Die Schweizerische Volkspartei fordert vom Bundesrat, den Beitritt von Regionen in der Nachbarschaft zur Schweiz vorzubereiten. Die Grundidee verlangt die Umkehrung des Beitrittsgedankens zur EU. Nicht die Schweiz soll der EU beitreten, sondern der Schweiz anliegende Gebiete sollten sich dieser anschließen. Größter „Nachteil“: Es sind (bislang?) mit Vorarlberg und Baden-Württemberg „nur“ Teilgebiete Österreichs und Deutschlands als Beitrittskandidaten vorgesehen.

Aber auch angrenzende Teile Italiens und Frankreichs wurden in die Überlegung mit eingeschlossen. Wohl nicht ganz ohne Grund überschreibt die Basler Zeitung den Artikel zu dieser an den Bundesrat gerichteten Motion mit den einleitenden Worten: „Kein Scherz!“ Nachdem das erste Schmunzeln abgeklungen ist, lädt der Gedanke allerdings zum Träumen ein. Ist doch der Begründung zuzustimmen:

Besagte Regionen litten unter ihrer «nationalen und europäischen ‹Classe politique›», schreibt Motionär Baettig. Sie sehnten sich stattdessen nach einer «Demokratie der Nähe mit menschlichem Antlitz».

Wenn es heißt, wieder demokratisch über das eigene Schicksal bestimmen zu können, anstatt von scheindemokratischen Institutionen der Europäischen Union am bürokratischen Gängelband geführt zu werden, dann ist Helvetia die weitaus schönere Braut als Europa. Zumal Europa eine ewige Versprechung für den Freier bleibt, die insbesondere von Österreich und Deutschland mit weit ausgestreckter Hand immer wieder aufs Neue Brautgeld verlangt.

Es sollte auch für die zum Beitritt zur Schweiz entschlossenen österreichischen und deutschen Gebiete möglich sein, sich zunächst für unabhängig zu erklären, um dann im zweiten Schritt der Schweiz beizutreten. Schließlich wurde auch das Kosovo nach Erklärung der Unabhängigkeit anerkannt. Wenn dies auch nicht ganz vergleichbar ist, denn das Kosovo ist von europäischer Hilfe abhängig, während Europa am deutschen und österreichischen Steuertropf hängt. Dieser entwickelt sich allerdings immer mehr zu einem reißenden Strom. Und während die Schweiz Spanien bei der Fußballweltmeisterschaft vom Platz – na ja, sagen wir – putzt, bereiten sich Deutschland und Österreich darauf vor, nun auch noch die spanischen Schulden zu bereinigen.

Und wie immer werden wir weder hierzu noch zu der Einführung des Euro, der Ratifizierung des Lissabons“vertrages“, den nicht enden wollenden Erweiterungsrunden und auch sonst bei keiner Entscheidung gefragt. Nur die Folgen sollen wir – als „gute Europäer“ – immer klaglos tragen, während man uns gleichzeitig die Möglichkeiten der Einflussnahme mit jedem weiteren Schritt noch umfassender beschneidet. In der Schweiz hingegen bestimmt das Volk.

Und was einst in Bezug auf das von Unfreiheit eingekreiste Berlin galt, gilt nun für die Schweiz: Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger der Schweiz, und deshalb bin ich als freier Mensch stolz darauf, sagen zu können „Ich bin ein Schweizer!“ Lasst uns Schweizer sein, aber auch wirkliche Schweizer werden. Man wird ja noch träumen dürfen.

(Nockerl, PI-Gruppe München)

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113 KOMMENTARE

  1. Absolut unsinnig. Wir haben 40 Jahre die Teilung unseres Vaterlandes durchlitten und jetzt soll sich ein Teil Deutschlands abspalten und zur Schweiz gehören? Dazu das Elsaß, Vorarlberg (das 1920 zur Schweiz wollte), Südtirol (das eher zu Österreich ginge) und einige andere italienische und französische Gebiete.
    Ich sage nur, falls so etwas in Erwägung gezogen wird: Bundeszwang.

  2. Wenn das Saarland auf die Idee käme sich wieder Frankreich anzuschließen, würde dem keiner nachtrauern (vor allem wenn der Oskar dort bleibt). Aber Baden-Württemberg? Nee, das Land gehört zu den wohlhabendsten Ländern Deutschlands. Diese Steuereinnahmen lässt sich das Merkel sicher nicht entgehen. Wenn es um Steuereinahmen geht, dann kennt unsere hochgeschätzte Regierung bekanntlich kein Pardon und lässt die Bundeswehr sprechen 😉

  3. Ist ein typischer Strategiegedanke, den schon fast alle Länder dieser Welt durchgespielt haben – sogar das antike „Imperium Romanum“ kannte diese Spielart.

    Ich vergrößere mein Staatsgebiet durch
    1. Verteidigung gegen Angreifer
    2. Befreien von Unterdrückten

    ein Klassiker

  4. @ KDL: Frankreich „wieder“ anschließen? Also mir ist nicht bekannt, daß das Saarland mal zu Frankreich gehörte. Es war zwar mit diesem wirtschaftlich verbunden aber nie Teil Frankreichs. Nicht 1918 – 1935 und auch nicht ab 1945.
    Im Übrigen ist das doch ein Witz. Die SVP steht doch gerade für eine kleine, freie Schweiz mit möglichst wenig Ausländern. Hier wären die Schweizer ja dann in der Untrzahl. Das glaub ich nöt!

  5. Jetzt wo die Lybien-Geisel wieder zuhause ist will man den Alkohol-&Islamkranken-Oberst-Ghadhafi und seine missratenen Söhne in seinem Wüstenzelt ein wenig zur Weissglut bringen 😉

  6. Diese Idee propagiere ich schon lange: allerdings sollen sich deutsche Gebiete in der Schweiz, Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und Südtirol vereinigen. Falls französiche und italienische Gebiete in der neuen Union unter Kreuzflagge bleiben wollen, herzich willkommen!

  7. Sorry, OT:
    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein Führer der Moslemischen Gemeinschaft, der behauptet hatte, von BNP Mitglieder entführt wurden zu sein, hat gelogen, lebte illegal in Großbritannistan und bekam Sozialleistungen:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1285884/Muslim-leader-claimed-kidnapped-BNP-members-jailed-pack-lies.html?ITO=1708&referrer=yahoo

    Wenn „absurd“ die Lage nicht mehr zu Genüge beschreibt, dann sind nur noch die blind, die nicht sehen wollen.

  8. Niemals Abtretung Deutscher Hoheitsgebiete an die Schweiz. Aber gerne die Scheiss EU in die Tonne und dafür Bund mit Österreich und Schweiz

  9. #5 Krzyzak

    Da sind wir uns doch sicher einig: Diese Meldung aus der Schweiz ist eine typische Sommerlochmeldung. So wie vor ein paar Jahren mal ein Hinterbänkler forderte, dass man Mallorca zu einem deutschen Bundesland machen solle.

    Mit dem Saarland hast du natürlich Recht. Ich hatte nur die Gänefüßchen um „wieder“ vergessen. Aber kurz davor waren die schon,schließlich gab es damals die Volksabstimmung. Bei der Gelegenheit: Nichts vermisse ich mehr in unserer „Demokratie“ als Volksabstimmungen.

  10. Die staatliche Unabhängigkeit einzelner Bundesländer hätte schon ihren Reiz, aber ob diese sich dann wirklich der Schweiz anschließen würden und ob die Schweizer das auch wollen würden, darf bezweifelt werden.
    Ich würde es für die Zukunft nicht ausschließen, daß die deutschen Länder wieder getrennte Wege gehen. Die Teilung wird eher Nord/ Süd als Ost/ West verlaufen. Eines sollte den Damen und Herren in Berlin schon klar sein, die Menschen in Bayern oder in Baden- Württemberg werden auf Dauer nicht hinnehmen, daß ihr Wohlstand nicht mehr nur in der BRD, sondern in der ganzen EU verteilt wird.
    Wenn die BRD diesen Weg geht, dann muss man ihn nicht mitgehen.

  11. Jedenfalls ein Anstoß zum Nachdenken über die Realitäten in Europa, die schnellstens modifiziert werden müssen.

    Aber wie sagt Stefan Andres so schön ? „Wir sind Utopia.“

    Handfest geht es immer zu bei Altbundesrat Christoph Blocher und im Schaffhauser Fernsehen…

    http://www.teleblocher.ch/

    http://www.shf.ch/

  12. Das kommt jetzt irgendwie überraschend. Damit hab ich, auch gerade von der SVP nun wirklich nicht mit gerechnet. Ist das ein zweieinhalb-monatiger verspäteter Aprilscherz? 🙂

    Aber die Idee einer Abspaltung an sich ist garnicht so schlecht. Wie wärs denn, wenn scih Rügen (Deutschlands größte Insel) abspaltet? Das wär dann so dasselbe wie China und Taiwan. Obs da auch so stressig wird? Würde Deutschland dann auch ständig neue Raketen an die Küste verlagern, die auf Rügen zielen und ständig mit Einmarsch drohen? 😉

    Was haltet ihr davon? Bin neugierig 🙂

  13. #2 Krzyzak (17. Jun 2010 10:14)

    Wir haben 40 Jahre die Teilung unseres Vaterlandes durchlitten und jetzt soll sich ein Teil Deutschlands abspalten und zur Schweiz gehören?

    Objektiv betrachtet ist das Leiden durch die Wiedervereinigung nicht geringer geworden, sondern die die Bürger der Westländer zahlen immer noch für das sozialistische Experiment und es wird weiter fortgeführt, verbunden mit den Westspinnereien wie Multikulturalismus und Ökofaschismus.

  14. Vor etwa 10 Jahren, als ich in Südtirol den wunderbar friedliche Ausblick in ein Tal genoß, gesellte sich ein junger Südtiroler zu mir. Bald nach dem unausweichlichen „Es könnte alles so schön und friedlich sein..“ überraschte er mich mit der Idee eines Zusammenschlusses von Südtirol, der Schweiz, Vorarlberg, Bayern und Baden-Württemberg und krönte die Idee, die er in seiner Region offenbar nicht alleine vertritt, mit der Bemerkung: „… und dann kann der Rest von Europa (wirtschaftlich) einpacken!“

  15. @ #11 McCarthy (17. Jun 2010 10:31)

    Die staatliche Unabhängigkeit einzelner Bundesländer hätte schon ihren Reiz,

    @ #13 Linkenklatscher (17. Jun 2010 10:34)

    Was haltet ihr davon? Bin neugierig

    Ich halte gar nix von solchen separatistischen Ideen. Das führt zu einer Balkanisierung Deutschlands – und im Anschluss zu Krieg und Blutvergießen;

    Außerdem gabs sowas schon mal! SChau dir die Deutschlandkarte von 1648 an:

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:HRR_1648.png&filetimestamp=20100323124627

    Viele kleine Ländchen sind ein schwaches Ganzes – ein Zentralstaat dagegen ist ein starkens Ganzes;

    Die Zerteilung Deutschlands würde in allen Konkurenznationen der Welt helle Freude verursachen;
    Auch die Antifa und Ströbele würden sofort in Champagnerlaune ausbrechen – das gönn ich denen nicht!

  16. #7 Marquis (17. Jun 2010 10:24)

    Das ist ein guter Vorschlag, kann ich voll zustimmen!

  17. Seltsam, dass ausgerechnet die nationalistische und isolationistische SVP mit derlei Gedanken schwanger geht. Eine solche Expansion würde nämlich bedeuten, dass die eidgenössischen Ur-Schweizer in ihrem eigenen Land zur Minderheit würden: Allein Baden-Württemberg, Tirol und Vorarlberg haben zusammen schon fast genauso viele Einwohner wie die gegenwärtige Schweiz. Die Schweizer, allen voran die SVP, nölen ja jetzt schon über die vielen Deutschen, die in der Schweiz arbeiten. Kaum vorstellbar, dass die zulassen würden, nicht mehr Herren im eigenen Haus zu sein.

  18. Hab ich da was verpasst.Ist heute der 1.April,einen grösseren Schwachsinn habe ich heute noch nicht gehört.Aber der Tag ist ja noch lang.Lasst mal Schön die Grenzen wie sie sind,die Schweizer sollen mal nicht übermütig werden.Sie können sich aber gerne Deutschland anschliessen.

  19. die schweiz ist auch deshalb so wie sie ist, weil sie so klein ist.

    mit grössenwahn a la EU fangen garantiert auch die gleichen probleme an.

  20. He he auch wenn es sich bescheuert anhört, aber mein Traum der letzten Jahre ist eine Abkehr der EU und ein zusammensschluss Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Ist mir persönlich auch egal von wem hier die Initiative ausgeht. Dass die Initiative von der Schweiz und damit dem demokratischsten Land der Welt ausgeht, muss eigentlich von allen begrüsst werden

  21. Nur für die, die hier etwas falsch verstehen: Wir wollen euch nicht unbedingt in der Schweiz. Ihr würdet auch nicht sofort das gesamte Bürgerrecht erhalten. Zuerst Schule und Bildung – dann Wahlzettel.

    Es geht nur darum, dass es die Möglichkeit gäbe. Falls der Beitritt der Wille eines Volkes wäre, könnten wir sagen wir prüfen es. Und dann würden wir darüber abstimmen.

  22. Voralberg wollte bereits nach dem Krieg zur Schweiz dazustossen. Da man hier alemannische Dialekte spricht. Damals hatte die Schweiz abgelehnt.

    Ich glaub auch nicht, das die Schweizer es befürworten, wenn plötzlich 10 Millionen Baden-Würtemberger zu Ihnen stoßen, die würden ja plötzlich die Mehrheit stellen.

    Aber letztlich ein netter Versuch.

  23. Völlige Unsinn! Das heist nichts anderes als
    zu Kapitulieren, denn die restlichen Gebite
    den Mohammedanern zu überlassen und das wäre
    dann nun wirklich das letzte. Am liebsten schon dann im Kampf drauf gehen als Später
    Ahmadi heißen, 5 Beten etc. Dann lieber ehrenvolle Tod.

  24. Wie in der Schweiz, so in Deutschland.

    Da gibt es einen Haufen grölender LaiInnen und grölender Eminenzen, die nach einer „Kirche von unten“ grölen.

    Die Eminenzen sind da unüberlegt, wohlwollend oder arglos, den Ökofaschten und Kommunisten, trainiert in Leninscher Dialektik, voll auf den Leim gegangen. Dialektik triumphiert über die zeitgeistigen Relativierer.

    Das Schisma ist da. Ob es die drei großen „M“ unter den Eminenzen noch einmal richten können ?

    Jedenfalls haben sie wohl eher das Wohlwollen des Monarchen als die anderen…

    Saluti di Città.

    http://www.kath.net/detail.php?id=27078

  25. #6 Krzyzak: Stimmt nicht ganz, nehmen Sie nur die Stadt Saarlouis: Eine französische Gründung von 1680 und bis 1815 französisch.

  26. @KDL

    Etwas besseres Wissen in Geschichte wäre wirklich hilfreich:

    Frankreich hat sich vom Deutschen Reich im Laufe der Zeit immer größere Brocken abgebissen, vor allem Lothringen und später das Elsaß (Ludwig XIV – ‚Der Sonnenkönig‘).
    Frankreichs Expansionsgelüste wuchsen und wuchsen, bald hieß es, daß der Rhein die Grenze Frankreichs sein müßte und siehe da, unter Naploeon waren alle linksrheinischen Gebiete auf einmal ‚französisch‘, von Mainz über Köln und weiter (die berühmte Marke „4711“ ist nach der Hausnummer des Unternehmen in Köln benannt und die Nummerierung der kölner Häuser wurde von Napoleon durchgeführt).

    Nach dem ersten Weltkrieg kam das Saarland unter französische Ausbeutung, äh, Verwaltung und in der Volksabstimmung von 1935 kam es zurück, übrigens Hitlers erster großer außenpolitischer Erfolg.

    @El Cativo

    So böse, wie Dein Name suggeriert, bist Du gar nicht ;O), das wäre ideal und natürlich.
    Das Elsaß, Eupen-Malmedy und Südtirol zurück, Nordschleswig wäre zu überlegen.
    Wenn dieser Wunschtraum einträte, würde Polen entweder wieder von Krieg träumen oder freiwillig über die Rückgabe der Ostgebiete nachdenken, wer weiß…

  27. Vergesst Sachsen nicht !
    Das steht besser da, als so manches abgenutzte Bundesland (wenn es neue Bundesländer gibt, muss es ja auch abgenutzte -nicht mehr neue- geben, gell ?). Und das liegt sicherlich nicht nur an transferleistungen.

    Der Sachse ist im übrigen dem Schwob sehr ähnlich: schaffe schaffe

  28. Sie können sich aber gerne Deutschland anschliessen.

    Kein normaler Mensch, geschweige denn ein ganzer Staat, denkt auch nur im Traum daran sich Deutschland anzuschliessen.
    Ausser man ist Geisteskrank oder möchte in einer sozialistischen Republik leben – was grundsätzlich eigentlich wieder ein und das selbe ist.

  29. So weit mir bekannt stimmten die Vorarlberger nach dem WK 1 mit Mehrheit dem Beitritt zur Schweiz zu. Die Sache ist jedoch nie zum tragen gekommen.

    Wenn ich im Vorarlberg Urlaub gemacht habe, und die Sprache auf Österreich kam, hörte ich oft den Spruch:

    „Was Gott durch Berge getrennt hat, soll der Mensch nicht durch einen Tunnel verbinden“.

    So nennen einige Vorarlberger ihr Land auch „Kanton Übrig“.

  30. Deutschland sollte sich von der Struktur her mal mehr verschweizern, dann wollen Österreich, Südtirol und die Schweiz bald automatisch zu uns aber erst müsste man aufhören den Zahlmeister für Europa zu spielen und der Föderalismus gestärkt werden, gemeinsame Währungs-, Verteidigungs und Außenpolitische Gemeinschaft reicht auch.

  31. Besagte Regionen litten unter ihrer «nationalen und europäischen ‹Classe politique›», schreibt Motionär Baettig.

    Da werden aber der Bundeshosenanzug und Steineier mit der Kavallerie kommen.

  32. Das Elsass abtreten.
    DAS sagt ´mal den Franzosen!
    (1681 an Frankreich, 1870/71 an Deutschland, 1914/18 an Frankreich)
    Alles Blödsinn.

  33. Ich finde diese Erwägungen nicht abwegig. Für den Fall des Zerfalls der EU müssen schleunigst neue stabile Einheiten geschmiedet werden. Da können solche Optionen garnicht früh genug ins Spiel gebracht werden.

    „Europa der Regionen“ Hahaha!

    Die Wahlen in Holland, Tschechien, Belgien. Die Ansage Barosos neulich. Die Auflösungstendenz ist nicht zu übersehen.
    Die Integrationskraft der EU hat ihren Zenit überschritten. Und ich behaupte nochmal, als leztes Thema mit europäischem Integrationspotenzial wird sich die politische Opposition gegen den Islam etablieren und behaupten.

  34. Mir scheint die Idee nicht so absurd.
    Wenn sich hier in Zukunft mohammedanische Ghettos bilden, in den kein Autochthoner mehr leben kann und will und nach dem Zusammenbruch der Sozialsysteme dessen Bewohner nur durch Raubzüge, Waffen- und Drogenhandel und Zwangsprostitution überleben können, ist sogar dem letzten Gutmenschen das Hemd näher als die Hose. Eine Entwicklung wie im Kosovo bahnt sich doch jetzt schon an und vielleicht wird die Restzivilisation sich durch eine neue Mauer wie Israel vor den barbarischen Horden schützen müssen. Limes 2.
    Im Vergleich zu der langen Besiedlung Europas ist der deutsche Nationalstaat möglicherweise nur eine Eintagsfliege.
    Unsere Enkelkinder werden ungläubig unseren Erzählungen aus der guten alten Zeit lauschen, in der wir angeblich zum Spaß um die Welt fliegen konnten und ohne Waffe aus dem Haus gingen, wo man im Winter frisches Obst kaufen konnte und jeder ein Auto hatte. 🙁

  35. Sind die Schweizer Größenwahnsinnig geworden?!
    Ich lebe gern in Baden-Württemberg und in DEUTSCHLAND. keine 10 Kühe kriegen mich in die Schweiz

  36. Die Schweiz profitiert ganz maßgeblich von den sie umgebenden Staaten. Die EU-Staaten haben die ehemaligen Ostblockstaaten unterstützt, mit dem Ergebnis, dass wir jetzt statt Sowjetkommunismus Frieden, Freiheit und Demokratie in ganz Europa haben. Ich möchte wissen, wie Europa heute aussähe, wenn Deutschland und die anderen EU-Staaten den Ostblock sich selbst (und Russland) überlassen hätten.

    Als Reaktion auf den feindlichen Akt der SVP sollte die EU alle Grenzen zur Schweiz dichtmachen. Wir brauchen die Schweiz nicht.

    Und wenn das Deutsche Volk endlich aufwacht um für mehr Demokratie, ureigenste Interessen und Werte zu streiten (und das ist ja die Voraussetzung für das lächerliche SVP-Szenario) dann brauchen wir die Schweiz noch weniger.

    Warum PI hier einen grundgesetz- und deutschlandfeindlichen Aufruf duldet, ist mir völlig schleierhaft. Hat das Deutsche Volk nicht schon genug Feinde?

  37. #11 Reinhard (17. Jun 2010 10:28)

    Niemals Abtretung Deutscher Hoheitsgebiete an die Schweiz. Aber gerne die Scheiss EU in die Tonne und dafür Bund mit Österreich und Schweiz.

    Das wäre keine Abtretung, sondern ein Anschluß. Zwei verschiedene Schuhe.

    Aus der EU kommt man aber anders nicht hinaus. Schäuble hat vor dem BVerfG schlicht gelogen, als er im Zusammenhang mit dem Lissabon-Vertrag sagte, Deutschland könne notfalls aus der EU austreten.

    Die ersten die Randale machen, sind die Franzosen. Ihnen haben wir den Euro zu „verdanken“ – ohne keine Wiedervereinigung. Sie wollten Deutschland bewußt schwach machen. Sie bluten Deutschland jetzt aus – vergessen, wie Sarkozy Merkel drohte, als sie wegen der Griechen-Bürgschaft zögerte? Vergessen daß die Franzosen über ihre eigene Regierung lachte, als die forderte, Deutschland solle im Export bremsen? Ihnen geht es nur um die Schwächung Deutschlands, um nichts anderes. Frankreich und Deutschland waren einmal Erzfeinde und sind es noch heute – die Völker ausgenommen.

  38. @Rucki

    Mit Vorarlberg verhielt es sich etwas anders, die ‚Vorarlberger stimmten nicht zu‘,
    sondern wünschten sich dringend den Anschluß an die Schweiz, weil es ihr nach dem WK I noch gut ging, Österreich hingegen am Boden lag.
    Die Österreichische Zentralregierung hat den Anschluß damals verhindert.
    Was die Bevölkerung wünscht, wird selten respektiert, sonst wäre Schlesien nie zu Polen, das Elsaß nie zu Frankreich und Südtirol nie zu Italien gekommen; die Basken und Katalonen hätten längst ihren eigenen Staat und Nordirland hätte nicht bluten müssen.

  39. Selten so gelacht! 🙂

    Aber, innerhalb Europas bräuchten wir eigentlich keine souveräne Staaten mehr.
    Zumindest, wenn kein Förderalismus notwendig wäre.
    D. h., wenn die „Pennerregionen“ nicht von den leistungsstärkeren Regionen gepäppelt werden müßten.
    Das ist doch das Hauptproblem.

    Wer hat denn schon große Lust dazu, per Steuerzahlungen den Griechen oder Sizilianern den Lebenstandard/die Stütze zu bezahlen?

    Die Schweiz gehört nicht zu den „Pennerregionen“ Europas, weshalb mich die Überlegungen der SVP doch sehr wundern.

    Unter einer SVP oder ähnlichen Parteienlandschaft würde ich jedenfalls lieber leben, als unter den gegenwärtigen linken Versagerparteien Deutschlands! 🙂

    In Deutschland profitieren durch diese Versagerparteien doch nur Politiker, Assygranten, div. Beamte und andere Pfeifenwichser.
    Die restliche Bevölkerung muß die Vorgenannten alle durchpäppeln! 🙁

  40. Das absulut schlimmste, was uns passieren könnte, wäre eine Zersplitterung Deutschlands!

    Ja, wir haben Probleme mit unseren Politikern und der EU. Aber Deutschland ist die einzige Hoffnung auf Europas Rettung! Und das muss ein starkes Deutschland sein.

    Irgendwann kommt der deutsche Wilders, wenn die Zustände schlimmer werden und dann wird es eine Umkehr zum Guten geben. Aber anders als Holland oder Belgiens Besinnung würde es sich im Falle Deutschlands auf ganz Europa auswirken. Das gilt aber nicht für ein geteiltes kleines schwaches Gebilde aus ehemaligen Bundesstaaten.

    Gebiete abtrennen und der Schweiz vollkommen ahistorisch und künstlich zuzuschanzen ist nichts weiter als eine Kapitulation, ein Wegrennen vor den Problemen. Das wäre in der Tat das Ende der Hoffnung.

  41. #38 Arno S.

    Du meinst, das sagt mal den Negern/Arabern. Die Franzosen haben bevorzugt Neger und Araber in die deutschsprachigen Gebiete Frankreichs gesteckt, damit das Deutschtum dort schneller ausgerottet wird.

  42. OT

    Weiß jd., ob N24 nach der Übernahme durch Stefan Aust jetzt zu einer objektiven Berichterstattung zurückkehren wird? Ein deutscher FOX News Channel ist nämlich längst überfällig.

  43. #49 Gegengift (17. Jun 2010 11:58)

    Du meinst, das sagt mal den Negern/Arabern. Die Franzosen haben bevorzugt Neger und Araber in die deutschsprachigen Gebiete Frankreichs gesteckt, damit das Deutschtum dort schneller ausgerottet wird.

    ————————————-

    Man sieht ja, was die Franzosen davon haben! 😉

  44. Hallo PI, die muslimischen Flüchtlingsströme waren nicht von mir. Das war soviel ich weiß eine Karikatur aus den Niederlanden zur letzten Wahl.

    Aber iz´mir auch nicht so wichtig. Die Realität ist spannend genug.

  45. #32 Eine_Kleine_Machtmusik

    Ich kenne mich durchaus in der Geschichte aus. Von daher waren deine Infos für mich nicht wirklich neu. Dennoch vielen Dank. Ich habe unter #12 KDL das Ganze lediglich sehr stark vereinfacht und (angesichts dieser Sommerlochmeldung) bewusst flpappsig ausgedrückt.

    Wo du den Rhein als Grenze ansprichst: Diesen haben auch die Amis als natürliche Grenze betrachtet und die Bundesländer entsprechend gestaltet. So kam es, dass meine Heimatstadt Mainz aufgeteilt wurde. Die rechtsrheinischen Stadtteile kamen zu Hessen (sprich Wiesbaden) und die linksrheinischen nach Rheinland-Pfalz. Das nur zur Willkür jeglicher Sieger.

  46. Garibaldi, warte doch erstmal die Ergebnisse der Politik des Hosenanzugs ab. Das dauert nicht mehr lange bis sich rausstellt, dass der Rettungsschirm nicht ausreichen wird.

  47. Hier geht es nicht um den Wunsch die CH grösser werden zu lassen, sondern nur darum, dass man die notwendigen Verfassungsgrundlagen schaffen würde für den Fall, das jemand von euch bei uns mitmachen möchte.

  48. Das find ich auch sehr nobel, liebe Schweinsleber. Aber denkt an den Südlibanon, ihr braucht zum Kalifat NRW/Nassau einen Pufferstaat.

  49. Diejenigen, die die Erweiterung der EU dauernd beklatscht haben, finden dieses Vorhaben nun „lächerlich“.

    Warum eigentlich? Es ist ein sehr langfristiges Projekt und zudem ein sehr weit vorausschauendes dazu! Wenn dereinst die „Regionen der EU“ genug vom defacto-Sozialismus à la Brussels genug haben, sind die Völker Europa’s – auch völkerrechtlich – berechtigt, ihre Regionen in andere Verbunde zu führen. In Verbunde, deren Ideen als die besseren angesehen werden.

    Was hier nämlich geschieht, ist nichts anderes als „gleiches Recht für Alle“: Wer meint, die EU dürfe sich erweitern, muss anderen Gebilden dieselbe Möglichkeit einräumen. Jeder darf entscheiden, welchem System er beitreten will. DAS ist wovor die Kollektivisten Angst haben: Der Systemwettbewerb.

    Es wäre also weitsichtig, in der Schweizerischen Bundesverfassung Wege zu schaffen, die eine Aufnahme fremder Gebiete erleichtert.

    Es geht hier nicht darum, die Schweiz „zu vergrössern“, sondern die Mittel vorzubereiten, anderen Völkern den Beitritt zum „System Schweiz“ zu erleichtern. Denn, das geschieht nur, wenn andere Systeme versagen; wenn andere Systeme sich als schwarze Löcher entpuppen, die dem Bürger (oder Untertanen) die freiheitliche Lebensgrundlage nehmen.

    So gesehen, ein weiser Vorschlag.

  50. Als Allgäuer steht mir ein Schweizer mental zehnmal näher, als ein Hanseate. Der meiste geistige Dreck dieser Republik kommt ja eh aus den Nordländern (Bremen, Berlin, etc.).

    Und wären wir nicht mehr als Bremser in der BRD, dann könnte der Rest ja auch ungezwungen tolerant sein und alle wären glücklich.

    Also ich wäre sofort für eine „Alpenrepublik“, die darf dann gerne auch Schweiz heißen.

    Also auf zum Schwur…

  51. Bedauerlicherweise ist es für die Menschen in diesen

    Regionen das Beste was ihnen passieren kann!

    Hoffentlich nimmt sich die Politik das bei Gelegenheit

    zu Herzen und kippt den Länderfinanzausgleich!

  52. @ John Nada und ähnliche Kommentatoren:

    Bitte lest doch erstmal, was von der SVP wirklich vorgeschlagen wurde.
    Man denkt über Angebote der regionalen Erweiterung der Schweiz nach falls die dortige Bevölkerung es so wünscht!. Das nennt sich Wille des Volkes oder auch Demokratie.

    Jegliches Schweizer-bashing ist hier völlig unangebracht – es ist doch im Gegenteil nur legitim, wenn die Schweiz auch Beitrittsoptionen aufzeigt, nachdem man sie immer so in die EU drängen wollte/will.

    Ich persönlich würde lieber in einer Schweizer Demokratie leben als in dem NRW, in dem ich jetzt leben muss. Aber natürlich will ich auch nicht die Einheit der deutschen Nation wieder abschaffen. Und solange die Schweizer noch alle Tassen im Schrank haben, würden die sich nie NRW oder ähnliche Problemfälle ans Bein binden. (Übrigens war NRW jahrzehntelang ein tüchtiger Einzahler in den Länderfinanzausgleich, aber das ist OT).

  53. #11 Reinhard (17. Jun 2010 10:28)

    Niemals Abtretung Deutscher Hoheitsgebiete an die Schweiz. Aber gerne die Scheiss EU in die Tonne und dafür Bund mit Österreich und Schweiz

    🙂 🙂

    Genau!Weißt du….Österreich ist genauso am Arsch wie wir.Und die Schweiz lässt sich durch diesen „Bund“,sicher nicht mit unserer Volksseuche [Islam] anstecken.Und das ist auch gut so.

  54. gute Idee, wäre sofort dabei, allein um nicht länger mit Steuerabgaben zur Finanzierung von Leuten beitragen zu müssen, die sich 20 Jahre nach der Wende immer noch nicht mit der BRD identifizieten wollen und die Transferbillionen mit Gysi und Wagenknecht begleichen.

  55. Quo Vadis, Germania?

    Die Linke Koalition ist gescheitert
    Die große Koalition ist gescheitert.
    Die Mitte-Rechts-Regierung ist ein Trauerspiel.

    Deutschland hat weder einen regierungsfähige Partei, noch ist eine regierungsfähige Koalition zu finden.

    Die Berliner Blindgänger sollen deshalb endlich mal den Bürger ranlassen.

    Statt endlose Diskussionen über Kopfpauschale, Doppelte Staatsbürgerschaft, Verkleinerung der Bundeswehr, Atomkraftwerke oder PKW-Maut soll der Bürger einfach sagen, was er will und die Sache ist ein für alle mal gefressen. Das erlaubt den Unternehmen auch endlich über die nächste Legislaturperiode hinaus zu planen.

    Dann kann man in Berlin sich auch solche Kindereien ersparen, dass man Entscheide bis nach der nächsten Landtagswahl aufschiebt oder vor den Wahlen Dinge verspricht, die man nicht einzuhalten gedenkt.

    Es gibt einige kleinere Kommunen in Deutschland, wo die Stadtverwaltung nahe beim Bürger sitzt, und die haben sehr viel weniger Probleme als andere.

    Der Berliner Abgeordnete, der mit fünfstelligem Monateeinkommen und dickem Pensionsanspruch im Schicki-Micki-Quartier lebt, wo bei Annäherung eines einzigen Migranten gleich ein Dutzend Polizeistreifen ausrücken, hat doch längst jeden Bezug zur Realität verloren.

  56. Netter Vorschlag, die Bürger der Länder entscheiden zu lassen. :mrgreen:

    Aber wozu?

    Bevor die Bürger, zum Beispiel vom Saarland, DAS gegen die restlichen Länder durchdrücken, sollten wir lieber alle gemeinsam durchdrücken, dass wir Deutschen uns, wie es im GG festgeschrieben steht, endlich mal unser Recht nehmen, uns selbst eine Verfassung zu geben.
    Das GG gilt/galt laut GG 😆 nur bis zur Wiedervereinigung.

    Da kann man dann die Demokratie nach Schweizer Vorbild übernehmen.

  57. #64 nicht die mama (17. Jun 2010 14:22)
    Nachtrag.

    Und zwar geltend für ganz Deutschland.

    …und die Nachbarn, die sich demokratisch!!! anschliessen wollen. :mrgreen:

  58. Es wäre der engültige Sieg eines Zieles, in Zentraleuropa keinen mächtigen Staat entstehen zu lassen.
    Einzelne Etappen:
    – Dreißigjähriger Krieg
    – Erster Weltkrieg
    u.s.w.
    Deutschland wird weiter zerpflückt….
    In der gegenwärtigen Weltsituation ist das aber keine Option mehr. Wahrscheinlich schlägt diese Verhinderung jetzt auch auf die Verursacher zurück…

  59. Das habe ich schon letzte Woche in der Welt gelesen.
    Und ich als Mitglied der SVP sehe keinen Grund, warum bei Baden-Württemberg Schluss sein sollte. 🙂

  60. #3 KDL (17. Jun 2010 10:15)

    Diese Steuereinnahmen lässt sich das Merkel sicher nicht entgehen. Wenn es um Steuereinahmen geht, dann kennt unsere hochgeschätzte Regierung bekanntlich kein Pardon und lässt die Bundeswehr sprechen

    Ja da werden die Schweizer sich bestimmt ins Hemd pinkeln wenn unsere kastrierte Bundeswehr ins Spiel kommt…!

    Ich kann von mir behaupten die Schweiz zu kennen und lebe auch nahe genug dran.

    Ebenso bin ich in Deutschland gut rumgekommen und kenne es auch ganz gut.

    Wenn mich jemand fragt:
    SOFORT zur Schweiz.

  61. An alle, dei hier meinen, ein Austritt aus der BRD wäre Problematisch:

    Es geht doch in erster Linie um das Wohl des Volkes, das steht an erster Stelle ! Nicht eine wie auch immer künstliche „Einheit“.
    Zudem wäre ein solcher Austritt das wirtschaftliche und damit auch politische Ende der BRD. Dann könnte man die anderen Länder wieder angliedern.

    Ich lebe hier in Bayern und ich weiß, daß die meißten Bayern stinksauer auf die BRD sind, und sich nichts sehnlicher wünschten als auszutreten. Die Bevölkerung hätte man also problemlos hinter sich.

    Ich wäre sofort für einen Austritt von Bayern, BaWü und Sachsen. Diese 3 Bundesländer sind eh einzig für die Wirtschaftsleistung relevant und außerdem ist dort die Bevölkerung noch nicht so verblödet wie in der Rest BRD.
    Zusammen mit der Schweiz, Südtirol, Teile von Österreich und weiteren angehörigen Teilstaaten könnte man eine eigenständige Union entstehen lassen, mit einer entsprechenden FÜR das Volk gemachten richtigen Verfassung, die unabänderbar das Volk als Suverän klarstellt.

    Die EU und deren Versallen könnten binnen Monaten einpacken !

    Also von mir ein ganz klares JA !!!

  62. Bei dieser Frage darf es nicht um irgendetwas Nationales gehen. Ob die Schweiz zu Deutschland geht oder umgekehrt ist nicht die Frage. Es wäre wahrscheinlich das Ende des Schweiztum. Wir würden im Deutschen Volk aufgehen.
    Aber wenn wir es erreichen, dass Frankreich, Italien und Deutschland (inkl. CH+A) eine Gemeinschaft bilden wie sie in der Schweiz seit Jahrhunderten gelebt wird wäre doch das ursprüngliche Ziel der EU erreicht.

    Wir sitzen alle im gleichen Boot, leben auf die gleiche Art und Weise. Wir sollten die Bindung der Europäischen Völker festigen. Das tut die EU aber nicht. Aber neben der EU gibts nur noch die Schweiz. Die Deutschen, die in der Schweiz wohnen sind die letzte Rettung Deutschlands. Von innen wird sich nichts verändern und die, die in den Anglikanischen Raum auswandern sind für Deutschland und Europa auf ewig verloren.

  63. Da sieht man sehr schön, was einige SVPler, unter politischer Verantwortung verstehen. Anstatt ihre Enegrie für die im Moment sehr akuten Themen der CH zu investieren, kommen sie mit solchem Mumpiz an. Wäre ja ganz lustig wenn’s nicht so himmeltraurig wär.

  64. #48 Aventine (17. Jun 2010 11:55)

    Das absulut schlimmste, was uns passieren könnte, wäre eine Zersplitterung Deutschlands!

    Das wäre das Schlimmste? Wieso? Wen interessiert denn das? Ein Drittel der Unter-18-Jährigen hat einen Migrationshintergrund und damit soviel Bindung an Deutschland oder den deutschen Staat wie ein Turnschuh, Tendenz steigend. Die würde das nicht besonders stören, wenn die Verwaltungseinheit D. in Unionseuropa administrativ neuarangiert würde. Der souveräne Staat Bundesrep. D. ist doch schon Geschichte. Es geht nur noch darum, einen Rest Wohlstand vor den Europaverrückten, Antinationalen, asozialen Politikern, abergläubischen, unintegrierten und unintegrierbaren Arbeitsverweigern mit Migrationshintergrund zu retten, damit die eigene Person nicht in der Gosse endet.

    „Demokratie“ hat uns weit gebracht. Aristoteles hatte ja gewarnt, aber auf den wollte ja keiner hören.

  65. #5 PVV (17. Jun 2010 10:22)
    Gute Idee…! Aber jetzt, da die Integration geklappt hat, können wir ja auch in Deutschland bleiben…

    http://www.bild.de/BILD/news/2010/06/17/tuerkische-deutschlandfans/fussball-wm-macht-deutsche-und-tuerken-zu-superfreunden.html
    ——————————

    Aber klar doch, Özkoz vom Donnerstudio setzt sich eine Schwarz, Rot Goldene Perücke auf, und schon klappt das mit der INTEGRASSIONUNDMITALLES.
    Und wenn der Michel brav seinen Donner gekauft hat, kriegt er auf der Straße die scharfe Soße dazu.
    Also da muss sich die Blöd (Dogan Konzern) schon ein kleines bisschen mehr anstrengen. Ich sehe da keine Süperfreunde.

  66. Also ich als Badner würde dem zustimmen. Lieber Schweizer, als BRD-Bürger. Und wenn die MErkel was dagegen sagt, sollen die Schweizer einfach die Nazi-Keule benutzen, die zieht in der BRD immer

  67. @ #61 JensR (17. Jun 2010 13:29)

    Ich habe das sehr wohl gelesen. Anders als der Beitritt zur supranationalen EU, berührt der Vorschlag der SVP die Integrität des Staatsgebietes von Nationalstaaten. Es steht den Schweizern nicht zu, auf Grund ihrer Maßstäbe von Demokratie die Bestand anderer Nationalstaaten in Frage zu stellen. So etwas ist ein feindlicher Akt. Wie das enden würde, wenn das jeder in Europa täte, kann man sich denken.

    Meine Kritik bezog sich fernerhin darauf, dass PI einen Aufruf unterstützt, der sich gegen die staatliche Einheit des Deutschen Volkes wendet. Das die Schweiz sich aus der europäischen Völkergemeinschaft ausschließt ist natürlich deren Sache. Deswegen sage ich ja: Mauer drum und fertig.

    Auch hat es mit „Bashing“ gar nichts zu tun, wenn man feststellt, dass die EU die Schweiz nicht braucht.

    Davon abgesehen bin ich auch ein entschiedener Befürworter von deutlich mehr plebiszitären Elementen in unserer Demokratie.

  68. Aber das Problem für die Schweiz ist das in Vorarlberg und in Baden-Würtenberg auch schon so viel Moslems leben .

    Da würde sich die Schweiz dann noch mehr Moscheen,Kopftücher und Burkas einverleiben.

  69. #77 Ludwig Wilhelm von Baden (17. Jun 2010 16:09)

    Also ich als Badner würde dem zustimmen. Lieber Schweizer, als BRD-Bürger. Und wenn die MErkel was dagegen sagt, sollen die Schweizer einfach die Nazi-Keule benutzen, die zieht in der BRD immer

    Apropos: Die ARD begibt schwingt sich in neue Höhen des Qualitätsjournalismus:

    http://www.tagesschau.de/sport/wmbegeisterung100.html

    Da kommt die Zwangsgebührenabquetsche pro Haushalt ja gerade noch recht!

  70. @ #76 7berjer (17. Jun 2010 16:07)

    Wäre schön, wenn die Namen Özil, Khedira und Podolski für die diesjährigen Nobelpreisträger in Chemie, Physik und Literatur stünden. Dann könnte der „kleine Hans“ dann genauso an die Integration glauben wie der kleine Cem Özdemir.

    Ach, die Türkei spielt gar nicht mit bei der WM? Dann kommen die Türken also nur zum Public Viewing um deutsche Frauen anzugraben? – Die Mitgliedschaft von Männern in der organisierten Anti-Rassismus und Anti-Atom-Bewegung basiert nach meinen Erfahrungen schließlich auch ganz erheblich darauf, dass sich die Männer da einen schnellen F..k erhoffen.

  71. Mmh, hätte Lust mich mit meiner Eigentumswohnung als Schweizer Enklave anzubieten. 🙂

  72. Ich als Schweizer,finde diese Idee dämlich.
    so bekommen wir,ja das ist meistens wirklich so(!!), noch mehr deutsche,italiener,östereicher die kein schweizerdeutsch lernen wollen.
    die deutschen und österreicher können ja schon deutsch,warum also schweizerdeutsch lernen…? ich kenne viele deutsche die reden kein schweizerdeutsch,sondern bleiben stur bei ihrem hochdeutsch. So seid ihr für mich sprachlich genauso nicht integriert wie andere ausländer. Ausserdem wirkt es arrogant sich nicht in schweizerdeutsch unterhalten zu wollen nach paar wochen,monaten und sogar jahre.
    Auch ihr habt euch in der Schweiz UNS anzupassen und nicht umgekehrt! Wir helfen gerne, euch das schweizerdeutsch beizubringen (auch mit kursen), ihr müsst nur wollen und fragen!

    Ach und noch was. wir schweizer sind auch nicht so frei wie ihr immer alle denkt! Der Bundesrat kann dir nichts,mir nichts verbote machen. siehe das pokerverbot… hat er beschlossen und nun sind viele,die turniere geführt haben kurz gesagt am arsch,da sie vom einten auf den anderen tag schliessen müssen. nun müssten wir das referendum ergreifen für eine volksinitiative,dann mindestens 100 000 unterschriften sammeln, abstimmen und das ergebnis akzeptieren ohne gewalt und sonstigen dünnschiss!

    In diesem Sinne, wer von integration spricht, sollte zuerst bei sich anfangen!

    Gruss SchweizerEidgenosse

  73. Ich als Schweizer,finde diese Idee dämlich.
    so bekommen wir,ja das ist meistens wirklich so(!!), noch mehr deutsche,italiener,östereicher die kein schweizerdeutsch lernen wollen.
    die deutschen und österreicher können ja schon deutsch,warum also schweizerdeutsch lernen…?
    ch kenne viele deutsche die reden kein schweizerdeutsch,sondern bleiben stur bei ihrem hochdeutsch.
    So seid ihr für mich sprachlich genauso nicht integriert wie andere ausländer.
    Ausserdem wirkt es arrogant sich nicht in schweizerdeutsch unterhalten zu wollen nach paar wochen,monaten und sogar jahre.
    Auch ihr habt euch in der Schweiz UNS anzupassen und nicht umgekehrt!
    Wir helfen gerne, euch das schweizerdeutsch beizubringen (auch mit kursen), ihr müsst nur wollen und fragen!

    Ach und noch was. wir schweizer sind auch nicht so frei wie ihr immer alle denkt! Der Bundesrat kann dir nichts,mir nichts verbote machen. siehe das pokerverbot… hat er beschlossen und nun sind viele,die turniere geführt haben kurz gesagt am arsch,da sie vom einten auf den anderen tag schliessen müssen. nun müssten wir das referendum ergreifen für eine volksinitiative,dann mindestens 100 000 unterschriften sammeln, abstimmen und das ergebnis akzeptieren ohne gewalt und sonstigen dünnschiss!

    In diesem Sinne, wer von integration spricht, sollte zuerst bei sich anfangen!

    Gruss SchweizerEidgenosse

  74. Naja , eine Partei wie die SVP in Deutschland würde mir schon reichen.
    Noch mehr Gebiete sollte Deutschland nicht abgeben, fehlt doch immer noch Ostpreussen.

  75. #84 SchweizerEidgenosse

    „So seid ihr für mich sprachlich genauso nicht integriert wie andere ausländer.“

    Ich gebe dir insofern recht, dass es sehr unhöflich und arrogant ist kein Schwitzerdütsch zu lernen. Andererseits ist es doch noch ein gewaltiger Unterschied, ob ich mich verständigen kann wie die Deutschen in der Schweiz, oder ob ich beim Arzt, Sozialamt einen Vom Steuerzahler bezahlten Dolmetscher benötige, wie viele Muslime in Deutschland.
    A propos welche Deutschen bekommt ihr Schweizer eigentlich ab? Die Gutmenschen, Multikulifanatiker, Konservative?

  76. Ihr habt wohl alle vergessen, dass Deutschland nur eine Illusion ist. Es gibt doch überhaupt kein Deutschland. Wurde nicht Deutschland und die DDR mit den 4+2 Verträgen aufgelöst, damit der Weg für ein neues Deutschland möglich wird ? Wir haben immer noch keine neue Verfassung, es gilt das Grundgesetz, es gibt keinen Friedensvertrag mit den Siegermächten, Deutschland ist nur eine Gewohnheit … da gehe ich hin … da wohne ich … da heize ich … sonst nichts.
    Der Gedanke von einem Anschluss Baden-Württembergs an die Schweiz ist leichter als gedacht … das Schlüsselwort heisst „Volksabstimmung“.
    Wozu brauchen wir Berlin und die Looser der farblosen Pastell-Parteien ? Warum müssen wir für andere Länder arbeiten, die uns nichts Gutes wollen ? Warum müssen wir schuften und Verbrecher unterhalten, die aus Hass Deutsche beleidigen, überfallen und töten(wollen)? Wir haben eine Verfassung in Baden-Württemberg, einen vernünftigen Ministerpräsidenten und viele fleissige Bürger, wenn man die faulen Migranten nicht berücksichtigt … lasst die Scheizer Sonne in unserem Land scheinen … dafür lohnt es sich zu leben.

  77. #86 Ludwig Wilhelm von Baden

    Meine subjektive Beurteilung ist, dass wir für die Jobs in Spitäler, IT-Branche u.s.w. eher West-Deutsche bekommen (die kommen z.T. recht arrogant rüber für unser Verständnis von sozialem Umgang, meinen es jedoch nicht böse) und für das Zusammenbauen von Uhren, Strassenbau, Assistenten u.s.w. Ost-Deutsche .(Nicht wertend, dafür machen sie mehr Party als die West-Deutschen) Es sind vor allem Spassmenschen, welche sich nicht gross politisch interessieren, hart und fleissig arbeiten und den neu gewonnenen Wohlstand schätzen. Die Ost-Deutschen bleiben eher unter sich und die West-Deutschen versuchen eher Kontakt zu Schweizern aufzubauen. Ich begrüsse die steigende Anzahl von deutschen hier in der Schweiz. Sie sind zum grössten Teil eine ECHTE „Kulturbereicherung“ für uns. Es gibt natürlich auch die schwarzen Schafe welche sich kräftig verschulden, den Job verlieren und dann klagheimlich verschwinden.

    Die meisten eignen sich mit der Zeit auch ein „Deutsch-Schwiizerdütsch“ an, das kling jedoch schrecklich und manchmal auch „süss“ 😉 Auf jeden Fall geben sie sich Mühe.

    Unter dem Strich bin ich sehr zufrieden mit dieser Entwicklung, besser als wenn wir nochmals mit Balkan-Bürgern geflutet würden.

    Daher, herzlich willkommen in der Schweiz!

    Zur SVP Idee… finde ich nicht gut. Die Schweiz ist die Schweiz und funktioniert wie die Schweiz gerade WEIL wir so klein sind. Was man machen könnte ist so was ähnliches wie zwischen der Schweiz und Lichtenstein abgeht. Also autonomes Gebiet mit gewissen Abhängigkeiten wie z.B. Währung (mit der Währung bin ich mir jedoch nicht so ganz sicher ob das gut käme)auf jeden Fall mit den demokratischen Strukturen der Schweiz. Ich würde auf jeden Fall dagegenstimmen wenn es um eine Landeserweiterung ginge(Und ich bin froh, dass ich das kann wenn es einmal so weit wäre). Voralberg wollte ja auch mal in die Schweiz, dies wurde jedoch 1919 mit einer Abstimmung im Schweizer Volk abgelehnt. (Sonst wäre Voralberg jetzt schon in der Schweiz)

    Gruss aus der Schweiz und ich wünsche Deutschland alles Gute… ihr schafft das schon!

    PS: Gründet doch eine Partei. Anstelle immer über die bestehenden herzuziehen… oder ist das nicht so einfach in der BRD?

  78. Tja, ich wohne in den privilegierten Gebieten und werde mir das bei einer eventuellen Abstimmung gut überlegen.

  79. Die Schweizer Demokratie – also mit regelmäßigen Volksabstimmungen – hätte ich ganz gerne.

    Ansonsten könnte die Schweiz eine Keimzelle für eine echte europäische Union sein.

    Und nicht für die Europäer-Vernichtungs-Organisation aus Brüssel, die den Kalergiplan umsetzt.

  80. Eigentlich könnte noch Österreich und Bayern mit dazukommen.

    Das wäre schon ein wirklich lebensfähiger Staat.

    Einer Gegen – EU könnten dann wohl auch Italien, Ungarn, demnächst die Niederlande und Flandern, Dänemark, die neuen Bundesländer und vielleicht Niedersachsen und Schleswig-Holstein beitreten.

  81. Ganz so neu ist das auch wiederum nicht:
    Herzogtum Schwaben
    Elsässer, Badener und die deutschsparchigen Schweizer sprechen immerhin den gleichen Dialekt, abgesehen von Regionalen Besonderheiten.

  82. #93 Schakal71
    Warum wollt ihr immer solch riesen Gebilde schaffen? Meiner Ansicht nach ist es das Beste, wenn es viele autnome Staaten gibt, welche friedlich Handel treiben.
    Begründung:
    – Bessere Interessenvertretung des Volkes.
    – kleineres wirtschaftliches Klumpenrisiko.
    – Niemand fühlt sich versucht die Weltherrschaft an sich zu reissen.
    – Den Eliten wird es schwergemacht eine totale Kontrolle über die Menschheit zu erlangen.
    – Man fühlt sich besser aufgehoben in seiner Umwelt und sieht sich nicht nur als kleine unscheinbare Nummer in der grossen Masse…

  83. wenn die deutschen nichgt gerade 20 liter bier intus haben, sind sie einfach nicht komisch, nicht lustig, war ja nur so ein witzli, ein witzli gschissli, schafft mal zuerst die minarette ab, dann reden wir wieder mit euch da oben im norden, ihr seit richtige hinterwäldler vergliechen mit den schweizern, kein witz.

  84. @#83 SchweizerEidgenosse
    schau dir einmal die Sprachgrenze an, die ist nämlich nicht gleich der Landesgrenze:

    Alemannisch/ Schweizerdeutsch

    Insofern ist dein Einwand unbegründet. Aber die Schweizer, besonders die im Grenzgebiet, mögen die ,,Schwaben“ einfach nicht.

  85. Zu den Schweizer Dialekten gibt es eine gute Testseite (haben wir im Militärdienst ausprobiert, stimmt zu 95%). Nach ein paar Fragen zu gewissen Wörtern und deren Betonung wird eine ziemlich exakte Angabe gemacht wo man in der Schweiz aufgewachsen ist (z.T. +/- 5Km) 😉

    http://dialects.from.ch/

  86. Ich komme aus BW und wohne direkt an der Grenze zur Schweiz.
    Früher oder später werde ich ohnehin in die Schweiz auswandern.
    Auf diesem Weg könnte ich natürlich bequem meine Wohnung behalten.
    ICH BIN DABEI !
    DEMOKRATIE RULE !

  87. So abwegig ist diese Idee nicht.Ich habe als Vorarlberger auch nicht das Gefühl in der Schweiz (oder Deutschland) als Auländer diskriminiert zu werden. Das gilt auch umgekehrt!Seit ich die Musels kenne liebe ich meine Nachbarn.Übrigens.Mein Konto (lautend auf Schweizer Franken)befindet sich bereits in der Schweiz.In diesem Land besteht noch ein Funken Hoffnung,daß die Muselei nicht überhand nimmt.Grüzi alle mitanand!

  88. Ich bin auch Baden-Württemberger und wäre auch gleich dabei. Die Idee ist einfach genial.
    Anstatt dass wir immer die Zahlmeister für Deutschland sind, treten wir einfach aus diesem Hasenverein aus und der freiheitlichen, direkt demokratischen Schweiz bei!
    Da kommt der Bürger direkt zu Wort. Leistung und Haushaltsdisziplin werden belohnt anstatt bestraft. Und schwarze Schafe befördert man mit einem Arschtritt über die Grenze. Der SVP sei Dank.

  89. #84 SchweizerEidgenosse (17. Jun 2010 17:05)

    ich kenne viele deutsche die reden kein schweizerdeutsch,sondern bleiben stur bei ihrem hochdeutsch.

    Schwizerdütsch ist auch keine eigene Sprache sondern ein Dialekt, der nur gesprochen wird.
    Euer Schriftdeutsch hat damit ja nicht mehr viel zu tun.
    Und einen Dialekt kann man nun nicht einfach umlernen. Da kommt doch nur Murks bei raus. Das solltet ihre Schwizerdütschen langsam begreifen. Auch wenn ihr nicht die schnellsten seit. Ich verlange von nicht-schwäbischen Deutschsprachigen au ned das se z’môl schwäbisch schwätzed. Häm mer ons verstande? 😉

  90. Ich arbeite in der CH Grenzregion in einem Grosskonzern, ca. 30% Deutsche & kein Problem.
    Natürlich sprechen die kein „schweizerdeutsch“, für uns Schweizer ist das Süddeutsche wie ein weiterer unter vielen Dialekten, die man mühelos versteht. Ich als Zürcher würde ja auch nicht einfach baslerdytsch reden, nur weil ich in Basel arbeite.
    Diese angebliche Anti-Deutsch-Welle aus der Schweiz ist ein lächerlicher Versuch der linken Medien, von den tatsächlichen Problemen abzulenken.

  91. #101 Hayek (17. Jun 2010 20:52)

    Na ja, würde ich so nicht ganz unterschreiben. Hochdeutsch bzw. Schriftsprache ist für uns eine Art Fremdsprache. Das müssen wir zuerst lernen. Wenn wir in der Schule nicht Hochdeutsch sprechen müssten könnten wir das nicht. Grammatikalisch haben wir z.B. auch nur eine Vergangenheitsform. Z.B. „Ich war in der Stadt“ gibt es nicht im Schweizerdeutsch. Es gibt nur „Ich bin in der Stadt gewesen“ bzw. „Ich bin i dä Stadt xsi“ Dafür lernen wir noch Französisch und/oder Italienisch obligatorisch in der Schule. Weil, die Schweiz ist ja nicht nur „Deutschsprachig“, wir haben 4 offizielle Landessprachen. Selbst unser Französisch weist Unterschiede zum Frankreich-Französisch auf. Und in unserem „Deutsch“ haben wir eine Menge Französische Wörter. Z.B. Kulturbeutel kennen wir nicht und Bürgersteig, Geldbeutel, Rote Beete u.s.w. sagt/kennt niemand. Da haben wir alles Franzöisische oder andere Wörter dafür. Somit ist die Aussage, dass es nur ein Dialket ist hart an der Grenze 😉

  92. zugegeben, aber wir könnten ja auch einfach die einbürgerung für nachbarstaatler vereinfachen (was ja sowieso sinn macht, da sie min. eine landessprache schon können, kulturell ähnlich sind und wir eh ziemlich strenge vorgaben haben)

  93. Als Badner volle Befürwortung zum Beitritt.

    Warum wohl ? Ganz einfach ! Rechnet mal nach !

    1. Intaktes Rentensystem und Krankenkasse
    2. Keine Gentechnik erlaubt (Dank Volksabstimmung)
    3. Milizsystem und Sturmgewehr zuhause
    4. Kein Waffenbesitz für Personen aus Kriegsgebiet.
    5. Höheres Lohnniveau und geringere Steuern
    6. Grössere Steuergerechtigkeit
    7. Alemannisch ist verwand mit Schwyzerdütsch
    8. Keine Zahlungen an Norden mehr
    9. Schweiz hat eine gesunden Haushalt
    10. Keine Bürgschaften für Pigsstaaten

    Beitritt jetzt ! Hopp Schwiiz !

  94. zum Nachtrag

    Das Tessin wurde von der Schweiz ursprünglich erobert.
    Da es den Schweizitalienern wirtschaftlich besser geht, würde von denen keiner freiwillig mehr zu Italien gehen !
    Selbst Mussolini konnte dies nicht erreichen !

    Wenn man vom Tessin nach Italien fährt kann man an der Infrastruktur erkennen, das selbst Norditalien ein armes Land ist.

  95. #106 chrisBaden (17. Jun 2010 21:17)
    Hmm also so einfach wäre das auch nicht…
    – Rentensystem, Baden-Württemberg hat 10 Mio. Einwohner… das würde unser Rentensystem nicht verkraften ohne einem riesigen Einkauf 🙂
    – Krankenkasse steht im Moment ein wenig wackelig auf den Beinen da alle immer gleich zum Arzt rennen (man munkelt es wären vorallem Leute aus dem Balkan..)
    – Keine Bürgschaft für Pigstaaten…jein, indirekt machen wir natürlich alles mit was hier abgeht in Europa… was wir schon eins an Milliarden Euros gekauft haben um ihn zu stabilisieren, die Schweizer-Nationalbank hat schon Milliarden Buchverluste eingefahren um den Abstand zwischen dem Euro und dem CHF nicht zu gross werden zu lassen… hat leider alles nichts gebracht, er fällt weiter und dafür bezahlen wir jetzt für alle anderen Währungen (USD, Yen u.s.w.) wieder mehr (was nicht schlecht ist für den Export)

    Finanztechnisch wäre es nicht machbar… das gäbe ein „Gemurkse“ wie mit der Wiedervereinigung von der DDR und BRD bzw. wie das seltsame EU-Gebilde…

  96. Was würde ich dafür geben, als Bürger in einem wirklich demokratischen Land wie der Schweiz leben zu dürfen. Ja, meinen deutschen Pass würde ich dafür abgeben – und ja, ich hätte kein Problem damit, mich für dieses Privileg den Sitten und Traditionen dieses Landes anzupassen. 😀

  97. Hat nen gewissen Charm.Bin aber auch dafür, unser eigenes Gebiet „Feindfrei“ zu machen und dann kann man immer über ein neues Bündnis reden.

  98. nehme mal an die meisten Schreiber stammen nicht aus der Schweiz. Bin sogar ein isolationistischer SVP-Wähler und sicher ist die Idee nicht zu Ende gedacht. Nur glaubt hier wirklich jemand, wenn es so weitergeht mit der Schweiz und der EU, dass nicht der Tag kommen wird, wo die EU alles unternimmt, um die Schweiz zu zwingen ihr beizutreten. Am Ende wird die Schweiz mit diesen par Menschen es nicht schaffen die Direkte Demokratie zu verteidigen und diese ist uns schon sehr wichtig. Man muss eben schon sehen, geschichtlich ist der Schweizer nichts anderes als eben kein Deutscher, kein Österreicher, kein Franzose und kein Italiener.

  99. zur Info an Einige hier. Die Schweiz hat am meisten Ausländer in Europa (25%). Auch am meisten Muslime (5%, ohne Eingebürgerte). Gibt aber nicht wenige Muslime, die sogar für das Minaretverbot gestummen haben. Die Schweiz ist extrem Föderarlistisch (bin Stolz darauf), die Kultur der Westschweizer mit den Deutschschweizern zu vergleichen, funktioniert nicht. Dies ist aber nicht Wichtig, wenn die Grundsatzpositionen gleich sind. Jede Gemeinde hat ihre Steuerhoheit, jeder Kanton die Bildungshoheit etc. Sprache in der Schweiz irrelevant, mein Französich eine Katastrophe, Italienisch keine Ahnung, trotzdem bin ich in Lugano in der Schweiz. Schweizer Föderalismus bedeutet, dass jeder das recht auf viele Kulturelle Eigenheiten hat, aber auch jeder eine grosse Eigenveratnwortung trägt.

  100. Mir gefällt die Schweiz so wie sie ist. Für die umliegenden Länder wäre es allerdings gut, wenn sie etwas mehr Swissness in die Politik kriegen würden.

    Als Deutscher würde ich Amok laufen: Deutschland erhöht das Rentenalter auf 67 – und die Steuern sind horrend –, um der halben Türkei und Griechenland ihr savoir vivre zu finanzieren. Krank!

    Und an die Deutschen, die hier in der Schweiz leben: Bleibt bei eurer eigenen Sprache! Deutsch verstehen wir einwandfrei, aber ein gekünsteltes Schweizerdeutsch jagt mir eine Gänsehaut über den Rücken. Das hat so was von anbiedern, dass ich mich regelmässig fremdschäme. 😀

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