Spannung pur: Michael Mannheimer in München

Vergangenen Donnerstag fand in München eine weitere große islamkritische Saalveranstaltung statt. Mit Michael Mannheimer kam der vielleicht mutigste Journalist Deutschlands. Er hielt den Vortrag „Eurabia – Die Kapitulation Europas vor dem Islam“. Zweieinhalb Stunden lieferte er hochinteressante Fakten, die auch für belesene Islamkritiker Neues boten.

Der Saal war mit 140 Personen gut gefüllt. Interessanterweise fehlten diesmal die uns bestens bekannten Moslems, die sonst bei jeder Islam-Veranstaltung vertreten sind. Entweder waren sie im Osterurlaub oder wussten, dass sich ein Michael Mannheimer nicht aufs Glatteis führen lässt. Seine profunden Korankenntnisse und seine Erfahrungen durch seinen 15-jährigen Aufenthalt als Auslandskorrespondent haben ihn beim Thema Islam zu einem alten Hasen gemacht. Wer schon brandgefährliche Situationen in Pakistan überlebt hat, lässt sich auch nicht mehr durch muslimische Taqiyya in die Irre führen.

Trotz des langen Vortrags verließ kaum einer vor dem Ende der Veranstaltung den Saal. Denn die Fakten, die Mannheimer mit einer gut illustrierten Diapräsentation lieferte, flogen den Zuhörern wie Peitschenhiebe um die Ohren. Der Journalist mit einem Vierteljahrhundert Berufserfahrung kennt kein Herumlavieren. MM spricht Klartext. Er hat sich in seiner Laufbahn schon immer mit totalitären Ideologien beschäftigt. Vor 9/11 beschäftigte ihn hauptsächlich die Bedrohung durch den Kommunismus. Nach dem schlimmsten Terroranschlag in der Geschichte der Menschheit fragte er sich, wie die Planung dieses fürchterlichen Attentates ausgerechnet in Deutschland, noch dazu in sogenannten Gebetshäusern, durchgeführt werden konnte. So fing er an, sich mit dem Islam zu befassen. Seine gesammelten Erkenntnisse aus fast einem Jahrzehnt journalistischer Recherche prasselte nun auf die Versammlung ein.

Angesichts der Fülle von Aussagen muslimischer Funktionäre und Politiker bestehe kein Zweifel, was der organisierte Islam mit Europa vorhabe: Unterwerfung unter die Regeln einer 1400 Jahre alten Ideologie. Dies unterfütterte Mannheimer mit einer kleinen Auswahl einschlägiger Zitate:

Da der Referent auch ein ausgewiesener Islamkenner ist, der über das Leben des Propheten Mohammed bestens Bescheid weiß, belegte er den muslimischen Eroberungswillen auch mit entsprechenden Koranpassagen:

Diese Islamisierung sei eine von bestimmten einflussreichen Kreisen gewünschte Entwicklung, um die europäischen Nationalstaaten allmählich aufzulösen und zu einer multikulturellen Einheit zu verschmelzen.

Bedeutende Islamwissenschaftler wie Prof. Bernhard Lewis sähen nun in dieser massiven Einwanderung die historisch dritte muslimische Angriffswelle auf Europa:

In Europa hätte diese Unterwanderung bisher leichtes Spiel, denn breite gesellschaftliche Kreise unterstützten die muslimische Einwanderung. Neben weiten Teilen linksgrüner Politiker seien auch Kirchen und Gewerkschaften weitestgehend unkritisch eingestellt. Und bei links- wie rechtsextremen Parteien gäbe es eine starke Affinität zum Islam:

Der Koran sei das größte Integrationshindernis für Muslime in Europa. Denn an zahlreichen Stellen werde ganz bewusst die Abgrenzung von Nichtmuslimen gefordert:

Diese Desintegration werde von vielen muslimischen Verbänden wie Milli Görüs ganz gezielt gefördert:

Michael Mannheimer hat viele entlarvende Aussagen muslimischer Repräsentanten aus den verschiedensten Ländern zusammengetragen, die keinen Zweifel über die Geisteshaltung in diesen Kreisen aufkommen lässt.

Eines der größten Probleme, mit denen sich der Westen konfrontiert sehe, sei das übergreifende Solidaritätsgefühl unter Muslimen. Dies verhindere die Identifikation mit dem Gastland und führe auch zu globalen Aktionen im Spannungsfall.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl unter Muslimen übersteige die Solidarität mit dem Gastland bei weitem. So habe beispielsweise in Dänemark die muslimische Grünen-Politikerin Asmaa Abdol-Hamid ihre Glaubensgenossen im Irak öffentlich zum gewaltsamen Widerstand gegen dänische Soldaten aufgefordert:

Mannheimer brachte nun viele Beispiele von Islamisierungserscheinungen in ganz Europa, beispielsweise die horrend überproportionalen muslimischen Vergewaltigungszahlen an skandinavischen Frauen. Gleichzeitig sei es eine islamische Doktrin, möglichst viele Nachkommen in die Welt zu setzen, um die Ausbreitung des Islam zu unterstützen.

Da in Norwegen den Statistiken zufolge „nichtwestliche Einwanderer“ zehnmal so häufig in den Sozialsystemen landeten, sich unter der Bezeichnung aber auch hart arbeitende Chinesen oder Inder befänden, mache dies das ganze Ausmaß des muslimischen Problems deutlich.

Zusätzlich würde die ohnehin unerträgliche Situation durch Aufrufe radikaler Imame zur Schädigung der westlichen Gesellschaft noch weiter verschlimmert. So habe beispielsweise Imam Ahmed Salam in den Niederlanden die Steuerhinterziehung gefordert, um den Zusammenbruch des Staates zu beschleunigen:

Die Einhaltung der Scharia-Gesetze würde auch immer häufiger und drastischer eingefordert. So habe beispielsweise der Imam von Rotterdam Homosexuelle als Krankheit sowie eine „Gefahr für den Fortbestand der Gesellschaft“ bezeichnet und gefordert, sie „öffentlich aufzuhängen“:

Die Umwandlung der niederländischen Gesellschaft schreite rasch voran. So sei aus einem Bibelmuseum in Nijmwegen mit Geldern aus dem Golfstaat Oman ein Koranmuseum geworden:

Besonders plastisch schildert es der radikale Islamisten-Prediger Abu Hamsa al-Masri in London, denn sein Gastland Großbritannien empfinde er wie „das Innere einer Toilette“. Und bald würde ein „muslimischer Herrscher“ im Weißen Haus sitzen:

In Frankreich gebe es mittlerweile über 1000 No-Go-Areas, in die sich die Polizei nicht mehr hineintraue. Die Ausschreitungen im Jahre 2006 hätten schon an bürgerkriegsähnliche Zustände erinnert. Interessanterweise seien sie überall im Land in der Nähe von Moscheen ausgebrochen:

2005 sei in Marseille mit der bedauernswerten Franco-Tunesierin Ghofrane Haddaoui die erste Frau in Europa gesteinigt worden:

In Spanien habe der Imam Muhammad Kamal Mustafa von der Moschee in Fuengirola an der Costa del Sol das Buch „Die Frauen im Islam“ veröffentlicht, in dem er das richtige Schlagen von Frauen beschreibe:

Der Ex-Muslim Magdi Allam warne seit einigen Jahren die Italiener eindringlich vor der Islamisierung. Moscheen seien ein „Terror-Netzwerk“ und mit dem Gutmenschentum würde man sich sein eigenes Grab schaufeln:

1994 sei vom islamischen „Kultur“-Institut in Mailand eine Videokassette verkauft worden, auf der sich folgender Inhalt fand: „Der Terrorismus gegen die Feinde Gottes ist für unsere Religion eine Pflicht. Unser Islam ist die Religion der Gewalt“:

In der Schweiz werde für das Jahr 2040 ein muslimischer Bevölkerungsanteil von 76% prognostiziert.

Daher sei es geradezu verständlich, dass in Bern nun das größte islamische Zentrum Europas für 80 Millionen Franken entstehen solle:

In Österreich sei der Wiener Imam Adnan Ibrahim so frei gewesen, auf seiner Homepage in arabischer Sprache zu hetzen. Dort war die Rede, dass muslimische Männer keine Ehen mit Christinnen eingehen sollten, da dies „fremdes Blut in unsere Nachkommen“ bringe, was ein „soziales Verbrechen“ sei. Außerdem bezeichnete er alle Länder, in denen Muslime „keine Macht und keine Herrschaft“ hätten, als „Länder des Krieges“. Sein Pech war, dass man sich in Österreich die Mühe machte, diese Texte zu übersetzen. So erging 2006 gegen ihn Strafanzeige wegen Aufrufs zum Terrorismus.

Der Vorsitzende der Österreichischen Kriminalbeamten Alfred Ellinger habe sich 2007 äußerst skeptisch angesichts des Umfangs der islamischen Einwanderung geäußert und von einem künftigen „Schlachtfeld Europa“ gesprochen:

Für Deutschland sähen Prognosen von Wallstreet online ein Kippen der Mehrheitsverhältnisse für das Jahr 2051 voraus:

Studien über die Kriminalität von Migranten werden gerne von Politikern und Medien verschwiegen. Michael Mannheimer hat die Verurteiltenstatistik von 2004 untersucht, die erschreckende Entwicklungen dokumentiere:

Der Verfassungsschutzbericht Hessen aus dem Jahr 2004 komme zu einem ernüchternden Ergebnis:

Nach islamischer Vorstellung sei die Welt in das Haus des Islams und das Haus des Krieges eingeteilt. Endziel aller Bestrebungen müsse es sein, die gesamte Welt zu islamisieren:

Der Koran liefere für dieses Vorhaben sozusagen die Lizenz zum Töten:

Diverse Zitate aus der islamischen Welt lassen nichts an Klarheit übrig. So ziehe Daniel Pipes zu Recht ein ernüchterndes Fazit:

In dieser Situation könne man Parallelen zu der Zeit ziehen, in der Hitler in Deutschland an die Macht kam. Mannheimer zitiert den Historiker Karl Dietrich Bracher:

„Lähmung und Verfall eines freiheitlichen Staatswesens waren nicht zuletzt die Folge verwirrter Maßstäbe, geschwächter Abwehrbereitschaft und falscher Illusion über Toleranz gegenüber Feinden der Demokratie“.

Nach dem Vortrag folgte noch über eine Stunde Diskussion, bei der zahlreiche Nachfragen gestellt wurden. Wie es denn sein könne, dass die Gefahr der Islamisierung trotz der erdrückenden Faktenlage in der Öffentlichkeit immer noch so verharmlost werde. Mannheimer stellte fest, dass es in Deutschland einfach viel zuviel ideologisch festgelegte linksgrüne Überzeugungstäter in Politik und Medien gäbe. Die Entscheidungspositionen in der Presselandschaft seien zu 70 % von linksgrünen Alt-68ern unterwandert. Und viele konservativ eingestellte Kräfte hätten einfach nur Angst vor gewalttätigen Reaktionen aus der fundamental-muslimischen Szene. Dies beeinflusse das Handeln und die Aussagen vieler Politiker. Außerdem schielten einige schon nach künftigen Wählerschichten, und da würden Muslime angesichts der demographischen Verschiebungen künftig ein großes Machtpotential bilden. Und letztlich könne auch die Befürchtung vor diplomatischen Verstrickungen mit der islamischen Welt, auf die man ja wegen der Öl-Lieferungen und der wirtschaftlichen Verflechtungen auch angewiesen sei, eine mögliche Hemmschwelle für Klartext gegenüber einer machtorientierten gewaltverherrlichenden Ideologie darstellen.

Natürlich kam die Frage, was man denn tun könne. Mannheimer appellierte eindringlich an die Zivilcourage der Bürger, sich zu organisieren, beispielsweise bei der Bürgerbewegung Pax Europa und in den örtlichen PI-Gruppen. In Zukunft müsse die Kampagnenfähigkeit mit Demonstrationen und Kundgebungen unter Beweis gestellt werden. Politiker müssten spüren, dass sich in der Bevölkerung eine starke Bewegung entwickle, die man nicht mehr unterschätzen dürfe. Erst wenn sich ein Bürgerwille artikuliere, müssten Politiker dem auch Rechnung tragen. Wenn alles so ruhig weiterlaufe wie bisher, bestehe auch kein Handlungszwang für die Verantwortlichen unserer Gesellschaft. Mannheimer beklagte auch, dass es bei uns noch keinen Geert Wilders gebe. Aber es sei schon eine positive Entwicklung, dass es jetzt in der Union die Aktion „Linkstrend stoppen“ gebe.

Man muss zum Schluss kritisch anmerken, dass im Saal durchaus noch einige Plätze leer geblieben waren. Im Vergleich zur ersten Saalveranstaltung gab es in dieser Hinsicht keine Weiterentwicklung. Normalerweise hätte der Raum bei diesem hochkarätigen Referenten aus allen Nähten platzen müssen. Aber unser Eindruck auch von den Infoständen in der Münchner Fußgängerzone bestätigte sich: Bei vielen Menschen ist das Problem Islam zwar auf dem persönlichen Radarschirm angekommen. Aber solange das eigene Leben noch nicht tangiert ist, engagiert man sich noch nicht weiter. Immerhin interessierte sich der Radiosender Bayern 5 für das Thema und wird am kommenden Sonntag, den 18. April in der Zeit zwischen 13 und 13.30 Uhr eine Reportage senden. Außerdem hat ein Münchner TV-Sender Interesse an einer Ausstrahlung bekundet.

Nächste Woche wird hier auf PI eine ausführliche Videodokumentation des aufsehenerregenden Vortrages folgen. Zunächst geht es aber erstmal nach Berlin, um am Freitag einen weiteren Versuch zu unternehmen, Claudia Roth den Dhimmi-Preis 2009 zu übergeben. Um dann anschließend am Samstag aus Solidarität mit Geert Wilders vor der niederländischen Botschaft zu demonstrieren. Wir hoffen, dass zu dieser enorm wichtigen Veranstaltung zahlreiche Islamkritiker aus ganz Deutschland anreisen werden. Nichts wäre kontraproduktiver als ein kleiner Haufen von ein paar Dutzend Unentwegten.

Die nächste Münchner Saalveranstaltung folgt im übrigen am Freitag, den 14. Mai, 19 Uhr im Zunfthaus. Es wird um die Frage gehen, wie gefährlich der Islam ist. Außerdem stellt die Bürgerbewegung Pax Europa einen 10-Punkte-Plan vor, der an Politiker und Medien weitergeben wird. Es wird auch viel Zeit für eine ausführliche Bürgerdiskussion geben.

Wer übrigens Interesse an der CD ROM mit dem ausführlichen Vortrag von Michael Mannheimer inklusive aller Dias haben möchte, kann diese für 12 Euro inkl. Porto und Verpackung unter folgender email-Adresse bestellen: Mimerk98@aol.com

(Text: byzanz / Fotos: RChandler / Dias: Michael Mannheimer)