Heiliger Stuhl in islamisch-korrekter “Geiselhaft”

Cristiano Magdi AllamPapst Benedikt, der bei seiner Regensburger Rede noch Klartext sprach, wird seither in den Fängen seiner eigenen islamisch-korrekten Kurie als Geisel gehalten, urteilt der christdemokratische Abgeordnete im Europäischen Parlament Cristiano Magdi Allam, der 1952 in Ägypten als Moslem geboren und in der Osternacht 2008 im Petersdom getauft wurde (PI berichtete). Ausgelöst wurde Allams Kritik durch das “Schweigen” des Vatikans zum islamischen Ritualmord am Apostolischen Vikar Luigi Padovese in der Türkei.

Das Katholische Magazin für Kirche und Kultur berichtet:

Bischof Padovese “wurde im Auftrag des islamischen Terrorismus ermordet” so Allam. Der Diplomatie des Vatikans wirft der ehemalige Chefredakteur des “Corriere della Sera” vor, so ängstlich und daher “zu islamisch korrekt” zu sein, dass man sogar “die Folgen” seiner öffentlichen Taufe fürchtete. “Der Heilige Vater legte damals jedoch wahres Zeugnis nicht nur für den Glauben, sondern auch für die Wahrheit ab”, so Allam.

Die vatikanische Bürokratie hingegen, die nach der Logik der Staatsräson handle, was konkret bedeute, dass sie keine Gegensätze mit anderen Staaten haben will, “unterwirft sich viel zu leicht dem Standpunkt islamischer Regierungen”. Als Begründung dafür werde der Wunsch angeführt, die Lage der Christen in den mehrheitlich islamischen Ländern nicht noch mehr zu erschweren. Eine Position, die Cristiano Magdi Allam kategorisch zurückweist. “Wenn diese Begründung Gültigkeit hätte und durch die Ergebnisse bestätigt würde, könnte man sie durchaus in Betracht ziehen”, so Allam. “Die Wahrheit ist aber, dass Monsignore Padovese im Auftrag des islamischen Terrorismus ermordet wurde und das zurückhaltende, ja ängstliche Verhalten des Vatikans, trägt nicht zum Schutz der Christen in den islamischen Ländern bei,” so der Europaabgeordnete Cristiano Magdi Allam.

Wenn diese Einschätzung zutreffend ist, müsste der Papst vor seiner eigenen Kurie geschützt werden.