„Eheprobleme“ im Deutschland von heute

Selbstverständlich handelt es sich um einen Einzelfall™, der rein gar nichts mit der Herkunft des Täters zu tun hat. Im nordrhein-westfälischen Borken versuchte ein Türke seine getrennt von ihm lebende Ehefrau zu überfahren und zu erschießen. Er verletzte sie lebensgefährlich. Die Tat geschah vor den Augen des gemeinsamen zwölfjährigen Sohnes.

Die Borkener Zeitung berichtet:

Ein 41-Jähriger rammt am Dienstag um 7.15 Uhr auf der Fontanestraße in Borken seine von ihm getrennt lebende Frau mit einem Auto. Die 38-Jährige stürzt vom Rad. Der Täter schießt sie anschließend auf offener Straße mit mehreren Schüssen aus einer Pistole nieder, trifft sie in den Bauch. Der zwölfjährige Sohn des Paares sieht die Tat weitgehend mit an, berichtet Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer.

Die 38-jährige Frau ist lebensgefährlich verletzt.

Natürlich machen wir uns bereits Gedanken über das Verschulden anderer:

Hat etwas auf die Tat hingewiesen? Nachbarin Saina Nasseri berichtet, dass der mutmaßliche Täter sich schon früher gegen seine Frau aggressiv gezeigt habe. Doch diese Tat – unbegreiflich. Viele der weiter entfernt wohnenden Nachbarn haben den Knall gehört, ihn aber nicht einer Pistole zugeordnet. Nicht registriert, dass sich direkt vor ihrer Haustür eine Tragödie abgespielt hat.

Sehr nachlässig! Sie hätten den Hilfeschrei des Täters bereits vorab vernehmen können…

(Spürnase: Ruhrpottler)