Ein wesentlicher Streitpunkt der Weichenstellung in NRW betrifft die Zukunft des Bildungssystems. CDU-Ministerpräsident Rüttgers will am jetzigen System festhalten und Begabten auch in Zukunft den Besuch eines Gymnasiums ermöglichen. Die künftigen Linkskoalitionäre von SPD, Grünen und Linkspartei unter Führung von Hannelore Kraft dagegen werden das alte Einheitsschulsystem der DDR einführen: Einheitsschule für alle bis zur zehnten Klasse. Jedenfalls für die Bürger. Die eigenen Kinder schickt die Vorhut der Arbeiterklasse nämlich doch lieber auf Gymnasien und Eliteinternate – gerade so, wie die gescheiterte Lügnerin Ypsilanti in Hessen.

Die WELT hat recherchiert und Erstaunliches herausgefunden:

Daniela Schneckenburger ist eine Frau mit Überzeugungen. Die Grünen-Chefin von Nordrhein-Westfalen kommt aus der Friedensbewegung, sie kämpfte schon für Frauenrechte, gegen Atomenergie und jahrelang im Dortmunder Stadtrat mit den Finanzlöchern der Sozialsysteme.

Heute, im Endspurt des Landtagswahlkampfes, wirbt Schneckenburger mit einem grünen Flyer: für sich, für erneuerbare Energien, gegen Flughafenausbau.

Und auch für eine grundlegende Reform der Schulen in NRW: „Wir Grüne wollen die Talente nicht länger brachliegen lassen, sondern eine einheitliche Schule für alle Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse“, schreibt sie.

Schneckenburger vertritt den pädagogischen Ansatz, dass Kinder verschiedener Leistungsfähigkeit gemeinsam lernen sollen. Sie hat selbst als Gesamtschullehrerin gearbeitet. Aber wenn es um ihre eigene Familie geht, scheint sie von dem Konzept nicht überzeugt zu sein. Ihre beiden Kinder besuchen jedenfalls ein Gymnasium. (…)

Der Deutsche Philologenverband spricht von einem „Schulkrieg“. Umso überraschender ist es, dass die Politiker in NRW sich privat einigermaßen einig zu sein scheinen, welches die beste Schulform ist, jedenfalls für die eigenen Kinder.

Das gemeinsame Lernen, wie es heute schon auf Gesamtschulen möglich wäre, ist über die Parteigrenzen hinweg ausgesprochen unbeliebt.

In den wichtigsten Gremien von SPD, Grünen und Linker findet sich kaum ein Politiker, der seine Kinder auf eine Gesamtschule schickt. Im Parteivorstand der Linkspartei, unter den ersten zehn Plätzen der linken Landesliste sowie im Parteivorstand der Grünen gibt es kein einziges Mitglied, das Kinder auf der Gesamtschule hat oder früher hatte.

Im grünen Fraktionsvorstand geben zwei von drei Eltern an, ihre Kinder auf dem Gymnasium lernen zu lassen, der dritte will keine Auskunft geben.

Im Fraktionsvorstand der SPD sitzen sechs Mitglieder mit Kindern, fünf von ihnen haben ihre Kinder aufs Gymnasium geschickt. Der sechste hat zumindest zwei von drei Kindern auf der Gesamtschule, der dritte geht aufs Gymnasium. Im SPD-Präsidium gibt es zehn Eltern, nur drei von ihnen bevorzugen Gesamtschulen.

Viele der bundesweit prominentesten Schulreform-Befürworter haben sich für ihre eigenen Kinder anders entschieden: Der 17 Jahre alte Sohn von Hannelore Kraft selbst besucht ein bilinguales Gymnasium, machte im vergangenen Jahr einen USA-Austausch.

Die Linkspartei-Vorstandssprecherin Katharina Schwabedissen zahlt für ihre beiden Söhne eine Privatschule. Einziger prominenter Gesamtschul-Vater ist SPD-Generalsekretär Michael Groschek: Sein Sohn war auf der Gesamtschule, seine Adoptivtochter wird demnächst ebenfalls angemeldet.

Die Politiker-Eltern geben unterschiedliche Gründe dafür an, warum sie für ihre Kinder eine andere Form des Lernens für gut halten als für den Rest der Bevölkerung. Hannelore Kraft zum Beispiel verweist darauf, dass das Gymnasium ihres Sohnes in der Nähe ihres früheren Wohnortes liege.

Linke-Vorstandsmitglied Ralf Michalowsky, dessen beide Söhne auf einem Gymnasium Abitur gemacht haben, sagt: „Es gab damals einen enormen Andrang bei der Gesamtschule am Ort. Wir hätten dort keinen Platz bekommen.“

Einen Aufnahmeantrag hat er nicht gestellt. Michalowsky hält das aber auch nicht für aussagekräftig. „Wo die Politiker ihre Kinder zur Schule schicken, ist eine Frage des Alltags, eine logistische Frage. Davon kann man nicht automatisch auf die politische Überzeugung schließen.“

Für die Wähler ist das eine gute Nachricht – der Bildungsstreit in NRW wäre sonst zu verwirrend. Auch, weil ausgerechnet CDU-Fraktionschef Helmut Stahl im Landtag gegen eine Ausweitung des gemeinsamen Lernens kämpft. Seine Kinder haben aber auf der Gesamtschule gelernt.

Hannelore Kraft, die Lügilanti vom Rhein. Den Menschen an Rhein und Ruhr, die nicht die Möglichkeit haben, ihre Kinder auf Privatschulen zu schicken, wäre zu wünschen, dass Düsseldorf auch in Zukunft nicht mit „Y“ geschrieben wird.

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117 KOMMENTARE

  1. Typisch, Einheitsschul-Experimente werden mit den Versuchsratten gemacht, den eigenen Wählern. Am Ende, wenn das letzte staatliche Gymnasium geschlossen wurde, schicken unsere linken Gesinnungskämpfer aus dem Rotweingürte den eigenen Nachwuchs auf Privatschulen, auf denen sie den Kampf gegen das System erlernen, welches ihnen paradoxerweise ihren dekadenten Lebensstil ermöglicht, den sie ja eigentlich ablehnen.

    Die Linke Vollpfosten von Grün bis Dunkelrot sind nicht mehr zu retten.

  2. Naja, was soll man dazu sagen. Besonders dreist ist ja die Linkentante…Privatschule. Wohl dort, wo die Kinder des Klassenfeindes beschult werden? Ist doch nur noch zum Reihern.
    Verlogenes Dreckspack..sry an PI

  3. Ich habe selbst die Vorzüge des 3-gliedrigen Schulsystems in einer Kleinstadt Südwestdeutschlands kennengelernt. Zuerst auf der Hauptschule, dann auf der Realschule und später auf dem Gymnasium und dann in der Berufsschule. In der Abschlussklasse der Realschule waren wir 43 Schüler und haben trotzdem alle viel gelernt. Nur einer blieb sitzen. Über die Gesamtschulen im damals roten Hessen haben wir uns lustig gemacht. In den vielen Jahren meiner Schulzeit (1967-1982)hatten wir nur ein Mal eine ausländische Schülerin aus Italien. Das waren noch gute Zeiten ganz ohne Musels….

  4. #1 WahrerSozialDemokrat (06. Mai 2010 22:44)

    Das Publikum ist teilweise ein richtiger Schockstarre. Man muss diesen Leuten noch viel mehr einheizen.

  5. „Die künftigen Linkskoalitionäre von SPD, Grünen und Linkspartei unter Führung von Hannelore Kraft dagegen werden das alte Einheitsschulsystem der DDR einführen: Einheitsschule für alle bis zur zehnten Klasse. “

    Leider ist das nicht das Schulsystem der DDR – die POS, mit den Untergliederungen (Sonderschule / Sportschule / Schule mit … (bsp. Sprachen-) Betonung), war nicht die „schlechte“ Idee zu der sie (nicht nur hier) unterbewertet wird.
    Das Schul-, POS-, EOS- System hatte schon seinen Sinn. Haben andere – in der PISA erfolgreichere Länder – auch.
    Nicht das Schulsystem ist das Problem, sondern die Wertung des Unterrichts, die Fehlstunden und der Stunden (Lehr-) inhalt.

  6. Ich hab gehört um 23:00 Uhr werden in UK die Wahllokale geschlossen? Kann das einer bestätigen?

    Würde zumindest gern, bevor ich ins Bett gehe noch was davon hören…

    PI: Wir werden voraussichtlich noch heute Nacht einen ersten Bericht bringen.

  7. Ich möchte mal wissen, warum uns die Gesamtschule bzw. jetzt die Gemeinschaftsschule als fortschrittlich verkauft werden, wenn ihre Befürworter ihre eigenen Kinder woanders hin schicken?Die Gründe sind eher fadenscheinig. Alle Schulformen in einen Topf- das soll Fortschritt sein?Die Menschen sind nun mal unterschiedlich begabt. Das schliesst ja nicht aus, dass man bei entsprechender Begabung in eine andere Schulform wechseln kann. Kleinere Klassen wären wesentlich wichtiger. Wenn es dann wirklich nur noch eine Schulform geben sollte, wären die Kinder der Politiker dann wohl die ersten, die eine Privatschule besuchen!

  8. ALTE KAMELLE!

    MEINE TOCHTER IST 25 und wir haben sie aus wohlbekannten gründen auf eine privatschule
    geschickt.
    das war vor 17 jahren und alle rot-grün
    wichser im bekanntenkeis haben dasselbe getan.
    bis zum umzug in bessere quartiere.
    damals wurde schon offensichtlich, was dies
    für eine verlogene scheisse ist, mihigrus
    mit atochthonen kindern ausbilden zu wollen.

    die rot-grünen schwachköpfe haben anscheinend
    durch solche erfahrungen gar nichts gelernt.

    und übrigens:
    FASCHISLAM BRAUCHT ROT-GRÜNE SCHWACHKÖPFE

  9. OT

    Großbritannien: Höchstes Defizit in der EU

    Nach der Wahl droht den Briten ein Schuldendrama

    Großbritannien wählt und wird von der EU mit einer bitterbösen Wahrheit konfrontiert: Das britische Defizit ist mit 12 Prozent höher als das griechische mit 9,3 und das irische mit 11,7 Prozent. Von einer Schuldenlüge ist die Rede und von drakonischen Sparmaßnahmen, die die neue Regierung nicht überleben könnte.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article7505299/Nach-der-Wahl-droht-den-Briten-ein-Schuldendrama.html

  10. #9 WahrerSozialDemokrat (06. Mai 2010 23:01)
    Ich hab gehört um 23:00 Uhr werden in UK die Wahllokale geschlossen? Kann das einer bestätigen?

    Na, da musst du noch ein wenig aufbleiben, 23 Uhr stimmt, aber GB ist eine Stunde hinter uns, und die Auszählung dauert sowieso ewig (sie erfolgt nicht in den Wahllokalen sondern zentral). Morgen früh dann …

  11. Leicht OT oder eben doch nicht:

    Ich stelle mir gerade am Samstag einen Wahlkampfstand der LinksgrünInnen in Winterberg vor, wo die WählerInnen auf Erderwärmung dressiert werden sollen…..

    Es soll heute Nacht im Sauerland schneien, im Wonnemonat Mai!

  12. Gegen Waffen, aber mit dicken Panzerwagen in ihren Schlössern leben.
    Gegen leistungsorientierte Schulen, aber die eigenen Kinder auf teure Privatschulen schicken. Und wenn das verboten wird, dann halt ins Ausland.

    An dieser Stelle will ich nochmal darauf hinweisen, dass solche Politiker sich nicht mal einen Tag lang im Amt halten könnten, wenn die Öffentlich-Rechtlichen ihren Auftrag erfüllen würden.

    Wer Hintergrundinformationen haben will, der liest auf Internetplattformen.
    Wer nur Informationen will, der liest Zeitungen.
    Wer angelogen werden will, schaut ARD.

    Die machen doch keinen Hehl daraus, dass sie ihre Aufgabe weniger in der Bildung sehen sondern eher in der Belehrung der Bürger -wie in jeder Tyrannei.

  13. Rüttgers und CDU als sogenanntes kleineres Übel ziehen nicht mehr. Sie werden etwa 10% zur vergangenen Landtagswahl verlieren.

    Und Arbeiterführer Rüttgers ist einzig daran interessiert, dass die CDU überhaupt noch knapp vor der SPD liegt. Eine große Koalition ist nämlich seine einzige Aussicht auf eine Pattexverbindung zu seinem Bürostuhl.

  14. #1 WahrerSozialDemokrat (06. Mai 2010 22:44)

    Da kommt man ja richtig in Stimmung 😉

    Imma druf da – Auf diesen lächelichen Rest an Sozialdemokraten 🙂

    Ich persönlich würde mich schämen, in der Öffentlichkeit zuzugeben, ein Parteimitglied von denen zu sein !

  15. #8 pruzzen (06. Mai 2010 23:00)

    Wenn du die ganzen Kindern der Mohammedaner aus PISA herausrechnest (selbst inkl. der wirklich guten Schüler dieser Einheit) und die daraus folgenden Lernbehinderung gegenüber lernwilligen Schülern extrapolierst, ja dann, wären wir PISA Weltmeister!

    Natürlich müssten die anderen Länder das dann auch! Deren Niveau wäre dann aber gleich bleibend! Somit ist es richtig entsprechend der vorhandenen Situation das Schulsystem anzupassen, aber nicht vernünftig, da nicht die Ursache bekämpft wird, sondern man nur auf die Auswirkung eingeht!

  16. Der plumpste Dummkopf kommt von der MauermöderInnen-Stasi-Partei WASG/SED:

    Linke-Vorstandsmitglied Ralf Michalowsky, dessen beide Söhne auf einem Gymnasium Abitur gemacht haben, sagt: „Es gab damals einen enormen Andrang bei der Gesamtschule am Ort. Wir hätten dort keinen Platz bekommen.“

    So einen Unfug produziert noch nicht einmal eine Marlies Bredehorst!

  17. Gesetzgebung zur Griechenlandhilfe ist ein Ermächtigungsgesetz. So interpretiert US-Historiker John Ryskamp den Gesetzentwurf, den das deutsche Finanzministerium zur „Bewältigung“ der Griechenlandkrise vorgelegt hat. „Politische Systeme begehen durch Verabschiedung von Ermächtigungsgesetzen Selbstmord.“
    http://www.mmnews.de/politik/5479-griechenlandhilfe-ist-ein-ermaechtigungsgesetz

    Ich dachte das 33er Nazigesetz wurde am 1.Dez.2009 mit dem Lissabon Vertrag matrix reloaded
    Ich glaube Allien lebt, oder ist das nur großes Kino?
    http://www.pi-news.net/2009/11/am-1-12-2009-beginnt-die-eudssr-zeitrechnung/#comments
    ___________________________________________

  18. Die Privatschulen würden wie die Pilze aus dem Boden schiessen und wer will, dass sein Kind unterrichtet wird, wird -vor allem in den schwierigen Vierteln- die öffentlichen Schulen meiden. Siehe Frankreich.

  19. #17 WahrerSozialDemokrat (06. Mai 2010 23:12)

    Wenn du die ganzen Kindern der Mohammedaner aus PISA herausrechnest (selbst inkl. der wirklich guten Schüler dieser Einheit) und die daraus folgenden Lernbehinderung gegenüber lernwilligen Schülern extrapolierst, ja dann, wären wir PISA Weltmeister!

    Das unislamische Sachsen ist weltweit auf Platz 2, Thüringen auf Platz 5, fast wie bei Goldmedaillen von Winterspielen!

    Anbei als Amtshilfe etwas zum Ärgern von linksgrünen GutmenschInnen:

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,521201,00.html

    Pisa-Ergebnisse

    Deutschland alle Schüler: 516 Punkte, Platz 13
    Deutschland, autochthon: 532 Punkte, Platz 4
    Deutschland, migrantisch: 439 Punkte, Platz 40!

    Migration als Bereicherung?

  20. Ehrlich gesagt finde ich die Argmentation unsinnig. Politiker, gleich welcher Richtung, kommen nun mal überproportional aus einem Milieu in dem es wahrscheinlicher ist dass die Kinder Gymnasialniveau erreichen. Warum sollte jemand seine Kinder auf eine shclechtere Schule schicken als notwendig (und davon mal abgesehen müsste man sowieso erst mal fragen wer denn theoretisch seine Kinder überhaupt auf eine Gesamtschule schicken könnte, denn die gibt es ja nicht überall)? Privatschulen für die, die extra zahlen wollen und können, soll es auch nach grünen Vorstellungen (und linken wohl auch) weiterhin geben, und an den Gesamtschulen soll die Begabtenförderung ausgebaut werden, so dass die, die hohes Niveau erreichen können, es auch bekommen. Umgekehrt könnte man ebenso fragen welcher CDU-Politiker und Hauptschulverteidiger denn seine Kinder auf eine Hauptschule schickt.

  21. Der Pöbel wirds schon richten, der Pöbel machts schon gut, der Pöbel macht wie immer, was er sonst auch immer tut!

  22. #25 inga (06. Mai 2010 23:18)

    Die Privatschulen würden wie die Pilze aus dem Boden schiessen und wer will, dass sein Kind unterrichtet wird, wird -vor allem in den schwierigen Vierteln- die öffentlichen Schulen meiden. Siehe Frankreich.

    Aber nicht im islamischen Sektor Berlins:

    http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/08/25/erste-privatschule-in-kreuzberg/eltern-kaempfen-fuer-die-gruendung-der-schule.html

    Eltern kämpfen um erste Privat-Schule in Kreuzberg
    25.08.2008 – 00:38 UHR

    Tauziehen um die erste Privatschule in Kreuzberg! Seit mehr als drei Jahren wollen mehrere Mütter und Väter eine eigene Schule für ihre Kinder gründen.

    Grund: In den staatlichen Schulen ist das Niveau so schlecht, dass die Eltern um die Zukunft und die Bildung ihrer Kinder fürchten.

    Manfred Gottert (48) von der Elterninitiative: „Sogar der Direktor unserer Schule hat mich gewarnt. 95 Prozent der Schüler dort haben einen Migrationshintergrund, drei Viertel von ihnen stammen aus bildungsfernen Familien.“

    Die Privatschule ist als evangelische Ganztagsschule für etwa 50 Kinder geplant. Das Schulgeld würde je nach Einkommen zwischen 50 und 150 Euro/ Monat liegen. 70 Anmeldungen liegen bereits vor.

    Die Eltern bewarben sich um ein Schulgebäude an der Reichenberger Straße. Der Bezirk lehnte ab. Danach ging es um ein Gebäude in der Bergmannstraße 28/29 – wieder eine Absage! Manfred Gottert: „Unsere Idee wird vom Bezirk regelrecht torpediert.“ Bildungsstadträtin Monika Herrmann (Grüne) fürchtet, dass eine Privatschule zur weiteren sozialen „Entmischung“ beitragen würde.

  23. #27 dergeistderstetsverneint (06. Mai 2010 23:19)

    Ehrlich gesagt finde ich die Argmentation unsinnig.

    Ist überhaupt nicht unsinnig. Es geht um die Glaubwürdigkeit. Wenn man die Gesamtschule für die richtige hält, wieso dann die eigenen Kinder auf eine „bessere“ schicken.

  24. @#8 pruzzen
    Ich halte das Schulsystem von Finnland auch nicht für schlecht aber eine Umstellung dauert Zeit ( gerade die mäßig ausgebildeten Mathematiklehrer auf den Haupt- und Realschulen verwandeln sich ja nicht über Nacht in Spitzenkräfte.) Hinzu kommen geänderte Anforderungen an den Lehrkörper. Ganz abgesehen davon das aus solchen Projekten wen sie fertig ausdiskutiert sind ein fürchterlicher Kompromissmurks wie die Hessischen Gesamtschulen heraus kommt

  25. Wer im Osten aufgewachsen ist, weiss, dass auch dort prinzipiell ein 3-gliedriges Schulsystem existierte, obwohl nie so erwähnt!
    Es wurde aber praktiziert!
    Lernschwache Schüler konnten ab der 8. Klasse abgehen, die Anderen machten ihre 10. Klasse POS (Realschule), sehr lernstarke Schüler gingen auf die sogenannte EOS (Erweiterte Oberschule= Abitur). Dass dieses Schulsystem durchaus konkurrenzfähig war und ist, zeigt mir als Menschen, der viel mit jungen Leuten zu tun hat, der Wissenstand vieler Abiturienten hier im Westen, in dem ich seit 12 Jahren lebe.
    Orthographie, Grammatik, Mathematik, Allgemeinwissen oft unter Niveau!
    Meinen Sohn, der gerade sein sehr gutes Abi hinlegt (bester Schüler seiner Klasse), kann ich mit meinem Wissen immer noch tatkräftig unterstützen, ich bin 46 Jahre.

    Er sagte, was sich dort alles auf dem Abi tummelt, ist oft zu faul zum Lernen und hat dort eigentlich nichts verloren! Prognose = Nicht bestanden!
    Durchschnitt grösstenteils Note 4 bis 5, aber Hauptsache Abi, weil die Eltern das so wollen! Die haben eine Rethorik wie ein Kleinkind, man weiss nicht mal, wie viele Einwohner Deutschland hat (ein „Genie“ dort meinte, ca. 22 Millionen), von naturwissenschaftlichen Grundvoraussetzungen ganz zu schweigen, was wollen die da eigentlich?

    „Wir“ im Osten hatten Geschichte, Physik, Erdkunde seit der 5. Klasse mit immer grösseren Steigerungen, lernten die gesamte Welt kennen, Hauptstädte, Wirtschaft, Flüsse, lernten die Winkelgesetze, Satz des Phytagoras, angewandte Mathematik, hatten praktisches Arbeiten ab der 8. Klasse (ESP) in Betrieben, mit Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung wie Sägen, Feilen, Bohren, Gewinde schneiden, berechnen, ja teilweise sogar schweissen, etc………., was mir heute bei meinen „Westkollegen“ immer noch grösste Anerkennung einbringt.
    Ich hatte im Westen Prüflinge auf dem Kfz-Meisterlehrgang, die konnten nicht mal GAGA HHAG für die Berechnung von Kolbenwegen anwenden, ein absolut schlechtes Allgemeinwissen mitbrachten, Kfz-Elektrik und die Verständnis des Ohmsches Gesetzes im Gleichstromkreis = 0, einfachste Berechnungen diesbezüglich Fehlanzeige, da braucht sich das Bildungssystem einer DDR, das Finnland, führend in der PISA-Studie weitgehend so übernommen hat, in keinster Weise zu verstecken!

    Was ich hier gelernt habe ist, dass oft viel Schaum erzeugt wird, aber trotzdem weniger Volumen!

    Allerdings verachte ich Politiker, die ihre Kinder nicht mit dem gemeinen „Pöbel“ und dem von ihnen gemachten Bildungssystem schulen lassen, sondern lieber gleich o.g. Elitebildungseinrichtungen bevorzugen!

  26. Meine Güte, wenn ich das lese, was den Menschen wahrscheinlich in NRW bevorsteht, bin ich wieder froh, daß ich in Bayern wohne. Aber man darf ja nie vergessen, die Bevölkerung bekommt die Regegierung, die sie verdient, bzw. die sie wählt. Trotzdem ist es mir vollkommen unverständlich, daß die Mehrheit in NRW schon wieder das rot-grüne Chaos von früher vergessen hat.

  27. #30 Eurabier (06. Mai 2010 23:22)

    Bildungsstadträtin Monika Herrmann (Grüne) fürchtet, dass eine Privatschule zur weiteren sozialen „Entmischung“ beitragen würde.

    Das kann doch nur ein Witz von einer Kinderlosen sein!

    Wenn gleichzeitig:

    „Sogar der Direktor unserer Schule hat mich gewarnt. 95 Prozent der Schüler dort haben einen Migrationshintergrund, drei Viertel von ihnen stammen aus bildungsfernen Familien.“

    Was hat das noch mit „Mischung zu tun?

    Im Gegenteil, das ist gewollte Rolltreppe abwärts! Und warum?

    Dumm wählt SPD und richtig doof noch weiter links!

    Bleibt die Frage offen, ob die CDU sich nach links bewegt weil…

    Political Correctness 1/3
    http://tinyurl.com/2dw8wmj

  28. Ja, ja, so sind sie, die Sozialisten: Wasser predigen und Wein saufen. Egal, ob es die sowjetische Nomenklatura war, die DDR mit ihren Wandlitzern und Erich H. mit seinem fernbeheizten Jagdhaus in der Schorfheide war oder z. Zt. die nordkoreanische Missgeburt Kim Yong Il ist, nur um ein paar zu nennen. Heute sind so Leute wie der DGB-Sozialist Sommer (brutto 151.000 EUR) oder der grüne Chefideologe von ver.di, Bsirske (brutto 180.000), die außer ihrem Funktionärsdasein noch nie etwas gerissen haben, die Einpeitscher der tumben Massen. Von solchen kommunistischen Politkriminellen wie Ströbele oder Joschka mal ganz zu schweigen. Warum ist so etwas möglich? Weil diese Bande genug Mitläufer und Unterstützer hat und wir alle das mehr oder weniger klaglos hinnehmen. Das Volk lernt einfach nichts dazu. Und das wissen die.

  29. Bei uns wurden politische Plakate der CDU angebracht mit dem Slogan. „Vorsicht NRW, Rot-Rot-Grün droht“.

    Muss wieder das geringere Übel gewählt werden?

  30. #33 fortune_teller (06. Mai 2010 23:24)

    Ist überhaupt nicht unsinnig. Es geht um die Glaubwürdigkeit. Wenn man die Gesamtschule für die richtige hält, wieso dann die eigenen Kinder auf eine “bessere” schicken.

    Moment. Erst mal wollen die Grünen, so wie ich das verstanden habe, ein zweigliedriges System, d.h. Gymnasium und ein Konglomerat Real/Hauptschule. Und dann soll die Gesamtschule auch „aufgerüstet“ werden, mit spezieller Begabtenförderung, d.h. es ist dann nicht dasselbe wie die heutige Gesamtschule. Und dann musst du fairerweise auch fragen ob de betreffenden Politiker überhaupt eine Gesamtschule in Wohnortnähe haben. Ansonsten volle Zustimmung zu #37 Zenta (06. Mai 2010 23:27), im Osten wurde in den 10 Jahren „Gesamtschule“ plus (wer konnte) 2 Jahren „Gymnasium“ durchaus ordentlich gelehrt und gelernt.

  31. #37 Zenta (06. Mai 2010 23:27)

    Hier im Westen reformieren wir seit 40 Jahren unser Bildungssystem (bis 1970 hatten die Abiturienten auch hier all das Wissen und die Fähigkeiten, die Sie aufzählen -bis auf die praktischen Dinge, die wurden nicht gelehrt) und die einzige Schlussfolgerung, die man heute ziehen kann, ist die, daß die Kinder

    – nicht lesen
    – nicht schreiben
    – nicht rechnen

    können und von der Welt NICHTS wissen.

    Dafür können sie endlos labern und reden, ohne was zu sagen („schwätze“ sagt man bei uns) und haben einen stark entwickelten Daumen zum SMSen.

    FINIS GERMANIAE !

  32. #39 Wir tun was

    Die Wähler haben z.Zt. eigentlich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera!

    Wenn z.B. viele Jahre zwischendurch die Pest grassierte, denken viele, naja, die Cholera ist doch eigentlich harmloser.

    Auch ich als Stamm-CDU-Wähler habe angesichts der politischen Entscheidungen meiner gewählten Politiker immer öfters Loyalitätskonflikte, gerade im Hinblick der Zugeständnisse unserer Volksvertreter an die rassistich-faschistoide Ideologie „Islam“!

  33. Ja, Frau Kraft, wir haben inzwischen verstanden, daß Sie es mit den Ihrigen krampfhaft versuchen, die Zwangseinheitsschule nicht mehr als das zu benennen, was sie ist, sondern der Sprachgemeinschaft statt dessen den Euphemismus »längeres gemeinsames Lernen« aufzwängen wollen. Aber die Berliner Mauer hieß in der Sprache der Roten schließlich auch »antifaschistischer Schutzwall«. Uns ist diese Vorgehensweise von links somit wohlvertraut.

    Von der Einführung der Zwangseinheitsschule versprechen Sie sich, etwas anderes möchte ich Ihnen nicht unterstellen, offensichtlich Verbesserungen für die Mehrheit der Schüler. Nun, Frau Kraft, wie erklären Sie sich dann, daß die südlichen Bundesländer, wo aus gutem Grund eisern am bewährten dreigliedrigen Schulsystem festgehalten wird, die Resultate am besten sind?

    Tatsache ist, daß innerhalb Deutschlands diejenigen Bundesländer die schlechtesten PISA-Ergebnisse vorzuweisen hatten,
    • die jahrelang SPD-regiert waren oder sind und
    • in denen das dreigliedrige Schulsystem aufgeweicht worden ist.

    Falls Sie jedoch der Meinung sein sollten, daß die schlechten Bildungserfolge der SPD-Länder nicht am Schulsystem liegen, dann sei folgende Frage gestattet: Woran liegt es dann? Daß SPD-Regierungen zu schlechter Bildung führen oder daß Bildungsresistente eher SPD, Grüne und Dunkelrote wählen als andere Parteien?

    Daß sogar Ausländerkinder in Bayern besser abgeschnitten haben als deutsche Kinder in Brandenburg, sollte einem Befürworter der Bildungspolitik von Rot-Grün-Dunkelrot zu denken geben …

    Und daß man schon in den 80ern in Bayern spottete: »Und kannst du nicht das Abc, mach Abitur in NRW!«, kam nicht von ungefähr.

    Des weiteren wurden im internationalen Vergleich nicht nur die vordersten, sondern auch die letzten Plätze bei PISA von Staaten mit Gesamtschulsystem belegt. Daran kann es also nicht liegen.

    Zum Mythos Finnland hat der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), Josef Kraus, in seinen drei Büchern zum Thema Bildung eigentlich alles Nötige gesagt. Es handelt sich bei den finnischen Ergebnissen um in jeder Hinsicht mit Deutschland absolut unvergleichbare Daten.

    Hätten wir eine so homogene (und quasi von islamischen Migranten freie) Gesellschaft wie Finnland, bestünde in der Tat die Möglichkeit, daß man auch mit einem Gesamtschulsystem nicht allzuviel kaputtmachen kann.

    Leider ist zu befürchten, sehr geehrte Frau Kraft, daß das Anstreben einer ebensolchen Gesellschaft nicht das Ziel einer von Ihnen geführten Landesregierung sein wird. Und daher verschonen Sie uns bitte auch mit der Zwangseinheitsschule.

    Sie kennen doch die rot-grüne Traumkarriere:

    • mit 26 Billigabitur in Nordrhein-Westfalen,
    • danach Studienabbruch nach 42 Semestern Soziologie an der Gesamthochschule Wuppertal
    • und anschließend Frauenbeauftrager der Stadt Dortmund …

    Inzwischen vermute ich, daß Sie die Wahl gewinnen werden, weil Herr Rüttgers und die Dhimmipartei FDP für viele nicht mehr wählbar ist. Ich wünsche Ihnen trotz alledem beim Schulkrieg gegen die eigene Bevölkerung, wie er derzeit in Hamburg stattfindet und der jetzt im Nordrhein-Westfalen bevorsteht, viel Spaß, aber wenig Erfolg.

  34. #43 dergeistderstetsverneint (06. Mai 2010 23:43)

    Die Entstehung der hochsubventionierten Gesamtschule ging vor allem auf Kosten der Hauptschulen, aber auch Gymnasien und Realschulen, denen die Gelder gekürzt wurden!

    Hier ist ein Beispiel für ändere erstmal nix, führe etwas dazu, verteile die Gelder unauffällig nach deiner Gesinnung und siehe da, du erhältst die gewünschten Ergebnisse und alle müssen die Recht geben!

  35. Nachtrag zu #44 Alkibiades (06. Mai 2010 23:46)

    Daß unsere Kinder heutzutage nichts mehr von der Welt wissen, haben sie übrigens gemein mit den kleinen Amerikanern.
    Ich habe Ende der 80-er Jahre in den USA gelebt und war immer wieder sprachlos über der Ahnungslosigkeit der Jugend dort von der Welt. Das Auffinden von Deutschland oder Ägypten im Atlas oder auf dem Globus z.B. war eine gewaltig intellektuelle Leistung.

  36. @#44 Alkibiades

    Das glaube ich Dir uneingeschränkt!
    Wie hätte sonst der Westen solche Erfolge erringen können?
    Denn ältere Jahrgänge hierzulande berichten mir das Selbe, wie alles allmählich den Bach runter geht! Auch die haben das alles mal anders gelernt und haben nach wie vor eine gesunde Einstellung zu Bildung, Arbeit und Fleiss!
    Das Problem, dass wir alle z.Zt. haben, ist die Null-Bock-Generation, gezüchtet von Alt-68’ern-Zombies und RAF-Gesinnungsgenossen, a la Ströbele, die heute leider politisch zu viel Einfluss besitzen und sich aufführen, als wollten sie sich für ihre vergangene Schmach an uns rächen!

  37. Muss noch mal auf #30 Eurabier (06. Mai 2010 23:22) eingehen.

    „Sogar der Direktor unserer Schule hat mich gewarnt. 95 Prozent der Schüler dort haben einen Migrationshintergrund, drei Viertel von ihnen stammen aus bildungsfernen Familien.“

    Die alten „PI-Hasen“ und natürlich „Innen“ kennen es:
    Rassismus an Deutschen Schulen 1/2
    http://tinyurl.com/2u954ty

  38. Der absolute Kracher ist natürlich, dass die Berlin-SED unter Carola Bluhm jetzt Migranten bei Berufseinstellungen im öffentlichen Dienst bevorzugen will, PI berichtete:
    Korruption und Vetternwirtschaft garantiert.

    Dieses Land wird von Verrückten gelenkt!

    Interessant war auch die Umfrage diesbezüglich, die eine SED-Funktionärin natürlich kalt lassen, über 90% der natürlich normalen Bürger unseres Landes waren nämlich dafür, dass letztendlich nur die Qualifikation entscheidend sein sollte, entgegen der Auffassung dieser Geistesgestörten!

    Habe gerade keinen Link, aber der war noch bis gestern bei der SED-Zensur-Medienplattform Welt-Onine greifbar.
    Versucht Euer Glück…

  39. Hier sucht die Berliner Polizei drei „südländische“ Jungen, die eine alte Frau beraubt und getreten haben; an den Folgen ist das Opfer jetzt gestorben:

    Eingabe: 06.05.2010 – 15:15 Uhr
    Fahndung nach Handtaschenräubern – Opfer verstarb im Krankenhaus – Zeugen gesucht – Belohnung ausgesetzt
    Mitte

    Raubopfer Elfriede M.
    (zur größeren Ansicht auf das Bild klicken)Gemeinsame Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Berlin

    # 1282
    (PM # 0249 vom 2. Februar 2010)

    Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Ermittlung dreier Jugendlicher, die Anfang Dezember 2009 einer 84-Jährigen in Moabit die Handtasche geraubt hatten. Die Frau verstarb Anfang Januar im Krankenhaus.

    Drei Jugendliche entrissen der Rentnerin Elfriede M. am Mittwoch, 2. Dezember 2009, gegen 16 Uhr 45, in der Havelberger Straße ihre mitgeführte Stofftasche. Die Frau fiel zu Boden, die Täter entkamen unerkannt. Aufgrund der durch den Sturz erlittenen Verletzungen kam die betagte Dame zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Dort verstarb sie im Januar dieses Jahres.

    Zur Tatzeit trug die 84-Jährige einen cremefarbenen Rollkragenpullover, einen gleichfarbigen knielangen Mantel, eine schwarze Stoffhose und hochhackige weiße Stiefeletten. Bei der Stofftasche handelte es sich um eine braun-beige karierte Tragetasche.

    Bei den drei Räubern handelt es sich den Ermittlungen zufolge um südländische Jungen im Alter von elf bis dreizehn Jahren. Sie waren 1 Meter 50 bis 1 Meter 60 groß, hatten kurze dunkle Haare und waren zur Tatzeit dunkel gekleidet.

    Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, durch die die Täter überführt werden können, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung bis zu

    5.000 Euro (fünftausend)
    ausgesetzt.

    Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung der Belohnung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschuss des Rechtsweges statt.

    Die Polizei fragt:
    Wer kennt die Täter?
    Wer kann Angaben zu ihrer Identität machen?
    Wer hat die Tat beobachtet?

    Hinweise nehmen die Kriminalpolizei der Direktion 3 in der Perleberger Straße 61A in Moabit unter den Telefonnummern (030) 4664 – 373 100 und (030) 4664 – 371 100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

  40. Bildungsstadträtin Monika Herrmann (Grüne) fürchtet, dass eine Privatschule zur weiteren sozialen „Entmischung“ beitragen würde.

    Na ja, Eddi der Steuber hatte da schon mal die direkten Worte benutzt.

    13. Okt. 2000 … und eine Äußerung des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, der offen vor einer „Verrassung“ der Deutschen gewarnt habe. …

    kommt das alles nicht auf das selbe raus ?

    Nix da Privatschulen, das ist Apartheit auweia Jungborn
    __________________________________________
    Die Deutschen auf dem Seziertisch der Linken,
    Was Frankenstein nur mit uns vor hat ?

  41. Alles Heuchler bei der linksliberalen Elite. Für die normalen Leute fordern sie Gesamtschulen und Gleichmacherei, im Ausländerrecht tun sie alles dafür, um mehr Migrantenkinder in unserem Land unterzubringen, aber ihre eigenen Kinder kommen auf Gymnasien, gerne auch private Eliteschulen.

    Wasser predigen, Wein trinken. Das ist Rot-Rot-Grün.

  42. Wie lautete angeblich der Abispruch einer Wuppertaler Gesamtschule vor einigen Jahren: „Nichts gerafft und doch geschafft!“
    Seit Jahren beklagen sich Industrie- und Handelskammern in NRW immer wieder darüber, dass ihre Betriebe neue Azubis erst einmal in Deutsch und Mathe nachschulen müssen. Das wundert nicht, können doch viele Schulabgänger noch nicht mal geradeaus schreiben. Dazu passend: Als ich einmal in einem Vortrag den Äquatorumfang mit etwa 40.000 km erwähnte, reagierte eine junge Grundschullehrerin erstaunt „ach ja?“. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

  43. #13 Jens T.T (06. Mai 2010 23:06)
    Ich bin sehr pessimistisch für NRW. 2005 habe ich als (bis dahin) Stammwähler CDU gewählt und war froh, dass nach 40 Jahren die SPD-Herrschaft am Ende war.
    Rüttgers hat das ganze aber gründlich vergeigt. Neben seinen persönlichen Unzulänglichkeiten (ihm wird krankhaftes Mißtrauen nachgesagt, und daher schlechte Mitarbeiterauswahl, z. B. Hendrik Wüst) sind auch Leute wie Laschet ein Grund für die wahrscheinliche Niederlage.
    Wie man am Sonntag sehen wird, wählt keiner Rüttgers, weil er sich selbst zum „Arbeiterführer“ ernannt hat. Aber mit Sicherheit werden ziemlich viele CDU-nahe Bürger der Wahl fernbleiben oder was anderes wählen, weil Leute wie Laschet überall ihre Ideologie verbreiten konnten.
    Vielleicht hätte rein kosmetisch jemand wie Bosbach genügt, um so eine Desaster zu verhindern. Aber mit Rüttgers UND Laschet ist das Debakel perfekt.
    Meine Prognose:
    CDU 35,5
    SPD 38,0
    Grüne 10,5
    FDP 7,5
    Linke 5,5
    Sonst 3,0

  44. #56 Pro_D (07. Mai 2010 00:25) Wie lautete angeblich der Abispruch einer Wuppertaler Gesamtschule vor einigen Jahren: “Nichts gerafft und doch geschafft!”
    Seit Jahren beklagen sich Industrie- und Handelskammern in NRW immer wieder darüber, dass ihre Betriebe neue Azubis erst einmal in Deutsch und Mathe nachschulen müssen. Das wundert nicht, können doch viele Schulabgänger noch nicht mal geradeaus schreiben. Dazu passend: Als ich einmal in einem Vortrag den Äquatorumfang mit etwa 40.000 km erwähnte, reagierte eine junge Grundschullehrerin erstaunt “ach ja?”. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

    @

    Äquatorumfang 40000 km kann ja nicht sein, werden die sagen…..weiß genau das papa immer sagte…..wir fahren im Ford Transit 3000km und dann,

    so ich rechne hoch ….muß umfang bissl mehr wie 9000 sein.

    !!!!

    Gruß

    Groß wird gelogen im Westen, Weltkugel kleiner…sagt Papa so…..und der hatt mit Allah oft Zwiegespräch, also er recht,ich schreibe habe gelernt in Realschule …also wirklich da….!!!!wohl richtig sein ….!!!

    Gruß

  45. #56 Pro_D

    Meine Tochter kam dereinst enttäuscht aus der Schule, statt einer 1 in Physik hatte sie nur eine 2 bekommen.
    Schaltbild Türklingel, alles richtig.
    Aber nun der gravierende Fehler: Sie schrie im Lösungssatz: „Man drückt den Knopf und es macht „Kling“!
    Worauf der langhaarige Hippie-Lehrer, a la Bob Marley, der mit den Pflanzenfasern-Rastazöpfen, hinzugefügte, „Nein, es klingelt“.
    Ich sagte dieser wandelnden Pustel, auch ein Gong hat so ein Schaltbild, es macht allerdings „Gong“ und wir sind hier in Physik und nicht in Philosophie.
    Diesen „Gong“ hätte ich diesem verlausten Pickelhering natürlich gerne ins Gesicht geschrieben, aber ich bin tierlieb.

    Was für ein Idiot!
    Dafür schrieb ihre Deutsch-Lehrerin, eine kleine, Öko-Nahrungsaufnehmerin, aber trotzdem fett, Stifel so, ohne ie.
    Und die Mathelehrein, Frau Hungershausen, genannt „Hungerhaken“, wegen ihres äusseren Erscheinungsbildes, kann ohne ihr Lösungsbuch absolut nichts und ist zu doof und bequem, andere Werte einzusetzen! Tun das die Schüler in durchgerechneter Eigeninitiative, kommt sie regelmässig aus dem Konzept, was ihr allgemeinen Spott einbringt.

    Und sowas schimpft sich Leher!

  46. Wie schön dass ich heut endlich einmal frei hab, ich muss nicht rasen, wie wie ein wilder Stier, ich träum so in Gedanken, ganz allein und ohne Schranken und wünscht das schöne Mädchen wär bei mir, ratam, ratam, radatadram

  47. Wie schön dass ich heut endlich einmal frei hab, ich muss nicht rasen, wie ein wilder Stier, ich träum so in Gedanken, ganz allein und ohne Schranken und wünscht das schöne Mädchen wär bei mir, ratam, ratam, radatadram

  48. #58 Indianer Jones (07. Mai 2010 00:44)
    Ein paar Gymnasien werden auch bei einer rot-grünen Regierung noch lange erhalten bleiben, und zwar einigermaßen verteilt über das Land; schließlich wollen die linken MdLs ihre Kinder (so vorhanden) auf die „höhere Bildung“ nicht verzichten, ganz abgesehen von ethnische Gründen….

  49. Korr.: schließlich wollen die linken MdLs nicht auf die „höhere Bildung“ ihrer Kinder (so vorhanden) verzichten….

  50. #59 Zenta
    Das, was heute bereits in der Grundschule vor allem zählt, ist ’soziale Kompetenz‘. Soll heißen: Linke Grundeinstellung, öko und bio, gegen Kernenergie und Kohle, für Dritte-Weltläden, Fair Tade, Kinderarmut oder Kinderarbeit, Nazis raus usw. usw.
    Strom? Kommt doch aus der Steckdose! Wüste Gobi? Gib‘ dich nicht mit solchen Klassenkameradinnen ab! Rot-grüne Bildung – that rocks…

  51. @57 johannwi
    unter #17 habe ich schon geäußert, dass das einzige Ziel der CDU sein kann, stärkste Fraktion zu sein, ohne Aussicht auf eine andere Regierungsbeteiligung als die große Koalition.
    Aber ein links-grünes Bündnis gemäß deiner Prognose erscheint mir zum Glück auch wieder nicht realistisch. Die Koalitionsfindung wird für sie problematisch und bei CDU/SPD bleibt der Bundesrat CDU-dominant. Trotzdem wähle ich nicht Arbeiterführer Rüttgers.

  52. #40 WahrerSozialDemokrat (06. Mai 2010 23:36)
    Dumm wählt SPD und richtig doof noch weiter links!
    ————————–
    DAS sollte PRO-NRW als Wahl-Slogan nehmen! 😆 Genial!

  53. Solange alle Christen mit Kindern aus Stadtteilen mit hauptsächlich muslimischer Bevölkerung und vielen muslimischen Kindern wegziehen(müssen), und dieses in allen deutschen Grossstädten ,stellt sich die Frage nicht nach dem Schulsystem ….im Gegenteil Frau Kraft ,Ursache nicht erkannt oder besser verschwiegen -machen sie etwas anderes
    zb. Fingernagelstudio oder ähnliches …

  54. #67 Georg Rimpler 1683 (07. Mai 2010 01:44)
    meine „Prognose“ (eher gefühlte Stimmung) läßt alles mögliche zu, z. B. auch eine „große“ Koalition unter Hannelore Kraft. Das wäre dann natürlich nicht mehr mit einem Vize Rüttgers, sondern sicher mit Laschet.
    Katastrophal in jedem Fall für „Uns in NRW“.
    Andererseits hätte diese Horror-Konstellation einen Vorteil: Viele CDU-nahe Bürger (Tradition, Sachverstand etc…) hätten keinen einzigen Grund mehr, dieser Partei irgendwie nahezustehen…..
    Das wäre dann eine echte Chance für etwas Neues.

  55. #37 Zenta
    “Wir” im Osten hatten Geschichte, Physik, Erdkunde seit der 5. Klasse mit immer grösseren Steigerungen, lernten die gesamte Welt kennen, Hauptstädte, Wirtschaft, Flüsse, lernten die Winkelgesetze, Satz des Phytagoras, angewandte Mathematik,

    ————————
    Nee, echt, is nich wahr, boaah ey, oder? 😮 Die WELT habt Ihr kennen gelernt, und wir dämlichen Wessies nich, das is gemein, sooo gemein!!!

    hatten praktisches Arbeiten ab der 8. Klasse (ESP) in Betrieben, mit Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung wie Sägen, Feilen, Bohren, Gewinde schneiden, berechnen, ja teilweise sogar schweissen, etc………., was mir heute bei meinen “Westkollegen” immer noch grösste Anerkennung einbringt.

    OK, praktisches Arbeiten hatten wir nur bedingt. Nach Interessenlage. Aber Praktisches konnte ich mir von meinen Eltern holen.

    Ich hatte im Westen Prüflinge auf dem Kfz-Meisterlehrgang, die konnten nicht mal GAGA HHAG für die Berechnung von Kolbenwegen anwenden, ein absolut schlechtes Allgemeinwissen mitbrachten, Kfz-Elektrik und die Verständnis des Ohmsches Gesetzes im Gleichstromkreis = 0, einfachste Berechnungen diesbezüglich Fehlanzeige,

    Frechheit! Die hättst Du gleich beim Amt melden sollen, dass die nicht alles können, was Du wolltest. Dann wären sie vielleicht weggeschafft worden, für immer. :rolleyes:

    da braucht sich das Bildungssystem einer DDR, das Finnland, führend in der PISA-Studie weitgehend so übernommen hat, in keinster Weise zu verstecken!

    Oh ja, alles klar. 😆 IHR im Osten wart ja alle Akademiker und sowieso sind Kommunisten und Linke viel viel schlauer als die doofen Wessies, frag nur mal Lafontaine, Gysi und die Roth.

    Was ich hier gelernt habe ist, dass oft viel Schaum erzeugt wird, aber trotzdem weniger Volumen!

    Genau. Das machen wir, weil wir so blöd sind und die Kommies so schlau. Darum haben die auch mehr Nobel-Preise und mehr Olympia-Siege als wir.
    :rolleyes:

    Möchtest Du uns jetzt auch noch erzählen, dass die Technik von VW eigentlich in Leipzig oder wo das war, „entwickelt“ wurde und eigentlich nur geklaut wurde vom pösen Westen?

  56. Oh ja, in der DDR war doch vieles besser. Auch das Schulsystem, obwohl sie doch ein „dreigliedriges“ hatten.
    Mann, bin ich das leid, diese Scheiße zu hören…

    Ich wäre dafür, ein Schulsystem wie in USA einzuführen. Das dürfte den Ossie-Nostalgikern hier eigentlich entgegen kommen…
    da es Praktika vorsieht und für alle Schüler eine Schulpflicht bis zum 10. Jahr, die meisten aber machen 12 Jahre voll um studieren zu können.
    Ich glaub, die meisten Nobel-Preise haben die Amis im Sektor Medizin, also Russen und Ex-Kommie-Länder hinken da sehr hinterher.
    Auch sind die Kommie-Länder nicht bekannt dafür, dass sie tolle Autos gebaut hätten… huch… ich vergaß…. die Technik für VW wurde ja von der DDR entwickelt, die haben wir nur geklaut.

  57. #37 Zenta (06. Mai 2010 23:27)

    Wer im Osten aufgewachsen ist, weiss, dass auch dort prinzipiell ein 3-gliedriges Schulsystem existierte, obwohl nie so erwähnt!
    Es wurde aber praktiziert!
    Lernschwache Schüler konnten ab der 8. Klasse abgehen, die Anderen machten ihre 10. Klasse POS (Realschule), sehr lernstarke Schüler gingen auf die sogenannte EOS (Erweiterte Oberschule= Abitur).
    ————————————
    Dann scheint doch die dreigliedrige Aufteilung irgendwie nen Sinn gehabt zu haben…
    Wenn das auch im Osten so praktiziert wurde. Wir müssen ja immer schauen, wie das der Osten gemacht hat. Schließlich sind die schlauer und gebildeter als wir.
    Ihren Bodensatz (das sind wohl all diejenigen, die ab der 8. Klasse abgingen (nach oder vor Beendigung derselben)… Ummm… würd wahrscheinlich auch nichts ändern…
    Da sind die sehr empfindlich, wenn wir (also Wessies), diesem Bodensatz zu viel Aufmerksamkeit widmen. Z.B. im Proll-Fernsehen kommen die sehr oft vor.
    Da wurde schon mal so ner Ossie-Proll-Familie das Haus mit Eiern und Schlimmerem beworfen, die Familie bedroht und was noch alles… nur weil sie es gewagt hatten, im Fernsehen zu sein.
    Das mögen die nicht, wenn wir den Bodensatz des Kommunismus sehen (also all diejenigen, die vor oder nach der 8. Klasse abgingen).
    Weil das die echt beklopptesten Assis sind, die ich (oder vielleicht die ganze Welt) je gesehen hab.
    Fett, dämlich, hocken dröge vorm TV und schreien nach dem Amt und der Regierung. Die könnten auf der Landkarte nicht auf ihren Heimatort zeigen.
    Tja, das ist natürlich ganz und gar nicht das Bild, in welches die Ossies und Kommunisten uns einen Einblick geben wollen. Lieber verbreiten sie die Mär vom „gebildeten“ und dem Westen haushoch überlegenen Ossie (=Kommunismus), dem der pöse Westen alles nur geklaut hat.
    Technik für VW? – Erfunden von Ossies, nur geklaut vom Westen. (Da fragt man sich, warum sie dann nicht massenhaft VWs bauten statt Trabbis… achso, wir hatten alle Schaltpläne geklaut…)
    Wir haben Mio. von solchen vor oder nach der 8. Klasse abgegangenen Ossies (schaut Euch mal die Spiegel TV-Reportage an über Berlin.Marzahn). Ich war so erschrocken über diese Leute, aber es ist Wirklichkeit. Das ist real. Wir haben diese Leute an der Backe. Darum HartzIV. Die sind zu blöd zum Schei****. Darum wählen sie SPD oder DieLinke. Ist so. 🙁

  58. #37 Zenta
    “Wir” im Osten hatten Geschichte, Physik, Erdkunde seit der 5. Klasse mit immer grösseren Steigerungen,
    ———————–
    Nur diese Fächer, oder auch andere?
    Also ich erinnere mich vage, dass mein Stundenplan noch sehr viele andere Fächer vorsah, als die von Dir genannten.

  59. „#1 WahrerSozialDemokrat (06. Mai 2010 22:44)
    Marc-Uwe Kling – Wer hat uns verraten?
    http://tinyurl.com/3y8htmx

    Kannte das Video auch schon. Ist ja öfters bei youtube hochgeladen. Das eine hat über 220000 views. Wenn man dort Kommentare schreibt, werden sie wahrscheinlich von mehr Leuten gelesen.
    Diesen Sänger und sein Liedchen finde ich naja, das beste sind eindeutig die Gesichter der Anwesenden. LOL! Die sind ganz betroffen und ein wenig empört… „nein, wie meint er das denn jetzt? Darf der das? Kabarett ist doch sonst immer gegen CDU? *kopfschüttel*“. Merkt man gleich, dass das Publikum mehrheitlich Rot ist. Die, die sich freuen, sind wahrscheinlich Grün… LOL!!!

  60. #37 Zenta (06. Mai 2010 23:27)

    „… hatten praktisches Arbeiten ab der 8. Klasse (ESP) in Betrieben, mit Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung wie Sägen, Feilen, Bohren, Gewinde schneiden, berechnen, ja teilweise sogar schweissen, etc …“

    das ist sehr interessant. könntest du mir das etwas detaillierter darlegen, wie in der DDR theoretische und praktische ausbildung miteinander verknüpft waren.

    ich bin nämlich immer wieder mit meinem vater am diskutieren, weil ich (gymnasium) die praktischen Arbeiten vermisst habe, da dort den schülern nur theorie vorgekaut wird.

    mein vater dagegen (elektriker) hat in seinem damaligen ausbildungsbetrieb die Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung durchexerziert. er hat dagegen die theorie vermisst.

    so ganz glücklich bin ich nämlich mit dem 3-teiligen schulsystem in D nicht. die trennung der kinder in weisskittel und blaumann mit bereits 10 jahren schmeckt mir überhaupt nicht.

    ich wäre dir dankbar, wenn du mir weitere infos dazu aus deiner schulzeit geben könntest.

  61. Ich war nach der Grundschule nur noch auf einem Gymnasium. Das habe ich damals mit 10 (laut Aussage meiner Mutter) schon selber ganz bewusst entschieden, würde es immer wieder so machen und kann das auch nur jedem empfehlen. Die einzige Gesamtschule der Stadt hatte den schlechtesten Ruf. Es war allgemein bekannt, dass das Niveau viel niedriger ist als auf den Gymnasien. Wer also auf einem der Gymnasien Probleme hatte, konnte beruhigt zur Gesamtschule wechseln und sicher sein, dass er sofort zu den Klassenbesten gehören würde. Ich bin noch keine 30, aber dennoch gab es keinen einzigen der bekannten Problem-Migranten in der ganzen Stufe. In meiner Klasse waren nur ein Neuseeländer, ein Russe und ein Rumäne. Generell -mit ein paar Ausnahmen- die typische Mischung aus Beamten-, Ärzte-, Professoren- und Unternehmerkindern. Die einzig akzeptierte öffentliche Meinung war links. Nicht dass ich mit 15 besonders politisch gewesen wäre, aber das hat mich damals schon immer gestört, weil es nicht nur verlogen war, sondern mir auch sehr früh deren Intoleranz auffiel. Selber finden sie sich natürlich extrem tolerant, im Gegensatz zu den bösen und dummen Bürgerlichen, allerdings hört es auch dann schon auf, wenn sich jemand nicht ganz offensichtlich selbst als links zu erkennen gibt und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Naja, das nur nebenbei, zurück zum Schulsystem: Die Schüler aus Real-, Haupt- und Gesamtschule konnte ich auch manchmal beobachten… ich kann mir nicht vorstellen wie gemeinsamer Unterricht mit Hauptschülern, die zu sehr großen Teilen aus männlichen Moslems bestehen, funktionieren hätte sollen. Ich weiß, dass das in Gesamtschulen nicht die Hauptfächer betrifft, aber allein die Konfrontation mit diesen Personen würde ich um jeden Preis vermeiden wollen. Jeder mit gesundem Menschenverstand muss wissen, dass das nicht gut sein KANN. Diese Meinung teile ich übrigens mit allen Bekannten, die ebenfalls auf einem Gymnasium waren. Keiner würde seine Kinder auf eine Gesamtschule schicken. Auch wenn manche das ungerne zugeben; vor allem in der Öffentlichkeit. Wäre schließlich nicht PC….

  62. Wobei man fairerweise erwähnen müßte, daß die beruflichen Chancen für Hauptschüler viel schlechter sind als für Gymnasiasten.
    Also bliebe auch einem Politiker nichts anderes übrig, als seine (begabten) Kinder auf’s Gymnasium zu schicken, egal ob die Trennung ab dem fünften oder neunten Schuljahr erfolgt.

  63. #37 Zenta
    Ganz so positiv sehe ich als OSSI das Bildungssystem der DDR allerdings nicht. Die EOS durften nur die besuchen, die total angepasst waren – wer nicht bei den Pionieren und in der FDJ war, sich deutlich als Christ bekannte, ehrlich seine Meinung äußerte, hatte wenig Chancen …
    Aus meinen Erfahrungen mit dem gemeinsamen Lernen bis zur 10. Klasse (POS) kann ich berichten, dass die guten Schüler aufgrund der Disziplinlosigkeit eines großen Teiles lernunwilliger Schüler auf Mittelmaß heruntergedrückt wurden.

  64. Das DDR-Schulsystem war wirklich besser. Aber es war nur besser, weil es Beziehungsorientiert funktioniert hat. Die Politik muss man allerdings außen vor lassen. Das Deutsche Schulsystem an sich ist krank. Es geht nicht um Einheitsschule oder 3gliedrige Schule, sondern um „beziehungsorientiert“ oder den anderen orientierungslosen Müll für unsere Kinder. Die Privatschulen leiden an der selben Krankheit.

    Dr. Michael Winterhoffs Buch „Tyrannen müssen nicht sein“ ist hier sehr zu empfehlen, um die Grundproblematik zu verstehen.

  65. Besonders dreist ist ja die Linkentante…Privatschule. Wohl dort, wo die Kinder des Klassenfeindes beschult werden?

    dabei handelt es sich anscheinend um eine der wenigen lehren, die die Nomenklatura aus dem Scheitern des real existierenden Sozialismus gezogen hat. Die Subalternen, als das Volk, werden in der Gesamtschule gleichgeschaltet und gleich gemacht, während die Nomenklatura ihre Brut in die Privatschule schickt. Macht soll in der Familie bleiben. Man strebt wohl die Herrschaft erlesener Familien an. Wie im Mittelalter, bzw. Rumänien damals. Sage ja immer, der Sozialismus ist ein Aufstand gegen die Moderne und damit reaktionär.

  66. #81 Verwertungsindustrie (07. Mai 2010 08:50)

    Das PDS/WASG-Paradies Nordkorea hat sogar die erste kommunistische Dynastie hervorgebracht!

  67. @ #11, 5to12

    Es freut mich, daß Ihre Tochter auf einer Privatschule war. Da kann man davon ausgehen, daß wenigstens sie korrekte Groß-/Kleinschreibung beherrscht und auch anwendet.

    Ihretextefindeichhäufiginteressantderverzichtaufkorrektegroßschreibungistallerdingseineentsetzlichezumutungfürjedenleserundwirdüblicherweisenurinbildungsresistentenlinkenkreisenpraktiziert

  68. Die linken „Eliten“ sindHeuchler. Sie sind gar nicht bereit, die sozioökonomischen Verhältnisse in Deutschland in Frage zu stellen, denn durch diese Verhältnisse (wachsende Schere zwischen Arm und Reich) haben sie selbst enorme Privilegien. Sie wissen genau, dass ein anderes Schulsystem die soziale Ungerechtigkeit nicht beseitigen wird und das wollen sie auch gar nicht. Sie werden auch in Zukunft ihre Kinder nicht in Schulen schicken, wo zu einem großen Teil ihre lieben Schätze aus dem Orient sitzen (von denen sie nicht genug haben können) und das Unterrichtsniveau auf einem Tiefpunkt halten, sodass die Ausbildungsfähigkeit der Absolventen kaum noch vorhanden ist. In Einheitsschulen wird der
    Migrantenanteil in Zukunft mehr als 50 % betragen, da wird kein Politiker und sonst jemand aus der Oberschicht seinen eigenen Nachwuchs hinschicken, sondern den eigenen Kindern einen Startvorteil verschaffen, indem sie in Waldorfschulen, Odenwaldschulen und aufs Eliteinternat Salem geschickt wird. Die Oberschicht wird sich nach unten abgrenzen und ihre Privilegien bis aufs Messer verteidigen, auch wenn sie sich als „Linke“ bzeichnen.

  69. Es ist ein Irrtum zu glauben, den Linksgrünen ginge es um Chancengleichheit. Denn gegen Chancengleichheit ist ja überhaupt nichts einzuwenden. Es geht aber darum, „gleich“ zu machen, was etwas völlig anderes ist. Denn niemand macht aus einem Kind mit einem IQ von 80 ein Lerngenie, aber ein Kind mit IQ 120 einfach ohne angemessene Bildung und Anforderung vor sich hindümpeln zu lassen, das ist kein Problem. Da man den Langsamen und Dümmeren (ich weiß, böses Wort) weder einen Turbo einbauen, noch das Wissen mit Gewalt eintrichtern kann, muß man also das Niveau so lange absenken, bis man bei ihnen einen Lernerfolg erzielt. Die anderen schauen derweil Löcher in die Decke und bohren in der Nase. In der Pflanzenzucht nennt man das „Liebigs Minimumgesetz“, welches besagt, daß der Pflanzenertrag von dem Nährstoff bestimmt wird, der am wenigsten verfügbar ist.

    Von Chancengleichheit ist dieses Prinzip so weit entfernt, wie nur irgend möglich. Und da unser System schon heute darauf geeicht ist, nur auf die „Schwachen“ zu schielen und die „Starken“ sich selbst zu überlassen (da gibts weder Fördergelder noch Ansehen zu gewinnen), ist die Entwicklung so einer Schule vorprogrammiert.

  70. #78 HarryM (07. Mai 2010 08:16)

    Wobei man fairerweise erwähnen müßte, daß die beruflichen Chancen für Hauptschüler viel schlechter sind als für Gymnasiasten.

    Als ich zur Schule gegangen bin (Himmel, ist das denn schon so lange her??), hatten Ausbildungsbetriebe keinerlei Interesse an Gymnasiasten. Es war für mich damals fast unmöglich, einen Praktikumsplatz zu bekommen. Die Begrüngung war immer dieselbe: Gymnasiasten machen Abitur und gehen dann studieren – das sind nicht unsere Auszubildenden von morgen. Die Betriebe bevorzugten Haupt- und Realschüler. Daß sich das heute so dramatisch geändert hat, ist nicht die Schuld der Betriebe, sondern des Bildungssystems, das es nicht mal mehr schafft, gut ausgebildete Hauptschulabsolventen auf den Markt zu werfen. Wenn die Schüler enttäuscht sind, sollten sie sich also bei denen bedanken, die das Niveau der Haupt-und Realschulen so abgesenkt haben, daß es heute dem Sonderschulniveau vor 30 Jahren entspricht.

  71. #76 agentjoerg

    ich kann Dir auch bisschen was erzählen und muss auch mal für das Bildungssystem der DDR eine Lanze brechen.
    1.-4. Klasse Unterstufe – kindgerechtes lernen
    ab. 5. Klasse Oberstufe – hier wechselten die Lehrer, da der Unterricht wissenschaftlicher wurde.
    In der 7. Klasse wurde entschieden, wer ab der 8. Klasse auf die erweiterte Oberschule (Gymnasiun)gehen konnte, die er bis zur 12. Klasse besuchte und mit dem Abitur abschloss. Wer wollte, konnte mit der 8. Klasse abgehen und einen (einfachen) Beruf erlernen.
    Der Rest ging bis zur 10. Klasse.
    Ab der 6. Klasse gab es alle 14 Tage den Unterrichtstag in der Produktion (UTP – praktisch) und alle 14 Tage Einführung in die sozialistische Produktion ESP – theoretisch).
    Jede Schule hatte einen Patenbetrieb welcher wiederum ein Lehrkabinett hatte. Für UTP lernten die Schüler die Grundlagen (Feilen, Bohren, etc.) dort und die höheren Klassen gingen direkt in die Produktion. Dort gab es Lehrfacharbeiter, die sich um uns kümmerten und Alters- und Wissensgerechte einfache Arbeiten vergaben.
    ESP wurde meist auch im Patenbetrieb abgehalten. Zum Beispiel von den Lehrmeistern oder entsprechend geschulten Lehrern.
    Das war nicht schlecht, man gewann wenigstens einen kleinen Einblick, wie es in einem Betrieb zugeht.
    Ich selbst hätte Leistungsmäßig auch auf die EOS gehen können. Da ich mir jedoch nicht sicher war, ob ich gleich studieren wollte, habe ich den Weg 10. Klasse, Beruf mit Abitur (3 jahre Lehrzeit) und erst später Hochschul-Fernstudium, gewählt.
    Es ist zwar richtig, dass zum Besuch der EOS vorzugsweise systemtreue Jugendliche ausgewählt wurden, aber das war nicht dem Bildungssystem, sondern dem politischen Einfluss darauf geschuldet, der sich auch in bestimmten Fächern (Geschichte, Russisch, Geographie,…) ausdrückte, während die Fachfächer (Mathe, Physik, Chemie,…) naturgemäß nicht politisch beeinflusst werden konnten.
    Positiv war auch, dass es einen wettbewerb zwischen den einzelnen Klassen einer Klassenstufe gab und die Schüler selbst interessiert waren, gute Leistungen zu erzielen. wer es nicht schaffte, wurde von den anderen unterstützt, indem z.B. gemeinsam hausaufgaben gemacht wurden (bei mir war es jedenfalls so). Und wenn es einer gar nicht packte, musste er auch mal ein Schuljahr wiederholen, ohne dass die Eltern auf die Barrikaden gingen.
    Insgesamt fand ich es vernünftig so, vor allem, weil es nicht so war, wie es heute scheint, dass die Schlechten die Guten herunterzogen, sondern, weil sich die Guten kameradschaftlich für die Schlechten verantwortlich fühlten.
    Das Bildungssystem im Westen kann ich nicht so einschätzen. Meine Jungs gingen Anfang der 90er in die Schule, da war es noch nicht so krass, dass die Schlechten unter sich waren und die Guten unter sich.
    Fazit: ich finde es gut, wenn gemeinsam gelernt wird und erst zu beginn der Pupertät entschieden wird, welchen Weg ein Jugendlicher einschlägt. Voraussetzung aber ist, dass den Lehrern auch entsprechende Instrumente in die Hände gegeben werden, die Schüler auch mal zu Leistung zu zwingen (Nachsitzen, Zusatzaufgaben, Schuljahr wiederholen). Und vor allem müssen sie von den Eltern unterstützt werden und nicht wie Feinde ihrer Lieblinge behandelt werden und bei jeder schlechten Note in Deckung gehen müssen. Lehrer können schließlich nicht das aufholen, was im Elternhaus versäumt wurde.

  72. Zur Abwechslung noch einmal:

    Wofür die Grünen stehen:

    Toleranz mit Andersdenkenden üben!

    Der Islam ist kulturelle Bereicherung!

    Islam bedeutet Frieden!

    Für die doppelte Staatsbürgerschaft für unsere türkischen Mitbewohner! Die Grünen-Chefin Roth hat einen möglichen Rückfall in das alte Staatsbürgerschaftsrecht scharf kritisiert und fordert das Recht auf eine doppelte Staatsbürgerschaft, welche auf Dauer erlaubt sein soll.

    Für den EU-Beitritt der Türkei!

    Für ein kommunales Wahlrecht für Türken!

    Deutsche Sprachkenntnisse für Zuwanderer sind nicht erforderlich!

    Für den kulturellen Relativismus (alle Kulturen sind gleichwertig, die islamische Kultur die zum Mord und zur Unterdrückung aufruft ist genauso gut wie unsere Kultur, welche auf dem Christentum, dem Judentum und dem Humanismus basiert).

    Für die unqualifizierte Hetze gegen die Partei Pro NRW. Am liebsten möchte man die Aktionen des politischen Gegners, welcher versucht der Bevölkerung die Augen zu öffnen, verbieten. Und so fordert Claudia Roth – das personifizierte Gewissen der Nation – konsequenterweise auch Entlassung von Sarrazin aus dem Vorstand der Bundesbank. Sarrazin ist in einem öffentlichen Amt längst nicht mehr zu rechtfertigen und gehört deshalb von der Bundesbank endlich gefeuert”, erklärte Roth in einer Pressemitteilung.

    Für Vielfalt und ein friedliches Miteinander der Kulturen und ein weltoffenes und tolerantes NRW (Originaltext der Grünen). Egal wie viele Migranten in unser Land kommen, für welche die deutsche Bevölkerung der letzte Dreck ist.

    Für die Einschränkung des Demonstrationsrechts, wenn die Demonstration den Zielen der Grünen wiederspricht. Es folgt der Originaltext der Grünen: Aus unserer Sicht dürfen Aufrufe zu Aktionen gegen rechtsradikale Aufmärsche nicht kriminalisiert werden. Wir unterstützen die Proteste von Demokratinnen gegen die Hetz-Konferenz von pro NRW in Gelsenkirchen.

    Für den Ausstieg aus der Kernenergie!

    Für die Teilnahme an der Demonstration gegen Atommülltransporte in das Zwischenlager Ahaus und gegen die notwendigen Castor-Transporte. Hierbei ist es vollkommen egal, wie viel Geld der Polizeischutz für diese Transporte kostet. Irgendwie müssen wir unseren Staat doch kaputt bekommen. Wahrscheinlich wollen die Grünen diesen schwach radioaktiven Müll lieber in ihrem Vorgarten lagern.

    Für das Ende der Energiegewinnung aus Kohle.
    Für die Verhinderung neuer Kohlekraftwerke, auch wenn das die Deindustrialisierung Deutschlands zur Folge hat.

    Für den Baustopp von Kohlekraftwerken, auch wenn dadurch die Stromversorgung in Deutschland nicht mehr sichergestellt ist.

    Für den Ausstieg aus der Kohleverbrennung!

    Für Milliarden Subventionen für Photovoltaik-Anlagen!

    Für die Einschränkung der Ladenöffnungszeiten und somit für die Bevormundung mündiger Bürger.

    Für die Unterstützung von krawallmachenden Studierenden, deren Hochschulausbildung zum größten Teil von dem deutschen Steuerzahler bezahlt wird und sich nicht nach dem vorhandenen Stellenangebot richtet.

    Für ein Schulsystem bei dem man keinen zurücklassen darf (das Niveau an deutschen Schulen wird immer weiter abgesenkt so, dass auch der letzte Integrationsverweigerer noch einen Schulabschluss machen kann!

    Für ein Schulsystem bei dem man die Klassenverbände möglichst lange zusammen behält (während die einen Kinder bereits zum Gymnasium gehen könnten um sich auf ihr Abitur vorzubereiten, sind die anderen Kinder noch damit beschäftigt, sich den Grundwortschatz der deutschen Sprache anzueignen)!

    Für die Aufnahme von Guantanamo – Häftlingen. Schon im Juni 2008 forderten der Fraktionsvize Hans-Christian Ströbele und der Menschenrechts-Sprecher Volker Beck die Aufnahme dieser friedensliebenden Menschen und sprachen von einer „humanitären Verpflichtung“ der Bundesregierung und der Länder.

    Für einen Jürgen Trittin, der nach Kenia fliegen musste, um zu kontrollieren, ob Kenia seine Verabredung mit der EU einhält und den angeklagten Piraten einen fairen Prozess macht. Ob er sich um das Schicksal der gefangenen Seeleute schon einmal Gedanken gemacht hat, ist nicht bekannt.

    Für eine weitere Verschärfung des Waffenrechts. Hier muss man sich ja wohl fragen, welcher deutsche Bundesbürger denn überhaupt eine Waffe besitzt. Die meisten Leute sind der Gewalt, welche von unseren Kultur-Bereicherern ausgeht, hilflos ausgeliefert.

    Für ein Wahlprogramm in „LEICHTER SPRACHE“. Hiermit ist es einfacher, die Leute für dumm zu verkaufen.

    Für eine Ausgabe des Wahlprogramms in türkischer Sprache. Wozu soll man bei uns die deutsche Sprache erlernen, es reicht doch wenn man türkisch spricht.

    Bei den Grünen kandidieren vier Migranten auf der NRW Landesliste und neun weitere bewerben sich für ein Direktmandat. Demnächst wird in den Parlamentspausen türkisch gesprochen. Ob unsere deutschen Politiker schon einen Türkischkurs in der Volkshochschule belegt haben, damit sie sich in den Parlamentspausen noch mit ihren Amtskollegen unterhalten können???

    Die deutsche Staatsbürgerschaft, soll durch eine europäische Staatsbürgerschaft ersetzt werden. “Wir wollen mit der Abschaffung der deutschen Staatsangehörigkeit ein Fanal für Europa setzen und andere EU-Staaten dadurch zur Nachahmung ermutigen”, erläutert Claudia Roth, die damalige Vorsitzende der Grünen.

  73. Der Versuch der Einheitsschule wurde doch schon in den 70er Jahren gemacht: Reformierte Oberstufe! Keine geschlechtergetrennten Schulen mehr. Haupt- und Realschüler in die Oberstufenklassen.
    Die 68er Lehrer hatten ein sozialistisches Bewertungsystem mit jeder Menge Bonuspunkte für vermeintliche „Arbeiterkinder“ und Maluspunkte für die „dreckigen Kapitalistenlümmel“ (Orginalton eines Sozilehrers)
    Die SED/SPD wird denn wahrscheinlich auch noch Haarschneideautomaten einführen – die unterschiedlichsten Köpfe werden auf Einheitsnorm gebracht – und dann bis zur völligen Verblödung mit Rotlicht bestrahlt!

  74. So sind sie halt, unsere Volksverräter – Wasser predigen und Wein saufen. Um so besser, daß der Artikel noch vor der NRW-Wahl erschienen ist. 🙂

    @ Exported Biokartoffel:

    Mensch, was ist denn mit dir los? Warum fühlst du dich so angegriffen, nur weil Zenta von den Erfahrungen aus dem Osten berichtet? Ich konnte in Zentas Ausführungen keine Herabsetzung oder gar Diffamierung von „Wessis“ erkennen. Oder sind dir einfach nur deine Emotionen durchgegangen? Jede Medaille hat nun mal zwei Seiten – ein Für und Wider, Gut und Schlecht usw. Also ruhig Blut – sonst schnellt dein Blutdruck in die Höhe, wenn du dich so aufregst. 😉

    @ 76 agentjoerg:

    Vielleicht kann ich dir da auch weiter helfen. Gestaltet wurde das so, daß ein kompletter Tag für diese Unterrichtsformen im Stundenplan vorgesehen war, und zwar in der Form, daß alle 2 Wochen der theoretische Unterricht (ESP und TZ = Einführung in die sozialistische Produktion und Technisches Zeichnen) und alle 2 Wochen der praktische Unterricht (PA = Produktive Arbeit) erfolgte.

    Die Schulen hatten bestimmte Betriebe, wo die Schüler die praktischen Arbeiten ausführten und wurden in den vollständigen Produktionsablauf mit einbezogen. Die Produkte, die von den Schülern hergestellt wurden, waren keine Lehrstücke, sondern flossen mit in die zu exportierenden Waren ein. So wurde auch sicher gestellt, daß das Plansoll nicht nur erfüllt, sondern übererfüllt wurde.

  75. @#76 agentjoerg (07. Mai 2010 04:52)
    #37 Zenta (06. Mai 2010 23:27)

    das ist sehr interessant. könntest du mir das etwas detaillierter darlegen, wie in der DDR theoretische und praktische ausbildung miteinander verknüpft waren.
    ich bin nämlich immer wieder mit meinem vater am diskutieren, weil ich (gymnasium) die praktischen Arbeiten vermisst habe, da dort den schülern nur theorie vorgekaut wird.

    Das war an sich sehr unspektakulär, in der Unterstufe bis zur 4. Klasse gab es das so genannte Fach Werken. Da wurde zuerst in jkleinen Schulwerkstätten mit Papier, Pappe, Stoff usw. gebastelt, später kamen Holzarbeiten dazu, sägen, kleben, bohren, man fertigte kleine Exponate oder Spielzeuge.
    Ab der 6. Klasse ging es dann mehr zur Sache, dieses Fach ESP war fest im Lehrplan enthalten. Wir hatten einen grossen landwirtschaftlichen Betrieb mit Reparaturwerkstatt für Landmaschinen, da mussten wir Schüler dann unter Aufsicht von Gesellen oder Meistern eben auch Metall bearbeiten, sägen, feilen, bohren, bei einfachen Maschinenreparaturen zur Hand gehen etc..
    Nebenan waren Unterrichtsräume mit Schnittmodellen von technischen Sachen, dort hatten wir den theoretischen Teil, man konnte von dort direkt in die Werkhalle zum praktischen Arbeit überwechseln.
    So kannten wir schon die Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung , Werkzeuge und deren Anwendung, man hatte keine zwei linken Pfoten mehr und konnte bereits mit Bohrmaschine, Zange, Hammer, Schraubenschlüsseln etc. umgehen oder beim Traktor die Glühlampen oder Sicherungen wechseln u.v.m..
    Das politisch kranke System mal ausgeblendet, war es doch eine gute praktische Vorbereitung auf die kommende Lehre.
    Das hat mir im späteren Leben alles sehr geholfen, mit den heutigen Möglichkeiten kombiniert, absolut bildend.

    @#79 U-T-2007

    Aus meinen Erfahrungen mit dem gemeinsamen Lernen bis zur 10. Klasse (POS) kann ich berichten, dass die guten Schüler aufgrund der Disziplinlosigkeit eines großen Teiles lernunwilliger Schüler auf Mittelmaß heruntergedrückt wurden.

    Solange man sich das gefallen lässt…
    Kommt ganz auf die Lehrer und das Elternhaus an, bei uns (1970-80) wurde hart durchgegriffen, die Störenfriede (meist ja auch die Lernschwachen-bzw. unwilligen) bekamen ihre Quittung oder gingen ab der 8. Klasse ab.
    Wer lernen wollte, konnte das auch!

  76. @#74 Exported_Biokartoffel
    #37 Zenta
    “Wir” im Osten hatten Geschichte, Physik, Erdkunde seit der 5. Klasse mit immer grösseren Steigerungen,
    ———————–

    Nur diese Fächer, oder auch andere?
    Also ich erinnere mich vage, dass mein Stundenplan noch sehr viele andere Fächer vorsah, als die von Dir genannten.

    Lesen, Rechtschreibung, Mathe, Physik, Chemie, Biologie, Geographie, Geschichte, bis zur 6, Klasse Werken, Einführung in die soz. Produktion (ESP), Praktisches Arbeiten (PA), Englisch, Russisch, Technisches Zeichnen, Staatsbürgerkunde (die Ideologie durfte ja in diesem Staat nicht zu kurz kommen 😉 so wie in der BRD der liebe Gott ), Astronomie (nur 10.Klasse), Kopfnoten Betragen, Mitarbeit, Ordnung.

    Habe ich was vergessen?

  77. Ganz gleich, ob sie Europäer, Orientalen oder Afrikaner sind, jede Mutter und jeder Vater will das Beste für sein Kind.

    Die Eltern wissen recht gut, was das beste für ihr eigenes Kind ist. Auch wenn die Eltern Politiker sind oder Lehrer an Frankfurter Gesamtschulen, sie wissen sehr wohl, was Sache ist.
    Bei der Schulwahl für ihr eigenes Kind verhalten sie sich entsprechend.

    Sie fordern gemeinsames Lernen mit den nichteuropäischen Ausländern, aber sie schicken mit übergroßer Mehrheit ihre eigenen Kinder auf Privatschulen beziehungsweise auf (fast) rein europäische Gymnasien (=deutsche, andere Europäer und einige Chinesen/Japaner/Koreaner als Schüler)= weitgehend ein und derselbe Kulturkreis in Hinblick auf Benehmen, Verhältnis zur Gewalt, Leistungsbereitschaft, Leistungsvermögen, Pünktlichkeit, Höflichkeit.

    Dies ist eine Abstimmung durch das eigene Handeln, die eindeutig ist.
    Diese Menschen zeigen durch ihr eigenes tatsächliches Verhalten, daß sie an den Multikultimist genausowenig glauben wie die übergroße Mehrheit der Bevölkerung.

    Sie liefern damit eine erstklassige Begründung für jedes Gespräch, das man darüber führt, ob Multikulti toll ist oder Mist ist.
    „Wenn noch nicht einmal die Soundso bereit ist, ihr eigenes Kind dahin zu schicken, dann muß es wohl wirklich vollkommener Mist sein.“

  78. Aber auch meine Westkollegen, die ich übrigens sehr schätze, sagen, in der damaligen BRD der 70er und 80er herrschte noch Zucht und Ordnung, unser heutiges Bildungssystem ist ein Produkt der 68’er Warmduscher-Weicheigeneration und deren antiautoritärer Erziehung.
    Damal grüsste man die Lehrer auch hier noch, oder stand im Bus vor alten Leuten auf und flegelte sich nicht so in die Schulsitze.

    Die bekannte Sängerin Nena hat oder hatte bekanntlich für eine Schule plädiert, wo Kinder nur das lernen, was sie wollen.

    Nenas Musik ist grossartig, dort sollte sie auch bleiben, denn woher kann ein Kind entscheiden, was es später braucht oder nicht?
    Auch mal schwierige Sachen werden doch gleich negiert und abgelehnt, man wird bequem!

  79. Ich meine auch, es kommt weniger auf das Bildungssystem an, als vielmehr Strenge und Ordnung. So wie kleine Bäumchen anfangs, wenn sie noch schwach sind, Hilfe beim gerade Heranwachsen bekommen, müssen auch Kinder durch Eltern und Pädagogen diese Hilfe erfahren und Grenzen kennenlernen.
    Das erfordert Autoritäten und keine Rastalocken tragende, systemkritische Gutmenschen.
    Jeder, der einen Lieblingslehrer hatte, wird mir bestätigen, dass dieser streng aber gerecht war.
    Selbst wenn man bei besonderer Renitenz mal eine „Kopfnuss“ bekam, hat uns das nicht geschadet…

  80. Das „Einheitsschulsystem der DDR“ war nun wirklich nicht das schlechteste!
    als ich 78 in die brd kam, war mein 2.kulturschock, das bidungsniveau der menschen die eine volksschulvergangenheit im westen hinter sich hatten!

  81. Interview im WDR nach einer Wahlkampfveranstaltung im einstmals schönen Aachen:
    Frage an einen Bürger:“Würde die SPD es besser machen?“
    Bürger:“Ja, klar, SPD ist besser!“
    Frage:“Was würde die SPD denn besser machen?“
    Bürger:“….ööh…öh…einfach alles, öm, ja, die würden alles besser machen!“

    Meine Fresse, mit solchen autochthonen Bürgern hier in NRW sind wir echt am Arsch! Die können oder wollen einfach die Fakten nicht lesen. Ich kenne keine Partei, die derart schlechte Politik – und das bundesweit – gemacht hat. 20% wäre noch zu viel für diese Versager.

    Man sollte auf alle SPD-Wahlplakate ein großes ‚Y‘ malen – aber das würden die SPD-Wähler eh nicht verstehen.

  82. In den wichtigsten Gremien von SPD, Grünen und Linker findet sich kaum ein Politiker, der seine Kinder auf eine Gesamtschule schickt. Im Parteivorstand der Linkspartei, unter den ersten zehn Plätzen der linken Landesliste sowie im Parteivorstand der Grünen gibt es kein einziges Mitglied, das Kinder auf der Gesamtschule hat oder früher hatte.

    Diese schier unfassbare Heuchelei wird nur übertroffen von:

    Die Linkspartei-Vorstandssprecherin Katharina Schwabedissen zahlt für ihre beiden Söhne eine Privatschule.

  83. So machen es doch die Linken alle. Ich komme aus dem Südwesten und da schreien sie auch groß nach Gesamtschule.
    Selber schicken diese verlogenen Säcke ihre Kinder aber alle auf ausgesuchte Gymnasien oder gar Privatschulen. Gerne auch auf Walddorfschulen.
    Wichtigstes Kriterium für diese Heuchler:
    Wieviele Ausländer sind auf der Schule?

    So ist es doch allgemein mit dem Multi-Kulti-Fetischismus der Linken. Die wissen genau, dass die Mohammedaner nicht in ihre teure Wohnbezirke ziehen werden.

  84. #71 Exported_Biokartoffel (07. Mai 2010 02:44)

    Bevor Sie weiter auf Bürger im Osten rumhacken und Halbwahrheiten verbreiten:
    Wo war denn die „Wiege“ der Rundfunkindustrie???
    Richtig: In Sachsen!!!
    Wo war denn die optische Industrie hauptsächlich beheimatet? Unter Anderem massgeblich in Jena und Dresden.
    Ich würde es, bevor ich über Mitblogger herziehe, mal mit Google- „Schlaumachung“ versuchen..
    Gruss

  85. Hallo Zenta,
    das DDR Bildungssystem kann man nicht auf die Bundesrepublik übertragen, da wir hier eine heterogene Schülerschaft haben. Oder klarer ausgedrückt: Die meisten Eltern (und Schüler) sind doch froh, wenn die Oberschule beginnt, weil dann die Musels aus den Klassen sind. Ich schätze, dass auch deutsche Eltern kein Problem mit einer guten Hauptschule hätten, die auf traditionelle Handwerksberufe vorbereitet (wozu benötigt man als Tischler Latein), wenn nicht so viele Türken und Araber diese Schulform besuchen würden. Ich habe in Kreuzberg allerdings schon während der Kitazeit gemerkt, dass das Zusammenleben zwischen türkarabischen und meinen Kindern gar nicht geht. Das zu erläutern, würde an dieser Stelle aber zu weit gehen..

  86. #103 Civis

    Wahrscheinlich ist es müßig, zu versuchen, die beiden Bildungssysteme von vor 20 Jahren miteinander zu vergleichen.
    Heute funktioniert kein Bildungssystem, solange bildungsferne Muselkinder und resignierende 68er-Lehrer das Schulbild beherrschen, kann man Alternativen für seine Kinder suchen.

    #99 JensR

    Der „Normalo“ wählt wahrscheinlich immer den, der ihn mit den schönsten Verlockungen belügt. Er weiß auch, dass er belogen wird, aber letztlich möchte er das so.
    Einer, der vor der Wahl die ungeschminkte Wahrheit sagt und das auch nach der Wahl einhalten würde, hat keine Chance. weil in der Politik die Wahrheit immer bitter klingt.

  87. Ich habe mich weiß Gott in den vergangenen Jahren schon oft über die CDU geärgert und auch mal andere Parteien gewählt. Aber ich finde die vielen nachdenklichen Stimmen hier gut, die sich damit beschäftigen, was NRW am Sonntag blüht. Leute, bitte lest, was die Roten, ganz Roten und Grünen mit diesem Land vorhaben! Rüttgers und seine Truppe haben natürlich Fehler gemacht, aber sie haben nach 39 Jahren SPD-Herrschaft auch viele Dinge richtig gemacht – besonders in der Bildungspolitik. Mehr Freiheit für die Schulen, mehr Wettbewerb, Kopfnoten, individuelle Förderung, 7000 zusätzliche Lehrer, Halbierung des Unterrichtsausfalls. Wollen wir Konservativen, weil wir uns über Merkel, Westerwelle, Laschet und Griechenland ärgern, wieder Zustände wie bis 2005? Die Rot-Grünen wollen und werden die Gymnasien dicht machen, wenn sie die Chance dazu bekommen. Ich bitte euch: denkt nach! Natürlich haben viele – ich auch – keine Lust auf „kleineres Übel“ und so, aber die einzige Möglichkeit diesen rot-grünen Alptraum zu verhindern gibt es, wenn die CDU am Sonntag vor den Sozis durchs Ziel geht. Ob Pro 0,7 oder 0,9% einfährt, ist scheißegal, aber ob NRW vor die Hunde geht nicht. Das ist kein Spielchen mehr hier, es geht um wirklich jede einzelne Stimme für die bürgerlichen Parteien in NRW. Sonst werden wir in den nächsten Jahren einen echten politischen Alptraum erleben.

  88. @ zenta @ Tolkewitzer …

    danke für die info. um ehrlich zu sein, klingt das ganze nach euren schilderungen eigentlich ziemlich vernünftig (zumindest in meinen augen). wenn man die politische ideologie einmal ausklammert, dann würde ich das DDR-bildungssystem, so wie ihr es geschildert habt, dem 3-teiligen system in bayern vorziehen.

    ich hab mal einen bericht gelesen, dass es in der DDR nicht nur die elitenförderung für sportbegabte gab, sondern auch für naturwissenschaftlich-technisch besonders begabte. stimmt das ? ist nämlich irgendwie komisch, dass in der klassenlosen gesellschaft eliten gefördert wurden, während in der BRD das wort elite fast schon obszön war.

    aber damit keine missverständnisse aufkommen, ich finde, dass sowohl die schwachen als auch die besonders begabten gefördert werden sollten.

    #86 KyraS (07. Mai 2010 09:46)

    „… gegen Chancengleichheit ist ja überhaupt nichts einzuwenden. Es geht aber darum, “gleich” zu machen, was etwas völlig anderes ist. …“

    100% zustimmung. die menschen sind nicht gleich, sie sind höchst verschieden.

    gleiche startchancen: JA, gleichheit vor dem gesetz: JA, … die einkommen gleich machen, unabhängig von der arbeitsanstrengung: NEIN, alle menschen gleich machen, so wie es den rot-grünen vorschwebt: NEIN.

  89. Danke Zenta und Tolkewitzer (Dresdner oder?) für eure sehr interessanten und guten Beiträge zu einem vernünftigen Verständnis unseres Hintergrundes.
    Bei Ost/West oder auch Christen/Atheisten bleibt es hier selten so gelassen, obgleich wir gemeinsam in dem Boot sitzen, dessen sinken wir besser verhindern sollten.

  90. Wenn ich mir hier so einige selten dämliche Kommentare zum DDR Bildungssystem ansehe … fällt mir nur ein: Selbstgefälliges Volks- und Hauptschulniveau!

  91. Immer dasselbe mit dem verlogenen Packzeug und das zieht sich durch alle Berufsgruppen in diesem albernen Land:
    so bei den Architekten, die uns tagtäglich verbogene Stahl-, Glas- und Betonkisten vor die Nase setzen, vehement gegen die Rekonstruktion alter Gebäude oder gegen traditionelle Bauweise schlechthin wettern und wo wohnen sie selbst?
    In behaglichen Gründerzeitaltbauten, bzw. solchen Villen!

  92. @ Bischof

    Hast Du Kinder auf einer öffentlichen Schule? Ich ja, sechste Klasse Gymnasium und es ist so grottenschlecht und primitiv, daß ich nur täglich weinen könnte, daß ich sie nicht selbst daheim unterrichten darf (hat übrigend der Adolf 1938 verboten, überall, wo er gewissen Gruppen nutzt, da stützt man sich unverblümt auf ihn).
    Wir haben doch bei der letzten Wahl CDU/FDP gewählt, mit solchen Bauchschmerzen, wieder mal als ‚kleineres Übel‘ und war uns jemals schlechter als heute?

    Kannst Du Dich noch an den jungen Wulff, seines Zeichens Ministerpräsident von Niedersachsen erinnern? Was hat man in das „ehrliche Gesicht“ für Hoffnungen gesetzt, ist doch auch nur ein charakterloser Opportunist oder denke an Schwuli Beust in Hamburg, wer versucht denn dort gegen den Willen der Bürger die Gesamtschule bis zur sechsten Klasse durchzusetzen.

    Ich glaub an gar nichts mehr und nur sehr bedingt an Pro – NRW, aber geben wir ihnen eine Chance.

  93. @ GustavMahler,

    ja, ich habe zwei Kinder auf NRW-Schulen, eins in der Grundschule, eins 5. Klasse Gymnasium. Beide Schulen sind gut, wobei ich sagen muss, dass es sich bei der Grundschule um eine katholische Schule mit außergewöhnlich engagierten Lehrern handelt. An den Gebäuden gäbe es bei beiden einiges zu tun, über den Unterricht für meine Kinder kann ich mich nicht beschweren. Deine Beispiele bezogen auf den unsäglichen Herrn Beust und Wulff ziehen nicht wirklich, weil es hier um Rüttgers geht. Den muss man persönlich nicht mögen, aber er hat seinen Job nach 39 Jahren SPD-Regentschaft in NRW gut gemacht und viele positive Dinge auf den Weg gebracht. Soll er jetzt die Zeche für Merkel & Co. zahlen? Und haben denn alle schon vergessen, was hier im Land bis 2005 los war? Erinnert sich niemand mehr an Frau Höhn? Pro hat zweifellos eine Daseinsberechtigung, aber dis sollen nun in den Kommunalparlamanten erst einmal beweisen, was sie drauf haben. Pro hat am Sonntag nicht den Hauch einer Chance, die 5% auch nur am Horizont zu sehen. Aber die paar Tausend Stimmen fehlen den bürgerlichen Parteien vielleicht, um die Wiederkehr des rot-grünen Alptraums zu verhindern.
    Aber gut, jeder ist in der Wahlkabine ganz allein und muss wissen, was er tut. Wir Beide werden die Wahl am Sonntag nicht entscheiden. Warten wir einfach ab und hoffen, dass der linke Wahnsinn noch irgendwie gestoppt wird.

  94. #19 WahrerSozialDemokrat; Unsinn, die anderen Länder werden durch ihre (Moslem)Migranten genauso runtergezogen.

    #30 Eurabier; Ich bin für türkische Schulen, natürlich muss die dann auch die Türkei bezahlen.

    #46 _Kritiker_; Ich weiss nicht ob das stimmt, zumindest hab ich gehört, gelesen dass die Schpöer in Finnland wochenlang auf diesen Pisa Test vorbereitet wurden. Bei uns lief das dagegen wie ne Ex ab.

    #56 Pro_D; Tja, das war früher mal vor der französischen Revolution mal die Definition des Meters. Ach nein nicht FR, sondern die Erfindung des Cäsiums. Seither hat sich der Umfang leicht geändert.

    #56 Pro_D; Hör auf mit Bosbach, rechts blinken, links abbiegen.

    #86 KyraS; Chancengleichheit haben wir doch schon lange, es geht um Ergebnisgleichheit.
    Drum ist ja auch der Bonus/Malus beim Studium so schrecklich nach Ansicht der Linken.

    Man sollte auf alle SPD-Wahlplakate ein großes ‘Y’ malen – aber das würden die SPD-Wähler eh nicht verstehen.

    Wer weiss, dass ist doch das Kennzeichen das diese komischen geflecktgrünen Autos auf der Autobahn immer haben. Die gehören doch alle….

    Gerne auch auf Walddorfschulen.

    Das Niveau ist dasselbe wie von der Gesamtschule, bloss dass keine Moslems dort sind. Zumindest wenn man den Beschreibungen (und praktischem Beispiel) von Leuten, die ihre Kinder dort untergebracht haben glauben will.

    #107 agentjoerg; In Spanien gehen die Kinder bis zur 6. oder 7. gemeinsam in die Grundschule, erst dann wird getrennt. Auf den ersten Blick klingt das auch recht vernünftig, wenn man aber die hohe Moslemzahl an den Schulen mit einbezieht, kann man nur sagen, je eher die Trennung von leistungs- willigen und -unwilligen Schülern passiert umso besser.

  95. #92 vossy (07. Mai 2010 11:35)
    @ Exported Biokartoffel:

    Mensch, was ist denn mit dir los? Warum fühlst du dich so angegriffen, nur weil Zenta von den Erfahrungen aus dem Osten berichtet? Ich konnte in Zentas Ausführungen keine Herabsetzung oder gar Diffamierung von “Wessis” erkennen. Oder sind dir einfach nur deine Emotionen durchgegangen? Jede Medaille hat nun mal zwei Seiten – ein Für und Wider, Gut und Schlecht usw. Also ruhig Blut – sonst schnellt dein Blutdruck in die Höhe, wenn du dich so aufregst. 😉
    ———————-
    Ja, Du hast recht. Vielen Dank für Deine netten Worte. Ich hab da wohl was rausgelesen, was Zenta so gar nicht meinte. Dafür bitte ich um Entschuldigung @ Zenta. 😉

  96. #76 agentjoerg
    Fazit: ich finde es gut, wenn gemeinsam gelernt wird und erst zu beginn der Pupertät entschieden wird, welchen Weg ein Jugendlicher einschlägt. Voraussetzung aber ist, dass den Lehrern auch entsprechende Instrumente in die Hände gegeben werden, die Schüler auch mal zu Leistung zu zwingen (Nachsitzen, Zusatzaufgaben, Schuljahr wiederholen). Und vor allem müssen sie von den Eltern unterstützt werden und nicht wie Feinde ihrer Lieblinge behandelt werden und bei jeder schlechten Note in Deckung gehen müssen.
    ———————–
    Ich fände ein längeres, gemeinsames Lernen ebenfalls gut sowie Praktika in Betrieben (nach US- (oder eben DDR-)Vorbild.).
    Darüber hinaus meine ich jedoch, dass bereits vor der Einschulung die Sprachkenntnisse von Migrantenkindern getestet werden sollten.
    Sind sie schlecht, sollten Migrantenkinder 1 Std. Deutsch-Unterricht pro Tag zusätzlich bekommen oder etwa vor Beginn der Schule, 1 Jahr vorher vielleicht, 2 St. täglich die Sprache erlernen, damit sie dem Unterricht folgen können.

  97. #97 Tolkewitzer (07. Mai 2010 13:03)

    Ich meine auch, es kommt weniger auf das Bildungssystem an, als vielmehr Strenge und Ordnung. So wie kleine Bäumchen anfangs, wenn sie noch schwach sind, Hilfe beim gerade Heranwachsen bekommen, müssen auch Kinder durch Eltern und Pädagogen diese Hilfe erfahren und Grenzen kennenlernen.
    Das erfordert Autoritäten und keine Rastalocken tragende, systemkritische Gutmenschen.
    Jeder, der einen Lieblingslehrer hatte, wird mir bestätigen, dass dieser streng aber gerecht war.
    Selbst wenn man bei besonderer Renitenz mal eine “Kopfnuss” bekam, hat uns das nicht geschadet…
    ———————
    OK, Lehrer dürfen keine Kinder/Jugendlichen züchtigen, das geht gar nicht. Damit zeigen sie in meinen Augen vielmehr sehr große Schwäche.
    Aber mein Lieblingslehrer war auch ein sehr strenger. Über diesen konnte ich mich köstlich amüsieren, da er die gesamte Klasse total im Griff hatte, auch die Störenfriede.
    Wenn der Störenfried dazwischen rief, wie üblich, schloss er lediglich die Augen und hob seine Hand und es ward mucksmäuschenstill und der Störenfried sank in sich zusammen… LOL
    Das war ein Geschichtslehrer und er forderte uns ab, alle Geschehnisse mit exakter Datumsangabe auswendig zu können… niemand traute sich, seinen Unterricht zu stören, er besaß Autorität. Seine Strafe waren lediglich Klassenbucheinträge, keine Schläge.

    Ich bin vier Jahre zur Grundschule gegangen, das war eigentlich schon die Hölle für mich. Nur Schreiben lernen und Schönschrift machte mir Spass, weil ich so ne elende Klaue habe. 🙂
    Ich wurde viel geärgert und manchmal auf dem Nachhauseweg wurde ich überfallen und geärgert von bösen Buben, vor denen ich große Angst hatte. Das waren damals noch nichtmals Moslems.

    Als wir umzogen, kam ich bald darauf in die Realschule. Das war die tollste Schule, wo ich jemals war. Der Unterricht war mühelos für mich, ich fing an, mich zu langweilen. Daher rieten die Lehrer (die wir übrigens „Tante“ und den Direktor „Onkel“ nennen durften) meinen Eltern, mich aufs Gymnasium zu schicken, da ich dort nicht ausgelastet war. Der einzige Ausländer dort war ein Franzose, den ich dazu brachte, neben mir zu sitzen. Ich fand es absolut faszinierend, dass er das „H“ nicht aussprechen konnte und fühlte mich berufen, ihm wo immer es ging, zu helfen.
    Als wir wieder umzogen, schulten mich meine Eltern „falsch“ ein. Ich kam auf eine Gesamtschule, die ganz andere Bücher benutzen, als die ich kannte.
    Als ich merkte, dass bei Diktaten manchen Schülern erlaubt war, aus dem Buch den Text abzuschreiben und diese trotzdem noch 100 (oder mehr) Fehler machten, sagte ich meinen Eltern, dass wohl irgendwas mit der Schule nicht stimmt.
    Danach fanden wir heraus, dass alle Nachbarskinder in einen ganz anderen Ort fuhren, um dort zur Schule zu gehen.
    Mit 6-monatiger Verspätung bekam ich also dieselben Bücher wieder und ich wurde sehr unfreundlich begrüßt von dem Klassen- und Mathe-Lehrer und hatte natürlich 6 Monate den Stoff verpasst.
    Wurde aber sofort der Liebling der Deutschlehrerin. Ich war ihr Vorzeigekind, ihr ganzer Stolz. Hauptfächer waren Deutsch/Englisch und Mathe. Deutsch/Englisch fiel mir immer sehr leicht, ich hatte überragende Leistungen dort, während ich mit Mathe (und Chemie/Physik) auf dem Kriegsfuss stand.
    D.h., in Deutsch/Englisch hatte ich 1+, in Mathe/Chemie/Physik 4-5-5.
    Mein Vater meinte, das wär nicht gut. Ich solle in allen 2-3 haben, dann wär es ok.
    Durch meine schlechten Mathe-Noten war es dann wohl nicht möglich, aufs Gymnasium zu wechseln.
    Aber meine besten Freunde besuchten alle das Gymnasium oder machten das Abitur nach. Allerdings hatte ich auch Freunde auf der Hauptschule. Die sprachen dann schon darüber, dass sie mal Kfz-Meister etc. werden würden, also handwerkliches.
    Wir waren alle untereinander befreundet, also es gab da keinen „Standesdünkel“ oder so was. Meine Freunde meinten immer, ich könne ja nach dem Realschulabschluss noch weiter zur Schule gehen. In der Zeit gab es viele Leute, die das Abitur nachholten (ist Gerhard Schröder nicht einer von denen?). 2. Bildungsweg, etc.?
    Ein Freund vermittelte mir dann „umsonst“-Nachhilfe bei der örtlichen Nachhilfelehrerin, die sehr nett war. Dort durfte ich anwesend sein, wenn sie 2 Mädchen aus meiner Klasse Nachhilfe in Mathe gab.
    Diese Mädchen waren also nur halbwegs gut in Mathe, weil sie Nachhilfe bekamen. Also lag es an dem Lehrer (dachte ich mir damals). ich weiß nicht, der war so langweilig, da schaltete ich immer ab bei seinem Unterricht, wenn ich nicht mehr folgen konnte…
    Und denen ging es wohl auch nicht anders, sonst hätten sie keine Nachhilfe gebraucht.
    Durch diese nette Lehrerin – die mich sehr gut leiden konnte – erreichte ich also eine 4 statt einer 5. Sie hatte mindestens eine 3 erwartet. Da hab ich sie leider enttäuscht.
    Aber sie hatte auch sämtliche Lehrer zu sich geladen und ihnen die Meinung, warum sie gegen mich sind. (Vor allem mein Mathe-Lehrer, der beeinflusste andere Lehrer, vor allem junge.) Er wollte, dass ich von der Realschule fliege.
    Sie erzählte mir davon, und wie die alle einknickten vor ihr und ihr sagten, wie „gern“ sie mich doch hätten bla bla bla…
    Ich glaube, ich hab nur dieser Dame (und eben einem guten Freund vom Gymnasium, der erst diesen Kontakt zu ihr herstellte) zu verdanken, dass ich auf der Realschule bleiben durfte. Der Mathe-Lehrer hätte mich sonst in die Hauptschule gemobbt.

    Da Dt./Englisch und Mathe Hauptfächer waren und nur diese (hauptsächlich) zählten, und ich in 2en eben gut war, bekam ich also den „erweiterten“ Abschluss, der berechtigt, auf weiterführende Schulen zu gehen und das Abitur nachzuholen.

    Andererseits: wie einige hier schon schrieben: der Hauptschulabschluss war mal was wert. Alle Hauptschüler sind in solchen Berufen wie KfZ-Mechaniker etc. untergekommen. Die brauchen kein Latein zu lernen oder gut in Englisch zu sein.
    Die Misere ist, dass man den Migranten-Kindern keine Sprachkenntnisse abverlangt.
    Das muss geändert werden. Man könnte auch das Schulsystem ändern, aber nicht dahingehend, dass weniger abverlangt wird, sondern eben mehr (zzgl. Praktika). 🙂 Man kann es ja mit Leistungskursen gestalten. Also eine Art Basis-Unterricht und dann eben Leistungskurse. Praktika für jene, die gerne nach der 10. abgehen möchten und arbeiten wollen in handwerklichen Berufen. So wird das in Amerika gehandhabt.

  98. #94 Zenta (07. Mai 2010 12:13)
    Staatsbürgerkunde (die Ideologie durfte ja in diesem Staat nicht zu kurz kommen 😉 so wie in der BRD der liebe Gott ),
    ——————————
    Meinst Du damit Religionsunterricht? Also ich hab den geliebt, weil es eben nicht so streng war wie Mathe oder so was. Gab es den nicht in der DDR?
    Meine Familie war überhaupt nicht religiös, eher sogar das Gegenteil, aber ich als Kind erstaunlicherweise sehr. Ha ha, hab jeden Abend gebetet, auf Knien. 😉
    Den Religionsunterricht empfand ich nicht als Indoktrination, sondern eben entspannend von all dem anderen Stress.
    Alles so richtig verstanden, hab ich aber nicht. Der Religionsunterricht wurde aber quasi abgeschafft als ich 14 war oder so. Da gab es ne Regelung, dass man mit 14 wählen kann und dann wurde eben kein Religionsunterricht mehr erteilt, weil die meisten Schüler keinen wollten. (Wohl weniger, weil sie gegen Religion waren, sondern um mehr Zeit zu haben, all die Jahres-Zahlen für Geschichte auswendig zu lernen oder lieber die Zeit für Mathe-Nachhilfe benutzten, weil man in Mathe eben mindestens ne 4 haben musste (wenn die anderen beiden Hauptfächer mind. 2 waren) oder eben ne 2, wenn eins der beiden anderen Hauptfächer schlechter als 2 war.

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