Multikulti extrem: “Lockjuden” in Amsterdam

Amsterdam war uns im multikulturellen Menschenversuch stets Vorbild – und ein paar Jahre voraus. Folgerichtig zeigt uns auch heute, zu Zeiten des Niedergangs und Zerfalls realitätsferner Illusionen, die größte Stadt der Niederlande, wohin die Reise geht. Wieder einmal sind es zuerst die Juden, auf die sich der Hass der Bewohner des gescheiterten Paradieses richtet.

Von der Hauptstadt der Toleranz, der Homosexuellen, des Haschisch und des friedlichen und freundlichen Miteinanders der Kulturen, die uns früher so magisch anzog, ist nicht mehr viel übrig. Wie immer kamen die Probleme mit den Mohammedanern, die Freiheit und Liberalität als Einladung verstehen, der wehrlos gewordenen Gesellschaft die autoritär-faschistischen Spielregeln des Islam aufzuzwingen. Besonders Juden und Homosexuelle werden im endzeitlichen Amsterdam immer häufiger Opfer des gewalttätigen Mohammedanermobs. Um der Gewalt Herr zu werden, soll die Polizei jetzt „Lockjuden“ einsetzen: Polizeibeamte, die als Juden verkleidet den Lockvogel für die reflexhaften Gewaltausbrüche des judenhassenden Mobs marokkanischer Einwanderer geben.

Wie die niederländische Zeitung Elsevier meldet, kommt der Vorschlag ausgerechnet vom sozialdemokratischen Stadtrat Marcouch Ahmed, selbst Araber und lange Jahre Bezirksvorstand des migrantischen Problemviertels Slotervaart.

In Amsterdam wagen sich Juden nicht mehr mit Kippa in die Öffentlichkeit, weil sie vom marokkanischen Jugendlichen beleidigt, erniedrigt und bedroht werden. Marchouch findet das inakzeptabel  und fordert ein entschiedenes Vorgehen der Polizei gegen den Antisemitismus. „Ich glaube, Sie sollten alles tun, um die Peiniger, die Verbrecher zu bekämpfen. Von mir aus setzen Sie ‚Lockjuden‘ ein, tun Sie alles, um die Verbrecher zu fassen. Das ist eine ernste Angelegenheit, die nicht nur die jüdische Gemeinde angeht, sondern uns alle. Ein Angriff auf die Juden ist ein Angriff auf mich und auf uns.“

Anfang der Woche hatte der Politiker sich bereits auf einer Tagung für härtere Strafen für Angriffe auf Homosexuelle ausgesprochen. Geert Wilders hatte daraufhin angefragt, ob auch der Einsatz von „Lockhomos“ geplant sei.

(Spürnase: Nalanda)