Das Problem mit dem Einzelfall™ Zwangsehe wird tagtäglich rasant größer. Die Politik arbeitet – mit der nötigen Gelassenheit – an einem Gesetz, welches die Zwangsehe unter Strafe stellt. Der importierten Braut hilft das nicht, dem Kostenträger „Steuermichel“ auch nicht.

Die HNA berichtet:

Göttingen. Einer zwangsverheirateten Türkin aus Göttingen steht trotz ihrer nur kurzen Ehe in Deutschland ein eigenständiges Aufenthaltsrecht zu. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht Göttingen entschieden. Im Gegensatz zur Ausländerbehörde der Stadt bewertete das Gericht ihren Fall als besondere Härte. Eine Rückkehr in die Türkei sei daher nicht zumutbar.

Die aus Anatolien stammende Frau war drei Jahre nach ihrer Zwangsheirat von ihrem türkischen Ehemann nach Deutschland geholt worden. Eineinhalb Jahre später ließ sich der Mann von ihr scheiden. Aufgrund dieser Scheidung drohte der Frau der Verlust der Aufenthaltserlaubnis. Nach den gesetzlichen Bestimmungen steht ausländischen Ehepartnern erst ein eigenständiges Aufenthaltsrecht zu, wenn die Ehe in Deutschland zwei Jahre bestanden hat.

Die Scheidung hatte ihr Mann betrieben. Dieser hatte seit längerem eine Freundin. Deshalb hatte er seine Ehefrau auch erst lange nach der Zwangsheirat und nur widerwillig und auf Druck der Familie nach Deutschland geholt.

Gleichwohl betrachtete er seine Frau offenbar als persönlichen Besitz. Sie wurde von ihm eingesperrt und durfte auch keinen Deutschkurs besuchen. Mehrfach suchte sie bei einer Nachbarin Schutz, der sie auch von körperlichen Misshandlungen erzählte. Ein Gewaltschutzverfahren gegen den Ehemann wurde jedoch eingestellt, da mehrere Zeugen vor Gericht ihre früheren Angaben über Gewalttätigkeiten nicht bestätigten.

Die Stadt stufte die Aussagen der jungen Türkin daher als unglaubwürdig ein und verweigerte ihr die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis. Dagegen klagte sie nun vor dem Verwaltungsgericht.

Das Gericht zeigte sich nach Vernehmung mehrerer Zeugen indes davon überzeugt, dass die Türkin von ihrem Ex-Mann misshandelt wurde. Ein Festhalten an der Ehe sei ebenso unzumutbar gewesen wie eine Rückkehr in ihre Heimat in Anatolien. Dort würden geschiedene Frauen von ihrer Familie geächtet. Auch eine Übersiedlung in eine türkische Großstadt sei nicht möglich, da ihre Familie es nicht zulassen würde, wenn sie als Frau dort allein leben würde.

In Göttingen ist sie dagegen diesen familiären Traditionen und Zwängen entzogen. Sie lebt allein in einer eigenen Wohnung, geht einer Arbeit nach und verdient ihren Lebensunterhalt komplett selbst

Bleibt noch die Frage nach der Dunkelziffer…

(Spürnase Alex.C)

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28 KOMMENTARE

  1. Wenn das ein Grund ist, eine Aufenthaltsgenehmigung für Türken in Deutschland zu bekommen, weil sie ihren familiären Zwängen nur hier entkommen kann…
    Asyl vor der Schwiegermutter?
    Dafür aber ganz schön teuer.
    Ihren Lebensunterhalt nach nur 3 Jahren Aufenthalt komplett selbst verdienen?
    Wo hier in Deutschland immer mehr Leute haben, die trotz Arbeit auf ergänzende Sozialhilfe angewiesen sind.
    Glaub ich im Leben nicht. Ihr türkischen Freunde werden ihr Einkommen getürkt haben
    bis ihr Status gesichert ist. Dann geht’s zum Arbeitsamt.

  2. „Sie lebt allein in einer eigenen Wohnung, geht einer Arbeit nach und verdient ihren Lebensunterhalt komplett selbst“

    Wenn dieser angebliche Sachverhalt dermaßen betont wird, dann entspricht dies mit ziemlicher Sicherheit nicht der Wahrheit. Ohne Ausbildung und ohne Sprachkenntnisse,vermutlich auch noch mit anatolischem Kopftuch, in einem relativ kleinen Ort wie Göttingen einen Vollzeitjob zu bekommen, ist so gut wie unmöglich.

  3. Der deutsche Michel will es so. Seit gestern wissen wir es. Die „Guten“ haben abgestimmt. Es sind zwar nicht mal 54 % zur Wahl gegangen, trotzdem gibt es ein Wahlergebnis. Das ist genau so ausgefallen, wie der Michel es verdient hat.

    Mal sehen, wie lange es der Michel noch nicht merkt. In Kürze muss dann vielleicht doch echt gespart werden und dann……..

    Ich will, dass die Wowilanti Kraft regieren muss. Wir haben jetzt schon Pfeiffen an der Macht, dann aber……..

  4. # 2 Sauron
    Sehr richtig analysiert. Du solltest als „Übersetzer“ tätig werden und/oder eines von diesen Langenscheid-Wörterbüchern herausgeben: „Gutmenschengewäsch – Deutsch / Deutsch – Gutmenschengewäsch“

  5. Wenn sie bleiben darf, sollte er gehen müssen – das entspräche meinem Gerechtigkeitsempfinden. Andernfalls ist das eben eine kulturelle Eigenart, die Angelegenheit der türkischen Gesellschaft in der Türkei ist und mit der diese Frau so leben muss und ihr Anspruch in Deutschland leben zu dürfen nur über einen Asylantrag hätte zugestanden werden dürfen.

    Leider möchten zu viele in Deutschland die EU-Mitgliedschaft der Türkei, da deren Kultur ach so prima mit unserem westlichen Werten passt. Andererseits würden die geschiedenen Frauen nicht nur in der Türkei geächtet werden, sondern auch in Deutschland demoskopisch und von unserem Zugeständnissen an die Türken in unserem Land betrachtet gesehen.

    Aus meinem Beruf weiß ich zur Zeit zwei Fälle, in denen türkische Mädchen zum Schutz vor ihren Familien in der Jugendhilfe aufgenommen werden mussten. Kostet den Steuerzahlern richtig viel Geld aber die verantwortlichen Familien dürfen ebenfalls hier bleiben und weiter an der Türkifizierung unserer Gesellschaft teilhaben.

    Sicher doch, alles Einzelfälle, hat nichts mit der Türkei oder mit dem Islam zu tun und hat auch keine Folgekosten, sondern ist eine Bereicherung unserer Gesellschaft.

    Schönen Tag noch.

  6. @Schenefelder

    Wort für Wort so in mein Ohr. Die Gerichte urteilen pervertiert, diese Subkulturen importieren ihre Probleme und wir dürfen sie finanziell und sozial ausbaden.

    Außerdem, wer weiß, für findige Türken pp. ist das doch ein schöner Trick, ey Aische, du nach Allemania kommen als Braut, sagen dann vor deutsche Gericht, ich dich nicht gut gemacht, du Scheidung, bleiben in schöne Allemania und kriegen Arsch vergoldet (wenigstens noch so lange, bis das System wegen Überlastung zusammenbricht).

  7. #3 alberto

    Es waren keine OECD-Beobachter bei der NRW-Wahl anwesend. Die mathematischen Ausrutscher in Köln zeigen, dass mit der Wahrheit recht kreativ umgegangen wird.

  8. Übrigens, wenn ihr schon Wirtschaftsbegriffe verwendet, dann bitte richtig, Kostenträger heisst auf normalverständlich Kostenverursacher. Und dass der Steuerzahler die Kosten verursacht ist falsch, der darf nur die Rechnung dafür zahlen.

  9. @9 uli12us

    Kostenträger ist nicht nur ein Controlling-Begriff. So ist z.B die Krankenkasse Kostenträger der Behandlungsleistung, sprich derjenige, der die Kosten übernimmt. Also völlig korrekte Verwendung des Begriffes.

    Zum Fall: Erscheint mir sehr zweischneidig. Ist die Frau tatsächlich in dieser Notlage, ist so steht es uns als zivilisiertem Land gut zu Gesicht ihr auch zu helfen. Allerdings stören mich die Ungereimtheiten. Ist aus Anatolien hergeholt und praktisch eingesperrt worden, weiß aber sehr wohl wie man (ganz alleine?) vor dem Verwaltungsgericht Widerspruch einlegt (hat hier der deutsche Anwalt aus dem ersten Prozess ganze Beratungsarbeit geleistet?). Ausserdem hat sie einen eigenen Job und verdient ihren Lebensunterhalt ganz alleine. Ohne Deutschkenntnisse? Welcher deutsche Arbeitgeber (kann kein türkischer sein, sie wird ja von allen Seiten geächtet) hat ihr den einen Job gegeben. Und welchen?

    Mir kommt das sehr komisch vor, obwohl ich mir kein abschließendes Urteil erlauben möchte.

  10. Die Politik arbeitet – mit der nötigen Gelassenheit – an einem Gesetz

    Wirklich rasant arbeitet unsere Legislative nur, wenn es darum geht, deutsche Steuergelder zu verschwenden oder die Bürgerrechte der Deutschen einzuschränken. Alles andere braucht seine Zeit- und trotzdem muss man nachher „handwerkliche Fehler“ ohne Ende ausbügeln

  11. Auch eine Übersiedlung in eine türkische Großstadt sei nicht möglich,

    Wie bitte ?? Zumindest Berlin oder Köln sind doch möglich, oder?

  12. Uns wird doch immer erzählt, wie tolerant es in der Türkei zugeht..

    Sicher wie immer nur ein Einzelfall..

    Im übrigen sind die Türken die größten Fremdgägner aller Zeiten. Die Scharia einführen würde bedeuten, dass wir die alle steinigen können….

  13. Die Linken behaupten, die Belastung der Sozialsysteme durch Importbräute wären Peanuts im Vergleich zu den Milliarden, die unsere politischen und wirtschaftlichen Eliten ansonsten zum Fenster hinausschmeißen. Aber gerade weil die herrschenden Kreise mit den Steuergeldern unverantwortlich umgehen, ist jede zusätzliche Belastung, wie die o. a. Zuwanderung direkt in die Sozialsystem, ein Schlag für die einheimische Bevölkerung dieses Landes. Universitäten und Schulen verrotten, im Gesundheitssystem gefährden die finanziellen Streichungen bereits die Gesundheit von Kindern und alten Menschen und Millionen Deutsche sind Opfer einer zerstörten, aber einstmals funktionsfähigen, Arbeitslosenversicherung, deren Ursache im millionenfachen zugewanderten Sozialleistungsmissbrauch und dessen immer schwierigeren Finanzierung, liegt.

  14. @#14 Jim Panse

    Auf den Bildern sehe ich nur lauter Polizisten mit den Händen in den Taschen. Es scheint, die Polizei hat sich drauf beschränkt, die Straße zu sperren, damit die Libanesen die Sache in Ruhe unter sich „ausmachen“ konnten.

  15. Sie lebt allein in einer eigenen Wohnung, geht einer Arbeit nach und verdient ihren Lebensunterhalt komplett selbst
    Genau. Bestimmt hat die Dame sich in ihrer 1 1/2 jährigen Ehezeit, weggesperrt von ihrem anatolischen Ehemann, perfekte Deutschkenntniss aneignen können und arbeitet jetzt hervorragend integriert in einem deutschen Unternehmen.
    Jetzt zahlt sie brav ihre Steuern und sorgt somit für unsere Renten. Ist doch alles Banane in unserer Republik.

  16. Na dann kann Steuermichel ja aufatmen.
    Das „heilige“ Buch der Mohammedaner gesteht der Ärmsten, nur einen Gebieter zu. Oder aber, sie zieht das Ding nach KartoffelInnen Art durch und macht einen auf „Patchwörk“, dann kann sie noch ein paar heim, ins westtürkische Reich holen. (Smiley)

  17. Und jetzt kommt der Familiennachzug ins Spiel. Sie kann jetzt ihre Großfamilie die sie zwangsverheiratet hat, aus Anatolien nachholen nach Deutschland direkt zur Firma Hartzer…

  18. „Deshalb hatte er seine Ehefrau auch erst lange nach der Zwangsheirat und nur widerwillig und auf Druck der Familie nach Deutschland geholt.“

    Die Familie macht Druck, weil es um sehr viel Geld geht, erwartet wird ein Millionengeschäft, so viel kostet die Steuerzahler der Nachzug von arbeits-und bildungsunwilligen Türken.

  19. Es ist nicht möglich in Göttingen einen Kopftuch-Job zu bekommen. Selbst die Putzstellen sind sehr stark begrenzt. es gibt praktisch keine Arbeit für unqualifizierte Menschen. Lügen über Lügen.

  20. „Im Gegensatz zur Ausländerbehörde der Stadt bewertete das Gericht ihren Fall als besondere Härte. Eine Rückkehr in die Türkei sei daher nicht zumutbar.“

    Härtefall und Rückkehr nicht zumutbar. Also der typische Regelimmigrant. Gibt es eigentlich in diesem Land auch Ausländer, die nicht wegen „nicht zumutbarer“ Rückkehr und Härtefallregelung letztendlich eingebürgert werden um dann unsere, nein IHRE deutsche Regierung selbst wählen zu können?
    Europas Zukunft ist unter dem allgemeinen Wahlrecht für alle volljährigen „Paßinhaber“ bereits gelaufen. Die Katasthrophe ließe sich nur noch abwenden, wenn das politische System grundlegend verändert würde: „Weniger Demokratie wagen!“ Das allgemeine Wahlrecht ist Europas Selbstzerstörungsprogramm!

  21. Ich auch, gibt ja anscheinend mehrere Göttinger die hier mitschreiben. Könnte man ja sagen es wird Zeit für eine Göttinger PI Gruppe aber Ihr anderen PI´ler verzeiht es uns, wenn wir hier im Herzen Deutschland´s öffentlich zur Islamkritik stehen wäre unsere Gesundheit in dieser schönen Stadt mehr als gefährdet.

    Soweit sind wir hier nun schon, alles andere als LinksgrünnInnen Gutmenschenmeinung wird hier mit Physischer Gewalt beantwortet. Stehen aber mitlwerweile ja auch einige Artikel über Göttingen bei PI, hier bekommt man ja schon wegen seines Arbeitsplatzes Hausverbot in bestimmten Cafes oder wegen der falschen Kleidung auf´s Maul. Die machen immer einen auf Kampf gegen „Rechts“ und peilen nicht das sie die selben methoden anwenden wie damals Hitlers SA.

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