Die Frage beschäftigte mich immer wieder. Das erste Mal vor bald mehr als 20 Jahren, während mein Opa im Garten arbeitete und ich ihm zusah. Was hat er damals gemacht? Als Hitler und seine Nazipartei sich anschickten, die Macht in Deutschland an sich zu reißen.

(Von Nockerl)

Als man sich noch lustig machte über den „böhmischen Gefreiten“. Und ihm kurze Zeit später zujubelte auf dem Weg in den Untergang. Man – das waren die Deutschen, die sich dank der Nazi-Ideologie allen anderen und insbesondere den Juden überlegen fühlten. Den Juden gegenüber also, die mit ihnen zusammen noch im I. Weltkrieg gekämpft und sogar einen prozentual höheren Blutzoll entrichtet hatten als die nichtjüdischen Deutschen. Juden, die ihre Nachbarn, Kollegen, Partei- und Vereinsfreunde waren. Die teilweise patriotischer eingestellt waren als so mancher Nichtjude. Und die auf einmal nicht mehr Deutsche waren, sondern Juden.

Was also hat mein Opa getan? Stand er mit „den anderen“ am Straßenrand zum Bejubeln der Nazibonzen? Vielleicht auch mit tiefer innerer Überzeugung? Hat er sich bereichert an den Dingen, die „arisiert“ wurden? War er Parteimitglied? Möglicherweise gar in der SS? Oder vielleicht doch im Widerstand? Mein Opa, der Held? Aber warum hatte er dies dann nie erzählt?

Alle meine nie gestellten Fragen enthielten natürlich immer auch gleich einen Vorwurf. Vielleicht habe ich sie ihm deshalb nicht gestellt. Schließlich liebte ich meinen Opa. Ob dies der Grund war, warum ich ihn nicht danach fragte, oder weil ich vor der Wahrheit Angst hatte, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich beides. Aber irgendwann wollte ich das Thema auch aus einem anderen Grund nicht mehr anreißen. Es hätte meinen Opa in die Rechtfertigung gedrängt. Und schließlich wurde mir klar, dass dies auch in gewissem Maße eine Anmaßung gewesen wäre. Denn ich hätte von ihm keine Rechtfertigung verlangen dürfen, wenn ich nicht gleichzeitig von mir behaupten konnte, mich angesichts des Aufkommens der Nazis und schließlich deren Machtergreifung besser verhalten zu haben. In der Theorie kann man leicht ein Widerstandskämpfer sein.

Da ich im Westen geboren wurde, musste ich auch nicht gegen den kommunistischen Totalitarismus meine demokratische und rechtsstaatliche Gesinnung unter Beweis stellen. Hinsichtlich der Nazis und der Kommunisten habe ich eine klare Meinung, möchte es aber vermeiden, mir wegen meiner „moralischen Überlegenheit“, die ich mit theoretischen Widerstandsüberlegungen unter „Beweis zu stellen“ in der Lage bin, auf die eigene Schulter zu klopfen.

Weder in Bezug auf die eine noch auf die andere Diktatur kann ich mit Sicherheit sagen, wie ich mich verhalten hätte. Zwar wünschte ich mir, ich könnte von mir behaupten, einer von denen zu sein, die dagegen gewesen wären und im Rahmen ihrer Möglichkeiten Widerstand geleistet hätten. Aber sicher bin ich mir ganz und gar nicht. Da ich Ängste habe, wie jeder andere auch, ist es wahrscheinlich, dass ich kein großer, ja, nicht mal ein kleiner Held gewesen wäre.

Mich beschäftigte im Laufe der Jahre die Frage, wie ich mich wohl verhalten hätte, immer wieder. Eine Frage, die wohl viele für sich nicht beantworten können. Wobei manche dadurch eine Antwort geben wollen, indem sie sich an allen möglichen Betroffenheitsritualen beteiligen. Eine Vorgehensweise, die nicht die meine ist. Nachgeholter Widerstand ist höchstens lächerlich, in jedem Fall aber unehrlich. Die einzige Demonstration, an der ich bis 2009 teilnahm, war die gegen den Irak-Krieg im Jahr 2003. Und auch dies fühlte sich ganz tief unten etwas eigenartig an, da wirklich „alle“ derselben Meinung waren. Es war wohl ein klein wenig wohlfeil, wenn nicht sogar vollständig selbstgefällig. Widerstand gegen eine totalitäre Ideologie war das nicht. Es war noch nicht einmal „Widerstand“.

Doch mittlerweile gibt es wieder eine Ideologie, die sich erneut aufmacht, Europa zu erobern und neben sich nichts zu dulden. Auch deren Anhänger betrachten sich allen anderen als überlegen, Wobei die Überlegenheit gegenüber Juden ebenfalls ein Bestandteil der Ideologie ist. Und wieder gibt es Appeaser, während gleichzeitig so mancher Kritiker der Ideologie ein hohes Risiko eingeht, damit die Appeaser nicht die Folgen ihrer Feigheit zu spüren bekommen. Damit meine ich insbesondere Ayaan Hirsi Ali, Mina Ahadi und viele andere.

Erneut fliehen – wie derzeit in Malmö – Juden aus ihrer Heimat, weil sie sich in dieser nicht mehr sicher fühlen können. Und erneut werden Juden in der Berliner U-Bahn verprügelt, eben weil sie Juden sind, wovon sich die Täter vor der Attacke noch ordnungsgemäß überzeugt haben. Mittlerweile hat eine größere Anzahl von Juden Frankreich in Richtung Israel verlassen.

Heute gibt es keinen Volksempfänger, aus dem der Hohepriester des Hasses seine Abscheu gegenüber anderen hinausschreit. Vielmehr kommt der Hass auf alles andere und das für die Zuhörerschaft „bekannt Fremde“ über die Satellitenschüssel in die Wohnzimmer der eigenen Nachbarschaft. Der Volksempfänger sind heute Fernseher und Internet.

Heute können alle, die sich die Frage stellten: „Wie hätte ich mich verhalten?“, sich selbst eine Antwort geben.
Meine Antwort fällt so aus, wie die Amerikaner – in ihrer übergroßen Mehrheit – ihren Kampf gegen die Nazis betrachtet haben. Sie kämpften gegen Nazi-Deutschland, nicht gegen „die Deutschen“. Ihnen ging es nicht darum, Menschen zu töten und zu verletzen. Sie haben Europa die Freiheit gebracht und dafür große Opfer in Kauf genommen. Ihr Kampf war gegen die Ideologie und nicht gegen die Menschen gerichtet. Denn ein Soldat Nazi-Deutschlands war auch – selbst wenn er an die Ideologie glaubte – ein Mensch. So wie mein Opa ein Mensch war.

Und so wie der Junge, der im arabischen Fernsehen und in so mancher europäischen Moschee „erfährt“, dass ich als Ungläubiger niedrigerer bin als das Vieh (Koran, Sure 8, Vers 55) glaubte auch die Generation meines Opas in großen Teilen an die Hassbotschaft, die sie anderen überlegen machte. Ich habe nichts gegen den Jungen, ich habe etwas gegen das Gift, das in seinem Kopf herumspukt. Ein Gift, das uns ein friedliches Zusammenleben unmöglich machen wird, wenn wir es weiter wirken lassen.

Und so hoffe ich, dass sich meine künftigen Enkel nie die Fragen werden stellen müssen, die mich so lange beschäftigten.

(Karikatur: ramma damma, PI-Gruppe München)

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86 KOMMENTARE

  1. Es geht nicht um Heldentum. Auch der „leise“ Widerstand zählt.
    Steter Tropfen höhlt den Stein!

  2. HALLO PI DA VERSUCHT EINER UNS ALS NAIS HINZUSTELLEN!!!
    SEHT EUCH DEN KOMENTAR AN #6 Delia (11. Apr 2010 18:23)

  3. Nockerl, wie recht Du hast. Ich teile alle Deine Sorgen.

    Gott schütze Deutschland.

  4. #6 Delia (11. Apr 2010 18:23)

    Das, was Sie behaupten, war u. a. auch Inhalt der Propaganda der Nationalsozialisten. Daß Sie dieselbe Propaganda heute wiederholen, macht sie nicht richtiger.

    Daß der jüdische Teil der Bevölkerung in Deutschland und Europa keine Handwerksberufe ergreifen konnte, sondern zu Rechtsanwälten, Geldverleihern und Medizinern wurde, hatte etwas mit der geschichtlichen Ausgrenzung zu tun, die diese vor allem kirchlicherseits und dann auch im Volk erfahren haben. Juden durften z. B. nicht Mitglieder der verschiedenen Handwerker-Zünfte werden. Daß sie zu anderen Berufen griffen, war Ergebnis dieser Ausgrenzung, daß sie darin mehr Erfolg hatten als andere, Ergebnis ihres Segens und Fleißes. Daß darunter auch Wucherer und Unanständige waren, liegt auf der Hand, hat aber mit der Eigenschaft von Juden, Juden gewesen zu sein, an sich nichts zu tun.

  5. OT

    Griechenland: Polizei in Athen hebt mutmaßlich linke Terrorzelle aus

    11.04.2010: Eine der gefährlichsten linken Untergrundorganisationen Griechenland könnte aufgeflogen sein. Die Gruppe „Revolutionärer Kampf“ bekennt sich zu mehreren Bombenanschläge, einer davon auf die US-Botschaft. Die Polizei hat sechs verdächtige Personen in Athen festgenommen…

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,688343,00.html

  6. @ delia: entweder bist Du ein Troll oder reichlich unbedarft und in Deiner Unbedarftheit noch dazu gefährlich!

    Es gab damals natürlich reiche jüdische Deutsche, genauso wie den jüdischen Schuster, oder (von meinem Vater berichtet) sogar die jüdische Ehefrau eines Kolberger Fischers, deren beide Söhne (als „Halbjuden“) sogar im 2. WK bei der Wehrmacht kämpften!
    Oder vielleicht hast Du auch mal von den vielen deutschen jüdischen Soldaten des 1. WK gehört, die eine ungemeine Pflichterfüllung für ihr Deutschland an den Tag legten!

    Wenn man Deinen dümmlichen Kommentar liest, kann man sich nur die Haare raufen!

    @ PI: kontrolliert doch mal den Account von „delia“, vielleicht ein Toll!?!

  7. „#6 Delia (11. Apr 2010 18:23)
    Es gab gute Gründe, warum die Juden damals ausgegrenzt wurden.

    Sie hatten alles hohe Berufe, während die echten Deutschen bei ihnen als Dienstmädchen arbeiten mussten.

    Die Juden scheffelten Geld und beuteten Deutschland und die Deutschen aus.“

    Sie dummes Rassisten-Schw… !

    Meine Großmutter beutete NIEMAND aus, die war eine kleine Friseuse, genau so arm, wie die meisten „Herrenmenschen“ um sie herum.

    Mein Urgroßeltern waren fahrende Buchhändler, ohne die sich so mancher Bauer kein chr. Erbaungsbüchlein hätte leisten können, reich wurden sie dadurch aber nicht.

    Scheren Sie sich zu ihren „Volksgenossen“, Sie mieser Antisemit !

  8. @ Delia

    „Sie hatten alles hohe Berufe, während die echten Deutschen bei ihnen als Dienstmädchen arbeiten mussten.“

    Das lag dann wohl am Intellekt. Merkt man ja bei dir, du wärest vermutlich auch nur Dienstmädchen geworden.

    „DAS waren Gründe, aber bei den netten muslimischen Mitbürgern gibt es solche Gründe NICHT!“

    Möglicherweise begegnen dir demnächst mal so ein paar nette Mitbürger. Vielleicht fallen dir dann ja ein paar Gründe ein, bevor du mit gebrochenem Kiefer ohnmächtig zu Boden sinkst.

  9. Interessant auch wieder die 68erInnen-MaulheldInnen, die gegen den „Muff von 1000 Jahren“ Polizisten verprügelten und ihren Eltern vorwarfen, gegen den eineiigen SozialistIn Schicklgruber-Hitler nichts unternommen zu haben.

    Das war in der demokratischen Bundesrepublik ohne Blockwarte und Gestapo geradezu halsbrecherisch mutig!

    Mutig sind auch heute die LinkslinkInnen von WASG/SED, die früher als Stasi-IM Karrieren zerstört haben und nun tapfer wie IM Kahane „gegen Rechts“ kämpfen, auf Gysi wartet schließlich eine fette Pension und kein Bautzen!

    Und diese 68erInnen haben mit ihrem prä-bürgerkriegerischen Multikulturalismus den Boden für den Mohammedanofaschismus gesäät. In Umma Kingdhim konnte man vor Jahren einen MohammedanerIn mit dem Plakat „Be prepared for the real Holocaust“ sehen.

    Heute appeasen LinkInnen und GrünInnen und schauen feige weg, mutige und kritische Geister werden denunziert, Goebbels und Mielke hätte ihre Freude an Claudia Fatima Roth und Umvolker Beck!

    Lieber LinksgrünInnen: Wenn Ihr und die PI-Blogger eines Tages von den neuen Herren am Baukran aufgehängt werden (wenn auch aus anderen Grünen, ähhh Gründen), dann können die Blogger wenigstens mit reinem Gewissen sterben, für Euch LinksgrünInnen werden die Überlebenden im südamerikanischen Exil nur Höhn, äää Hohn und Spott übrig haben!

    Multikulturalismus ist Völkermord wie der Holocaust, nur subtiler und (zumindest am Anfang) langsamer!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  10. Wir werden auch einmal gefragt: Habt Ihr das nicht kommen sehen? Ihr hattet doch die Informationen,Eure Unterwefer kamen nicht über Nacht, sie haben sich angekündigt.Ihr hättet rechtzeitig und sogar ungefährdet in der Wahlzelle ein Kreuz an der entsprechenden Stelle machen können(gilt nur eingeschränkt für D), wenigstens im Bekanntenkreis einen klaren Standpunkt vertreten können, und nicht der Versuchung erliegen, selbst dort auf modisch-pc zu machen….Kein Dachau hat Euch damals gedroht, nur ein missmutiger, besserwissender Blick eines dämlichen Gutmenschen, der ohnehin nach längerem Gespräch durchblicken ließ, dass ihm die Moslems voll am A…. gehen.Literaturhinweis:“Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch

  11. Ganz kann ich dem nicht folgen: die Amerikaner und Briten bombardierten in Flächenbombardements bewußt, direkt und gezielt Stadtteile in den fast ausschließlich Zivilisten wohnten. Keine Kasernen, keine Waffenfabriken, ja nicht mal normale Fabriken lagen. So geschehen in allen großen Städten, Würzburg, Hamburg, Nürnberg, Berlin-Zentrum, Köln, Dresden…!!

    Meine Mutter hat ihr Leben riskiert, als sie russischen Kriegsgefangenen, die täglich in der Nähe vorbei getrieben wurden, zu essen gab. Beim Angriff am 2. Januar 1945 auf Nürnberg half ein russ. Kriegsgefangener ihr den Kinderwagen in den Bunker tragen. Dafür gab sie ihm zu essen. Eine Lehrerin die das sah, sagte ihr, „dass sie sie deswegen anzeigen würde“. Diese Lehrerin kam aber bei dem Bombenangriff ums Leben, da sie zu früh aus dem Bunker rausging und im Feuersturm verglühte..

    Nicht alle Deutschen waren Judenhasser. Meine Mutter weinte tagelang, als der Zahnarzt unserer Familie abgeholt und ins KZ gebracht wurde. Mein bester Freund, Spielkamerad und Klassenkamerad war nach dem Krieg ein Halbjude, bin auch oft bei denen zuhause gewesen…

  12. Freund es lohnt nicht sich über solche Kommentare wie die von „Delia“ aufzuregen, es grenzt eben an schwachen Bildungsgrad um zu solchen Äusserungen zu gelangen, vielleicht ist die Familie oder das Umfeld etwas braun geprägt ist . Antisemiten schleichen sich doch überall ein das merkt man spätesten mit solchen ungebildeten aus der Nase gezogenen Bemerkungen !

  13. #24 Bernie0711 (11. Apr 2010 18:46)
    Ein Irrtum des Artikelschreibers:
    Selbst Präsident Eisenhower hatte gesagt, der Krieg wurde nicht gegen die Nazi-Partei geführt, sondern gegen das deutsche Volk. Und die Amerikaner seien nicht als Befreier, sondern als Besatzer gekommen. Und die ganze amerikanische Regierung dachte so. General Patton sagte sogar im August 1945 im Fußballstadion von Los Angeles, er habe leider weniger als 100 Deutsche persönlich getötet und er bedauere, daß es nicht mehr geworden sind.
    Nur manche Deutsche, wie dieser Artikelschreiber, wollen es besser wissen ?

    Merkwürdigerweise war mein Vater auch der Meinung, die Amerikaner hätten nichts gegen ihn, nachdem sie ihm im Rahmen der von ihnen organisierten Schulspeisung vor dem Hungertod bewahrten.

    Für mich ist fraglich, ob man von den Äußerungen einzelner auf die Einstellung DER Amerikaner schließen kann. Ich denke, dass kann man eher, wenn man sieht, wie sie sich insgesamt einem erbitterten Feind gegenüber verhalten haben.

    Im Übrigen muss ich bei dieser Diskussion immer an den Film „Leben des Brian“ denken. Was haben uns die Römer gebracht….

  14. #25 hundertsechzigmilliarden (11. Apr 2010 18:48)
    gehe mal auf http://www.israelnationalnews.com da findest du einen bericht über den bruder von hermann göhring der,unter lebensgefahr seinen namen ausnutzend, dutzenden juden das leben retete. hast du von der alle der gerechten gehört wo den bekanten und unbekanten lebensrettern gedacht wirt? es wird nicht kolektivirt sicher nicht von den meisten juden (zentralrat mal ausgenommen) aber immer öfter von den LRGs und MOLEMS in EURABIA!

  15. @Delia

    sie müssen sich über die Reaktionen hier nicht wundern.
    So etwas passiert, wenn man Sachen -ohne das eigene Hirn einzuschalten- nachplappert.

    In ihrem Fall ist das schlicht und einfach Nazipropaganda, die sich bei einigen älterern Volksgenossen verfestigt hat.

    Eigentlich muß man sich mit diesen Thesen nicht näher auseinandersetzen, nur so viel:
    „… während die echten Deutschen bei ihnen als Dienstmädchen arbeiten mussten.“

    Was sind denn „echte Deutsche“? Viele Juden waren doch echtere Deutsche, als so mancher mit Arier-Zertifikat. Wissen Sie wieviele Juden z.B. im 1.Weltkrieg ihr Leben für Deutschland geopfert haben?

  16. #6 Delia (11. Apr 2010 18:23)

    Im Gegensatz zu den Moslems haben Juden eine große Verbindung zu Europa und waren assimiliert und somit DEUTSCH !

    Sie kämpften für Volk und Vaterland im 1. WK.

    und waren glühende Patrioten !

    Frag mal Moslime ob sie Deutsche sind, da kannste lange warten !

    Sind natürlich stolze Türken, araber usw.

    Und obwohl der Kaiser Berichte anfertigen ließ, die beweisen sollten das die Juden Drückeberger waren, kam am Ende genau das Gegenteil heraus.

    Was man letztenendes auch zum Ende des Krieges sehen konnte.

    Und jetzt verpisst Euch, Ihr dreckigen roten braunen oder islamischen Nazis !

  17. „Heute können alle, die sich die Frage stellten: “Wie hätte ich mich verhalten?”, sich selbst eine Antwort geben.“

    Natürlich man kann die Frage zwar theoretisch beantworten, aber…
    Richtig weiß man es erst, wenn man jahrelang mit der Wirklichkeit konfrontiert worden ist.
    Man muß sich nicht nur einmal entscheiden, sondern immer wieder. Man muß an die Zukunft der Familie und an die eigene Zukunft denken und da wird es interessant. Jeder hat ja auch berufliche Interessen… Oft bewegt man sich wie im Minenfeld…
    Ich kenne viele aus Kinder- und Jugendtagen, die damals über den SED-Staat mitgelästert haben. Als ich sie später wiedersah, waren etliche zu mehr oder weniger aktiven Mitläufern des Regimes geworden.
    Es ist leicht den Stab zu brechen.
    Wer sich zu weit vorwagte, mußte oft hart dafür büßen.
    Es gibt aber auch andere Beispiele von Menschen, die mit oder ohne religiösem Bekenntnis, nicht zum Mitläufertum neigten und hierbei zwar Nachteile, aber nun nicht unbedingt Schurigeleien inkauf nehmen mußten.
    Ohne Anpassung ging es nicht. Die Frage war immer nur wie weit.
    Manch einer behauptete 1990 er mußte ja in die SED. Es mußte keiner. Die Freiheit, nein zu sagen, hatte wohl jeder, wenn natürlich auch hier manchmal mit sehr bösartigen Mitteln gearbeitet worden ist.
    Hier fällt mir ein von Heiner Geißler 1990 genannter „armer Vater mit den vielen Kindern…“ ein. Der mußte angeblich im System als CDU-Mann mitlaufen. Da hatte ihm einer seiner Freunde aber einen Bären aufgebunden. Hier war wohl eher das Vorteilsstreben entscheidend.
    Mit manchem der kleinen Mitläufer habe ich trotzdem noch Kontakt. Ich hatte mich anders entschieden, aber das kann man nicht von allen verlangen. Es ist einfach unrealistisch.
    Mitläufer gab es früher und gibt es auch heute.
    Auch heute werden Amtseide offen mißachtet. sonst gäbe es z.B. PI nicht.
    Manche waren es in braunen Zeiten, danach in der DDR und sie wären es noch heute, wenn da die Biologie nicht davor gewesen wäre.

    Die Frage ist immer nur, ob einer sein Menschsein vergißt oder ob er das verteidigt.

  18. #28 hundertsechzigmilliarden (11. Apr 2010 18:48)
    Ganz kann ich dem nicht folgen: die Amerikaner und Briten bombardierten in Flächenbombardements bewußt, direkt und gezielt Stadtteile in den fast ausschließlich Zivilisten wohnten. Keine Kasernen, keine Waffenfabriken, ja nicht mal normale Fabriken lagen. So geschehen in allen großen Städten, Würzburg, Hamburg, Nürnberg, Berlin-Zentrum, Köln, Dresden…!!

    Der Artikel hat zum Gegenstand, dass das „Nie wieder“ als Gründungsmythos der Bundesrepublik Deutschland hohl ist, wenn man sich nur einer totalitären Gefahr bewusst ist.
    Zudem geht es darum, dass jemand, der ideologisch mein Feind bleibt, immer noch Mensch bleibt.

    Es geht nicht darum, das Verhalten der Alliierten im Kriegsverlauf zu behandeln.

  19. wenn man Geschichte aus Hollywoodschnulzen saugt kann man so einen Kabis von Beitrag schreiben. Eine dreiste Verhohnepippelung der Deutschen die die Katastrophe des I. WK, der Weimarer Republik, den Terror der von Moskau gesteuerten roten Umstürzler, allzuviele davon Ostjuden, das Desaster der Inflation, die unerträgliche Vergewaltigung durch Reparationen und Rache der Sieger (Steckrübenwinter) später das Fiasko des schwarzen Freitags, 6 Millionen arbeitslose Hungerleider, das waren Millionen Familien ohne Einkommen, die Demütigungen durch Polen, Tschechen, Franzosen. Und dann ist da einer, verspricht Ordnung, Umkehr und führt sie vor,
    wer sich nicht davon anstecken ließ war zumindest genauso ohnmächtig wie wir das heute sind.

  20. @all: Das trollige Delia hat den Müll gepostet, nen Screenshot gemacht – demnächst wohl auf Indymedia als „Beweis“ zu sehen, wie braun PI angeblich ist.

    Sowas nennt man „Gut“menschen

  21. Meiner Meinung nach wird viel zu wenig auf die islamische Beteiligung am Holocaust angespielt in den Medien…man kann den Koran nicht nicht von jeder Verantwortung davon freisprechen.

  22. #7 Delia (11. Apr 2010 18:23) Es gab gute Gründe, warum die Juden.

    Das ist mal was neues , den Juden ihren Fleiß und ihre meist hohe Bildung vorzuwerfen den daraus resultierenden Reichtum , da müssen ihnen die meisten Moslems ja gefallen . Der Neid auf erfolgreiche das ist ein Merkmal der Sozialisten . Da sind sie wohl im falschen Block . Zudem hat Deutschland mit den Juden einen großen Teil seiner wirtschaftlichen und kulturellen Kraft verloren . Und der Hauptgrund warum die Nazis sie zu Feinden erklärten war neben dem Neid das die meisten Juden zu schlau waren um sich auf den braunen Sozialisten einzulassen . Ähnliches geschah auch in Kambodscha wo die Kommunisten beinahe die gesamte intellektuelle Elite des Landes ermordeten .

  23. #37 nockerl (11. Apr 2010 19:17)
    Der Artikel hat zum Gegenstand, dass das “Nie wieder” als Gründungsmythos der Bundesrepublik Deutschland hohl ist, wenn man sich nur einer totalitären Gefahr bewusst ist.
    ———————
    Richtig. So hab ich die bundesdeutsche „Indoktrinierung“ auch immer aufgefasst. Nun sollen sie doch damit leben, dass ich dann genauso gegen alle anderen Faschos bin, wie Islam, Linke etc. 😆

  24. „#26 hundertsechzigmilliarden (11. Apr 2010 18:48)“

    Natürlich führten die Alliierten einen Krieg gegen die „Deutschen“. In einem Überlebenskampf müssen Soldaten motiviert werden. Hier wird nicht fein säuberlich getrennt, nicht gekleckert, sondern geklotzt.
    Die Soldatensprache ist nicht die eines Mädchenpensionates, das weiß jeder der das „Glück“ hatte, beim Militär gewesen zu sein.
    Wenn man sich in Erinnerung ruft, was in einem Krieg für Brutalitäten passieren, dann sind doch Worte nur drittrangig.

  25. Vielen Dank, Nockerl!
    Das sind sehr gute Gedanken. Ich habe mir diese Situation auch oft überlegt. Einfach aus dem Grund, weil wir uns wahrscheinlich bereits schon in dieser Lage befinden. Und unsere Enkelkinder eines Tages fragen könnten: Was hast du dagegen getan?
    Sei es, dass wieder die Juden dran glauben müssen. Sei es, dass unser eigenes Volk dran glauben muss. Das wurde auf PI alles schon erörtert. Das Heraufdämmern des Faschislam oder der Rotfaschisten ist nicht zu übersehen, und die Parallelen zu den Dreißigern sind zu offensichtlich. Diesmal wird keiner behaupten können, er habe von nichts gewusst. Und so kann es passieren, dass man eines Tages (hoffentlich!) den Enkeln Rede und Antwort stehen muss. Was hast du dagegen getan?
    Die Antwort darauf sollte man sich heute schon überlegen.

  26. #38 Castellio (11. Apr 2010 19:21)
    wenn man Geschichte aus Hollywoodschnulzen saugt kann man so einen Kabis von Beitrag schreiben. Eine dreiste Verhohnepippelung der Deutschen die die Katastrophe des I. WK, der Weimarer Republik, den Terror der von Moskau gesteuerten roten Umstürzler, allzuviele davon Ostjuden, das Desaster der Inflation, die unerträgliche Vergewaltigung durch Reparationen und Rache der Sieger (Steckrübenwinter) später das Fiasko des schwarzen Freitags, 6 Millionen arbeitslose Hungerleider, das waren Millionen Familien ohne Einkommen, die Demütigungen durch Polen, Tschechen, Franzosen. Und dann ist da einer, verspricht Ordnung, Umkehr und führt sie vor,
    wer sich nicht davon anstecken ließ war zumindest genauso ohnmächtig wie wir das heute sind.

    Leider haben Sie den Gegenstand des Artikels nicht begriffen.
    Als kleinen Hinweis: Ich habe dargelegt wie anmaßend es wäre, sich anstelle der betroffenen Generation ein besseres Verhalten zuzuschreiben, weil man moralisch ja sooo überlegen ist. Möglicherweise ist Ihnen das entgangen.
    Ihr Verteidigungsreflex ist daher – jetzt auch mal ganz abgesehen vom Inhalt, indem sie den Juden auch noch die Schuld an ihrer Verfolgung zuschreiben – vollkommen überflüssig.

  27. Ruhrgebiet unter den Nationalsozialisten, irgendwann vor 1941.

    Auf der Straße: meine Großmutter, Frau G., und die Frau des Besitzers eines Bekleidungshauses, Frau A. Frau A. hat ihren süßen kleinen Sohn bei sich.

    Frau A.: „Nun, ich wünsche Ihnen alles Gute, Frau G. Wir gehen ja weg.“

    Frau G.: „Aber warum denn?“

    Frau A.: „Wir mußten das Geschäft verkaufen, jetzt gehen wir nach Amerika.“

    Frau G.: „Aber… warum denn? Das Geschäft geht doch gut!“

    Frau A.: „Wir sind doch Juden, Frau G.“

    Frau G.: „Na und?“

    Frau A.: „Na, wir haben es jetzt nicht leicht, in Deutschland. Besser, man sieht Sie hier nicht so lange mit mir sprechen, Frau G. Machen Sie’s gut!“

    Frau G.: „Ich verstehe das nicht. Sie haben doch keinem etwas getan, im Gegenteil!“

    — Tatsächlich war Familie A. selbstverständlicher und beliebter Teil des Ortes. Schon immer. Sie war für ihre großzügige Mildtätigkeit allgemein bekannt, gratulierte herzlichst zu christlichen Feiertagen. Und, was ich ihnen heute ganz besonders hoch anrechne: zur Fronleichnamsprozession schmückten sie ihr Haus ganz besonders, obwohl sie nicht katholisch waren.

    Scheißnationalsozialisten.

  28. #5 Bonn (11. Apr 2010 18:22)
    Was sind denn ab 2009 die Demonstrationen gewesen, an denen der Autor teilgenommen hat?

    Unter anderem am 03.10.2009 die Demo von BPE in Berlin.

  29. Irgendwie, lässt die Qualität von PI (leider) nach.

    Ohne jetzt das Verbrechen von damals relativieren zu wollen, frag ich mich doch, wer nach der Leseart und einiger Kommentatoren (ua Hobbes) die „besseren Deutschen“ waren? Die Juden oder die „nicht-jüdischen“ Deutschen.

    Ich mein, wenn hier schon unterschieden wird, ja, selektiert wird, wie hätte man es früher besser machen können?

  30. In letzter Zeit treten wieder gehäuft albern gefühlsdudelige Beiträge von grottigstem Niveau bei PI auf. Ich hoffe, daß ist wieder nur eine Phase, die durch die natürliche Auslese bald überstanden sein wird.
    Danke.

  31. #38 Castellio (11. Apr 2010 19:21)

    wenn man Geschichte aus Hollywoodschnulzen saugt kann man so einen Kabis von Beitrag schreiben. Eine dreiste Verhohnepippelung der Deutschen die die Katastrophe des I. WK, der Weimarer Republik, den Terror der von Moskau gesteuerten roten Umstürzler, allzuviele davon Ostjuden, das Desaster der Inflation, die unerträgliche Vergewaltigung durch Reparationen und Rache der Sieger (Steckrübenwinter)

    Mann, da gibt es ein gutes Buch, hab leider den Titel und den Autor vergessen… aber in diesen Monaten gab es täglich Steckrüben für die Deutschen.
    Wie sie in diesem Artikel hier aber eine „Verhohnepippelung“ der Deutschen sehen, ist mir schleierhaft. 🙁

    Ich möchte zum Artikel folgendes sagen. Ich hab mir solche Fragen niemals gestellt, als ich noch Opa und Vater hatte. Mein Vater stammte aus Preußen und war so alt wie mein einziger Opa. Als Kind fragte ich nur, wo denn meine anderen Großeltern wären.
    Die Antwort war: „Die Mutter ist an Krebs gestorben, als Dein Vater 2 Jahre alt war. Sie waren arme Bauern in Preußen und mussten schon als Kind hart auf dem Feld arbeiten.“ Und: „Der andere Opa wurde von Polen erschlagen, als Dein Vater (14 Jahre alt) mit seinen Brüdern auf dem Feld arbeiteten. Als sie heimkamen, fanden sie die Leichen von dem Vater und einem anderen Bruder im Misthaufen. Sprich ihn NIEMALS darauf an.“

    Und Mama: „Wir wurden ausgebombt in Hamburg. Und dann in Lübeck. Dann ist Oma schwanger an die Ostfront gefahren, weil sie ihren Mann sehen wollte.“ „Wir mussten Kartoffeln stehlen, nachts vom Acker, um nicht zu verhungern.“

    Und: „Früher gab es die Todesstrafe. Wer etwas machte oder sagte, was dagegen war, wurde gehängt.“

    Und auf meine Frage, warum die Nachbarin immer so traurig ausschaut: „Sie hatte einen polnischen Freund im Krieg. Dafür wurde sie vom ganzen Dorf an den Pranger gestellt und ihr der Kopf rasiert. Das hat sie nie verwunden.“

    Trotz all diesen Horrors, den meine Eltern erlebten, haben sie niemals gegen andere „gehetzt“. Weder gegen Juden, noch Amerikaner, auch wenn es doch die Amis und Briten waren, die Hamburg bombardierten.
    Im Gegenteil. Meine Eltern schienen die Amis zu mögen und hatten allenfalls eine Abneigung gegen die Sowjets/Kommunisten und die SPD.
    Alle schienen froh, dass sie im Westen waren und einfach nur den Krieg überlebt hatten.
    Auch wenn mein Vater sehr oft gern sein altes Elternhaus wiedergesehen hätte… es war damals wohl nicht möglich. Er hatte sich aber erkundigt, wie er es denn wiedersehen könnte.
    Leider verstarb er, bevor die Mauer fiel.

    Nazis oder Nationalsozialismus waren gar kein Thema bei uns. Es ging darum, ob man ein „anständiger“ Deutscher ist oder nicht. Ein „anständiger“ Deutscher steht morgens um 6 Uhr auf und arbeitet den ganzen Tag, auch wenn er schon Rentner ist. Ist gastfreundlich, hilft der Familie usw. usf.
    Mein Vater konnte viele Dinge, die andere Väter zu der Zeit nicht konnten oder machten: mauern, zimmern, fischen, jagen, Fliesen legen, Gemüse- und Obstanbau, Nutztiere halten, schustern (hat selbst die Schuhe besohlt und meine 1. Schlittschuhe gemacht), imkern, Aale räuchern…

    Später hab ich mich mal gefragt, wo er das alles wohl lernte. Bei der Arbeitsfront? LOL

  32. Ach übrigens, mein Opa war bei der Wehrmacht und hat für Deutschland gekämpft, nicht für die Nazis, so wie wahrscheinlich 95% seiner Kameraden auch für ihr Land gekämpft haben und nicht für eine Ideologie oder für Verbrecher. Er hat sein Leben riskiert, wurde verletzt, bekam einen Orden, geriet in Kriegsgeafengenschaft, hat überlebt und wurde dafür dann später beschimpft, von Nachkommen des Volkes für das er seinen Hals hingehalten hatte.
    Ich verehre meinen Opa, daß bin ich ihm schuldig. Und jeder der anders an seinen Großeltern oder Urgroßeltern handelt hat meine Verachtung und ist es nicht wert von ihnen abzustammen.

  33. Noch als Nachtrag: mir hat direkt nach dem Krieg als 4-jähriger Junge ein amerikanischer Offizier das Leben gerettet. Ich war sehr schwer krank, dem Tode näher als dem Leben. Der Offizier hat aus dem Lazarettbestand Tabletten in großer Menge mitgebracht, die es in Deutschland 1947 nicht gab und kein Arzt, keine Apotheke beschaffen konnte….!!

  34. #51 Vierre Pogel (11. Apr 2010 20:06)
    Ach übrigens, mein Opa war bei der Wehrmacht und hat für Deutschland gekämpft, nicht für die Nazis, so wie wahrscheinlich 95% seiner Kameraden auch für ihr Land gekämpft haben und nicht für eine Ideologie oder für Verbrecher. Er hat sein Leben riskiert, wurde verletzt, bekam einen Orden, geriet in Kriegsgeafengenschaft, hat überlebt und wurde dafür dann später beschimpft, von Nachkommen des Volkes für das er seinen Hals hingehalten hatte.

    Wir dürften den selben Opa gehabt haben.

    Im Ernst: Es geht gerade nicht darum, sich als was besseres als seine eigene Großeltern zu sehen.

    P.S. Das mit dem Orden ist bei meinem einen Opa anders. Der andere war zudem auch noch Spätheimkehrer. Aber darum geht es nicht.

  35. #23 Ich mag Eurabien nicht, aber ich liebe den EURABIER. Er hat ja sooo recht! Wir PIler weden alle an den Baukränen baumeln. Aber wir wissen wenigstens warum. Nicht so wie unsere Helden in Arschganistan die einfach so gestorben wurden. Ich hoffe nur dass an der Zeitenwende der Hosenanzug noch nicht zu alt ist und und ein paar Meter von mir entfernt die Sportschau mit ansehen kann!

  36. Ja bei der Vergangenheitsbewältigung waren wir Österreichr Euch Deutschen schon immer einen Schritt voraus. Unser jetzige Bundespräsident macht es vor:

    http://kuerzer.de/HeinzFischer

    Wenn Sie sich nicht durchringen koennen, die Rosenkranz zu wählen, sollten Sie – weil Sie prominent sind, oder sich wenigstens so wie die oberste automatische Zugansagerin der ersten und letzen antifaschistischen und antiimperialistischen Republik auf Teutschem
    Boden für prominent halten- online bei obigem Personenkomitee für Heinz Fischer eintragen.
    Es haben sich bereits zahlreiche Prominente aus Politik und Kunst gemeldet., v.on hier und da dem Jen- und Diesseits. Klicken’s
    ruhig ein bisschen herum, und fahrn’S mit der Maus über die Gfriser:
    Das ist bildend.
    Wenn Sie nicht prominent sind, oder gar – igitt igitt – von ihrer Hände Arbeit leben beteiligen Sie sich bitte nicht. Gehn´s scheissen, arbeiten, lesen´S de Kronenzeitung aber bitter mischen Sie sich nicht in Sachen ein, die Sie nix angehen.

  37. #51 Vierre Pogel (11. Apr 2010 20:06)

    Ach übrigens, mein Opa war bei der Wehrmacht und hat für Deutschland gekämpft, nicht für die Nazis, so wie wahrscheinlich 95% seiner Kameraden auch für ihr Land gekämpft haben und nicht für eine Ideologie oder für Verbrecher.
    —————————–
    Mein Vater war auch in der Wehrmacht, ein einfacher Soldat. Er hat für sein Land gekämpft. Kam in russ. Gefangenschaft und einmal, als er sehr gute Laune hatte, erzählte er anekdotenhaft, wie er aus der russ. Kriegsgefangenschaft entkam. Er ist zu Fuß! aus Russland über Tschechien nach West-Deutschland gelaufen, wochen- vielleicht monatelang. Hat von Beeren und Pilzen gelebt.
    Alles was ihn aufrecht hielt, war der Gedanke an seine vier Geschwister, die auch alle mittlerweile im Westen waren, und sie zu suchen. 🙂
    Mein Vater ist ein Held! 🙂

    (Wusste ich früher nur nicht.)

  38. Sehr guter Artikel. Über Troll „delia“ braucht man sich nicht aufzuregen, man muß akzeptieren, dass nicht jeder mit ausreichend Hirn ausgestattet ist.

  39. An die Adresse der Links-Grünen Möchtegerns !

    „Nachgeholter Widerstand ist höchstens lächerlich, in jedem Fall aber unehrlich.“

  40. jemand schreibt einen interessanten artikel der durch die kommentare geistiger tiefflieger in den dreck gezogen wird. dafür liebe ich PI.

  41. Mein Opa war jedenfalls kein Held. Er war nur ein armes Propaganda Opfer eines Joseph Göbbels. All diesen jungen Menschen fehlte ein ordentlicher Wertmaßstab wie die Bibel und der Glaube an Christus und seine Gebote. Und Leute die diesen Glauben und die Gebote Gottes wirklich hatten, waren dann Widerstandsleute wie Dietrich Bonhoeffer, Pfarrer Paul Schneider, Maximilian Kolbe…
    Was fehlte war der Wertmaßstab, was gut und was böse ist.

  42. Ich habe das Glück, Großeltern über Jahre und sogar Jahrzehnte zu der Situation vor 1945 befragen zu können.
    Sie waren und sind einfache aber anständige Leute. Bis heute.
    Und sie haben einen hohen Preis bezahlt: Kriegswirren, Tote Familienangehörige und Verlust der Heimat. Stark traumatisiert.

    Man muss versuchen, die Menschen mit ihrem damiligen Erfahrungshorizont zu sehen. Aus heutiger Sicht kann man sich nur lächerlich machen.

    Ich kann mich Castellio (19.21 Uhr) daher gut anschließen und DENNOCH Nockerl´s Text zustimmen.

    Aber ich weiß, was mein Großvater so ungefähr getan hat. Er war feige und bequem, bis heute. Zu seinem Glück führten ihn diese Eigenschaften nicht an die Hebel der Vernichtung, sondern nur als Nachschubslastwagenfahrer der Truppe quer durch Europa.
    Nun liegt er mit beinahe 100 Jahren im Krankenhaus und redet wirr.
    „Moskau“, wo er im Krieg beinahe war, und allerlei Kriegsvokabeln kommen im 5-Minuten-Takt in seinen wirren Erzählungen vor.
    Die Art und Weise WIE die Geschichte heute diskutiert und geschrieben wird und bis jetzt wurde, hat jede annähernde Wahrheit darin ausgeschlossen. Sieger schreiben die Geschichte…
    Es geht nie um Tatsachen, sondern permanent um Schuldzuweisung und Rechthaberei von Nichtdabeigewesenen.
    Was will man da erwarten??

  43. Lieber Nockerl:

    ES GIBT KEINE KOLLEKTIVSCHULD!
    Mein Vater war Mitglied in der NSDAP, aber ein völlig unpolitischer Mensch.
    Allerdings konnte er dadurch seinen Einsatz an der Ostfront verhindern und stattdessen als Ingenieur in der Heimat bleiben. Ich habe ihm das verziehen. Wahrscheinlich hätte ich es genauso gemacht und wahrscheinlich wäre ich sonst gar nicht auf der Welt.
    Meinem erwachsenen Sohn habe ich immer gesagt: Du trägst keine Schuld für die Verbrechen
    anderer Menschen, die vor 70 Jahren begangen wurden.
    Es muss Schluss sein mit diesem kollektiven Schuldkomplex, der uns wehrlos macht und ins Verderben (z.Bsp. Islamisierung) führt.

  44. „Das erste Mal vor bald mehr als 20 Jahren, während mein Opa im Garten arbeitete und ich ihm zusah. Was hat er damals gemacht? Als Hitler und seine Nazipartei sich anschickten, die Macht in Deutschland an sich zu reißen.“

    Der Opa hat das gemacht, was ‚die Deutschen‘ heute auch machen, sich unterordnen. Damals ging es um die Ueberlegenheit der Deutschen und die Deutschen haben daran geglaubt, heute geht es um die Verderbdheit der Deutschen, holocausthalber.

    Die Deutschen sind mehrheitlich ein Untertanenvolk. Nicht umsonst ist der Titelheld in Heinrich Manns gleichnamigem Buch ein Deutscher.

  45. #49 Vierre Pogel (11. Apr 2010 19:59)
    hallo pierre ich habe leztens von dir die einladung auf die seite der gutmenschen erhalten
    du kannst sie dir sonstwohin stecken. ich bin sicher auf der seite der PI-ler und brauche solche gutmenschen wie dich nicht du vogel.
    hir schleimst du dich ein, bis du dann wider eine bombe hochgeen lässt! das mit dem opa glaube ich dir nicht!

  46. #67 nockerl (11. Apr 2010 21:17)

    Nun, ich wurde in den 70er Jahren im europäischen Ausland noch als Nazi beschimpft,
    weil ich mit meiner tschechischen! Freundin Deutsch sprach.
    Deutsch war = Nazi.
    Mancheiner denkt noch heute so.

  47. #68 survivor (11. Apr 2010 21:29)

    Kenn ich; ist mir vorwiegend in den Niederlanden so ergangen.
    Lustig war, dass dies oft aus moralischer Überlegenheit geschah. Mir wurde also unterstellt, ich sei ein Nazi, weil ich Deutscher war. Aus deren Sicht war ich wohl aus genetischen Gründen ein Nazi.
    Schöner kann man sich intellektuell schwerlich blamieren.

    Ich hatte nur gefragt, da ich meinte, Sie hätten bei mir bzw. meinem Artikel diese Sichtweise entdeckt.

  48. Wir wären damals genauso mitgelaufen und hätten gedacht, dass wir das richtige tun.
    Damals gab es kein Internet und keine weltweiten Informationen. Man glaubte was man vorgesetzt bekam. Man sieht ja heute noch, wie Medien die Meinung von Menschen beeinflussen. Das Politiker heute nichts gegen die offensichtlichen Verbrechen dieser Welt unternehmen, ist ein ebenso großes Verbrechen.

  49. Es ist gerade die Unfähigkeit der 68er, so demütig mit der Geschichte der Vorfahren umzugehen, wie nockerl es hier tut, die verhindert hat, dass die 68er irgendetwas besser gemacht hätten, als ihre Eltern, die sich in den 30ern verführen ließen und über die sich die 68er maßlos überhoben!
    Ein Resultat der überheblichen 68er-Scheisse ist, dass heute weltweit jährlich so viele Kinder abgetrieben werden, wie im zweiten Weltkrieg insgesammt Menschen umgekommen sind (rd. 55 Mio)! Ein anderes Resultat ist, dass sie uns ständig einbläuen, wir sein aufgrund der Geschichte minderwertig und nicht wert gegen eine Islamisierung geschützt zu werden. Die „Verdünnung“ sei gar unbedingt erforderlich und Widerstand dagegen „Rassismus“. Dies droht zur Ausrottung der zivilisiertesten Teile der Menschheit zu führen!

  50. #69 nockerl (11. Apr 2010 21:37)

    Ich glaube, die Niederländer wären heute froh, wenn die Moffen das einzige Problem wären.

    Aber gerade in den Niederlanden war aus meiner Sicht der übertriebene Multikulturalismus getrieben von dem Drang, den Deutschen gegenüber in jeder Hinsicht moralisch überlegen zu sein.

    Die Folge: Theo van Gogh ist geschächtet worden, Ayaan Hirsi Ali ins Exil vertrieben, der Bürgermeister von Zaltbommel ruft nach dem Legerkorps und der Marechaussee und auch Intellektuelle aus dem Polderstaat reden von „Geiteneukers“!

  51. An den Autor:

    Auf emotional sehr angenehme Weise haben Sie verstanden das eigentliche Problem des „Widerstands gegen den Islam“ zu thematisieren.

    Es ist das Gift in Ihren Köpfen. GENAU!

    Ich hatte türkische Freunde, mein Leben lang. Einen menschlichen Verlust, den ich heute noch sehr bedaure, war der von Murat. Er fing an in die Moschee zu gehen. Wurde gläubig. Wir verloren unsere Freundschaft.

    Ich sehe jeden Morgen beim Rasieren in den Spiegel, der Mann den ich dort sehe könnte mir niemals verzeihen wenn ich schweigend den Linksreaktionären und den Islamisten aus dem Weg gehe. Die sind exakt das Selbe wie die Deutschnationalen und die NSDAP.

    Auch wenn der Kampf wenig Aussicht auf Erfolg hat: Der Wert eines Menschen definiert sich über seine Überzeugungen und seinen Mut dafür einzustehen.

    Es lebe unser heiliges Deutschland!
    (Graf Schenk von Stauffenberg)

  52. @ #26 hundertzechzigmilliarden:

    Die Amerikaner in einem Zug mit den Briten zu nennen, was die Flächenbombardements auf deutsche Innenstädte betrifft ist nicht so ganz fair.
    Es stimmt, in den allerletzten Kriegsmonaten haben die Amis bei wenigen Einsätzen tatsächlich daran teilgenommen, weil sie von den Briten dazu gedrängt wurden und sie sich verpflichtet fühlten. LEIDER!

    Ansonsten flogen die Amerikaner ausschließlich (und teils sehr verlustreiche) Tageinsätze um gezielt deutsche Industrieanlagen, Verkehrsknotenpunkte etc. zu bomardieren. Die nächtlichen Terrorangriffe auf deutsche Innenstädte waren ausschließlich britische Politik.

    Woran liegt das, daß man bei den Terrorangriffen immernoch gleichzeitig von Amerikanern und Briten spricht? Meist werden sogar nur die Amerikaner benannt.

    Zum einen mag da noch Nazipropaganda nachwirken. Der Amerikahass der Nazis war unsäglich, muß man sich nur mal Zeitungen von damals durchlesen. Neben Russland galten immer die USA als Hauptfeind, nicht England. Wenn man sich mal mit älteren Semestern unterhält die das alles miterlebt haben fällt das besonders auf. Aber es mag auch dem allgemeinen und seit Jahrzehnten populären und plumpen Antiamerikanismus der 68er geschuldet sein.

    Ein anderer Grund könnte sein, daß auf den vielen historischen Fotos, die Bomber zeigen welche in Deutschland einfliegen und dort ihre Bombenlast abladen immer nur amerikanische Flugzeuge zu sehen sind. Der Grund ist einfach: Nur tagsüber konnte fotografiert werden.

    P.S: Super Beitrag + Karikatur!

  53. Mein Opa väterlicherseits starb 1941, lange bevor meiner Geburt. Er starb an Darmkrebs bevor die Nazis ihn nach Auschwitz deportieren konnten. Laila tov.

  54. Angriff auf Dresden: Die Briten flogen den ersten Angriff in der Nacht. Die Amerikaner flogen anschließend den Tagangriff, ebenfalls auf Dresden. Die Amerikaner jagten auf den Elbwiesen im Tiefflug mit MG und Maschinenkanonen die Verwundeten und Ausgebombten die sich dort hin gerettet hatten..

  55. Leider wird ja in der öffentlichen Wahrnehmung eher der schwarz-weiß-Masche Rechnung getragen, obwohl die ganzen „Mischformen“ von Menschen viel interessanter sind. Einzig Schindler hat es mal zu größerer Aufmerksamkeit geschafft.

    Wie sich jemand verhalten hat, hing immer auch sehr von den persönlichen Erfahrungen und Umständen ab. Und konnte sich in beide Richungen auch ändern. Manche Leute sind in die NSDAP eingetreten, weil die Kommunisten gedroht hatten, später alle Besitzenden umzubringen (also nicht nur zu enteignen) und weil sie hofften, dass nur die Nazis dem was entgegenzusetzen hätten. Und die sich dann aber später mit den Nazis überworfen haben oder sogar aktiv Widerstand geleitet haben.

    Oder Wehrmachts-Offiziere, die sich Sorgen um die Moral machten.

    Oder ausländische Zwangsarbeiter, die unter Todesgefahr deutsche Frauen vor Vergewaltigungen der einmarschierenden Russen schützten.

    Oder Nazis, die sich für die Freilassung von Gefangenen einsetzten, die sie nett fanden und am anderen Tag dann wieder andere umbrachten.

    Oder Deutsche, die in russischer Kriegsgefangenschaft zu Kommunisten und ideologischen Schulungsleitern wurden und ihre Landleute bei Weigerung zur Schulung massiv quälten und dafür sorgten, dass diese Leute teilweise Jahre später oder gar nicht mehr nach Hause kamen (solche kommunistischen Funktionäre wurden übrigens teilweise später in Westdeutschland gezielt in Mulitplikatorenstellen gebracht, worüber es leider m. W. noch nie eine TV-Doku gab).

    Was ich damit sagen will: die meisten Leute verhalten sich nicht einheitlich, sondern situationsbedingt.

    Unsere LRG-Lehrer/68er haben uns beigebracht, dass Nazis immer die mit den Hakenkreuzen am Arm sind und die, die Juden im KZ vergast haben. Aber das gedankliche STRICKMUSTER solcher Verhaltensweisen, was sich ja in anderer Kostümierung in neuen Epochen wiederholt: das wurde kein einziges Mal diskutiert. Warum wohl? Weil dann nicht nur Stalin und Mao ein Thema gewesen wären, sondern auch latente aktuelle Denkweisen.

    Es gibt auch in unseren Zeiten virulente Fascho-Tendenzen, nicht nur bei den Neo-Nazis, sondern in allen Schlägertrupps, die es auf alle abgesehen haben, die anderer Meinung sind. In Anschlägen auf Karikaturisten. In der Weigerung, Wilders ein Hotel-Zimmer zu vermieten. In der persönlichen und beruflichen Vernichtung Andersdenkender. In der Presse-Zensur (die ja heute praktischerweise von Journalisten selbst übernommen wird und sich keine Regierung mehr damit die Finger schmutzig machen muss).

    Hitlers Enkel haben da nicht viel dazu gelernt. Oder besser gesagt: nichts.

  56. @ # 76 huntertsechzigmilliarden:
    Ja und? Die Amerikaner flogen den Tagangriff, wie immer. Hab doch nichts anderes behaupten. Alledings lag Dresden unter einer Wolkendecke, wohl auch starkes Rauchaufkommen durch die Brände und ein gezielter Angriff war schwer möglich.

    Das mit den Tieffliegerangriffen ist Quatsch. Dafür gibt es keine historischen Belege. Begleitschutzjäger haben besseres zu tun als Zivilisten zu ermorden, das macht überhaupt keinen Sinn. Vielmehr kam es wohl zu einzelnen Luftkämpfen zwischen amerikanischen Begleitjägern und Abfangjägern der Luftwaffe. Die konnten sich schnell in geringe Höhen verlagern. Daß dabei Geschosse am Boden einschlagen und das für dort befindliche Personen in der Panik wie ein Tieffliegerangriff rüberkommt, ist auch nachvollziehbar.

  57. und?
    wenn mein opa der obernaziverbrecherarschloch
    höchst persönlich wäre wer machte mir einen vorwurf?
    wiesental und andere jüdische und israelische orgnisationen jagten kiegserbrecher! ist ein fall von verurteilung der fammilie bekannt?
    hätte das israelische komando das eichman verhaftet hat nicht seine famillie „sonderbehandeln“ können?
    ist hitlers fammilie gejagt und getötet worden? nicht das die schuldigen es nicht verdient hätten aber ihre angehörigen haben es nicht verdient(wenn sie unschuldig waren)! H.göring hatte einen bruder A.göring der hat unter lebensgefahr dutzende juden gerettet das der eine ein bösewicht war macht den bruder nicht auch zu einem.
    PS:der bruder von all capone war scherrif.

  58. > Weder in Bezug auf die eine noch auf die andere Diktatur kann ich mit Sicherheit sagen, wie ich mich verhalten hätte. Zwar wünschte ich mir, ich könnte von mir behaupten, einer von denen zu sein, die dagegen gewesen wären

    Danke für diese klaren Worte. Ich habe die arrogante Selbstgerechtigkeit der 68-er, meiner Lehrer, mit der abgestandenen Schulluft aufgesogen und hatte nie Zweifel, ich hätte selbstverständlich auf der „richtigen“ Seite gestanden. Strohdumme Geschichtslehrer, die einem nichts vermittelten, außer daß das Fach vollkommen sinnlos ist, kamen dazu. Ich hatte das Glück, viel später, mit fast dreißig im Studium, auf Quellen zu stoßen, die mich zum Nachdenken brachten, aber wieviele der damals gehirngewaschenen haben das nicht?
    Inzwischen studiere ich als Ingenieur im Zweitstudium Ur- und Frühgeschichte. Es gibt wenig wirklich neues auf der Welt und viele immer wiederholte Muster. Vor allem dies: Es braucht nur vierzig Jahre außergewöhnlich guten Wetters und die Menschen glauben, durch überlegenes landwirtschaftliches Können den Hunger endgültig überwunden zu haben, die Großeltern waren einfach zu doof. Genau das haben wir nach dem Ende der kleinen Eiszeit und vor allem nach dem letzten Weltkrieg in Europa und Nordamerika erlebt. Irgendwann wird das Wetter wieder normal.

  59. Das ist wirklich ein sehr heikles Thema und meistens werden ja die größten „Helden“ hinterher geboren.
    In der jeweiligen Gesellschaft, sind es nur wenige, die unterscheiden können, was Recht und was Unrecht ist, sofern es sich um Ideologien handelt.
    heute sieht es immer so aus, als wären damals die Juden mit ihrem Gepäck in Großen Gruppen unter dem Hohne der Bevölkerung zum Abtransport durch die Städte getrieben worden. In Wirklichkeit geschah das meist im verborgenen. Mein Vater erzählte mir einmal, dass er sich zwar gewundert hatte, wenn der und der plötzlich nicht mehr da war. Aber den leuten wurde dann erzählt, sie seien umgezogen. …und keiner machte sich dann mehr Gedanken.
    Mich selbst überprüfend, habe ich dann mal überlegt, wer zu DDR-Zeiten so aus meiner Umgebung vermeintlich weggezogen ist und ob ich mir da Gedanken gemacht habe. Eigentlich nicht! Und heute? Ehrlich gesagt, vertraue ich darauf, dass es schon kein Unrecht geben wird in unserem Staate. Mag naiv sein, ist aber denke ich, eine allgemeine Erscheinung.

    #18 Hobbes
    dass die westlichen Alliierten den Nazismus bekämfen wollten, ist auch nur ein Resultat der Nachkriegspädagogik.
    Der englische Chefideologe Vansittart gab bereits 1940 eine Handlungsanweisung an seine Diplomaten heraus und unterdrückte damit alle Versuche von Friedensverhandlungen: „Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus. Und diejenigen, die das noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen!“
    Auch Churchill ging es nicht darum, das Unrecht in Deutschland zu bekämpfen, sondern schlicht und einfach nur um die „Zerschlagung der Deutschen Wirtschaft“, die ein ernst zu nehmender Wettbewerber des Britischen Königreiches geworden war.

    Nockerl kann sich zusammen mit PI-München auf die Fahne schreiben, dass sie aktiv gegen die beginnende Islamisierung gekämpft haben. Ob sie damit in der Geschichten einmal als Helden oder Terroristen bezeichnet werden, entscheiden wiederum dann die Sieger.

    Ist leider so auf der Welt – ganz objektiv betrachtet!

    Für uns seid Ihr von PI-München aber schon jetzt Helden! Ihr geht auf die Straße und setzt Euch der Gefahr aus.
    Danke für den Artikel! Vielleicht regt er alle hier zumindest an, mal hinzulaufen, wenn wieder jemand seine Möbel in den Umzugswagen packt und sich zu erkundigen, wohin die Reise geht? Ob er von den Moslems vertrieben wurde, oder einfach nur eine größere Wohnung braucht, weil die Kinder heranwachsen? Oder ob er von der Arbeitslosigkeit genötigt wurde, sein vertrautes Umfeld zu verlassen?
    Ich jedenfalls mache das schon eine Weile so. Auch wenn ich meist erst immer nur als neugieriger Opa mit mildem Lächeln geduldet werde, kommt meist ein interessantes Gespräch zustande und beide Seiten ärgern sich dann, warum wir nicht schon früher mal ein paar Worte getauscht haben…

  60. Was hat Opa gemacht? Garnix! Was machen wir heute? Erstrechtnix!
    Seit 2004 habe ich den begründeten Eindruck, dass sich zwischen dem Jahr 1944 und heute, hier in Bamberg (BY), sich nichts geändert hat. http://www.helmutkarsten.de dokumentiert einen Fall, der sich genausogut zwischen 1933 und 1945 ereignet haben könnte. Im Gegenteil: Es ist alles nur verdeckter und somit hinterhältiger geworden. Faschistoide Verhaltensweisen sind in BY, so glaube ich, genetischem Ursprungs. Was machen wir? Garnix!
    Egal, wie sich das weiterhin entwickelt. Eines weis ich gewiss: Wenn ‚D‘ das macht, was es gemacht hat, wird es kriegen, was es gekriegt hat………

  61. @ #80 mike hammer (12. Apr 2010 01:00)

    … PS: der bruder von all capone war scherrif …

    Mein Bruder ist Kommunist und Atheist!
    Ich bin Demokrat und Katholisch!
    Mutter war Katholisch und politisch desinteressiert.
    Vater war Royalist (wie Opa) und bei der Wehrmacht tätigt!
    Meine Kinder wissen noch nicht alles über unsere Vorfahren!

    P.S.
    Ich habe auch ein NSDAP-Mitglied in der Familie gehabt (kein Mörder – im Gegenteil hat sogar Häftlinge aus Auschwitz gerettet).

  62. # 79 Freesbee

    Da gibt es genug Zeugenaussagen über das jagen von (einzelnen) Zivilisten mit Flugzeug-Bordkanonen. Mein eigener Bruder ist so einem Angriff nur knapp entkommen..

    Lese mal „Schlachthof 5“ von einem englischen Kriegsgefangenen als Zeitzeugen über den Angriff auf Dresden!

  63. 85 hundertsechzigmilliarden (12. Apr 2010 12:05)

    ————————–

    das gab es nicht nur in dresden.

    meine mutter hat erzählt, dass flieger erst einen zug angegriffen haben und dann auf die weglaufenden im tiefflug geschossen haben. sie hat gesagt, damals hätte sie sich gewünscht, in die erde hineinkriechen zu können.

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