John wünscht stärkere Rücksichtnahme

69 Prozent aller befragten Migranten wünschen sich eine „stärkere Rücksichtnahme der deutschen Gesellschaft auf ihre Gewohnheiten und Besonderheiten“. Das ergab mal wieder eine neue Studie. Demnach sind am schlechtesten integriert – na? – klar, türkische Moslems, am besten Polen. Fragt sich: Wurden nur Türken befragt oder alle Zuwanderer?

Der Spiegel schreibt:

Jeder vierte Migrant fühlt sich unerwünscht – und jeder fünfte Deutsche ist Ausländern gegenüber grundsätzlich negativ eingestellt: Erstmals untersuchte eine repräsentative Studie die Ansichten und Wertvorstellungen von Deutschen und in Deutschland lebenden Migranten.

Berlin – Etwa jeder fünfte Deutsche ist Ausländern und Migranten gegenüber grundsätzlich negativ eingestellt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die von den Meinungsforschungsinstituten INFO und Liljeberg Research International am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Forscher hatten rund 2100 Deutsche und Personen mit Migrationshintergrund aus 83 Staaten zu Werten, Lebenseinstellungen, Religiosität sowie zu integrationspolitischen Haltungen befragt.

Natürlich ist der Deutsche mit (Vor-)Urteilen gegen Türken (hier Ausländer genannt) ein ungebildeter, älterer Ossi vom Lande, während der gebildete, junge Wessi aus der Großstadt solche bösen (Vor-)Urteile nicht hat. Wers glaubt! Den Ossi darf man ja hemmungslos und pauschal verdammen.

„Die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland konzentriert sich auf ältere, wenig gebildete Personen, die häufiger aus den neuen Bundesländern, dabei seltener aus Großstädten kommen und traditionelle Werte vertreten. Das klassische deutsche Spießbürgertum,“ sagt Liljeberg.

Denn Traditionen zu pflegen, ist nur beim Islam gut, bei uns dagegen abzulehnen.

Die am schlechtesten integrierte Migrantengruppe seien türkische Muslime. Insbesondere bei Einstellungen zu Glauben und Religion, zur Sexualität und zum Rollenverständnis von Mann und Frau gebe es starke Unterschiede zu denen der Deutschen. „Beim Glauben liegen zwischen den Deutschen und den türkischen Muslimen Welten“, betont Dr. Holger Liljeberg, Geschäftsführer von INFO.

Wir wollen hoffen, dass das auch so bleibt, es sei denn, die türkischen Moslems bewegen sich in unsere Richtung. Aber das wird kaum passieren.

Ganz wichtige Erkenntnis der Studie: Islam ist nicht gleich Islam. Jeder Islam ist anders.

(Spürnase: repetierer)