„Geht zurück nach Auschwitz – denkt an 9/11“

Das irische „Friedensschiff“ Rachel Corrie (benannt, nach einer radikal pro-palästinensischen „Friedensaktivistin“) ist vor der israelischen Küste angelangt und wollte sich mit Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire an Bord – trotz eines Abkommens Irlands mit Israel – Einlass nach Gaza erzwingen (PI berichtete). Doch der irische Frachter wurde am Samstagmorgen etwa 35 Seemeilen vor der Küste des Gaza-Streifens von den „bösen“ Israelis unblutig abgefangen. Mittlerweile ist auch bekannt, welche antisemitischen Funksprüche von der Mavi Marmara aus an die Adresse Israels gerichtet wurden.

Bei der Pressekonferenz des Marinechefs nach dem Zwischenfall mit der Marmara hat wurde dieser aufgefordert, über den Funkkontakt mit dem „Friedensschiff“ zu berichten. Damals antwortete er, die Reaktion wäre „negativ“ gewesen und mit von Ausdrücken begleitet, die er hier nicht gerne wiederholen möchte. Jetzt wissen wir warum …

Zusammenschnitt von Funksprüchen zischen der IDF und der Mavi Marmara: „Geht zurück nach Auschwitz“ – „erinnert euch an 9/11“.

Trotzdem werden die Israelis immer weiter dämonisiert, obwohl dazu keinerlei Anlass besteht und die IDF als „Armee des Bösen“ hingestellt.

SpOn schreibt:

Die „Rachel Corrie“ sei von mehreren israelischen Schiffen eingekreist worden, so der Sprecher des palästinensischen Empfangskomitees für die Hilfslieferung, Amdschad al Schawa. „Nach unseren Informationen gab es keine Gewalt und keine Schüsse.“

Die Besatzung des unter irischer Flagge fahrenden Frachters sei dann mehrfach aufgefordert worden, den israelischen Hafen von Aschdod anzulaufen, teilte ein Armeesprecher am Samstag mit. Dort sollten die rund 1200 Tonnen Hilfsgüter gelöscht werden. Doch die rund 20 pro-palästinensischen Aktivisten widersetzten sich den Anweisungen der Armee und hielten weiter Kurs auf Gaza.
Inzwischen hat die israelische Armee der Besatzung eine letzte Warnung gegeben. „Unsere Soldaten werden bei Ihnen an Bord gehen, wenn Sie sich weigern abzudrehen“, sagte Armeesprecherin Avital Leibovitsch am Samstagmorgen in einer Funkbotschaft an die „Rachel Corrie“. Die Armee sei „bereit, unsere Waffen zu benutzen, um uns zu verteidigen, wenn die Notwendigkeit zu spüren ist“.

An Bord der „Rachel Corrie“ befinden sich auch die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire und der ehemalige hohe Uno-Vertreter Denis Halliday. „Wir wollen die Blockade des Gaza-Streifens durchbrechen. Wir haben keine Angst“, so Maguire.

Die Ladung sollte mit Sicherheit in Ashdod nicht „gelöscht“, sondern abgeladen und nach Gaza weitergeleitet werden. Dorthin versuchte man schon die letzte Ladung mehr oder weniger erfolgreich loszuwerden. Wer medizinisch von Israel versorgt wird, ist nicht unbedingt wild auf abgelaufene Arzneien aus Europa.

Hier die Bilder von des „humanitären“ Teils der Ladung der Free Gaza Flottille – nutzlose Medikamente mit abgelaufenem Verfallsdatum:

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Auch die Ladung der Rachel Corrie wird gegenwärtig in Ashdod untersucht.

Was SpOn nicht erwähnt, ist, dass Ägypten den Gaza-Streifen ebenfalls blockiert und dass Israel gemäß den Oslo-Verträgen mit der PLO die Hoheit über Gaza innehat. Ein interessanter Zeuge dafür ist der ägyptische „Geistliche“ Scheich Wagdi Ghoneim der auf Al Dschasira erklärte, warum Ägypten eigentlich Schuld am „Elend Gazas“ ist.

(Mit Dank an Daniel Katz, Nockerl, Antivirus und alle Spürnasen)