Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht

Wenn man in einem beschaulichen Dorf, nah an einer beschaulichen Stadt aufwächst, dann sollten die Probleme als Kind auch sein, wie man auf Nachbars Apfelbaum gelangt, einer Ameisen-Invasion begegnet oder auf dem Dorf eigenen Sportplatz ein paar Bälle ins Netz kullern lässt. Und doch war schon damals irgendwie alles anders und ich wusste einfach nicht, wer Schuld haben könnte… Aber von Anfang an.

(Gastbeitrag von Marco H. zur PI-Serie „Mein Weg zur Islamkritik“)

Als Kind hatte ich noch eine gewisse Naivität, was unsere bereichernden Freunde angeht und so begegnete ich eines Tages auch einem südländischen Kind ohne politische Korrektheit, als es mich unsanft auf einem mehr als breiten Gehweg angestoßen hatte und darauf meinte, mich noch anspucken zu müssen mit dem Satz „Du blöder Türke“, was ich dato beileibe nicht auf seine Herkunft münzen wollte, sondern einfach ein Füllwort für „Arsch“ gesucht habe, denn mit zehn Jahren denkt man keineswegs rassistisch. Und so kam es, dass der kleine Südländer kurzerhand seine Verwandtschaft herbei zitierte und mich auf der angrenzenden Schule besuchen kam. Hätten mich damals nicht meine Beine schnell getragen und wären da nicht viele Klassenkameraden gewesen, die noch nicht von der Politik umerzogen waren, dann hätte dieser harmlose Satz ganz böse enden können. Durch diese Überzahl war genug Zeit, zwei Lehrkräfte zu holen und da einige der „Angreifer“ ebenfalls Schüler der Schule waren, hätten sie wohl mit argen Konsequenzen rechnen müssen, denn damals war Gewalt noch verschrien und wurde bestraft, ganz gleich von welcher „Seite“ sie ausging.

Nun bringt einem Kind bei, dass dieser Zusammenhalt nicht gut für seine körperliche Unversehrtheit ist.

Nach vielen weiteren Begegnungen mit derselben und anderen Großfamilien, die mir nun regelmäßig vor der Schule auflauerte, mich vom Rad zu zerren suchte und nur dadurch daran gehindert wurde, dass ich nicht mehr alleine nach Hause ging, keimte bei mir etwas, was mir lange Zeit die Sicht auf den wahren Verursacher vernebeln sollte. Warum auch nicht, wenn man schon mit Pfefferspray in die Schule gehen muss, um keine Angst haben zu müssen. Der Keim zur Ausländerfeindlichkeit war aufgegangen.

Erst Jahre später fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen, denn kein Chinese, Japaner, Italiener oder andere Migranten, die diesem Land etwas geben, hatten mich Tag um Tag in Angst zu versetzen gesucht, sondern ich war einzig und alleine durch die Friedfertigkeit des Islam bereichert worden. Wenn mir auch körperlich damals nicht viel zugestoßen ist, so war es doch einfach so viel mehr als kindlicher Unsinn oder kleine Raufereien, sondern der blanke Hass, der mir als Deutscher und „Ungläubiger“ entgegen schlug.

Als mir diese Erkenntnis nun kam, fing ich an, diesem Problem auf den Grund zu gehen, denn ich wollte verstehen, warum diese „Südländer“ einen solch unbegründeten Hass auf Deutsche haben und der Schrecken packte mich, als ich dann schon ein paar Zeilen des Koran gelesen hatte. Warum nur hatten mich die Medien so lange von dieser Wahrheit fern gehalten und mir beibringen wollen, dass der Islam Frieden bedeute und die Ursache somit wo ganz anders liegen müsse.

Jetzt bin ich bemüht, alle über diese Gefahr aufzuklären und stoße wie an eine Wand der Ignoranz, obgleich diese Risse bekommt, so sehe ich leider noch viel Arbeit vor uns politisch unkorrekten liegen, denn entweder ich werde als Spinner abgetan, der sich wohl im Keller verkriecht und einen Aluminium-Hut trägt.. oder aber die totale Unwissenheit schlägt mir entgegen, wo dem Gegenüber dann der Mund aufsteht und der gar nicht glauben möchte, dass diese Anleitung zur Gewalt namens Koran auch so umgesetzt wird. Am schlimmsten finde ich jedoch, wenn ich dieser Ignoranz begegne, dass es einen selbst ja nicht betrifft und Religionen im Allgemeinen total egal wären. Hier behelfe ich mich damit, dass es sich um eine totalitäre Machtanschauung handelt, die sogar ihr eigenes Rechtssystem hat, welches an das Mittelalter erinnert. Aber irgendwie ist es noch zu weit weg von den Menschen, denn die Medien und Politik halten es eben durch Verfälschungen und falsche Tatsachen fern von Bürger und dies machen sich eben jene Südländer zunutze und werden dann auch wieder durch politisch korrekte Gerichte vor einer angemessenen Strafe bewahrt.

Nun habe ich etwas weit ausgeholt, aber einen kleinen Einblick solltet ihr erlangt haben, wie mein Weg zum Islam-Kritiker geführt hat.

Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.

Bisher erschienen:

» Warum man Toten Fragen stellen sollte
» Mein Verbrechen ist mein armenischer Name
» Schon immer für Menschenrechte eingesetzt
» Islamkritiker nach Gewalttat an meiner Schwester
» Jeden Morgen Weltrevolution