Ein Vergleich: Judentum – Christentum – Islam

Ein vollständiger Vergleich ist gar nicht möglich, deswegen wird der Versuch auch gar nicht unternommen. Die Bibel beginnt mit der Schöpfungsgeschichte. G*tt sprach: „Es werde Licht.“ Und es ward Licht. Eine recht treffende Beschreibung des Urknalls, denn nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen geht man davon aus, dass Materie nur eine Spezialform von Energie ist. Die weitere Beschreibung der Entstehung von Sonne, Mond und Sterne ist natürlich dem Kenntnisstand der damaligen Zeit entsprechend und bedürfte aus heutiger Sicht einiger kosmologischer Ergänzungen. Aber die Bibel ist kein Lehrbuch der Kosmologie, erhebt auch nicht diesen Anspruch, sie ist vielmehr ein Buch über Menschen, ihre Stärken und Schwächen, sie berichtet über ihre Freuden und Leiden und ihre Auseinandersetzung mit ihrem G*tt.

(Essay von Epistemology)

Laut Bibel waren die ersten Menschen Adam und Eva, zwei mythische Gestalten. Ihre Geschichte ist im übertragenen Sinne wahr, denn die Vertreibung aus dem Paradies bedeutet die Menschwerdung, die schmerzliche Erkenntnis, was gut und böse, was richtig und was falsch ist, die Erkenntnis, dass das menschliche Zusammenleben und das Verhältnis zu G*tt mit gewissen Spielregeln verbunden ist. Adam und Eva hatten zwei Söhne, Kain und Abel. Kain erschlägt Abel, der erste Mord geschieht. Auch diese Geschichte hat wiederum eine übergeordnete Bedeutung, es handelt sich hier um die Auseinandersetzung zwischen Nomaden (Abel) und Sesshaften (Kain). Man findet hierzu auch Parallelen in der sumerischen Mythologie, die Geschichte von Emesh und Enten beispielsweise. Da die Juden zum Zeitpunkt der Niederschrift der Bibel Nomaden waren, ist natürlich Abel der Gute. Es ist nur menschlich, dass man die eigene Sache vertritt.

Weiterhin berichtet die Bibel über Noah, den Stammvater der Menschheit, der mit seinen Söhnen, Sem, Ham und Japhet, deren Ehefrauen und allerlei Getier in der Arche der Sintflut entkommt. Auch zu dieser Geschichte gibt es Parallelen in den Überlieferungen anderer Kulturen, bei den amerikanischen Indianern z.B. Es handelt sich hier offenbar um die Erzählung über das Ende einer Eiszeit.

Mit Abraham treffen wir nach meinem Dafürhalten auf die erste historische Gestalt der Bibel. Abraham, der erste Jude, schließt mit G*tt einen Bund, den sein Sohn Isaak und sein Enkel Jakob erneuern werden. Abraham streitet mit G*tt über die Rettung der Einwohner von Sodom und Gomorrha, er ringt ihm schließlich die Zusicherung ab, dass bei zehn Gerechten die Städte verschont werden. Juden haben immer mit ihrem G*tt gestritten, es war nie ein einfaches Verhältnis, Judentum bedeutet nicht Unterwerfung wie Islam, sondern vielmehr Liebe zu G*tt und den Menschen und immer wieder die Gewinnung neuer Erkenntnisse.

Die biblischen Gestalten Adam, Noah, Abraham, Moses, wie auch Jesus werden im Koran einfach verhaftet und als Propheten des Islam bezeichnet, obwohl sie mit dieser nazistischen Ideologie soviel zu tun hatten wie der Borkenkäfer mit der Lösung von Differentialgleichungen. Die Behauptung, dass Abraham mit seinem Sohn Ishmael die Kaaba in Mekka aufgebaut haben soll, ist natürlich eine besondere Unverschämtheit. Juden pflegen keine Steine anzubeten.

Nun berichtet die Bibel, dass Abraham, dessen Frau Sarah ihm noch auf wundersame Weise im hohen Alter den einzigen legitimen Sohn gebar, Isaak, dass er diesen opfern sollte, was G*tt dann verhindert hat Auch diese Geschichte hat eine hohe symbolische Bedeutung. Hier wird zum Ausdruck gebracht, dass die Juden die einzigen im mittleren Osten waren, deren G*tt Menschenopfer ablehnt. Sämtliche umliegende Völker waren Polytheisten und beäugten die Juden aufgrund ihrer Eingott-Religion äußerst misstrauisch, zudem gehörten Menschenopfer als normaler Bestandteil zu ihren Riten. Daher musste diese Geschichte in Bibel, um zu zeigen, dass G*tt Menschenopfer zutiefst ablehnt. Natürlich wurde diese Geschichte auch vom selbsternannten Propheten und seinen Anhängern gekapert, nach koranischer Version war der zu opfernde Sohn Ishmael, der Sohn von Hagar, der ägyptischen Magd. Es heißt Ishmael sei der Stammvater der Araber, behaupten sie zumindest. Nun ist die Bibel zwar das Werk von menschlichen Verfassern, aber von G*tt inspiriert, was man vom Koran nicht gerade sagen kann, obwohl von mohammedanischer Seite immer behauptet wird, dass der Koran ewig und drei Tage alt, unveränderlich sei und nur von Allah allein verfasst wurde.

Auch Jakob, der Sohn Isaaks streitet mit G*tt oder mit einem Engel, so klar ist die Sachlage nicht, er erhält den Namen Israel, Gottesstreiter. Man sieht, die Juden setzen sich immer wieder mit G*tt auseinander. Jakob hatte 12 Söhne, die Vorfahren der Stämme Israels, von denen zehn verloren sind. Joseph, der besondere Liebling seines Vaters Jakob geht nach Ägypten, gelangt dort zu hohen Ehren und holt dann später seine Brüder nach. Hier wird der gegenseitige Einfluss von Juden und Ägyptern aufeinander deutlich. Später ist das Verhältnis zwischen Juden und Ägyptern nicht mehr so gut und die Kinder Israels ziehen aus Ägypten aus. Zur Erinnerung daran feiern wir heute noch das Pessach-Fest.

Moses führt die Kinder Israels aus Ägypten ins gelobte Land und empfängt auf dem Berg Sinai von G*tt die zehn Gebote, damit waren die Juden das Volk des Gesetzes. Interessanterweise ist im Koran einiges aus der hebräischen Bibel, dem Talmud, den apokryphen Evangelien und auch den Schriften der Zoroastrier übernommen, aber nicht die zehn Gebote, denn der selbsternannte Prophet hat gegen fast alle dieser zehn Gebote gesündigt, nur nicht gegen „Du sollst Vater und Mutter ehren…“. Da er schon sehr früh Vollwaise wurde, war es ihm schlechterdings nicht möglich gegen dieses Gebot zu verstoßen.

Man sieht, die Bibel besteht aus vielen lehrreichen Geschichten, sie ist gut zu lesen und einen großen Teil nimmt die Geschichte des jüdischen Volkes ein. Es geht hier nicht darum, alle diese Geschichten aufzulisten. Besondere Erwähnung gebührt noch dem großartigen König David, der viel für sein Volk getan hat, aber den ersten Tempel nicht bauen durfte, weil er sich in bestimmten Dingen versündigt hatte. Wiederum, die Verfasser der Bibel beschreiben auch die ganz Großen durchaus kritisch.

Besonders wichtig ist noch die Geschichte von Jona, dem Propheten wider Willen, die immer am Jom Kippur, dem Versöhnungstag, dem höchsten Feiertag vorgetragen wird. Hier zeigt sich, dass es gar nicht immer so angenehm ist, ein Prophet zu sein. Jona versuchte sich dieser Verantwortung zu entziehen, auch weil er berechtigterweise Angst vor Repressalien durch die Bürger von Ninive hatte, die er ermahnen und auf den rechten Weg führen sollte.

Die christliche Bibel erzählt im Wesentlichen die Geschichte von Jesus, wobei seine Leidensgeschichte im Vordergrund steht. Es wird ausführlich über seine Predigten und sein Wirken berichtet. Nach christlichem Verständnis schloss G*tt über Jesus mit den Menschen einen neuen Bund. Jesus bringt von der Lehre her gegenüber dem Judentum nichts Neues. Er hat sich minutiös an die jüdischen Gebote gehalten und das jüdische Gebot der Nächstenliebe durch das Gebot der Feindesliebe noch verstärkt, was sich aber in manchen Fällen nicht unbedingt als sinnvoll erweist.

Der grundlegende Unterschied zwischen Judentum und Christentum besteht im Glauben der Christen an die Trinität, den dreifaltigen Gott. Trotzdem verehren Juden und Christen denselben G*tt, die Christen haben auch die hebräische Bibel vollständig übernommen und nur die christliche Bibel als „Neues Testament“ angefügt.

Ansonsten argumentiert Jesus wie aus dem Talmud, von seinen Jüngern wurde er auch Rabbi genannt. Seine Argumentation zur Ehebrecherin, „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“, könnte talmudischer nicht sein. Leider sind die Evangelien zu einem Zeitpunkt geschrieben worden, als die Christen fürchterlich durch die Römer verfolgt wurden. Deswegen haben die Verfasser die Schuld an Jesu Tod allein auf die Juden abgewälzt, was natürlich völlig abwegig war, denn die Juden verfügten zu dieser Zeit nicht über unabhängige Gerichte. Die Gerichtsbarkeit oblag allein der römischen Besatzungsmacht. Aus dieser Darstellung hat sich dann ein christlicher Antisemitismus entwickelt, der vielen Juden im Laufe der Kirchengeschichte das Leben kostete.

Der Koran steht im krassen Gegensatz zur Bibel. Obwohl der selbsternannte Prophet teilweise aus der Bibel kopiert hat, so kommt er doch nicht an ihren Geist heran. Wie schon beschrieben verfälscht und verdreht er bestimmte Dinge. Er tut genau das, was die Mohammedaner den Juden und Christen vorwerfen. Darüber hinaus ist der Koran genauso wie „Mein Kampf“ das Buch einer auf Weltherrschaft ausgelegten faschistischen Ideologie. Es wird immer wieder zum Töten der Nicht-Anhänger, d.h. der Ungläubigen aufgerufen, bzw. die Mohammedaner werden angehalten, die Ungläubigen zu unterwerfen, damit sie Jaziyya zahlen, denn von irgendetwas muss man ja schließlich leben und da bietet es sich doch an, auf Kosten der Ungläubigen ein bequemes Leben zu führen.

Es wird immer wieder behauptet, Judentum und Islam seien sich sehr ähnlich. Das stimmt in keiner Weise, nur weil die Mohammedaner bestimmte jüdische Speisegesetze übernommen haben, ähneln sich die Religionen nicht. Das Gottesbild ist völlig verschieden. Juden und Christen glauben nicht an denselben G*tt wie Mohammedaner. Allah ist völlig anders, dieser Mondgötze gleicht vielmehr einem launischen Irrwisch. Auf Allah ist nur in einer Beziehung hundertprozentig Verlass. Seinem selbsternannten Propheten liefert er immer die erforderlichen Eingebungen, besonders wenn es um dessen Privatleben geht. Als er scharf auf Zaynab bint Jahnsh, die Frau seines Adoptivsohnes, war, schickte ihm der liebe Allah prompt die Eingebung, dass man die Ex-Frau seines Adoptivsohnes heiraten darf. Denn Ordnung muss sein, Sex gibt es immer erst nach der Eheschließung. Ausgenommen von dieser Regel sind natürlich Sklavinnen, „jene, die eure rechte Hand besitzt“, die braucht man nicht zu heiraten.

Als Aisha einmal im Schlachtengetümmel verloren ging und dann wieder auftauchte, stellte sich sofort die Frage: „Hat sie oder hat sie nicht?“ Mohammedaner haben eben nichts anderes im Sinn. Anstatt froh zu sein, dass Aisha wohlbehalten wieder kam, mussten erst die Zweifel an ihrer Tugend ausgeräumt werden. Da erwies sich Allah wieder als Prachtkerl, er gab Mohammed die Eingebung, dass Aisha unschuldig sei. Sogar Aisha selbst wunderte sich, dass Allah ihre Tugend so wichtig sei. Aber damit waren die Zweifel dann ausgeräumt, denn Allah sagt ja immer die Wahrheit und irrt nie. Allerdings sollte diese Episode fatale Folgen für andere Frauen haben, denn Allah fordert, dass vier männliche Zeugen beigebracht werden müssen, um den Tatbestand zu bestätigen; d.h. jedes Opfer einer Vergewaltigung muss vier Zeugen beibringen, die bestätigen, dass es sich tatsächlich um eine Vergewaltigung handelt. Kann die Frau das nicht, was wohl eher der Normalfall ist, ist sie schuldig, wie immer, denn Frauen bringen allein durch ihre bloße Existenz die Männer vom Pfad der Tugend ab und ihre Aussage ist vor Gericht nur die Hälfte der eines Mannes wert.

Ich habe hier bewusst auf die Zitate aus dem Koran verzichtet, die mittlerweile wohl jeder Islamkritiker kennt, als da sind der Schwertvers, der Frauenprügelvers, die sich immer wiederholenden Aufforderungen zum Töten. Ich hoffe, ich habe mit meiner recht unkonventionellen Interpretation der Bibel keine orthodoxen Juden und konservativen Christen beleidigt, denn nichts liegt mir ferner. Mohammedaner sind aus grundsätzlichen Erwägungen dauerbeleidigt, insofern macht es nichts, wenn ich noch dazu beigetragen habe.




Brice Hortefeux über die Political Correctness

Offener Brief des französischen Innenministers Brice Hortefeux (Foto) an die Zeitung Le Monde und die Hüter der Political Correctness: Lange Zeit las ich Le Monde mit Interesse und dem Respekt, den man tugendhaften und rigorosen Institutionen schuldet. Ich wusste beim Öffnen des täglichen Abendblattes, dass ich eine präzise Information finden würde, getreu den Grundsätzen des Gründers.

Auf den Spuren Hubert Beuve-Mérys wusste die Zeitung, das Wesentliche zu bewahren: Eine aktive Verbundenheit mit der Laizität, ein umfassender Humanismus, ein ausgeprägter Respekt vor den Personenrechten.

Ich habe darum mit Traurigkeit vom Editorial am Montag, 26. April, erfahren. „Dumm“ und „unwürdig“: Sie finden keine ausreichenden Kraftausdrücke, um die Aktion der Regierung, der Ganzkörperverschleierung in Frankreich ein Ende zu bereiten, zu denunzieren. Und wenn Sie an meinen eigenen „ministerialen Verfall“ appellieren, sind Sie nicht weit entfernt von Tariq Ramadan, der ausgerechnet mir vorwirft, ich würde „die Werte Frankreichs verraten“.

Nichts ist weniger der Fall! Von einem Rhetoriker, der selbst aus dem Dunstkreis der Moslembruderschaft stammt, der Steinigungen niemals klar verurteilt hat, ist diese Lektion in Republikanismus eine Kuriosität. Ich bedaure, dass Sie sie sich mit diesem geschickten wie gefährlichen Prediger zusammengetan haben. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass sie Seite an Seite mit jenen gehen möchten, die die Versklavung der Frau preisen.

Ich stelle ihnen jetzt von meiner Seite her eine Frage: Was ist aus den Prinzipien von Le Monde geworden? Haben Sie vergessen, dass sie laizistisch, humanistisch und respektvoll gegenüber Personenrechten gewesen sind? Um es anders auszudrücken: Hätte der Innenminister in der „Affäre von Nantes“ schweigen sollen? Hätte ich das, was sich hinter den Erklärungen dieser Frau zusammenbraute, die eine Pressekonferenz abhielt, um zu versichern, dass es im Namen der Freiheit ein Recht sei, hinter einem kompletten Schleier eingesperrt zu werden, verstecken sollen? Hätte ich Informationen, die ich hatte, verschweigen sollen, die zeigten, dass eine Person, die zur radikalen Tabligh-Bewegung gehört, mit verschiedenen Frauen lebt, zwölf Kinder hat und die Sozialhilfe veruntreut? Mein Schweigen wäre moralisch wie politisch ein Fehler gewesen.

Weil die Republik die Frauenrechte respektiert, weil die Republik ablehnt, dass sie eingemauert, instrumentalisiert, erniedrigt werden, weil die Republik die Personenwürde verteidigt, musste ich darauf acht geben, dass die Justizbehörde ihre Arbeit ausführen kann. Die Akte ist schwerwiegend genug, dass die Staatsanwaltschaft entschieden hätte, die Justizbehörde mit einer Untersuchung zu betreuen.

Und es stand mir zu, auch den Integrationsminister Eric Besson damit zu befassen, die Bedingungen einer Aberkennung der französischen Staatsbürgerschaft, die diese Person durch Heirat erlangt hat, zu prüfen, um die Ermittlungen voranzubringen. Denn wir müssen auf die tatsächliche Beachtung des Rechts acht geben. Wenn ein Ausländer Franzose wird, geschieht dies, weil die nationale Gemeinschaft ihn als einen der ihren anerkennt. Das ist es, was das Bürgerliche Gesetzbuch „Assimilation“ nennt. Und es ist dieses selbe Bürgerliche Gesetzbuch, das festlegt, dass „die Polygamie einen Verstoß gegen die Assimilation darstellt.“ Franzose zu sein, ist ein Vorteil, der Zugang zu Rechten verschafft, aber auch eine Ehre, die Respekt und Pflichten auferlegt.

Ich werde den Inhabern der Political Correctness nicht nachgeben, die es immer bevorzugen, nichts zu sagen, nichts zu unternehmen, nichts zu denken, um kein Risiko einzugehen. Ich für meinen Teil bin überzeugt, dass die politisch Verantwortlichen zur Transparenz verpflichtet sind. Ich will lieber Le Monde missfallen, als durch mein Schweigen die Offenlegung der Wahrheit verhindern, wie sie nun mal ist.

(Spürnase: T-Rex, Übersetzung: PI)




TV-Tipp: „Phoenix Runde“ und „Reitz-Thema“

Gleich zwei interessante, wenn auch größtenteils mit Islamlobbyisten besetzte Diskussionssendungen kann man heute Abend (leider fast zeitgleich) im deutschen Fernsehen mitverfolgen. In der Phoenix-Runde um 22.15 Uhr diskutieren zum Thema „Weg mit der Burka – Zwang zur Integration?“ neben anderen die Autorin Serap Cileli und der berüchtigte Islamverharmloser Prof. Mathias Rohe. Beim „Reitz-Thema“ auf NRWTV, einem privaten regionalen Fernsehsender für Nordrhein-Westfalen, heißt es ab 22 Uhr u.a. mit Armin El Laschet: „Ist der Islam integrierbar“?

Hier die Vorankündigung zur Phoenix-Sendung:

Die Debatte um Burkas erhitzt die Gemüter. In Frankreich ist die verbale Aufrüstung schon soweit, dass vom „Burka-Krieg“ gesprochen wird. Präsident Sarkozy will im Mai einen Gesetzentwurf vorlegen, der das Tragen von Ganzkörperschleiern in der Öffentlichkeit verbieten soll. Für ihn und viele andere Europäer sind Burkas ein Angriff auf die Würde der Frau.

Vollverschleierte Frauen sind zwar eine Herausforderung an die Toleranz, aber darüber hinaus werden in Deutschland junge Mädchen auch zwangsverheiratet und Frauen im Namen der Ehre ermordet. Verstößt die Burka gegen europäische Werte? Wie weit darf der Staat in die Persönlichkeitsrechte eingreifen? Wo sind die Grenzen der Toleranz?

Da die NRWTV-Diskussion eine Aufzeichnung ist, gibt es zum Verlauf der Sendung bereits Zeitungsmeldungen. Die WAZ zum Beispiel berichtet:

[…] In bester Absicht und in der Analyse vereint, aber verschieden in der Wahrnehmung des Zusammenlebens draußen in den Städten stellten sich den Fragen von WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz: Gülsen Celebi, die Kämpferin; Armin Laschet, der Pragmatiker: Prof. Klaus Bade, der Forscher und Sören Link, der Mann vor Ort. Und mehr und mehr fokussierte sich die Expertenrunde auf den Punkt: Sind die teils massiv zu erlebenden Integrationshemmnisse religiös-kulturell begründet oder handelt es sich vielmehr um ein soziales, um ein (Unter-) Schichtenproblem?

Gülsen Celebi, ist kurdischstämmig, Rechtsanwältin, Buchautorin und eine mutige Frau. Sie betreut Frauen, die Opfer von Zwangsheirat und häuslicher Gewalt geworden sind. Celebi kennt die physische und psychische Pein von geschlagenen Frauen, doch will sie der verbreiteten Ansicht entgegentreten, diese Art von Brutalität sei besonders in muslimischen Kreisen ausgeprägt. „Das ist keine Frage des Islams”, sagt sie, und nennt es ein grundsätzliches Übel von patriarchalisch geführten Gesellschaften in aller Welt. Im Publikum aber sieht mancher es anders: „Die Zukunft wird uns zeigen, dass der Islam, diese archaische Religion, nicht zu der christlich-abendländischen Kultur passt und sie sich auf Dauer zu einer Parallelgesellschaft entwickeln wird mit brisanten Folgen für Europa”, wendet ein Duisburger Zuschauer ein. […]

» Livestream zu NRWTV




Irmer prescht vor – und rudert wieder zurück

Wie schwer es Politiker etablierter Parteien haben, die sich in der Öffentlichkeit islamkritisch äußern, musste heute einmal mehr der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jürger Irmer (Foto) erfahren. Nach einem couragierten Interview mit der Wetzlarer Zeitung, in dem er ganz plausible Aussagen zum Islam machte („Der Islam ist auf Eroberung der Weltherrschaft fixiert“ – „Der Zuzug von Muslimen ist eine gefühlte Landnahme“ – „Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Muslime“ – „Wer, wie die neue niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan, einer EU-Mitgliedschaft der Türkei das Wort redet, leistet einen Beitrag zur Islamisierung Deutschlands“), musste er seine Äußerungen wieder zurücknehmen. „Ich muss einräumen, dass ich hier einen großen Fehler gemacht habe. Die Formulierungen sind über das Ziel hinausgegangen“, so Irmer heute im Landtag.

Die FAZ berichtet:

„Das Maß der rassistischen Übergriffe ist voll“, kritisierte der SPD-Abgeordnete Gerhard Merz. Ein Mann, der nicht zum ersten Mal durch „volksverhetzende Äußerungen“ auffalle, sei als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Bildungspolitik untragbar. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Tarek Al-Wazir sprach von Ansichten, die man sonst nur von der NPD höre. Die CDU habe schon viel zu lange zugesehen, wie Irmer „im Trüben fischt“ und eine der großen Weltreligionen diffamiere, sagte Al-Wazirs Fraktionskollege Mathias Wagner. Auch die Fraktionschefin der Linkspartei, Janine Wissler, wies darauf hin, dass Irmers „zutiefst rassistische“ Meinungen seit langem bekannt seien. Er beleidige alle Muslime und konterkariere damit die Integrationsbemühungen der Landesregierung.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Christean Wagner stellte klar, dass seine Fraktion die Äußerungen Irmers „sehr klar und deutlich und geschlossen“ missbillige. Ähnlich äußerte sich der Fraktionsvorsitzende der Liberalen, Florian Rentsch: Er begrüße den „Denkprozess“, der offenbar bei Irmer eingesetzt habe. „Aber er war überfällig.“

Überfällig sind Denkprozesse und vielleicht mal einen Blick in den Koran eher bei denjenigen, die Irmer jetzt so heftig kritisieren.

» HR: Landtag missbilligt Irmer-Äußerungen
» FNP: Hessischer CDU-Politiker löst Sturm der Empörung aus




Gordon Brown: Peinlicher Fauxpas vor der Wahl

Nur eine Woche vor den Wahlen in Großbritannien am 6. Mai bezeichnete der amtierende Premierminister Gordon Brown (Foto r.) bei einer Wahlkampfveranstaltung bei Manchester die 65-jährige Wählerin Gillian Duffy (Foto l.), die ihm unter anderem kritische Fragen zur Einwanderung und Staatsverschuldung stellte, als „bigoted“ (borniert).

Er machte die Bemerkung auf dem Rückweg in seinem Wagen, als er dachte, das an seinem Hemd steckende Mikrofon des übertragenden Rundfunksenders Sky wäre bereits ausgeschaltet. Ob die brüskierte Dame ihm ihre Stimme noch geben wird, ist mehr als unsicher. Jedenfalls wird der Auftritt so manchem zu denken gegeben haben, der die peinlichen Bilder zu Gesicht bekommen hat. Die Tories können zurücklehnen und zuschauen, wie Labour sich selbst lächerlich macht.

Brown sagt wörtlich:

„Das war ein Desaster – sie hätten mich niemals mit dieser (fetten) Frau zusammenbringen dürfen. Wessen Idee war das denn? Ich glaube, es war Sue. Es ist lächerlich. … Sie ist bloß irgend eine bornierte Frau, die sagte, dass sie früher Labour gewählt hat.“

Die Szene sehen Sie hier:

Die enttäuschte und wütende Reaktion der Dame:

SpOn berichtet:

Die Rundfunkanstalten sendeten den Aussetzer des Premiers in aller Ausführlichkeit. Die bloßgestellte Rentnerin reagierte empört, als sie von Browns Äußerungen hörte, und verlangte eine Entschuldigung. „Er ist ein gebildeter Mann. Warum benutzt er solche Worte?“

Der Premier gab sich daraufhin reumütig: „Ich bitte diese Dame mehrfach um Entschuldigung“, sagte er im BBC-Radio. Er denke nicht so über sie, wie er dies geäußert habe. Nach Angaben seines Sprechers meldete sich Brown auch telefonisch bei Duffy und entschuldigte sich persönlich.

Später ließ er sich in seinem Dienst-Jaguar obendrein noch zu Duffys Haus bringen und entschuldigte sich persönlich in ihrem Wohnzimmer. Nach dem Gespräch trat er lächelnd aus der Haustür und sagte, er habe Duffy „falsch verstanden“. Er sei ein „reuiger Sünder“. Duffy selbst erschien nicht mehr vor dem Haus. Sie ließ nur ausrichten, dass die Medien aus ihrer Einfahrt verschwinden sollten.

„Ich werfe mir das selbst vor“, sagte Brown laut der britischen Nachrichtenagentur PA. „Man muss aber auch darauf hinweisen, dass ich den Radioleuten behilflich war, in meinem Auto mit eingeschaltetem Mikrofon zum nächsten Termin geeilt bin und es ein privates Gespräch war, dass sie gesendet haben.“ Er habe sich über eine Frage zur Einwanderung geärgert. Die Rentnerin hatte den Regierungschef unter anderem gefragt, was er angesichts der Rekordverschuldung, der Einwanderung aus Osteuropa und der Studiengebühren zu tun gedenke.

Eine kleine Bürgerin mit unbequemen Fragen könnte wegen eines winzigen Mikrofonknopfs die Regierungs-Ära von Labour in Großbritannien zu Fall bringen.




Wendt: „Polizei von allen Seiten im Stich gelassen“

In wenigen Tagen ist es wieder soweit. Die jährlich wiederkehrenden Krawalle zum „Tag der Arbeit“ stehen an. Bereits im Vorfeld wurde deutlich, dass wegen der extrem deeskalierenden Einsatzführung und der daraus resultierenden hohen Anzahl an verletzten Beamten (479 im letzten Jahr) einige Bundesländer in diesem Jahr keine Unterstützungskräfte mehr nach Berlin entsenden wollen und werden. Die Polizeigewerkschaften schreien bereits seit Wochen lautstark um Hilfe.

DPolG-Chef Rainer Wendt im Interview mit der PAZ:

PAZ: Bei den letztjährigen Berliner Mai-Krawallen wurden fast 500 Polizisten verletzt. Beamte beschwerten sich, sie seien regelrecht „verheizt“ worden. Haben die Verantwortlichen aus dem Desaster gelernt?
Rainer Wendt: Das will ich hoffen, denn so etwas darf nicht wieder passieren. Wo schwerkriminelle Chaoten auftauchen, muss die Polizei entschlossen zupacken, da hat dieser Unfug von Deeskalation nichts verloren. Es gibt aber gute Signale dafür, dass die Berliner Politik die Zeichen der Zeit erkannt hat und die Polizeiführer vor Ort selbständig agieren können. Jetzt bleibt zu hoffen, dass davon auch Gebrauch gemacht wird und die Gewalt im Keim erstickt wird. Die gewalttätigen Auseinandersetzungen zeigen aber auch immer wieder, dass die Polizei noch mehr Möglichkeiten braucht, um Gewalttäter auf Distanz zu halten. Die Innenminister sollten schleunigst über geeignete Distanzmittel nachdenken.

PAZ: In diesem Jahr werden Ausschreitungen an etlichen Orten des Landes, nicht nur in Berlin oder Hamburg, befürchtet. Ist die Polizei personell dafür ausreichend ausgestattet?
Wendt: Ausdrücklich nein. Rund 10000 Planstellen hat die Polizei in Deutschland verloren, unsere Kolleginnen und Kollegen sind vielfach am Ende ihrer Kräfte, weil der Arbeitsdruck einfach zu hoch ist. Tausendfache Langzeiterkrankungen, Frühpensionierungen und körperliche und psychische Dauerschäden sind die Folge. Und noch immer will die Politik weitere 10000 Stellen einsparen, damit muss endlich Schluss sein. Leider haben vor allem die Landesregierungen in den neuen Ländern nichts begriffen und wollen rund 30 Prozent der Polizei streichen. Ein Irrsinn ist das.

PAZ: Wie ist die Stimmung unter den Beamten?
Wendt: Tausende sind ausgebrannt, fühlen sich zu Recht von Politik und Justiz im Stich gelassen. Insgesamt ist die Stimmung leider negativ, viele haben längst resigniert, denn vor allem einige Landesregierungen behandeln ihre Polizei stiefmütterlich. Das Stichwort von „Innerer Kündigung“ macht die Runde, eine gefährliche Entwicklung, denn der Erfolg der Polizeiarbeit in Deutschland hängt vor allem von engagierten Beamtinnen und Beamten ab. In einigen wenigen Ländern kehrt sich der Trend um und die Einstellungszahlen steigen, von einer allgemeinen Neuorientierung kann man leider noch nicht sprechen, die Finanzen wurden an die Wand gefahren und die Polizei soll es ausbaden und auch noch die Knochen herhalten, wenn irgendwo Krawalle toben.

PAZ: Politisch motivierte Straßenkrawalle gingen in der Vergangenheit fast ausschließlich von Linksradikalen aus. Einige meinen zu beobachten, dass auch rechtsradikale Demonstranten ihre frühere Zurückhaltung bei Gewalt zunehmend ablegen. Deckt sich diese Einschätzung mit Ihren Beobachtungen?
Wendt: Ja, auch die rechtsextreme Szene radikalisiert sich zusehends, die Gewaltbereitschaft ist drastisch gestiegen. Es sind vor allem die so genannten Autonomen, die sich wie Linksextremisten kleiden und aufführen, in Wahrheit aber Neonazis sind, die keine Hemmungen haben, Ge-waltexzesse zu veranstalten.
PAZ: Am linken Rand konnte sich eine gut organisierte Gewaltszene verfestigen. Wurde über den „Kampf gegen Rechts“ die Abwehr linksextremistischer Bestrebungen und Aktivitäten vernachlässigt?
Wendt: Die Politik vernachlässigt andauernd wichtige Bereiche der Kriminalitätsbekämpfung und der Gewaltvorbeugung. Je nachdem, welches Thema gerade interessant ist und wo gerade wieder schlimme Straftaten festgestellt wurden, hetzen unsere Leute von einem Schwerpunkt zum anderen und reißen an anderer Stelle große Löcher. Heute Links- morgen Rechtsextremismus, islamistischer Terrorismus und Computerkriminalität, Mafiabanden und Rockerkriminalität, Fußballkrawalle oder andere Events, das alles mit immer weniger Personal, miesen Gehältern und manchen Politikern, die die Polizei verachten und das auch zeigen, das ist die Lage.

PAZ: Was sind aus ihrer Sicht die Ursachen für diese Einseitigkeit?
Wendt: Die Politik folgt dem Tagesgeschehen und dem schlagzeilenträchtigen Aktionismus. Wo immer ein Problem ist, findet sich ein Minister, der eine Lösung parat hat, ein Programm verkündet, das rasche Lösungen anbietet. Leider vergisst man dabei, den Menschen die Wahrheit zu sagen, denn diese Polizisten, die sie da versprechen, sind längst nicht mehr da oder an anderer Stelle eingesetzt.

PAZ: Neben augenscheinlich politisch motivierter Gewalt vermelden Beobachter bei linken Demos eine unpolitische, zynisch als „erlebnisorientiert“ bezeichnete Krawallszene. Wie groß ist die? Und ist eine exakte Abgrenzung überhaupt möglich?
Wendt: Das bereitet uns zunehmend Sorge, denn dieses Problem wächst jetzt, wenn der Sommer kommt, rapide an. Ob in Kneipenmeilen oder auf Volksfesten, es sind vor allem alkoholisierte Personen, die sich aus Angriffen auf unsere Einsatzkräfte einen Spaß machen und völlig ansatz- und anlasslos mit Fäusten, Fußtritten, Waffen und gefährlichen Gegenständen auf Polizisten einprügeln. Hier sind die Gerichte gefordert, mit harten Strafen zu zeigen, dass das keine Kavaliersdelikte sind. Auch die Kommunen müssen den Alkoholkonsum da verbieten, wo er zu derartigen Störungen führt.

PAZ: Ihre Kollegen beklagen sich darüber, dass der Respekt vor Polizeibeamten beängstigend nachgelassen habe, weshalb sich Übergriffe häuften. Was tun Politik und Justiz dagegen? Sind die Maßnahmen ausreichend?
Wendt: Politik und Justiz haben die Polizei im Stich gelassen. Manche Richter haben Beweisanforderungen, die die Polizei nicht erfüllen kann, dadurch kommen Gewalttäter immer wieder frei. Wenn, wie in Berlin passiert, zwei junge Chaoten, die mit Brandsätzen auf Polizisten geworfen haben, auf diese Weise unverurteilt bleiben, feiert die Szene das als Sieg über das System, die nächste Gewaltorgie ist dann programmiert. Die Politik distanziert sich nicht genügend von der Gewalt, auch das erleben wir vor allem in Berlin. Wenn führende Sozialdemokraten bei Krawalldemos mitmarschieren und linke Politiker sogar als Anmelder auftreten, darf man sich nicht wundern, wenn sich Gewalttäter bestätigt und ermuntert fühlen.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Politik in diesem Jahr aus der Verantwortung zieht, wenn erneut hunderte Beamte verletzt werden und möglicherweise sogar die ersten Todesopfer zu beklagen sind…

(Herzlichen Dank allen Spürnasen)




Kirchen stellen klar: Gott ist nicht Allah


Anlässlich des Amtseides der neuen niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan haben die beiden Amtskirchen mit überraschender Deutlichkeit klargestellt, dass der Gott der Christen nicht identisch mit Allah ist. Soviel Klarheit wünscht man sich sonst auch.

Die WELT schreibt:

„Wir Christen sehen schon einen deutlichen Unterschied zwischen unserem Gott und Allah“, sagte der Sprecher der Hannoverschen Landeskirche, Johannes Neukirch, der „Bild“-Zeitung. Der Sprecher des katholischen Bistums Essen, Ulrich Lota, kritisierte in „Bild“: „Theologisch sind der Gott der Christen und der Gott des Islam nicht gleichzusetzen.“
(…)
In einer Erklärung ihres Hauses hieß es, Özkan berufe sich als gläubige Muslimin „ausdrücklich auf den einen und einzigen Gott“, der dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gemeinsam sei.

Wie wir schon sagten: Mit dem blutsaufenden Allah wollen wir nichts zu tun haben.

(Spürnase: Thomas D.)




„Antifa“ attackiert BPE-Demo in Stuttgart

Bei der Stuttgarter Kundgebung „Gegen Frauenunterdrückung“ (PI berichtete gestern) diskutierten wir teilweise äußerst kontrovers mit Muslimen, Grünen und Linken. Manche der Gesprächsteilnehmer auf der Gegenseite waren erregt und leidenschaftlich, einige sogar wütend. Warum wir denn den Islam kritisierten, wo doch das Christentum im Mittelalter auch so viele schlimme Dinge angerichtet hätte. Wir versuchten, mit Fakten und Argumenten unsere Positionen zu vermitteln.

Im Ton ruhig, in der Sache klar und überzeugt. Und so blieb alles friedlich. Keine Spur von physischer Aggression.

Bis die Antifanten kamen. Etwa zwei Stunden nach Veranstaltungsbeginn traf eine Gruppe junger, aggressiv eingestellter Menschen ein, die mit Diskutieren wenig im Sinn hatten. Sie wollten Krawall machen. Und so begannen sie, ihr eintrainiertes „Nazis raus“ zu skandieren. Da wir in diesem Punkt – und ganz sicher nur in diesem – mit denen einer Meinung sind, stimmten wir fröhlich in diesen Ruf mit ein. Wie auch schon vergangenes Jahr in Berlin am Tag der Deutschen Einheit, als uns eine Meute von linksreaktionären Gutmenschen und langbärtigen Fundamental-Moslems umkreiste. Schon damals löste diese Entgegnung beim Gegner erhebliche Verwirrung aus.

Aber wie es unsere Art ist, wollten wir auch mit diesen jungen Menschen ins Gespräch kommen. Denn das, was wir vorzutragen haben, müsste ja normalerweise selbst beim verbohrtesten Ideologen Gehör finden. Wer kann denn beim Thema Frauenunterdrückung, Demokratiefeindlichkeit und Menschenrechtsverletzungen anderer Meinung sein?

Nun, die Antifanten. In ihrer linksextremen Gesinnung haben sie ein Ziel: Das ihnen verhasste „System“ und damit die Demokratie abzuschaffen. Dabei erscheint ihnen die islamische Ideologie als willkommener Verbündeter. Und daher attackieren sie Islamkritiker. Es sind ganz einfache Denkschablonen, die in ihren linksverdrehten Gehirnwindungen ticken. Dabei haben sie aus der Geschichte nichts gelernt, denn ein solches Bündnis ging schon 1979 bei der islamischen Revolution im Iran schief. Sobald Ayatollah Khomeini an der Macht war, lieferte er seine nützlichen linken Helfer ans Messer. Denn Moslems mögen Atheisten noch weniger als Andersgläubige. Aber das wurde den jungen Antifanten im Geschichtsunterricht noch nicht beigebracht. Mit ihnen auf rationaler Basis zu argumentieren, gleicht dem Versuch, einen Laternenpfosten zum zur Seite treten bewegen zu wollen. Es ist sinnlos und reine Zeitverschwendung. Diese jungen Menschen sind so verbohrt, so ideologisch festgefahren, so gehirngewaschen, so aggressiv und hochgradig erregt, dass die Schwelle zum Losschlagen bei ihnen jederzeit überschritten werden kann.

Und so flog irgendwann der Deckel vom brodelnden Kessel. Eine junge AntifantIn verpasste einem unserer friedlichen Demonstranten eine Ohrfeige. Dabei ging seine Brille zu Bruch.

Die Polizeibeamten, die sich bisher in vorbildlicher Weise de-eskalierend verhalten hatten, schritten nun ein. Wie es ihre Aufgabe ist, um die körperliche Unversehrtheit von Teilnehmern einer angemeldeten Demonstration zu gewährleisten. Und so nahmen sie die junge Dame im blauen T-Shirt fest.

Ein besonders aggressiver Antifant versuchte nun, die junge Dame zu befreien und wurde handgreiflich. Dabei wurde ein Polizist leicht verletzt.

Dieser junge Mann war hochaggressiv und anscheinend kampferprobt. Mehrere Beamte waren notwendig, um ihn ruhig zu stellen. Aber dann versuchten weitere Personen aus der Menge, ihn zu befreien:

Noch hatte die Polizei die Situation im Griff und konnte den Platz sichern. Die Beamten warnten die aufgebrachten Antifanten erneut, sich ruhig zu verhalten und keine Gewalt anzuwenden:

Aber es erfolgten immer neue Angriffe auf die Beamten:

Die Situation drohte zu eskalieren, und so wurde Verstärkung gerufen. In Minutenschnelle kamen rund ein Dutzend weitere Fahrzeuge mit etwa 40 Beamten des Einsatzkommandos:

Einige Beamte hielten sich zusätzlich im Hintergrund bereit:

Da sich erstaunlich viele junge Frauen unter den aggressiven Gegendemonstranten befanden, stellte man ihnen auch ganz bewusst weibliche Einsatzkräfte gegenüber:

Auch berittene Polizei war im Einsatz:

Im Video ist die aggressive Stimmung der Antifanten gut zu beobachten:

Äußerst skurril wurde es dann, als die Antifanten skandierten: „Wir sind friedlich, was seid Ihr“. Das erinnerte schon fast an den Spruch „Islam heißt Frieden“. Die Friedlichkeit dieser Menschen drückte sich in körperlichen Attacken, einer zerschlagenen Brille und einem verletzten Polizisten aus. Dass damit ein Straftatbestand vorlag, erkannten diese Wirrköpfe natürlich nicht: „1,2,3 – lasst die Leute frei“. In absurder Verdrehung der Realität wurde den Beamten noch vor Ort vorgeworfen, sie hätten ein „armes, wehrloses Mädchen geschlagen“. Ein Mitbürger mit Akzent bemerkte sogar: „Was ist das für ein Land, in dem man mit Schlagstock auf Jugendliche losgeht. Und dann noch gegen eine Frau“. Dieses Prinzip kennt man: In völliger Verdrehung der Tatsachen werden aus Tätern Opfer gemacht.

Im Polizeibericht liest sich das Geschehen ganz sachlich. Und zwar exakt so, wie es sich zugetragen hat:

Kundgebung gestört

Stuttgart-Mitte: Zu Störungen der Versammlung und auch Angriffen gegen Polizeibeamte kam es am Samstag (24.04.2010) bei einer Kundgebung am Schlossplatz. Die Versammlung, die um 15.30 Uhr begonnen hatte und an der sich ca. 800 Personen beteiligten, wurde um 17.25 Uhr durch eine größere Personengruppe gestört. Mit Sprechchören provozierten und beleidigten die etwa 25 Personen die
Kundgebungsteilnehmer. Der Versammlungsleiter wurde von einer 17-Jährigen aus der Gruppe heraus angegriffen und geohrfeigt. Als Polizeibeamte dazwischen gingen und die Täterin festhielten, wehrte sich diese heftig. Ihre Begleiter versuchten gleichzeitig, das Mädchen wieder zu befreien. Um sich gegen die Attacken zu wehren, mussten die Beamten, bis Verstärkung eintraf, zeitweise ihren Einsatzstock
zu Hilfe nehmen.

Ein 18-jähriger Angreifer, der ebenfalls Widerstand leistete, konnte festgehalten werden. Nach dem Eintreffen der polizeilichen Verstärkung zerstreute sich die Personengruppe. Ein 35-jähriger Polizist zog sich bei dem Einsatz eine leichte Verletzung an der Hand zu. Nähere Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch nicht bekannt.

Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

Wir stellten uns den Beamten noch vor Ort als Zeugen zur Verfügung, falls es zu irgendwelchen wirren Anschuldigungen gegen sie kommen sollte. Dieser Polizeieinsatz ist optimal abgelaufen. Besser hätten sich die Beamten an diesem Nachmittag nicht verhalten können. Man merkte ihnen die vorbildliche Schulung für solche Situationen an.

Unser Dank gilt allen Einsatzkräften vor Ort. Sie haben die Demokratie und die Meinungsfreiheit geschützt. Gegen fanatische Wirrköpfe, die mit all dem nichts im Sinn haben.

» Stuttgarter Nachrichten: Gerangel am Rande einer Kundgebung

(Text & Video: byzanz / Fotos: RChandler – PI-Gruppe München)




Französische Familie von zuhause vertrieben

Eine Familie aus dem südfranzösischen Perpignan wurde Opfer des Franzosenhasses im eigenen Land. Sie wurden von „in Banden organisierten Jugendlichen“ aus dem eigenen Heim vertrieben. Die Mutter der Familie Mirjam P. erzählt auf „Radio Courtoisie“ am 23. April ihr trauriges Schicksal. Die Familie war aus beruflichen Gründen von Paris nach Perpignan gezogen und erhoffte sich dort mehr Ruhe und Frieden als in der Großstadt.

Doch was sie fanden, war eine Schreckensherrschaft von „südländischen Jugendbanden“, die die wenigen verbliebenen Bewohner des Stadtzentrums regelrecht terrorisieren. Die Familie wurde mehrfach beleidigt. Die Mutter musste mit der kleinen Tochter vor Verfolgern flüchten. Die Familie informierte die Polizei und wurde in der Folge noch stärker Ziel von Angriffen. Am Ende wurde sogar die Mauer des Wohnhauses aufgerissen (Foto oben).

Den etwa 15-jährigen „Jugendlichen“ war jedes Mittel recht, die Familie einzuschüchtern, zu beleidigen und schließlich zu vertreiben. Die Minderjährigen haben auch kaum echte Strafen zu fürchten, was der Polizei die Hände bindet. Selbst die Händler im Stadtzentrum haben stark unter dem „südländischen“ Jugendterror zu leiden.

Die Gewalt richtet sich dabei explizit gegen weiße Franzosen französischer Abstammung. Die Täter sind einer „anderen Herkunft“ und islamischen Glaubens. Mirjam P. spricht sehr deutlich von Integrationsproblemen: „Wer die Probleme anspricht, wird als Rassist oder Islamophobiker abgestempelt. Aber die Gewalt richtet sich gezielt gegen Franzosen französischer Abstammung.“ Sie verlangt von ihrer Regierung einen verstärkten Einsatz für das „unter dem Multikulturalismus leidende Volk“. Mirjam P. und ihre Familie wollen sich nicht verbieten lassen, weiterzukämpfen und über ihr Schicksal zu reden.

Den Originalbericht hören Sie hier:




Die Özkan-Berufung und ihre Folgen

(Spürnase: Misfit)