Karfreitag ist ein Requiem für ein verlorenes Land

Hallo PI, auf dem islamkritischen dänisch/schwedischen Blog Snaphanen fand ich zum Beitrag „Paasken 2010“ (Ostern 2010) einen sehr anrührenden und aktuellen Kommentar von Julia Caesar zur angebotenen Matthäus-Passion, den ich aus dem Schwedischen übersetzt habe. Der Kommentar bezieht sich auf ein Video der Bach-Matthäuspassion, aus dem sie am Ende den letzten Vers des Schlusschores zitiert.

(Von Alster)

Hier zuerst das Video:

Und der Kommentar von Julia Caesar (posted: 2. April 2010 – 12:33):

Karfreitag ist ein Tag für eine nachdenkliche Stille. Karfreitag erinnert an die Kreuzigung Jesu. Jesus starb nicht für seine Sünden. Er wurde geopfert, weil er es wagte, die Wahrheit zu sagen, und weil er damit nicht politisch korrekt war. Die Strafe für das Aussprechen der Wahrheit und Abweichen von der gehirngewaschenen politischen Korrektheit ist nicht mehr die Todesstrafe in Schweden. Der soziale Tod und Schimpfworte wie Rassist, fremdenfeindlich und islamophob sind dagegen täglich dafür Praxis. Wir kreuzigen nicht mehr. Aber unsere Politiker verursachen jedes Jahr, dass tausende Frauen auf den Multikulti-Altären geopfert werden.

Innerhalb von vier Jahren wurden 5.937 Vergewaltigungen inklusive grobe Vergewaltigungen angezeigt, und da können wir ausrechnen, dass die wirkliche Anzahl weit höher ist. Was denken Politiker? „6.000 vergewaltigte Frauen ist ein niedriger Preis für die Segnungen der Masseneinwanderung. Das opfern wir gerne.“ Aufmerksamkeit oder Änderungen sind nicht zu erwarten, bevor Politiker und Journalisten selbst oder ihre eigenen Frauen und Töchter vergewaltigt werden. Und da reichen nicht einige Wenige. Das müssten Hunderte und Tausende sein, damit die verantwortliche Elite sehen kann, was sie verbrochen hat.

Die Anzahl von Gewaltopfern inklusive grober Gewalt innerhalb von vier Jahren: 86.281. Lest die Zahl nochmal! Sie nähert sich 100 000. Gewaltopfer bei Kindern: 2.195. Die Anzahl der Ermordeten: 230 Menschen [Anm. von PI: Schweden hat 9,11 Millionen Einwohner Bemerkung]. Vom letzten Mordopfer haben wir in diesen Tagen gelesen. Inger, 78 Jahre, zu Tode gefoltert auf einem Parkplatz in Landskrona. Die Polizei verhört einen verdächtigen Moslem aus dem Libanon. Warum wird man nicht vorgewarnt?

Landskrona, Malmö und Södertälje sind verlorene Städte, und die schwedische Bevölkerung flieht. Alle, denen es möglich ist, ziehen weg aus den von Einwanderern dominierten Gebieten. Schweden ist ein verlorenes Land. Das ist mein Land, in dem ich aufgewachsen bin, das ich liebte und in dem ich geborgen war. Dieses Land wurde mir genommen. Es gibt es nicht mehr. Ich trauere. Karfreitag ist ein Requiem für ein verlorenes Land und eine verlorene Zugehörigkeit.

Ich höre Bachs Matthäus-Passion mit dem beeindruckenden Schlusschor: „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ in der schönen Einspielung mit Ton Koopmans:

Wir setzen uns mit Tränen nieder
Und rufen Dir im Grabe zu:
Ruhe sanfte! Sanfte Ruh?!

In tears of grief, dear Lord, we leave Thee.
Hearts cry to Thee, o Saviour dear.
Lie Thou softly, softly here.
Rest Thy worn and bruised Body.

Ich setze mich und weine. Ich weine wegen meiner Kinder und Enkel, wegen mir und wegen ganz Schweden. Wir werden alle wegen einer politischen Lüge geopfert, einer politischen Besessenheit, für die es nur ein Wort
gibt: Wahnsinn.

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