Dank Islam: Ein Schweizer desintegriert sich

Na, da sind wir aber erleichtert: Das Schlagen der Ehefrau hat nichts mit dem Islam zu tun, sondern ist „kulturell“ bedingt, wobei sich unwillkürlich diee Frage stellt, was daran eigentlich „kulturell“ sein soll. Die Baseler Zeitung gibt einem bekennenden Islamisten und Konvertiten die Gelegenheit, uns über den (friedlichen) Islam aufzuklären.

(Foto: Konvertit Nicolas Blancho)

Sie schreibt:

Herr Blancho, Sie gelten laut der «Weltwoche» als «der gefährlichste Islamist der Schweiz».

Nicolas Blancho: Ich belächle das. Das ist völlig übertrieben.
[…]
Die Zuschreibung als «gefährlichster Islamist» gründet auf Ihrer Aussage, die Scharia stehe über dem Schweizer Recht.

So habe ich das nie gesagt. Das ist eine Konstruktion der «Basler Zeitung» aus dem Jahr 2006. Ich habe stets betont, dass dies nicht der Fall ist, dass in der Schweiz das demokratische System herrscht, nicht die Scharia.

Im kürzlich ausgestrahlten «Dok»-Film auf SF 1 war ein Muslim aus Basel zu sehen, der seine Frau mit einer Art Zahnstocher piekst, um ihr zu zeigen, wann sie zu weit geht. Tun Sie dies bei Ihrer Frau auch?

Nein. Das Schlagen der Frau hat im Islam keine normative Basis, sondern ist kulturell bedingt. Es ist im Islam nicht erlaubt.

Angenommen, Ihre Frau würde fremdgehen. Nach strenger Auslegung des Korans müsste sie gesteinigt werden. Was würden Sie tun?

Ich würde einfach die Scheidung verlangen. Punkt.
[…]
Ihr Sohn ist drei Jahre alt – sprechen Sie deutsch mit ihm?

Deutsch und arabisch.

Werden Sie ihn in einen Schweizer Kindergarten schicken?

Wir sind uns noch nicht sicher.

Was wäre denn die Alternative?

Unsere Idee ist es, islamische Schulen oder Kindergärten zu etablieren.

Was stört sie an Schweizer Kindergärten und Schulen?

Es gibt immer grössere Probleme für praktizierende Muslime, Stichwort Kopftuchverbot oder Schwimmunterricht. Wir wünschen uns eigene Schulen – mit gleichen Lehrplänen.

Ihr Sohn soll also nicht mit Mädchen zum Schwimmunterricht.

Nein, das soll er nicht.

Darf er den Musikunterricht besuchen?

In einem islamischen Rahmen. Darum wollen wir diese Schulen auf eigene Faust aufbauen. Mir ist bewusst, dass gewisse unserer Praktiken für andere nicht nachvollziehbar sind, genauso wie für uns gewisse Praktiken nicht nachvollziehbar sind.
[…]
Sie studieren Islamwissenschaften und haben eine Familie. Wie finanzieren Sie Ihren Lebensunterhalt?

Im Moment werde ich zum Teil von den Eltern unterstützt und warte darauf, dass ich Stipendien bekomme. Das reicht knapp.

Sie reisen nach London, nach Saudiarabien, geht das auf?

Ich reise nicht oft nach Saudiarabien und war ein einziges Mal in London.

Haben Sie Sozialhilfe bezogen?

Ich habe eine Zeitlang in Biel bezogen. Bis 2007 oder so. Was sollen diese Fragen?

Wir möchten wissen, ob Sie von aussen unterstützt werden.

Sie haben eine Person vor sich, deren Privatsphäre Sie zu respektieren haben. Was ist das Problem, wenn ich Sozialhilfe bezogen habe?
(…)
Sie sind national ein Thema. Ist Ihnen wohl in dieser Rolle?

Es ist nicht angenehm, sich rechtfertigen zu müssen. Wenn man versucht, Ideen zu verbreiten und für Lösungen einzustehen, die derzeit als stossend gelten, fühlen sich Leute provoziert und greifen uns an.

Ach so ist das. Nicht Moslems greifen uns an, sondern wir sie. Das müssen wir dringend ändern und auch so friedlich werden wie der Islam…