Ein angeblich von israelischen Soldaten im Gazastreifen erschossener 15-jähriger Palästinenser ist auf einmal ganz lebendig wieder nach Hause zurückgekehrt. Er ist nicht wahrhaft „auferstanden“. Die Zeitungsberichte „according to Palestinian sources“ gegen die IDF waren wie üblich schlicht falsch. Der Palästinenser hatte versucht, durch einen Schmuggeltunnel die Grenze nach Ägypten zu überqueren, und war in dem Gang mehrere Tage lang eingeschlossen worden. Am Freitag kehrte der Totgeglaubte schließlich zu seiner Familie zurück.

Israelnetz berichtet:

Wie die Tageszeitung „Jediot Aharonot“ unter Berufung auf die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“ meldet, steckte Mohammed al-Farmawi mehrere Tage in dem Gang fest. Am Freitag kehrte der totgeglaubte Jugendliche zu seiner Familie zurück. Diese sei überglücklich, ihn unversehrt wiederzusehen.

Medizinische Quellen hatten am Dienstag bekannt gegeben, der Junge sei bei einem Protest nahe des Grenzzaunes zu Israel von Soldaten erschossen worden. Die Armee dementierte diesen Bericht. Vielmehr hätten Soldaten auf die Beine von Demonstranten gezielt, die nicht zurückweichen wollten. Dabei sei jedoch niemand zu Schaden gekommen.

Infolge der Berichte hieß es später aus palästinensischen Quellen, möglicherweise sei Al-Farmawi bei internen Auseinandersetzungen ums Leben gekommen.

Das palästinensische Gesundheitsministerium im Gazastreifen teilte mit, es habe falsche Berichte erhalten. Später habe es erklärt, dass keine Leiche entdeckt worden sei.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie die Palästinenser jede Gelegenheit nutzen, den internationalen Medien Lügenmärchen über Israel aufzutischen. Das Gute an der palästinensischen Ostergeschichte: Der 15-jährige Mohammed al-Farmawi ist der lebendige Beweis dafür, dass die Israelis eben doch nicht die schießwütigen Killer sind, als die sie dargestellt werden.

(Spürnase: Makkabaeer)

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37 KOMMENTARE

  1. Ich möchte nicht wissen wieviele der toten Palestineser des letzten Gaza Krieges auf kosten der Palestinenser selbst gingen(Kolateralschäden,Abtrünige,Für die Presse geopferte Kinder) die wissen schon wie man inder Linken Gutmenschenpresse im Westen für Stimmung sorgt !

    Aus Östereich
    Rapper hetzt auf Droh-Video gegen Strache

    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch,Antiislamisch,Proisraelisch

  2. Es gibt schließlich auch die berühmten Videos aus Gaza, in denen ein palästinensischer Leichnam von der Bahre fällt, plötzlich aufsteht und schnell wieder drauf springt…

  3. Gibt es eigentlich zwischenzeitlich irgend etwas anderes, was der Wahrheit ferner wäre, als die Qualitätsjournalisten unserer Massenmedien?

  4. Ich war gestern in Gelsenkichen-Ückendorf.
    Totaler Schock! Sollte man sich bei Gelegenheit, in einem gepanzerten Fahrzeug und ohne Rücksicht auf etwaige Hindernisse wie zum Beispiel rote Ampeln etc. mal anschauen…..

    Wir müssen das aushalten….

    Mein persönliches Beileid an all diejenigen, die es aus eigener Kraft nicht geschafft haben, diesen Ort zu verlassen.

  5. Interessant aber auch, dass beim Schießen auf Beine kein Schaden entsteht.

    Na, dann kann man das beim Autor jener Wörter wohl gerne mal machen — tut ja schließlich nix.

  6. Dies ist keineswegs die einzige gute Nachricht:

    Auch dem Massenmörder von Lockerbie, der nach nur 8 Jahren Haft von den Briten auf Betreiben der Windsors begnadigt wurde und in seine Heimat Libyen zurückreisen durfte, wo er von Diktator Gaddafi persönlich als Held empfangen wurde, geht es offenbar von Tag zu Tag besser.

    Dabei hatten die von den Windors bezahlten Ärzte im August noch unheilbaren Krebs festgestellt und ihm eine Lebenserwartung von allerhöchstens sechs Monaten bescheinigt.

    Man kann nur wünschen, dass die Royals an dem Blutgeld, dass sie auf Kosten von über 250 Opfern in Libyen verdienen, ersticken.

  7. Sorry, Korrektur. Ein Post von mir ist noch nicht frei. Das berühmte Pallywood-Video „Toter wird immer wieder lebendig“ stammt von April 2002, nicht 2006. Also aus Jenin. Suche bei Youtube: „Resurrection in Palestine“. Ist englisch, zeigt aber schön, was israelische Drohnen sehen, wenn sie ihre Elektronenäuglein auf die Komödianten namens Araber richten.

  8. Für die Palästinenser gibt es keinen unterschied zwischen einer Waffenfabrik und einem Kindergarten. Sobald eine Rakete eine Waffenfabrik trifft kommt sofort die Meldung, dass die Israelis ein Kindergarten zerbombt haben. In Null Komma nix wird die halle mit kaputten Stühlchen und Bettchen bestückt.
    Die Vorstellung für die westlichen Journalisten kann beginnen.

  9. @Eurabier (04. Apr 2010 23:37)

    Habe kürzlich eine ganze Familie gesehen, die vom Ostermarkt kam. Die Frau sagte, da gingen doch viele Moslems hin, es gäbe so viel schöne Sachen dort zu sehen für die Kinder.

    „Feiern“ kann man das vielleicht nicht gerade nennen, aber jedenfalls auch nicht Christenphobie.

  10. Das war völlig klar. Die Hetzpropaganda der Islamfaschisten von der Hamas ist grundsätzlich auf Lügen aufgebaut. Nichts darf man einem Moslem glauben, gar nichts. Lügen ist die Waffe seines Hasspropheten.

  11. Auch ohne die verhassten Juden wäre das Leben der Palis von blutigem Terror überzogen, denn sie haben mit der Hamas ganz demokratisch eine hinterhältige, feige Mörderbande gewählt, die ganz nach dem Vorbild des geisteskranken Propheten leben.

    In nachfolgendem Video zeigt und erklärt uns ein Araber, wie die Hamas die eigenen Leute behandelt (Vorsicht, wie immer bei Videos mit Musels, gewalttätiger Inhalt!):

    http://www.youtube.com/watch?v=QkSHd93wSy8

    Das muss man sich reinziehen: die Hamas prügeöt und schießt die Gäste einer Hochzeit brutal nieder, weil sie auf offener Straße tanzen und singen (!!!).

  12. In diesem Sinne sei unbedingt nochmal an Esther Schapiras wertvolle Arbeit erinnert und an ihren letzten, hier sehr passenden, Film zu Mohammed Al Dura, und an ihren letzten Film “Das Kind, der Tod und die Wahrheit“, wo auch ein Kind angeblich von Israelis erschossen wurde und dann am Ende verschwunden ist…Den Dokumentarfilm in 5 Teilen finden Sie nachfolgend.

    http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=1501

  13. #11 Confluctor (04. Apr 2010 23:09)

    MAN gummiummantelte geschosse!(die wurzel der intifada)

    aber du kannst ja gerne deine phantasiehen in die tat umsetzen. da wären wir dich zwar los du scherzkeks, aber das wäre ein mords witz!

  14. Diese Pali-Märchenstunde beweist, dass man die Pali-Herrschaften in keinster Weise unterstützen darf!!!

  15. …dass die Israelis eben doch nicht die schießwütigen Killer sind, als die sie dargestellt werden.

    Leider. Und das wird den Isis eines Tages noch Leid tun! Sie sollten nach Gottes Wort handeln und den Bann an den Söhnen Satans vollstrecken. Leider sind sie zu gutmütig dafür und beweisen eine Engelsgeduld mit dem Gelichter, es gibt gerade mal eine Strafexpedition alle 10 Jahre.
    Daß das zu wenig ist, wird sich noch bald herausstellen.

  16. Der 15-jährige Mohammed al-Farmawi war wahrscheinlich eher stockbesoffen und traute sich nicht nach Hause.

  17. OTOT

    Neuer Wahlwerbespot von Pro NRW für die Landtagswahl 2010

    youtube.com/watch?v=ot3GhmaiQQQ

  18. #27 Pro_NRW (05. Apr 2010 14:45)

    Sondo, unser Forentrioll, hat mal wieder Beschäftigung.

  19. Liest man die Gegenstellung schon in den deutschen Medien? Ich denke, da kann man lange warten, dafür wird es wieder Zeit mit der Friedfertigkeit der Palaraber aufzuräumen:

    Waffenstillstand und Friedfertigkeit (29.3.-4.4.10)

    Montag, 29.03.2010:
    – 107 LKWs mit humanitärer Hilfe, dazu 18 LKW mit Treibstoff und Gas wurden Sonntag in den Gazastreifen geliefert.
    – Am Morgen wurde bei der Durchsuchung eines Arabers bei Beqa’ot ein Messer gefunden.
    – Ein weiteres Messer wurde bei der Durchsuchung eines Arabers nordöstlich von Bethlehem gefunden.
    – Bei Ofarim wurden in der letzten Nacht drei Brandsätze auf ein israelisches Fahrzeug geworfen.
    – Bei Migdal Oz wurden zwei Rohrbomben auf eine israelische Patrouille geworfen. Sie richteten keinen Schaden an.
    – Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 5 wegen Verdacht auf Terroraktivität gesuchte Araber.
    – Bei Bethlehem beschädigten Steine werfende Araber ein israelisches Fahrzeug.
    – Am Abend schlug eine Qassam-Rakete in offenem Gelände der Region Eshkol ein. Es wurden keine Schäden berichtet.

    An der ägyptisch-israelischen Grenze schossen ägyptische Polizisten auf drei Eritreer, die nach Israel wollten. Einer der Männer wurde getötet, die beiden anderen verletzt.(Wie einreisen in einen Apartheidsstaat? Unmöglich!)

    Wir wissen von Obama (und anderen): Israel muss beweisen, dass es Frieden will, nicht die PalAraber. Das zeigt sich auch nach einem Treffen zwischen palästinensischen Journalisten und dem einem israelischen Armeesprecher. Jetzt kritisieren die Journalisten-Vereinigung und andere Presse-Organisationen dieses Treffen als „eine Art Normalisierung“ und schweres Verbrechen. Die betreffenden Journalisten sollen sich entschuldigen oder Konsequenzen tragen. Diese würden darin bestehen sie auf ein schwarze Liste zu setzen und zu boykottieren. (Als Anfang.)

    Im Hamas-Fernsehen durften die Zuschauer ein Mitglied des PLO-Legislativrats bewundern, der zu Selbstmord-Operationen in israelischen Bussen und Restaurants aufforderte.

    Scheik Tamimi macht wieder Stimmung: Nach seinen Angaben will eine jüdische Gruppe in die Al Aqsa-Moschee eindringen und dort ein Opfer bringen, um die Moschee zu zerstören. Deshalb ruft er alle PalAraber sich zur Moschee zu begeben und sie zu verteidigen. Bisher ist zwar noch nie eines der von Tamimi angekündigten Verbrechen eingetreten – aber das ist so wie bei unseren Friedenshetzern mit deren Rezepten zur Lösung des Nahost-Konflikts: Je öfter das schief geht, desto überzeugter sind sie, dass sie richtig liegen.

    Dienstag, 30.03.2010:
    – 107 LKWs mit humanitären Gütern, dazu 18 LKW-Ladungen Treibstoff und Gas wurden in den Gazastreifen geliefert.
    – Am Strand von Nahariya wurde ein verdächtiges Fass untersucht, das angespült wurde.
    – Nach Angaben arabischer Quellen im Gazastreifen soll im südlichen Strip ein Jugendlicher von Soldaten erschossen worden, als er versuchte den Grenzzaun zu überwinden. Israel bestreitet die tödlichen Schüsse. Es seien lediglich Warnschüsse in die Luft abgegeben worden. Die IDF untersucht die Vorwürfe trotzdem.
    – Bei Hawara verletzten Steine werfende Araber einen israelischen Autofahrer.

    Die Hamas gab zum Tag des Landes in einem Kommuniqué eine klare Parole aus: Das palästinensische Heimatland erstreckt sich vom Jordan bis zu Mittelmeer. Friedfertig!

    Mittwoch, 31.03.2010:
    – Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria drei terrorverdächtige Araber.
    – Bei Nahalal versuchten mehrere Personen einem Soldaten an einer Bushaltestelle seine Waffe zu stehlen. Er konnte sie durch Warnschüsse vertreiben.
    – Etwa 200 Linke und Palästinenser versuchten in das Ofer-Gefängnis einzudringen; sie verlangen die Freilassung von 10 am Sonntag verhafteten Araber aus Judäa und Samaria, darunter Abbas Zaki vom Zentralkomitee der Fatah. Durch Steinwürfe wurden zwei Polizisten verletzt.
    – westlich von Jenin gab es illegalen Krawall; ca. 50 Randaliere warfen Stein auf Sicherheitskräfte.
    – Bei Hebron beschädigten Steine werfende Araber ein israelisches Fahrzeug; ein Soldat wurde leicht verwundet.
    – Die ägyptische Polizei beschlagnahmte 41 Fahrzeuge, die zum Schmuggel von Gütern in den Gazastreifen genutzt wurden.

    Tag für Tag, Woche für Woche.

    http://heplev.wordpress.com/2010/04/04/waffenstillstand-und-friedfertigkeit-29-3-4-4-10/

  20. Uffa, heute bei PI zu posten ist mit Arbeit verbunden 🙂

    Hier mal zur Argumentationshilfe bezüglich Ostjerusalem:

    Sonntag, 4. April 2010

    „Ost-Jerusalem“ will nicht nach „Palästina“!!!!!

    Europa und die USA, besser gesagt das dortige bösartige Kartell aus Systemmedien und der heuchlerisch-infantilen politischen „Führungsschicht“, weiter die islamsiche Welt und überhaupt alle Gutmenschen und Palästinenserrechtler auf dieser Welt bekommen einen Hysterieanfall nach dem anderen, wenn ein jüdisches Haus im Osten der israelischen Hauptstadt gebaut werden soll – was kümmert die der millionenfache Völkermord in Darfur und das sonstige Leiden auf dieser Welt. Die blinden Friedensbeweger wollen Israel den Ostteil der ewigen jüdischen Hauptstadt entreissen und zur Hauptstadt eines „Palästinenserstaates“ machen. Dabei vergessen sie aber eine doch wichtige „Kleinigkeit“, nämlich diejenigen, die es eigentlich betreffen würde, zu fragen, ob sie das auch wollen – die Araber Jerusalems.

    Die westlichen „Mächte“ sind immer noch im kolonialen Denken des 18-19 Jh. stecken geblieben, wenn sie meinen, mit Bleistift und Lineal im Nahen Osten Grenzen wie in Nordafrika ziehen zu können. Das geht heute nirgends, und schon gar nicht in Nahost.

    Der blaue israelische Personalausweis, hebr. „teudat zehut“, mit der Freizügigkeit in ganz Israel wird das letzte sein, was ein Jerusalemer Araber freiwillig abgeben würde. Es ist hinlänglich bekannt, dass es ein Alptraum der arabischen Bewohner Jerusalems ist, eines Tages als Staatsbürger eines korrupten und mafiösen Staatsgebildes aufzuwachen, das aus der jetzigen Machtclique in Ramallah hervorgehen würde. Diese ohnehin selbstevidente Tatsache wird immer wieder durch statistische Daten untermauert. Das Jerusalemer Amt für die Belange der Bürger östlicher Stadtteile (POEJ) meldet die jährlich zunehmenden Zahlen der aus dem Osten in den Westen der Stadt übersiedelnden arabischen Familien. 2007 hatten die Araber im Westen der Hauptstadt 308 Wohnungen gekauft, 2008 – 405 und 2009 – 576. Es ist aber irgendwie klar, dass sich die Gutmenschen nur an der „Judaisierung Ost-Jerusalems“ kaprizieren, nicht aber an der „Arabisierung West-Jerusalems“.

    All die Neo-Antisemiten und umgekleideten Faschisten von links und rechts, die Araber damit beglücken wollen, was sie Juden so gerne wegnehmen würden, müssen wissen, dass es zu einer Massenflucht der Araber aus Ost-Jerusalem kommen wird, sollte der Alptraum von einem Palästinenserstaat Wirklichkeit werden. Den Jerusalemer Arabern wäre besser gedient, wenn sich die Eurabier lieber um ihre eigenen Läden wie Malmö, Marceille, Berlin-Kreuzberg oder Neu-Köln kümmern würden. Dort können sie auch gerne teilen, wenn sie schon unbedingt so gerne etwas teilen möchten.

    http://heute-in-israel.blogspot.com/2010/04/ost-jerusalem-will-nicht-nach-palastina.html

  21. und hier Erklärungen zum Apartheidsstaat – was es heisst zu sein und was es auf keinen Fall ist:

    Israelische „Apartheid“? – Ein verleumderischer Vorwurf – Robbie Sabel

    Wie auf eine Lüge reagieren? Das Dilemma

    Wird eine Verleumdung publiziert stehen die davon Betroffenen – Individuen wie Gesellschaften – immer vor einem Dilemma. Ignoriert man sie, so läuft man Gefahr, dass es als Geständnis – oder zumindest als ein Teilgeständnis – interpretiert wird. Gleichzeitig überlässt man so der Lüge den Spielraum, sich ungehindert auszubreiten. Darauf zu reagieren bringt den Bezichtigten in die ärgerliche Position, seine Unschuld beweisen zu müssen und sich auf einen Dialog über den Sachverhalt einzulassen – einen Dialog, in dessen Wesen es liegen kann, dass die Verleumdung weiter um sich greift. Doch das Ausmaß, in dem versucht wird, Israel mit den scheußlichen Phänomenen Rassismus und Apartheid zu beschmutzen, hat ein Niveau erreicht, bei dem, wie ich finde, Israel reagieren muss, unabhängig von dem erwähnten Dilemma. Sich mit Völkerrecht befassende Blogs zu dem Thema vermehren sich und eine Organisation hat ein 300-Seiten-Traktat prominenter Anwälte publiziert, um zu „beweisen“, dass Israel Apartheid anwendet

    Wenn es diesen Kritikern Israels in Analogie gelingt, die jüdische Bewegung zur Selbstbestimmung mit dem Apartheidsregime Südafrikas zu assoziieren, dann ist der Schaden dauerhaft und vielleicht sogar irreparabel. Die Analogisierung mit etwas Abscheulichem ist eine äußerst effektive Technik. So wird von der Realität eines Sachverhalts – in diesem Fall der jüdischen Selbstbestimmung und Israel – abgelenkt hin zu einem Regime, dass universell verabscheut wird.

    Die Geschichte der Kampagne

    Der Ursprung der Kampagne, die jüdische Nationalbewegung des Zionismus mit Rassismus und in Folge dessen auch mit Apartheid gleichzusetzen, liegt in der Koalition zwischen den arabischen Staaten, der Sowjetunion und ihrer Alliierten bei den Blockfreien Staaten in den siebziger Jahren. Mithilfe ihrer automatischen Mehrheit in der UN-Vollversammlung verabschiedeten sie 1975 eine Resolution, in der der Zionismus als Form des Rassismus verurteilt wurde. Die Resolution wurde von Kirchenführern weitestgehend als antisemitisch verurteilt. Der New Yorker Kardinal Terence Cooke erklärte: „Wir müssen Antisemitismus in aller Entschiedenheit zurückweisen, wenn er in scheinbarer Legalität der Vereinten Nationen daherkommt genauso wie in aller Rohheit an der nächsten Straßenecke.“ Die US National Catholic Conference for Interracial Justice bezeichnete diese Resolution als „Antisemitismus der schlimmsten Sorte.“ Und der vorsitzende Bischof der amerikanischen Episkopalkirche, John M. Allin, verurteilte das Vorgehen der UN als „unentschuldbaren Angriff gegen das legitime Streben des jüdischen Volkes auf ein Heimatland, das 1947 von der UN selbst bestätigt wurde.“ Die Resolution wurde schließlich von der Vollversammlung 1991 widerrufen, anscheinend das erste Mal, dass die UN einen solchen Schritt unternahm, doch das verleumderische Gift war in Umlauf geraten.

    Mehr dazu hier:

    http://www.jer-zentrum.org/ViewBlog.aspx?ArticleId=86

  22. Auch über Ostern Lügen und Schieflagen der Berichterstattung (hier Reuters, ja die, mit den Bildmanipulationen im Libanonkrieg) über Jerusalem:

    Israel hat mehr als 10.000 Genehmigungen für palästinensische Christen ausgegeben, damit die nach Jerusalem kommen. Impliziert wird, dass dies ein riesiger Rückgang der Zahl derer ist, die in den 1940-er Jahren kamen. Wir werden sehen, ob das stimmt.

    Das Ergebnis ist ein großer Rückgang der örtlichen Teilnahme an den Oster-Zeremonien, sagten christliche Zahlen. Letztes Jahr zum Beispiel schafften es nur ein paar Hundert Palästinenser in die Grabeskirche zur Zeremonie des Heiligen Feuers, bei dem Gläubige sich versammeln, um Zeuge des Auftauchens von Kerzen zu sein, die durch ein Wunder im Grab Jesu entzündet wurden.

    Obwohl sie auf den Samstag vor dem orthodoxen Osterfest fällt, haben örtliche Christen aller Denominationen seit Generationen der Zeremonie beigewohnt, die immer ein wichtiges Gemeinschaftsereignis war.

    Aber wie viele?

    „Es waren immer Tausende, Zehntausende“, sagte Qupty. „Heute, letztes Jahr, wenn ich sagen würde Hunderte, würde ich übertreiben“, sagte er.

    Wenn in den guten alten Zeiten Zehntausende palästinensischer Christen in Jerusalem eingefallen wären, sollte das in den Zeitungen erwähnt worden sein. Hier ist ein Bericht von 1955, als Jordanien die Altstadt Jerusalem kontrollierte:

    (Christliche Pilger aus vielen Nationen gingen gestern in der Prozession durch die Straßen Jerusalems auf dem Weg, den Christus zur Kreuzigung nahm (erklärte Associated Press). Die Gruppe von mehr als 5000 Personen war in entsprechend der Sprache aufgeteilt, mit einem großen Holzkreuz, von 15 Männern getragen, vor jeder Gruppe.)

    In der guten alten Zeit schafften es also rund 5000 Pilger aus allen Nationen, zu den Feierlichkeiten nach Jerusalem zu kommen – die Hälfte der Zahl an Genehmigungen, die Israel dieses Jahr allein den palästinensischen Christen gegeben hat!

    Die Archive der Palestine Post aus den 1930-er und 1940-er Jahren spiegelt dieselben Fakten – ein paar Tausend Pilger kamen jedes Jahr.

    (Zeremonie des Heiligen Feuers in der Grabeskirche
    Rund 1.500 Personen, darunter viele Pilger, nahmen gestern an der orthodoxen Zeremonie des Heilgen Feuers in der Grabeskirche bei.)

    In einigen Jahren war die Zahl niedriger, aus verschiedenen Gründen – Bauarbeiten oder Krieg oder Krawalle. 1938 zum Beispiel war die Grabeskirche wegen Sorgen um die öffentliche Sicherheit geschlossen; es bestand die Gefahr, dass Teile der Kirche einbrachen. In diesem Jahr hatte man 4000 Kopten und 700 orthodoxe Pilger erwartet.

    (Bevor die Briten die Kontrolle über Palästina übernahmen, wurden die jährlichen Ostergottesdienste oft gewalttätig, weil die rivalisierenden christlichen Sekten darum kämpften, wer Besitzrechte und Vorrang an den einzelnen heiligen Stätten hatte.)

    Mit anderen Worten: Entgegen dem, was Reuters schreibt, ist die Zahl der an den Gottesdiensten in der Heiligen Woche teilnehmenden Pilger unter israelischer Herrschaft beträchtlich gestiegen. Und selbst die Zahl der palästinensischen Christen, denen die Teilnahme erlaubt ist, ist höher als die der Teilnehmer der Zeit, als Jerusalem unter britischer und jordanischer Herrschaft stand.

    Alls das geschieht zur selben Zeit, in der die Zahl der Christen in den palästinensisch-arabischen Gebieten in den letzten Jahren aufgrund islamischer Verfolgung beträchtlich abgenommen hat. Diese unbedeutende Tatsache wurde von Reuters ebenfalls ausgespart.

    Reuters hat einen immens aufhetzerischen und unausgewogenen Bericht zusammengestellt, der unkritisch die Beschwerden palästinensischer Araber nachplappert, ohne auch nur Gedanken über die grundlegendsten Fakten zu machen.

    http://heplev.wordpress.com/2010/04/04/unglaubliche-schieflage-von-reuters-in-artikel-zu-ostern-in-jerusalem/

  23. Das gab es vor ca. zwei oder drei Jahren schon einmal. Damals war eine riesige Masse an Abschaum in Jenin auf einem „Beerdigungsmarsch“ auf dem auch mehrere Särge getragen wurden. In ihrer Hysterie hatte der kranke Mob der PLO dann einen Sarg fallen lassen, aus dem dann ein jugendliches Nachwustalent herausfiel und weglief. Das Ganze war sogar bei youtube zu sehen.

    Also, nichts Neues. Hätte mich auch gewundert, wenn die sich in so kurzer Zeit etwas Neues hätten einfallen lassen.

    Trotzdem interessant, weil es den Leuten wieder in Erinnerung bringt, mit was man es hier zu tun hat.

    🙂

  24. Hi David 🙂

    ja, der Lügen werden immer mehr und man vergisst eben nicht mehr so schnell, jedenfalls nicht die Blogger, die Medien vergessen schon, was sie gestern geschrieben haben.

    Hier auch noch einmal:

    Unicef for Jihadistan

    Oder: “Unseren täglich Hass gib uns heute…”
    Über die neuste Feindpropaganda und ihre Finanzierer konnte man heute bei Heplev lesen.

    Ich war so frei schnell mal ein Gegenstück zum hier zu findenden mit UN Mitteln geförderten “Protestplakat” zu basteln, das weit realistischer die Realitäten vor Ort wiedergibt.

    Wie immer gilt:

    Enjoy!

    http://joschuacohen.wordpress.com/2010/03/24/unicef-for-jihadistan/

  25. #35 Zahal (05. Apr 2010 21:11)

    Schön, Dich wieder bei PI rumwuseln zu sehen.

    Süß, die kleinen Teufel auf der Fotostrecke. Seltsamerweise interessiert sich unsere Journaille für diese Art des Kindesmißbrauchs überhaupt nicht. Man stelle sich vor, das wären die Kinder von Offizieren der Schweizer Garde oder der IDF. Dann wäre hier in Eurabien aber richtig was los.

    Alles Gute noch! Ich gehe in die Horizontale.

    🙂

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