Private Klage gegen türkischen Premierminister

ErdoganWährend der anti-israelische Lynchmob wie islamofaschistische Terrororganisationen die Lücke in der israelischen Panzerung bis aufs Mark auszunutzen versuchen, wird die stille islamische Revolution der Türkei sang und klanglos übersehen. Die langfristigen Konsequenzen werden für Regierungen, Diplomaten und Militärs verheerend sein, doch Staaten können das. Die Kohle kommt ja von selbst, ob mit oder ohne strategischem Denken.

(Gastbeitrag von die Realität)

Ganz anders in der Privatwirtschaft. Wer den Karren an die Wand fährt, ist weg vom Fenster. Weitsicht ist das Gebot der Stunde. Daher überrascht es zumindest aus privatwirtschaftlicher Sicht wenig, dass nun wegen seinen Ausfällen zum Flottenvorfall vor der Küste von Gaza eine private Klage gegen den türkischen Premierminister vorliegt. Aus geschichtlicher Perspektive gleicht es einer Revolution und aus politisch korrekter Sicht ist es eine völlige Unmöglichkeit.

Der CEO der Yilmaziar Holding, Ahmed Reyiz Yimaz, lässt verlauten, dass das Unternehmen Erdogan verklagen werde, weil er dazu beigetragen hat, dass ein israelischer Richter 2,6 Millionen Dollar einfrieren ließ. „Der Grund dafür war nur die Politik unseres Premierministers““, sagte Yilmaz zu Bloomberg. „Er trägt für sein Land Verantwortung und er kann nicht unverantwortliche Sachen sagen.“

Doch mit Einsicht ist beim kalt kalkulierenden Erdogan nicht zu rechnen. Seine ganze Politiklaufbahn ist geprägt von islamischen Hetzereien, für die er sogar schon einmal von der Politik ausgeschlossen wurde. Der CEO Yilmaz muss sich damit abfinden, dass sich Erdogan als kleiner Kalif sieht. Erdogan ist kein Staatsdiener, wie es in einer Demokratie die Funktion von Politikern sein sollte. Man erkennt bereits daran, wie verlockend der Islam für europäische Etatisten ist, die einen Islamisten wie Erdogan daher nur zu gerne hofieren. Gott sei Dank gibt es noch den freien Markt der mutigen Unternehmer, die sich gegen die politischen Unterlasser stellen.