Berlin: Demo gegen Linkspartei/Hamas-Bündnis

Berlin: Demo gegen Linkspartei/Hamas-Bündnis„Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas! Solidarität mit Israel!“, stand auf einem der vielen Transparente, die ca. 200 Demonstranten heute vor der Berliner Volksbühne, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Parteizentrale der Linkspartei, schwenkten. Viele weiß-blaue Israelfahnen wehten und wurden auch nicht eingerollt, als der leichte Regen einsetzte.

Die Polizei hatte den Platz großflächig abgeriegelt, einen direkten Zugang zur Parteizentrale ausgeschlossen. Als mehrere junge Männer versuchten, ihr Transparent näher an das Haus der Linkspartei zu bringen, wurden sie von Polizeikräften daran gehindert.

Vor den Teilnehmern wurden Grußworte und Texte verschiedener Unterstützergruppen verlesen. In den Redebeiträgen wurde immer wieder auf das Selbstverteidigungsrecht Israels hingewiesen und der Ausschluss der Bundestagsabgeordneten gefordert, die sich an Bord der IHH-finanzierten Flotille aufgehalten hatten (und nicht mitbekommen haben wollen, was an Bord wirklich passierte). Einige skandierten „Scheiß-Hamas“.

Die Demonstration verlief äußerst friedlich. Brisant wurde es nur, als sich ein Teilnehmer eine große deutsche Fahne umlegte und sofort von Ordnern und Teilnehmern umringt wurde. Diese Fahne würde stören, so wurde gesagt, und um die Situation nicht eskalieren zu lassen, nahm der Teilnehmer die Fahne wieder ab, worauf die Traube sich auflöste.

Fotos:

» Für die Berliner und Brandenburger noch einmal der Hinweis: Solidaritätskundgebung für Israel, Sonntag, 13.06.2010, 14.00 Uhr, Breitscheidplatz, nähere Infos hier.

(Autor: Bärchen & Ralf PI-Gruppe Berlin / Fotos: Edda, Ralf, Shahar)




Herr Sarrazin, SIE sind Volkes Stimme!

Vertritt Volkes Stimme: Thilo SarrazinSehr geehrter Herr Dr. Sarrazin, wieder einmal äußern Sie sich, und wieder einmal sage nicht nur ich, sondern sehr viele in meinem Bekanntenkreis, denen gegenüber ich Sie zitiere: „Stimmt doch auch!“. Nur diejenigen, die geschworen haben, Schaden von uns abzuwenden, sagen dies nicht. Im Gegenteil: jene ziehen es vor, Sie mit allen Mitteln anzugreifen, allen voran nun auch unsere Kanzlerin.

(Offener Brief von Le Waldsterben an Thilo Sarrazin)

Deswegen habe ich mich entschlossen, Ihnen zu schreiben, Ihnen meinen tiefen Dank und auch meine Hochachtung für Ihren Mut, diese Dinge fortwährend anzusprechen und auch unter dem enormen Druck nicht einzuknicken, auszusprechen.

Und ich verbinde dies mit der Hoffnung – und der Aufforderung an diejenigen, denen dieses Schreiben zur Kenntnis gelangt, es mir gleichzutun und Ihnen zu schreiben – dass eine Flut von Zustimmung Ihnen und denjenigen, die gegen Sie hetzen, zeigt: SIE sind Volkes Stimme. Fatalerweise inzwischen fast eine der Letzten.

Gerade deswegen möchte ich Sie etwas fragen, und betone: das ist nicht im Geringsten als Kritik gemeint – Sie wären wirklich der letzte, der wegen der Talfahrt unseres Landes Kritik verdient hätte. Aber Ihre Antwort würde mich und sicher viele Gleichgesinnte – besser: Gleichbesorgte – interessieren: Was würden Sie mir vorschlagen, wie ich mich als Wähler mit meiner Stimmabgabe verhalten soll, um etwas gegen die Zustände zu unternehmen, die Sie so klar und so berechtigt aufzeigen?

Ich bin doch zu einem Achtzigmillionstel der Souverän dieses Volkes, zusammen mit den anderen 80 Millionen somit der einzige Souverän. Diese und ich zusammen sollten es doch wohl richten können – wer denn sonst? Können Sie mir vielleicht verraten, wie?

Ihre ehrliche Antwort (eine andere würden Sie nicht geben – von wem könnte man so etwas heute noch sagen?) glaube ich zu kennen, denn natürlich bewegt mich diese Frage schon lange, zudem darf ich mich durchaus als mit Wissen ausgestattet betrachten und komme zu dem Schluss: Es gibt keine realistische Möglichkeit. Nicht in diesem Land.

Die Schweizer haben eine – sogar mehrere -, die Niederländer haben eine und machen unter dem Aufjaulen unserer verkommenen Lügenmedien soeben kräftig Gebrauch davon. Viele andere Länder haben zumindest eine gewisse Chance – nur wir haben keine, denn in der Mitte unseres Parteienspektrums, genau an der Stelle, wo viele gerne ihr Kreuzchen setzen würden, klafft ein riesiges Loch.

Wir haben die Wahl zwischen rotrot, blassrot, grünrotbraun, rotschwarz mit schwindendem Schwarzanteil und einem Farbtupferchen, das mal gelb war und dessen Farbe vielleicht bestimmbar wäre, wenn ich jetzt eine Lupe zur Hand hätte. Dann gibt es natürlich noch Mastdarmbraun, aber erfreulicherweise braucht man auch dafür die Lupe. Dazwischen gibt es nichts. Kann es daran liegen, dass es kaum noch Menschen gibt, die sich in einer echten Mitte positionieren wollen – oder denen eine klare Sicht der Probleme gar nicht mehr gelingt?

Für Letztere gibt es schließlich genug Beispiele: eine Claudia Roth ist nicht wirklich bösartig – dieser kinderlosen StudienabbrecherIn der Theaterwissenschaften fehlt es meines Erachtens tatsächlich am Intellekt, Problemlagen objektiv analysieren zu können. Für Ersteres ist die Kanzlerin ein gutes Beispiel: es ist für mich offensichtlich, dass sie die Problemlagen umfassend kennt, aber sich aus Gründen, die sie allein weiß, für eine Positionierung außerhalb der Mitte bewusst entschieden hat.

Natürlich gibt es auch einige Gegenbeispiele. Um einmal in Berlin zu bleiben: neben Ihnen kann man auch den SPD-Bürgermeister von Neukölln, Herrn Buschkowsky, nennen oder auch die Jugendrichterin Kirstin Heisig, die ihre klare und ehrliche Analyse der Jugendkriminalität gerade als Buch veröffentlicht. Nur WÄHLBARE Gegenbeispiele – die gibt es nicht. Nicht einmal ansatzweise.

Und deswegen habe ich an Sie genau genommen zwei Fragen. Erstens die schon oben Gestellte: Welches Wahlverhalten raten Sie mir denn nun tatsächlich? Zweitens: Haben Sie wirklich noch nie darüber nachgedacht, welcher enorme Druck auf dem Land lastet, endlich bei Wahlen wieder eine aussichtsreiche Alternative der Mitte zu haben, welchen radikalen Zulauf eine solche Partei haben würde, auf die viele warten wie der Verdurstende auf das Wasser – und wie sehr Sie dafür prädestiniert wären, den seit Jahrzehnten abhanden gekommenen ehrlichen Politiker dafür darstellen zu können?

So, nun habe ich genug gefragt, sonst würde ich noch die Frage anhängen, ob Sie ahnen, wie sehr nicht nur ich mich über eine Antwort freuen würde. Ich verdeutliche es Ihnen einmal auf diese Weise: obwohl ich mich nicht zu den Gläubigen in diesem Land zähle, wünsche ich Ihnen – nur für den Fall, dass ich bei diesem Thema falsch liege – Gottes Segen. Und alles Weitere, was Ihnen zu helfen vermag. (Vielleicht Intelligenz und Ehrlichkeit Ihrer Mitspieler im politischen Geschäft?)

Ich schicke übrigens der Kanzlerin eine Abschrift dieses Briefes.

Herzlichst,
Ihr

(…)




Berlin: Linksextreme verüben Anschlag auf Polizei

Berlin: Linksextreme verüben Anschlag auf PolizeiAn Szenen wie diese wird man sich wohl in Zukunft gewöhnen müssen: Bei einer Demonstration in Berlin gegen die Sparpläne der Bundesregierung hat es einen Anschlag von Linksextremen auf Polizisten gegeben. Aus der Gruppe des 450 Personen starken „antikapitalistischen Blocks“ heraus wurde ein Sprengsatz auf Polizisten geworfen, bei denen 14 Polizisten verletzt wurden, zwei davon schwer.

Die Berliner Morgenpost berichtet:

Durch die Explosion wurden mindestens 14 Polizisten verletzt, zwei davon schwer: Sie mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wurden ihnen bei einer Operation Splitter aus den Beinen etfernt – um welche Art von Splittern e sich handelt, stegt bislang nicht fest. Anscheinend war der Sprengsatz so gefertigt war, dass bei der Explosion kleine Teile freigesetzt wurden.

Der Staatschutz ermittelt nun, die Kriminaltechnik untersucht denbesagten Sprengsatz und den Tatort. Mindestens sieben Demonstranten sind laut Polizei festgenommen worden.

Insgesamt beteiligten sich an der Großdemonstration unter dem Motto „Die Krise heißt Kapitalismus“ beteiligten sich verschiedenen Schätzungen zufolge 15.000 bis 20.000 Menschen. Die Polizei gab offiziell zunächst keine Zahlen bekannt. Die Linken-Vorsitzende Gesine Lötzsch rief bei der Abschlusskundgebung zum Kampf für ein „gerechtes Land“ auf.

Lötzsch beklagte in Berlin eine wachsende gesellschaftliche Ungleichheit und betonte: „Ich will ein anderes Land.“ Sie wolle nicht in einem Land leben, in dem Hartz-IV-Empfänger zu Umzügen gezwungen würden, während andere Leute nicht wüssten, wie sie ihre fünfte oder sechste Wohnung einrichten. Auf Plakaten und Transparenten von Demonstranten standen Forderungen wie „Verursacher der Krise zur Kasse bitten“.

Zu der Demonstration hatte das Bündnis „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ aufgerufen. Organisiert in diesem Bündnis sind verschiedene Initiativen, Teile der Gewerkschaften Ver.di und IG Metall sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und eine Reihe von linken Parteien wie Die Linke und die Deutsche Kommunistische Partei (DKP). Parallel zum Berliner Protestmarsch fand in Stuttgart eine ähnliche Demonstration statt.

Schon während der Abschlusskundgebung vor dem Roten Rathaus war es wiederholt zu Rangeleien zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Während der Demonstrationsroute waren Polizisten mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen worden. Die Veranstalter der Demonstration sehen die Schuld für die Auseinandersetzungen bei der Polizei, sprachen von Provokationen und „willkürlichen Verhaftungen“.

Hier das Video zum Anschlag:

Auch in Stuttgart randalierten linksextreme Gruppen bei einer Demo gegen das Sparpaket der Bundesregierung:

Tumultartige Szenen überschatteten die Demo in der baden- württembergischen Landeshauptstadt. SPD-Landtagsfraktionschef Claus Schmiedel wurde während seiner Rede aus einem Block von rund 300 Menschen mit Eiern und Bananen beworfen. Die Polizei stürmte auf die Bühne. Schmiedel wurde mit Regenschirmen geschützt. Schon zuvor war die Rede des SPD-Politikers durch Trillerpfeifen und Buh-Rufe so vehement gestört worden, dass kaum ein Wort zu verstehen war.

(Spürnase: Ralf)




Imam Idriz will Bayerns Innenminister verklagen

Der Imam der Penzberger Moschee Benjamin Idriz hat in dem türkischsprachigen Magazin „Sultan“ (Ausgabe 03-04-2010, Seite 16) erstaunlich offene Worte gefunden, die dem Bild eines „moderaten Euro-Islam“-Vertreters gar nicht so recht entsprechen und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sehr interessieren dürften.

Auszug:

„Innenminister Joachim Herrmann soll gesagt haben, dass manche in der Penzberger Moschee einen Gottesstaat nach iranischem Muster errichten wollen. Wir werden ihn verklagen. Unseren Mitgliedern wird die deutsche Staatsangehörigkeit aufgrund ihrer Mitgliedschaft in unserer Gemeinde nicht gewährt“, brachte er als Beschwerde zu Wort.

Selbstverständlich hat ein Imam niemals die Absicht, einen Gottesstaat zu errichten. Wie denn auch. Das fordert ja nur sein Gott und dessen Prophet, der „vollkommene Mensch“ und das „perfekte Vorbild“ Mohammed. Dementis dieser Bestrebungen erinnern einen unweigerlich an Ulbrichts Erklärung „Niemand hat vor, eine Mauer zu errichten“. Der Imam aus Penzberg spielt die Klaviatur der Verschleierung genauso leidenschaftlich. Und er wird immer angriffslustiger, je mehr er ins Fadenkreuz der Kritik gerät:

Der Imam der Penzberger Moschee Benjamin Idriz berichtet, dass die Penzberger Moschee zur Zeit absichtlich im Verfassungsschutz erwähnt wird, „Leider gibt es 3-4 Beamte, die andauernd gegen den Islam arbeiten. Die haben die Absicht, andauernd unseren Namen zu beflecken. Unser Projekt wird von jedem unterstützt, außer von Rechtsextremisten und dem bayerischen Innenminister. Ihre Absicht ist klar. Doch Menschen entwürdigen ist ein Verstoß gegen den Staat, der alle Bürger gleich behandelt. Da sollte der Staat achtgeben.

Selbstverständlich wird die Penzberger Moscheegemeinde absichtlich im Verfassungsschutzbericht erwähnt, denn es gibt schließlich mehr als genug Anlass hierzu. Aber Bajrambejamin (sein wirklicher Vorname heißt gar nicht Benjamin) Idriz schießt wild um sich. Nicht nur gegen den Bayerischen Innenminister und von ihm als solche bezeichneten „Rechtsextremisten“, sondern auch gegen Politically Incorrect und die Bürgerbewegung Pax Europa:

„Mit Hetze, Aufruhr und Gräuel schockt die Gruppe das Volk, das sollte im Bericht stehen. Wir dagegen sind nicht nur ein sozialer Verein, sondern unsere Tätigkeit umfasst auch den Dialog, die Integration und die Unterstützung des Friedens. Political Incorrect und die Pax Europa-Gruppe bespitzeln im Internet Seiten und schaffen dadurch Islamphobie“, behauptete Idriz. „Menschen, ob sie es wollen oder nicht, sind davon betroffen. Wer diese Internet-Seiten macht, müsste man wissen. Diese Namen sollten veröffentlicht werden.“

Der Artikel im Magazin Sultan trägt den Titel: „Auflehnung gegen Penzberger Moschee“ und berichtet vor allem über den Besuch eines Videoteams, das sich in dem beschaulichen oberbayerischen Ort ein bisschen umgesehen hat. So heißt es in „Sultan“:

In Penzberg bekommt der Frieden einen Bruch. Gegen die modernste Moschee von Deutschland, die sich in Penzberg befindet, haben radikale Fanatiker Broschüren verteilt. Eine Pax Europa-Gruppe kam zum Zwecke einer gemeinen Meinungsumfrage nach Penzberg und hat während der Andacht der evangelischen Kirchengemeinde bohrende Fragen über die „islamische Anschauung“ gestellt.

Der Penzberger evangelische Kirchenpfarrer Klaus Pfaller empfand eine bedrückende Lage. „Eine Filmgruppe kam und stellte Fragen, die eine Absicht mit Hintergedanken andeuteten. Die Fragen waren kein Dialog, sie versuchten gegen die gesellschaftliche Eintracht aufzuhetzen“, brachte er zur Sprache. Der Pfarrer bestätigte sein Vertrauen in die Penzberger Moschee-Glaubensgemeinschaft. „Pax Europa hat nur ein Ziel, und das ist keine Versöhnung!“, sagte er im Zorn.

Nun, zornig hat der evangelische Pfarrer im Interview keineswegs gewirkt. Es handelte sich vielmehr um einen informativen Austausch zwischen einem Geistlichen und einem Journalisten über eine Religion, die besorgniserregende Inhalte verbreitet:

Auch Penzbergs Bürgermeister nimmt in dem „Sultan“-Artikel Stellung zu der „Gruppe von außerhalb“, die „aufhetzen und provozieren“ will:

Der Bürgermeister von Penzberg Hans Mummert sagte: “Die Gruppe kommt von außerhalb und wir wollen in Frieden leben. In unserem Stadtteil wollen wir solche Leute nicht. Ich hoffe, wir sind so klug, dass wir uns nicht aufhetzen und provozieren lassen, sondern den 74 in unserem Stadtteil lebenden Menschen der Islamgemeinde gegenüber Frieden und Vertrauen entgegenbringen.“

Nun, Vertrauen ist gut, Kontrolle in diesem Fall aber mehr als empfehlenswert. Denn der Vorzeige-Imam demaskiert sich immer mehr, je stärker er unter die Lupe genommen wird. Wenn ihm Menschen mit Faktenwissen über den Islam auf die Finger klopfen, fliegen seine Lügen auf. Alleine bei einer Veranstaltung in München konnten ihm durch hartnäckige Nachfragen fünf handfeste Lügen nachgewiesen werden. Idriz verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit, so dass jetzt selbst „Spiegel Online“ titelt: „Muslimischer Geistlicher im Zwielicht“. Die Spiegel-Redakteurinnen haben nachrecherchiert, dass Idriz von 1994 bis 1998 bei einem Privatinstitut im französischen Château Chinon ein Fernstudium belegt hat. Der Penzberger Imam habe die Einrichtung auf Nachfragen „unproblematisch“ genannt. Sein Studium sei „in keiner Weise islamistisch beeinflusst“ gewesen, zudem habe er sich nie persönlich in dem Institut aufgehalten. Dem Spiegel liegen aber Erkenntnisse vor, die dieses Fernstudium in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen:

Doch das Privatinstitut genießt bei Insidern einen höchst zweifelhaften Ruf. Unterstützt mit Geld aus den Golfstaaten und Saudi Arabien soll dort der Vorrang der Scharia vor weltlichem Recht gelehrt werden. Den wissenschaftlichen Rat der Einrichtung führt Scheich Jussuf al-Karadawi an, der schon mal Selbstmordattentate rechtfertigte. Für die Marburger Religionswissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann ist klar: Wer dort studiert habe, sei „ideologisch von islamistischem Gedankengut geprägt“.

Und so ist es durchaus legitim, wenn Journalisten das tun, was Politiker bisher sträflich vernachlässigt haben: Kritisch nachzufragen. Entweder fehlt den Politikern hierzu der Wille oder das Faktenwissen. Bei zweitem kann man nachhelfen. Und so wird dann auch Stadtrat Nikolaus Lutz von den „Bürgern für Penzberg“ im Verlaufe des Interviews zusehends misstrauischer, was die Islamische Gemeinde in seinem Ort betrifft:

Als nächstes kommt in unseren Interviews eine Frau zu Wort, die an der Moschee-Einweihung und an einer gemeinsamen Pilgerreise nach Sarajewo teilgenommen hatte. Sie hege gegenüber der islamischen Gemeinde überhaupt kein Misstrauen, denn sie kenne viele Muslime dort und schätze sie als „anständig“ ein: „Unser Imam ist ein toller Mann, der die europäische Form des Islam vertritt“:

Wie gutgläubig und islamunkundig viele Penzberger Bürger sind, zeigt das folgende Interview mit einer US-stämmigen Mitbürgerin. Sie habe persönlichen Kontakt zu Imam Idriz wie auch zu Gemeindevorstand Yerli und könne die ganzen Vorwürfe gar nicht glauben:

Am Ende dieses Videos ist die Penzberger Moschee zu sehen, in die zum Zeitpunkt unserer Aufnahmen vor dem Freitagsgebet um 13 Uhr ausschließlich kopftuchbehangene Frauen gingen. Sie trennen sich vor der Moschee von ihren Männern und nehmen auf einer Empore Platz, während die Männer im Erdgeschossbereich direkt vor dem Imam beten. Aber, wie wir ja von Imam Idriz wissen, sind Frauen im Islam selbstverständlich gleichgestellt.

In den vergangenen Jahren sind viele bayerische Schulklassen nach Penzberg gepilgert, um sich die Vorzeigemoschee anzusehen. Dies hat das Kultusministerium mittlerweile unterbunden, denn ganz so vorbildlich scheint diese Gemeinde ja nicht zu sein. Aber für Idriz sind dies selbstverständlich alles „Falschinformationen“:

In den Schulen kursieren falsche Informationen über uns, so dass die Kinder nicht mehr in die Moschee gehen. Imam Idriz sagte zum Schluss: „Da die Kinder Moscheeverbot haben, kommt mein Sohn nicht mehr zu Besuch, weil unsere Unterkunft sich in der Moschee befindet.“

Trotz all den stichhaltigen Hinweisen auf extremistische Tendenzen rund um die Penzberger Moscheegemeinde gibt es aber tatsächlich noch einige unverdrossene Unterstützer, die sich jetzt auch in einem Offenen Brief zu Wort gemeldet haben. Es handelt sich natürlich um die üblichen Verdächtigen, mit denen wir schon ausreichend Erfahrungen gesammelt haben. Darüber morgen mehr.

(Text & Interview: byzanz / Fotos & Video: RChandler / Videobearbeitung: Obambi – PI-Gruppe München)




Köln: Judenhasser rufen zur Gegendemo auf

Köln: Judenhasser rufen zur Gegendemo aufFür den morgigen Sonntag haben diverse Islamistenvereinigungen zu einer Kundgebung gegen die Demonstration “Fairplay für Israel – für Wahrheit und Solidarität” (PI berichtete) aufgerufen. Dieses mal sind jedoch nicht nur die üblichen Verdächtigen beteiligt, die ihren kruden Antisemitismus in ein „israelkritisches“ Mäntelchen hüllen. Für die Domstadt scheint man da ganz andere Geschütze auffahren zu wollen.

In einem Blog heißt es:

Gegendemonstration in Köln gegen Pro-Israelische JUDEN

Am Sonntag den 13. Juni Planen Radikale in Deutschland lebende Nicht-Semitische Khazarische Juden eine Pro-Israelische Demonstration, die Behörden dulden wie immer diese Radikale Judeofaschistische Ideologie des Terrors, deshalb werden wir an diesem Tag ein zeichen setzen in dem wir eine GEGENDEMONSTRATION am gleichen Tag veranstallten. Sagt euren Freunden,Verwandten und Bekannten bescheid, bringt eine Palästinensiche,Deutsche und Türkische Fahne mit, wir wollen den Juden zeigen das sie Jeder Hasst.
Die Gegendemonstration findet am 13. Juni statt um 14 Uhr in Köln auf dem Roncalliplatz.
Gebt Judea Keine Chance!

Mal abgesehen von der unsäglichen Rechtschreibung sind derartige Aussagen ein Fall für den Verfassungsschutz. Wie die Hetzreden der Islamisten ausfallen werden, kann man sich vorstellen, man ahnt dabei nichts Gutes. Doch damit nicht genug. Die nächste Provokation ist bereits geplant. Wie der Muslimmarkt berichtet, soll die Demo zum gleichen Zeitpunkt und am gleichen Ort stattfinden. Im Anschluss wird es ebenfalls einen Demonstrationszug durch die Innenstadt geben. Wie sich die Veranstalter den Ablauf organisatorisch vorgestellt haben, bleibt im Dunkeln. So bleibt nur zu hoffen, dass die Polizei Präsenz zeigt, besonnen handelt und die Veranstaltung der Synagogengemeinde Köln im ausreichenden Maße schützt.

Lasst uns am Sonntag alle Solidarität zeigen und diesen Antisemiten ein Meer von Israelfahnen entgegensetzen. Zur Erinnerung: Von Düsseldorf und Frankfurt werden eigens Busse organisiert. Kommt alle zahlreich und bringt Freunde und Bekannte mit. Lang lebe Israel!!!

» Nexusrerum: Israelkritische Gegendemo in Köln

(Gastbeitrag von Pinchador)




Auch Belgier könnten verkehrt wählen

Italien, Schweiz, Tschechien und zuletzt die Niederlande: Unsere europäischen Nachbarvölker machen, was sie wollen, und ihr Kreuzchen mit Vorliebe da, wo es die deutschen Tugendwächter verboten haben. Nach dem Wilders-Schock vom Mittwoch könnte das nächste Ungemach schon morgen drohen. In Belgien.

Dort droht ein dicker Mann an die Macht zu kommen, der sich von blutigem Fleisch, fetten Würsten und höchstwahrscheinlich auch gebratenen Mohammedanerkindern ernährt. Die Kleine Zeitung aus Österreich warnt die Ihren schon mal vor der nächsten Ohrfeige:

Bart De Wever isst nicht nur am liebsten Fleisch – blutiges Tatar, Schweinespeck und fette Würste aus den Ardennen. Deftig fällt auch seine Antwort auf die Frage aus, wie es denn weitergehen soll mit seinem Heimatland, das zu zerbrechen droht an einem bizarren Sprachenstreit, der es nun bereits seit Jahrzehnten im Würgegriff hält. „Lasst Belgien verdampfen“ sagt der schwergewichtige flämische Nationalist, dem alle Umfragen voraussagen, dass er aus den morgigen vorgezogenen Wahlen als Sieger hervorgehen wird.

Mit gut einem Viertel der Stimmen könnte De Wevers separatistische Neue Flämische Allianz (NVA) stärkste politische Gruppierung in Flandern werden, wo zwei Drittel der wahlberechtigten Belgier leben. Und das lässt bei Befürwortern der nationalstaatlichen Einheit natürlich die Alarmglocken schrillen.

Die Befürworter der nationalstaatlichen Einheit, das sind natürlich in erster Linie linke Journalisten im Ausland und ein Heer von EU-Bürokraten, die besonders um die eigenen fetten Würste bangen, wenn das Kunstgebilde Belgien zusammenbricht und damit das symbolträchtige Vorbild für ein zwangsvereinigtes Europa. Der reiche flämische Norden nutzt einen „Sprachenstreit“, um sich vom armen Süden zu trennen. So lautet die Version der Befürworter der Einheit. Dabei spielen Fakten eine untergeordnete Rolle. Denn die Flamen wollten schon Autonomie, als die Verhältnisse noch genau anders herum waren. Früher gab es den reichen, industriell geprägten wallonischen Süden und den verarmten, bäuerlichen Norden in Flandern. Erst mit dem Ende des Schwerindustrie-Zeitalters kehrte sich alles um. Der bürgerlich-konservativ geprägte Norden verstand es, sich auf die Moderne einzustellen und mit Fleiß und Intelligenz einen stabilen Wohlstand aufzubauen. Im Süden herrschte auch nach dem Zusammenbruch der Industrie weiterhin sozialistischer Gewerkschaftsgeist reaktionärster Art. Die Welt hatte sich den Bedürfnissen der Arbeiterklasse anzupassen. Statt Bildung und Umschulung hieß es Fordern und Fordern. Der jetzt erstarkte und vormals verachtete Norden sollte gefälligst für den armen Süden zahlen. Der hat darauf aber keine Lust mehr, zumal eine Überschwemmung mit importiertem Orientariat Belgien ohnehin schon an die wirtschaftliche, soziale und emotionale Grenze gebracht hatte. Zurück zur Kleinen Zeitung, die von all dem nichts wissen will und mit großer Sorge sieht, dass die Perspektive eines flämischen Nationalstaates bei vielen Belgiern besser ankommt als die Selbstauflösung im multikulturellen Einheitsbrei:

Rund 42 Prozent der wahlberechtigten Flamen halten das für eine gute Idee. Sie meinen, Flandern habe genug Geld in die Wallonie gepumpt. Es ist der Frust über das Unvermögen der klassischen Parteien, den Zwist um mehr Eigenständigkeit für die Flamen und die Rechte der Frankophonen zu lösen, der die Menschen im Norden empfänglich für die Parolen des zwar hemdsärmeligen, aber nicht fremdenfeindlichen De Wever macht.

Anders als Frankreichs Jean Marie Le Pen, HC Strache oder Hollands islamfeindlicher Wahlsieger Geert Wilders kann der Flame durchaus mit einer vielfarbigen Gesellschaft leben, vorausgesetzt die Zuwanderer lernen die Landessprache und respektieren die Gleichwertigkeit von Frauen und Homosexuellen. De Wever geht damit klar auf Distanz zum rechtsradikalen Vlaams Belang, der die Hälfte seiner 20 Mandate einbüßen könnte.

Und noch etwas zur Beruhigung: Die Ardennen, wo die fetten Würste für den Kandidaten produziert werden, liegen in Wallonien. Zumindest den Austausch von Waren wird der Nationalist mit dem blutigen Mund also auch nach einer Spaltung Belgiens – im eigenen Interesse – weiterhin erlauben.

(Spürnase: André)




Verfassungsschutz klärt über den Islam auf


Wie wir bereits Anfang 2007 berichteten, fühlt unser Verfassungsschutz sich bemüßigt, über die „missbrauchte Religion“ – den Islam – aufzuklären. Er tut das mit Hilfe einer Wanderausstellung, in welcher Verfassungsschutzleute besorgten Bürgern erklären, dass die Inhalte des Koran nichts mit dem (richtig verstandenen) Islam zu tun haben.

So wirbt etwa der Verfassungsschutz im Auftrag der Bundesregierung für die verfassungsfeindliche Idiologie des Islam im Lüecker Rathaus. So soll etwa der Bürger darauf abgerichtet werden, eine Grenze zwischen Islam und Islamismus zu ziehen, wie auch immer. Soll der Bürger auch eine zwischen Islam und Koran ziehen?

„Die missbrauchte Religion – Islamisten in Deutschland“ ist der Titel einer neuen Wanderausstellung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), die vom 11. Juni bis zum 23. Juni 2010 im großen Börsensaal des Rathauses (Eingang Marktseite) gezeigt wird. Ihr Ziel ist, sachlich, differenziert und anschaulich über das Thema „Islamismus in Deutschland“ aufzuklären. Die Ausstellung zeigt die Widersprüche des Islamismus – also des Missbrauchs der Religion für politisch-ideologische Zwecke – zu unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung auf. Sie beleuchtet die verschiedenen Erscheinungsformen, Ziele und Aktivitäten islamistischer Organisationen in Deutschland. Zentrales Anliegen der Ausstellung ist es, klar zwischen der Weltreligion des Islam und der extremistischen Ideologie des Islamismus zu unterscheiden.

Die Ausstellung richtet sich an alle politisch interessierten Bürgerinnen und Bürger, Menschen nichtmuslimischen und muslimischen Glaubens. Angesprochen sind vor allem auch Schülerinnen und Schüler (insbesondere der Sekundarstufe II).

Aha, vor allem sollen also die Wähler von morgen – die Schüler – gutmenschlich verblödet werden.

Schulklassen und sonstige Gruppen erhalten nach vorheriger Anmeldung unter der Telefonnummer (0451) 122-1101 (bis 12 Uhr) eine Einführung in die Thematik der Ausstellung.

(Spürnase: Sterni)




In der Türkei sterben mehr Säuglinge als in Gaza

In der WELT räumt Leon de Winter (Foto) mit dem Mythos der humanitären Katastrophe in Gaza auf, die zu mildern sich nützliche Idioten aus aller Welt berufen fühlen. „Progressive hassen Israel, weil das Land in einem Meer muslimischer Rückständigkeit traditionelle europäische Werte repräsentiert.“ In Gaza zum Beispiel haben die Menschen eine höhere Lebenserwartung als in der Türkei und ist die Neugeborenensterblichkeit wesentlich geringer, was beides nicht so sehr dafür spricht, dass Israel die Menschen dort ausrotten will. Ein Must read…




Körperverletzung statt Mordversuch

Was die Deutschen können, können österreichische Gerichte schon längst: Nämlich einen versuchten Mord in eine schwere Körperverletzung umbagatellisieren. Obwohl das Opfer durch zwölf (!) Messerstiche schwer verletzt wurde und nur dank Notoperation überlebte, erhielt der Täter gerade mal drei Jahre. So geschehen vor dem Innsbrucker Landgericht.

TT.com berichtet:

Mit einer großen Überraschung endete kurz vor 14 Uhr ein Mordprozess am Innsbrucker Landesgericht. Der 28-Jährige musste sich wegen versuchten Mordes vor dem Geschworenengericht verantworten. Er hatte seinen Schwager mit zwölf Messerstichen schwerst verletzt. Nur mit Glück überlebte der Schwager.

Dem 28-Jährigen drohte bei einer Verurteilung eine lebenslange Haft. Doch es kam anders. Die Geschworenen kamen nach nur kurzer Beratung zu einem einstimmigen Ergebnis: Absichtlich schwere Körperverletzung lautete das Urteil. Dafür kassierte er drei Jahre Haft. Der Angeklagte nahm das Urteil sofort an. Die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab.
(…)
Der Ex-Schwager habe immer wieder blöd über dessen Ex-Frau gesprochen und den Angeklagten als „Loser“ bezeichnet. Dessen Fingerzeigen auf ihn und sein Grinsen hätten ihn provoziert, erklärte der Angeklagte, er sei nach Hause gegangen und habe das Messer geholt.

„Ich wollte ihm nur drohen“, schilderte der dreimal einschlägig vorbestrafte Angeklagte. Der 33-jährige Ex-Schwager hätte mit den „jahrelangen Provokationen und Gerüchten über seine Schwester“ aufhören sollen. Nur einem glücklichen Zufall sei es zu verdanken, dass der Mann die bis zu neun Zentimeter tiefen Verletzungen überlebt habe, hatten Sachverständige angegeben. Er bekam vom Gericht ein Schmerzensgeld von 1.500 Euro zugesprochen. Die Pauschalkosten für die Verhandlung wurden dem Türken erlassen. Sie seien „uneinbringlich wegen der Haft“ hieß es vom Rat.

Na wenn er nur drohen wollte…Drohstiche sozusagen.

(Spürnase: Ludwig St.)




Protestaktion gegen Hamas in Bad Boll

Gestern Abend fand in der baden-württembergischen Gemeinde Bad Boll eine Solidaritäts-Demonstration für Israel statt. Die deutsch-israelische Gesellschaft Stuttgart hatte die Protestaktion vor allem deshalb veranstaltet, um gegen die Einladung des „Hamas-Gesundheitsministers“ – netter Titel für einen Terroristen – durch die evangelische Akademie Bad Boll zu demonstrieren (PI berichtete).

Diese Einladung geschah im Rahmen der Veranstaltung „Partner für den Frieden – mit Hamas und Fatah reden“. Der Hamas-Vertreter hatte glücklicherweise keine Einreiseerlaubnis erhalten, auch der Bund hat sich von der Veranstaltung distanziert. Es gibt noch Grund zur Hoffnung.

Bei der Demo wurden durch verschiedene Redner über Lautsprecher Fakten genannt, unter anderem zu den Zielen der Hamas und den aktuellen Geschehnissen rund um die Gaza-„Hilfsflotte“. Es waren schätzungsweise 30 – 40 Israel-Unterstützer vor Ort, zahlreiche Fahnen wurden geschwenkt. Natürlich ließen sich auch einige bekennende Israelfeinde blicken, um die Kundgebung hin und wieder mit lautem Lachen und Zwischenrufen zu stören. Im Großen und Ganzen lief aber alles recht friedlich ab. Die Polizei beobachtete das Geschehen aus einiger Entfernung. Außerdem war noch ein Team von SWR BW vor Ort, der Bericht inkl. Bilder der Demo wurde bereits am Abend ausgestrahlt.

(Text: Holger / Fotos: Werner und Holger)




Merkel: „Sarrazins Pauschalurteile sind dumm“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin wegen dessen Äußerungen über die geringere Bildung von Zuwanderern scharf kritisiert. „Solche schlichten Pauschalurteile sind dumm und nicht weiterführend“, sagte Merkel der BILD am SONNTAG. Es sei zwar richtig, „dass die Bildungsabschlüsse von Schülern mit Migrationshintergrund verbessert werden müssen und der wichtigste Schlüssel dabei die Beherrschung der deutschen Sprache ist“, so die Kanzlerin. „Aber wenn wir genau das fördern und fordern, dann haben diejenigen, die zu uns kommen und in unserem Land leben wollen, große Chancen und bereichern uns alle.“