Das „Migazin“ ist eine durchaus gewöhnungsbedürftige Netzseite. Sie gibt vor, für alle Migranten zu sprechen – und konzentriert sich doch ganz eindeutig auf türkische Interessen. Hier finden wir in Reinkultur, was uns daran so abstößt: diese ganz typische Mischung aus Selbstmitleid, Opferrolle und Weinerlichkeit einerseits, aggressiven Tönen und exzessiven Forderungskatalogen andererseits.

Dennoch ist das „Migazin“ unverzichtbar, um nicht zu sagen wertvoll. Warum? Es ist die einzige Netzseite, die ich kenne, die in Kurzform auf den Inhalt türkischsprachiger Zeitungen eingeht und diese manchmal kommentiert. Da werden einem schon mal die Augen geöffnet. Darüber, wie sie uns belügen. Ich meine jetzt nicht die Zeitungen – die sind nämlich in gewisser Weise konsequent ehrlich. Ich meine die deutschen Politiker, die ein doppeltes Spiel spielen. Im Vertrauen darauf, dass kein normaler Deutscher Türkisch spricht, verkaufen sie sich den deutschen Wählern als Türkenkritiker, während sie in den türkischen Medien einen auf Freund der Türken machen. In der Sprache des „Migazin“ (Rechtschreibung und Stil im Original) liest es sich etwas verklausulierter so:

Die Grabenkämpfe, die man täglich in der Süddeutschen, Frankfurter Rundschau, FAZ oder im Tagesspiegel ließt, spielt sich nicht minderwertig auch in der Hürriyet, Sabah, Milliyet, Zaman und Türkiye ab – mit anderen Kernthemen und fernab von den Stammwählern. Die möchte man mit pro-türkischen oder pro-muslimischen Themen nicht irritieren.

Gemeinsamkeiten der CDU mit Türken oder die Öffnung der C-Partei für Muslime auf der einen, das tägliche Integrations-ABC der SPD auf der anderen Seite, sollen möglichst die mitbekommen, die sich davon geschmeichelt fühlen. Der einheimische Wähler könnte Bauchschmerzen bekommen, wenn Politiker aller Couleur in Moscheen, beim Fastenbrechen oder mit Dönermesser in der Hand am Dönerstand abgelichtet werden. Journalisten türkischer Medien werden zu solchen Anlässen gerne eingeladen, die der Deutschen lieber nicht.
Mit der strikten Trennung von Themen und Präsenz in deutschen und türkischen Medien gelingt das bisweilen sehr gut. Die Tatsache, dass Türken eher türkische Medien konsumieren, wird vorzüglich als Werkzeug eingesetzt, wenn es darum geht, die richtige Zielgruppe anzusprechen. Eine pro-türkische Schlagzeile in türkischen Tageszeitungen oder ein Auftritt in einem der türkischen Sender wird eben nur in der sog. Parallelgesellschaft wahrgenommen. In den einheimischen Medien hingegen zeigt man sich besorgt, wenn Studien belegen, dass Türken türkische Medien konsumieren.

Das ist also die eine Gruppe, die uns belügt: ethnisch-deutsche Politiker, die in deutschen Medien ganz kritisch gegenüber der Türkei sind, aber in türkischen Blättern einvernehmlich mit den Türken kuscheln. Das „Migazin“ erwähnt aber noch eine andere Gruppe. Es sind jene „türkischstämmigen“ Mandatsträger und Funktionäre von Verbänden, die ebenfalls in deutschen Medien einen auf türkeikritisch machen, in türkischen Zeitungen aber plötzlich zu vaterlandstreuen Türken mutieren. Beim „Migazin“ klingt das so:

Die Superlativen dieser Karikatur unserer eigenen Paranoia stammen aber von einigen deutsch-türkischen Verbandsvertretern und türkischstämmigen Abgeordneten in deutschen Parlamenten: Man ist beeilt, in den deutschen Medien die Paranoia begründeten Kommentare und Analysen zu bestätigen, um dann in den türkischsprachigen Medien festzustellen, dass die Forderung Erdogans keine so schlechte Idee ist und doch die Integration der in Deutschland lebenden Türken fördern könnte.

Wir Islamkritiker benötigen dringend Leute, die uns über die Inhalte türkischer und arabischer Medien ungeschönt und ungefiltert Auskunft geben. Es ist eine Tatsache, dass es kaum Deutsche gibt, die diese Sprachen sprechen und verstehen – und wenn es sie gibt, sind sie oft so in die entsprechenden Kulturen vernarrt, dass sie nie Negatives über sie verlauten lassen. Aber nur so ist es möglich, jene Politiker zu entlarven, die – ich verwende hier ein Zitat aus den Karl-May-Filmen, das ich sehr liebe – „mit gespaltener Zunge sprechen“.

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59 KOMMENTARE

  1. Taquiya von moslemischer Seite, Lügen und „gespaltene Zungen“ von Seiten unserer „Eliten“. Nix Neues, es wird nur immer mehr und immer schlimmer, und die Verarsche der Bevölkerung wird immer dreister.

    Da paßt auch das ganz prima rein:
    http://www.morgenpost.de/kultur/berlin-kultur/article1291456/Breakdance-Baesse-machen-Bach-zu-Pop.html
    Linksgrüne Kulturrelativisten machen Bach zu Pop und Bushido zu Goethe. Nix Neues.
    Das Ganze auch noch als „Gesamtkunstwerk“, „eine Geschichte der Kultivierung“ zu bezeichnen, zeigt auch hier ein erhöhtes Niveau an Dreistigkeit.
    Allerdings ist der Artikel unfreiwillig komisch: „Kultivierung“ bedeutet hier Heranführen an genuin europäische Kultur, also wenn das mal nicht total rassistisch-fremdenfeindlich-islamophob ist – Tschämm Özdemir, übernehmen Sie: wir erwarten Ihren tapferen Feldzug wider die bösen deutschen „Kulturalisten“, 2. Teil!

  2. Es stimmt, wir übersehen zu oft, das unsere Politiker den Muslimen die Tore öffnen.

    In Frankfurt hat die CDU zusammen mit den Grünen die Islamisierung beschlossen.

    Wer also etwas ändern will, muss anders wählen.

    Die Frankfurter haben die Freien Wähler. Sie müssen also noch nicht einmal etwas riskieren.

    NRW hat Pro. Da muss man Augen zu machen und durch. Und sein Kreuz setzen. Und sehen was die Zukunft bringt. Keinesfalls wird es besser, dort die CDU oder FDP als kleineres übel wählen um Rot Rot Grün zu verhindern. Da kann man gleich die Muslimpartei wählen.

    OT Wilders Demo in Berlin

    Pi-Frankfurt und PAX Europa haben noch ein paar Plätze frei. Wir können auf unserer Fahrt noch Leute aufsammeln, die mitwollen. Unsere Fahrtroute ist Frankfurt- A5-A7-A4. Möglich wäre auch über Fulda zu fahren. Kontakt: norbertgehrig.paxhessen@yahoo.de

  3. Paßt doch alles vom Feinsten !

    Türken reden öffentlich ( die wenigen offiziellen, nicht die Messerer ) vom normalen Verhältnis zu Deutschland, in türkisch dann: Die Moscheen sind …

    Moscheen werden uns als Gebetstempel verkauft und sind in Wirklichkeit Orte des Hasses, des Aufrufs zum Mord, der Vorbereitung der Übernahme Deutschlands.

    Wie sagt doch der Koran ?
    Wenn es eben nicht ( gleich ) mit Gewalt geht, dann hilft die Lüge, solange, bis es wieder mit Gewalt geht.

    Ich habe den Mannheimer-Artikel an Freunde geschickt, den steter Tropfen höhlt den Stein.
    Das Deutsch-türkische Lügengebäude muß zum Einsturz gebracht werden.

  4. Die dritte Generation der „Gastarbeiter“ wird plötzlich kriminell, rassistisch-nationalistisch und ist voller Haß gegenüber dem Geburtsland, obwohl das ihnen eine bedeutend bessere Perspektive bietet als das Ursprungsland. Sie könnten es ja verlassen; nein sie bleiben.
    Kommt so etwas von selbst schlagartig bei allen, wie eine Grippe? Wohl kaum. Hier muß gezielt und effektiven Mitteln Propaganda gemacht worden sein, mit der man den Haß unter diese Migrantengruppe getragen hat.
    Die bewußte Verweigerung der Integration wird offen demonstriert. Gefordert vom türkischen Ministerpräsidenten in aller Öffentlichkeit.
    Ein normaler Staat hätte hier schon längst Gegenmaßnahmen ergriffen – der deutsche schweigt und läßt sich weiter vorführen.
    Wie jämmerlich…

  5. Das ist ein grosser Schwachpunkt in unserer Medienwelt.
    Keinerlei konkrete Informationen was in den Türkisch-Arabischen Medien berichtet wird.
    Al Jazeera usw….
    Nur wer will sich die Arbeit machen wenigstens die wichtigsten Themen Tag für Tag durchzulesen und dem nicht nur islamkritischen Publikum zur Verfügung zu stellen ?!?

  6. Wer steckt eigentlich dahinter ?

    Gibt es Verbindungen zur DITIB ?

    Könnte man das einmal beleuchten ?

  7. Das ist das Geile an der Demokratie.

    Der Bürger hat das Recht belogen und betrogen zu werden.

    Was wollt ihr eigentlich?
    Viele Bundesbürger nehmen ihr Recht in Anspruch. 😉

    Das Gammelfleisch hat das Volk bereits in Vergangenheit verzehrt und hat es ihm anscheinend geschmeckt. Also nicht meckern, das Recht auf ungesundes Essen in Anspruch zu nehmen ist modern! Dazu gehören auch andere Privilegien, wie z.B. das Recht eine Burka zu tragen! usw. usw.

    Seid modern und lebt nicht im Mittelalter! 😉

  8. @#5 HarryM

    Die dritte Generation der “Gastarbeiter” wird plötzlich kriminell, rassistisch-nationalistisch und ist voller Haß gegenüber dem Geburtsland

    das hat zwei voneinander unabhängige, aber unglücklicherweise fast gleichzeitig verlaufende Ursachen: Erstens der reaktionäre Islamisierungstrend in den orientalischen Ländern, ins Auge springend in der vormals kemalistischen Türkei, und zweitens die Dominanz der zentral von der Linken ausgehenden Political Correctness im politischen System der Einwanderungsländer.

  9. DER SPORTLICHE PROBLEMLÖSER
    (Problembenennung ist frei wählbar z.B. Politiker = Volksverräter)

    Frage: Wie kann das Problem mit den Volksverrätern gelöst werden?

    Antwort: Mit einem sportlichen Wettkampf!

    Frage: Welche Sportart ist geeignet?

    Antwort: Wasserball!
    Zur Spielerunterscheidung bekommen
    a) die Volkverräter rote Schwimm-Mützen
    b) die Krokodile blaue Schwimm-Mützen

  10. Es ist eine Tatsache, dass es kaum Deutsche gibt, die diese Sprachen sprechen und verstehen

    Und trotzdem werde ich kein Türkisch oder Arabisch lernen. Aber für die Deutschen unter sagen wir 30 kann es durchaus in ihrem Leben existenziell notwendig sein, diese Sprachen zu lernen.

  11. Es würde doch reichen die Hurriyet jeden Tag ins Deutsche zu übersetzen. Die Lügen, Verdrehungen und Hetze die dort jeden Tag in einer Tageszeitung gedruckt werden, sind doch Werbung für den türkischen Faschismus genug.

    Aber ich denke, selbst wenn die Türken Ihren Flagge mit dem Hakenkreuz ersetzen werden unsere Dhimmipolitiker hier nicht aufwachen.

  12. #16 Platow

    Aber in der Hurriyet steht doch stets auf der 1. Seite unter dem Logo „Die Tükei den Türken“ – das ist doch fast wie ein Hakenkreuz. Ich stelle mir besser mal nicht vor, was passieren würde, wenn die Bild-Zeitung dort ein „Deutschland, den Deutschen“ unterbringen würde…

  13. Ich liebe die Türkei , ich liebe die Probleme in der Türkei , ich liebe Sonne Mond und Sterne

    C Fatima Fückmiglük

  14. *
    *

    13-Jährige in Tiefgarage vergewaltigt War es dieser Rapper?
    16.04.2010 – 01:53 UHR
    Von MIRKO VOLTMER

    Wie abgestumpft muss man sein, um einem 13 Jahre alten Mädchen aus einer Laune heraus die Seele zu zerstören?

    Für die Staatsanwaltschaft ist Ismail E. (heute 19), der auf Privatfotos einst gern als harter Rapper posierte, ein Sex-Verbrecher. Mit einem Freund soll er vier Tage vor Weihnachten 2007 die junge Schülerin in einer Tiefgarage an der Göttinger Chaussee mit Wodka abgefüllt, brutal vergewaltigt und in der Kälte liegen gelassen haben!

    Gestern Morgen, Landgericht Hannover: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt die Jugendkammer die Missbrauchsanklage gegen den hochkriminellen Deutschtürken. Ismail E. ist als Intensivtäter polizei- und justizbekannt (u.a. Körperverletzung, Raub, Diebstahl). Momentan sitzt er im Jugendknast Hameln 4,5 Jahre wegen versuchten Totschlags ab. Im Februar 2008 hatte er einen Stadtmitarbeiter (49) krankenhausreif geprügelt (BILD berichtete).

    Im Prozess räumte Ismail E. nach BILD-Informationen die Vergewaltigung nur zögernd ein, spielte seine Tat angeblich herunter. Sein Komplize (heute 17), als Mittäter bereits zu zwei Jahren Jugendstrafe verurteilt, belastete ihn jedoch im Zeugenstand.

    Auch das Opfer (heute 15) musste den Richtern die Schreckensnacht schildern. Ein Bekannter hatte sie damals im Parkhaus entdeckt. Das Mädchen war völlig verstört und übel zugerichtet…

  15. Letztens hat sich Türken- Sam auf Migazin ausgeflennt. So ein Vollpfosten aber auch..
    Ansonsten ist die Seite gut, um zu erfahren, welche deutschen „Volksvertreter“ die Verräter des deutschen Volkes sind.

  16. #20 Islamonix (16. Apr 2010 09:18)

    Und dem 13jährigen Opfer hämmern dann die 68erInnen-LehrerInnen ein, dass das mit der mohammedanischen Landnahme, äähh Massenzuwanderung alles halb so wild sei!

  17. #5 HarryM (16. Apr 2010 07:58)

    Die dritte Generation der “Gastarbeiter” wird plötzlich kriminell, rassistisch-nationalistisch und ist voller Haß gegenüber dem Geburtsland, obwohl das ihnen eine bedeutend bessere Perspektive bietet als das Ursprungsland. Sie könnten es ja verlassen; nein sie bleiben.
    Kommt so etwas von selbst schlagartig bei allen, wie eine Grippe? Wohl kaum. Hier muß gezielt und effektiven Mitteln Propaganda gemacht worden sein, mit der man den Haß unter diese Migrantengruppe getragen hat.

    Alles mit langer Hand vorbereitet. Schon 1973 wußte der Spiegel zu berichten, daß in den Moscheen gehetzt wird. Die Fehler dafür fand er natürlich – wo auch sonst? – bei uns. Das kommt an und mit dem eigenen Versagen muß man sich auch nicht beschäftigen. Kann es das überhaupt geben bei den rechtgeleiteten Herrenmenschen?!

    Jugendgewalt: Einfache Parolen schüren Haß, SPIEGEL Online v. 22.01.2009: Provozie-ren, pöbeln, zuschlagen: Warum schieben Jugendliche aus Migrantenfamilien solche Wut, be-sonders auf Deutsche? Statt platter Parolen braucht das Land eine Diskussion der Ursachen, fordert die Juristin und Frauenrechtlerin Seyran Ate?

    … Es gilt darüber hinaus, sich mehr mit der Frage zu beschäftigen, warum Kinder und Jugend-liche einen regelrechten Haß auf „die Deutschen“ entwickeln. Die meisten hören von Geburt an von ihren Eltern und überall im Kiez – in der Parallelgesellschaft, in der sie leben, fernab von den „Urdeutschen“ – wie schlimm, wie rassistisch die Deutschen sind. Die seien Schuld an der sozialen Misere der Einwanderer. Und sie seien auch Schuld am Verfall der Moral und Sit-ten unter den Einwanderern, weil die Deutschen so freizügig und egoistisch leben.

    So klingen die einfachen Parolen in der Parallelgesellschaft. Es wird Stimmung gemacht gegen die „deutschen Schweine“.

  18. nicht nur die moslems beluegen euch. die medien und politiker sind schlimer als die invasoren aus der steppe. luege und betrug ist teil der islamischen „kultur“ und weltanschauung und so gesehen verstændlich. nur warum verkaufen die europeisken politiker ihre eigene welt? die kapitulation gegenueber dem islam ist endgueltiger und vernichtender als der sozialismus.
    En kristen sier: jeg vil dø for min tro. En muslim sier: Du skal dø for min tro

  19. #13 Bio-Koelner (16. Apr 2010 08:37)

    6 Irre? Aus welcher Glaubensrichtung die wohl kommen? Sollen wir raten? Inzucht macht irre. Das steht fest. Die Brut der durchgevögelten Cousine ist sowieso schwachsinnig.

  20. Was man von dem ganzen Politgesindel zu halten hat, offenbart sich nicht erst seit diesem Beweis. Wer noch irgendwie daran zweifelt, was diese Verbrecher in ihrem niedrigen Sinn haben, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    Eins aber ist sicher: Dieses Politgesindel wendet ganz sicher nicht, wie es die Verfassung vorschriebe, Schaden vom deutschen Volk ab – sondern betreibt mit ihrer völlig vogelwilden Moslem- und Türkebnpolitik auf mitllere Frist den Boden für einen Bürgerkrieg.
    Diese Politverbrecher haben schon lange keinen grundgesetzmässigen Auftrag mehr und sind in ihrer Verfassungs- und Deutschenfeindlichkeit nichts anderes als Hoch- und Landesverräter, die in entsprechender Weise unschädlich gemacht werden müssten.

  21. wie schlimm, wie rassistisch die Deutschen sind. Die seien Schuld an der sozialen Misere der Einwanderer.

    Das lässt sich doch spielend einfach verhindern. Liebe (nicht ernst gemeint) Türken, packt eure Sachen und geht zurück in eure Heimat, da ist dann nichts mehr rassistisch und ihr könnt in Saus und Braus leben. Sicherlich ermöglicht die türkische Sozialhilfe ein wesentlich besseres Leben wie hier im sozial und auch klimatisch kalten Deutschland. Dazu fällt mir immer Didi ein „Der Türke packt die Koffer“

  22. Volle Zustimmung. Ich würde jedoch nicht von ethnisch Deutschen sprechen. Das könnte als rassistisch fehlinterpretiert werden. Es gibt auch viele ethnische Türken oder Vertreter anderer Ethnien hier im Blog, die den Meisten hier sehr lieb sind. Es geht eher um Kulturdeutsche. Menschen, die tolerant sind, gewaltfrei leben wollen, für die Bildung positiv besetzt ist usw. Vielleicht finden sich einige ethnische Türken oder Kurden hier im Blog dazu bereit, ein Auge auf die Veröffentlichungen in türkischer Sprache zu haben und ggf. Alarm zu schlagen. Wer sich in der mitteleuropäischen Lebensart wohl fühlt hat sicher keinen Bock auf ein repressive Lebensweise unter islamischer Fuchtel. Vielleicht könnte PI den einen oder anderen ja sogar mal anonym vorstellen.

  23. #31 uli12us (16. Apr 2010 09:52)

    12 Millionen Türken sitzten auf gepackten Koffern und wollen nach Deutschland.

    So heißt das politisch inkorrekt.


  24. Dieses Politgesindel wendet ganz sicher nicht, wie es die Verfassung vorschriebe, Schaden vom deutschen Volk ab – sondern betreibt mit ihrer völlig vogelwilden Moslem- und Türkebnpolitik auf mitllere Frist den Boden für einen Bürgerkrieg.
    Diese Politverbrecher haben schon lange keinen grundgesetzmässigen Auftrag mehr und sind in ihrer Verfassungs- und Deutschenfeindlichkeit nichts anderes als Hoch- und Landesverräter, die in entsprechender Weise unschädlich gemacht werden müssten.

    Ja, genau sowas liest der Verfassungsschutz am liebsten, die LRG (links-reaktionären Gutmenschen) sowieso. Kleiner Tipp für das demokratische „unschädlich“ machen:

    – das Kreuz am Wahltag an der für Dich „richtigen“ Stelle machen
    – andere Wähler friedlich von Deiner politischen Gesinnung überzeugen
    – politisch aktiv werden in einer Gruppierung (PI ?) und/oder Partei deiner Wahl

    Dummerweise wissen alle Diktaturen was das „Beste“ für ihre Bürger ist, wie aktuell z.B. in Weißrussland, Iran oder in China.

  25. Wenn man in einem schwierigen Umfeld zum Erfolg kommen will, dann muß man viele kleine Vorteile suchen und mitnehmen und beharrlich arbeiten.

    Über das Migazin braucht man sich nicht aufzuregen, sondern man soll genau hinsehen, auf welche Art man aus einer vorhandenen Sache Vorteile für seine eigenen Ziele herausziehen kann.

    ***

    Auch das Migazin trägt, gewollt oder ungewollt, zum Überleben der europäischen Völker bei.

    ***

    Das Migazin liefert wunderbare, kaum anfechtbare Tatsachenberichte.
    Nimmt man beispielsweise die Notwendigkeit der Hinführung der Ausländerzahl auf ein verträgliches Maß. Viele Menschen sagen, das geht doch gar nicht, die sind doch schon seit zwei bis drei Generationen hier, die werden nie mehr zurückgehen, und freiwillig schon gar nicht und in die Armutsländer sowieso nicht.

    Jetzt die wunderbare Aussage, die im Migazin veröffentlicht wurde:

    http://www.migazin.de/2010/04/12/individualitat-statt-mentalitat/

    …Ich merke das verstärkt in Istanbul. Hier ist es voll mit Deutschtürken, die aus Deutschland ausgewandert und nach Istanbul gezogen sind. Ich meine die zweite und dritte Generation. Das sind Leute, die in Deutschland zur Schule gegangen sind und eigentlich Erfolg haben könnten, aber die deutsche Gesellschaft macht es ihnen so schwer….

    Die Tatsache, daß sehr viele Türken nach zwei bis drei Generationen wieder in die Türkei gehen, wenn sie merken, daß sie in der übergroßen Anzahl in Europa nicht willkommmen sind, ist möglicherweise sehr begrüßenswert.
    In Anlehnung an Willy Brandt: Es wächst auseinander, was nicht zusammengehört.
    Die Türkei gewinnt gut ausgebildete Fachkräfte und wir freuen uns darüber, daß wir der Türkei auf diese Art helfen können.
    Schönen Dank an den Verfasser, daß er dieses Geschehen als solches so deutlich erwähnt.

    ***

    Das, was viele vorher bezweifelt haben, das geht also doch. Und zwar ganz geräuschlos. Und, das ist das Schönste, zum Vorteil beider Seiten.

  26. Wer sich informieren will, was in arabischsprachigen Medien so abgeht, sollte regelmäßig einen Blick auf die Homepage des „Middle East Media Research Institute“ werfen (leider nur in englischer Sprache). Ganz schön gruselig, da wundert einen gar nichts mehr.

    http://www.memri.org

  27. #34 mel gibs ihm; Zwischen Wollen und können besteht aber doch noch ein ganz kleiner Unterschied. Ich will auch gerne Millionär sein, nichts mehr arbeiten und jeden Tag ne andere hübsche Frau haben. Bloss mitm können haperts ganz gewaltig.

    #37 Karlfried; Das Problem ist leider, diejenigen die Deutshland verlassen sind meist, bestens ausgebildete, leistungsfähige und -willige überwiegend Einheimische. Diejenigen die kommen sind das blanke Gegenteil, wobei’s mittlerweile wirklich schon egal ist, woher die stammen.
    Nur Zur Erinnerung, in den letzten 30 Jahren hat sich die Unzahl der Türken (+ sonstiger Moslems) hier mindestens verzehnfacht. Wenn das genauso weitergeht, stellen die in 10 Jahren die Mehrheit, dann haben wir hier gar nix mehr zu vermelden, von Rente brauchen wir dann gar nicht mehr reden, dann dürfen wir schon froh sein, wenn man uns irgendwo ne Baracke zuweist und es jeden Tag für ein paar Stücke Brot reicht. Dass das dann ein paar Jahre später für die Türken auch ganz schlimm wird, schlimmer wie in Anatolien, kann mich da kaum beruhigen. Wir haben jetzt bereits den Punkt erreicht, dass das verfügbare Steueraufkommen nicht mehr zur Bezahlung aller Verpflichtungen ausreicht. Der Bürger lässt sich auch nicht unbeschränkt, das Geld aus der Tasche ziehen, bei ner Staatsquote von über 70% wie zur Zeit mucken zwar noch nicht viele auf, lass die aber mal auf 80-90% ansteigen, dann arbeitet niemand mehr.

  28. #37 Karlfried

    (Da kam mir uli12us zuvor) Es klingt zwar toll, dass viele Türken in ihre Heimat zurückkehren. Das gilt aber leider nur für die gut ausgebildeten und leistungswilligen. Die anderen haben sich im deutschen Sozialnetz wunderbar eingerichtet und denken nicht daran zurückzukehren.

  29. #39 uli12us (16. Apr 2010 10:32)

    Unsere Volksparteien sind schon komplett türkisch unterwandert. Die freuen sich bestimmt schon auf 12 Millionen gut ausgebildete Ziegenhirten. Dazu noch das Ausländerwahlrecht für nicht EU Bürger und die Türken schmeißen alle deutschen Parteimitglieder aus den Altparteien. Die Altparteien schließen sich dann zusammen und benennen sich in AKP um. Deutschland heißt dann Türkei 2.0.

    Ist zwar noch viel Phantasie drin, aber durchaus möglich.

  30. #5 HarryM
    Ein sehr großer Teil der jüngeren türkischen Zuwanderer sind bereits in den Fängen von radikalen und islamistischen Gruppierungen, wie
    Milli Görus und den „Grauen Wölfen“. Hier werden sie entsprechend indoktriniert und ihnen Hass auf die Aufnahmegesellschaft beigebracht.

  31. #42 Sauron (16. Apr 2010 10:50)

    Spätestens wenn die deutsche Regierung den Staatsbankrott erklärt, können unsere Bereicherer sich warmlaufen. Es trifft dann viele Unschuldige während sich die Verantwortlichen für diese Zustände längst aus dem Staub gemacht haben.

  32. Das ist ein guter, wichtiger PI-Beitrag!

    Immerhin findet das MIGazin diese Doppelzüngigkeit nicht gut. Überhaupt werden im MIGazin durchaus auch kritische Töne laut und kritische Leserkommentare nicht automatisch gelöscht.

    Ich glaube, deutsche Politiker würden letztlich viel eher türkische Gymnasien für Türken in Deutschland zulassen als Türkischunterricht für deutsche Schüler an deutschen Gymnasien. Wäre ich heute Schüler und es gäbe eine Türkisch-AG, ich würde daran teilnehmen. Aus den im Beitrag erwähnten Gründen.

    Es wäre ein immenser Gewinn für PI, wenn PI einen des Türkischen mächtigen Mitarbeiter gewinnen könnte, der die Türken-Blätter auswertet.

  33. @ #37 Karlfried:

    So verständlich Dein Statement sein mag, so undiffernziert und unrichtig ist es leider in meinen Augen..

    Was uns fehlt ist eine differnzierte Sichtweise des Problems (!). Genau so wenig wie man alle Deutschen aller Bildungsschichten in einen Topf werfen kann & darf, klappt das bei den Türken. Es gibt einige gut (aus-) gebildete Türken hier, die zum Teil sogar ihre Kinder deutsch (oder wenigstens 2-sprachig) erziehen, sich sogar selbst vor landsleuten nicht in jedem Falle als Türken zu erkennen geben.. Die Mädels sind teilweise extrem Chic bis Sexy gekleidet.. Mit DEM ISLAM haben sie nicht zu viel am Hut..

    Ich empfinde es als grossen Verlust, bzw. schlimme Fehlentwicklung, wenn die modernen gebildeten das Land verlassen und uns der #### – Rest bleibt. Die bildungsfernen Gruppen, die es weder hier noch zuhause auf die Reihe bekommen, sind das Problem in ihrer grossen Masse. 2-3 prollige „Hanseln“ (oder Ali´s) würden nicht ins Gewicht fallen.. 😉

    Das Problem sind sowieso IMHO die Getto-Gebiete mit zu hohem MigrantenAnteil.. Hier wäre ggf einmal an maximale Zuzugsquoten zu denken…

    Gruss!

  34. Ich liebe Sonne, Mond und Sterne und das migazin.

    Vor allem gefällt mir, dass Ekrom Senol, im Impressum als Vorstand des Vereins MIG e.V. genannt, auch für die IGMG (Milli Görus) schreibt. Da weiß ich wenigstens, wo ich dran ist.

    Auf Grund der Rangordnung (in Deutschland 17.179, PI zum Vergleich 801) bei Alexa vermute ich, dass sich die Leserschaft hauptsächlich aus PI-Kommentatoren, die vom Eurabier dorthin gelockt wurden, zusammensetzt. Ansonste finden sich die üblichen Speichellecker, die alles toll finden, was Deutschland schaden könnte.

    Türken werden sich, bis auf die Vereinsmitglieder, einen Dreck drum scheren.

    Auch wenn es langweilt, die Hürryet erscheint bei der Dogan-Gruppe, an der der Springer-Verlag beteiligt ist. Zumindest pisst die Hürryet gelegentlich Erdogan und seiner AKP ans Bein, wenn nicht mal wieder die deutschen Rassisten Thema sind.

  35. Es gibt genügend vernünftige, aufgeklärt kritische Leute aus der Türkei, die beide Sprachen gut beherrschen. Intelligenz und freies Denken gehen nämlich häufig auch mit gutem Sprachvermögen einher.
    Es ist verständlich, wenn solche Personen nicht immer Lust haben, sich den Drohungen und der Aggression der stark dominierenden islamistisch/nationalistischen Türken auch und gerade hier in Deutschland auszusetzen.
    Auch anonyme Übersetzer sind eine große Hilfe.
    Frei denkende Leute mit türkischem Hintergrund werden in Zukunft immer wichtiger werden.

  36. Wir Islamkritiker benötigen dringend Leute, die uns über die Inhalte türkischer und arabischer Medien ungeschönt und ungefiltert Auskunft geben. Es ist eine Tatsache, dass es kaum Deutsche gibt, die diese Sprachen sprechen und verstehen – und wenn es sie gibt, sind sie oft so in die entsprechenden Kulturen vernarrt, dass sie nie Negatives über sie verlauten lassen. Aber nur so ist es möglich, jene Politiker zu entlarven, die – ich verwende hier ein Zitat aus den Karl-May-Filmen, das ich sehr liebe – „mit gespaltener Zunge sprechen“.

    Das ist ja mein Reden seit 49 — nur leider wird man hier von ein paar Spinnern für seine Sprachkenntnisse angefeindet. Da überlegt man sich zweimal, ob man sich die Mühe machen will.

  37. … die Grünen haben damals als kleine Kraft angefangen und sind zu einem der bestimmenden Faktoren in Deutschland geworden.
    Warum also nicht auch BPE oder Pro-NRW?

    Es wird Zeit, dass sich das Volk erhebt und seine Zwingherren davonjagt.

  38. Die deutsche Ausgabe der Hürriet auf der Kopfzeile „Die Türkei den Türken “
    Welche Medienanstalt getraut sich zu schreiben
    „Deutschland den Deutschen“? Vor allem auf den Zeitungsständen für die Urlauber in der Türkei
    und den türkischen Verkäufern dort

  39. Leider wächst in Deutschland besonders die Türkengruppe stärker, die sich dauerhaft im deutschen Sozialnetz eingenistet hat. Dauerhafte Inanspruchnahme deutscher Steuergelder sorgt für die Zeit und das Geld, viele Kinder zu zeugen, die dann aber oft mangelhaft erzogen werden, aus der Türkengesellschaft kaum herauskommen und in die reaktionäre Lebens- und Wertewelt ihrer bildungsfernen Eltern hineinsozialisiert werden. Die Opferrolle wird anerzogen, weil dann die Masche „klagen, diskriminiert fühlen und dann fordern“ erfahrungsgemäß beim normalen Büßerdeutschen zum erwarteten Erfolg führt – Geld, Spezialtoleranz und sonstige türkische Extrawürste.
    Bildungsferne geht dann wieder mit leichterer Indoktrinierbarkeit durch DITIB, Milli G. & Co. einher. Türken-TV und die inzwischen in jedem deutschen Supermarkt erhältlichen Türkenblättchen tragen einen weiteren Teil zur Erhaltung und zum Ausbau der türkischen Gegengesellschaften in Deutschland bei.
    Gebildete, aufgeklärte Leute leiden unter dem schlechten Ruf der Türken, der nicht aus Vorurteilen, sondern leider aus Erfahrung erwachsen ist.

  40. #1 sosheimat100 (16. Apr 2010 07:06) Das stimmt – auch Türkisches TV wäre interessant zu übersetzten – ich möchte nicht wissen, welche türkisache Propaganda da abläuft!!!

    http://sosheimat.wordpress.com
    @
    Da ist es bei so manchen Kommentatoren geradezu „Stürmerartig“, von der Kundgebung her etas suptiler, von den Fakten her aber noch infantiler und gemeiner.
    Im Großen und Ganzen eher was für zuständige Behörden.
    PS: Wichtig….! Es gibt aber auch genügend Türken dehnen solche Sendungen am Arsch vorbeigehen.
    Nur die, die nach 1973 oder meinentwegen 1980 unnötigerweise und dazu noch illegal , oder als Scheinasylanten hierherkamen, ja die, die fressen das geradezu in sich hinein.
    Islamisch geprägte Personen sowieso.

    Gruß

  41. Bezüglich Sprachkenntnissen sollte man mal bei Russen nachfragen, die aus Turkmenistan nach Deutschland gekommen sind. Die sprechen die Sprache – und da sie sich hier Dinge anhören müssen von den Türken wie z. B. „Da steht ein Russe – lass uns das dem in die Schuhe schieben“ (wenn sich zwei Türken unterhalten), sind sie sehr motiviert.

  42. Wisst Ihr wofor mir am meisten gruselt?
    Wir sprechen, disskutieren und analysieren sehr schön das Problem der nicht integrationswilligen Ausländer.
    Aber wenn man das Problem einmal zu Ende denkt, wenn sich also tatsächlich mal eine Partei finden würde, die das Problem wirklich anpackt, gäbe es nur einen Lösungsansatz und der wäre dermaßen Autobahn (oder nach dem Film Aghet kann man statt Autobahn auch sagen „Wüste“), dass ich lieber nicht weiter darüber nachdenken möchte…
    Und deshalb bin ich heute etwas depressiv.
    Vielleicht kann mich ja mal jemand aufrichten und sagen, wie das Thema halbwegs human zu lösen ginge. Auf die Mitarbeit der Hauptakteure kann man ja kaum rechnen.

  43. Es gibt noch eine weitere Seite im Netz, in der Artikel aus türkischen Zeitungen übersetzt und zur Diskussion gestellt werden. Dabei wird auch auf eigentlich innertürkische Debatten wie die „Armenierfrage“ eingegangen. Die Seite will außerdem eine Plattform für türkische Vereine in Deutschland bieten, um sich besser „vernetzen“ zu können – finde ich auch nicht uninteressant, wie die sich präsentieren.

    http://www.turkishpress.de/de/turkishpress

    Was die türkischen Zeitungen anbelangt lohnt sich vor allem ein Blick in die „taraf“. Gerade deren Herausgeber Ahmet Altan lehnt sich mit seinen Artikeln und Stellungnahmen für türkische Verhältnisse oft sehr weit aus dem Fenster und legt den Finger in die Wunden von sowohl Islamisten als auch Nationalisten. Ich wundere mich immer wieder, dass er noch nicht eingebuchtet wurde…

  44. Leute, ich war eben in der Stadt und was soll ich euch sagen? Beklemmung pur, nachdem ich ausschließlich ausländische Mütter mit Kleinkindern und Kindern plus schwanger sah… Aus dem „Großraum Jugoslawien“ und Bulgarien/ Rumänien scheinen auch viele erst kürzlich hierhergekommen zu sein. Es ist der Wahnsinn…wir sind jetzt schon in der Minderheit. Wir buckeln eines Tages nur noch für die Ausländer und deren Nachwuchs. Obwohl, eigentlich tun wir das jetzt schon..

  45. OT

    Ich habe nach positiven Rezensionen in der Presse (bz. trotz dieser 😉 ) neulich das Buch „Terra Islamica“ von Aatish Taseer käuflich erworben und kann es allen PI-lern nur wärmstens weiterempfehlen. Aatish Taseer ist ein in England und Indien lebender Journalist, dessen pakistanischer Vater während seiner Kindheit und Jugend durch Abwesenheit glänzte. Aufgewachsen bei der Familie seiner indischen Mutter und später zum Studium nach England gegangen, hatte er sich nie wirklich mit dem Islam beschäftigt, bis er durch die Anschläge in der Londoner U-Bahn mit der Gedankenwelt der ebenfalls in England aufgewachsenen Pakistanis konfrontiert wurde, die sie verübt hatten. Als er einen Leitartikel über sie veröffentlicht, erntet er von seinem Vater schärfste Kritik – Aatish sei eine Schande für die Familie und habe keine Ahnung vom Islam. Der Vater raucht, trinkt, ist geschieden und hatte gegenüber seinem Sohn einmal erwähnt, dass er mit dem Koran überhaupt nichts anfangen könne. Aatish Taseer beschließt, die muslimischen Länder von der Türkei über die arabische Halbinsel bis nach Pakistan zu bereisen um herauszufinden, was eigentlich die „muslimische Identität“ konstituiert. Seine Berichte aus dem Innenleben der Umma sind dabei selbst für Menschen, die sich mit dem Islam und der muslimischen Welt schon eine Weile auseinandergesetzt haben, mehr als aufschlussreich. Must read!

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