Anti-Israel-Demo in Düsseldorf

Heute um 13 Uhr fand in Düsseldorf anlässlich der getöteten „Friedensaktivisten“ eine Anti-Israel-Demo unter dem Motto „Ende der israelischen Blockade von Gaza“ statt. Natürlich war es alles nur ein Vorwand um seinen Hass auf Israel laut heraus zu brüllen. Vorweg sei auch gesagt, es war eine nach außen hin friedliche Demonstration, die gut organisiert war und die diszipliniert verlief. Von daher gibt es nicht wirklich viel zu berichten, außer ein paar Eindrücken.

(WSD mal wieder unter Linken)

Die Veranstalter waren mehrere palästinensische, arabische Freundesvereine/ Gemeinden und alles, was sich so Links nennt und das Türkei Zentrum e.V. Düsseldorf. Am Anfang bat der Sprecher die ca. 300 Aktivisten und ca. 200 nützlichen Idioten nur die Parolen zu rufen, die vorgegeben sind und keine Hakenkreuze zu zeigen. Ich schaute noch mal auf die Veranstalterliste, nein NPD, DVU und Graue Wölfe waren nicht aufgeführt, wer sollte sie denn nun dabei haben?

Folgende Parolen waren vorgegeben: „Aus Gaza raus– Israel raus“ (Aus Gaza raus, hörte sich zum Teil wie Ausländer raus an und das verwirrte nicht nur mich), „Kindermörder Israel“, „Frauenmörder Israel“, „Unsere Kinder wollen leben, Israel hat was dagegen“, „Freiheit für Palästina, Israel raus aus Palästina“ und „Hoch lebe Erdogan“.

Verwirrt war ich auch ein wenig als die Antifa rief: „Intifada – Intifada“ und auf „Allahu Akbar“ mit einschwenken wollte, aber sich gerade noch selbst disziplinierte. Ein schönes Plakat hatten sie auch dabei: „Frauenbefreiung sprengt jede Nation“ und dann für die „Nation“ Palästina plädieren… (Ohne Kommentar)

Anzahl der Kopftücher und Ganzverschleierung war enorm, schade angesichts des schönen Wetters. Bei der Abschlusskundgebung um 14:30 Uhr im „Hofgarten“ waren einige Aktivisten ein wenig darüber enttäuscht, das man so weit weg von der Bevölkerung war, es redete dann ein Vorsitzender einer palästinensischen Organisation (Name nicht verstanden) der auch mit auf dem Schiff war, ich brauch wohl nicht zu erzählen, was er berichtete. Auch den durch Sevim Dagdelen (Die Linke) vorgelesenen Brief von Annette Groth und Inge Höger, die sich Unterdeck versteckten aber alles mitbekamen, spar ich mir…

Kurz am Rande erwähnt, ein paar Verstimmungen untereinander, zwischen Türken, Arabern, Palästinensern gab es immer mal wieder, wurden aber von den Ordnern direkt unterbunden.

Foto-Galerie:

(Text und Fotos: WahrerSozialDemokrat, PI-Gruppe Köln)




So wüten die Türken in Zypern

Wo der Islam an die Macht kommt, ist Schluss mit Multikulti, Diversität und Toleranz. Ob in Gaza, Libanon, Bosnien oder Kosovo: Zuerst gilt es, die Zeugnisse früherer Kultur und Zivilisation zu zerstören. Nichts darf daran erinnern, dass das für Allah eingenommene Land einst zivilisierte Besitzer hatte.

Im Nordteil Zyperns, der seit 1974 widerrechtlich von der Türkei besetzt gehalten wird, wüteten die Hoffnungsträger des halluzinierten Euroislam nicht anders als ihre Glaubensbrüder im Kosovo oder die Taliban, die die buddhistischen Zeugnisse in Afghanistan auslöschten. Das Kölner Domradio berichtet:

Wenn der Papst in den Tagen seines Besuchs Zypern durchquert, färhrt er vorbei an Dörfern mit großen Moscheen und verwitterten Kirchen. Von der einst blühenden christlichen Landschaft ist im international nicht anerkannten türkischen Teil Zyperns nicht mehr viel übrig. Doch die Kirche kämpft um ihre Kunstschätze.

Geblieben sind vor allem Spuren des Verfalls: Kirchen mit gekappten Turmkreuzen, teils einfach verlassen, teils in Scheunen oder Fabrikhallen umgewandelt. Gotteshäuser und Klöster des zyprischen Nordens wurden 1974 im Zuge des türkischen Einmarschs meist fluchtartig verlassen. „Es geht um etwa 550 orthodoxe Sakralbauten“, erklärt Ioannis Eliades (42). Seit der Direktor des Byzantinischen Museums von Nikosia als griechischstämmiger Zyprer wieder in den Norden reisen darf, in die Heimat seiner Kindheit, hat er die meisten dieser Kirchen nach und nach aufgesucht. Und was er vorgefunden hat, treibt ihm bis heute die Tränen in die Augen.

„Fenster und Türen wurden ausgerissen, unsere Heiligtümer sind schutzlos dem Wetter ausgesetzt.“ Die Plünderer hätten sämtliche beweglichen Gegenstände geklaut: „Kelche, Weihrauchfässer, Ikonen – alles.“ Fresken und Mosaiken seien brutal herausgeschlagen worden. Eliades geht von ingesamt rund 20.000 geraubten Einzelstücken aus, die auf dem internationalen Schwarzmarkt gelandet sind.

Auch das zentrale Heiligtum Zyperns fiel Plünderern zum Opfer. Nahe der antiken Stadt Salamis, wo einst laut Bibel der Heilige Paulus an Land ging, liegt die Grabstätte seines Begleiters, des Zypern-Apostels Barnabas. Die wundersame Entdeckung des Grabes soll im 5. Jahrhundert die Unabhängigkeit der zyprischen Kirche als eigene apostolische Kirche begründet haben. Heute ist die Kirche Sankt Barnabas ein Museum -„und zwar ein schlechtes“, klagt Eliades. Tatsächlich sind Ikonen in buntem Durcheinander in dem ergrauten Kirchenraum aufgehängt – „ohne jegliche sakrale Ordnung“.

„Manchmal tätigen wir Scheinkäufe“

Einzelne der verloren geglaubten Kunstschätze hat das Byzantinische Museum inzwischen für die Kirche Zyperns zurückgewinnen können. Ursprünglich zur Bewahrung der wertvollsten Ikonen der Insel gegründet, ist seine wichtigste Aufgabe nun die Rückführung der geraubten Kunstschätze. „Es ist sehr schwierig, die Stücke auf dem Schwarzmarkt ausfindig zu machen“, erklärt der Direktor. „Manchmal tätigen wir Scheinkäufe, um den Tätern auf die Schliche zu kommen.“

Mit dieser Methode ist auch in Deutschland vor zwölf Jahren ein türkischer Händler aufgeflogen, in dessen Wohnung die Polizei rund 300 Kunstwerke fand – beziehungsweise deren Reste. Allerdings hängt der Fall bis heute an einem Münchner Gericht fest, da nach deutschem Recht die zyprische Kirche nachweisen muss, dass sie der Eigentümer ist. „Vor 1974 haben wir leider keine systematischen Dokumentationen durchgeführt, weshalb die Beweisführung sehr schleppend vorangeht“, sagt Eliades.

Auf den Fall der „Geiseln in Deutschland“ wird auch der deutsche Papst bei seinem Besuch im erzbischöflichen Palast während seiner Zypernreise Anfang Juni aufmerksam gemacht werden: Das Museum wird eine kleine Sonderausstellung für den hohen Besucher zusammenstellen. „Natürlich hoffen wir, dass Benedikt XVI. sich mit seinem politischen Gewicht für unsere Rechte einsetzt“, sagt der Museumsdirektor. (…)

Das allerdings dürfte ein frommer Wunsch bleiben. Um ein deutsches Gericht zu bewegen, einen türkischen Verbrecher zu verurteilen, muss nach aller Erfahrung eine höhere Macht als der Papst intervenieren. Vielleicht würde es sein Chef schaffen. Aber sicher ist auch das nicht.

(Spürnase: Kölschdoc)




Wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen!

WächterGestern kam ich nach Hause voller Wut über, die Medien im Internet lügen über unsere Soldaten und schon wieder Israel wird als Feind der Menschheit dargestellt! Natürlich sind wir russische Emigranten sehr aufgeregt, aber wir sind noch von den sowjetischen Zeiten gehärtet worden von unseren Opas, die Stalins Gulags und Strafbattalions, Chruschtschows Antisemitismus und Breschnews „Antizionismus“ überlebt haben… Wie man es bei uns sagt „Kosack du sollst es erleiden, erst danach wirst du ein Ataman“.

(Übersetzung eines Textes auf dem russischsprachigen israelischen Blog „pivoman“ von Bella A.)

Aber es freut mich, dass ich in meinem Land bin, weil Gestern bekam ich einen Skypeanruf von einem alten Freund, mit dem ich zusammen bei der Armee war.

Er ist ein guter Kerl, aber hat ein Problem, er wollte um jeden Preis in der Musikindustrie arbeiten, dafür hat ihn die Schicksal noch von Israel ferngehalten. Er stammt aus einer sephardischen Familie – nicht einer einfachen Familie, sondern „Sfaradi Tahor“. Seine Familie besteht aus super-konservativen sephardischen Kriegern. In ihrem Haus haben sie ein Portrait und eine Säbel von ihrem Großvater oder Uhrgroßvater, der noch in den osmanischen Zeiten gegen Türken und Araber in Gilead (heute Syrien) kämpfte. Eigentlich haben diese Sepharden einen ähnlichen Kampfgeist wie wir. Sie sagen „lieber tot, aber im Talith“, genauso wie es bei uns war „Für das Vaterland! Für Stalin!“. Nach israelischen Standarten gehört er zu den „Ultrarechten“ (wie die meisten „Sfaradi Tahoren“), aber er ist ein rechter Anarchist, ihm ist egal welcher Nationalität man ist, welche Religion man praktiziert und so weiter. Hauptsache „Du lebst in Israel, verteidige das Land!“, und natürlich Standards für Tahoren wie „gebt uns Gaza, die Westbank, die Eastbank und Gilead zurück!“.

Eigentlich sind diese Sepharden ein besonderes Problem für die israelischen Politiker. Sie unterstützen keine Partei, nicht einmal die sephardische Schas. Um ihre Stimmen zu bekommen, muss man mit Themen konfrontieren wie die Anerkennung des osmanischen Völkermordes an den Armeniern, Griechen, Aramäern und natürlich der Sepharden. Selbstverständlich will keiner die freundliche Verbindung zur Türkei wegen dieser Minderheit aufs Spiel setzen… Und der Hauptheld dieser Sepharden war ein Rabbiner, der überall wo es möglich war, gegen Osmanen kämpfte. Wahrscheinlich nur dank diesen Sepharden haben wir die Organisation „NILI“ nicht vergessen, die die Juden 1916 vor einem Völkermord gerettet hatte.

Einmal habe ich den Freund gefragt: „Warum machst du dir so viele Sorgen um NILI, sie hat doch keine große Bedeutung, Ben Gurion und kein anderer israelischer Politiker mochten sie?“ Und er antwortete: „Wenn die Menschen öffentlich über NILI sprechen, wird auch von der Kfar Nase gesprochen!“ (Kfar Nase ist heute Kafar Nasej in Syrien – eine jüdische Stadt zu Dona Gracia Naci’s Zeiten).

SephardenNach der Armee wollte er an der Musikakademie in Tel Aviv studieren, aber leider wurde sein Platz an einen Araber vergeben. Dann wollte er ins Head College gehen, hat die Prüfungen bestanden, aber sein Platz war wieder an einen Araber vergeben worden. In den Musikhochschulen ist eine sehr begrenzte Anzahl von Plätzen und die Araber bekommen diese Plätze ohne Prüfungen. Das Studium für die Araber bezahlt der „böse“ israelische Staat (deswegen sind unsere Hochschulen so antiisraelisch, besonders die Uni Haifa). Mein Freund litt unter einer starken Depression. Aber nach der Armee gingen wir, wie es zwischen uns abgesprochen war, in die Ukraine und ich hab versprochen, ihm zu helfen, einen Studienplatz in einem „Kulyok“ zu finden (ukrainischer Slang für die Hochschulen die sich auf die Kunst und Musik spezialisieren).

Wir fuhren in die Ukraine, seine Depression war sofort weg. Wir haben die historischen Orte der ostukrainischen jüdischen Kultur und der Partisanen von Gulay Pole besucht. Er war begeistert. Aber in Dnipropetrowsk hat er eine Werbung von einer Britischen Akademie gesehen uns ist 2005 ist nach London umgezogen. Nach einem halben Jahr hat er schon einen Job gefunden und arbeitete in der Firma, in der auch mit Madonna arbeitet. 2007 ist er nach Deutschland umgezogen, weil er einen Job bei einer sehr bekannten Firma bekam. Danach hat er auch mit Spanien gearbeitet und organisierte Festivals mit dem türkischen Kulturministerium, und ich habe mich für ihn gefreut.

Vor ein paar Monaten habe ich ihn über Skype angerufen und spürte, dass irgendetwas stimmt mit ihm nicht. Dann habe ich angefangen, in seiner Seele zu bohren. Wir sind doch keine Fremden nach alldem, was wir in Rammallah und Gaza gemeinsam erlebt haben… Er erzählte mir, dass er mit einer spanischen Sängerin arbeitet, deren Management in die Show ein paar Pallywood Elemente eingefügt hat. Er sagte, als er eine Diskussion angefangen hatte, warum diese Propaganda-Bilder aus der Show entfernt werden sollten, wurde er als Mörder und Nazi beschimpft. Sein spanisches Blut hat gebrodelt und seitdem arbeitete er nur noch in Deutschland.

Gestern hat er mich über Skype angerufen. Wieder die gleiche Geschichte. Er sagte, dass es sehr viele Türken auf der Arbeit hat und dass er ihr Mobbing nicht dulden will. Im Juli kehrt für immer er nach Israel zurück.

Gestern habe ich die Geschichte dem Onkel Mikola erzählt, er ist ein Freund der Familie, Weltmeister im Litterball (im Saufen), breite ukrainische Seele. Als wir in der Ukraine waren, sagte er ständig: „Wenn ich Rentner werde, gehe ich nach Israel, um in einem Kibbuz Tomaten zu pflanzen“. Gestern im Skype sagte er: „Seid ihr von den Türken gepresst worden? Findet euch einen „Bat’ko“ (Kosakenfürher) und hop hop mit den Türken und Gaza. Es ist doch euer Land, das Land liebt euch und nicht die Araber. Bat’ko wird einmal pfeifen, Jungs auf die Pferde und die Türken werden sich aus Angst vor den jüdischen Kosaken in die Hose machen“.

Ich hab mir überlegt, Onkelchen Mikola und unsere Sepharden haben Recht, wie lange wird man die Menschen wegen Gaza terrorisieren? Mein Freund ist ein gut erzogener und gebildeter Mensch. Ja er war bei der Armee, ja er hat gekämpft, aber nicht weil „das Vaterland ruft“, sondern wegen Seelenschmerzen und dem Wunsch nach historischer Gerechtigkeit. Besuchen Sie irgendeine sephardische Familie, sie werden Ihnen erzählen, was für Wein früher in Gaza produziert wurde, welche Stoffe in Schehem (Nablus) gewebt wurden, welche Säbel die Juden von Kfar Nase machten. Sie werden auch erzählen, wie sie sich vor den osmanischen Pogromen im 19. Jahrhundert verteidigt haben. Wie sie gegen die haschemitischen Horden in den 40er Jahren kämpften. Oder will niemand es hören? Deswegen nennt man es auch „Silent Exodus“, weil niemand etwas davon wissen will! Aber die Lügen, wie böse Israelis ihre Oliven geklaut hätten, diese Geschichten liebt die Welt! Warum will sich keiner daran erinnern, dass diese Oliven von den Juden gepflanzt wurden?

Wenn es diese blöden türkischen Terroristen, die unsere Soldaten angegriffen haben und den ganzen Psychoterror (den die „zivilisierte Welt“ gegen uns betreibt) nicht gäbe, wäre ich nicht in der Lage, Onkel Mikolka und meinen sephardischen Freund zu verstehen!

Ja, zum Teufel! Ich will die Gerechtigkeit! Ich will den Bat’ko Machno hier in Israel! Ich will, dass keiner unserer Soldaten verleumdet wird und dass alle meine Freunde nach Israel zurückkehren können. Dass Israel auf ihre Familiengeschichten Rücksicht nimmt!

Wenn man schon öffentlich von „NILI“ spricht und die Türken kritisieren darf, dann lasst uns auch von dem „Silent Exodus“ und dem sephardischen Land sprechen!




Israelkritik ist verschleierter Antisemitismus

BroderHenryk M. Broder bezeichnete auf einer Anhörung des Bundestages 2008 den Antizionismus als eine neue Form des Antisemitismus. Seine Einschätzung ist, wie man an der Teilnahme Linker Bundestagsabgeordneter an einer Terrormission gegen Israel deutlich sehen kann, heute aktueller denn je. Antisemitismus ist mehr als ein bloßes Vorurteil, das ein bestimmtes Verhalten thematisiert, er ist ein hasserfülltes Ressentiment, das dem Menschen an sich sein Existenzrecht abspricht.

Klassischer Antisemitismus des letzten Jahrhunderts ist hässlich, aber heute politisch irrelevant. Der heute gefährliche Antisemitismus sagt „Pfui“ zum Holocaust, ist salonfähig geworden und gibt sich „nicht judenfeindlich“. Der moderne Antisemit glaubt nicht an die „Protokolle der Weisen von Zion“ dafür aber an die „jüdische Weltverschwörung“ und an das Recht des Iran, Nuklearwaffen zum Einsatz gegen Israel herzustellen.

Auch der neue Antisemitismus ist ein Ressentiment, weil auch er, Israel und den Juden jegliches Existenzrecht abspricht. Vertreter dieser Gattung sitzen sogar im deutschen Bundestag. Der moderne Judenhasser trauert vor 70 Jahren verstorbenen Juden nach, nimmt den heutigen Juden aber übel, dass sie noch leben.

(Spürnase: Nockerl)




Morgen zeigt Hamburg Flagge

Morgen, Sonntag den 6. Juni,  zeigt Hamburg Flagge. Und ausnahmsweise – muss man in Deutschland inzwischen leider sagen – wird es nicht die Terroristenfahne von Hamas und den Gaza-Arabern sein, sondern die der einzigen Demokratie im Nahen Osten.

Die Initiative Hamburg für Israel ruft auf:

Wir, eine Gruppe besorgter junger Menschen, sind bestürzt über die neuesten Geschehnisse im Nahen Osten, über die Toten und Verletzten auf Seiten der Besatzung der Schiffe und der israelischen Soldaten, die Opfer einer gezielten Provokation vermeintlicher Friedensaktivisten wurden, die in Wahrheit aber die Hamas unterstützen und eine gewaltsame Konfrontation mit Israel suchten.
Seit Bekanntwerden der Aktion bietet Israel den sogenannten Free-Gaza-Aktivisten an, deren Hilfsgüter nach der Überprüfung auf waffentaugliches Material auf dem Landweg nach Gaza bringen zu lassen. Seit Wochen warnt Israel vor dem Versuch, die nach internationalem Recht legitime und der Verteidigung des Landes dienende Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Tausende von Raketen wurden in den letzten Jahren von dort auf israelische Städte abgefeuert. Die Blockade soll den Beschuss und jeglichen Waffenschmuggel in den von der Hamas beherrschten Gazastreifen unterbinden. Die auch von Deutschland als Terrorgruppe eingestufte Hamas kämpft gemäß ihrer Charta für die Vernichtung Israels.
Der israelische Versuch, den Schiffskonvoi zu stoppen, war ein legitimer und lebensnotwendiger Akt der Selbstverteidigung und die Reaktion auf eine vorsätzliche Provokation.
Israel befindet sich nicht im Konflikt mit der Bevölkerung Gazas. Humanitäre Hilfsgüter gelangen fast täglich in das Gebiet. Im vergangenen Jahr wurden pro Person mehr als eine Tonne Güter geliefert, über 15.000 Tonnen pro Woche.
Die selbsternannte „Hilfsflotte“ plante eine medienwirksame Denunzierung des jüdischen Staates. Offensichtlich war die gewaltsame Auseinandersetzung mit der israelischen Armee und damit die vorsätzliche Gefährdung der Anwesenden auf dem größten Schiff der Flottille Teil des Plans. Jeder Verletzte sollte als Opfer der Israelis dienen. Und der Coup gelang: Ohne gesicherte Informationen wurde Israel direkt nach den Auseinandersetzungen weltweit verurteilt.
Fakt aber ist: Nach internationalem Marinerecht dürfen Boote, die eine Blockade durchbrechen wollen, angehalten und geentert werden. Israel plante keinen Angriff auf eine Hilfsflotte. Fünf der sechs Schiffe folgten der Aufforderung zum Stoppen. Auf dem sechsten stürzten sich Extremisten, bewaffnet mit Pistolen, Messern, Schlagstöcken und anderen Waffen, auf die israelischen Soldaten, die sich von einem Hubschrauber abseilten, und versuchten sie zu lynchen. Die Folge waren Tote und Verletzte. (Text: Honestly Concerned und ILI e.V.)

Wir protestieren gegen eine vorschnelle und einseitige Verurteilung Israels.
Wir, das sind junge Hamburger verschiedener Konfessionen und politischer Anschauung, welche sich für eine differenzierte Sicht auf den Nahen Osten und das demokratische Israel einsetzten.

Wir veranstalten ein sommerliches „get together“, um gemeinsam ein Zeichen unserer Solidarität zu setzen. Bitte bringt Freunde, Ideen und Fahnen mit. Es können Boote gemietet werden und so auf der Alster eine echte weiß-blaue Friedensfahrt veranstaltet werden.

Kennedybrücke, Alster (Außenalster)
Am Sonntag, den 6. Juni um 15 Uhr

Hamburg für Israel!

Pressekontakt: 0163-6044890

Wir hoffen auf rege Beteiligung und Berichte und Fotos an PI. Für den nächsten Sonntag, 13. Juni, ist eine ähnliche Veranstaltung in Köln geplant. PI wird rechtzeitig über die Einzelheiten dazu informieren.




Eine zivilisierte Debatte

Eine zivilisierte Debatte um das Besondere an Israelkritik führen Henryk  M. Broder und Erich Follath bei Thea Dorn. Anlass ist ein gemeinsames Buch der beiden Journalisten, das aus ihrem öffentlichen Streit zu diesem Thema entstanden ist.

Wer die interessante Debatte wegen der späten Sendezeit beim SWR verpasst hat, kann die Sendung jetzt online sehen:




Moslems: Je religiöser, desto gewaltbereiter


Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen erforschte die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen. Dabei kam man zu einem erstaunlichen Schluss: Moslemische Jugendliche sind am gewaltbereitesten – und zwar, je gläubiger sie an der Friedensreligion hängen – desto mehr. Christen dagegen werden friedlicher, wenn sie gläubig sind.

N-tv schreibt:

Jugendliche aus muslimischen Zuwanderer-Familien sind deutlich gewaltbereiter als Migranten anderer Konfessionen. Dies besagt eine neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Bei der Befragung von 45.000 Schülern fielen insbesondere gläubige Muslime durch jugendtypische Delikte wie Körperverletzung oder Raub auf. Die Studie führt dies vor allem auf unterschiedliche Männlichkeits-Vorstellungen zurück.

„Die muslimische Religiosität fördert die Akzeptanz der Machokultur“, sagte Instituts-Direktor Christian Pfeiffer der „Süddeutschen Zeitung“. Er warnte angesichts der Ergebnisse vor einer pauschalen Verurteilung des Islam. Nötig sei vielmehr eine „viel radikalere Integration“.

Welche Schlüsse man ziehen und welche schwachsinnigen Rezepte man vorschlagen kann! Man sieht die Machokultur des Islam und fordert gleichzeitig eine stärkere Integration!

„Selbst wenn man soziale Faktoren herausrechnet, bleibt ein signifikanter Zusammenhang zwischen Religiosität und Gewaltbereitschaft“, sagte Pfeiffer.

Das muss hart sein für alle Gutmenschen.

Bei evangelischen und katholischen Jugendlichen zeigte sich eine gegenläufige Tendenz: Wer seinen Glauben lebt, begeht seltener jugendtypische Straftaten. Dies gilt gerade auch für christliche Zuwanderer, die meist aus Polen oder der ehemaligen Sowjetunion stammen.

Wir folgern daraus, dass das alles nichts mit dem Islam zu tun hat:

Eine entscheidende Ursache des Problems sieht die Studie in der Vermittlung des muslimischen Glaubens durch Imame, die ohne Sprach- und Kulturkenntnisse aus dem Ausland nach Deutschland kommen und reaktionäre Männlichkeitsvorstellungen vermittelten. Zudem befördere die Ausgrenzung von Muslimen durch einheimische Deutsche deren Rückzug in die eigene Gruppe, sagte Pfeiffer.

Natürlich. Der Imam ist schuld. Keinesfalls der Islam.

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




„Geht zurück nach Auschwitz – denkt an 9/11“

Das irische „Friedensschiff“ Rachel Corrie (benannt, nach einer radikal pro-palästinensischen „Friedensaktivistin“) ist vor der israelischen Küste angelangt und wollte sich mit Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire an Bord – trotz eines Abkommens Irlands mit Israel – Einlass nach Gaza erzwingen (PI berichtete). Doch der irische Frachter wurde am Samstagmorgen etwa 35 Seemeilen vor der Küste des Gaza-Streifens von den „bösen“ Israelis unblutig abgefangen. Mittlerweile ist auch bekannt, welche antisemitischen Funksprüche von der Mavi Marmara aus an die Adresse Israels gerichtet wurden.

Bei der Pressekonferenz des Marinechefs nach dem Zwischenfall mit der Marmara hat wurde dieser aufgefordert, über den Funkkontakt mit dem „Friedensschiff“ zu berichten. Damals antwortete er, die Reaktion wäre „negativ“ gewesen und mit von Ausdrücken begleitet, die er hier nicht gerne wiederholen möchte. Jetzt wissen wir warum …

Zusammenschnitt von Funksprüchen zischen der IDF und der Mavi Marmara: „Geht zurück nach Auschwitz“ – „erinnert euch an 9/11“.

Trotzdem werden die Israelis immer weiter dämonisiert, obwohl dazu keinerlei Anlass besteht und die IDF als „Armee des Bösen“ hingestellt.

SpOn schreibt:

Die „Rachel Corrie“ sei von mehreren israelischen Schiffen eingekreist worden, so der Sprecher des palästinensischen Empfangskomitees für die Hilfslieferung, Amdschad al Schawa. „Nach unseren Informationen gab es keine Gewalt und keine Schüsse.“

Die Besatzung des unter irischer Flagge fahrenden Frachters sei dann mehrfach aufgefordert worden, den israelischen Hafen von Aschdod anzulaufen, teilte ein Armeesprecher am Samstag mit. Dort sollten die rund 1200 Tonnen Hilfsgüter gelöscht werden. Doch die rund 20 pro-palästinensischen Aktivisten widersetzten sich den Anweisungen der Armee und hielten weiter Kurs auf Gaza.
Inzwischen hat die israelische Armee der Besatzung eine letzte Warnung gegeben. „Unsere Soldaten werden bei Ihnen an Bord gehen, wenn Sie sich weigern abzudrehen“, sagte Armeesprecherin Avital Leibovitsch am Samstagmorgen in einer Funkbotschaft an die „Rachel Corrie“. Die Armee sei „bereit, unsere Waffen zu benutzen, um uns zu verteidigen, wenn die Notwendigkeit zu spüren ist“.

An Bord der „Rachel Corrie“ befinden sich auch die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire und der ehemalige hohe Uno-Vertreter Denis Halliday. „Wir wollen die Blockade des Gaza-Streifens durchbrechen. Wir haben keine Angst“, so Maguire.

Die Ladung sollte mit Sicherheit in Ashdod nicht „gelöscht“, sondern abgeladen und nach Gaza weitergeleitet werden. Dorthin versuchte man schon die letzte Ladung mehr oder weniger erfolgreich loszuwerden. Wer medizinisch von Israel versorgt wird, ist nicht unbedingt wild auf abgelaufene Arzneien aus Europa.

Hier die Bilder von des „humanitären“ Teils der Ladung der Free Gaza Flottille – nutzlose Medikamente mit abgelaufenem Verfallsdatum:

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Auch die Ladung der Rachel Corrie wird gegenwärtig in Ashdod untersucht.

Was SpOn nicht erwähnt, ist, dass Ägypten den Gaza-Streifen ebenfalls blockiert und dass Israel gemäß den Oslo-Verträgen mit der PLO die Hoheit über Gaza innehat. Ein interessanter Zeuge dafür ist der ägyptische „Geistliche“ Scheich Wagdi Ghoneim der auf Al Dschasira erklärte, warum Ägypten eigentlich Schuld am „Elend Gazas“ ist.

(Mit Dank an Daniel Katz, Nockerl, Antivirus und alle Spürnasen)




Schweizer dürfen wieder abstimmen

Nach dem bahnbrechenden Erfolg der Volksabstimmung zum Minarettverbot folgt in der Schweiz jetzt der zweite Streich. Diesmal bringt die SVP einen Vorschlag ein. Demnach sollen Ausländer, die Gewalttaten begehen oder das Sozialsystem betrügen ausgewiesen werden. Die Grünen und die Sozialdemokraten, die ihr liebstes Klientel bedroht sehen, wollten den Schweizern verbieten, darüber abzustimmen, scheiterten aber mit diesem Vorhaben.

Andere wie die Christdemokraten und Liberale erkennen die Zeichen der Zeit und versuchen, mit einem verwässerten Gegenvorschlag Stimmen zu binden, der allerlei Hintertüren offen hält, um mit juristischen Spitzfindigkeiten die tatsächliche Abschiebung der Kriminellen zu unterlaufen. Beide Vorschläge kommen jetzt zur Volksabstimmung.

Die Neue Züricher Zeitung berichtet:

Die Ausschaffungsinitiative ist gültig. Das hat der Nationalrat entschieden. Er lehnt die Initiative aber ab, und er unterbreitet dem Volk einen Gegenvorschlag.

(sda) Der Beschluss fiel am Mittwoch nach mehrstündiger Debatte mit 97 zu 84 Stimmen. Der Nationalrat folgt damit dem Ständerat, der in der Frühlingssession beschlossen hatte, der SVP-Initiative an der Urne einen Gegenvorschlag auf Verfassungsebene gegenüberzustellen.

Der Gegenvorschlag lehnt sich an das Volksbegehren an, indem er die Ausschaffung krimineller Ausländer vorschreibt. Insgesamt fällt diese Variante aber differenzierter aus und umschifft Konflikte mit dem Völkerrecht – sie verlangt auch ausdrücklich die Einhaltung der Grundsätze von Bundesverfassung und Völkerrecht. Vor allem aber macht sie den Entzug des Aufenthaltsrecht vom Strafmass und damit vom Verschulden und nicht von der Begehung bestimmter Delikte abhängig.

Auch der Bundesrat wolle die Ausländerkriminalität bekämpfen, betonte Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf. Dieses Anliegen werde mit dem Gegenvorschlag erreicht, aber in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht.

Linke zwischen Pest oder Cholera
Die SVP will an ihrer Initiative festhalten; sie lehnt den Gegenvorschlag ab. Die Linke stand vor der Wahl zwischen «Pest und Cholera», wie es Maria Roth-Bernasconi (sp./Genf) formulierte. Sowohl die Initiative wie auch der Gegenvorschlag vergifteten die Gesellschaft und schafften ein Klima der Fremdenfeindlichkeit.

FDP, CVP, BDP und Grünliberale stellten sich geschlossen hinter den Gegenvorschlag. Trotz völkerrechtlicher Bedenken zeigten die Mitte-Parteien sogar Sympathien für das Anliegen der SVP. «Wir dürfen nicht übersehen, was auf der Strasse passiert», sagte Kommissionssprecher Philipp Müller (fdp./Aargau) als Sprecher der Staatspolitischen Kommission.

Das Zünglein an der Waage spielte schliesslich eine Mehrheit in der SP, welche die Kröte schluckte und dem in ihren Augen weniger gravierenden Gegenvorschlag zustimmte. Etwas versüsst wurde ihr der Entscheid durch einen zusätzlichen Integrationsartikel, welcher einen «echten Mehrwert» darstelle, wie Andy Tschümperlin (sp./Schwyz) sagte.

Während die Diskussion in der Schweiz hohe Wellen schlägt, sucht man im deutschen Blätterwald bislang vergeblich nach entsprechenden Berichten. Vielleicht möchte man aus volkspädagogischen Gründen vermeiden, dass eine Neiddebatte gegenüber der Schweiz ausbricht, wo das Volk über wichtige Entscheidungen für die Zukunft und die Gestaltung der Gesellschaft nach seiner Meinung gefragt wird. In Deutschland bedeutet Demokratie bekanntlich, wichtige Fragen im Konsens aller Parteien aus den Wahlkämpfen heraus zu halten – ein Misstrauensvotum der Mandatsträger gegenüber dem nominellen Souverain.

Den Schweizern wünschen wir – bei allem Neid auf soviel Vertrauen ins Volk – viel Erfolg bei der Verteidigung ihrer Freiheit!




Vater und Mutter abgeschafft


Der Gender-Mainstream treibt Blüten, die man nicht für möglich halten würde. Da „Vater“ und „Mutter“ diskriminierend sind, wird es durch das Wort „Elter“ ersetzt. Damit würde auch der Erwerb der Elternschaft durch homosexuelle Paare erleichtert. Ein Kind, dessen soziale Eltern zwei lesbische Frauen sind, hätte dann eben nicht mehr eine Mutter und eine Stiefmutter, sondern zwei Elter: Elter 1 und Elter 2.

Das Christliche Informationsforum berichtet:

Laut neuem Leitfaden für die amtlich verbindliche Sprache fällt die Verwendung der Begriffe Vater und Mutter unter die Rubrik diskriminierender Begriffe in der Schweiz. Kinder haben demnach künftig keinen Vater oder Mutter, sondern nur noch ein Neutrum als Ursprung, genannt „das Elter“.

Statt Vater oder Mutter sollte man besser «der Elternteil» oder «das Elter» schreiben. «Der Leitfaden ist für amtliche Publikationen verbindlich», sagt Isabel Kamber, stellvertretende Leiterin Zentrale Sprachdienste, Sektion Deutsch, der Bundeskanzlei der Schweiz, wie die schweizerische Zeitung BLICK berichtet.

Damit folgen die politisch Verantwortlichen in Bern den Vorschlägen in der Beschlußvorlage 12267 im Ausschuß für Chancengleichheit von Frauen und Männern des Europarates, der gegen die Verwendung von Begriffen wie des Mutterbegriffs in den Nationen kämpfen soll, um Gender-Gleichheit herzustellen.
(…)
Folgerichtig wäre es, auch die Großmutter, Großvater, usw. abzuschaffen. Großelter 1 und Großelter 2 müsste es dann heißen oder – noch besser – Großelter 1.1 und 1.2 sowie Großelter 2.1 und 2.2. Dies wäre auch eine digitalisierungsfreundliche Lösung, die sich überdies an Patchworkverhältnisse flexibel anpassen ließe.

Kränker gehts kaum noch! George Orwells Neusprech lässt grüßen! Ihr ExpertInnen (sicher ohne Kind): Auch wenn an man aus „Vater“ und „Mutter“ ein Neutrum macht, lassen sich biologische Unterschiede kaum negieren.

»PI: Britische Mamas und Papas abgeschafft

(Spürnase: Hundepopel)