Deutschlandfahnen nicht erwünscht

Am Sonntag schickte uns Gastautor „20. Juli 1944“ einen Bericht über die Israel-Solidaritätskundgebung der „Prozionistischen Linke“ in Frankfurt, der – vor allem wegen des Banner-Spruchs „Deutschland das Existenzrecht entziehen“ – für viel Diskussionsstoff innerhalb unserer Leserschaft gesorgt hat. Nun hat uns auch PI-Leser „Lussien“ seine Sichtweise von der Demo geschickt.

Lussien schreibt:

Ich bin zur Demo mit einem Mensch gekommen, der eine eingerollte deutsche Flagge dabei hatte. Er wurde von den Organisatoren mehrmals weggeschickt, obwohl er diese Flagge nicht mal versucht hat auszurollen. Dann habe ich mein Plakat, das auf dem Foto oben und im Video zu sehen ist, aufgehoben. Und das war den Organisatoren auch ein Dorn im Auge. Ich wurde zweimal grob aufgefordert, das Plakat zu verstecken. Es war aber fast am Ende des Protestzuges beim Zwischenstopp am Merianplatz.

Ich gebe zu, die Formulierung auf dem Plakat war eine ziemlich starke Zuspitzung, ich wollte aber ein Zeichen setzen und wenn ich jeden Tag diese pro-islamische Berichterstattung in der etablierten Medien sehe und lese, fällt mir nichts anderes ein, ich empfinde nur Wut und allen meinen jüdischen Bekannten geht es genauso. Das wollte ich auch den zwei Ordnungshütern von den Prozionistischen Linken vermitteln, die wollten aber nichts hören. Das Spruchband wurde aber von vielen anderen Demo-Teilnehmern sehr positiv aufgenommen. Und in Beiträgen habe ich praktisch sehr ähnliche Äußerungen gehört.

Bei den verbalen Auseinandersetzungen mit den Organisatoren habe ich ihnen auch zu vermitteln versucht, dass es eine Schande sei, die Leute mit deutschen Flaggen wegzuschicken, um so mehr, dass die Menschen schließlich für uns Juden und Israel demonstrieren kamen. Wenn man mit der deutschen Flagge Probleme hat, muss man eh auswandern, habe ich gesagt und wiederum auf taube Ohren gestoßen.

Die Tatsache, dass in allen Beiträgen, die durchaus gut waren, vor allem die Linken(!) – wohlgemerkt von den Linken! – heftig kritisiert wurden, finde ich ein wenig schizophren. Das sind die Linken, die mit anderen Linken nichts zu tun haben wollen; die Juden, die mit anderen Juden nichts zu tun haben wollen; die Deutschen, die mit anderen Deutschen nichts zu tun haben wollen, und Medien-Kritiker, die anderen Medien-Kritikern den Mund verbieten wollen.

Zugleich verstehe ich auch manche beleidigte Kritiker nicht, die den PI-Bericht kommentierten und die Sache so darstellen, als ob es in der Macht einer Handvoll marginaler linker Juden wäre, das Existenzrecht Deutschlands in Frage zu stellen.

Zur Rechtfertigung meines Spruchbandes möchte ich noch Folgendes hinzufügen: Diese Demo wurde nicht nur von der Polizei und vom Staatsschutz verfolgt. Ein Kameramann des Hessischen Rundfunks war vor Ort, ich bin mir aber ganz sicher, dass wir keine Sekunde dieser Demo im HR verfolgen können. Bei der viel größeren Kölner Demo mit ca. 1000 Teilnehmern war das ganze Monitor-Team vor Ort (s. nachfolgendes Foto) und hat ebenso alles aufgenommen, aber natürlich wurde keine Sekunde im TV ausgestrahlt, nicht beim Monitor am letzten Donnerstag und auch nicht in anderen WDR-Sendungen.

Im Internet habe ich nur einen Artikel zum Thema in den etablierten Medien gefunden, und zwar einen kleinen und dazu noch sehr gehässigen im Kölner Stadtanzeiger, wie immer mit vollem Verständnis für den Helfershelfer-“Hilfskonvoi“ aus IHH-, Hamas-Terroristen, Linksextremisten und professionellen und gut bezahlten Palästina-Klageweibern. Diese hatten, wie es Humanisten zusteht, Schlagringe, Messer und Brechstangen dabei. Und die Linkspartei-„Abgeordneten“ haben sich dabei als geistige Avantgarde dieser Medien erwiesen. Ist es Zufall, dass ausgerechnet die langjährige HR3-Chefredakteurin Luc Jochimsen von der Linkspartei für die Präsidentenwahl nominiert wurde?

Nicht zufällig haben alle „Qualitätsmedien“ wieder einmal alle pro Israel-Demos vollständig ignoriert und totgeschwiegen. Diese Demos passen augenscheinlich nicht ins Konzept der öffentlichen Meinungsmacher und zur ganzen Hysterie und Israel-Hetze in etablierten deutschen und europäischen Medien. Ausgerechnet der WDR als besonders antiisraelisch und proislamistisch gesinnter Sender kann sich es schon gar nicht erlauben, diese Bilder zu zeigen. Es werden also nur TV-Archive mit diesen Aufnahmen aufgebaut, und zwar mit dem Geld der Gebührenzahler. Andersdenkende dürfen sich öffentlich nicht äußern und die Juden können sich keine eigene Meinung zum Thema Israel erlauben.

Verdrehte und verheimlichte Tatsachen sind nichts anderes als Lügen. Aber die Lügen haben wie bekannt kurze Beine, insbesondere in der Internet-Ära.

Video:

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