mopedfahren für den Frieden – das ist nach Saufen für den Frieden wohl die zweitgeilste Idee, um dem urdeutschen Bedürfnis nachzukommen, irgendetwas nicht etwa nur zu tun, weil es Spaß macht, sondern jedes Tun durch einen weihevollen Zweck zu erhöhen.

Jedes Ding muss seinen Grund haben, diese feste Vermutung ist der letzte Überrest vom einstigen Volk der Denker und Dichter. Und so gehört auf jede deutsche Theke die Sammelbüchse für den guten Zweck. Wer aber gerne mit Wehrmachtshelm, viel Lärm und Gestank und einem Fahrzeug, dass an Kradmelder in Stalingrad erinnert,  durch die Stadt gurken will, befestigt daran einen blauen Luftballon mit Friedenstaube und streicht das Hakenkreuz auf der Kutte durch. Und schon wird aus dem harmlosen Spaß eine wichtige Angelegenheit mit höherem Sinn: Die Friedensfahrt der Motorradfahrer im Rahmen der Ostermärsche. Ein schon traditioneller Klamauk in Köln. 

Dass die ganze Sache nicht nur ein symbolischer Scherz ist, sondern eine ganz wichtige, erklärt zum Abschluss vor dem Kölner Dom ein Redner, dem man, wie allen Teilnehmern, ohne weiteres abnimmt, dass er von Anfang an dabei war. Mopedfahren scheint weder die Vermehrung anzuregen noch Menschen unter 50 sonderlich anzuziehen. Wenn heute die ursprünglich alles erdrückende atomare Bedrohung etwas abgenommen hat, so erklärt der Veteran, dann ist das „unser Erfolg – der Erfolg unseres Druckes von unten!“

Mit atomarer Bedrohung ist nun freilich nicht die durch asiatische Folterstaaten gemeint, durch die reale islamische Bombe in Pakistan, die angestrebte der Steiniger im Iran oder die der Gulagkommunisten in Nordkorea. Die wahre Gefahr für die Menschheit droht aus den USA, denn selbst wenn da jetzt der Friedensmessias persönlich mit tiefen Verbeugungen vor allen Halsabschneidern dieser Welt regiert, gibt es doch dort immer noch das Böse, das an der Ostküste wohnt und steife Hüte trägt. Darin waren sich ja bereits Joseph Goebbels und Ernst Thälmann einig.

Glücklicherweise haben die grausamen Ausbeuter auch dieses Ostern, dank des machtvollen Auftritts der Guten, die Welt nicht vernichtet. Und so sorgte nicht der befürchtete Atompilz für die fluchtartige Auflösung der Veranstaltung, sondern plötzlich einsetzender nasskalter Fallout aus einer konventionellen Regenwolke. Auch nicht ungefährlich, denn immer noch sterben jährlich mehr ältere Herrschaften an Lungenentzündung als an Atom.