Frankfurt: Linke demonstrieren für Israel

Heute fand in Frankfurt die angekündigte Veranstaltung der prozionistischen Linken und weiterer Verbände aus dem Linken und antideutschen Umfeld statt. Es haben sich etwa 150 bis 200 Freunde Israels – eine durchaus gemischte Gruppe – ab 13 Uhr an der U-Bahn Station Bahnhof Mitte eingefunden. Die Stimmung war gelassen und entspannt und es war keinerlei Agressivität, wie das sonst bei linken Aufmärschen zu spüren ist, vorhanden.

Bis zum Beginn des ersten Redebeitrags fanden sich auch zahlreiche offensichtlich ältere, jüdische Mitbürger aus Frankfurt ein. Nach den ersten Redebeiträgen, in denen das Existenzrecht Israels aus linker Sicht dargelegt und Kritik an den auf dem türkischen Schiff befindlichen deutschen Bundestagsabgeordneten der Linkspartei geübt wurde, begann der Demonstrationszug unter Rufen:“Free Gaza from Hamas“. Bei einem Zwischenstop am Merian-Platz folgten weitere Reden.

Schlecht weggekommen sind vor allem die Linken. In den Beiträgen wurde der Antisemitismus der Linken als„pathologisch“ bezeichnet und eine Parallele von der Weimarer Republik bis heute gezogen. Damals hätten die Linken den Nationalsozialismus und den daraus resultierenden Antisemitismus toleriert, und heute würden sie zusammen mit den „Dschihadisten“ agieren.

Mir als konservativ politisch eingestelltem Menschen (Ex-CSU Mitglied) erschließt sich allerdings nicht, wie die linken Gruppen der heutigen Veranstaltung sich von den von ihnen kritisierten Linken Gruppen unterscheiden. Leider stand mir keine Videokamera zur Aufzeichnung der Veranstaltung zur Verfügung. Da ein Kameramann des Hessischen Rundfunks vor Ort war, wird dort sicher ein Bericht zu sehen sein. Auch sollen die Redebeiträge wohl auf der Seite der gruppemorgenthau.blogsport.de erscheinen.

Die Gesichter der Träger der Transparente habe ich zu deren Schutz unkenntlich gemacht. Es erforderte viel Mut von den Veranstaltern, in Frankfurt, der Stadt der sogenannten Antifa, eine solche Veranstaltung durchzuführen. Durch diese Maßnahme will ich verhindern, dass diese Menschen verfolgt werden. Das Eintreten von prozionistischen Linken sehe ich positiv. Diese Menschen haben erkannt, dass, wer in der Demokratie schläft, sehr schnell in der Diktatur, bzw. einem totalitären Schariastaat aufwachen kann.

(Bericht von PI-Leser „20.Juli 1944“)