Das ist ja ganz verwunderlich! Da müssen wir in uns gehen und die Angelegenheit im Dialog lösen! Eine iranische Delegation, deren Präsident alle Juden ins Meer treiben will, hat einen Besuch des KZ Buchenwald abgelehnt. Iraner sind antisemitisch? Potzblitz, wer hätte das gedacht.

Da es sich nicht um deutsche Nazis handelt, schweigen Medien und stets um Menschenrechte besorgte gute Menschen.

Der mdr berichtet:

Eine Delegation aus dem Iran hat in Weimar für einen Eklat gesorgt. Die Gruppe aus der Partnerstadt Schiraz lehnte es nach Angaben der Stadtverwaltung ab, die KZ-Gedenkstätte Buchenwald zu besichtigen. Zuvor hatten die Gäste, darunter der Bürgermeister der Stadt, Mehran Eternadi, auch schon einen Besuch am Denkmal der Dichter Goethe und Hafis abgelehnt. Der Weimarer Stadtrat sagte daraufhin ein geplantes Treffen mit der Delegation ab.
Ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte, für Weimar seien kulturelle Beziehungen zu anderen Städten undenkbar, ohne Buchenwald einzubeziehen. In dem Konzentrationslager auf dem Ettersberg am Rand der Klassikerstadt waren von 1937 bis 1945 rund 56.000 Menschen von den Nazis ermordet worden, unter ihnen rund 11.000 Juden. Warum die iranische Delegation die Gedenkstätte nicht besichtigen wollte, teilte die Stadtverwaltung nicht mit. Man werde aber mit den Vertretern der Stadt Schiraz im Gespräch bleiben.

Ja, das „Warum“ ist wichtig. Vielleicht können wirs im Stuhlkreis besprechen.

Weimar hatte erst im vergangenen Jahr einen Freundschaftsvertrag mit der iranischen Stadt geschlossen. In Schiraz hatte im 14. Jahrhundert der Dichter Hafis gewirkt, auf den sich Goethe in seinem „West-östlichen Diwan“ bezieht. Nach dem Besuch einer Weimarer Delegation zum Vertragsabschluss im vergangenen Jahr weilt jetzt erstmals einen Gruppe aus der iranischen Stadt in Weimar. Schiraz ist die fünfte Partnerstadt Weimars nach Hämeenlinna in Finnland, Trier in Rheinland-Pfalz, Siena in Italien und Blois in Frankreich.

Man sollte einmal klären, wer so fortschrittlich war, ausgerechnet eine iranische Partnerstadt auszuwählen.

(Spürnase: Mehrdad B.)

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83 KOMMENTARE

  1. Hier macht DIfferenzierung wirklich mal Sinn!
    Die Iranische Regierung ist antisemitisch, keineswegs aber alle Iraner.
    Nicht umsonst hat der Shah Israel anerkannt und lange diplomatische Beziehungen unterhalten. Auch viele meiner iranischen Freunde sind starke unterstützer Israels!

  2. Das ist bestimmt nur ein Missverständnis! Das war nur ein Ruf nach Hilfe seitens der Iraner, weil sie hier im bösen Nazi-Deutschland so diskrimniert werden. Wir müssen das verstehen und noch mehr dafür tun, dass sie uns lieb haben!

  3. Ich denke mal das der „klassische“ Iraner (sofern es den noch gibt… also eben kein M-) gar nicht so unbedingt Antisemitisch ist.

    Was aber Iraner angeht die als Shiiten unter AchMAD leben kommt das schon hin mit dem Antisemitismus.

    Aber das ist dann auch wieder ein Problem was durch DEN ISLAM verursacht wurde.

  4. Vielleicht eine Email an die MdBs aus Erfurt/Weimarer Land schicken?

    Wen hätten wir denn da?

    Oh, schauen Sie hier:

    BundespräsidentIn
    Dr. Lukrezia Luise Jochimsen (SED/Die MauermörderInnen)

    Na, die könnte gleich noch was zur Nutzung Buchenwalds ab 1945 sagen, oder?

  5. Aber das soll ein Irrtum sein! Buchenwald war doch kein Judenvernichtungslager. Es war ein Arbeitslager, wo es den Juden gerade nicht viel schlimmer ging, als allen übrigen auch. Es gab dort aber viele deutsche Antinazisten, russische Gefangene u.s.w. Möglicherweise ist für iranische Herrschaften jeder Feind, der Hitlers Feind ist.

  6. @ PI: DIE WELT hatte heute morgen einen Artikel auf ihrer Startseite

    http://www.welt.de/sport/wm2010/article8168501/Die-neuen-Deutschen-sind-nicht-mehr-gross-und-blond.html

    Da geht es darum, dass das deutsche Volk bald ein anderes ist und im Sinne von positiver Integration wird angeführt, dass die Frau von Özil zum Islam konvertierte. Eine halbe Stunde lang war der Artikel auf der Startseite, hatte mehr als 50 Kommentare, bis sie alle gelöscht wurden und der Artikel von der Startseite wieder verschwand. Selten so einen schlimmen Artikel gelesen.

  7. #7 National-Liberaler-Patriot (25. Jun 2010 13:00)

    Da sitzen Arier zusammen, wenn das der FahnenpinklerIn der Grünen Jugend sieht!

  8. Ich denke, es geht hier gar nicht um Juden.

    Buchenwald ist eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Islamofaschisten mögen es nicht, mit dem Wirken ihrer Vorbilder und Brüder im Geiste konfrontiert zu werden.

    Was nützt denn all die Takiya, wenn man selbst am Ort des Grauens die bedrückende Atmosphäre einatmen muß. Aus soetwas kann man sich nicht herauswinden. Wer weiß, ob diese Heuchler Angst haben, dort in Flammen aufzugehen, wie Vampire bei Sonnenlicht?

    Islam ist Frieden und … Mantra!

  9. #5 Ella

    „Buchenwald war doch kein Judenvernichtungslager. Es war ein Arbeitslager…“
    Schlechte Satire?

    Jedes KZ war ein Vernichtungslager mit unmenschlichen Bedingungen.
    In den Einweisungspapieren stand oft „Vernichtung durch Arbeit“.

  10. #6 tetz

    Der Artikel ist einfach ekelhaft!
    Liest sich wie ein Propagandablättchen von der DITIB. Da haben sich die Praktikanten Mehmet und Aishe aber voll ins Zeug gelegt.

    Jetzt haben wir Mesut Özil, und er tut unserem Fußball und der Integrationspolitik dermaßen gut, dass seine deutsche Freundin Anna-Maria, die jüngere Schwester der Pop-Sängerin Sarah Connor, kein Schweinefleisch mehr isst, zum Islam konvertiert ist und ihren Mesut auf der WM-Tribüne in Südafrika glühend anfeuert – er spiele, sagt Özil dafür dankbar im Rahmen des Doppelpasses, für sein Heimatland.

    Heil Allah!

  11. Ich finde das Verhalten des Weimarer Stadtrates unverschämt. Was hat der Iran mit dem KZ Buchenwald zu tun?
    So etwas gehört sich nicht.

  12. #1 Huwi
    das in Deutschland lebende Exiliraner und Anhänger des alten Regimes durchaus modern und häufig auch NICHT religiös sind kann ich bestätigen. Das sind meistens auch Leute die eher auf die Zeit der Sassaniden stolz sind – und weniger auf die Zeit der Mullahs.
    Da können sich viele Moslems was von abschneiden. So weit – so gut.

    Das ändert aber nichts daran das die Staatsdoktrin im Iran seit einigen Jahrzehnten antisemitisch, rechtsradikal und radikalislamisch ist. Der Iran in seiner jetzigen Form ist komplett abzulehnen. Nicht zu vergessen ads das Militär sich durchaus sehen lassen kann. Das Land ist eine Gefahr für die gesamte Region.

  13. #6 tetz

    Da gab es auch einen ähnlichen Artikel, der hatte genau einen Kommentar.
    Danach war dieser weg und der Kommentarbereich geschlossen.

  14. #13 h_dinckelbach (25. Jun 2010 13:09)

    Bitte die obligatorischen „Ironie“-Tags nicht vergessen! 😉

  15. Das ist doch mal eine völlig normale und gesunde Reaktion der Iraner.
    Ich würde mir so einen Besuch auch nicht aufzwingen lassen.
    Der kann einem den ganzen Tag versauen, ich weiß wovon ich rede.
    Seltsame Angewohnheit der deutschen Intellektuellen, sich ständig im Dreck der Vorfahren suhlen zu müssen. Und das auch noch vor Gästen.
    Da sieht man wie krank unsere Gesellschaft schon ist, ich führe meine Gäste doch auch nicht zu den Mülltonnen.

  16. Am Denkmal der Dichter Goethe und Hafis … hieß der nicht früher Schiller? Der Hafis.

    Naja. Irgendwie scheinen sie aber im Iran noch normal zu sein. Ich kann ja verstehen, wenn Deutsche andauernd nach Buchenwald getrieben werden aber was sollen Ausländer dort? Ihre Schuld vor Augen geführt bekommen. Oder lernen, wie effektiv Menschen umgebracht werden?

    Immerhin hätte Weimar ja mit dem Moslem Goethe punkten können, der vielseitiger Wissenschaftler war, was sich dann aber ausschliesst.

    Die Weimaraner scheinen sowieso bekloppt. Wie kann man einen Freundschaftsvertrag mit einer Stadt abschliessen, in der eine Mullahdiktatur herrscht, die Frauen von der Straße geschleppt werden, wenn das Kopftuch verrutscht ist.

    Das wäre doch für mich der Aufreger.

    Der Iran hat bestimmt viel schönere KZs und die funktionieren noch! Da hätte ich doch auch auf den Besuch einer Ruine verzichtet. Kann natürlich auch sein, das war eine ganz mutige Widerstandshandlung der Stadt, den Gästen vor Augen zu führen, daß alles mal ein Ende hat. Auch das Wegsperren der Opoosition. Kennt man ja von den deutschen Oberlehrern, daß sie immer andere belehren müssen. Jetzt sind wir betroffen deswegen und auch ein wenig traurig.

  17. Zitate über Mohamed:
    Ich gebe zu, dass wir ihn hoch achten müssten,
    wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte.
    Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr
    entfacht, dass er seinen Mitbürgern Glauben
    machen will, dass er sich mit dem Erzengel
    Gabriel unterhielte; Dass er sich damit
    brüstet in den Himmel entrückt worden zu sein
    und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches
    empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden
    Menschenverstand erbeben lässt, dass er um
    diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland
    mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt,
    Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie
    Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist mit
    Sicherheit etwas, dass kein Mensch entschuldigen kann,
    es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen,
    es sei denn der Aberglaube hat ihm jedes natürliche
    Licht erstickt.?
    (Voltaire über den historischen Mohammed in
    einem Brief an Friedrich den Großen)

  18. Das Land ist eine Gefahr für die gesamte Region.
    #14 Justinianus (25. Jun 2010 13:10)

    In his calls to the Greek, Turkish, Cypriot and Maltese leaders, the Lebanese prime minister admitted that the embarkation of the pro-Palestinian vessels from his ports violates US Resolution 1701 enforcing the Israel-Lebanon ceasefire which ended the 2006 war, but he was helpless to stop them because they were backed by powerful elements. Hariri did not say who they were, but they were understood to be Syria and Hizballah.

    und wer wohl noch, sind die „powerful elements“? sicher der IRAN und wohl auch TÜRKEI(inoffiziell)!

    ME war tensions mount over Gaza-bound „enemy ships.“ Hizballah pledges reprisal http://www.debka.com/article/8869/

    und übrigens:
    FASCHISLAM IST HOCHTOXISCH

  19. #17 Susi_Sorglos (25. Jun 2010 13:20)

    @#13 h_dinckelbach (25. Jun 2010 13:09)

    Bitte die obligatorischen “Ironie”-Tags nicht vergessen! 😉

    Wieso Ironie?
    Ich stimme den Ausführungen von #20 Kartoffelkraut voll und ganz zu.

    Wenn man Gäste eingeladen hat, behandelt man sie mit Respekt. Was der Weimarer Stadtrat sich geleistet hat, ist eine Blamage vor der Welt. Aber das ist ja heute die normale Verhaltensweise der Gutmenschen.

  20. Westerwelle sollte sich revanchieren indem er sich weigert in Teheran Baukranvorführungen und Steinigungen anzuschauen.

  21. Aus Sicht der iranischen Regierung ist das konsequent, denn für diese ist der Holocaust nur eine „jüdische Lüge“. Sie wollen also nichts besuchen, was es nicht gibt. Selbst wenn sie ein KZ besuchen würden, würden sie behaupten, das sei eine „Installation des Mossads“. Es ist also völlig zwecklos zu glauben, man könnte die Iraner zum Umdenken bewegen. Ich schließe mich der Frage an, welcher Schwachkopf auf die Idee kam, ausgerechnet eine iranische Partnerstadt auszuwählen.

    Was aber noch viel besser wäre, wäre die Wirtschaftsbeziehungen zum Unrechtsstaat Iran zu beenden. Aber das wäre zuvuel verlangt, denn Geld stinkt bekannlich nicht.

  22. #27 Linkenscheuche (25. Jun 2010 13:39) Westerwelle sollte sich revanchieren indem er sich weigert in Teheran Baukranvorführungen und Steinigungen anzuschauen.

    du bist aber ein spassverderber!
    sisterwave will doch auch mal was exotisches
    sehen, neben/in seinem trübseligen job….

    so tolerant ist er sicher, dass er dann nicht
    rumstänkern wird!

    und übrigens:
    FASCHISLAM IST EIN VERSUCH OHNE HIRN ZU
    LEBEN

  23. Jetzt konnte der KreuzbergerInnen KinderInnenstürmer TAZ nicht mehr umhin:

    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/steinwuerfe-auf-juden/

    Antisemitismus in Hannover

    Steinwürfe auf Juden

    Bei einem Stadtteilfest in Hannover sollen Jugendliche eine jüdische Tanzgruppe attackiert haben. Sozialarbeiter vermuten aber nur eine spontane Aktion dahinter.

    HANNOVER taz | Nach den Steinwürfen auf eine jüdische Tanzgruppe in Hannover hat die Polizei inzwischen sechs Tatverdächtige deutscher, nordafrikanischer und arabischer Herkunft im Alter von neun bis 19 Jahren ermittelt. In Hannover heißt es, derartige Vorfälle habe es bisher nicht gegeben.

    Der Kriminologe Christian Pfeiffer hat allerdings einen erhöhten Antisemitismus bei muslimischen Jugendlichen türkischer, arabischer und nordafrikanischer Herkunft festgestellt. Je religiöser muslimische Jugendliche seien, desto negativer seien sie Juden gegenüber eingestellt.
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    Bei einem internationalen Stadtteilfest war am Wochenende eine jüdische Folkloregruppe beleidigt und mit Kieselsteinen beworfen worden. Zeugen hatten zunächst zehn bis 15 Jahre alte Kinder und Jugendliche aus libanesischen, iranischen und palästinensischen Familien als Täter ausgemacht.

    Nach Einschätzung des Stadtteiltreffs, der das Fest organisierte, handelte es sich aber „um keine von langer Hand vorbereitete, sondern eher spontan am Rand des Festes entstandene Aktion“. Der Stadtteiltreff hat Strafanzeige wegen Volksverhetzung und Körperverletzung gestellt.

    Die Liberale Jüdische Gemeinde, deren Gruppe angegriffen worden war, reagierte entsetzt. Solche schrecklichen Vorfälle habe es in Hannover noch nicht gegeben. „Wir freuen uns, dass sich viele mit uns solidarisieren“, sagte die Sozialarbeiterin Alla Volodarska.

    Auch der Stadtjugendring hat bisher keine antisemitischen Übergriffe in Hannover beobachtet. „Der Stadtteil Sahlkamp ist hochbrisant“, räumt dessen Leiter Wilfried Duckstein allerdings ein. Gleichwohl hätten die Jugendarbeiter hier auch positive Erfahrungen gemacht, etwa mit einem Projekt, bei dem junge Israelis muslimische Kinder betreuten. 63 Prozent der Sahlkamper Jugendlichen gelten als arm.

    Duckstein forderte mehr aufsuchende Jugendarbeit. Bei Oberbürgermeister Stephan Weil dürfte er damit offene Türen einrennen. „Jugendarbeit ist den Störern und Steinewerfern gegenüber genauso oder vielleicht sogar noch stärker gefragt als die Strafverfolgung“, sagte er.

  24. Buchenwald sieht keiner gerne, insbesondere die Mitwisser und Weggucker. So erspart man sich Schuldgefühle. Wenn man überhaupt fähig ist, Gefühle zu zeigen oder welche zu haben.

    Ich lade alle Iraner zu Grillwürstchen und Koteletts ein.

    Shalom

    In diesem Sinne

  25. Wer Buchenwald ein Vernichtungslager nennt, der sollte mal auf youtube nach „Pfaffenberger“ und „sykewar“(-psychological warfare against Germany, D-Day to VE-Day by Daniel Lerner) suchen, vllt auch noch nach „Billy Wilder“…

  26. #30 Eurabier

    „Bei einem Stadtteilfest in Hannover sollen Jugendliche eine jüdische Tanzgruppe attackiert haben. Sozialarbeiter vermuten aber nur eine spontane Aktion dahinter.“

    Achso, ein spontane Aktion, dann sind wir alle beruhigt. 🙁 Ich dachte schon die hätten Hirn… und mal nachgedacht.

  27. #33 lorbas (25. Jun 2010 13:59)

    Vor allem „spontan“ mit Megaphon, ich wüsste gar nicht, wo ich auf die Schnelle eins bekäme, außer beim DGB! 🙂

  28. #30 Eurabier
    #33 lorbas

    Was wäre wohl los, wenn Christen oder Juden, in einer „spontanen Aktion“, Muslime mit Steinen bewerfen würden.

  29. #36 lorbas (25. Jun 2010 14:06)

    CNN und Freiflug nach Karlsruhe, Sebastian Edathy würde ein PI-Verbot fordern, Sondersendung bei Anne Freilser-Illner, Aiman Mazyek (FDP) würde die Ausweisung der deutschen TäterInnen fordern…..

  30. Die Ablehnung, das KZ Buchenwald zu besuchen, könnte auch reiner Selbstschutz gewesen sein.
    Ich könnte mir denken, dass ansonsten zu Hause schon der Baukran gewartet hätte………….

  31. @ Eurabier

    Ein Megaphon gehört zur Grundausstattung eines jeden Muslims 😉 Guckst du hier: Islam-Italien: Muslime beten die ganze Nacht mit dem Megaphon (wieso ist Allah schwerhörig?), Bürger rufen die Polizei (wie unsensibel)
    http://www.open-speech.com/threads/536046-Islam-Italien-Muslime-beten-die-ganze-Nacht-mit-dem-Megaphon-B%C3%BCrger-rufen-die-Polizei
    Oder hier: gutefrage: Sollte ein Muezzin vom Minarett mit dem Megafon rufen dürfen?
    Ja 24%
    Weiß nicht 12%
    Nein 65%
    http://www.gutefrage.net/frage/sollte-ein-muezin-vom-minnarett-mit-einem-megafon-rufen-duerfen

  32. #32 postman

    Dass die Amerikaner schon immer geschickte Propaganda-Experten waren, ändert nichts an der brutalen Realität der KZs.

  33. #20 Kartoffelkraut (25. Jun 2010 13:25)
    Das ist doch mal eine völlig normale und gesunde Reaktion der Iraner.
    Ich würde mir so einen Besuch auch nicht aufzwingen lassen.
    Der kann einem den ganzen Tag versauen, ich weiß wovon ich rede.

    Stell dir erst mal vor, wie sehr es erst den Juden den Tag versauen kann. Schliesslich sind dort auch Iraner gestorben.

    Todesopfer waren etwa 15.000 Sowjetbürger, 7.000 Polen, 6.000 Ungarn, 3.000 Franzosen und weitere 5.000 Menschen aus 26 Nationen. Etwa 11.000 Todesopfer waren Juden. 9.000 Todesopfer waren Deutsche (politisch oder religiös Verfolgte, Homosexuelle und andere).

    Seltsame Angewohnheit der deutschen Intellektuellen, sich ständig im Dreck der Vorfahren suhlen zu müssen. Und das auch noch vor Gästen.

    Seltsam vor allen Dingen, wenn im Iran der Holocaust geleugnet wird, schon der Respekt hätte es gebieten müssen. Aber Respekt scheint vielen verloren gegangen zu sein, deshalb stimmt die Aussage des letzten Satzes sehr wohl…

    Da sieht man wie krank unsere Gesellschaft schon ist, ich führe meine Gäste doch auch nicht zu den Mülltonnen.

    Mülltonnen, so, so…….

  34. Jedes KZ war ein Vernichtungslager mit unmenschlichen Bedingungen.

    Doch, es gab Unterschiede. Unmenschliche Bedingungen waren für alle da, sofortige Vernichtung, Abtransport direkt zur Vernichtung waren nicht für alle und nicht überall.

  35. Buchenwald war – im Gegensatz zu Vernichtungslagern wie Auschwitz – kein Ort, wo hauptsächlich Juden gefangen gehalten und ermordet wurden. Außerdem haben die iranischen „Gäste“ auch den Besuch eines Goethe-Denkmals verweigert, der ja laut manchen Mohammed-Anhängern ein Moslem war. Dahinter muss also noch anderes stecken als muslimisch-staatsislamischer Antisemitismus.
    Vielleicht steigen wir dahinter, wenn wir uns ehrlich und unvoreingenommen um ein tieferes Verständnis der muslimischen Seele iranischer Ausprägung bemühen.

  36. es muß die Ahmadinejad Khamenei Bande besiegt werden, erst dann ist Iran frei und friedlich

  37. Jetzt richtet sich der Kampf gegen Rechts auch schon gegen die Islamofaschisten.

    Da trifft es zwar ausnahsmweise die Richtigen, aber das Prinzip ist trotzdem schlecht.

  38. Mir erschließt sich nicht ganz, warum man außländische Gäste zu einem Besuch im KL Buchenwald nötigen will.

  39. #49 xaoz (25. Jun 2010 15:01)
    Mir erschließt sich nicht ganz, warum man außländische Gäste zu einem Besuch im KL Buchenwald nötigen will.

    1.) Weil es in JEDEM Land ein Standardprogramm gibt, das ist nun einmal so, in Polen gehört Auschwitz dazu.

    2.) Sie haben nicht nur diesen Besuch verweigert.

    Zuvor hatten die Gäste, darunter der Bürgermeister der Stadt, Mehran Eternadi, auch schon einen Besuch am Denkmal der Dichter Goethe und Hafis abgelehnt

    Also was wollen die hier in Deutschland? Wer das Gastland respektiert, nimmt an obrigatorischen Besuchen teil, wenn nicht, verweigert er die Teilnehme, was hat Goethe mit Buchenwald zu tun?

  40. Der Sender, den Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung) dankenswerter über den alltäglichen Rassismus in Deutschland aufklärte, hat endlich auch die Verantwortlichen dafür ausgemacht. Richtig, es ist niemand geringeres als die zionistischen Lobbies, die durch ihren Einfluss den Rauswurf des Nationalsozialisten Holger Apfel aus dem sächsischen Landtag herbeigeführt haben.

    http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/111964-saechsischer-landtagsabgeordneter-wegen-kritik-an-israel-aus-dem-landtag-geworfen

    Die National-Sozialistische Mohammedanerquerfront steht.

  41. #18 Justinianus (25. Jun 2010 13:20)
    könte mal bitte jemand mit einem Account von Welt-Online diesen Dreck kommentieren. Ich muss mich da erst anmelden.
    http://www.welt.de/sport/wm2010/article8168501/Die-neuen-Deutschen-sind-nicht-mehr-gross-und-blond.html

    Bitte mal durchlesen!!
    Ich muss erstmal kotzen gehen.

    Ich habe das auch gesehen, und kommentiert offenbar wird soviel wütendes Zeug kommentiert, worunter die Kommentarfunktion zusammenbricht oder man absichtich einen Bug eingebaut. Es ist wirklich unglaublich, ich bin so wütend auf diesen wirklich dummen Beitrag in der Welt das ich bald den Verstand verliere wenn die so weiter machen. Es gibt Menschen die unser Volk zerstören möchten aber gleichzeitig ein vorhandensein einer mitteleuropäischen Ethnie leugnen, das gibt noch nen Bürgerkrieg wenn die den deutschen Michel weiter so provozieren. Es ist zu hoffen das bald ein großer Knall kommt und die ganze Sache noch halbwegs vernünftig abläuft.

    Es gibt auch eine Gastkommentarfunktion bei der Welt, brauchst dich nicht extra anmelden.

  42. Ich hätte es als dramatischer empfunden, wenn die Delegation Buchenwald besucht hätte, um sich über Judenvernichtung mit deutscher Gründlichkeit in der Theorie zu informieren, um später das Gelernte in die Praxis umzusetzen.

  43. Nach Aufhebung der Blockade: Intensivierung des Beschusses aus Gaza

    Nach dem Naturgesetz des Nahen Ostens kommt nach dem israelischen Zugeständnis, diesmal erwirkt durch die jihadkonforme Internationale, sofort die Intensivierung der Angriffe der Barbaren. Sie verstehen das als Zeichen der Schwäche. Mehrere Möresergranaten wurden heute aus dem Gazastreifen in Richtung der nördlichen Negevwüste abgefeuert, sie landeten glücklicherweise noch vor dem Sicherheitszaun. Zuvor waren mehrere Mörsergranaten aus Gaza nahe einem Kibbutz im Kreis Sha’ar Hanegev eingeschlagen.

    Die israelische Luftwaffe flog in der Nacht als Reaktion darauf einen Angriff auf ein Waffenlager im nördlichen und auf zwei Schmuggeltunnel im südlichen Gaza-Streifen. Über etwaige Verletzte liegen keine Berichte vor.

    (Yedioth Ahronot, 25.06.10)

    Die „internationale Gemeinschaft“ muss begreifen, dass sie in den Nahen Osten Krieg bringt, wenn sie auf Kosten Israels Frieden erzwingen möchte.

  44. hm schon lustig , dass ihr uns als antisemitisch bezeichnet
    Ich rate euch einfach mal ein paar Geschichtsbücher zu kaufen und dann denkt drüber nach wer wirklich antisemitisch ist oder war.
    Juden wurden bei uns noch nie verfolgt
    und auch nach der islamischen Revolution konnte man in den Bazaren am Jom Kippur Tag beobachten, dass die jüdischen Geschäfte beispielsweise die Juweliere, geschlossen waren.
    Als Ahmadinejad die Äußerungen zum Holocaust machte hat sich der jüdische Parlamentsabgeordneter Morris Motamed sehr kritisch geäußert und dennoch hat sich das Verhältnis zur jüdischen Gemeinde nicht verschlechtert.
    Antisemitismus hat sich in europa aber dadurch geäußert, dass Juden gehasst wurden egal was sie gemacht haben.Sie durften keine Berufe mehr ausüben ,wurden verfolgt usw usw

    So und jetzt wollt Ihr uns sagen , dass wir antisemitisch sind?

    Juden im iran : http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Juden-im-Iran-pflegen-stolz-ihre-2500-Jahre-alte-Kultur/story/27279337

  45. Iranische Delegation lehnt Buchenwaldbesuch ab

    Was muß eigentlich noch geschehen, damit bei den politischen Verantwortungsträgern für die historische Schuld Deutschlands am Holokaust endlich der berümte Groschen fällt?
    Warum fährt man dieses ungehobelte Pack nicht umgehend zum Flughafen, setzt sie in die Maschine und schickt die Antisemitenbande wieder zurück zu ihrem unrechtmässig herrschenden Oberkotzbrocken nach Teheran?

  46. #57 Selberdenker (25. Jun 2010 16:51)
    …bei den politischen Verantwortungsträgern für die historische Schuld Deutschlands am Holokaust endlich der berümte Groschen fällt?

    ,

    Gute Idee, wie brauchen ein Ministerium für die historische Schuld Deutschlands am Holokaust. Findest du nicht?

    Damit nach nun 65 Jahren auch der letzte Deutsche die historische Schuld Deutschlands am Holokaust erkennt, und für immer auf dem Bauch rutscht.

  47. Na klar.
    Die iranischen Nazis wollten nicht dabei erwischt werden, wie sie sich über das Morden im 3. Reich freuen. Weil – sie selber sich für Arier halten – auf dem besten Wege sind, ihre Nazidiktatur im Iran – analog zu gestalten.

  48. #52 brazenpriss (25. Jun 2010 15:38)

    http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/111964-saechsischer-landtagsabgeordneter-wegen-kritik-an-israel-aus-dem-landtag-geworfen :

    „Der NPD-Fraktionschef im sächsischen Landtag Holger Apfel wurde am Donnerstag wegen seiner Äußerungen über Israel von Landtagspräsident Matthias Rößler des Saales verwiesen.“

    Der Rauswurf ist nicht betrüblich, im Gegenteil. Jedoch: Wäre ein Fraktionsmitglied er Linkspartei wegen gleicher Äußerungen ebenfalls aus dem Landtag entfernt worden? Das wage ich zu bezweifeln. Das war daher wohl eher anti NPD als pro Israel.

  49. #50 xaoz (25. Jun 2010 15:01)

    Mir erschließt sich nicht ganz, warum man außländische Gäste zu einem Besuch im KL Buchenwald nötigen will.

    Weimar (Goethe etc.) ist der deutsche Stolz; Buchenwald gehört zur deutschen Schande. Es wäre heuchlerisch, nur die helle Seite zu präsentieren, ohne die davon untrennbare Schattenseite ebenfalls zu zeigen. Darin, dass wir das tun, unterscheiden wir Deutschen uns u.a. von den Türken.
    Im übrigen ist der Besuch eines Konzentrationslagers für jeden eine nützliche Demonstration, und zwar vor allem für notorische Menschenrechtsverletzer. Von „nötigen“ kann allerdings keine Rede sein; sonst hätte die iranische Delegation je keine Möglichkeit gehabt, abzulehnen.

  50. #56 persia_68 (25. Jun 2010 16:41)

    Leider nur die halbe Wahrheit.

    Juden im Iran: – Fremd in der Heimat

    Im Iran lebten Ende der siebziger Jahre 100 000 Juden, heute sind es noch 25 000. In Israel hilft die Central Organization of Iranian Immigrants den Einwanderern bei der Integration. Ihr Präsident ist David Menashri.

    Am Montag feierte das iranische Regime den Jahrestag der „islamischen Revolution“. Vor 24 Jahren, am 11. Februar 1979, erklärte die Armee ihre Selbstauflösung und die letzte vom Schah eingesetzte Regierung trat zurück. Eine Befreiung brachte die Revolution der iranischen Bevölkerung jedoch nicht, in den beiden Jahren nach dem Sturz des Schah-Regimes errichteten die Islamisten ihre Gewaltherrschaft.

    Die neuen Machtverhältnisse und die Gesetzgebung der Islamischen Republik bedeuteten unter anderem für die religiösen Minderheiten eine Verschlechterung ihrer Lage. In der noch 1979 verabschiedeten Verfassung wird der schiitische Islam zur Staatsreligion erklärt. Entsprechend dem traditionellen islamischen Staatsverständnis werden Angehörige monotheistischer Religionen als Schutzbefohlene (Dhimmis) behandelt.

    Ihnen gewährt der islamische Staat „im Rahmen des Gesetzes“ Religionsfreiheit und persönliche Autonomie, von hohen Positionen in der Politik und der Armee sind sie jedoch ausgeschlossen.

    Die Baha’i werden, obwohl sie Monotheisten sind, nicht als Dhimmis anerkannt. Ihre Religion wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts von Baha’u’llah in Teheran gegründet. Da nach orthodoxer islamischer Auffassung Muhammad der letzte Prophet war, dem Gott eine Botschaft offenbarte, wird nach seinem Tod entstandenen Religionen keine Existenzberechtigung zuerkannt.

    Zudem wird die Verpflichtung, Nichtmuslime entsprechend den „Prinzipien islamischer Gerechtigkeit“ zu behandeln, in Artikel 14 eingeschränkt: „Dieses Prinzip findet Anwendung auf alle, die sich nicht an Aktivitäten oder Verschwörungen gegen den Islam und die Islamische Republik Iran beteiligen.“

    Eine weit dehnbare Bestimmung, die Nichtmuslimen unter anderem jede Missionstätigkeit untersagt, sie aber auch als besonders anfällig für die Teilnahme an „Verschwörungen“ betrachtet.

    In diesen Verdacht gerieten vor allem Angehörige der jüdischen Bevölkerungsgruppe. Die Mehrzahl der in islamischen Staaten lebenden Juden wanderte bereits in den fünfziger und sechziger Jahren aus, wurde vertrieben oder ausgewiesen. Im Iran lebten Ende der siebziger Jahre 100 000 Juden, heute sind es noch 25 000.

    Und die müssen die Klappe halten, das weiss ich, denn in Israel leben auch mehr 20.000 aus dem Iran geflüchtete Juden.

    Wie hat sich die iranische Revolution auf das Leben der iranischen Juden ausgewirkt?

    Die islamische Revolution von 1979 war ein großer Wendepunkt in der iranischen Geschichte und gilt als ein dramatischer Wechsel im Leben des iranischen Judentums. Als Teile der iranischen Gesellschaft wurden die religiösen Minderheiten vom revolutionären Wandel im Lande beeinflusst; als Mitglieder einer religiösen Minderheit hatte er besondere Auswirkungen für sie.

    Die islamische Revolution revolutionierte somit auch das Leben der jüdischen Community im Iran. Seitdem war das Verhalten gegenüber der jüdischen Community von zwei Hauptfaktoren beeinflusst, dem Vermächtnis der Vergangenheit und dem Verhalten der iranischen Schiiten gegenüber Nichtmuslimen.

    Erst kürzlich führten der Kollaps des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses und der palästinensische Aufstand vom September 2000 nicht nur zu harschen Stellungnahmen gegen Israel und den Zionismus, sondern auch zu einer Zunahme von Ausfällen gegen Juden. Die Verhaftung der 13 Juden, die beschuldigt wurden, für Israel zu spionieren, und die Verurteilung von zehn von ihnen im Juni 2000 verbreiteten ein Gefühl von Unsicherheit.

    http://www.nahost-politik.de/iran/juden.htm

  51. @#61 Israel_Hands

    So ein Blödsinn. Außer den Bekloppten, sich im Schuldgefühl wälzenden Deutschen macht das keine Nation dieser Erde.

    Zeig mir doch mal, wo Tschechen ihre Besucher zu den Stätten nach Kriegsende ermordeter Deutscher führen und sich Asche aufs Haupt streuen oder die Polen. Die Franzosen führen ihre Gäste auch nicht zum Ort, wo das Fallbeil Zehntausende hinmetzelte und gucken reuemütig.

    Das ist alles nur große Hühnerkacke!

    Wo einen die Engländer hinführen ist kaum ein Denkmal für die durch die Hungerblockade verhungerten Deutschen und auch in Amerika wird niemand zu Orten von Massakern geschleift an den Indianern oder nach Andersonville, dem Todeslager des Süden.

    „Man muß auch die Schattenseiten zeigen.“

    Klar, deshalb putzt die Hausfrau auch wie besengt, wenn Gäste kommen. Krank ist das, nur krank.

  52. #63 Karl Eduard (25. Jun 2010 19:11)

    Danke, endlich einer der noch bei Verstand ist, und nicht vorauseilend der befürchteten Nazikeule ausweicht.

    Diese Lagerbesichtigungen sind nur das akademische Äquivalent zu „liebe Ausländer, laßt uns nicht mit diesen Deutschen allein“, oder „Bomber Harris, do it again“. alles die selbe Krankheit.
    Wer das nicht erkennt, ist auch schon von der Seuche befallen.
    Ich habe fertig.

  53. #61 Israel_Hands (25. Jun 2010 17:47)

    Weimar (Goethe etc.) ist der deutsche Stolz; Buchenwald gehört zur deutschen Schande. Es wäre heuchlerisch, nur die helle Seite zu präsentieren, ohne die davon untrennbare Schattenseite ebenfalls zu zeigen.

    Das ist zwar richtig, dass mit den beiden Seiten der deutschen Geschichte, ich halte es aber trotzdem für bedenklich, zwanghaft jedem Besucher die eigene Schlechtigkeit und Besserung vorführen zu müssen.

  54. @ #63 Karl Eduard (25. Jun 2010 19:11)

    Ihre Beispiele sind untauglich, denn sie sind mit Weimar/Buchenwald nicht zu vergleichen.

    Weimar/Buchenwald ist eine Ausnahme, weil das hellste Licht und der finsterste Schatten hier direkt nebeneinander legen.

    Ich würde nie verlangen, dass jemand, der sich im Münchner Hofbräuhaus vergnügt, sich zum „Ausgleich“ zur KZ-Gedenkstätte Dachau begibt.

    Aber bei Weimar/Buchenwald liegt die Sache eben anders.

    Um an Ihren Hausfrauenvergleich anzuknüpfen: Weimar stolz vorzuzeigen, aber Buchenwald zu verschweigen, das ist wie eine Gästeführung durchs frisch geputzte Haus, wobei aber die Küche tabu ist, weil die Hausfrau beim Hausputz die verwesende Leiche des Opas unter die Küchenbank gewälzt hat.

    Ich selbst verspüre, da ich weder an Erb- noch an Kollektivschuld glaube, übrigens keinerlei Komplexe und auch keinen Schulddruck wegen der deutschen Nazi-Verbrechen. Aber als wahrer Patriot betreibe ich keine Rosinenpickerei, sondern bekenne mich zu Deutschland mit allem, was dazu gehört. Und das ist sind mal nicht nur Goethe und Weimarer Klassik, sondern auch Buchenwald und Judenmord. Mich trifft keine Verantwortung FÜR letzteres. Aber ich habe eine Verantwortung und bekenne mich zu ihr, die sich AUS letzterem ergibt.

    Gerade jene Leute, die sich besonders unter dem unseligen deutschen Auschwitz-Erbe winden, weil sie nicht in der Lage sind, die Licht- und Schattenseiten der deutschen Geschichte gleichermaßen anzuerkennen, leugnen die Schatten so gut sie können und streben danach, sie vergessen zu machen.

    Patriotismus aber heißt, kein idealisiertes, beschönigtes Heimatland zu lieben, das nur als Wunschvorstellung existiert, sondern die Heimat und das eigene Volk zu lieben, wie sie nun mal nach einer sehr langen, wechselhaften Geschichte sind, mit ihren Fehlern und mit ihren Vorzügen, mit ihren hässlichen und mit ihren schönen Seiten.

    Darin sollte sich klarer, offener deutscher Patriotismus von blindem türkischen Nationalismus unterscheiden.

  55. Hafez war aus Sicht der heutigen Moslem-Führer Irans ein Ungläubiger.

    Diese Einladung war also eine Beleidigung des Islam…
    Wie kann man sich Repräsentanten eines solchen Terror-Regimes freiwillig ins Land holen?

    DAS ist der wirkliche Skandal! Diese Kretins und Irren erstzunehmen ist der Fehler.

  56. #66 Israel_Hands (25. Jun 2010 20:11)

    Dass sie sich nicht für Buchenwald interessieren, ist eine Sache, aber das sie als Iraner ein Goethe- und HAFEZ-Denkmal nicht besuchen wollten, zeigt, was das für ein fanatisch-arrogantes Dreckspack ist, dass sich unsere ahnungslosen Gutmenschen ins Land geholt haben.

    Ich hätte gesagt: „We take the next taxi to the airport und you will be back home as soon as possible. You are not allowed to talk to us again. You are not allowed to enter our country again!“

    Raus das Pack!

  57. #69 Ich bin so frei (25. Jun 2010 20:25)

    #66 Israel_Hands (25. Jun 2010 20:11)

    Dass sie sich nicht für Buchenwald interessieren, ist eine Sache …

    Sie brauche sich ja nicht dafür zu interessieren. Aber aus Höflichkeit gegenüber dem Gastgeber könnten sie dennoch hingehen. Das sie es demonstrativ verweigern, obwohl sie wissen müssten, dass Buchenwald nun mal zu jedem offiziellen Weimar-Besuchsprogramm gehört, sagt einiges.

    … aber dass sie als Iraner ein Goethe- und HAFEZ-Denkmal nicht besuchen wollten …

    … setzt dem Ganzen in der Tat die Krone auf.

  58. Wir haben hier Diskussionen, die etwas merkwürdig sind – um es vorsichtig zu formulieren.

    Wenn ich mir die von Zahal genannten Opferzahlen so ansehe – und andere Kommentatoren darauf hinweisen, dass Buchenwald kein Vernichtungslager sei – komme ich schon ins Grübeln.

    Desweiteren lese ich hier Stammtischparolen, die die albekannte Forderung sinngemäß beinhalten:
    Es muss Schluss sein … mit der ewigen deutschen Schuld – wobei mancher Kommentator derbere Worte benutzt, die ich hier auch nicht zitieren will.

    Was wollt ihr eigentlich?
    Schliessung der Gedenkstätten – so wie es die Linke bei den Gedenkstätten für die Opfer des Stalinismus fordert?
    Könnt ihr erst dann stolze Deutsche sein?
    Ich jedenfalls kann stolzer Deutscher sein – trotz eines Besuchs in Buchenwald oder Yad Vashem! In meiner Familie gab es Leute – die Juden geholfen haben – und es gab Täter, wesentlich mehr Täter als Gerechte.
    Dennoch kann und will ich stolz auf dieses Land sein – und auf unser Volk!
    Allerdings muss man dafür auch nichts in der Geschichte ausklammern oder verdrängen oder auf Andere hinweisen, die sich auch nicht immer mit Ruhm bekleckert haben.

    Wenn hier Kinder oder Enkel von Überlebenden der Judenvernichtung mitlesen, werden sie möglicherweise ein Problem haben – wenn ich sage, ich bin stolzer Deutscher.
    Aber sie werden mich, bzw. meine Worte aushalten (dieses Volk hat schon ganz andere Dinge aushalten müssen) – Aber! und das finde ich wichtig! …weil das so ist, deshalb verzichte ich eben drauf ihnen diese Worte entgegenzuschleudern.
    Das hat nichts mit „Katzbuckeln“, „vorauseilenden Gehorsam“ oder „bekloppten Schuldgefühlen“ zu tun…. das ist einfach nur gesunder Menschenverstand!

    Ja, stimmt.

  59. #66 Israel_Hands (25. Jun 2010 20:11)

    ich wollte, es würden mehr Menschen so denken, denn genau darum geht es, Patriotismus mit Verantwortung.

    Gerade jene Leute, die sich besonders unter dem unseligen deutschen Auschwitz-Erbe winden, weil sie nicht in der Lage sind, die Licht- und Schattenseiten der deutschen Geschichte gleichermaßen anzuerkennen, leugnen die Schatten so gut sie können und streben danach, sie vergessen zu machen.

    Diese werden aber NIE wirklich frei sein, weil sie nicht aufarbeiten, sondern verdrängen und oft genug erwächst genau aus diesem Grunde eine neue „Antipathie“ gegenüber den Opfern.

    Danke, gutes Statement.

  60. #71 Kolla (25. Jun 2010 20:52)

    Was wollt ihr eigentlich?
    Schliessung der Gedenkstätten – so wie es die Linke bei den Gedenkstätten für die Opfer des Stalinismus fordert?
    Könnt ihr erst dann stolze Deutsche sein?

    Ich für meinen Teil halte es für neurotisch, jeden halbwegs offizielen Besucher ein KL besichtigen lassen.

    Auf keinen Fall soll dieser Teil deutscher Geschichte versteckt werden, was nicht aber nicht bedeutden muss, den KL-Besuch zum festen Bestandteil einer Deutschlandreise zu machen.

    Nimmt der Gedenkstätte auch ein Stück weit die Würde, wenn sie, überspitzt formuliert, zur Touristenattraktion verkommt, die man schnell abklappert, ein paar Fotos schießt, Prospekte mitnimmt, nur um mal ein KL besichtigt zu haben.

  61. Liebe Vorschreiber!

    Die Hintergründe sind Interessanter! Es ging nicht darum die Iranische Delegation in Verlegenheit zu bringen, sondern lediglich darum, das die Delegation der Zwei in Buchenwald getöteten Iranern ihre Ehre erweist…aber leider war der Antisemitismus größer als die Ehrung der Landsleute. Der Jenige der die Partnerschaft anstrebte liebt die Deutschen Klassiker. Goethe Schiller Lessing usw.was ist Bitteschön daran verkehrt!?
    DasVerhalten war nun…naja unter Niveau!

  62. #73 xaoz (25. Jun 2010 21:08)
    „Ich für meinen Teil halte es für neurotisch, jeden halbwegs offizielen Besucher ein KL besichtigen lassen.“

    Und ich halte es für neurotisch, regelmäßig die Abkürzung KL zu benutzen!
    Macht man das, um den Mitmenschen ein besonders gründliches Geschichtswissen zu demonstrieren?
    lol

  63. #74 Kolla (25. Jun 2010 21:34)

    Macht man das, um den Mitmenschen ein besonders gründliches Geschichtswissen zu demonstrieren?</blockquote

    Warum so despektierlich?

    KL ist nunmal die usprüngliche Abkürzung für Konzentrationslager.

  64. #70 Israel_Hands (25. Jun 2010 20:49)

    „Sie brauche sich ja nicht dafür zu interessieren. Aber aus Höflichkeit gegenüber dem Gastgeber könnten sie dennoch hingehen.

    Ja, ok, da gebe ich dir Recht.

  65. #76 Ich bin so frei (25. Jun 2010 22:25)

    #73 xaoz (25. Jun 2010 21:08)

    Es heißt KZ und nicht KL.

    Die offizielle Abkürzung der Nazis für Konzentrationslager lautete KL.

    Daher die Anspielung von #74 Kolla auf „Geschichtswissen“.

  66. >#75 xaoz (25. Jun 2010 22:03)
    >>#74 Kolla (25. Jun 2010 21:34)

    Macht man das, um den Mitmenschen ein besonders gründliches Geschichtswissen zu demonstrieren?< Warum so despektierlich?
    KL ist nunmal die usprüngliche Abkürzung für Konzentrationslager.<

    Jo .. und weil das "ursprünglich" so war, deshalb verabschieden wir uns jetzt auch mit "Heil ……" ?

  67. Die unterphilosophierten Stadtväter von Weimar hielten sich in bedauernswerter Selbstüberschätzung für besonders „klug“ und „weitblickend“, wohl auch für „weltoffen“ und „kulturell ambitioniert“; sonst wären sie nicht auf die Idee gekommen, mit einer Stadt aus dem Terrorbereich des Mullahregimes eine Städtepartnerschaft zu pflegen.

    Nun müssen sie die Suppe auslöffeln! – Es ist bestürzend schäbig und peinlich.

    Vielleicht sollte das längst pensionierte ARD-Rotkehlchen Lukrezia Jochimsen von den Thüringer Ostzonen-Kommunisten einen Triller anstimmen, um die Freunde aus der Islamischen Republik durch antörnendes Gezwitscher gnädig zu stimmen. Schließlich ist L. J. in Insiderkreisen dafür bekannt, adressatengerecht sinnfreie Sätze zu produzieren, wie in den roten ARD-Zeiten. Wurde sie damals zurückgepfiffen und medial, d. h. pekunär, domestiziert, holt sie heute noch schnell nach, was ihr in ARD-Jahren verwehrt blieb.

    Den Weimarer Stadtvätern und Stadtmüttern, zumindest denen, die diesen Titel verdienen, sei anempfohlen, die Mullahdelegation mit einem herzhaften Tritt in das Gesäß zu verabschieden, damit von diesem Personenkreis kein weiterer Schaden ausgeht. Damit könnte der Stadtrat bei den Iranern (nicht bei den Gesandten von Mullahs Gnaden) punkten!

  68. #80 Kolla (25. Jun 2010 22:56)

    Jo .. und weil das „ursprünglich“ so war, deshalb verabschieden wir uns jetzt auch mit „Heil ……“ ?

    Nazikeule ahoi.

    KL war auch nach 1945 die gängige Abkürzung, auch in der ersten wissenschaftlichen Aufarbeitung des Lagerwesens im Nationalsozialismus, dem Buch „Der SS-Staat“ von Eugen Kogon.

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