Hallo liebes PI-Team, ich habe mir die Mühe gemacht und versucht, aus dem Buch von Oriana Fallaci „Die Kraft der Vernunft“ die entscheidensten Aussagen abzutippen und in einem Artikel einzubinden. Wäre schön, wenn ihr es veröffentlichen würdet. Epilog von Oriana Fallaci, die schon 2004 gesehen hat, wohin die Reise Europas geht. In Memoria…

(Von Zahal)

Here we go:

Ich habe einen Artikel aufgehoben, ein in den vergangenen Jahren von der Polizei abgehörtes Telefonat: Das Gespräch zwischen einem Bruder eines soeben umgekommenen Selbstmordattentäters mit seiner Mutter. Einer dieser Mütter, die ihre Söhne drängen, sich in die Luft zu jagen, um das Geld, also den Schadensersatz, zu bekommen. Einer dieser fetten Geier, die bei der Nachricht über den erfolgten Tod glücklich lachen und dem allmächtigen, barmherzigen Gott danken.

Er in Berlin, sie irgendwo im Mahgreb. Und hier der Text: ER: Mama, Glückwunsch für Said. Unser Said ist zum Märtyrer geworden. Mama: Gratuliere, gratuliere. ER: Freust du dich, Mama? Mama: Ja, ja, ich freue mich! Und hab keine Angst, mein Herz. Nur Allah musst du fürchten, sonst niemand. Allah zeigt dir den rechten Weg. ER: Hier in Deutschland bewundern und beneiden sie ihn, Mama. Mama: Auch hier machen mir die Leute Komplimente! Gott ist groß. Danken wir Gott, Allah Akbar!

Dann informiert der Bruder die Mutter, dass einer von Said Bewunderern in Deutschland ihr achttausend Euro als Geschenk schicken will. Er selbst aber möchte gerne heiraten, viertausend bräuchte er für die Wohnung und zu Mama: Mama, können wir nicht halbe – halbe machen? Die Mutter zögert, anscheinend ist sie ein Geizkragen. Sie will keinem Rabatt zustimmen. Doch plötzlich antwortet sie, ja gut und darauf bittet sie der Bräutigam in spe, ihm auf der “üblichen” Weise die für die Hochzeit notwendigen Papiere zu schicken. Auf die “übliche” Weise, weil er Probleme mit dem deutschen Staat hat, vielleicht sogar illegal hier ist? Dann fügt er sogleich hinzu: Mach dir jedenfalls keine Sorgen, Mama. Reg dich nicht auf. Mit der Hochzeit bringe ich alles in Ordnung, ich heirate eine Deutsche !!!

Ja, meine Lieben, ein deutsches braves Mädchen, dass ihm ermöglicht, im Handumdrehen Staatsbürger unseres Landes zu werden. Eine Deutsche, die viele Kinder bekommen wird, die nach dem Koran erzogen werden, die sicherlich schon konvertiert ist oder mindestens den Tschador trägt, ohne zu begreifen, dass die viertausend Euro für die Einrichtung der Wohnung, in die sie einziehen wird, von Blut triefen.

Vom Blut ihrer Landsleute. Ohne zu merken, dass ihre Welt in Flammen steht, mit unserer Vergangenheit, unserer Gegenwart, unserer Zukunft lichterloh verbrennt. Oder ist da jemand, der den Brand löschen möchte?

In diktatorischen oder absolutistischen Regimen, erklärt Tocqeville, trifft der Despotismus auf grobe Weise den Körper. Er legt ihn in Ketten, misshandelt ihn, löscht ihn aus durch Arrest, und Folter, durch Gefängnis und Inquisition. Durch Enthauptung, durch den Strang, durch Erschießen, durch Steinigung. Indem er dies tut, ignoriert er die Seele die sich unversehrt über das gepeinigte Fleisch erhebt, das Opfer in einen Helden verwandeln kann.

In inerten demokratischen Regimen ignoriert der Despotismus umgekehrt den Körper und stürzt sich auf die Seele. Denn er will die Seele fesseln, misshandeln, auslöschen. Er sagt dem Opfer also nicht: „Entweder du denkst so wie ich oder du stirbst“. Er sagt,: „Entscheide dich. Es steht dir frei, nicht zu denken oder so zu denken wie ich. Wenn du anders denkst als ich, werde ich dich nicht mit einer Autodafè betrafen. Deinen Körper werde ich nicht anrühren, deine Güter nicht konfiszieren, deine politischen Recht nicht beschneiden. Du wirst sogar an Wahlen teilnehmen können. Aber du wirst nicht gewählt werden, weil ich behaupten werde, dass du ein unreines Wesen bist, ein Verrückter, ein Verbrecher. Ich werde dich zum bürgerlichen Tod verurteilen, zu einem Geächteten machen, und die Leute werden nicht auf dich hören. Um nicht ihrerseits bestraft zu werden, werden sie dich im Stich lassen, die so denken, wie du.

Dann fügte er hinzu, dass man in den seelenlosen Demokratien, in den inerten demokratischen Regimen alles sagen darf außer der Wahrheit. Alles darf und kann man ausdrücken, alles verbreiten, außer den Gedanken, der die Wahrheit aufzeigt. Denn die Wahrheit drängt einem mit dem Rücken an die Wand. Sie macht Angst. Die meisten geben der Angst nach und ziehen aus Angst einen unüberschreitbaren Kreis um den Gedanken, der die Wahrheit aufzeigt. Eine unsichtbare, aber unüberwindliche Barriere, innerhalb derer man nur schweigen oder in den Chor einstimmen kann. Überschreitet jemand (Schriftsteller, Politiker, Intellektueller) diesen Kreis, überwindet er diese Barriere, folgt die Strafe auf dem Fuße. Schlimmer noch: Angeregt wird sie ausgerechnet von denen, die insgeheim so denken wie er, sich aber aus Vorsicht hüten, den Leuten zu widersprechen, die ihn mit einem Bann belegen und exkommunizieren. Denn eine Weile schwanken sie noch, geben bald der Einen, bald der anderen Seite Recht. Dann schweigen sie, voll Schrecken angesichts der Gefahr, die auch diese Zweideutigkeit mit sich bringt, entfernen sich auf Zehen spitzen und überlassen den Schuldigen seinem Schicksal. Im Wesentlichen verhalten sie sich wie die Apostel, die den auf Geheiß des Hohen Rates festgenommenen Jesus im Stich lassen und ihn auch der Gemeinheit des Kaiphas, also dem Kreuzweg, allein lassen.

Um das klarzustellen, weder die eine, noch die andere Strafe beunruhigt mich. Der Tod des Körpers nicht und auch nicht der Tod der Seele. Was mich beunruhigt, ist der unüberschreitbare Kreis, den die Europäer um ihr Denken gezogen haben. Die unüberwindbare Barriere, innerhalb derer man nur schweigen kann oder im Chor der Verurteilungen und Lügen mit einstimmen kann, die Hochachtung vor dem Feind ausdrücken und den mangelnden Respekt gegenüber denjenigen, die den Feind bekämpfen. Immer.

Hier ein Beispiel, das auf den ersten Blick unbedeutend erscheinen mag, in Wirklichkeit aber typisch und beunruhigend ist:

Als ich im Oktober 2002 in Italien den Text des Vortrags: WAKE UP OCCIDENTE – also „Wach auf, Okzident“, veröffentlichte, den ich am Amerikanischen Enterprise Institut in Washington gehalten hatte, hoffte ich, dass er eine Debatte auslösen würde. Es war ein Text über den Schlaf, der Europa befallen hat und in Eurabien verwandelt hat. Und er hatte es verdient, diskutiert zu werden. Doch anstelle einer Aufforderung zum Denken, aufzuwachen und Vernunft walten zu lassen, sahen die Kollaborateure darin eine kriegstreibende Formel.

Einen rassistischen, fremdenfeindlichen, reaktionären, kurz, blasphemischen Slogan. ALLE, sogar die Leute aus den schwul angehauchten und ultrakapitalistischen Szene, die milliardenteure Lumpen herstellt, ich meine die eitle und frivole Welt der sogenannten Haute Couture.

Im folgenden Januar nämlich präsentiert ein römisches (könnte auch pariserisch, berlinerisch, londoner) Modehaus eine Kollektion unter dem Motto: „Frieden und Einheit unter den Völkern“, und hatte sich zu diesem Zweck von zwölf Heiligen, die nach Meinung des ungebildeten Stylisten auf entscheidende Weise zum Triumph des Pazifismus beigetragen hatten:

Jeanne d’Arc, die mit dem Schwert besser umgehen konnte als Dschingis Khan und ein Heer befehligte.

Isabella von Kastilien, die die Mauren (zu Recht) vertrieb und gnadenlos verfolgte.

Maria Stuart, die jeden köpfen ließ, der die Gegenreformation anfocht.

Katharina von Russland, die berühmte Tyrannin, die sogar ihren Gatten ermordet hatte,

Marie Antoinette, der ihre Mitmenschen, wie wir wissen, nicht das Geringst bedeuteten.

usw, usf…

Es fanden sich nur zwei Ausnahmen: Marilyn Monroe, die allerdings nie durch Taten als Pazifistin aufgefallen wäre und Bernadette, der man als einzigste Tat zuerkennen muss, dass sie Touristen nach Lourdes gebracht hat. Wie gesagt es geht nicht um die heillose Ignoranz der Auswahl, sondern dass als Gegengewicht eine dreizehnte Frau auftrat. Ein perfides, niederträchtiges, Wesen, eine Anführerin, die Krieg und Zwietracht säte. Und wer war das? Ich, Oriana Fallaci, gekleidet in schwarzer Sonnenbrille, schwarzem Männerhut, schwarzen Lederhosen, dazu ein T-Shirt mit der Aufforderung: WAKE UP OCCIDENTE – über dem Shirt eine Militärjacke, mit Munition ausgepolstert, zwanzig Millimeter Kugeln, als schweres Maschinengewehr.

Der unüberschreitbare Kreis, die unüberwindliche Barriere gibt es auch in Amerika, auch Tocqueville erkannte dieses traurige Phänomen, als er die Demokratie in Amerika studierte, denn auch Amerika hat diesen „melting pot“ erreicht, die Huldigung vor dem Feind oft grotesker Ausmaße. Das krasseste Beispiel liefert ein wunderbares Denkmal, das bis zum Herbst 2003 vor dem Justizpalast vom Birmingham – Alabama, stand. Ein Steinblock, darauf ein großes, in der Mitte aufgeschlagenes Buch mit den Zehn Geboten, den Ursprung der moralischen Grundsätze. Die Bewohner von Birmingham legten großen Wert auf diese Marmorbuch, auch der Gouverneur, ein braver Mann, hoch geschätzt von den Schwarzen (nein ich schreibe nicht political correct) , die dort fast alle Christen waren. Baptisten, Methodisten, Presbyterianer, Lutheraner, Katholiken

Doch eines bösen Tages begannen die Vertreter einer verschwindend kleinen, islamischen Minderheit zu murren, die Zehn Gebote habe der Jude Moses aufgeschrieben, und sie in der Öffentlichkeit aufzustellen, begünstige die jüdisch – christliche Kultur, also die oben Aufgezählten Baptisten ect. pp. Und die Anhänger der Political Correctness ergriffen für Allah die Partei. Der Protest ging bis zum Verfassungsgericht, die Salomos des Verfassungsgerichts urteilten, dass Marmorbuch verstoße nicht nur den interreligiösen Dialog, sondern verstoße auch gegen die Regeln, auf denen die Trennung von Kirche und Staat beruht, kurz, das wunderschöne Denkmal wurde entfernt, obwohl der Gouverneur sich weigerte, den beleidigenden Richterspruch anzuerkennen. Dieser Dinge geschehen so viele, dass man schon eine Enzyklopädie schreiben müsste, um sie alle zu schildern.

Denken wir nur an die sogenannten „Radikalen“, die das Weihnachtsfest abschaffen wollen und mit dem Fest auch gleich die Tanne. Denken wir an die unglaublich eingebildeten Stars und Sternchen, die in Saus und Braus leben und trotzdem die Dritte – Welt – Schützer-Komödie aufführen, Saddam Hussein verteidigen, zum Islam übertreten (Cassius Clay, der in einem Interview folgendes sagte; Wenn ich nicht in Florida, sondern in Alabama leben würde, würde ich für DIE stimmen, die NICHT dafür sind, dass Weiße und Schwarze sich mischen, ich wähle keinen Typen wie Sammy Davis, der eine blonde Schwedin heiratet. Hunde sollten unter sich bleiben, Filzläuse sollten unter sich bleiben, Weiße sollten unter sich bleiben und mich als „dreckige Christin“ bezeichnete) Mike Tyson, Denzel Washington und ja auch Michael Jackson. Oder denken wir an die Opportunisten, die als Professoren gekleidet unsere Universitäten heimsuchen und den Studenten erzählen, die westliche Kultur sei eine unterlegene, ja gar perverse Kultur, denken wir an die proislamischen Unglücksraben, die die proislamischen Schweinereien der UNO mittragen, denken wir an die arabischen Lügen über Israel.

Trotz allem wird man in Amerika die Leute, die die Wahrheit sagen, nicht an den Pranger stellen, nicht verhöhnen, verklagen, bestrafen. Amerika schämt sich so sehr für seine “Hexenjagden“ unter McCarthy, dass sie es noch nicht einmal probieren: In Europa dagegen, in Eurabien, triumphiert der McCarthyismus. Die Hexenjagd ist längst an der Tagesordnung, doch was dahintersteckt kann man so erklären:

Dahinter steckt der Niedergang der Intelligenz, der individuelle, wie auch der kollektive, der Unbewusste, der den Überlebenstrieb lenkt und der bewussten, die uns befähigt zu verstehen, zu lernen, zu urteilen und daher Gut und Böse zu unterscheiden. Paradoxerweise sind wir weniger intelligent, als zu der Zeit, als wir noch nicht fliegen konnten, wir sind weniger scharfsichtig, weniger wach, als damals, als wir noch nicht all das hatten, was dazu dienen soll, die Intelligenz zu fördern, noch nicht den Wohlstand hatten, der uns die Sorgen über Hunger, Kälte und das Morgen abnimmt. Als es das alles noch nicht gab, musste man alle Probleme allein lösen, sich anstrengen, vernünftig sein, mit dem eigenen Kopf denken. Heute nicht mehr, heute lassen wir denken, wir verlieren unsere Rezepte und überlassen das Nachdenken anderen, der Politicall Correctness, die Formel des Pazifismus, die Formel des Pietismus, die Formel des Gutmenschentum, die Formel des Rassismus, die Formel der Ökomene, die Formel des Konformismus, also der Feigheit… Diese Formeln sind geschmackslose Gifte, Arsenpulver, dass man schon so lange schluckt, und nichts ist wehrloser, als formbares, manipulierbares, aber verkümmertes Gehirn, was andere denken lässt, man kann dort alles hineinstopfen, vom Glauben – Gehorchen – Kämpfen bis zur Jungfräulichkeit Marias, du kannst glauben machen, dass Jesus ein Prophet des Islams ist, Sokrates ein Syrer aus Damaskus, Plato ein Iraker aus Bagdad, Kopernikus ein Ägypter aus Kairo, Leonhardi da Vince ein Marokkaner aus Rabat, und dass alle vier an der Universität von Kabul studiert haben, du kannst ihm weismachen, dass Bush der Erbe von Hitler ist, Sharon so fett, weil er palästinensische Kinder in Sauce frisst und die islamische eine überlegene Kultur, ohne die es den Westen gar nicht gäbe.

Du kannst ihm den Bären aufbinden, der Multikulturalismus sei ein kategorischen Imperativ, von dem Immanuel Kant sprach, der Koran sei unsere Rettung. Da das Gehirn nicht mehr fähig ist selbst zu denken, wird dieses Gehirn widerspruchslos jede Lüge und jede Torheit glauben und akzeptieren, es wird sie speichern und genau so automatische wieder ausspucken, wie man den Knopf am Gasherd dreht. Weil sie nicht die Opfer fordert, die Freiheit fordert, nicht den Mut verlangt, die Freiheit verlangt, sondern gar keine Freiheit braucht.

In einer funktionierenden Demokratie, bedeutet der Begriff Gleichheit die juristische Gleichheit, nicht die mentale oder moralische Gleichheit, nicht Gleichheit an Wert, Intelligenz und Ehrlichkeit. Ebenso wichtig ist, dass in der Demokratie die Stimmen gezählt, aber nicht gewertet werden, so dass Quantität schließlich mehr gilt als Qualität und letztendlich die immer weniger Intelligenten das Sagen haben und dadurch die einzig mögliche Regierungsform ruinieren, nämlich die Demokratie, denn trotz aller Makel, trotz schwerwiegender Unvollkommenheit, ihrer Ungerechtigkeit, ihrer unvermeidlicher Laster, ES GIBT KEINE ALTERNATIVE ZUR DEMOKRATIE, wenn sie stirbt, ist es mit der Freiheit vorbei… Und nachdem wir das festgestellt haben, versuchen wir die schwierigste Frage zu lösen – Die Frage, ist es noch möglich, das Feuer zu löschen? Haben wir aus dem Westen schon verloren oder nicht?

Der Spiegel-Link hier gibt ein altes Interview von Fallaci mit Gaddafi wieder. Frauen wie Oriana brauchen wir…

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42 KOMMENTARE

  1. @ Zahal
    Sehr gut, danke, muss mir mal wieder ihre Bücher vornehmen.
    Sie hat ganz schön viel Geschichtliches auch aus Familienerfahrung eingebunden.
    Sie war übrigens auch mit Bat Ye`or befreundet

  2. Danke für die Mühe. Ich habe sie auch gelesen, ihre zutreffenden Bücher. Das sollten mal andere nachholen.

  3. 2004 – sechs volle Jahre ist das her – und geändert hat sich seither NICHTS! Oder fast nichts?
    Jedenfalls ist unsere Gesellschaft immer noch fest im Würgegriff der 68er-Verblödung. Das gleichgeschaltete „Denken“, das leeren Gehirnen aufoktroyiert wird, hat Oriana Fallaci jedenfalls hervorragend beschrieben.

  4. Oriana Falaci zu lesen ist wie in einem restlos versifften Bahnhofsklo mit übergelaufenen Kloschüsseln und Fäkalienschmierereien an den Wänden die hermetisch verriegelten Fenster einzuschlagen, bevor man erstickt.

  5. ….Yassir Arafat hieß der Neffe des großartigen Onkels, und das Interview mit Arafat diente letztendlich nur dem Beweis, dass genetische Veranlagung nicht bloß eine Redensart ist. Doch nach Amman besuchte ich Beirut. Dort interviewte ich Arafats Rivalen, George Habash, also den Chef der Volksfront zur Befreiung Palästinas, den Mann, dem wir in den frühen siebziger Jahren die meisten Anschläge in Europa verdankten. Und das Interview mit George Habash (ehemals ein Arzt und Christ, wohlgemerkt, so eine Art Albert Schweitzer) öffnete mir die Augen. Denn während ein gewissenhafter Leibwächter mir eine Maschinenpistole an die Schläfe hielt, erklärte mir Habash mit sehr großer Klarheit, dass der Feind der Araber nicht Israel allein sei, sondern auch der Westen. Amerika, Europa, der Westen. Unter den Zielen, die getroffen werden sollten, nannte er nämlich auch Italien, Frankreich, Deutschland und die Schweiz, und jetzt hör mir gut zu. Lass dir kein Wort, kein Komma meines Berichts entgehen. Der entscheidende Punkt lautet: »Unsere Revolution ist Teil der Weltrevolution. Sie beschränkt sich nicht auf die Wiedereroberung Palästinas. Man muss so ehrlich sein und zugeben, dass wir einen Krieg wie den in Vietnam anstreben. Dass wir noch ein Vietnam wollen. Und nicht nur im Na-men Palästinas, sondern im Namen aller arabischen Länder. Die Palästinenser gehören zur arabischen Nation. Deshalb ist unerlässlich, dass die gesamte arabische Nation in den Krieg gegen Amerika und gegen Europa eintritt. Dass sie einen totalen Krieg gegen den Westen entfesselt. Und sie wird ihn entfesseln. Amerika und Europa sollen wissen, dass dies erst der Anfang des Anfangs ist. Dass das Beste noch kommt. Von nun an werden sie nicht mehr in Frieden leben.« Und dann: »Schritt für Schritt vorrücken, Millimeter um Millimeter. Jahr für Jahr. Jahrzehnt um Jahrzehnt. Entschlossen, hartnäckig, geduldig. Das ist unsere Strategie. Eine Strategie allerdings, die wir ausweiten werden.«

    Oh, ja: Das hat mir die Augen etwas geöffnet. Ja. Das Schlimme ist nur: nicht ganz. Weißt du, warum? Weil ich (mea culpa, mea culpa) glaubte, dass Habash sich nur auf Attentate, auf Blutbäder bezog. Ich begriff nicht, dass er, als er vom Krieg gegen den Westen, von der zu-erweiternden-Strategie sprach, nicht nur den Krieg meinte, der mit Waffen geführt wird. Er meinte auch die Variante Krieg, die darin besteht, ein Land seinen Bürgern zu rauben. Schritt für Schritt nämlich, Millimeter um Millimeter. Jahr für Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt. Entschlossen, hartnäckig, geduldig. Den Krieg, den man führt, indem man sich als Opfer stilisiert und politisches Asyl beantragt, mit schwangeren Frauen und Schlauchbooten und Abkommensentwürfen, mit Forderungen, die immer arroganter werden. Heute die islamischen Feiertage, der Freitag, die fünf Gebete, das nach Halal-Regeln geschlachtete Fleisch, das verschleierte Gesicht auf dem Passfoto. Morgen die islamische Ehe, die Polygamie und womöglich die Steinigung der Ehebrecherin oder der vergewaltigten Frau. Übermorgen der Anspruch auf Kulturgüter aus den Museen oder den Archiven oder den Bibliotheken …

    Vielleicht begriff ich es nicht im Schatten der blutigen Tragödien, die uns 1972 ereilten. Das Interview mit Habash hatte Mitte März stattgefunden, und am 30. Mai erfolgte der Selbstmordanschlag am Flughafen von Lod. Am 4. August die Sabotage an der Pipeline in Triest. Am 16. August die Episode der zwei englischen Touristinnen, die in Rom ein Flugzeug nach Tel Aviv bestiegen hatten, im Koffer einen Kassettenrecorder, das Geschenk zweier arabischer Verehrer. (Ein Kassettenrecorder gespickt mit Sprengstoff.) Am 5. September das Attentat in München während der Olympiade und der Tod elf israelischer Athleten Dass der Terrorismus nicht das einzige Element der Strategie war, verstand ich dagegen, als Syrien und Ägypten im Oktober 1973 Israel angriffen. Das heißt als der jom Kippur- oder Ramadan-Krieg ausbrach und die OPEC-Länder gleichzeitig über uns das Ölembargo verhängten. Aber dass der Islam noch besorgniserregendere Überraschungen für uns bereithielt, das ahnte ich erst 1974. Nämlich als Giulio Andreotti (der damalige italienische Regierungschef) im Laufe eines Interviews, das er mir gab, von »den Limonadetrinkern« sprach. »Eh! An Problemen mangelt es uns nicht, ganz gewiss nicht … Jetzt haben wir auch noch das mit den Limonadetrinkern …« – »Wer sind denn die Limonadetrinker, Andreotti?« – »Nun, die Muslime, nicht wahr?« – »Und was wollen die Limonadetrinker?!« – »Eine große Moschee in Rom.« Danach erzählte er in dem ihm eigenen distanzierten und spöttischen Ton, dass der fromme Faisal, König von Saudi-Arabien, vier Monate vor dem Embargo, das die OPEC-Länder über uns verhängten, Rom besucht habe. In Strömen von Limonade ertrinkend, und wehe einem jeden, der ihm einen Schluck Spumante oder Muskateller anbot, hatte er sich mit dem Präsidenten der Republik, Giovanni Leone, getroffen und um die Erlaubnis gebeten, eine große Moschee errichten zu dürfen. Ich war empört. »Andreotti! Wissen Sie denn nicht, dass man uns in Saudi-Arabien nicht einmal ein Kapellchen oder ein Tabernakel bauen ließe?!« – »Eeh …!« -»Und was wollen sie überhaupt mit einer großen Moschee in Rom, die Limonadetrinker? Muslime in Italien gibt es nur wenige!« – »Eeh …!« – »Ihr habt doch nicht etwa Ja gesagt?!« – »Eeh …!* »Und der Papst, was hält der davon?!« – »Eeh .

    Der Papst war Giovanni Battista Montini, also Paul VI. Einer, dem es nicht gefallen konnte, dass in Rom eine große Moschee entstehen sollte. Das sagte ich Andreotti. Ich erinnerte ihn auch daran, dass es Mohammed gewesen war, der in der Hauptstadt der Christenheit, in Rom, die zukünftige Hauptstadt des Islam erblickt hatte. Doch Andreotti antwortete nicht auf meine Fragen. Er klärte mich nicht einmal darüber auf, ob er der Idee ablehnend gegenüberstand oder nicht. Als er mit seinem Geseufze, das ihm die Lungen leer zu pumpen schien, zu einem Ende gefunden hatte, wechselte er das Thema, und ich leider ebenfalls. Dann kehrte ich nach Vietnam zurück. Saigon fiel, der Krieg war aus, Alekos Panagulis starb. Ich zog mich aus dem Journalismus zurück, und Andreotti sah ich nie wieder. Aber das Unbehagen, das ich bei seinen sibyllinischen »Eeh …«verspürt hatte, blieb. Und mit dem Unbehagen der Verdacht, dass der Islam in Italien bzw. in Europa etwas Schlimmes ausheckte. In der Tat beschäftigte ich mich in meinem Exil fernab des Journalismus weiterhin mit der Angelegenheit und konnte eines Tages in Erfahrung bringen, dass Andreotti den widerstrebenden Papst Paul VI. überredet hatte. Dem Grundsatz der Gegenseitigkeit zum Trotz hatte der Bürgermeister von Rom dem Islamischen Kulturzentrum drei Hektar Land geschenkt, auf dem die große Moschee gebaut werden sollte. Ich erfuhr auch, dass der italienische Architekt auf Wunsch des Islamischen Zentrums, dem daran lag, die »Überlegenheit des Islam« auch architektonisch auszudrücken ein achtzig Meter hohes Minarett entworfen hatte. Das heißt es sollte doppelt so hoch wie alle Kuppeln und alle Glockentürme Roms ausfallen. Dass darum eine herbe Auseinandersetzung entbrannt war und dass sich die Limonadetrinker schließlich schweren Herzens mit einer Höhe von neunund-dreißig Metern und zwanzig Zentimetern zufrieden gegeben hatten …
    Der Bau, das ist allseits bekannt, dauerte viele Jahre. Die Kosten wurden zu siebzig Prozent von Saudi-Arabien getragen. Den Rest übernahmen Ägypten, Libyen, Marokko, Jordanien, Ku-wait, die Arabischen Emirate, Bahrain, das Sultanat Oman, Jemen, Malaysia, Indonesien, Bangladesch, Mauretanien, Senegal, Sudan und die Türkei. (Womit wir wieder bei der Türkei angelangt wären.) Die Grundsteinlegung erfolgte am 11. Dezember 1984, und am 7. Oktober 1985 brachten die Palästinenser Abu Abbas‘ ihre Dankbarkeit dadurch zum Ausdruck, dass sie das Kreuzfahrtschiff »Achille Lauro« entführten sowie einen gelähmten alten Mann (den jüdisch-amerikanischen Passagier Leon Klinghoffer) ermordeten und samt Rollstuhl ins Meer kippten. Und das war noch nicht alles, denn zweieinhalb Monate später stürmten die Palästinenser Abu Nidais (in Rom stationierte Palästinenser) den Flughafen in Fiumicino und töteten sechzehn Personen durch Maschinengewehrsalven, weitere achtzig wurden verletzt. Während die Moschee wuchs, wuchs auch die Zahl der Limonadetrinker. Als sie 1995 mit einer feierlichen Zeremonie eingeweiht wurde, konnten die Säulenhalle und der Hof sie gar nicht alle fassen. Die am Straßenrand aufgereihten Schuhe und Sandalen säumten den gesamten Weg rund um die geschenkten drei Hektar. In diesem Zeitraum waren jedoch auch die große Moschee in Paris, die große Moschee in Brüssel und die große Moschee in Marseille gebaut worden. Es waren die großen und kleinen Moscheen in London, Birmingham, Brad-ford, Köln, Hamburg, Straßburg, Wien, Kopenhagen, Oslo, Stockholm, Madrid und Barcelona gebaut worden. Und in Andalusien wurde gerade die große Moschee von Granada gebaut. Ebenso eine in Kasachstan. Ebenso eine in Kirgisien. Ebenso eine in Turkmenistan, in Usbekistan, in Tadschikistan, wo mit dem Geld aus Saudi-Arabien und aus Kuwait gleich nach dem Fall der Berliner Mauer die Erneuerung des Islam ausgebrochen war. Es ist also der Augenblick gekommen, in aller Klarheit die Frage zu beantworten, die ich gleich zweimal offen gelassen hatte. Die Frage: Wie sind wir dahin gekommen, was steckt dahinter?….

    Gute Nacht…

  6. @ Zahal
    Dank Dir für den Link zu Israel, den Du die Tage für mich eingestellt hattest.
    Gruss
    Deinen Artikel oben lese ich mir morgen durch. Ist zu spät für heute.

  7. Hallo Zahal,

    ich werde dir morgen das gesamte Buch zumailen. Dann brauchst Du es nicht mehr abzutippen.

    Liebe Grüße

    Antonio

  8. Danke für die Mühe, sehr lesenswert.

    Besonders, wie ich finde, die Absätze 6, 7 und 8.
    Eine klare Beschreibung der Situation in ganz Europa, besonders in der BRD.

  9. OT

    Hamburg: Türke versucht ehemalige Lebensgefährtin mit Baseballschläger zu töten

    Tatzeit: 09.04.2010, 22:50 Uhr Tatort: Hmb.-Altona, Eckernförder Straße

    11.04.2010: Eine 25-jährige Frau wurde von ihrem ehemaligen Lebensgefährten mit einem Baseballschläger angegriffen und mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Gegen den flüchtigen 26-jährigen Türken, der sich illegal in Deutschland aufhält, ist ein Haftbefehl erlassen worden.

    Die 25-Jährige war mit einer 36-jährigen Freundin in ihrer Wohnung, als der Beschuldigte plötzlich in das Wohnzimmer stürmte. Er schlug mit einem mitgebrachten Baseballschläger auf den Kopf des Opfers ein und verletzte auch die 36-Jährige, als sie zu Hilfe kommen wollte. Anschließend flüchtete der Täter. Die 25-Jährige wurde mit schwersten Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht und wird dort intensivmedizinisch versorgt. Ihre Freundin erlitt leichte Verletzungen.

    Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten Ermittlungen und beantragte über die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten. Der Haftrichter erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlag und die Mordkommission übernahm die weiteren Ermittlungen. Nach dem Täter wird gefahndet.

    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6337/1592930/polizei_hamburg

    Weitere Einzelfälle hier: http://zoelibat.blogspot.com/2009/07/gewalt-von-muslimen.html

  10. Die Frau ist wirklich phantastisch.

    Interresanterweise holen nach meiner erfahrung bei Ihr die Linken nicht die nazi keule raus.

    wahrscheinlich liegt das auch daran, daß sie uns erklärt
    wer in italien nach dem Krieg die Amnestie für die faschisten eingeführt bzw. durchgesetzt hat.

    Überraschung, überraschung

    es waren die kommunisten und sozialisten.

  11. @ eurosil

    Soweit ich weiß waren Vorfahren von ihr im Widerstand gegen die Nazis und ihr ehemaliger Lebensgefährte Alekos Panagoulis ist von so einer Art moderner Fascho-Ausgabe ermordet worden.

    Ok, für unsere LRGs ist das eigentlich noch lange kein Grund, jemanden NICHT als Nazi zu bezeichnen.

    Möglicherweise liegt es auch eher an ihrem Frauentyp. Eine Frau mit diesem Erscheinungsbild ist eben irgendwie schwerer in das Nazi-Klischee einzuordnen.

    Fallaci ist klasse: intelligent, extrem mutig, blitzschnell und mit einer drastisch-bildhaften Sprache ausgestattet, die weit entfernt ist vom deutschen ich-will-nicht-anecken-deswegen-drücke-ich-mich-butterweich-aus-Gequatsche.

    Wenn ich mich recht erinnere hat sie bei einem Interview mit Khomeini sich mittendrin mal den vorgeschriebenen Schleier abgenommen und sinngemäß sowas gesagt wie den ollen Fummel würde sie sich nicht antun. Vielleicht kann sich jemand genauer dran erinnern oder hat das Originalzitat parat.

  12. OT

    Senden/Augsburg: 15 türkischstämmige Jugendliche greifen deutsche Jugendliche an

    Bei einer Schlägerei unter Jugendlichen in Senden sind zwei Beteiligte verletzt worden. Die Haupttäter wurden gefasst.

    10.04.2010: Wie die Polizei mitteilt, waren sich die jungen Leute bereits am Donnerstag vor einer Woche im Bereich der alten Weberei tüchtig in die Haare geraten. Dort wurde ein 14-jähriger Jugendlicher von einer etwa 15-köpfigen, türkischstämmigen Gruppe angesprochen und ihm unvermittelt Schläge angedroht. Der Jugendliche flüchtetet daraufhin und verständigte die Polizei. In der Zwischenzeit kamen acht seiner Kumpel zur alten Weberei, die sich mit ihm treffen wollten. Stattdessen sahen sie sich plötzlich einer mit Holzstöcken und auch Messern bewaffneten Gruppe gegenüber.

    Als ein 15 Jahre alter Deutscher tätlich angegangen wurde, wollte ihm ein weiterer Jugendlicher beistehen. Gegen diesen 16-Jährigen wandten sich nun die Türken, die ihn bei seinem Versuch zu flüchten von hinten traten und ihm anschließend mit einem Holzprügel auf Kopf und Körper schlugen.

    Beim Eintreffen von Polizeikräften aus Senden und Weißenhorn flüchteten die Täter. Sie konnten im Rahmen einer Tatortbereichsfahndung am Bahnhof Senden ausfindig gemacht werden, darunter auch die beiden Haupttäter. Sie sind 13 und 15 Jahre alt und stammen aus dem Bereich Ulm/Neu-Ulm. Der 16-Jährige erlitt Schädelprellungen und Prellungen am Oberkörper. Der anfänglich attackierte 14-jährige Jugendliche zog sich bei der Flucht einen Bruch des Sprunggelenkes zu.

    Die Ermittlungen durch die Polizeistation Senden ergaben als Auslöser der Schlägerei eine persönliche Streitigkeit zwischen einem 13-jährigen Ulmer und dem 14-jährigen Sendener.

    14-Jähriger verletzt im Krankenhaus

    Dieser ist aufgrund seiner Verletzung noch stationär im Krankenhaus untergebracht. Gegen die Beschuldigten, mit Ausnahme des 13-jährigen Strafunmündigen, alle zwischen 14 und 16 Jahre alt, wird nun wegen des Verdachts des Landfriedensbruches ermittelt. Sie sind teilweise bei der Polizei keine Unbekannten.

    http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Verletzte-bei-Schlaegerei-unter-Jugendlichen-_arid,2117352_regid,2_puid,2_pageid,4288.html

  13. Das entscheidende scheint mir die Stelle, wo die (VERBLÖDETEN) Gutmenschen pro islamischer Argumente auf den Plan traten.

    Habe gerade dasselbe Erlebnis bei Anne Will (ARD) gehabt, wo man einmal mehr die kath Kirche auf die Anklagebank gesetzt hat.

    Jenseits aller Argumente beweist der APPLAUSEINSATZ DES PUBLIKUMS daß in VÖLLIG VERBLÖDETER WEISE jede Anklage gegen die Kirche KRITIKLOS beklatscht wird. Diese Richtung ist vorgegeben und diese TOTAL VERBLÖDETEN GUTMENSCH-STUDIOGÄSTE klatschen ganz wie erwartet.

    Da wäre es völlig egal WAS einer sagt, der ANKLGENDE TONFALL genügt, um den sicheren Beifall auszulösen.

    Armes Deutschland – du bist gehirngewaschen und verblödet bis zum Anschlag !

    Wenn der Sündenbock vorgegeben ist, dann machst du aktiv mit beim Ausbuhen, Erniedrigen, Fertigmachen ! NAZI-PACK !!!

  14. Meines Wissens war sie bekennende Kommunistin, da tun sich selbst unsere linksgrünen etwas schwer mit Nazirufen.

  15. Tipp: Statt abzutippen, wäre es auch möglich, mit einem Texterkennungsprogramm ( AbbyyFineReader )gescannte Fotokopien einzulesen. Sag ich an dieser Stelle auch, damit vielleicht noch mehr gute Stellen aus Büchern hier eingestellt werden.

  16. Ein zum Streitgespräch ausgeartetes Interview mit Ajatollah Chomeini musste gar abgebrochen werden, weil sich Fallaci aus Protest gegen den repressiven Kleiderkodex den ihr aufgenötigten Tschador vom Kopf gerissen hatte, den sie als „dummen Lumpen aus dem Mittelalter“ bezeichnet haben soll.

    http://www.welt.de/kultur/article152914/Die_Garbo_des_Journalismus.html

    Sollte sie tatsächlich eine Linke gewesen sein, so könnten sich unsere Islamo-Unterwerfungs-Miezen wie Claudia Roth oder Antje Vollmer, die sich auch schon mal verschleiert in der örtlichen Moschee filmen lassen, eine Scheibe von abschneiden.

    Wo immer sie politisch stand, aber sie hatte WIRKLICH RICHTIG VIEL MUMM.

  17. Paula (12. Apr 2010 00:09)

    Claudia Roth oder Antje Vollmer,

    Vergessen Sie es. Roth hat nicht die Intelligenz und Vollmer ist PolitikerIn.

  18. Der Papst empfing die Atheistin Fallaci am 27.08.2005 – als erste Italienerin überhaupt – zu einer Privataudienz.

    Fallaci hatte die These aufgestellt, daß der Islam einen Krieg gegen die westliche Zivilisation führe, hauptsächlich verdeckt, indem durch massive moslemische Einwanderung besonders die christlichen europäischen Länder unterwandert werden sollen. Mit Hilfe des Youth Bulge wolle man langfristig dann die Bevölkerungsmehrheit stellen.

    In Interviews bezeichnete Fallaci Papst Benedikt stets als Seelenverwandten, sie nannte ihn gerne sympathisch und burschikos „den Ratzinger“.

    Dazu ein wenig Lektüre….

    http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&item=903

    http://www.nytimes.com/2006/09/15/books/16fallacicnd.html

  19. @ hypnosebegleiter

    Das war schon kurios, dass der Ratzinger zur ersten Privtaudienz ausgerechnet eine bekennende Atheistin empfing. Zufall war das sicher nicht. Beim Papst ist nie was Zufall.

    Sie hat angeblich zu ihm gesagt, er wisse doch, dass sie nicht an Gott glaube. Woraufhin er angeblich zu ihr – augenzwinkernd – gesagt hat, er wisse das, doch sie könne doch mal so tun als ob. Sieh mal an, der Ratzi….

  20. @ 21 Paula

    Ja, Paula, der Papst ist ein wirklich wunderbarer Mann. Wenn wir unter uns sind, nennen wir ihn immer noch „unseren Ratzl“, so wie damals.

    Würde er es hören, er würde milde lächeln und mit seiner sanften Stimme sagen:

    „No, ihr seid´s aber auch die alten. Und grüßt mir meine lieben Bayern.“ – So wie damals.

    Dir Gruß und Segen, Paula !
    p.

  21. Frauen wie Fallaci braucht das Land doch leider gibt es kaum welche von ihrem Schlag. Sie prangerte den Islam und seine Teufelsanbeter an nahm sich kein Blatt vor dem Mund. Schade das sie uns verlassen musste. Sie hat genau gesehen was kommt und wie der Islam seinen Eroberungsfeldzug in der westlichen Welt ohne jegliche Barrieren und Widerstand durchführt.

  22. #16 Herbert Klupp (11. Apr 2010 23:45)
    sehr gut gesehen! Ich bei Will schon nach wenigen Monaten umgeschaltet, weil ich es nicht anders erwartet habe. Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, dass das Publikum insgesamt schon etwas gelangweilt ist und Will u. Co. das noch nicht begriffen haben. Wenn selbst Ohrfeigen aus den 50er Jahren durch Kirchen-Funktionäre ausgegraben werden, dann wird der Scheinheiligkeits-Faktor der Medienkampagne immer deutlicher.
    Tatsächlich ist Aufklärung über diverse gesetzwidrigen Islam-Auffassungen und Praktiken angesagt.

  23. blablabla und wenn wir dann am 17. nach Berlin fahren um Gert Wilders zu unterstützen werden wieder nur ein paar Hansel dort rumhüpfen…
    Ihr kotzt mich an mit eurem PC-Tastatur-Widerstand…………….

  24. …..und dann wurde ich beauftragt aufzustehen und zu wandeln von einem den hier unten kaum wer wirklich kennen will oder wirklich lieben will und deswegen die so sind alle auch seinen Vater nicht wirklich kennen und nicht wirklich lieben wollen.

    Nur wenige sinds, denen bewußt ist wie machtvoll die Lügenmöger Widerstände setzen wollen gegen die Aufklärung zum Thema „Matthäusevangelium“, des Paulinischen und so vieles mehr ……… doch wieviele sinds unter diesen wenigen die wirklich Gott lieben wollen ?

    ……..statt zuallererst immer sich selbst.

    Und wie viele unter solchen treibt der Hass in den Kampf GEGEN DIE WAHRHEIT und spüren nicht – noch nicht – wie ihre Seelen Richtung Feuer „rutschen“ ………..

  25. Ja, der Pontifex Maximus, der Chef der reorganisierten Bauleute (1. Petrus 2,6-8) in Rom, der Stadt mit den sieben Hügeln (Offb. 17,9), war ja begeisterter Hitlerjunge…

    Fallaci hat auch das Doppelspiel „Roms“, dieser ewigen Kriegtreiberin, welche seit Ignaz von Loyola „alle Völker durcheinanderwirbelt“, um zu ihrer antichristlichen allgemeinen (katholischen)chaldäischbabylonischassyrischägyptischen Einheit zu gelangen.

    Die Einführung des heidnischen chaldäischen Zölibats um 1064 war nur eines ihrer „Meisterstücke“.

    Nun sitzt der Benedikt (=Gut- oder Gerechtgesprochen) auf dem Sonnenvogel- bzw. Phönix-Stuhl in Rom und sorgt dafür, dass die Phönix (Offeb. 13) wieder aus der Asche aufsteigt…

    Im nachfolgenden Beitrag (gegen Ende)sehen sie ihn auf diesem „Heiligen Stuhl“ des vermeintlich grössten „Meisters vom Stuhl“ sitzen! Wer weiter im Kirchendunkeln herumirren will, darf weiter an die sich ständig mit dem Islam verbindende römische Kirche glauben, diese Meisterin der False Flag Actions – die auch Hitler voll unterstützte (Konkordat vom 20.7.1933)…

    http://www.aaronedition.ch/Das_Heilige_Roemische_Reich.htm

  26. Über Oriana Fallaci bei wiki:

    Als erste Frau aus dem Westen durfte sie mit Ayatollah Chomeini sprechen. Das Gespräch wurde aber unterbrochen, weil sie sich während des Interviews den Tschador vom Leib riss („Ich nehme den Tschador ab, der für mich ein dummer Lumpen aus dem Mittelalter ist.“

  27. Selbst um Anlass ihres Todes kotzte ein Ideologe der Süddeutschen ihr noch seinen Artikel nach, in dem er sie u.A. als „hysterich“ bezeichnete.

    Der Anlass seiner posthumen Schmähung einer Persönlichkeit, die sich die Bezeichnung „Journalistin“ wirklich verdient hat:

    (…)Weltweites Aufsehen erregte Oriana Fallaci mit ihren (mittlerweile in Buchform herausgegebenen) Essays zu den Anschlägen des 11. September 2001. Unter dem Titel „La Rabbia e L’Orgoglio“ („Die Wut und der Stolz“) konfrontiert die Autorin die westliche Welt mit dem Islam und beschreibt diesen als aggressive und expansive Religion. Sie stellt dabei die These auf, dass der dekadente, in seiner Sucht nach Frieden blind gewordene Westen durch sein liberales und nachsichtiges Verhalten gegenüber dem Islam (Appeasement) den Islamismus erst hervorgerufen habe. Aber nicht der Islamismus sei das eigentliche Problem, sondern der Islam als intolerante Religion an sich. Letztlich strebe der Islam nach der religiösen Weltherrschaft. Daraus ergibt sich für Fallaci folgerichtig, dass der Islam dort, wo er bereits selbst dominiert, keine andere Religion mehr als ebenbürtig und gleichberechtigt neben sich duldet.

    Sie vergleicht Osama Bin Laden in seinem totalitären Anspruch mit Hitler und Mussolini und wirft der islamischen Welt vor, sich im Krieg gegen die westliche Zivilisation – und damit gegen die durch das Christentum geprägte abendländische Kultur – zu befinden. Dieser Krieg werde offen – durch Terrorismus, zum Beispiel durch religiös motivierte Selbstmordattentate -, aber vor allem verdeckt geführt, indem durch massive moslemische Einwanderung besonders die christlichen europäischen Länder unterwandert werden sollen. Diese latente Migrationspolitik bediene sich gezielt des besonders von Gunnar Heinsohn beschriebenen Phänomens des Youth Bulge. Ziel dieser langfristig angelegten Strategie sei es, den muslimischen Bevölkerungsanteil stetig zu erhöhen – wenn nötig über einen Zeitraum von etlichen Generationen -, bis in den einzelnen Ländern die Bevölkerungsmehrheit erreicht ist; wodurch politisch legal auf demokratischem Wege „das Kreuz durch den Halbmond abgelöst werden kann“. Was durch die kriegerischen Eroberungszüge des Osmanischen Reiches nicht gelang – nämlich die Eroberung Westeuropas und damit die Unterwerfung des Christentums -, soll nun durch die subtile Methode der „demographischen Eroberung“ nachgeholt werden. Stück für Stück würde die Scharia in einem „Marsch durch die Institutionen“ eingeführt werden. (…)

    (Auch ein Auszug aus wiki)

  28. #26 johannwi (12. Apr 2010 01:55)
    #16 Herbert Klupp (11. Apr 2010 23:45)

    Anscheinend läuft alles – LEIDER – auf den Fakt der Verblödung und Feigheit unserer Leute hinaus.

    Am Beispiel des „sexuellen Mißbrauchs von Kindern“ kann man erkennen, daß das mitfühlende Interesse nur geheuchelt ist. In Wahrheit sucht man einen geilen Faktor, der im Zusammenbringen von höchster Reinheit (=kath Lehre) und größter Perversion (=die gesuchten „Fakten“ über Bischöfe usw) besteht.

    Es ist also nur eine Show, ein sich aufgeilen, und nichts dahinter.

    Wenn nun der neue Faschismus (ISLAM) sein Haupt erhebt, KÖNNEN DIESE DEGENERIERTEN LEUTE ÜBERHAUPT NICHT MEHR REAGIEREN.

    Ihr niedriger Lebenssinn, Oberflächlichkeit, Lüsternheit, moralische Verkommenheit, Uninteressiertheit an Erkenntnis usw macht ihnen eine echte (würdige) Verteidigung gegenüber brutalen frechen Machtansprüchen unmöglich.

  29. Wenn Oriana`s Seele zum Schluß gelangt, dass zum Leben mehr als Vernunft gehört, erst dann wird sie wirklich gut sein …….

  30. Vielen Dank für den Bericht. Es muß für eine so kluge und weitsichtige Persönlichkeit wie Oriana Fallaci nicht leicht gewesen sein, die drohenden Gefahren so scharfsichtig zu erkennen, und gleichzeitig erleben zu müssen, wie diese Gefahren weitgehend ignoriert werden.

    In einer funktionierenden Demokratie, bedeutet der Begriff Gleichheit die juristische Gleichheit, nicht die mentale oder moralische Gleichheit, nicht Gleichheit an Wert, Intelligenz und Ehrlichkeit.

    Ist es nicht seltsam – der wichtigste, der zentrale Gleichheitsbegriff der Demokratie, der der juristischen Gleichheit, wird zugunsten des „Verbotsirrtums“ immer mehr eingeschränkt.

  31. Und noch zwei Zitate aus Oriana Falaccis lesenswerten Büchern:

    aus: Die Wut und der Stolz: „Wacht auf, wacht auf! Seid ihr so kurzsichtig, dass ihr nicht versteht, dass uns ein neuer Religionskrieg bevorsteht? … Welchen Sinn hat es, ihre Kultur (die des Islam) zu verteidigen, wenn sie unsere verachten?“

    aus: Die Kraft der Vernunft: „Wir können nicht verlieren. Denn der Islam ist ein Teich. Und ein Teich ist ein stehendes Gewässer. Voll mit Wasser, das nie abfließt, sich nie bewegt, sich nie reinigt, nie zu fließendem Wasser wird, das bis ins Meer strömt. In der Tat verunreinigt es leicht und taugt auch wenig als Viehtränke. Der Teich liebt das Leben nicht. Er liebt den Tod. Deswegen freuen sich die Mütter der Kamikaze, wenn ihre Söhne sterben, und sagen Allahu akbar, Allah ist größer, Allahu akbar. Der Westen dagegen ist ein Fluss. Und Flüsse sind Wasserläufe. Wasser, das ständig weiterströmt und sich dabei reinigt, ereuert, noch mehr Wasser aufnimmt, ins Meer fließt, und Geduld, auch wenn es manchmal zu Überschwemmungen kommt. Geduld, wenn der Fluss manchmal vor Kraft über die Ufer tritt. Der Fluss liebt das Leben. Mit allem Guten und mit allem Bösen, das es enthält. Er nährt das Leben, schützt es, verherrlicht es, und deshalb weinen unsere Mütter, wenn ihre Kinder sterben. Deshalb suchen wir das Leben überall, finden es überall.“

  32. @ 32 Hades

    Gottlob sind Sie ja kein Hitlerjunge, Hades.

    Aber, so halte ich dafür — Sie sind ein ziemlich ignoeranter Junge.

    Wissen ist Macht. Ergreifen Sie bitte wenigstens ein Zipfel dieser Macht und beginnen Sie hier…

    http://www.vatican.va/

  33. @ Zahal

    Oriana Fallaci war nicht nur eine schöne und selbstbewusste Frau, sondern auch -im Gegensatz zu vielen ihren Journalisten-Kollegen- hoch intelligent.

    Die Art und Weise, wie sie geschrieben hat, beschreibt auch klar die Grenze zwischen dem Islam und der westlichen Kultur.

    Schön, dass Du dieser tollen Frau damit noch einmal einen Nachruf an dieser Stelle schaffst.

  34. #42 David08 (12. Apr 2010 19:22)
    @ Zahal

    Oriana Fallaci war nicht nur eine schöne und selbstbewusste Frau, sondern auch -im Gegensatz zu vielen ihren Journalisten-Kollegen- hoch intelligent.
    _____________________________________

    Ja, mich hat diese Frau einfach fasziniert, 2004 schon erkannte sie Zusammenhänge, die heute so offen vor uns liegen, und analysierte sie knallhart in einer Sprache, die an Offenheit und Realismus nichts zu wünschen übrig liess.

    Oriana liegt mit Ihren Analysen genau richtig. Deshalb der Bericht 🙂 Habe mir gerne die Mühe gemacht, auch wenn man es mit einem Textprogramm vielleicht einfach hätte einscannen können, es war eine spontane Eingebung meinerseits, schön, wenn Euch der Text gefällt und auch reizt, mehr von ihr zu lesen.

    Die Frau darf nicht vergessen werden.

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