Die Bundesanwaltschaft lässt Hirn regnen und stellt die Ermittlungen gegen Oberst Klein wegen der Anforderung von Luftunterstützung gegen afghanische Terroristen ein. Alles andere, insbesondere das weitere Leugnen einer Kriegssituation, wie es die grünen Anstifter des Afghanistankrieges bis heute betreiben, wäre angesichts der gefallenen deutschen Soldaten der letzten Wochen auch schwer vorstellbar gewesen.

Google berichtet unter Berufung auf AFP:

Die Bundesanwaltschaft hat die Rechtsposition der in Afghanistan kämpfenden Bundeswehrsoldaten gestärkt. Der ISAF-Einsatz der Truppe sei ein „nichtinternationaler bewaffneter Konflikt im Sinne des Völkerstrafrechts“, erklärte die Behörde in Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft stellte daher die Ermittlungen gegen Oberst Georg Klein und einen weiteren Soldaten wegen des Luftangriffs von Kundus ein.
Die Konsequenzen der Rechtsauffassung der Bundesanwaltschaft sind für die Bundeswehr in Afghanistan weitreichend: Die Soldaten können demnach etwa wegen der Tötung von Zivilisten nicht strafrechtlich verfolgt werden, solange es zu den Opfern im Rahmen „völkerrechtlich zulässiger Kampfhandlungen“ kam. Strafbar seien solche Angriffe, wenn der Täter „mit sicherer Erwartung“ davon ausgehen kann, dass der Angriff die Tötung oder Verletzung von Zivilisten in einem Ausmaß verursacht, das außer Verhältnis zu dem militärischen Nutzen des Angriffs stehe, erklärte die Bundesanwaltschaft.

Nach diesem Maßstab hätten sich Klein und sein Feuerleitoffizier mit dem Bombenabwurf auf zwei von den Taliban entführte Tanklastzüge im September 2009, bei auch dem zahlreiche Zivilisten getötet wurden, nicht strafbar gemacht. Die beiden Beschuldigten hatten laut Bundesanwaltschaft nach Ausschöpfung der ihnen zur Verfügung stehenden Erkenntnismöglichkeiten keine Hinweise auf die Anwesenheit von Zivilisten.

Sie konnten vielmehr „nach gewissenhafter und immer wieder aktualisierter Prüfung“ aller ihnen bekannten Fakten annehmen, „dass ausschließlich Aufständische vor Ort waren“. Zudem habe sich Klein für einen „örtlich eng begrenzten Einsatz mit der kleinsten zur Verfügung stehenden Bombengröße und -anzahl entschieden“. Der Angriff sei insoweit „völkerrechtlich zulässig“ gewesen und bleibe damit straflos.

Ob und inwieweit Klein mit dem Befehl zum Bombenabwurf gegen innerdienstliche Vorgaben, den sogenannten Rules of Engagement, verstoßen hatte, ist für die Bundesanwaltschaft ohne Bedeutung. Diesen Einsatzregeln komme nach außen keine „keine völkerrechtlich verbindliche Rechtswirkung“ zu, teilte die Behörde mit.
Selbst die genaue Zahl der Opfer ist für die Bundesanwaltschaft „nicht entscheidungserheblich“. Nach den Videoaufzeichnungen der Kampfflugzeuge hätten sich zum Zeitpunkt des Bombenabwurfs 30 bis 50 Personen auf der Sandbank um die Lastzüge aufgehalten. Der Namensabgleich auf verschiedenen Opferlisten ergebe ebenfalls eine Größenordnung von etwa 50 Namen. Es blieben allerdings Unsicherheiten wegen unterschiedlicher Schreibweisen.

In der Kriegspropaganda der Taliban, die von Linkspartei und weiten Teilen der Grünen und der Medien übernommen und verbreitet wird, war stets von etwa 140 getöteten „Zivilisten“ die Rede. Umso mehr ist der sachliche Blick der Juristen zu loben. Endlich haben unsere Soldaten zumindest die Sicherheit, sich angemessen verteidigen zu dürfen. Jetzt fehlt nur noch die passende Ausrüstung, und natürlich viele mutige Vorgesetzte wie Oberst Georg Klein oder der kürzlich ausgezeichnete Hauptfeldwebel Daniel Seibert.

(Spürnasen: Thomas D., Makkabaeer, Zahal, Raffael, Duke)

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47 KOMMENTARE

  1. Wenn Deutsche Soldaten dort von Mohammedanern unter Beschuss genommen werden, müssen sie erst ihren Anwalt fragen, ob sie zurückschießen dürfen!

  2. Es ist doch schon ein Riesenskandal, dass diese mediengeile Brut hier überhaupt „ermittelt“ hat.
    Was ist jetzt das „Ergebnis“? Dass deutsche Soldaten sich nicht abschlachten lassen müssen? Für diese Schmalspurjuristen mag dies ja eine bahnbrechende Erkenntnis sein. Aber jeder andere mit ein bisschen Resthirn im Kopf kann über diese wichtigtuerischen 68er-Juristen nur noch den Kopf schütteln.

  3. Eine vernünftige Entscheidung. Wenn nun noch unser Kanzlerplatzhalter in einer Bundestagssitzung den Verteidigungszustand verkündet, und offen sagt, dass Deutschland im Krieg gegen den Islam ist, sehe ich noch Hoffnung.

  4. Überfällige und sehr späte Entscheidung zu Gunsten Oberst Klein’s !

  5. Die Rules of Engagement unserer Regierung möchte ich im Angesicht von Claudia Roth, dem fetten Büttigkofer und dem Rest des politischen Mutantenstadls gar nicht wissen.

    Das würde mir nur meine gute Laune vermiesen.

    Hoffen wir mal, dass Oberst Klein jetzt nicht im schmutzigen Hinterhof der Politik -abseits der Blicke der aufgebrachten Öffentlichkeit- hingerichtet wird.

    Genau das ist nämlich Methode im System Eurabia!

  6. Eine rundherum vernünftige Entscheidung der Bundesanwaltschaft. Das werden die Herrschaften vom Rot-Rot-Grünen Untersuchungsausschuß gar nicht gern gehört haben. Endlich einmal eine gute Nachricht für unsere tapferen Soldaten.

  7. Wenn man Oberst Klein verurteit hätte, gäbe es bald in der Bundeswehr ein Nachwuchsproblem. Wer wollte sich dann noch als Zeit- oder Berufssoldat verpflichten? Mein Schwager war als Zeitsoldat in Afghanistan. Er hat mir berichtet, dass die Bundeswehr zu über 90% damit beschäftigt ist, sich selbst zu schützen. Wir bräuchten viel mehr Rückhalt für unsere Soldaten in der Bevölkerung. Das hat mit der persönlichen politischen Einstellung gar nichts zu tun.

  8. Unsere Bundeswehr braucht mehr Produkte der Krupp-Stahl AG. Ich würde die Taliban in Afghanistan mit einem Trommelfeuer belegen und etwa 250 KG pro 1 Quadratmeter Stahl regnen lassen.

  9. Ist zwar OT, passt aber gut in die Deutsche Richter- und Staatsanwaltschaftlandschaft:

    Verdacht auf Rückfall
    Verurteilter Sexualstraftäter muss wieder vor Gericht

    Da lassen die total verblödeten Richter den Mann laufen, damit er noch einmal (drei Mal!!) vergewaltigen und missbrauchen kann!

    Die Anklage wirft dem 45-Jährigen unter anderem Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch in drei Fällen vor.

    Lang lebe die deutsche Gerichtsbarkeit!!

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,689890,00.html

  10. Jetzt sollte Baron zu Guttenberg den Oberst Klein noch demonstrativ zum Brigadegeneral befördern, dann ist das Bild rund. 🙂

  11. Ich bin tatsächlich angenehm über-rascht das es in diesem Staat noch Richter gibt die nicht nach der linkspolitisch-medialen Pfeife Tanzen. Stelle mir vor mit welchem Geheul die LRG darauf reagieren.
    Es ist nicht zum aushalten zusehen zu müssen, das gerade jene die unsere Jungs ohne jeglicher Rechtssicherheit dorthin schickten am meisten Kritik und Vorwürfe über die Soldaten ausschütten. Allerdings ist das nur eine Randnotiz, denn unsere Herren/innen hätten einem Einsatz in diesem Zentralasiatischen Land nie und nimmer zustimmenen dürfen.

  12. Da haben die 68-Juristen doch nur vor dem Hintergrund der 7 gefallenen deutschen Soldaten den Schwantz vor der öffentlichen Meinung eingekniffen.
    Vieleicht sogar auf Order von „Oben“.
    Bloss den Volkszorn jetzt nicht unnötig heraufbeschwöhren .. is doch bald Wahl in NRW.

  13. Wenn man den Krieg so konsequent führen würde, wie bei diesem Angriff, wär schon seit Jahren Ruhe und der hirnverbrannte Schwachsinn würde jetzt nicht schon länger dauern als 1. und 2. Weltkrieg zusammen!

    Wie lange braucht man denn, um eine handvoll primitive Steinzeitkrieger zu einem Haufen Hackfleisch zu bomben?? Das kann doch alles nicht wahr sein!!!!

  14. #9 francomacorisano (19. Apr 2010 21:45)
    Wenn man Oberst Klein verurteit hätte, gäbe es bald in der Bundeswehr ein Nachwuchsproblem. Wer wollte sich dann noch als Zeit- oder Berufssoldat verpflichten? Mein Schwager war als Zeitsoldat in Afghanistan. Er hat mir berichtet, dass die Bundeswehr zu über 90% damit beschäftigt ist, sich selbst zu schützen. Wir bräuchten viel mehr Rückhalt für unsere Soldaten in der Bevölkerung. Das hat mit der persönlichen politischen Einstellung gar nichts zu tun.
    _______________________________

    Richtig, unsere Soldaten können schon seit dem Sommer 2008 nichts anderes tun, als sich selbst schützen, die Taliban haben sich genau in die Nähe des deutschen Camps gesammelt, die drei Ortschaften, in dessen Nähe die Tanklaster geklaut waren, sind HOCHBURGEN der Taliban, die Bürger dieser Orte verstecken und schützen sie…..

    Seltsam ist jetzt auch die Opferzahl – 50 – nämlich genau DIE Zahl, die durch Luftaufklärung dem Oberst vorlagen. Also prinzipiell, wenn diese mulimischen Fanatiker von Opferzahlen sprechen ist das so glaubhaft, als wenn Hamas und Hizbollah von zivilen Opfern schwafeln, nämlich überhaupt nicht.

    Ich hoffe, diese Zahlen werden auch bei den „Wiedergutmachungzahlungen“ berücksichtigt…..

    Aber schaut mal, was Hillary Clinton sich gebracht hat, Glückwunsch zum 62. Unabhängikeitstag Israel und dann als Geschenk: KEINE SICHEREN UND VERTEIDIGUNGSFÄHIGEN GRENZEN MEHR……Halali, die Jagd ist eröffnet, wenn sich dort nicht schnell etwas ändert…..

    http://aro1.com/wordpress/no-more-security/

    Wen hier jemand meint, es geht ihn nichts an, dann weiss er nicht, wovon er spricht.

  15. #18 Herr Bert (19. Apr 2010 22:24)

    um 22:25 ist thilo sarrazin im 3 sat zu sehen!!!

    Ich krieg 3sat nur ganz schlecht rein. Lohnt es sich denn überhaupt?

  16. Tod und Zerstörung — ob „gerecht“fertigt oder nicht — sind Wesensmerkmale jedes Krieges.

    Wer etwas anderes erwartet, der sollte sich auf die Rückseite des Mondes begeben.

    Oder sich ins Bett legen und nie wieder aufstehen; nur noch schöne Märchenbücher lesen.

  17. Aus Erzählungen meiner Eltern weiß ich, daß nach dem Ende des 2. Weltkriegs Schilder in den Straßenbahnen Heidelbergs hingen:
    „Hunde und Soldaten halber Preis“.

    Dies natürlich nicht als soziale Wohltat für die Kriegsheimkehrer sondern als Beleidigung für die, die jahrelang ihr Leben für ihr Land riskieren „durften“ und nicht selten als Krüppel nach Hause kamen.

    Diese Geringschätzung, ja Verachtung für unsere Soldaten ist auch heute noch in breiten Bevölkerungsschichten verankert. Besonders bei dem rotgrünen Gesindel, dessen Protagonisten GasGerd und Joschka als erste nach WK 2 deutsche Soldaten zum Sterben ins Ausland schickten. (Und SPD-Fettwanst Gabriel redet so als ob seine Partei nichts mit dem Afghanistan-Einsatz zu tun hätte.)

    Welche Schande.

    Wenn ich an unsere Politkriminellen, besonders die rotgrünen, denke, kann ich wirklich nicht mehr stolz sein, ein Deiutscher zu sein.

  18. #8 David08 (19. Apr 2010 21:43)
    der ist doch schon fast scheintot. der krigt einen schrebtisch mit telefon und indernet,
    dazu ein paar geile sekreterinen, wird zum oberstleutnant befördert und zum oberbefelshaber
    der kampf-feldgeistlichen ernannt! tot halt.

  19. Wer eine reguläre Amee zwingt, in einem Bürgerkrieg zu kämpfen…und der findet in Afghanistan gerade statt, denn auf die paschtunische Vorherrschaft haben eh nicht viele Einheimische aus anderen Stämmen Lust…darf sowieso nicht meckern. Da hat Eigenschutz Vorrang. Deshalb ist dieses Urteil notwendig und richtig; nur leider wie üblich zu spät.

  20. Wurde auch mal nötig denn es gibt keine gemässigten Taliban und endlich werden die Taliban als das bezeichnet was die sind.

    F E I N D E !!!

  21. Auch meine Gratulation, Herr Oberst Klein.

    Jetzt möchte ich noch gerne wissen, wieviel Blutgeld unsere Regierung den Hinterbliebenen der erwiesenermassen schuldigen Taliban gezahlt hat oder noch zahlen wird.

  22. Wenn man Soldaten in einen Krieg schickt, muß man auch hinter ihnen stehen.
    Werden sie schlecht ausgerüstet und bei der erstbesten Gelegenheit auch noch verraten, braucht man sich nicht wundern, wenn man bald keinen Krieg mehr führen kann, da keiner seine Haut mehr zu Markte tragen will.
    In diesem Sinne konnte es gar keine andere Entscheidung zu Oberst Klein geben.
    Man kann in keinem mohammedanischen Land Krieg führen und sich bei den Moslems einkratzen wollen, das wird nichts!

  23. Eine sehr gute Nachricht!! Zwar drohen Vertreter der 5. Kolonne nun voller Enttäuschung mit weiteren Klagen – nur meine gute Kinderstube und Reste meiner Contenance hindern mich daran zu schreiben, was ich von solchen Menschen halte: das Signal ist aber deutlich und war lange überfällig.

    Jetzt wollen wir hoffen, dass man dem Oberst nicht noch disziplinar einen reinwürgt- stattdessen wäre eine Beförderung ein weiteres Signal: kämpfen lohnt sich wieder im deutschen Heer!

  24. Ein gutes Urteil und ein Signal der aufrechten Deutschen an ihre Soldaten in Kundus.

    Sollen doch die pädophilen Bolschewiken kreischen wie sie wollen, sie haben nicht mehr die alleinige Deutungshoheit.

    Sie können uns auch nicht länger weismachen, dass es sich um „arme“ zivile Personen gehandelt hat,wie sie auch gerne zwischen dem Islam und den Islamisten unterscheiden. Das ist alles dummes zeug, aus einem afghanischen Zivi wird sehr schell ein Taliban und umgekehrt. Die haben keine Ehre!

    Jetzt braucht die Bundeswehr nur noch die richtigen Waffensysteme und mannstoppende und panzerbrechende Munition.

  25. Na Klar, Deutschland wird am Hindukusch verteidigt…was sonst. Traurig aber wahr…Damit die wenigen reichen Länder weiterhin reich bleiben, MUSS das Elend in der Welt weiterhin aufrechterhalten werden. Dass die Mehrheit der Menschen auf der Welt verhungert, interessiert die Wenigsten hier. Ja, traurig um unsere gefallenen Soldaten, die für GELD ihr Leben gelassen haben…

  26. Man sollte neue Ermittlungen gegen Oberst Klein anstellen. Warum hat er nicht bei den Amerikanern ein paar B 52 geordert, die hätten dann den Central Parkplatz von Kabul bis an die pakistanische Grenze erweitert. Dann wäre endlich mal Ruhe in dem Musel-Puff gewesen. Deutsche Soldaten hätten dann ganz gemütlich Sandburgen bauen und den Drachen steigen lassen können.
    Letzteres wäre doch ganz im Sinne der Anti-Deutschen von den Grünen und den Linken.

  27. #42 Wieauchimmer (20. Apr 2010 17:14)
    Na Klar, Deutschland wird am Hindukusch verteidigt…was sonst. Traurig aber wahr…Damit die wenigen reichen Länder weiterhin reich bleiben, MUSS das Elend in der Welt weiterhin aufrechterhalten werden. Dass die Mehrheit der Menschen auf der Welt verhungert, interessiert die Wenigsten hier. Ja, traurig um unsere gefallenen Soldaten, die für GELD ihr Leben gelassen haben…
    _______________________________

    Du verkennst die Gründe und auch die Motivation, es geht nicht um Armut oder Reichtum, es geht um Terror oder nicht Terror…..

    Wieviel Entwicklungshilfe haben die armen Länder Jahr für Jahr bekommen und das seit Jahrzehnten? Was ist damit geschehen ? Wird Dafur reicher, obwohl es Unsummen von Entwicklungshilfe geschluckt hat? Nein, wir schicken und die Terroristen bringen die Menschen auch weiterhin um und unterdrücken sie…..Somalia? Kongo?

    Überall wo der Islam herrscht ist „Entwicklungshilfe“ für die Katz, völlig aus dem Fenster geworfen.

  28. Es gibt auch viele nicht-islamische Länder die genauso an Hunger und Armut leiden. Die Entwicklungshilfe ist nur ein Trick, um die Länder weiterhin zu plündern zu können. Oder warum zieht die Nordhalbkugel ihre hochentwickelten Fischerboote vor den afrikanischen Küsten nicht zurück und lässt es zu, dasa Afrika den teueren Fisch exportieren darf?Damit würde sich der Kontinet aus eigener Kraft helfen,aber das ist nicht im Interesse der Super-Reichen. Islam hin oder her…

  29. Oder warum zieht die Nordhalbkugel ihre hochentwickelten Fischerboote vor den afrikanischen Küsten nicht zurück und lässt es zu, dasa Afrika den teueren Fisch exportieren darf?Damit würde sich der Kontinet aus eigener Kraft helfen,aber das ist nicht im Interesse der Super-Reichen

    Ich glaube nicht, daß die Armut nur an den Fischerbooten hängt…..Die Welt hilft genug, es hat auch andere Gründe.

    Billionen Dollar hat der Norden dem Süden gegeben, um die Armut zu bekämpfen. Doch viele Arme sind arm geblieben. Von der Hilfe profitiert haben Diktatoren, Kleptokraten – und die Helfer selbst.

    Die Satrapen in Afrika, Asien und Lateinamerika griffen dankbar zu. Die Hilfe sicherte ihre Macht und entmündigte sie zugleich. Denn sie hingen am Tropf, wurden abhängig von den Infusionen.

    Seit der Jahrtausendwende erleben wir nun eine Renaissance der Big Push – Philosophie, die auf dem Prinzip »Viel hilft viel« basiert: die G8-Initiative, Tony Blairs Commission for Africa, der Stufenplan der Europäischen Union, die Millenniumsziele. Hinzu kommen milliardenschwere Stiftungen von Philanthropen wie dem Microsoft-Gründer Bill Gates. Aber kein einziges dieser Mammutprogramme hinterfragt ernsthaft, warum all die gut gemeinten Anläufe bislang so jämmerlich gescheitert sind. Dabei füllen Abhandlungen zu diesem Thema inzwischen ganze Bibliotheken, und sie untersuchen stets drei Komplexe: die zugrunde liegende Entwicklungsphilosophie sowie das Verhalten von Gebern und Nehmern.

    Entwicklung kann man nicht von außen aufpfropfen

    Erstens: die Entwicklungsphilosophie. Die meisten Kritiker der herkömmlichen Hilfe stimmen in einem Punkt überein – es gibt kein universelles Modernisierungsmodell. Entwicklung kann man nicht von außen wie ein Impfprogramm exekutieren. Sie ist ein komplexer Prozess, in dem unsteuerbare Parameter immer wieder die Ausgangslage verändern. Das kann ein Staatsstreich sein. Oder der Einbruch der Kaffeepreise. Oder die milliardenschwere Intervention eines mächtigen Akteurs wie China. Eine gelungene Maßnahme kann sogar Schaden bringen: Da baut ein Land wie Ghana mit ausländischer Unterstützung ein brauchbares Gesundheitswesen auf, und schon setzt der Braindrain ein. Gut ausgebildete Ärzte und Krankenschwestern laufen scharenweise davon, weil sie in England mehr verdienen können.

    In Somalia gab es einen Amerikaner, der auf der verzweifelten Suche nach einem Projekt war. Es war Dezember, er hatte noch 50.000 Dollar zu vergeben und musste sie unbedingt im alten Jahr loswerden, weil sonst sein Etat im neuen Finanzjahr entsprechend geschrumpft wäre. Man kann sich denken, dass dabei das viel beschworene Prinzip der Nachhaltigkeit auf der Strecke bleibt.

    Berühmt geworden ist auch das Exempel der Fischfabrik in Nordkenia, die norwegische Experten bauten, um die periodischen Hungersnöte am Turkanasee zu überwinden und gleichzeitig Jobs zu schaffen. Sie stellten die Fabrik hin, b>merkten allerdings erst später, dass die beschenkten Nomaden sowohl den Fisch als auch die Lohnarbeit verschmähen. Und dass die Energiekosten für das Einfrieren der Fische in der Halbwüste ihren Handelswert um ein Mehrfaches übersteigen.

    Schließlich: die Nehmer. Ausländische Experten und einheimische Eliten verbindet ein gemeinsames Interesse: Sie profitieren von der Hilfe. Entwicklungsgelder, neuerdings bevorzugt als direkte Budgetzuschüsse überwiesen, sind oft die einzigen flüssigen Mittel, die Kleptokraten verteilen können, um ihre Macht zu zementieren. Bei den wirklich Bedürftigen kommen sie allerdings nur tröpfchenweise oder gar nicht an. Die Weltbank fand heraus, dass in Uganda nur 13 Prozent eines Bildungsprogramms zu den Schulen gelangten, ein Gutteil versickerte in den Taschen von ghost teachers , Phantomlehrern, die gar nicht existieren.

    Aber auch Nichtregierungsorganisationen, die gern als zivilgesellschaftliche Alternative zum korrupten Staatsapparat gepriesen werden, veruntreuen oftmals Spenden.

    Die schwerwiegendste Folge fortgesetzter Zuwendungen aber ist, dass sie die Eigeninitiative lähmen, das gilt für die Mächtigen und die Ohnmächtigen gleichermaßen. Alle erwarten, dass ihre Probleme von externen Akteuren gelöst werden, dass die milden Gaben auf sie herabregnen. »Ich brauche fünf Lastwagen, eine Schubraupe und ein paar Tonnen Zement«, erklärte vor Jahren ein Bürgermeister in Mosambik und überreichte dem Reporter eine Bestellliste. Diese Bettlermentalität ist eine Folge des Samaritertums, sie wird allgemein gepflegt, vom Straßenkind bis hinauf zum Staatspräsidenten, und paradoxerweise verstärken erfolgreiche Maßnahmen diese Haltung. Eine typische Geschichte erzählt ein Pater in Mathare, einem Slum von Nairobi.

    Nachdem seine kirchliche Hilfsorganisation endlich eine Trinkwasserleitung mit öffentlichen Zapfhähnen verlegt hatte, beschwerte sich ein alter Mann bei ihm: »Wer bezahlt eigentlich mich, wenn ich den vollen Wassereimer zu meiner Hütte schleppe?«

    Alle Mühe wäre allerdings vergeblich, wenn die Eliten des Südens die Einsicht verweigerten, dass zuallererst sie selbst für das Wohl ihrer Nationen verantwortlich sind. Man muss den Druck auf die Mächtigen dort gewaltig erhöhen. Denn sie sind keine Opfer, sondern Mittäter, und sie sind nicht arm. Allein Afrikas Millionäre hocken auf rund 700 Milliarden Dollar, und noch einmal 400 Milliarden befinden sich in afrikanischen Privathänden außerhalb des Kontinents.

    Milde Gaben und technische Wunderwerke machten aus verarmten Menschen keine fortschrittsorientierten Zupacker. Es muss auch Eigeninitaive geben und das liegt nicht an uns……

    Und ich sage mal ganz ehrlich, ein altes Mütterchen hier in dem reichen Borden lebt nach über 40 Jahren Arbeit auch nicht gerade gut, wenn es mit 600 bis 700 Euro im Monat zurechtkommen muss…..

  30. Die gesamte Entwicklungshilfe in Richtung Afrika muss gestoppt werden, wie #ZAHAL es so treffend schildert.

    Ich habe einige Reportagen mit ähnlichen Inhalten gelesen und sie stimmen nachdenklich.

    Es ist ein Geschaäft der NGOs (unkontrolliert), der „Experten“ und der dahinterstehenden Unternehmen und der „schwarzen korrupten Elite“.

    Und woher stammen die Gelder für die Entwicklungshilfe? Sie werden jeden Tag von den versklavten Menschen der 1. Welt erarbeitet und von den diversen stationären Banditen, sprich den Staaten, in Form von Steuern und Abgaben eingenommen.

    Wir hier sind die tatsächliche Betrogenen, nicht die Afrikaner.

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