Gestern fand in Radolfzell am Bodensee eine Lesung des schwedischen Bestsellerautors Henning Mankell (Foto r.) für sein neues Buch «Der Feind im Schatten» statt. Einige Vertreter der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Jüdischen Gemeinde Konstanz demonstrierten vor der Lesung und warfen Mankell, der im Mai an Bord der pro-palästinensischen Solidaritätsflotte war (PI berichtete), die Verbreitung anti-israelischer Parolen vor.

Der Südkurier schreibt:

Vertreter der jüdischen Gemeinde Konstanz und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bodensee demonstrierten am Montagabend vor Beginn der Lesung des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell im Milchwerk. Sie verteilten Flugblätter mit Fragen an Henning Mankell und zeigten die israelische Fahne. Die jüdischen Demonstranten werfen dem Schriftsteller vor, antisemitische und antiisraelische Parolen zu verbreiten.

Der Schriftsteller Henning Mankell befand sich an Bord des Schiffes Mavi Marmara, das Ende Mai mit weiteren Schiffen Hilfsgüter in den Gaza-Streifen bringen wollte. Die israelische Armee hatte den Konvoi mit Gewalt aufgehalten, es wurden mehrere Menschen dabei getötet. Die für Anfang Juni geplante Lesung des Schriftstellers musste daher verschoben werden und wurde vor zahlreichem Publikum in Radolfzell nachgeholt. Zu Ende seiner sehr unterhaltsamen Lesung ging Mankell kurz auf diese Aktion ein: Er wolle den Dialog mit allen und kämpfe überall gegen Diskriminierung. Außerdem seien zwei seiner besten Freunde Juden.

Das Argument kennt man von den Nazis – als ob das ein Beweis dafür wäre, kein Antisemit zu sein!?

Mehr habe er dazu nicht zu sagen, schließlich gehe es an diesem Abend um Literatur. Die jüdischen Vertreter hatten auf eine offene Diskussion gehofft und empfanden diese Reaktion als Enttäuschung und „Armutszeugnis“.

Hier die Fragen, die die Vertreter der Jüdischen Gemeinde auf ihrem Flugblatt an Mankell gerichtet haben:

War Ihnen bekannt, in welcher Gesellschaft Sie sich auf der Mavi Marmara befanden? Dass z.B. Mitglieder der Islamic Foundation for Human Rights (IHH) an Bord waren, die engen Kontakt zum Hamas Führer Ismail Haniyeh pflegen?

Weshalb kritisieren Sie die Verantwortlichen für den Mord an 5 Millionen Menschen im Kongo nicht, obwohl Sie vorgeben, Afrika so zu lieben? Weshalb verbreiten Sie anti-israelische Parolen?

Wissen Sie, dass 1 Million Juden ihre arabischen Heimatländer nach 1948, der Entstehung des Staates Israels, verlassen mussten? Ist also eine „ethnische Säuberung“ dem Versuch eines Zusammenlebens vorzuziehen?

Wenn der NPD im Sächsischen Landtag das Wort entzogen wird, weil sie Israel einen Terrorstaat nennt, sollte man dann mit Ihnen nicht dasselbe tun, da Sie den gleichen Standpunkt vertreten?

Von den bislang 21 Kommentaren unter dem Südkurier-Artikel sind die Mehrzahl israelfeindlich – PI-Leser werden gebeten, diesem Umstand Abhilfe zu verschaffen.

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55 KOMMENTARE

  1. Rudolfzell? 😀
    ich glaube ihr meint eher Radolfzell
    gefällt mir sehr gut, niedlich … 😉

    PI: 1:0 für dich 😉

  2. Von den bislang 21 Kommentaren unter dem Südkurier-Artikel sind die Mehrzahl israelfeindlich – PI-Leser werden gebeten, diesem Umstand Abhilfe zu verschaffen.

    Wie soll man Abhilfe schaffen? Ich seh nirgends eine Kommentarfunktion!

    Es sind immer noch 21 Kommentare sichtbar, aber mehr kommen nicht hinzu!

    Kann es sein, daß die Kommentarfunktion nach 21 Kommentaren vorsorglich abgeschaltet wurde? Oder bin ich wieder mal zu doof, um die Kommentarfunktion zu sehen?

  3. #2 Denker
    Beim Südkurier wird alles, was nicht konform
    mit den Palis ist, sofort eliminiert.
    Habe selbst mal so ein Erlebnis gehabt. Habe
    dann die Radakteuse angerufen und zu ihr
    gesagt, dass sie eine dumme Kuh ist.

  4. Schoen von den Radolfzellern, dass da jemand gegen die Hamas-Hure Mankell demostriert hat. Dieser miese Verraeter am Westen sollte nie mehr eine Lesung abhalten koennen, ohne nicht an seine Komplizitaet im Kampf gegen Israel erinnert zu werden. Ausser dieser verstrahlte Gutmensch entschuldigt sich irgendwann mal fuer seinen Frevel.

  5. Wenn der NPD im Sächsischen Landtag das Wort entzogen wird, weil sie Israel einen Terrorstaat nennt, sollte man dann mit Ihnen nicht dasselbe tun, da Sie den gleichen Standpunkt vertreten?

    Nun wurde nicht der NPD das Wort entzogen, sondern Holger Apfel wurde des Landtages verwiesen und für zehn Sitzungen ausgeschlossen.

    Der Kommentar von IRIB (staatlicher iranischer Propagandafunk) spricht Bände:

    Nach Angaben eines Landtagssprechers kann der NPD-Fraktionschef erst am 17. Dezember wieder an einer Landtagssitzung teilnehmen. Dieser Beschluss zeugt vom großen Einfluss der zionistischen Lobbies in Deutschland.

    In ihrem Hass bleibt die antisemitische Stimme der islamischen Republik die Antwort schuldig, warum das Weltjudentum nicht den Auftritt Mankells verhindert hat.

    Aber vielleicht weiß Sabine Schiffer darauf eine Antwort 🙂

  6. OT

    Schmankerl aus dem bayerischen Oberland

    Frau aus Eifersucht erstochen – Lange Haftstrafe

    Traunstein – Aus Eifersucht hat ein Mann nahe dem oberbayerischen Chiemsee seine Frau erstochen. Jetzt muss er dafür lange ins Gefängnis.

    Das Traunsteiner Schwurgericht verurteilte den 38-Jährigen am Dienstag zu zwölf Jahren Haft. Anders als es die Staatsanwaltschaft sah, erkannten die Richter nicht auf Mord aus niederen Beweggründen, sondern auf Totschlag.

    Der Angeklagte hatte im Prozess gestanden, auf seine Frau eingestochen zu haben, um sie zu töten. Als Motiv nannte der pakistanische Staatsangehörige Eifersucht. Er hatte nicht verkraften wollen, dass sich seine Frau von ihm scheiden lassen wollte, und die 46-Jährige im Dezember 2009 in ihrer Wohnung in Rimsting umgebracht.

    Nicht nur in den Großstädten auch im Voralpenland gehts rund

    http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/traunstein-frau-eifersucht-erstochen-lange-haftstrafe-lby-822735.html

  7. Das sind sehr gute Fragen, die überreicht wurden. Ich hätte aber noch eine (zugegeben böse) zugefügt:

    „Gegen ein paar Dutzend Palästinenser, die in Kampfhandlungen umkamen, protestieren Sie. Aber die 5 Millionen Ermordeten im Kongo sind Ihnen egal. Heißt, das, dass Sie das Leben der paar Palästinenser als höherwertiger einschätzen, als das der 5 Millionen Kongolesen?“

    Aber auch ohne meine fiktiv gestellte Frage, zeigt Manckell durch die Nichtbeantwortung der Fragen welch Rassist er ist.

    Zu den Leserkommentaren im Südkurier: Ich tippe mal, die haben alle pro-Israel-Kommentare gelöscht aber alle Israelfeindlichen stehen lassen.

  8. #7 KDL

    jou,scheint so und dann schnell den Kommentarbreich abgedreht.

    Zu Mankell:der schaut aus wie wenn er grad ausn Container kräut wäre,respektive noch in den 1968ern steckt.

  9. Mankell, der Lieblingsantisemit des ÖR.Jetzt schnallt er sich noch irgendwelche irrlichternde Juden vor (altes Rezept linksintellektueller Antisemiten)um zu zeigen,das er ja eigentlich alle Juden liebt. Ich liebe euch doch alle.

  10. Wenn man so eine verlogene, zerknitterte Visage wie dieser Mankell hat, dürfte man doch eigentlich gar nicht tagsüber auf die Straße kommen, ohne verhaftet zu werden.

    Man kann eben doch in Physiognomien lesen, man schaue sich nur C. Roth, J. Fischer oder die des Merkel an.

    Aber weil es eben sehr viele kranke zweibeinige Pendants gibt, finden solche Leute immer wieder ihr Publikum, Schopenhauer hat in seinen Lebensweisheiten ein paar sehr schöne, klare Worte dazu gefunden.

  11. Die WAZ frohlockt:

    http://www.derwesten.de/sport/fussball/wm2010/deutsches-team/Mesut-Oezil-spielt-die-Welt-schwindelig-id3170381.html

    Südländische Leichtigkeit

    „Ich fühle mich als Deutscher“, sagt Mesut Özil. „Ich fühle mich als Deutscher“, sagt Mesut Özil.

    Er ist stolz, wenn er da auf dem Platz steht und die Nationalhymne erklingt, aber er singt sie nicht mit. Natürlich hält man ihm das vor, aber zum Glück müssen ja nicht alle gleich sein.

    „Ich fühle mich als Deutscher“, sagt er. Und er ist Deutscher. Einer, dem dennoch die südländische Leichtigkeit, die spürbare Spielfreude nicht abhanden gekommen ist. „Er spielt auf unglaublich hohem Niveau“, lobt Trainer Joachim Löw, „bei ihm stoppt das Spiel nicht, der Fluss geht weiter.“ Es kann ein Fluss des Glücks sein, ihm bei der Ausübung seines Berufs zuzusehen.

  12. eigentlich wollte ich mir noch vor kurzem die kriminalromane von ihm besorgen, weil sie mir gefallen. aber seit seinem antisemitischen auftritt werde ich mit sicherheit darauf verzichten.

  13. Der alte Säufer Mankell hält eine Lesung im „!!!Milchwerk!!!“. Aber das nur nebenbei. Mankell gehört zu den nützlichen Idioten. Er verhält sich genauso dumm wie einst Jean Paul Sartre als der sich von Baader und seiner Verbrecherbande instrumentalisieren ließ. Solche Typen glauben immer, sie müssen politisch links stehen (was immer das auch sein soll) und für die Geknechteten eintreten. Wer die Geknechteten sind, bestimmen sie natürlich selbst. Und die Hamas ist natürlich für einen Knallkopf wie Mankell eine Revolutionstruppe, die sich nur für die Freiheit der armen Palästinenser einsetzt. Was für ein armseliges Würstchen, dieser Mankell!

  14. Gegen ein paar Dutzend Palästinenser, die in Kampfhandlungen umkamen, protestieren Sie. Aber die 5 Millionen Ermordeten im Kongo sind Ihnen egal.

    Noch schlimmer: auch die Palästinenser sind ihm egal, soweit sie von ihren arabischen Brüdern umgebracht werden (z.B. die FATH-Leute von HAMAS). Er wacht erst auf, wenn Juden im Spiel sind.

  15. Der Südkurier ist ein linkes Drecksblatt und die Konstanzer Lokalredaktion ist linksextremistisch unterwandert. Das war schon zu Zeiten von Tobias Engelsing so, der bei der ersten Wahl des linksextremistischen OBs von Konstanz 1996 dessen Linksextremismus systematisch vertuscht hat, wofür er dann von diesem mit einer Stelle als städtischem Museumsdirektor belohnt wurde.
    Man sieht es auch daran, wie unkritisch in diesem neuen Artikel Mankells antiisraelische Positionierung wiedergegeben wird.
    Diese Zeitung sollte man von der Jugend fernhalten, die auf diesen Dreck leicht hereinfällt.

    http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Henning-Mankell-bdquo-Israel-wird-dafuer-bezahlen-ldquo-;art372448,4354893

  16. #18 Karl Friedrich der letzte (29. Jun 2010 16:32)

    Die prügeln auf wehrlose am Boden liegende Leute ein und beschweren sich wenn es die selber erwischt.
    Ehrloses Gesindel.

  17. #19 Ella

    Gegen ein paar Dutzend Palästinenser, die in Kampfhandlungen umkamen, protestieren Sie. Aber die 5 Millionen Ermordeten im Kongo sind Ihnen egal.

    Noch schlimmer: auch die Palästinenser sind ihm egal, soweit sie von ihren arabischen Brüdern umgebracht werden (z.B. die FATH-Leute von HAMAS). Er wacht erst auf, wenn Juden im Spiel sind.

    Es ist doch wirklich sehr klar für jeden vernunftbegabten, einigermassen psychologisch geschulten oder einfach nur sensiblen Menschen, wessen „(Un)Geistes“ Kind dieser Schwede ist: ein anti-jüdischer Rassist, der das natürlich nie so zugeben würde.

    An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen….

    Mohamed hat übrigens auch vorgegeben, nur das „Beste“ für die Juden und Christen zu wollen. Bis er dann ganz Arabien fast juden- und christenfrei gemacht hat. ()

    Ich wette darauf, dass Herr Mankell das bestimmt auch sehr super findet ! In seinem Innersten zumindest.

  18. pro-palästinensischen Solidaritätsflotte

    Was zum Geier soll dieses Neusprech? Ist das hier PI oder PC? Das ist die Hamashilfsflotte, oder Terrorhelferflotte!

  19. So sind sie halt die dummen wassertraeger.
    mein Opa sagte mir mal mit gescheiten leuten kannst du nix anfangen.
    Nur mit dummen kannst du die welt auf den kopf stellen.

    Da rennen sie eben die dummen und kaempfen fuer ihre schoene neue welt, dabei sind die plaetz fuer die feudalherren der neuen welt alles schon vergeben.

  20. Deutschland ist auf Einwanderung angewiesen:

    Politiker von Grünen und Linkspartei forderten angesichts der tendeziell sinkenden Zahlen eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts. Sie beklagen, es werde hier lebenden Menschen ohne deutschen Pass massiv erschwert, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen. Deutschland sei jedoch auf Einwanderung angewiesen.

    http://www.tageschau.de/inland/einbuergerung110.html

  21. Der Südkurier ist auch so ein völlig inkompetentes, linkes Provinzblättchen, wollten mir neulich doch tatsächlich telefonisch ein Abo andrehen!! Ich glaub mein haram-Schwein pfeift!

  22. Henning Mankell ist ein Schriftsteller, von dem ich nichts lese, weil für mich ist schwedisches Prosa unverdaulich. Schweden als Staat, ist zum Lakai des Islam geworden.
    Früher waren fast alle Schweden Alkoholiker, heute sinds die Europas Totengräber Nr.1.

  23. Neues vom durch linksgrüne SozialpädagogInnen gedeckten mohammedanischen Antisemitismus in der Wulff-Metropole:

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Nach-Steinwuerfen-Liberale-Juden-fordern-Konsequenzen

    Nach den Steinwürfen auf eine jüdische Tanzgruppe auf dem Sahlkamp Platz vvor zehn Tagen in Hannover haben liberale Juden Konsequenzen gefordert „Es geht nicht, dass antisemitische Schimpfwörter von Sozialpädagogen als bloße ‚Sprüche‘ veharmlost werden“, heißt es in einer Erklärung des Vorstands. Zudem sei es ein Fehler gewesen, das Fest nach dem Vorfall fortzusetzen.

    Die Gemeinde bezieht sich auf einen antisemitischen Übergriff während eines Stadtteilfests im Sahlkamp. Dabei hatten überwiegend arabischstämmige Kinder und Jugendliche Steine auf eine jüdische Tanzgruppe geworfen und antijüdische Parolen gerufen. Die Polizei hat inzwischen neun Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 19 Jahren ermittelt.

    Die Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde, Ingrid Wettberg, zeigte sich am Montag besorgt angesichts verstärkter antisemitischer Tendenzen. Eine Verschlimmerung der Lage im Nahen Osten könnte die Stimmung hier zusätzlich anheizen. „Es steht zu befürchten, dass es heftiger wird“, sagte sie. Nach Auffassung der Liberalen Jüden Gemeinde „müssten die Mitarbeiter der Stadt für den Umgang mit Rassismus, Antisemitismus und ethnisch motivierten Straftaten geschult werden“, damit sie energisch gegen Störer bei öffentlichen Veranstaltungen vorgingen. Außerdem mahnte Wettberg einen kritischeren Dialog der Stadt mit den muslimischen Gemeinden an. Vom Land fordert die Gemeinde, im Schulunterricht einen Schwerpunkt auf die wechselseitige Anerkennung verschiedener Religionen zu legen.

    Dass das Fest fortgesetzt und nicht sofort die Polizei gerufen wurde, hatte auch Oberbürgermeister Stephan Weil nach dem Vorfall bereits als Fehler bezeichnet. Der Sozialarbeiter habe mit seinen Äußerungen antisemitische Tendenzen nicht verharmlosen, sondern lediglich Ausdrucksformen von Jugendlichen beschreiben wollen. Diese seien sich der Tragweite ihrer Äußerungen oft nicht bewusst.

    Auch die Union progressiver Juden hat gestern Konsequenzen bei der religiösen und schulischen Erziehung gefordert. Der Angriff sei besonders bedauerlich, „weil von den Steinwürfen jüdische Zuwanderer aus der früheren UdSSR getroffen wurden, die in Deutschland Schutz vor Antisemitismus gesucht haben“, erklärte der UPJ-Vorsitzende Jan Mühlstein

  24. @ #13 Eurabier

    Die WAZ frohlockt:

    „Ich fühle mich als Deutscher“, sagt er. [Mesut Özil]
    Und er ist Deutscher. Einer, dem dennoch die südländische Leichtigkeit, die spürbare Spielfreude nicht abhanden gekommen ist.

    Arsch…!
    Verkauft doch eure lebensfreudige Zeitung auf türkisch, wenn euch die deutsche Ernsthaftigkeit bei der Arbeit, bei der Verantwortung für andere und bei der Wahrheitsliebe nicht südländisch genug ist!

    Ich möchte das so vielen bei Zeitung und Fernsehen zurufen, die immer mit sabberndem Mund von südländischer Lebensfreude und mediterraner Gelassenheit schwärmen, aber sicher die ersten sind, die laut protestieren, wenn der Lohn einmal nicht überwiesen wird oder der Bus zwei Minuten Verspätung hat.

  25. Vielleicht versteht es „einer“, wenn ich es zum 1.000sten mal wiederhole ?

    Gaza hat keinen Hafen. Jedes Schiff, das irgendwelche Güter nach Gaza bringen möchte, muss einen israelischen Hafen anlaufen. Ägypten hat die Annahme von Waren für Gaza abgelehnt. Waren können folglich ausschliesslich über Israel ins das Land.

    Es sein denn, man verfrachtet die Waren in kleine Boote und fährt sie Zug-um-Zug (Bootchen um Bootchen) irgendwo an Land.

    Wir können folglich endlos über Sinn und Unsinn von Hilfslieferungen diskutieren. Israel wird alles daran setzen, dass keine Waffen und keine unerlaubten Waren nach Gaza kommen. Und Israel hat Recht. Ausserdem lehnen die Hamas die Annahme von Fremdhilfslieferungen ab. Wir sind es mittlerweile in Deutschland gewohnt, dass muslimische Mörder und Terroristen unsere Städte bereichern. Das heißt aber noch lange nicht, dass das auch für Isael gilt.
    Wenn wir nichts unternehmen, wird es uns tatsächlich wie mit den lustigen Worten über die Elche gehen, zu denen wir ganz schnell selbst werden können … wenn es denn lustig wäre …

  26. … mal ganz ehrlich … hat sich jemand überlegt, wieviele Renten Monat-für-Monat an Deutsche im Ausland gezahlt werden müssen, die noch rechtzeitig das Land verlassen haben ?
    Für meine Rente und die meines Nachbarn in Spanien müssen alleine 8 mittlere Verdiener Sozialversicherung abführen. Das wird in ein paar Jahren sehr lustig, wenn die türkischen Arbeitnehmer den deutschewn Markt übernehmen werden. Der Gemüsegarten auf der Finca wird lebenswichtig.

  27. @ #31 Gyaur

    Henning Mankell ist ein Schriftsteller, von dem ich nichts lese, weil für mich ist schwedisches Prosa unverdaulich.

    Den zweiten Satz würde ich nicht unterschreiben, aber kann mir bei dieser Gelegenheit mal jemand hier erklären, was an der Kriimi-Trilogie von Stieg Larsson so sensationell ist? („Verblendung“, „Verdammnis“, „Vergebung“).

    Ich habe den ersten Band als Empfehlung bis zum Ende gelesen und selten etwas so Verkrampftes, mühsam Konstruiertes und Uninspiriertes vor Augen gehabt. Den Gipfel der Peinlichkeit bildet das ständige, an den Haaren herbeigezogene, Auffinden von schrecklichen Nazis. Was soll der Unsinn? Warum kaufen diesen Schund Millionen?

    Mein Gedenken an den verstorbenen Autor, aber was ich da gelesen habe, ist schlimm.

  28. @ #35 Eurabier #33 Fensterzu

    Die WAZ gehört der Umvolkungspartei SPD!

    Aha! Ich hatte noch das Wort ‚Toskana-Fraktion‘ im Kopf wegen der mediterranen Gelassenheit, hab’s dann aber weggelassen. 🙂 Da wären wir wieder bei deinem berühmten Rotweingürtel und am Anfang der Geschichte. Das Glas geht so lange zur Chiantiflasche, bis es bricht! (Ich weiß, die SPD trinkt teurere Sorten.)

  29. @ #36 provernunft

    Für meine Rente und die meines Nachbarn in Spanien müssen alleine 8 mittlere Verdiener Sozialversicherung abführen. Das wird in ein paar Jahren sehr lustig, wenn die türkischen Arbeitnehmer den deutschen Markt übernehmen werden. Der Gemüsegarten auf der Finca wird lebenswichtig.

    Habt ihr schon angefangen, Geld zurückzulegen für die Zeit, wo ihr die Renten der türkischen Facharbeiter und Nobelpreisträger in Deutschland zahlen müsst?

  30. Der Südkurier schaltet entweder die Kommentarfunktion ab oder es werden Kommnentare, die nicht genehm sind, durch eine „Onlineredaktion“ gelöscht. Was bleibt ist noch ein Online-Schmierblatt eines linksfaschistischen Gemeinderates (Hobbys: Kirchenbashing und Nazis jagen), wo wohlweislich erst gar keine Kommentare möglich sind.

    Dann gibt es noch das informative http://www.dornroeschen.nu – ein Onlineblatt eines ehemaligen Südkurierredakteurs und http://www.bodensee-woche.de – eine Onlinezeitung.

  31. Gut gelallt Genosse Mankell. Darauf heben wir noch einen! Prosit!
    Denn besoffen macht ne Bootsfahrt doppelt soviel Spass!!

    Hick!

    „Lustig ist das Kommunistenleeben, Fahria fahria ho, Hick“
    Mit Kommunisten nen klaren auf der Mavi Marmara heeben,Fahria fahria ho, Hick“

    „Welchen der beiden Israelis wollen wir niedersäbeln Mankell?“
    „Hick, ich nehm den in der Mitte!“

  32. Ich als Christ glaube nicht das wir mit den juden was gemeinsam haben.Jetzt nicht sofort schimpfen.Habt ihr vergessen was die juden mit jesus gemacht haben.
    Wer die juden richtig kennt muss wissen das die Christen hassen ,meine aber nicht die israelis.Das wissen alle richtigen Christen.

  33. #32 Gyaur (29. Jun 2010 18:10) …
    Früher waren fast alle Schweden Alkoholiker, heute sinds die Europas Totengräber Nr.1.

    Sorry, das ist unterste Schublade!
    Mit solchen rassistischen Mist wird vorallem PI diskreditiert!

    Sowas schreiben doch eigentlich nur U-Boote der Antifa – gell!

  34. #43 deutschland1111 (29. Jun 2010 19:42)

    Ich als Christ glaube nicht das wir mit den juden was gemeinsam haben.

    Wenn Sie nicht glauben, daß wir Christen etwas mit den Juden gemein hätten, dann glaube ich nicht, daß Sie Christ sind.

    Wenn Sie wirklicher Christ wären, dann wüßten Sie zweifelsfrei, daß ohne Judentum es ein Christentum niemals gegeben hätte. Das Heil kommt von den Juden. Das sagte der Jude Jesus, dessen Lehre auf der Thora und den Propheten aufbaut. Wenn Sie wirklich Christ wären, der ein wenig in den Schriften Bescheid wüßte, dann wüßten Sie es.

    Habt ihr vergessen was die juden mit jesus gemacht haben.

    Welche Juden haben was?

    Wer die juden richtig kennt muss wissen das die Christen hassen

    „Solche und Andere“ gibt es überall.

  35. @ #45 Tom62 #43 deutschland1111

    Ich als Christ glaube nicht das wir mit den juden was gemeinsam haben.

    Wenn Sie nicht glauben, daß wir Christen etwas mit den Juden gemein hätten, dann glaube ich nicht, daß Sie Christ sind.

    Mein Respekt, dass du auf dieses wirre Schreiben geantwortet hast. Ich halte es für eine Provokation.

  36. #43 deutschland1111 (29. Jun 2010 19:42)

    Ich als Christ glaube nicht das wir mit den juden was gemeinsam haben….Habt ihr vergessen was die juden mit jesus gemacht haben.

    Doch, da Du ja offensichtlich an Jesus glaubst – hast Du schon was mit den Juden gemeinsam – denn Du glaubst an einen Juden!

  37. „Das Argument kennt man von den Nazis“

    Nazis die jüdische Freunde haben? Die gibts noch nicht mal bei Pro Köln.^^
    Die Juden sind aber ein mahnendes Beispiel dafür was uns blüht, wenn wir die Muslime weiter gewähren lassen. Die werden genauso unsere Gesellschaft zerstören wie damals die Juden, nur dass diesmal nicht Gier, sondern religiöser Wahn das Motiv ist.

    Gute Aktion, das hat dem Israel-„Kritiker“ Mankell sicher erzürnt in die antisemitische Ecke gestellt zu werden. Sowas hassen die Gutmenschen!^^

  38. @Eisblock

    Ja, die machen es genauso wie es hier bei Pi üblich ist.
    Jegliche sachliche Kritik wird hier kommentarlos gekillt.

    Eine andere Meinung ist wohl viel zu gefährlich.

    Warum hat Pi vor Argumenten nur so viel Angst?

    P.S Bin gespannt wie lange es dauert, bis ich wieder gelöscht werde.

  39. #44 deutschland1111 (29. Jun 2010 19:42)

    Ich als Christ glaube nicht das wir mit den juden was gemeinsam haben.

    Stimmt, Christen haben mit Juden nichts gemeinsam – einmal abgesehen davon, dass das Christentum im Grunde genommen nichts anderes als eine juedische Sekte ist und die Lichtfigur des Christentums, Jesus, ein Jude war.

    Ist dir eigentlich klar, dass der Unterschied zwischen dem Juden- und Christentum eigentlich nur darin besteht, dass die Christen glauben, der Messias sei schon hier gewesen, waehrend die Juden glauben, dass er erst noch kommt?

  40. @kafir4life

    Oh, es gibt noch einige Unterschiede:
    der Gott des Neuen Testamentes ist der gütige Gott der Liebe, während man das alte Testament ähnlich der Bild-Zeitung, nicht schräg halten darf, sonst fließt das Blut heraus.
    Ich habe nie verstanden, weshalb das Christentum nie einen scharfen Schnitt gesetzt hat, wenn ich beispielsweise daran denke, daß Lukas Cranach in seinen prächtigen Farben die Töchter Lots gemalt hat, wie sie ihren Vater betrunken machen, um ihn anschließend vögeln zu können, frage ich mich, was der Mann damals geraucht haben muß.
    Welchen sittlichen Vorbildcharakter soll das denn haben?

  41. #44 deutschland1111 (29. Jun 2010 19:42)
    Ich als Christ glaube nicht das wir mit den juden was gemeinsam haben.Jetzt nicht sofort schimpfen.Habt ihr vergessen was die juden mit jesus gemacht haben.
    Wer die juden richtig kennt muss wissen das die Christen hassen ,meine aber nicht die israelis.Das wissen alle richtigen Christen.

    Ja, das ist die seit zweitausend Jahren immer wieder herbeigeredete Anschuldigung, die Juden hätten ja schliesslich Jesus ermordet. Wieviel Unglück hat diese Einstellung gebracht und ich dachte schon, daß sie allmählig aus den Köpfen heraus ist, leider stelle ich fest, daß dem nicht so ist.

    1.) Jesus sagte, er wäre das Lamm, das geopfert würde….also wenn er sich selbst geopfert hat, und das ist ein Grundpfeiler der christlichen Lehre, dann hat NIEMAND anderer Schuld, sie waren höchstens Werkzeuge.

    2.) Nach der damaligen Rechtssprechung ging es gar nicht, daß Juden einen Kreuzestod aussprachen, das war eine reinrömische Verurteilungsart für politische Agiteure. Diesbezüglich hilft es Pinchas Lapide zu lesen: Von Kain bis Judas, stell dir vor, der angebliche Verräter hätte nicht Judas geheissen, sondern David, hätte man ein ganzes Volk deshalb jahrtausendenlang verfolgt, und heute geschieht ja nichts anderes, nur heisst es diesmal Israel.

    3.) Jesus und ALLE seine Jünger waren Juden, selbst Paulus war pharisäisch geschulter Jude, der zuerst ausschliesslich zu Juden und „Gläubigen“ daß heisst Menschen, die dem Vielgötterglaube abgeschworen hatten predigte…..und er predigte jeden Shabbat in den Synagogen. Bei wirklichen Heiden hatte er sehr wenig Erfolg. Die ersten Christenverfolgungen waren zumeist jüdische Leute.

    4.) OHNE den Juden gäbe es weder Christentum, noch den Islam, Jesus liebte sein Volk, er würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, was in seinenm Namen geschehen ist.

    5.) es steht geschrieben: Ihr seid die Zweige, die in den Ölbaum eingepropft sind, der Ölbaum ist und bleibt Israel, wer ihn flucht, wird verflucht, wer ihn segnet, wird gesegnet…..

    Ist viel an Fehlübersetzungen geleistet worden.

  42. #52 Alter_Fritz (30. Jun 2010 07:19)
    Oh, es gibt noch einige Unterschiede:
    der Gott des Neuen Testamentes ist der gütige Gott der Liebe, während man das alte Testament ähnlich der Bild-Zeitung, nicht schräg halten darf, sonst fließt das Blut heraus.

    Auch wieder so eine Fehldeutung, Jesus war kein Erneuerer, er sah sich als Erfüller der Thora, und nichts anderes ist das A. T. Und es wird KEIN YOTA vergehen, bis nicht alles erfüllt ist, ich glaube viele Christen verstehen noch nicht selbst ihre eigene Bibel. Jesus war kein Pazifist, sondern überaus politisch, was man aber nur im Kontext der damaligen Zeit beurteilen kann.

    Weder Paulus, Petrus, Johannes und wie sie alle heissen hatten ein Neues Testament zur Verfügung, sie kannten NUR die Thora.

    Guter Lestipp von mir: Pinchas Lapide: Ist die Bibel richtig übersetzt? Man muss zu dem hebräischen Urtext zurück, um viele
    Missverständnisse ausräumen zu können, selbst Luther hatte dies erkannt: Die Hebräer schöpfen aus dem Urborn, die Greichen aus den Flüssen und die Lateiner aus den Pfützen

    Ich habe nie verstanden, weshalb das Christentum nie einen scharfen Schnitt gesetzt hat, wenn ich beispielsweise daran denke, daß Lukas Cranach in seinen prächtigen Farben die Töchter Lots gemalt hat, wie sie ihren Vater betrunken machen, um ihn anschließend vögeln zu können, frage ich mich, was der Mann damals geraucht haben muß.
    Welchen sittlichen Vorbildcharakter soll das denn haben?

    Wenn sie einen Schnitt gemacht hätten, hätten sie ihre Substanz verloren, ohne Thora, kein Neues Testament.

    Was erzählt denn die Thora? Geschichten und Fälle, die IMMER in der Menschheit geschehen sind, und gerade das sittliche Vorbild wird anhand solcher Geschichten aufgezeigt, nämlich, wie es NICHT sein soll……ihr habt keine Ahnung von Eurer eigenen Lehre, keinerlei Bezug zu den Geschichten, weil ihr nämlich nicht den Sinn dahinterfragt, welche Moral und welche Konsequenzen das hatte auf die Menschheit….

  43. Noch einmal zu dem angeblichen Hass gegen Christen, der geht bestimmt nicht daraus hervor, weil es einfach Christen sind, sondern:

    a.) Aus dem bis heute bestehenden Missionierungswillen. Selbst im Freitagsgebet wurde bis vor kurzem um das „sehen“ oder die Aufhebung der „Verstocktheit“ der Juden gebetet, mit welchem Recht?

    b.) Durch die Geschichte und was Christen den Juden angetan haben.

    c.) den Begriff Hass gibt es so nicht im hebräischen, es bedeutet mehr „hintenansetzen“ also weniger lieben, so erklären sich auch manche Ausspüche Jesus.

    Niemand kann zwei Herren dienen, entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten.

    Bibelhebräisch ist eine erdnahe Sprache, die gerne in Kontrastpaaren denkt, die nicht wörtlich gemeint sind, sondern mit der Hellhörigkeit des Gesprächspartners rechnet. Hassen und Lieben ist ein Paradebeispiel dafür.

    Wer seinen Vater und Mutter nicht hasst, der kann nicht mein Jünger sein, sagte er, es bedeutet aber, wer seinen Vater und Mutter nicht hintenanstellt, kann mir nicht folgen.

    Das hört sich für alle „Buchstabilisten“ wie ein Aufruf zum Bruch des Gebotes der Elternliebe an, nur wenn man weiss, daß hassen in der hebräischen Bibel „hintenansetzen“ bedeutet , also weniger lieben, geringer schätzen, wobei das Wort Liebe den Sinn hat von vorzuziehen, Vorliebe haben, erst dann kann man manche Aussprüche Jesus richtig verstehen, wie konnte er predigen:

    Liebe deinen Vater und deine Mutter, wenn er sich mit dem obigen selbst widersprach?

    Noch ärger der Ausspruch:

    Wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren?

    Dazu steht doch schon das Gebot, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, was doch erst einmal Eigenliebe voraussetzt oder ?

    So heisst es auch im Gotteswort: Jakob habe ich geliebt, Esau habe ich gehasst, welchen Sinn sollte das haben, wenn nicht, daß Jakob vorgezogen, Esau aber hintenangestellt wurde……Jesus und seine Worte sind ohne Kenntiss seiner hebräischen Bibel oft unklar und missverständlich, die Folgen sehen wir bis heute…..

    Genau wie im Vater Unser:

    Und führe mich nicht in Versuchung – WER? Soll Gott uns in Versuchung führen? Doch wohl eher nicht. So kann es Jesus nicht gemeint haben und in der Tat bei der Rückführung ins Hebräische stößt man auf das zeitwort (have) daß vom Verbum kommen abgeleitet wird und entweder „bringen“ oder „Führen“ oder „kommen lassen“ bedeutet.

    Übersetzt aus dem jüdischen Abendgebet also: Lass mich nicht kommen in die Gewalt der Schuld, noch in die Macht der Versuchung, und so wird ein Schuh daraus…..

    Denn auf diese nur allzu menschliche Schwäche reagiert Jesus im hebräischen Urtext, indem er Gott um innere Widerstandskraft bittet. Klartext: Lass mich nicht straucheln, noch der Versuchung zum Opfer fallen, gib mit den Mut zum Neinsagen.

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