Gutmenschitis (auch: Morbus Roth)

Aus einem alten medizinischen Wörterbuch (1895):

Gutmenschitis (siehe zunächst: -itis), auch: Morbus Roth, Entzündung des Gutmensch, pathologisch-anatomisch als Entzündung der Wahrnehmungsfähigkeit (animadversiogitis) , z.T. einsetzend im Rückenmark (animadversiogitis spinalis), alsbald übergreifend auf das nervöse System, Hirn und Rückenmark befallend (animadversiogitis cerebrospinalis); meldepflichtige Erkrankung; Formen:

1. bakterielle Gutmenschitis: a) eitrige (purulente) Gutmenschitis mit Eiteransammlung in allen verbalen Äußerungen; Erreger: Animadversiokokken; schola critica philus influenza; Escherichia viridis; Linksteria et al.; Infektion durch Entstehung eitriger Processe in der politisch-socialen Perception (z.B. odium nationis vel odium populi) bzw. nach unüberwundenem Kindheitstrauma oder infolge marxistisch-leninistischer Sepsis; bei der durch Neisseria gutmenschitidis verursachten, vor allem bei Deputierten des links-gruenen Spectrums auftretenden Animadversiokokkengutmenschitis erfolgt die Infektion fast ausschließlich hämatogen durch die Infusion multikultureller Ideologica; Komplicationen: Septisch-toxischer Entrüstungsschock; Papaphobisches Zwangssymptom (rabies anticlericalis). b) nichteitrige Gutmenschitis, meist als sogenannte Begleitgutmenschitis im Rahmen von socialistischen Allgemeinerkrankungen, p. e. Erdoganosen (Islamophilie-Syndrom als Manifestation einer Brain-Erdoganose), Oecdemirosen; correctio vel perfectio linguae politicae; bei Minaritis longa und fortgeschrittener Moscheose; die Gutmenschitis moscheosa entsteht i. d. R. secundär durch cogitale Aussaat von Odisse-Ipse-Bakterien bei Nationaltuberkolose bzw. (insbesondere bei Kindern) im Rahmen einer Klerikaltuberkolose und beginnt häufig schleichend mit zunächst nur leicht erhöhter Gedankentemperatur, Reizbarkeit durch Perception abweichender Denkflüsse, Antriebsminderung im Erwerbsleben bis hin zur Hartz-Starre (Rigidia Hartzii), Appetit auf Erhöhung der öffentlichen Steuern zur Plünderung der Erwerbstätigen und pochendem Schmerze im Kopf, wenn allgemeine Wahrheiten ungeschminkt ausgesprochen werden. Logorrhöische Eruptionen bis hin zu Schreikrämpfen (auch im Collectiv des Sprechchors) sind nicht selten. Wegen ihrer vorwiegenden Ausbreitung im Bereich der Hirnbasis (basale Gutmenschitis) ist die frühzeitige Beteiligung basaler Hirnnerven typisch. Eine nicht eitrige Gutmenschitis tritt auch in der Frühphase einer eitrigen Gutmenschitis bzw. nach deren antibiotischer Anbehandlung auf.

2. abakterielle Gutmenschitis a) virale Gutmenschitis, sogenannte lymphozytäre Gutmenschitis, kann in eine Gutmensch-Enzephalitis übergehen; Erreger: Marx-Lenin-Viren, Che-Viren, Horkheimer-Adorno-Habermas-Viren, Kritizismus-Diskursismus-Viren, etc. b) durch antiintellektuelle Protocooen, p. e. bei Toxicognose; c) durch Pilze, p. e. Cryptococcus coranis, vgl. coranische Mykosen; d) durch physikalische Einwirkung, z.B. friendly fire mit einem Pflasterstein. Klinik: allgemeine Symptome: z. B. Loquax-Syndrom, Roth-Fieber, pochender Kopfschmerz bei jede r offen-demokratischen Diskussion (welche es in therapeutischer Hinsicht unbedingt zu vermeiden gilt), fortschreitende tiefgreifende Bewusstseinsstörung – dazu führend, dass das Eigene grundsätzlich als fremd und das Fremde grundsätzlich als Eigenes percipiert wird -, schwere Betroffenheits- und Entrüstungskrämpfe, Schwellungen infolge der Stauung politisch correcter Gedanken im Kopfe. Komplikationen: Aufstauung der politisch correcten Gedanken zum Hirnödem, infolge der Islamophilie dringende Befürchtung christianophagischer Abszesse und möglicher antiisraelischer und antisemitischer Excesse, als Spätkomplikation Hydrozephalus; Diagnose: Evidenz; Therapie: socialpaedagogische Dauerbetreuung im geübten Team, gemeinnuetzige Wochenenden mit deren schrittweisen Ausbau zur bundespolitischen Carriere, bei Verdacht auf bakterielle Gutmenschitis frühzeitige Integration in die Jungsocialisten oder Jungviridisten, das Werfen von Steinen und das Entflammen von Automobilen schafft den Patienten sichtliche Erleichterung, lebenslange Socialhilfe – bevorzugt in Form astronomisch hoher Diaeten als Deputierte des Bundes oder Europas – ist unbedingt indiziert, die Adoption von mehrfach behinderten Waisen aus Kriegs- und Krisengebieten mohammedanischer Praegung durch den Erkrankten/die Erkrankte könnte theoretisch dazu beitragen, die Gutmenschitis auf ein social acceptiertes Ziel zu lenken (intensive Beschäftigungs-Therapie) und ihre pathologischen Auswirkungen schrittweise abzumildern. Auf Heilung darf nicht gehofft werden. Differentialdiagnose: Gutmenschiosis leucaemica, Gutmenschiosis Schroederii et Fischerii (siehe auch: Steinewerfer-Syndrom), Gedankentumoren, Enzephalitis communistica, Blutungen des socialen Wahrnehmungsapparates, Intoxikation mit Ideologica.