Alle Israelis nach Deutschland und Polen?

Der so genannte Madagaskarplan 1.0 war eine vom nationalsozialistischen Regime Deutschlands kurzzeitig verfolgte RELATIV gutmenschliche Erwägung, europäische Juden auf die vor der Ostküste Afrikas gelegene Insel Madagaskar zu vertreiben. Er wurde allerdings nie umgesetzt. Stattdessen wurden sechs Millionen europäische Juden im Holocaust ermordet.

Auch viele der heutigen Judenhasser Antizionisten zerbrechen sich den Kopf, was mit den sechs Millionen Juden in Israel geschehen soll. Die Wiederholung der Zahl „sechs Millionen“ ist reiner Zufall, wenn auch nicht ohne Symbolwert, insbesondere weil die Juden in Israel fast ausnahmslos Holocaustüberlebende sind oder die Nächsten-an-der-Reihe des Holocaust (wenn die Allierten nicht gesiegt hätten) waren, oder ihre Nachkommen sind.

Für sie haben Islamisten wie Iran und Hamas und ihre allernächsten Satelliten den nächsten Völkermord schon formuliert, Mohammed sei Dank. Die Hamas zitiert in ihrer Charta den Propheten Mohammed mit folgendem Ausspruch:

Der jüngste Tag wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen und sie töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken. Und jeder Baum und Stein wird sagen: „Oh Muslim, oh Diener Gottes, da ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.“

Im Gegensatz zu den genozidalen Islamisten und zu Muslimen sprechenden Bäumen und Steinen streben jedoch viele gutmenschliche Judenhasser keinen Völkermord an, sondern eine humanere Lösung, nämlich eine Vertreibung einen Auswanderungszwang für sechs Millionen Juden. Sowas wie eine Großdeponie für Sondermüll die Zwischenlagerung der Judenfrage Israels, also einen Madagaskarplan 2.0 oder euphemistisch ein Judenentsorgungspark®.

Helen Thomas (Foto oben mit US-Präsident Barack Obama) ist eine der BefürworterInnen der relativ humanen Judenentsorgung. Sie ist nicht Irgendwer oder gar eine Hellen NormalignorantIn, sondern u. v. A. das dienstälteste Mitglied des White House Press Corps, einer Gruppe von Korrespondenten, die regelmäßig von den Pressekonferenzen der US-Regierung im Weißen Haus berichten. Thomas hat jeden Präsidenten der Vereinigten Staaten seit John F. Kennedys begleitet und war das erste weibliche Mitglied der White House Correspondents’ Association. Helen Thomas wurde über die Jahrzehnte zu einer Institution und Berühmtheit. Neben den Schlussworten „Thank you, Mr. President“ eröffnete Thomas auch regelmäßig die Pressekonferenzen der US-Präsidenten mit der ersten Frage. In den 1990er-Jahren hatte sie Gastauftritte in den Filmen „Dave“ und „Hallo, Mr. President“. 1998 wurde Thomas erste Preisträgerin des nach ihr benannten Helen Thomas Lifetime Achievement Award der White House Correspondents’ Association. Sie ist heute keinesfalls eine demente Greisin, sondern sogar Kolumnistin bei Hearst, einen der weltweit größten Medienkonzerne. Am 9. Februar 2009 zählte Thomas zu den ausgewählten Journalisten, die in Barack Obamas erster Pressekonferenz als Präsident der Vereinigten Staaten aufgerufen wurden.

Hellen Thomas formuliert knapp und volkstümlich, wie auf dem aktuellen Video bei einer offiziellen Veranstaltung im Weißen Haus dokumentiert: Die Juden sollen aus Palästina abhauen. Nach Hause, nach Deutschland und Polen. Kleinliche Anmerkung: „Zu Hause“ ist dort, wo der letzte Völkermord an den volgelfreien Juden geplant und ausgeführt wurde.

Überraschung! – Die Juden in Israel können sich für dieses großzügige Angebot nicht erwärmen.

Nach dem Sturm der Entrüstung in den USA hat Hellen Thomas ihre Äußerungen inzwischen bedauert. In Wahrheit glaube sie an Frieden, gegenseitigen Respekt und Toleranz, bla, bla, bla.

(Gastbeitrag von Daniel Katz, Middle-East-Info.org)