Firma verbietet Mitarbeitern St. Georgs-Fahne

Nicht nur in Deutschland gibt es für einzelne Berufsgruppen während der Fußball-WM ein Fahnenverbot, sondern auch im stark bereicherten Großbritannien. In Manchester ist es laut einer Meldung von Daily Mail mehr als 1.200 Mitarbeitern einer Wohnungsbaugesellschaft untersagt worden, ihre Autos mit Englandfahnen zu schmücken – aus Angst, es könnte als rassistisch angesehen werden.

Die Mitarbeiter der Wohnungsbaugesellschaft hatten Emails erhalten, in denen davor gewarnt wurde, dass das Schmücken ihrer Autos mit der St. Georgs-Fahne diejenigen diskriminiere, die England während des Welt-Cups nicht unterstützen würden. Manager des “Bolton At Home” in Manchester, die 18.200 Genossenschaftswohnungen verwalten, meinten, dass die Autos der Mitarbeiterschaft neutral bleiben müssen, um alle Kunden/Mieter mit Respekt und ohne Diskriminierung zu behandeln.

Ein Mitarbeiter der Organisation sagte: “Es ist eine absolute Schande. Alles, was wir wollen, ist unsere Unterstützung für die englische Fußballnationalmannschaft bei der WM zu zeigen, aber tatsächlich wurde uns gesagt, es sei rassistisch, die Englandflagge zu schwenken. Ein Verbot wäre schon schlimm genug für Firmenwagen, aber das sind unsere eigenen Fahrzeuge, und wir sollten mit ihnen tun dürfen, was wir wollen. Das ist verrückte Big Brother-Mentalität.”

Ein anderer Arbeiter sagte: “Die Menschen in England schmücken die Straßen und Häuser mit Englandfahnen, aber die Chefs hier werden Spielverderber im Namen der politischen Korrektheit. Ihre Botschaft scheint zu sein, dass uns das Wehen der Englandfahne peinlich sein soll, aber wir alle denken, dass wir die England-Fahne mit Stolz wehen sollten. Wollen unsere Bosse nicht, dass England den Cup gewinnt?”

Auf der Webseite der Organisation heißt es: “Gleichberechtigung und Wertschätzung der Vielfalt stehen im Mittelpunkt unserer Werte.”

(Übersetzung: Alster)