Möchte Deutscher bleiben: Sauerland-Terrorist Atilla SelekEiner der Islamisten der Sauerland-Gruppe soll seine deutsche Staatsangehörigkeit verlieren und nach seiner Haftzeit in die Türkei abgeschoben werden. Das Ulmer Ausländeramt habe dem 34-jährigen Atilla Selek (Foto) bereits die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen, berichtete der SWR am Dienstag unter Berufung auf Angaben der Stadtverwaltung und von Seleks Anwalt. Die Verfügung sei jedoch noch nicht rechtskräftig, da Selek Widerspruch eingelegt habe.

Der SWR berichtet:

Nach SWR-Informationen geschah der Entzug der Staatsbürgerschaft […] auf Druck der baden-württembergischen Landesregierung. Ihrer Auffassung nach hätte Selek die deutsche Staatsangehörigkeit, die ihm im April 2005 erteilt worden war, nie erhalten dürfen. Unter anderem durch die Berichterstattung des SWR wurde das Ministerium auf den Vorgang aufmerksam. Das Ministerium bestätigte gegenüber dem SWR, man habe den Fall mit der Stadt intensiv diskutiert und teile die Auffassung, Selek solle die Staatsbürgerschaft wenn möglich entzogen werden. Das Ministerium sei jedoch gegenüber der Stadt nicht weisungsbefugt.

Informationspanne bei Einbürgerung?

Hintergrund ist offenbar eine Informationspanne zwischen den beteiligten Behörden: Selek hatte bereits 2004 seine Einbürgerung beantragt. Die Stadt Ulm hatte den Vorgang daraufhin geprüft und hatte keine Einwände. Parallel gab es bei Landeskriminalamt und Verfassungsschutz aber mehrere Hinweise über die Nähe von Selek zur Ulmer Islamistenszene sowie ein Ermittlungsverfahren der bayerischen Polizei gegen ihn und mehr als eine Woche Untersuchungshaft. Diese Erkenntnisse wurden aber offenbar nicht an das zuständige Ausländeramt weitergegeben oder wurden dort bei der Einbürgerung nicht berücksichtigt. Nun wirft die Stadtverwaltung Selek vor, er habe die Behörde bei seinem Antrag arglistig getäuscht, in dem er das Ermittlungsverfahren verschwiegen hat.

Entlassung möglicherweise im Sommer

Nach der Festnahme der „Sauerland-Gruppe“ 2007 wegen der Planung terroristischer Sprengstoffanschläge in Deutschland wurde Selek im Herbst 2007 in der Türkei festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert. Er sitzt derzeit in Freiburg in Haft und kann im Sommer auf eine Entlassung nach Verbüßung von zwei Dritteln seiner fünfjährigen Strafe hoffen. Hat er bis dahin die deutsche Staatsbürgerschaft rechtswirksam verloren, droht ihm die Ausweisung in die Türkei. […]

(Spürnase: Andreas)

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74 KOMMENTARE

  1. Atilla Selek, der Name spricht Bände, wieder ein Türke, dem man die deutsche Staatsangehörigkeit hinterhergeschmissen hat.

  2. Warum eigentlich nur 5 Jahre?
    Dem weint niemand eine Träne hinterher,
    ein Skandal, dass so einer überhaupt die Staatsbürgerschaft bekommen hat.

  3. Wo eine „Panne“ ist, das sind auch zwei… oder drei. Vielleicht auch 32000.

  4. Gehts noch?…Der ist mehr Türke als Deutscher…schickt ihn zu mir zurück…der wird einsitzen für sein leben lang in der Türkei…

  5. Der türkische Geheimdienst hat doch sicherlich noch ein paar geklaute deutsche Pässe rumzuliegen, dann kann er eben unter neuem namen wieder einreisen. So what?

  6. Die Haftzeit zahlt der Steuerzahler. Also Pass abnehmen und direkt ab in die Türkei mit dem Affen.

  7. Hat er bis dahin die deutsche Staatsbürgerschaft rechtswirksam verloren, droht ihm die Ausweisung in die Türkei.

    Seit wann ist das Verlassen der rassistischen, islamophoben, neoliberal kalten Bundesrepublik Deutschland bedrohlich?

    Können wir wirklich auf so ein Talent verzichten oder sollten wir uns lieber nocheinmal mit ihm zusammensetzen, um zu hören, welche Forderungen wir erfüllen müssen um ihm zum Dableiben zu überreden.

    Oder um es mit dem ehemaligen Innenminister Schäuble zusagen:

    «Mein Eindruck ist, dass er von der Grundordnung der freiheitlichen Demokratie völlig überzeugt ist. Er ist ein gläubiger Muslim. Und davor habe ich großen Respekt.»

    http://www.n24.de/news/newsitem_334572.html

  8. Dieser umettiketierte Verbrecher muss raus. Denn der Inhalt ist nach wie vor der gleiche. Denn aus einem mit Deutschem Pass, wir noch lange niemand Deutscher. Etikettenschwindel !!!

  9. #4 Pi-Fanatic (22. Jun 2010 12:33)

    Warum eigentlich nur 5 Jahre?
    Dem weint niemand eine Träne hinterher,ein Skandal, dass so einer überhaupt die Staatsbürgerschaft bekommen hat.

    Oh doch, Grünenwarze Claudia Roth und die Antifa weinen vielleicht.

  10. Super Interview mit Tilmann Nagel: http://diepresse.com/home/panorama/religion/521871/index.do

    „Auf Gewaltfreiheit ist der Islam nicht ausgerichtet, der Koran empfiehlt den Einsatz von gewalttätigen Mitteln in bestimmten Situationen. Die Standardabschwächung dieses Vorwurfs ist heute, dass der Islam immer nur Verteidigungskriege geführt habe, auch bei der Ausdehnung bis nach Andalusien, weil die Aufforderung, das Christentum anzunehmen, einen Affront gegen Allah darstelle. Als außerhalb des Islams Stehender kann man das natürlich nicht annehmen.“

    „Toleranz hat im Islam keine Basis. Was immer heute als Toleranz angeführt wird, etwa, dass man die Andersgläubigen, sofern sie sich zu einer Buchreligion bekennen, leben lässt, ist keine Toleranz. Denn diese der islamischen Herrschaft Unterstehenden sind in vielerlei Hinsicht gegenüber den Muslimen von minderem Recht. Sie haben zum Beispiel kein Recht, eine Waffe zu tragen – im Dialog mit den Andersgläubigen wird dann gesagt, sie brauchen keinen Kriegsdienst zu leisten…“

    „Ein weiterer Begriff in diesem Zusammenhang ist die „Islamophobie“. Der europäische Menschenrechtsbeirat hat sie schon als verwerflich gebrandmarkt, und der UN-Menschenrechtsbeirat greift das zum Teil auf. Ich halte das für falsch – die Menschenrechte beziehen sich auf den Menschen, nicht auf das, was er glaubt. Islamophobie muss erlaubt sein, man kann nicht eine Meinung oder Glaubenshaltung unter Schutz stellen. Das ist eine bedenkliche Umdefinierung der Menschenrechte.“

  11. 1) warum frühzeitige Freilassung eines TERRORISTEN ??
    Bis zur letzten Sekunde im Bau lassen
    Und da Gefahr von ihm weiter ausgeht .. Sicherheitsverwahrung
    Freilassung nur in Richtung Flieger !

    Und solche Verbrecher verbraten Millionen Prozesskosten

    oder zahlt El Quaida seine Kosten ??

    Solche musl. Verbrecher sind keinen Cent Ausgaben wert ….

  12. Für alle PolitikerInnen und von Sebastian Edathy angeforderte VerfassungschützerInnen, die gerade PI lesen und gerne Millionen Orientalen den deutschen Pass hinterher werfen möchten:

    http://www.derwesten.de/staedte/hagen/Ist-Angeklagter-ein-moeglicher-Serientaeter-id3140643.html

    Hagen. Er ist als der Prostituierten-Mörder von Hagen angeklagt. Doch vor Gericht wirkte Abbas Kassem F. stets so, als glaubte er sich dem Freispruch näher als der Verurteilung zu lebenslanger Haft. Jetzt wendete sich das Blatt.

    Der Libanese bekam einen knallroten Kopf, sein Blick wanderte nervös und ziellos hin und her, als der Vorsitzende Richter Dr. Frank Schreiber überraschend verkündete: Der Angeklagte könne auch für eine weitere, ganz ähnliche Tat in Dortmund verantwortlich sein. Dort war eine schwarzafrikanische Prostituierte überfallen, gewürgt und ausgeraubt worden – Beute: 800 Euro.

    Oberstaatsanwalt Wolfgang Rahmer hob gestern hervor: „Es gibt eklatante Übereinstimmungen zwischen den beiden Fällen.“

    Seit gestern liegen offiziell neue Erkenntnisse vor: Auch im Dortmunder Bordell an der Linienstraße war es zu einem Angriff auf eine schwarzafrikanische Prostituierte gekommen – am 3. Oktober letzten Jahres, um 7.10 Uhr morgens. Die 26-Jährige war von einem zunächst unbekannten Freier gewürgt worden. Er warf sie auf den Boden, versuchte sie noch zu fesseln. Die Prostituierte stellte sich tot – und überlebte wohl nur deshalb.

    Das Kondom, das der Täter in Dortmund hinterließ, wurde jetzt untersucht. Die Überraschung: Auch hierin die DNA von Abbas Kassem F. – ein möglicher Serientäter?


    „Wir prüfen das jetzt mit Hochdruck“, sagt Rahmer, „um eine mögliche tickende Zeitbombe rechtzeitig für immer zu entschärfen.“

    Jetzt schon nach nur drei Morden?

  13. #15 Deutschherr (22. Jun 2010 12:45)
    Danke für den guten Hinweis auf das interview mit Tilmann Nagel! „Toleranz hat im Islam keine Bais“, der wohl wichtigste Satz daraus.

  14. Da wird es sicher ein toller Richter geben, der den Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft als rechtswidrig erklärt darüberhinaus erhält er bestimmt für diese Demütigung Schmerzensgeld in Höhe von 10.000Euro sowie eine gehobene Anstellung im Beamtendienst als Sicherheitsberater. Schließlich ist uns sein Wissen von unschätzbarem Wert.

  15. früher hatte man für sowelche leute eine Wand mit kleinen Löchern und roter umrandung.

  16. Wäre ich ein Ausländer, der hier noch nie gearbeitet, sondern jahre-/jahrzehntelang auf Sozialkosten gelebt hat, und hätte nur ein Fünkchen verstand, dann würde ich jetzt heimlich still und leise alles verkaufen, was ich nicht mitnehmen kann, und mich schnellstens nach Hause begeben:

    1. Wenn hier demnächst die Rückreisewelle losgeht, bekommt man für nicht transportable Dinge wie Sofa, Schränke u.ä. keinen Cent/Neupfennig mehr.

    2. Zuhause wird dann der Wohnraum knapp sein, und man muss in einer Art Auffanglager ausharren. Deutschland/Europa wird zwar Fördermittel für neuen Wohnraum zahlen, aber diese werden wie einst bei den Offizieren der russischen Armee sonstwo landen, aber keinesfalls in neuen Häusern/Wohnungen.

    3. Außerdem kann man sich in der Zwischenzeit beim Arbeitgeber zuhause Liebkind machen, sodass man auf eine gewisse Sicherheit des Jobs hoffen kann, wenn dann die neuen Arbeitsplatzkonkurrenten aus D/EU ins Land strömen.

  17. Claudia Roth übernehmen Sie den Fall rassistischer Intoleranz. Dieses Subjekt kultureller Bereicherung darf uns nicht verloren gehen. Der Mann lebt seit Jahren in Deutschland, damit ist das ein deutsches Problem. Wir können auf kein Talent verzichten. Hiiiilllllffffffeeeeee haltet die Nazis.

  18. Die Verbrecher der „Sauerland-Gruppe“ verkehrten in der Kölner Abu Bakr Moschee und wurden dort in ihrem Tun bestärkt.

    Ein anderer junger Mann konnte sich den Fängen des Islamismus in dieser Moschee entziehen.

    http://islamizationwatch.blogspot.com/search?q=Fethullah+gulen
    (Bitte klicke rechts unter der Mohammed-Karikatur auf das Video „The Quran on My Mind“)
    ______________
    Der Autor des Films über seine Arbeit…

    http://www.wdr.de/unternehmen/presselounge/manuelle_teaser/20080827_koran_im_kopf.phtml

  19. Nicht nur durch Terrorismus werden unsere Nachbarn getötet:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/Nach-Doppelmord-zeigt-Polizei-Phantombild-id3132149.html

    Nach Doppelmord zeigt Polizei Phantombild

    Nachrichten, 20.06.2010, DerWesten

    Düsseldorf. Nach dem Doppelmord in Düsseldorf-Hassels am vergangenen Donnerstag sucht die Mordkommission „Altenbrück“ jetzt mit einem Phantombild nach einem etwa 30 bis 35 Jahre alten Mann.

    Der mittels Phantombild gesuchte Mann ist 1,80 bis 1,85 Meter groß und wirkte gepflegt. Er hatte eine athletische Figur und ein rundliches Gesicht. Seine Harre waren modisch geschnitten, gegelt und schwarz. Er trug einen Dreitagebart und wird als südländischer Typ beschrieben.

  20. #21 Eurabier (22. Jun 2010 12:58) Langsam wird diese Bundesregierung staatsgefährdend:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article8131594/Die-Bundeswehr-will-100-000-Stellen-kuerzen.html

    Sparvorgaben

    Die Bundeswehr will 100.000 Stellen kürzen

    Nach einem Sparmodell des Generalinspekteurs könnte die Bundeswehr zur 150.000er-Truppe werden –

    Als ich das heute früh hörte , dachte ich .. das kann doch nicht wahr sein .. da werden 100.000 in die Sozialkassen geschickt ..

    warum schickt man nicht stattdessen 400.000 jahrzehntelange Stütze-Empfänger nach Hause zum Wiederaufbau ihres Landes ???

  21. Die türkei nimmt den doch gar nicht zurück. Der ist doch dann offiziell für tot erklärt worden, exisitiert also nicht mehr, dann wird die Einreise verwiegert.
    Ist doch gängige Praxis.

  22. Nur weil ihm die Ausweisung „droht“, heist das noch lange nicht, daß er auch ausgewiesen wird.
    Ist alles bloß wieder Beruhigung der Massen, weiter nichts.

  23. Diesen islamistischen Terroristen würde ich eigenhändig in die Türkei abschieben. In einen Flieger packen und in 10 000m Höhe ohne Fallschirn über Istanbul aussteigen lassen…….Drecksmusel,Elender….

  24. mal was literarisches
    Gestern war eine interessante Buchrezenzsion in der FAZ, die ziemlich viel Islamkritik (als Gesellschaftskritik getarnt) in sich hatte:

    Sex und die arabische City

    Dies ist der schonungsloseste Frauenroman der arabischen Literatur. Deshalb sollte man ihn lesen – vor allem im Westen: „Marjams Geschichten“ von Alawiyya Sobh.

    Kein Zweifel: Das ist ein Buch für Frauen. Kein Zweifel aber auch: Es ist ein Buch, das Männer lesen müssen, gerade deshalb. Nun mangelt es auch in den arabisch-islamischen Literaturen schon länger nicht mehr an weiblichen Stimmen. Traten einst die Frauen nur als Dichterinnen in Erscheinung, ist der Emanzipationsroman seit Laila Baalabakkis „Ich lebe“ von 1958 ein fest etabliertes Genre. Der Libanon, auch Baalabakkis Heimat, hat dabei immer eine Vorreiterrolle eingenommen, bildet das Verlags- und Pressezentrum der arabischen Welt und bot den Frauen am ehesten die Chance, die aus Paris herüberschwappenden Träume von der Selbstverwirklichung zu realisieren.

    Das Scheitern dabei, ein Scheitern an den Männern, an den gesellschaftlichen Umständen, aber auch an der eigenen Inkonsequenz und Halbherzigkeit, ist dieser Literatur ebenfalls seit „Ich lebe“ eingeschrieben. Soziologisch interessant dabei ist nicht zuletzt, dass viele dieser Autorinnen aus der gesellschaftlich am meisten benachteiligten der drei großen libanesischen Glaubensgemeinschaften stammen, der der Schiiten, derjenigen Religionsgemeinschaft, aus der sich heute auch die Hizbullah rekrutiert, die als einzige der Bürgerkriegsmilizen noch offen aktiv ist. Neben Baalabakki wären die ebenfalls mit mehreren Büchern auf Deutsch vertretene Hanan al-Shaykh zu nennen und nun Alawiyya Sobh, deren Erfolgsroman „Marjams Geschichten“ die deutschen Leserinnen (und Leser!) jetzt in der makellosen Übersetzung von Laila Chammaa entdecken können.

    Und es ist eine Entdeckung! Dass die gegenwärtige arabische Literatur mit allen Wassern der Moderne gewaschen ist, hat sie zur Genüge bewiesen. Nun ist es zum Glück wieder erlaubt, die postmoderne Erzählflamme kleiner zu drehen, wie Alaa Al-Aswani, der ägyptische Bestsellerautor, mit „Der Jakubian-Bau“ vorgemacht hat. Die Leser danken es, sogar die bis dahin so lesefaulen arabischen. Aber nicht blumigen Stil finden wir in dieser Literatur, sondern große, handfeste authentische Stoffe, Charaktere, die vielleicht aus grobem Holz geschnitzt sind, aber dafür umso lebendiger. Bei Alawiyya Sobh heißen sie Marjam, Alawiyya, Jasmin und Ibtisam. Der Gedanke, dass es sich bei allen vieren um das Alter Ego ein und derselben Person handelt, liegt nah und verliert sich doch in der Fülle der vielen anderen hier erzählten Frauenschicksale von Freundinnen und Verwandten. Sie alle sind, könnte fast man sagen, ein Stamm, ein Volk: die Frauen des Libanon, auf die brutalste Weise in die Moderne geschleudert, aufgerieben von der Weltgeschichte, beginnend mit der großen Hungersnot im Ersten Weltkrieg bis zum fünfzehnjährigen Bürgerkrieg, deren Verlauf diese Frauen von Revolutionärinnen mit dem Gewehr in der Hand zu Wesen macht, die ein letztes Heil nur noch in der Religion finden und am Ende wie Jasmin ihren Scheich fragen, ob überhaupt und wie bekleidet sie sich am Frauenbadestrand zeigen dürfen.

    All das wird erzählt und doch nie am großen äußeren Geschehen entlang, so wenig, dass man den Lesern wünscht, sich vorher ein paar Eckdaten der jüngeren libanesischen Geschichte in Erinnerung zu rufen. Die Entdeckung, die dieses Buch uns bereitet, sein absolut Besonderes ist etwas anderes, es ist der schonungslose, noch für den weit entfernten gegenwärtigen mitteleuropäischen Leser schmerzhafte Einblick in die intimsten Zonen seiner Figuren, in die qualvollen Mechanismen ihrer Selbstbilder, Verirrungen und Weltanschauungen, in den stets sexuell grundierten, aber zur Heillosigkeit verurteilten, triebgesteuerten Unterbau dieser Gesellschaft, in eine zunehmende, unausweichliche Verwahrlosung, eine Not, in welcher Geist und Vernunft sich, wenn überhaupt, nur wie Schiffbrüchige am Rettungsring halten, von den Wellen umspült und hin und her geschleudert, ohne Aussicht auf die finale Rettung.

    Ibtisam, die linke Idealistin, die Revolutionärin, nicht ohne sexuelle Erfahrung, entdeckt eines Nachts die Einsamkeit ihres Körpers und beschließt, endlich zu heiraten. Aber für die Frauen in diesem Buch – und nach der Lektüre will man denken: für alle Frauen im Libanon und in der arabischen Welt – ist der Mann allein um den Preis der Erniedrigung wirklich zu haben. Eine Begegnung auf Augenhöhe findet paradoxerweise nur dort statt, wo sie gesellschaftlich geächtet ist, im Seitensprung, im vorehelichen Sex oder in der unmöglichen Liebe zwischen Muslimen und Christen. Ausgerechnet hier gibt es auch Liebe und sexuelle Erfüllung. Während Marjam ein Verhältnis mit dem verheirateten Abbas hat, pflegt Ibtisam eine Liebesbeziehung zu dem Christen Ahmad. Er geht als Gastarbeiter nach Saudi-Arabien, und Ibtisam wartet. Mitten in der israelischen Belagerung im Sommer 1982 kehrt er überraschend zurück, schläft mit ihr, die noch Jungfrau ist, nur um ihr anschließend zu verkünden, dass er in sein Dorf fährt, um dort eine Christin zu heiraten. Dschalal, den sie dann heiratet, akzeptiert zwar, dass sie keine Jungfrau mehr ist, aber schon als sie beim gemeinsamen Fernsehen nebenbei einen Schauspieler lobt, nennt er sie Flittchen. Der Psychoterror beginnt, und am Ende lebt Ibtisam genau die bürgerlichen Konventionen und Verlogenheiten, die sie als junge Frau über alles verachtete.

    Auch Jasmin, einst nicht weniger revolutionär, fürchtet sich nach ihrer Heirat plötzlich vor allem, was den Ruch des Unkonventionellen hat, und wird religiös, zum Verdruss ihres Mannes, des Arztes Karim, der seinen Idealismus als Armendoktor so weit treibt, dass er von seinem Beruf kaum mehr leben kann. Die Frustration darüber, dass er an den Zuständen im Land – und an der Einfalt seiner Patienten – nichts ändern kann, wandelt sich in Verachtung, schließlich redet er seine Patienten nur noch als „Vieh“ an. Die neoislamische Verdummung seiner Frau nimmt unterdessen groteske Züge an: Der Geburtstag des Propheten wird von den strenggläubigen Freundinnen zu einer vor den Augen der Männer verborgenen Walpurgisnacht: „Am Ende schminkten sich alle gründlich ab, zogen die aufreizenden Fetzen aus und gingen streng verhüllt wieder heim.“

    Der Bürgerkrieg hat seinen Anteil an der Verkommenheit, gewiss. Aber dort kulminiert sie nur. Die Ursachen liegen tiefer, sind im Intimen, Privateren angesiedelt, und Alawiyya Sobh meißelt sie aus den Steinbrüchen der libanesischen Frauenschicksale schonungslos heraus. Am Beispiel von Marjams Mutter wird die Gewalt bis zu ihren Wurzeln in Familie und Sexualität zurückerzählt. Der Mittelteil des Buches ist dieser Recherche in der eigenen biographischen Vorgeschichte gewidmet, und das Ergebnis ist eine bewegende Hommage an, wir dürfen das vermuten, ohne der Autorin zu nahe zu treten, die eigene Mutter.

    Alawiyya Sobhs Roman ist eines jener Bücher, vor deren Reichtum an Geschichten und Einblicken, an Wahrhaftigkeit und chaotischer Lebensfülle der Rezensent den Hut zieht und die Waffen streckt. Sicher gibt es Texte, die werden ökonomischer erzählt, kunstfertiger aufgebaut, auch in der arabischen Literatur. Aber wenige sind so ehrlich und authentisch. Hinzu kommt, dass die Autorin bar jeder ideologischen oder politischen Voreingenommenheit erzählt, so sehr, dass Marjam es sogar wagt, gegen den menschenverachtenden Märtyrerkult der libanesischen Milizen festzustellen, dass die Israelis ihre Toten höher schätzen als die Araber ihre Lebenden. Alawiyya Sobh biedert sich niemandem an. Und wäre bei Jelinek oder Streeruwitz die kritische Stoßrichtung nicht längst zur Ideologie verhärtet, die deutsche Literatur könnte sich rühmen, mit ähnlich schonungslosen Autorinnen gesegnet zu sein.

    STEFAN WEIDNER.

  25. Schon dieses frech lachende Drecksgesicht erzeugt bei mir Gewaltphantasien. Diese Monster grinsen und schneiden dir dabei die Kehle durch.

  26. Es wäre schön, wenn es mit dem Entzug der Staatsbürgerschaft klappt, irgendjemand hat da doch endlich mal aufgepaßt. Hoffentlich gelingt es dem Anwalt nicht, dem deutschen Volk diesen Verbrecher weiter aufzuhalsen. Das Staatsbürgerschaftsrecht schreit geradezu nach einer tiefgreifenden Reform. Die deutsche Staatsbürgerschaft darf nur erhalten, wer eine sehr starke Integrationswilligkeit- und fähigkeit zeigt – und wer nach Erlangung der Staatsbürgerschaft eine Straftat begeht, muß die Staatsbürgerschaft automatisch wieder aberkannt bekommen und des Landes verwiesen werden.

  27. Abgesehen von diesen Fall, bin ich der Meinung,daß ohnhin viel zu schnell und zu unkritisch eingebürgert wird.

    Selbst kenne ich genügend Fälle, wo der oder die Eingebürgerte stolz mit dem deutschen Pass herumwedeln, letztendlich aber mit Deutschland überhaupt nichts zu schaffen haben wollen. Von den oftmals miserablen deutschen Sprachkenntnissen ganz zu schweigen.

    Für einen weiteren Blödsinn halte ich das sogenannte „Optionsmodell“, wonach die hier geborenen Kinder langzeitig ansässiger Ausländerinnen automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten und der (ausländische) Vater dadurch, auch ohne jegliche sprachliche Qualifikation, sofort herziehen kann und ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht erhält.

    Das diese Kinder nie und nimmer richtig deutsch lernen und Deutsche werden, daran ändert auch der deutsche Pass nichts.

    Nach m.M. dürfte man die D-Staatsangehörigkeit nur auf Probe erteilen, um sie dann – je nach Verhalten – ggf. auch wieder entziehen zu können.

    Das hieße „Schaden vom deutschen Volke abzuwenden“.

  28. Genau das ist der Sinn des Einbürgerungstests. Auch wenn es sich albern anhört, sich von jemandem schriftlich bestätigen zu lassen, daß er bestimmte Wertvorstellungen akzeptiert, wo man doch weiß das er das nicht tut, so hat man dann in einem solchen Fall wie hier eine rechtlich saubere Möglichkeit demjenigen die Staatsbürgerschaft wieder zu entziehen, denn er ist quasi vertragsbrüchig geworden. Hat man nichts schriftliches, ist das viel schwiegriger.

  29. Die Amis wissen es besser. Zitat aus einem Forum:

    Muslims are nowhere as free and can practice there religion as good as in Western countries.

    Und gegen eben jene kämpfen sie.

    Aber dieses Paradoxon haben die wohl von den Linken übernommen:
    „Scheiß Deutschland !! Scheiß deutscher Staat!!, aber weg will ich nicht, denn hier bin ich frei, habe Rechte und finanzielle, gesundheitliche und politische Sicherheit.“

  30. Nee. Leute, so haben wir aber nicht gewettet. der soll doch meine Rente bezahlen, ich habe mich schon darauf eingestellt. Den kann man doch jetzt nicht so einfach abschieben…

  31. Ja, wie die Linken: den Staat hassen, aber Stütze kassieren oder aber – wie die Drohsel ihrerzeit- auf Staatkosten studieren. Die sind so dumm, so dämlich…….

  32. Ehm.

    Diese Moslem wollte hier in DEUTSCHLAND viele Menschen töten.

    Immer wieder ekelhaft, wie „Gesetze“ den Weg zur Gerechtigkeit und Menschlichkeit in diesem Staat versperren.

  33. verfluchtes Dreckspack!!!!!!!!

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die erste Bombe in Deutschland hoch geht.
    Schmeißt dieses Gesindel raus und die verantwortlichen, ISLAM hofierenden Politiker gleich mit…..

  34. Man soll ihn an den Kragen packen und ihn in ein schmuckes islamisches Land ausweisen. Afghanistan uder Somalia bieten sich da an. Dort kann er den ganzen Tag den Propheten danken,wie schön es ist endlich nur unter Moslems zu leben. Rückkehr unmöglich!!!

  35. #37 Civis (22. Jun 2010 14:23)

    Ja, wie die Linken: den Staat hassen, aber Stütze kassieren oder aber – wie die Drohsel ihrerzeit- auf Staatkosten studieren. Die sind so dumm, so dämlich…….

    Auf mich wirkt das allerdings unglaublich clever, nur komme ich mir selbst dabei so unglaublich dumm und dämlich vor.
    Natürlich muss jemand der den Staat hasst auch diejenigen hassen, die diesen Staat mit ihren Steuern alimentieren.

  36. Man müsste aus den paar Jahren Haft lediglich ein paar Jahrzehnte machen und schon hätte sich das Problem mit der Abschiebung geklärt. In Deutschtürkistan wird ihn dann sicher keiner mehr abschieben wollen.

  37. Sauerland-Terrorist möchte Deutscher bleiben

    Tja, diese Erkenntnis kommt reichlich spät. … Vor Allem aber hätte er erstmal mit dem Herzen und nicht nur auf dem Papier Deutscher werden müssen. Hätte er das, würde er jetzt auch nicht im Knast sitzen. Zumindest nicht für Beteiligung an einem mohammedanischen Glaubensanschlag.

  38. Er kann Widerspruch einlegen KLAR. NUR ändert das etwas am Sachverhalt ?

    Knast absitzen und dann alsbald als möglich für immer abschieben vorher sämtliche Biometrischen Daten von dem sammeln.

    Da ein Terroranschlag ja Gott (nicht Allah) sei Dank verhindert wurde wäre in dem Fall aus meiner Sicht eine baldige ENTGÜLTIGE Abschiebung in Adolf Erdogans 4tes Reich eine durchaus „Finaziell“ Vertretbare Aktion.

    Denn wenn die wollen in Berlin können die durchaus….

    siehe:
    http://tiny.cc/lgsic

    Metin Kaplan Abschiebung
    Sorry wegen dem youtube User da ,nur ich hab nix besseres gefunden…

  39. Sauerland-Terrorist möchte Deutscher bleiben

    Ich mache jede Wette: Beim SWR hat sich schon lange irgend ein linker Vogel gefunden, der sich dafür einsetzt deass der Dreckkerl bleiben darf!!!
    Der bleibt auch Deutscher. Schließlich kann man hier machen was man will und ein Amt gibt es auch noch wo man Geld bekommt ohne zu arbeiten. Gibt es in der Türkei nicht. Deutsche Weiber machen auch gerne die Beine breit und lutschen …..

    Außerdem lassen sich Deutsche doch gerne beschimpfen und so.

    Mit Sicherheit findet sich ein/eine gehirngeschrumpfte(r) RichterINNEN die es aus irgend einem Grund als nicht zulässig empfindet ….

  40. ….und ab in die Heimat für immer!

    Da warten dann die Sozialleistungen, die Versicherungen gegen Krankheit und die Zahlungen für die Rente. Die Gerichte geben Nachlässe bei Straftaten, Familienzusammenführung wird organisiert und Nachzugsbräute aus D stehe bereit!

    Oder ist das nur umgekehrt?

  41. #43 ComebAck (22. Jun 2010 15:10)

    Mit dem Kalifen von Köln (Metin Kaplan) haben sich unsere Behörden ein Gesellenstück geliefert. Jahrelang ging das und solange bekam er auch noch Stütze; lebte hier wie die Made im Speck.
    Ausgelacht haben die uns, weiter nix.

  42. @#46 Beeltejeuce (22. Jun 2010 15:26)

    Ich weiss es war der übliche „deutsche“ Eiertanz aber am Ende war der Arsch dann doch weg, daß ist eine Tatsache.

    Das sowas in anderen Staaten schneller geht ist mit bewusst aber WEG ist WEG.

    🙂

    PS: das ganze war vor Hartz4 btw. ( ja ich weiss geändert hat sich für die nix)

  43. Ich wüsste wie man dem schnell,unbürokratisch und dauerhaft die Staatsbürgerschaft entziehen könnte.
    Aber das darf ich hier leider nicht schreiben!

  44. Nee, nee, der soll mal dahin gehen, wo seine Glaubensbrüder Allahs Paradies aufbauen.

  45. Kinder, Kinder !!! Habt ihr es denn vergessen ???

    WIR KÖNNEN AUF KEIN TALENT VERZICHTEN !!!!

    Und außerdem sind die Bomben ja garnicht hoch genangen. Also alles halb so wild!

  46. weg mit dem import-gesindel! solche zeitgenossen können die szenekneipen von istambul bereichern. gibt es da überhaupt kneipen? wollen die den denn überhaupt haben? verschafft erdogan ihm dann auch eine frau?
    ich befürchte, dass die türkei leider zur EU beigetreten ist, wenn der aus dem knast kommt. dann dürfte er leider hier bleiben.

  47. Na also, geht doch, raus damit.
    Ich sag ja, unsere Gesetze geben eine rechtsstaatliche Ausbürgerung her, die Administration muss nur wollen.

    Talent hin, Talent her, an Bombenbauern und potentiellen Mördern besteht in Deutschland kein Bedarf.
    An Staatsfeinden auch nicht.
    Sossyalhilfeschmarotzer braucht auch niemand.
    Koranauswendigkönnen, Moscheegehen, Kaftan- und Fusselbarttragen ist auch keine kulturelle Glanzleistung.

    Also, was spricht dagegen, diesen Verbrecher und für die Gesellschaft nur schädliches Subjekt rauszuwerfen?
    Nichts.
    Zumindest nichts, was rational erklärbar ist.

  48. Die Türkei wird sicherlich die Aufnahme dieses Gesindels ablehnen. Wir brauchen ein zweites Australien, in welchem wir alle Verbrecher auf immer und ewig abschieben.

  49. Es gab erst kürzlich einen gewissen Herr Gäfgen, seines Zeichens Mörder des elfjährigen Bankierssohnes Jakob von Metzler, der klagte beim Europäischen Gerichtshof, weil ihm in der U-Haft von Polizeibeamten Ohrfeigen angedroht wurden. Diese Androhung von Gewalt führte erst zum Auffinden der Leiche.
    Das Urteil kann man sich denken: ja, der Europäische Gerichtshof gab dem Mann tatsächlich Recht. Ihm sei „physische Folter“ angedroht worden.

    Wen wundert da noch irgendwas im Irrenhaus Europa!?

  50. Warum gibt es diese informationspannen bei der Einbürgerung? ich würd mir sowas mal zwischn mir und dem Finanzamt wünschen. Aber ich glaube, das bleibt ein frommer Wunsch.

  51. Attila Selek muss Deutscher bleiben und unser Rentensystem unterstützen. Wir können doch in diesen schwierigen Zeiten auf kein Talent verzichten.

  52. Für mich ist das kein Mensch mehr mit diesem dusseligen Grinsen und diesem Fratzenbart. Er wollte Menschen umbringen. Warum so viel Geld und geredet, sowie Zeit verschwenden. Todestrafe, aus die Maus.

    Einfach generell härtere Strafen einführen und dann überlegen sie sich das vllt zweimal, wobei glaube auch das wird schief gehen. /fail

  53. Diese islamisten werden auch noch vom deutschen Steuerzahler finanziert. Es sollten nur noch die
    islamisten Versteher für die kosten der Islamisten aufkommen. Ich lehne jede Unterstütung dieser Europa zerstörenden islamisten ab.
    Wer bezahlt denen den die Anwaltskosten…..
    der D…… Steuerzahler.
    Absurdistan

  54. Nach dem Verfassungsschutzbericht von De Maiziere soll es 36300 islamische Terroristen
    ( Gefährder ), und die dazugehörenden millionen Sympatisanten in Deutschland geben…

  55. Sobald der aus dem schönen alten Gebäude in der Hermann-Herder-Straße entlassen ist: wenn ihn die Türkei nicht wiederhaben will, dann ab in den Iran oder nach Waziristan. Seine Glaubensbrüder werden ihn dort mit offenen Armen empfangen, und unser Sozialsystem muß für einen Deutschlandhasser weniger aufkommen. Die Deutsche Staatsbürgerschaft muß ihm jedenfalls entzogen werden.

  56. OT:

    Warum thematisiert PI eigentlich nicht das Multikulti-Desaster der frz. Nationalmannschaft?

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