Die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-BlockadeWenn man in den israelischen Ort Sederot hineinfährt, spürt man förmlich das mühsame Streben der Einwohner und ihrer Stadtverwaltung nach Normalität. Es gibt aber leider keine Normalität, denn dieser Ort liegt nur wenige Kilometer vom Gaza-Streifen entfernt und wurde in der Vergangenheit und bis heute mit Tausenden, genauer gesagt fast 10.000 Raketen und Mörsergranaten von dort aus beschossen – wahllos und ungezielt, auf Kinder und Frauen, Alte und Schwache – mit dem Ziel, Terror zu verbreiten und Israelis zu töten. Und von der Weltöffentlichkeit kaum beachtet.

(Fotobericht von B. Sham)

Sederot – auf den ersten Blick eine kleine Pionierstadt, die versucht, sich zwischen Gründerzeit und Moderne zu behaupten.

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Das wäre bei normalen Bedingungen schon schwierig genug, aber unter einem Hagel von Raketen aus der arabischen Hamas-Nachbarschaft in Gaza braucht es besonderes Durchhaltevermögen, um nicht zu resignieren. Zwar gibt es mittlerweile ein recht zuverlässig funktionierendes Frühwarnsystem „Red Alert“ gegen die Raketenangriffe der streng moslemischen Hamas aus Gaza, allerdings bleiben dann auch nur etwa 15 Sekunden, um sich in Deckung zu bringen. Da erscheinen die normalen kleinen Gefahren des Alltags eher wie ein ironischer Kontrast.

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Ein zweiter Blick zeigt allerdings in der Tat einige Besonderheiten dieser Stadt am Rande der Negev-Wüste: wo man geht und steht sind Bunker und Schutzbauten mehr oder weniger unauffällig ins Straßenleben integriert: eine Quasi-Normalität im Raketenhagel.

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

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Jede Bushaltestelle, jeder Kindergarten, jedes Postamt – alles muss gegen den Terror aus der moslemischen Hamas-Nachbarschaft gepanzert werden.

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

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Sämtliche Wohnungen werden seit neuestem mit gepanzerten Schutzräumen (israelisch: „Mamad“) nachgerüstet – gegossener Beton gegen den Terror.

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Die große örtliche Yeshiva Sederot (jüdische Bibelschule) hält dagegen: man würde sich nicht vertreiben lassen. Im Gegenteil: trotzig haben die Schüler auf dem Dach der großen Schule einen neunarmigen Chanukka-Leuchter aus Raketenteilen gebaut, durch den Besucher einen Blick in Richtung Gaza werfen können.

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Ob die Angriffe die Dankbarkeit der besonders ergebenen Anhänger der Religion des Friedens (RdF) dafür sind, dass die Israelis freiwillig den mit wunderschönen Siedlungsgebieten gesprenkelten Gazastreifen 2005 in einer äußerst umstrittenen Aktion geräumt hatten? Es war der ehemalige Ministerpräsident Ariel Sharon, der dies durchgeboxt hatte.

Die wenigen israelischen Militäreinsätze, gezielt gegen die Raketen-Terroristen im Gazastreifen, wurden von Qualitätsmedien dieser Welt mit Schaum vor dem Mund verurteilt: unverantwortliche israelische Kriegstreiberei sei es usw., usf., sich gegen die RdF und ihre Raketen militärisch zu wehren statt sich in endlosen, unergiebigen Verhandlungen zu verschleißen. Unergiebig? Warum eigentlich wirklich? Israels Ministerpräsident Netanjahu drückte es einmal ganz klar und einfach aus: „Mit einer Hamas könnten wir Israelis nur über unsere eigene Vernichtung verhandeln.“

Hamas-Video dazu:

Diese Raketen haben überhaupt keinen militärischen Wert, da sie ungenau sind. Sie sind nur als Terrorwaffe gegen Ortschaften einsetzbar, irgendwo treffen sie schon.

Das bescheidene Rathaus von Sederot hat für Besucher Ratschläge parat, wie man sich im Angriffsfall verhält sowie eine Broschüre über die jahrelangen Raketenangriffe und Opfer der Terroristen aus dem Gazastreifen vorrätig:

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Gleichzeitig wird der Besucher auf die Polizeistation verwiesen, wo die Reste der Kassam-Raketen als Asservaten aufbewahrt werden.

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

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Die Blockade des Gazastreifens hinsichtlich militärisch verwendbarer Güter wird in Sederot als eine absolute Notwendigkeit gesehen; der Rückgang der Raketenangriffe in der letzten Zeit wird einerseits auf die gezielten Anti-Terror-Aktionen des israelischen Militärs und andererseits auf die genaue Kontrolle der großen Mengen der nach Gaza gelassenen Güter zurückgeführt. Bei der einfältigen Berichterstattung vieler Qualitätsmedien mit dem Tenor eines israelischen Angriffs auf eine „Friedensflotte“ und auf die „Versorgung der Bevölkerung“ in Gaza können sich Sederot-Einwohner nur an den Kopf fassen über soviel Realitätsferne und ideologische Verbohrtheit. Sie, die Bewohner von Sederot, wissen, wie es sich unter täglicher Lebensgefahr durch wahllose Raktetenangriffe lebt.

Und doch demonstriert Sederot eine beinahe gelassene Kraft: mit dem überdimensionierten jüdischen Symbol des Schofars

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

und der positiven Beharrlichkeit, die sich in dem Vertrauen in die israelische Gemeinschaft zeigt.

Sederot - die leise Kehrseite der Gaza-Blockade

Sie werden von arabischen Terroristen nie zu knacken sein.




Wulff zum neuen Bundespräsidenten gewählt

Nun hat er es also doch noch geschafft: Im dritten und letzten Wahlgang ist der Niedersachse Christian Wulff mit 625 Stimmen zum neuen Bundespräsidenten gewählt worden. Der CDU-Politiker und Kandidat von Union und FDP setzte sich in der Bundesversammlung im dritten Wahlgang gegen den rot-grünen Kandidaten Joachim Gauck (494 Stimmen) durch. 121 Wahlmänner und -frauen enthielten sich der Stimme.




Gedenktafel für Marwa

Der Mord von Dresden vor einem Jahr war ohne Frage eine abscheuliche Tat. Der Russlanddeutsche Alex Wiens erstach die Ägypterin Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden. Bei einer Gedenkfeier am Jahrestag des Verbrechens soll nun im Landgericht Dresden eine Bronzetafel enthüllt werden, die in Deutsch und Arabisch an Marwas Tod erinnert. Und da fragen wir uns schon: Bekommen Mel D. und Pascal E. und viele andere, die so jung der multikulturellen Bereicherung zum Opfer fielen, auch eine Gedenktafel?

BILD schreibt:

Bei einer Gedenkfeier am Jahrestag des grausamen Verbrechens soll im Landgericht Dresden eine Bronzetafel enthüllt werde, die in Deutsch und Arabisch an Marwas Tod erinnert.

Mel D. und Pascal E. werden keine Gedenktafel bekommen und im Gegensatz zu Alex W., der die Höchststrafe erhielt, ist es noch nicht einmal sicher, ob die Schlächter überhaupt wegen Mordes angeklagt werden, müssen sie doch mit solchen Reaktionen rechnen…

Die Bluttat löste bei Muslimverbänden Empörung aus, auch international war das Entsetzen groß. Es gab Proteste gegen Deutschland im Iran und der Heimat des Opfers. Eiferer missbrauchten die Tat eines Einzelnen für ihre Propaganda und feierten das Opfer als „Märtyrerin des Kopftuchs“.

In Dresden wurden seitdem neue Initiativen gegen Fremdenhass und Rechtsextremismus angeschoben. „Es steht in unserer Macht, alles daran zu setzen, dass so etwas nie wieder geschieht“, sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz.

Setzen Politiker auch alles daran, die eigene Bevölkerung zu schützen?

(Spürnase: Misteredd)




Freie und Messerstecherstadt Hamburg

Nachdem am 23. Juni in Hamburg-Harburg Pascal E. von dem Türken Mathias A. erstochen wurde, ist es in Hamburg-Billstedt wieder zu einer Messerattacke eines 18-jährigen Türken gegen einen 17-Jährigen gekommen. Nachdem der 17-Jährige eine gemeinsame Bekannte besucht hatte, gerieten die beiden auf der Straße in Streit. Daraufhin holte der Türke von zuhause ein Messer und stach mehrfach auf seinen Kontrahenten ein, der lebensgefährliche Stiche in Rücken und Bauch erlitt und notoperiert werden musste. Der erste Kommentar unter dem Morgenpost-Artikel bringt es auf den Punkt: „Freie und Messerstecherstadt Hamburg“.

Update: Beamte des Polizeikommissariates 42 haben einen 18-jährigen Türken festgenommen, der im Verdacht steht, die Tat begangen zu haben.

(Spürnase: Alster)




Bundespräsidentenwahl: Wulff gegen Gauck

Nachdem weder im ersten noch im zweiten Durchgang der heutigen Bundespräsidentenwahl eine Entscheidung gefallen ist, wird nun ein dritter Wahlgang notwendig. Das bisherige Ergebnis wird als Schlag für Kanzlerin Angela Merkel gewertet, die ihren Kandidaten Christian Wulff in den eigenen Reihen trotz klarer Mehrheit nicht durchbekommt.

In einem Punkt hat SPD-Chef Siegmar Gabriel recht: Für SPD und Grüne ist das heute ein Riesenerfolg gewesen, egal wer gewählt wird.

Zur Bundespräsidentenwahl schreibt Henryk M. Broder in der Weltwoche:

Wenn die Kanzlerin so klug wäre, wie man sagt, müsste sie jetzt das Steuer herumreissen, Wulff fallenlassen und Gauck zum gemeinsamen Kandidaten von Regierung und Opposition erklären. Damit würde sie Grösse zeigen und ihre Gegner elegant ausbremsen. Und das dumme Volk müsste nicht bis zum nächsten Schlager-Grand-Prix warten, um ein wenig stolz auf Deutschland sein zu können.

Aber das ist sie nicht. Ihr sind Mehrheiten wichtiger. Und so werden wir den üblichen farb- und gesichtslosen Bundespräsidenten erwarten, der am besten gedienert hat.

Hier der Phoenix-Livestream:




Autofahrer nahe Paris abgeschlachtet

Nein, wir wissen nicht, ob es sich um Migrantengwalt handelt, aber der Tathergang spricht dafür. Die Maistreampresse schweigt flächendeckend. Wegen eines harmlosen Auffahrunfalls mit ein paar Kratzern ist ein Autofahrer von den herbeigerufenen Familienmitgliedern des Unfallgegners und vor den Augen seiner Familie regelrecht abgeschlachtet worden.

Den Kindern der Familie wurde angedroht, sie vor den Augen ihrer Mutter ebenfalls zu töten.

Die NZZ schreibt wie andere auch:

Nach einem harmlosen Auffahrunfall bei Paris ist ein Autofahrer zu Tode geprügelt worden. Vier weitere Mitglieder der Familie des Opfers wurden verletzt, die Polizei sprach von einer regelrechten «Schlächterei».

Er sei mit seiner Familie in die Ferien unterwegs gewesen, als es auf der Autobahn 13 nordwestlich der Hauptstadt zu einem Zusammenstoss mit einem Renault gekommen sei, sagte der jüngere Bruder des Opfers am Mittwoch im Radiosender Europe 1.

Die Frau am Steuer des anderen Wagens habe sich geweigert, den Schaden – laut Polizei nur einige Kratzer – für die Versicherung aufnehmen zu lassen. Sie habe statt dessen per Telefon etwa zehn Freunde aus einer nahe gelegenen Ortschaft herbeigerufen. Diese hätten die Familie angegriffen und seinen Bruder dabei erschlagen.

«Sie haben uns gesagt: Wir werden euch vor eurer Mutter töten», sagte der Bruder des Opfers. «Sie wollten nicht verstehen, was passiert ist, sie sind gekommen, um Krieg zu spielen.» Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag bei der Ortschaft Chapet.

Die Polizei nahm bis zum Mittwoch fünf mutmassliche Beteiligte fest, darunter auch die Fahrerin, die sich am Dienstagabend selbst stellte. Gegen zwei Männer im Alter von 21 und 22 Jahren wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Wären es ethnische Franzosen gewesen, gar noch Christen, wüssten wir das schon…


(Spürnasen: klausklever, @, Sonar, Melanie V., hadschihalefomar, delablake, Klaus M., Martin S. , gerndrin)




Anonyme Bewerbungen zur Antidiskriminierung

Für Bewerbungen, die nichts aussagen, konnte die Leiterin der steuerfinanzierten Antidiskriminierungsstelle, Christine Lüders, fünf große Unternehmen gewinnen. Die Bewerbungen, die kein Foto enthalten, haben weder Namen, Anschrift, Geburtsdatum und Geburtsort, noch Familienstand.

Dürfen die Bewerber denn auch Stellvertreter zum Vorstellungsgespräch und zur Probezeit schicken, oder haben alle einen Sack über dem Kopf?

Die FAZ schreibt:

In Deutschland beginnt ein Pilotprojekt mit anonymisierten Stellenbewerbungen. Das hat die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, angekündigt. „Wir haben drei große deutsche Unternehmen aus dem Dax und zwei internationale Konzerne dafür gewinnen können“, sagte Lüders dieser Zeitung in Berlin. Dazu gehörten die Konsumgüterhersteller Procter & Gamble sowie LOréal.
(…)
Lüders räumt ein, dass dies nicht vor Vorurteilen im weiteren Einstellungsverfahren schütze. Wenn ein Arbeitgeber letztlich bei seiner Personalentscheidung trotzdem jemanden diskriminiere, komme allenfalls eine Klage wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Betracht. „Doch manchmal ist es schon Gold wert, überhaupt eingeladen zu werden, um gegen die Schere im Kopf anzukommen“, sagte Lüders.

Am besten verbietet man Firmen ganz, eine Auswahl zu treffen. Denn spätestens beim Vorstellungsgespräch zeigt sich ja, ob der Bewerber zumindest deutsch kann. Was das mit „Schere im Kopf“ zu tun hat, entzieht sich unserer Kenntnis.

Als besonderes Problem bezeichnet Lüders „Mehrfachdiskriminierungen“ – etwa wenn eine junge Frau türkischer Herkunft mit Kopftuch und schlechten Deutschkenntnissen einen Arbeitsplatz oder eine Wohnung nicht erhält. Dort kommen möglicherweise Geschlecht, Herkunft, Alter und Religion der Betroffenen als Gründe für eine Diskriminierung zusammen. Typische Beschwerden kommen auch von jungen Männern etwa aus Afrika oder arabischen Ländern, die von einem Türsteher nicht in eine Diskothek eingelassen wurden. Als Hauptziel für ihre weitere Arbeit nennt Lüders eine stärkere Vernetzung der unterschiedlichen Beratungsstellen vor Ort. Außerdem will sie die Gesellschaft für das Problem der Diskriminierung sensibilisieren.

Wofür sollen wir sensibilisiert werden? Dass moslemische Zuwanderer oft die Sprache nicht beherrschen und keinen Schulabschluss haben?

Grundsätzliche Zweifel am Nutzen der Antidiskriminierungsstelle, die den Steuerzahler jährlich 2,8 Millionen Euro kostet, hat dagegen der Düsseldorfer Wirtschaftsprofessor Justus Haucap angemeldet. Der Vorsitzender der Monopolkommission empfiehlt die Abschaffung der Berliner Behörde mit ihren 22 Mitarbeitern und dem Beirat von 17 Personen. Der Wirtschaft würden nach einer Studie mehr als 1,7 Milliarden Euro Bürokratiekosten durch das AGG entstehen. Es habe eine deutlich Zunahme von Klagen gegeben. Haucap meint, das deutsche Zivil- und Arbeitsrecht biete schon genug Schutz vor Diskriminierung; die Berliner Stelle sei „absolut überflüssig“.

Ja, was denn? Sie sichert Arbeitsplätze, noch dazu für einen guten Zweck!

(Spürnase: LupulusLotarius)




EU will Beitrittswillen der Türkei ankurbeln

Die EU zeigt sich gegrämt vom Ausmaß, in dem in der Türkei die Sehnsucht nach einem Beitritt zum europäischen Bürokratiemoloch abnimmt. Sie sendet deshalb ein politisches Signal. Damit soll die hübsche Braut auf den europäischen Stier gelockt und dann an die Gestade des Kontinents getragen werden, wo ein ewiger Quell deutschen Steuergelds seinem Abschöpfen harrt. Die Braut jedoch sehnt sich nach einem anderen Helden, der sie in seinen Harem entführen möchte.

Dort könnte ihre tief sitzende Sehnsucht nach einem Kalifat befriedigt werden.

Die Welt berichtet:

Die Beitrittsverhandlungen mit Ankara, die Ende 2005 eröffnet wurden, waren zuletzt sehr schleppend vorangekommen. Die Auseinandersetzungen zwischen der türkischen und israelischen Regierung um den Angriff auf die „Gaza-Flotille“ und das Nein im UN-Sicherheitsrat zu neuen Sanktionen für den Iran führten auch zu Spannungen zwischen Ankara und Brüssel. In der EU-Kommission sucht man deshalb nach Wegen, um die nachlassende Zustimmung in der Türkei zu einer Mitgliedschaft wieder anzukurbeln.

Daher wird nun das elfte von 35 Kapiteln der Beitrittsverhandlungen eröffnet. Das Thema dieses Kapitels ist Lebensmittelsicherheit. Ob ein Lebensmittel als unsicher gilt, wenn es haram (unrein im Sinne des islamischen Rechts) ist, sollte dabei unbedingt erörtert werden. Die weiteren Verhandlungen zur EU-Erweiterung werden unter der Ratspräsidentschaft des auseinanderbrechenden Belgiens stattfinden. Kompetenz für die aufkommenden Probleme ist demnach gegeben.

(Danke allen Spürnasen)




Taliban-”Märtyrer” überfallen NATO-Flughafen

TalibanWie die Internationale Schutztruppe ISAF mitteilt, hat ein Himmelfahrtskommando von sechs Taliban unterwegs in Allahs Jungfrauenparadies heute einen von der NATO betriebenen Flughafen in der afghanischen Provinz Nangarhar mit einer Autobombe, Panzerabwehrraketen und Sturmgewehren angegriffen und mindestens zwei Soldaten verletzt.

Dennoch versagte der Dschihad gegen die Ungläubigen, denn die ISAF Truppen schlugen den Angriff zurück und verhinderten, dass die Schahids auf das Gelände vordringen und ihr „Martyrium“ vollenden konnten. Immerhin der Mann mit der Autobombe hat sein Ziel – Endstation Allah – erreicht, wenn auch bloß außerhalb des Flughafengeländes. Damit’s nicht so peinlich ist, behauptete die Taliban-Führung anschließend, „Dutzende“ afghanischer und ausländischer Sicherheitskräfte getötet zu haben. Angaben der Taliban gelten jedoch selbst den deutschen Medien als unzuverlässig.




Moskau: “Benimm-Codes” für Neuankömmlinge

Stadtwappen von MoskauWährend man in Berlin teils zu den absurdesten Maßnahmen greift (rauschende Multikulti-Feste, Verbot der Deutschlandfahne), damit Migranten nur ja nicht auf die Idee kommen, sich aus eigenem Antrieb zu integrieren und die „hochbezahlten Integrationsarbeiter“ nicht eines Tages ohne öffentliche Fördergelder dastehen, geht man in Moskau in die genau entgegengesetzte Richtung.

Dort wird zur Zeit diskutiert, was man tun kann, um besonders Neuankömmlinge daran zu erinnern, dass das Leben auch in der russischen Weltmetropole mit ihren gut zehn Millionen Einwohnern auf der russischen Kultur basiert. Eine der Ideen, die auch von der Russisch-Orthodoxen Kirche unterstützt wird, ist die Ausarbeitung eines sogenannten „Moskowiter-Codes“. Darin soll aufgezeigt werden, welche Verhaltensweisen in der Hauptstadt allgemein erwünscht sind und welche eben nicht.

„Moskau ist eine Stadt mit einem auf der russischen Kultur und jahrhundertealten Traditionen basierenden Lebensstil und das sollten alle wissen, die kommen, um hier zu leben. Wir sind sicher, dass diese wichtige Forderung ausnahmslos allen Einwohnern der Hauptstadt helfen wird, Moskowiter zu werden“, wird der Vorsitzende des Moskauer Stadtkomittees für Überregionale Beziehungen und Nationale Politik Mikhail Solomentsev in der Rossiyskaya Gazeta zitiert.

Seiner Auffassung nach gibt es gewisse ungeschriebene Regeln, die von den Einwohnern der Stadt befolgt werden sollten: „Dass man zum Beispiel keine Schafe im Hof tötet, nicht auf dem Balkon grillt, keine anderen Nationaltrachten in der Stadt trägt. Wir wollen kurzfristig einen Satz von Regeln ausarbeiten, die Neuankömmlingen, die sich dauerhaft als Bewohner in Moskau niederlassen, helfen sollen.“

Die Stadtbehörde hat nun vorgeschlagen, dass die Diaspora-Gemeinden mit dem Ausarbeiten der Regeln beginnen. Nachdem sie ihre Vorschläge eingereicht haben, werden Wissenschaftler damit beauftragt, die Arbeit so zu vollenden, dass sie in einer Art „Moskowiter-Codes“ mündet.

Vielleicht ist es heute noch zu früh, als dass man sagen könnte, ob sich die Einwanderer, von denen ein beträchtlicher Teil aus den ehemaligen Sowjetrepubliken kommt, auf diese Weise zu „Moskowitern“ machen lassen. Wirksamer als sogenannte „Dialoge“, bei denen sich Dialogexperten nur gegenseitig die „Alternativlosigkeit“ des Dialogs — und somit ihre eigene Wichtigkeit — bestätigen und ansonsten sorgsam darauf achten, dass alle kritischen Punkte ausgespart bleiben, dürfte dieses Vorgehen jedoch allemal sein.

(Text: Antifo)




Sieg der Waffenlobby oder des Rechts?

The original purpose of gun control: to protect the Klansmen from their victims.Vor wenigen Tagen berichteten die deutschen Medien mit übereinstimmender Erschütterung, die US-Waffenlobby habe vor dem amerikanischen Verfassungsgericht einen Sieg davon getragen. Tatsächlich wurde der zweite Verfassungszusatz nur in seiner Geltung bestätigt. Interessant sind dabei die Zusammenhänge mit der persönlichen Sicherheit.

Der Wortlaut des zweiten Verfassungszusatzes lautet wie folgt:

A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.

(Eine gut organisierte Miliz ist notwendig, um die Sicherheit eines freien Staates zu gewährleisten, weshalb das Recht des Bürgers, Waffen zu haben und zu tragen, nicht verletzt werden darf.)

Es wurde oft behauptet, dies enthalte nur das Recht, sich einer Miliz anzuschließen und innerhalb dieser Waffen zu haben und zu tragen. Doch der geschichtliche Hintergrund, der die Begründung für den zweiten Verfassungszusatz darstellt, zeigt auf, wie fehlgeleitet dieser Gedanke ist.

Im Rahmen der amerikanischen Revolution kam es unter anderem zu Zusammenschlüssen bewaffneter Bürger – also Miliz – um eine den Bürger unterdrückende Regierung zu beseitigen. Auch um sich jederzeit die Möglichkeit zu erhalten, eine die Bürgerrechte verweigernde Regierung stürzen zu können, wurde der zweite Verfassungszusatz aufgenommen. Das selbe gilt für den Gedanken, eine Regierung von der Unterdrückung seiner Bürger abzuschrecken.

Um sich zu einer solchen Miliz zusammenschließen zu können, muss man diese Waffen besitzen dürfen. Der Gedankengang verbietet, dass dieses Recht von einer Erlaubnis durch die Behörden abhängig gemacht werden kann. Warum es aber nun dennoch eines Urteilsspruches bedarf, um sich als Bürger gegen das Verbot der Heimatstadt Obamas, Chicago – erfolgreich – zur Wehr zur setzen, erstaunt zunächst. Die Eindeutigkeit des Wortlauts hätte erwarten lassen, dass sich niemand an das Verbot heranwagt.

Doch das Urteil des amerikanischen „Supreme Court“ ist nicht nur deshalb interessant, weil es bestätigt, dass der zweite Verfassungszusatz genau so gemeint ist, wie er geschrieben wurde. Dies dürfte nur für Juristen eine Neuigkeit sein. Viel interessanter ist, wie die konservative Mehrheit der Richter begründet, welch fundamentales Recht der Verfassungsgeber im Anspruch auf Waffenbesitz gesehen hat. Das Gericht verweist hierzu auf die Sklavenbefreiung bzw. auf die Zeit danach (ab Seite 26 der Urteilsbegründung, Seite 35 der PDF-Datei).

Nach Ende des Bürgerkrieges und der damit einhergehenden Sklavenbefreiung sicherte der Kongress durch Gesetzesgebung den Zugang aller – und damit auch der befreiten Sklaven – zu allen Rechten. Dies geschah durch den 14. Verfassungszusatz. Dabei kam es dem Kongress auch darauf an, Schwarzen das Recht zuzugestehen, eine Waffe auch zur eigenen Sicherheit (dazu später mehr) zu besitzen und zu tragen, wie das Weiße schon lange taten und als Recht genossen. Dies ist für das Gericht der Nachweis, für wie fundamental der Kongress das Recht auf eine eigene Waffe betrachtete.

Hier Auszüge aus der Urteilsbegründung im Original (zur Eindeutigkeit unübersetzt):

The most explicit evidence of Congress’ aim appears in§14 of the Freedmen’s Bureau Act of 1866, which provided that “the right . . . to have full and equal benefit of all lawsand proceedings concerning personal liberty, personal security, and the acquisition, enjoyment, and disposition of estate, real and personal, including the constitutional right to bear arms, shall be secured to and enjoyed by all the citizens . . . without respect to race or color, or previous condition of slavery.” 14 Stat. 176–177 (emphasisadded).22 Section 14 thus explicitly guaranteed that “all the citizens,” black and white, would have “the constitutional right to bear arms.”

The Civil Rights Act of 1866, 14 Stat. 27, which wasconsidered at the same time as the Freedmen’s Bureau Act, similarly sought to protect the right of all citizens to keep and bear arms.23 Section 1 of the Civil Rights Act guaranteed the “full and equal benefit of all laws and proceedings for the security of person and property, as isenjoyed by white citizens.” Ibid. This language was virtually identical to language in §14 of the Freedmen’sBureau Act, 14 Stat. 176–177 (“the right . . . to have full and equal benefit of all laws and proceedings concerning personal liberty, personal security, and the acquisition, enjoyment, and disposition of estate, real and personal”).

Dabei war im Rahmen der Debatte im Kongress das Recht, durch das Besitzen und Tragen einer Waffe (und denknotwendig das Nutzen, also den Einsatz) für seine eigene Sicherheit zu sorgen, ein wichtiger Aspekt. Dies zeigt das Gericht in seinem Urteil deutlich auf:

In debating the Fourteenth Amendment, the 39th Congress referred to the right to keep and bear arms as afundamental right deserving of protection. Senator Samuel Pomeroy described three “indispensable” “safeguards of liberty under our form of Government.” 39th Cong.Globe 1182. One of these, he said, was the right to keep and bear arms: “Every man . . . should have the right to bear armsfor the defense of himself and family and his homestead. And if the cabin door of the freedman is broken open and the intruder enters for purposes as vile as were known to slavery, then should a well-loaded musket be in the hand of the occupant to send the polluted wretch to another world, where his wretchedness will forever remain complete.”

Evidence from the period immediately following theratification of the Fourteenth Amendment only confirmsthat the right to keep and bear arms was considered fundamental. In an 1868 speech addressing the disarmament of freedmen, Representative Stevens emphasized the necessity of the right: “Disarm a community and you rob them of the means of defending life. Take away their weapons of defense and you take away the inalienable right of defending liberty.” “The fourteenth amendment, now so happily adopted, settles the whole question.”

Der Kongress sah es demnach als ein Recht eines jeden Bürgers an, eine Waffe zu tragen. Aber natürlich sind laut deutschen Mainstreammedien die bösen Waffenlobbyisten schuld, die sich einmal mehr durchgesetzt haben. Es sei darauf hingewiesen, dass sich auch in Deutschland Interessenverbände bei Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht unterstützend einschalten, wenn sie ihre Belange berührt sehen.

Der Spiegel geht noch einen Schritt weiter und lässt seine Leser in die Falle böser Vorahnungen tappen (Hervorhebung durch PI):

Den USA könnte nun eine jahrelange Prozesslawine bevorstehen. Die Waffenlobby NRA jubelte: Sie werde erst ruhen, wenn jeder US-Bürger sein Recht auf Kauf und Besitz von Waffen zur Selbstverteidigung ausüben könne. Die Anti-Waffen-Lobbygruppe Violence Policy Center beklagte dagegen, dass „Menschen durch dieses Urteil sterben“ würden. Die Entscheidung sei „ein Sieg für die Waffenlobby und die Waffenindustrie“. Etwa 90 Millionen Amerikaner besitzen rund 200 Millionen Schusswaffen. Im Schnitt sterben pro Tag 80 Menschen durch eine solche Waffe.

Der Spiegel-Autor will damit suggerieren, dass es noch zu viel mehr Toten kommt – dem brav von den deutschen Medien in jahrzentelanger PC-Schulung „vorgebildeten“ Medienkonsument schwant Böses. Bekommt man doch so Angst vor Gewalt und Kriminalität. Allerdings legen reale Zahlen etwas ganz anderes nahe: In Florida wurde im Jahr 1987 ein Gesetz verabschiedet, das jedem das Recht zusprach, (verdeckt) nach staatlicher Erlaubnis eine Waffe zu tragen. Die Anzahl der Tötungsdelikte ging in Florida zwischen 1987 und 1996 um 36% zurück. In den gesamten USA betrug der Rückgang 0,4%. Die Tötungsdelikte mit einer Feuerwaffe gingen um 37% zurück, während sie bundesweit um 15% zunahmen. Die Tötungen mittels einer Handfeuerwaffe erfuhren in in diesem Zeitraum in Florida einen Rückgang um 41%; derweil war in den USA als ganzes eine Zuwachsrate von 24% zu verzeichnen. Es gibt hierzu verschiedene Zahlen, die aber in der Tendenz das gleiche aussagen.

Angesichts dessen und der Tatsache, dass der deutsche Staat nicht willens scheint, seine Bürger zu schützen, wäre die Änderung des Waffenrechts eine vordringliche innenpolitische Aufgabe. Wenn der Staat seiner Pflicht nicht nachkommen will, sollte er es dem Rechtstreuen zumindest nicht erschweren, für seine Sicherheit selbst zu sorgen, ohne dafür staatliche Sanktionen fürchten zu müssen. Angesichts der Faktenlage ist es kein Wunder, dass ein Einwohner Floridas die deutschen Restriktionen hierzu nicht versteht.

(Text: Nockerl)




Zahl der muslimischen Einbürgerungen gestiegen

Insgesamt war im Jahr 2009 die Zahl der Einbürgerungen nach Deutschland konstant hoch, die von Rechtgläubigen™ ist sogar gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Die Tageszeitung „DIE WELT“ suggeriert jedoch genau das Gegenteil und leitet ihre Leserschaft an, dieses angebliche Defizit gefälligst zu bedauern.

(Von Thomas)

Qualitätsjournalistin Hannelore Crolly schreibt:

Flaute bei Einbürgerungen heizt Migrantendebatte an

2009 ließen sich nur noch gut 96.000 Menschen in der Bundesrepublik einbürgern. Auch wenn das laut Statistischem Bundesamt knapp 1700 mehr waren als ein Jahr zuvor: Der rückläufige Trend ist klar erkennbar. Im Jahr 2000, als das neue deutsche Staatsangehörigkeitsrecht in Kraft getreten war, hatten noch fast doppelt so viele Ausländer den begehrten weinroten Pass der Bundesrepublik beantragt und erhalten.“

Zunächst einmal nimmt man kurioserweise die enorm hohe Zahl der Einbürgerungen aus dem Jahr 2000 („als das neue deutsche Staatsangehörigkeitsrecht in Kraft getreten war“) als Messlatte und betrachtet seither jährliche Einbürgerungszahlen unterhalb von 200.000(!) als Misserfolg.

Da sich mit normalem Menschenverstand allerdings nicht sofort erschliessen lässt, worin genau der Misserfolg bzw. das „Versagen“ bestehen soll – in welchem anderen Land der Welt wird eigentlich das Drucken von „nur“ 96.000 Pässen für Zuwanderer als beunruhigend wenig erachtet? – wird nach klassischer Gutmenschenart gleich drei mal der deutsche Minderwertigkeitskomplex aktiviert…

Immer weniger Migranten wollen Deutsche sein.
[…]
Der deutsche Pass hat offenbar an Attraktivität für Einwanderer verloren.
[…]
Der deutsche Pass ist längst nicht mehr so begehrt wie vor zehn Jahren.

…auf dass sich beim Leser das subtile Schamgefühl breit machen möge einer unbeliebten Gruppe anzugehören und dem Volk vielleicht gar der Entzug potentieller Super-Özils für die Fußball-Nationalmannschaft demnächst bevor stehe.

Nun zu den „nur“ 96.000 Neubürgern:

Gegenüber 2008 stieg die Zahl bei Menschen aus Afghanistan mit 41 Prozent und aus Irak (plus 21 Prozent) am stärksten an. Aus dem ehemaligen Serbien und Montenegro sowie den Nachfolgestaaten kamen dagegen 17 Prozent weniger Männer und Frauen, die eingebürgert werden wollten.

Das bedeutet nach Adam Riese, dass der Anteil von MohammedanerINNEN nicht nur relativ, sondern auch in absoluten Zahlen deutlich gegenüber dem Vorjahr angestiegen ist. (Dass die Zahl der neu eingebürgerten Polen um signifikante -9,5% gesunken ist wird einfach mal übergangen, über die Einbürgerung ehemals „Staatenloser“ – die aber in den seltensten Fällen auch „Religionslose“ sind, sondern erfahrungsgemäß fast ausnahmslos „Der des Friedens“ angehören – schweigt sich die Statistik natürlich ganz aus.)

Somit sind – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – auch 2009 mal wieder mehr Unqualifizierte und folglich auch mehr der allseits bekannten Problemgruppen eingebürgert worden.

Nachdem nun der Leser über das beängstigende Desinteresse unserer Migranten am deutschen Pass belehrt wurde, folgt sogleich eine Beschulung zur IQ-Testdebatte. Das obligatorische, immergleiche Gejammer diverser Integrationsbeauftragter™ (Böhmer, Özuguz, Özdemir, etc.) muss hier nicht zum 1000sten mal wiedergekäut werden, auffällig ist lediglich die perfide Einbindung der Wiederkäuer in Stellungnahmen des Gesellschaftsforschers Meinhard Miegel:

„Kein Land braucht nur Spitzenleistungen oder Superschlaue, sondern auch viele Menschen für die Erbringung der kleinen Dienste.“

Miegel redet hier allerdings von der „Gauß´sche Begabungskurve“, der „unseligen Debatte über die angebliche Chancengleichheit“ und der nutzlosen Förderung Unbegabter durch höhere Ausgaben – für Gutmenschen eigentlich unerträglicher Hardcore! Eingebettet zwischen dem Gekeiffe der o.g. Empörungssirenen liest sich dieses Zitat aber so, als würde er hier dem großzügigen Analphabeten-Import das Wort sprechen, als würde er aus Sorge darüber, dass der Bedarf an einheimischen Unqualifizierten mal nicht gedeckt sein könnte, die vorbeugende Zuwanderung bildungsferner Unterschichten gutheißen.

Auch der folgende Satz von Miegel bleibt im Raume stehen, als würde zwischen ihm und den Idiotie-Beauftragten irgendein Konsens bestehen:

Die USA, Kanada oder Frankreich gingen beispielsweise mit der Frage, wer warum ins Land gelassen werde und wer nicht, viel souveräner um.

In Kanada nämlich derartig „souverän“, dass jeglicher Unterschichten-Import selbstverständlich unterbunden wird. Jeder weiß, dass 98% unserer „Schätze“ in Kanada nicht die geringste Chancen hätten! Anstatt aber dieses Statement nur andeutungsweise in seiner Konsequenz zu beleuchten, wird schlagartig auf den angeblich reumütig zurückrudernden CDU-IQ-Test-Abgeordneten umgeschwenkt, der jetzt plötzlich wieder von der Zuwanderung potentieller Dummköpfe mit schlechten Schulabschlüssen begeistert sein soll, sofern sie „große Potenziale mitbringen“… die Desinformationen in der WELT nehmen offenkundig immer groteskere Formen an.

» crolly@welt.de




Islamischer Exorzist erwürgt Frau

Islamischer ExorzismusIm Jemen war ein islamischer „Teufelsaustreiber“ so gründlich bei der Arbeit, dass er seine Klientin während des Rezitierens von Koranversen „versehentlich“ so lange würgte, bis sie starb. Der auszutreibende Dämon wird doch wohl nicht etwa Allah geheißen haben?

Die Bild, die über den Fall berichtet, vergisst „versehentlich“ explizit zu erwähnen, dass es sich bei dem Exorzisten um einem Moslem und nicht etwa um einen katholischen Priester gehandelt hat. Um die christenfeindliche Suggestion zu verstärken, wurde als Bild zum Artikel auch ein Foto aus dem Film „Der Exorzist“ mit abgebildetem Kruzifix gewählt. Alles Zufall oder was?

Bilder eines islamischen Exorzimus:




Interview mit einem Islamkritiker

Interview von Sabine Schiffer (l.) mit Michael Stürzenberger (r.)Dr. Sabine Schiffer (l.) vom „Institut für Medienverantwortung“ in Erlangen (u.) nahm im Frühjahr Kontakt mit dem Journalisten und Pressesprecher des Pax Europa Landesverbandes Bayern, Michael Stürzenberger (r.), auf, da sie ein „Projekt“ über die islamkritische Szene in Arbeit habe. So fragte sie ihn, ob er mit einem Interview einverstanden sei. Selbstverständlich, kein Problem, schließlich haben wir Islamkritiker ja nichts zu verbergen. Und so kam es zu folgendem Interview per email.

Institut für Medienverantwortung von Dr. Sabine Schiffer in Erlangen

Schiffer: Wie kamen Sie von ihrer Arbeit als Pressesprecher der CSU München zum Amt als Pressesprecher von BPE?

Stürzenberger: Meine Zeit als Pressesprecher der CSU München liegt fünfeinhalb Jahre zurück und hat mit meiner Arbeit als Pressesprecher des BPE-Landesverbandes Bayern nichts zu tun. Hauptberuflich bin ich seit einem Vierteljahrhundert selbstständiger Journalist, hauptsächlich im Fernsehbereich.

Seit wann sind Sie Mitglied bei BPE?

BPE-Mitglied bin ich seit dem 3. Oktober 2009, dem Tag der Kundgebung in Berlin mit Robert Spencer. Es war sehr beeindruckend, wie eine Gegendemo von Muslimen und – Henryk M. Broder würde sie „Linksreaktionäre Gutmenschen“ (LRG) bezeichnen – um den Breitscheidplatz kreiste und uns mit „Nazi“-Rufen bedachte. Man kennt diese Totschlags-Argumente als Versuch, Islamkritik im Keim zu ersticken. In Bezug auf die Bürgerbewegung BPE ist dies jedoch sinnlos, denn dort befinden sich keine Extremisten. Weder Linksradikale, Rechtsradikale noch religiöse Fanatiker. Noch absurder wurde die skurrile Situation durch den Umstand, dass wir aus Solidarität mit dem jüdischen Volk viele Israel-Fahnen bei uns trugen.

Und da es im türkisch-arabischen Kulturkreis eine nicht unwesentliche Affinität zu rechtsradikalen und antisemitischen Orientierungen gibt, riefen wir einfach „Nazis raus“ zurück. Geschichtsinteressierten ist bekannt, dass der Großmufti von Jerusalem eng mit Hitler und Nazi-Deutschland kooperierte, sogar eine eigene SS-Division auf die Beine stellte. Seine antijüdische Rede in Berlin aus dem Jahr 1943 gründete teilweise wörtlich auf dem Koran.

Wissen Sie, dass dort Juden an verschiedenen Stellen als Affen und Schweine bezeichnet werden? Irritiert Sie das nicht auch ein klein wenig, wie auch die Tatsache, dass in der Charta der Hamas Aufrufe des Propheten Mohammed wörtlich zitiert sind, die zum Töten von Juden aufrufen? Das antisemitische Hass- und Hetzbuch „Mein Kampf“ stand bekanntlich noch 2007 auf der Bestsellerliste in der Türkei, bis es auf Initiative der Bayerischen Landesregierung dort verboten wurde.

Am Berliner Breitscheidplatz entstand aufgrund unseres Sprechchores eine gewisse Verwirrung bei den Gegendemonstranten, die später auch in Artikeln auf einschlägigen linken Internetseiten nachzulesen war. Viele Teilnehmer der BPE-Kundgebung traten anschließend der Bürgerbewegung bei, da sie merkten, dass in Europa etwas getan werden muss. Die wachsenden Probleme, die es in vielen europäischen Ländern mit der Integration muslimischer Bevölkerungsteile gibt, dürfen nicht länger beschönigt, vertuscht oder verschwiegen werden.

Arbeiten Sie ehrenamtlich für BPE?

Ich arbeite ehrenamtlich bei BPE und trage auch meine Unkosten bei dieser Arbeit selber.

Wie wird sich Ihrer Meinung nach BPE durch Ihr Engagement als Pressesprecher weiterentwickeln?

Es ist zu wünschen, dass die Islamkritik mehr und mehr als konstruktives Element in unserer Gesellschaft wahrgenommen wird. Schließlich geht es uns darum, die demokratiegefährdenden, frauenfeindlichen, gewaltorientierten, intoleranten und totalitären Elemente dieser Religion anzusprechen. Mit dem Ziel, dass eine Modernisierung dieser 1400 Jahre alten Ansichten erfolgt. Es geht auch ganz wesentlich darum, dass muslimische Frauen eine Gleichberechtigung erfahren.

Sind Sie, Frau Dr. Schiffer, als Frau nicht auch darüber besorgt, dass im Koran das Schlagen der Frauen bei Widerspenstigkeit unmissverständlich von Allah gefordert wird? Und dass Frauen laut Koran nur die Hälfte erben dürfen, ihre Aussage vor Gericht nur die Hälfte zählt und sie den Männern sexuell jederzeit zu Willen sein müssen? Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass der Koran im Islam als zeitlos gültiges, unveränderliches Wort Gottes gilt. All diese Regeln Mohammeds haben zwar für die Stellung der Frau in der arabischen Gesellschaft des 7. Jahrhunderts eine Verbesserung bedeutet, aber für die westliche Zivilisation des 21. Jahrhunderts gilt es da doch erheblich nachzujustieren.

Wie eng ist die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband und den anderen Landesverbänden?

Der Landesverband Bayern koordiniert alle Aktionen mit dem Bundesvorstand. Jeder Landesverband ist bestrebt, an Veranstaltungen der anderen Verbände teilzunehmen. Mitte April beispielsweise organisierte der Landesverband Berlin-Brandenburg eine Solidaritätskundgebung für Geert Wilders vor der niederländischen Botschaft in Berlin. Ende April veranstaltete der Landesverband Baden-Württemberg in Stuttgart eine große Kundgebung gegen Frauenunterdrückung. Zu beiden Ereignissen kamen Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet.

Welche Rolle spielt BPE Bayern im Vergleich zu den anderen Landesverbänden?

Alle Landesverbände sind in ihrer Arbeit und Funktion gleichgestellt.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne für die Zusammenarbeit zwischen BPE und PI aus?

Immer mehr PI-Leser werden Mitglieder bei BPE. Alle Menschen, die sich um die künftige Entwicklung unserer demokratischen Gesellschaft Sorgen machen, sollten sich bei dieser Bürgerbewegung engagieren. Dies zu kommunizieren, wird auch in Zukunft unser Hauptanliegen sein. Durch Information und Aufklärung. In unseren Reihen befinden sich übrigens auch drei säkular eingestellte Muslime. Über sie freuen wir uns genauso, wie auch über das letzte noch lebende Mitglied der „Weißen Rose“, Susanne Zeller-Hirzel. Und natürlich auch über zahlreiche jüdische Mitglieder.

Was sehen Sie als Ihre Rolle bei PI?

Ich versuche meinen Teil beizutragen, die konstruktive Kritik am Islam in die Öffentlichkeit zu bringen. Wir wollen endlich einen ehrlichen Dialog in dieser Gesellschaft, natürlich auch mit Muslimen. Die von vielen muslimischen Funktionären stereotyp vorgetragenen Sprachschablonen wie „Islam bedeutet Frieden“ und „Gewalt hat nichts mit dem Islam zu tun“ bringen uns nicht weiter. Sie haben darüber hinaus auch nichts mit dem real existierenden Islam in Geschichte und Gegenwart zu tun. Es sollte im Sinne aller demokratisch und freiheitlich eingestellten Muslime sein, diese Religion auf den Stand des 21. Jahrhunderts zu bringen. Damit wirklich alle Muslime in dieser Gesellschaft ankommen, sich harmonisch in sie einfügen und die Zukunft konstruktiv mitgestalten können. So dass Freiheit, Menschenrechte, Gleichheit von Mann und Frau sowie Toleranz auch weiterhin unverrückbare Grundwerte darstellen. Sehen Sie diese Werte nicht auch durch den Islam als Religion und Gesellschaftsordnung gefährdet, Frau Dr. Schiffer?

Wie ist ihre Bilanz aus den ersten vier Monaten als Pressesprecher von BPE?

Islamkritik wird immer noch weitgehend als Tabu gehandelt. In der Presse wird zwar vermehrt über Fehlentwicklungen in der muslimischen Gemeinschaft berichtet, aber eine öffentliche Diskussion über den Islam als Ursache vieler Probleme wird weitestgehend vermieden. Können Sie sich erklären, warum das so ist, Frau Schiffer? Ist es die Angst vor möglicherweise gewalttätigen Reaktionen? Kritisieren nicht auch Sie die anonymen Gewaltandrohungen gegen fundierte Islamkritiker? Sollten sich neben den Mitgliedern der BPE nicht auch Sie, Frau Dr. Schiffer, der Klage des zum Christentum konvertierten Abgeordneten des Europaparlaments, Magdi Cristiano Allam, anschließen? Er monierte ausdrücklich, dass es in Europa auch heutzutage noch Untergrundkirchen geben muss. Zum Christentum oder einer anderen Religion und Weltanschauung Konvertierte müssen aus Angst Ihren jetzigen Glauben verbergen und verheimlichen – und das in Europa, im 21. Jahrhundert!

Wie gestaltet sich Ihr Arbeitsprofil? Welches sind Ihre Aufgaben?

Ich stehe, wie der gesamte Vorstand von BPE, allen interessierten Journalisten und Bürgern als Gesprächspartner zur Verfügung. Worin sehen Sie Ihre Aufgabe mit Ihrem Institut?

Wie finanziert sich BPE?

Aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Wie finanziert sich Ihr Institut für Medienverantwortung? Und wissen Sie, aus welcher Quelle Ihr Honorar kommt, wenn Sie beispielsweise für die Muslimische Studenten Union in Stuttgart einen Vortrag über das „Feindbild Islam“ und die negative Darstellung des Islam in den Medien halten?

Wie viele Mitglieder hat der Landesverband von BPE?

Der Landesverband Bayern hat 105 Mitglieder. Wie viele Mitarbeiter hat Ihr Institut?

Wie viele Mitglieder hat der Bundesverband von BPE?

Als NGO bei der OSZE in Wien und als Mitglied der Lobbyliste im Deutschen Bundestag sind unsere Mitgliederzahlen öffentlich. Der Bundesverband hat mit Stand Ende 2009 860 Mitglieder.


Es bleibt nachzutragen, dass Dr. Sabine Schiffer alle Gegenfragen unbeantwortet ließ. Sie wies stereotyp auf ihre Doktorarbeit hin, in der sich Antworten auf alle Fragen finden ließen. Nun, die Fragen zu Ihrem Institut werden da mit Sicherheit nicht beantwortet. Und es ist auch höchst unwahrscheinlich, dass man aus einer Arbeit über die „Islamdarstellung in den Medien“ Antworten auf ganz konkrete Fragen zu ganz bestimmten Inhalten der islamischen Lehre erhält. Dieses abblockende Verhalten lässt den Schluss zu, dass Schiffer die Fragen zu den hochbedenklichen Aspekten des Islams unangenehm sind. Sie fühlt sich wahrscheinlich in einer „No-win“-Situation: Beantwortet sie die Fragen ehrlich, gerade zu den frauenfeindlichen und gewaltaffinen Seiten des Islams, bekommt sie wohl Ärger mit ihren Auftraggebern. Wenn sie dagegen versucht, diese Themen zu verharmlosen, macht sie sich lächerlich. Also besser gar nichts sagen. Und so wird es wohl auch nichts nützen, wenn man für Antworten zu diesem heiklen Thema direkt bei ihrem Institut vorstellig wird.

Institut für Medienverantwortung von Dr. Sabine Schiffer in Erlangen

Bis heute ist dieses „Projekt“ über die islamkritische „Szene“ unseres Wissens nicht veröffentlicht. Es bleibt zu vermuten, dass Schiffer nur auf Informationsbeschaffung aus war. Für was oder für wen auch immer.

Sabine Schiffer

Wir sehen aus diesem Vorgang, wer hier offen und transparent ist, und wer ganz offensichtlich etwas zu verbergen hat.

(Michael Stürzenberger, Journalist)




Tod beim Bombenbasteln in der Moschee

AfghanistanAcht Araber, fünf Pakistaner und zwei Afghanen haben am Freitag gemeinsam in einer afghanischen Moschee in der Nähe des Taliban-Gebiets Bomben zum Einsatz gegen die „Ungläubigen“ gebastelt. Doch der Zusammenbau misslang und die 15 Männer sprengten sich mitsamt der Gebetstätte für Allah vorzeitig in die Luft. Sie ruhen in seinem „Frieden“. Aber wir wagen selbstverständlich nicht daran zu zweifeln, dass fundamentale Christen die viel größere „Gefahr“ als die Anhänger des islamischen Rechtglaubens darstellen, oder?

(Spürnase: Daniel Katz)