Türkische „Aktivisten“ wollen Blockade brechen


Es sind noch nicht genug Märtyrer im Heiligen Krieg gestorben. Und während Ministerpräsident Erdogan medienwirksam die Opfer des bösen Israel im Krankenhaus besucht (Foto), planen „Friedensaktivisten“ bereits neue Hilfskonvois, mit denen sie mit Hilfe der ganzen Welt die israelische Blockade brechen wollen.

T-online berichtet:

Seine Organisation wolle die ganze Welt an noch größeren Konvois beteiligen, die von Land und See aus geplant seien. Yildirim war an Bord der „Mavi Marmara“, die von israelischen Soldaten gestürmt worden war. Er sagte, seine Organisation vermisse mehrere der Passagiere, die an Bord gewesen seien.

Die Aktivisten an Bord hätten sich mit Eisenstangen gegen die israelischen Spezialeinheiten verteidigt und mehrere Soldaten überwältigt, sagte der IHH-Vorsitzende. Sie hätten die Waffen der Israelis in ihre Gewalt gebracht, diese aber über Bord geworfen. „Selbst wenn wir sie benutzt hätten, wäre es Selbstverteidigung gewesen“, sagte Yildrim. Den israelischen Soldaten warf er vor, einen Fotografen angeschossen zu haben. Ein Aktivist sei erschossen worden, obwohl er sich bereits ergeben habe. Israelische Soldaten hätten Festgenommene später misshandelt.
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Die mehreren hundert pro-palästinensischen Aktivisten wurden von Israel nach der Militäraktion zunächst festgenommen und dann ausgewiesen. Insgesamt sieben Flugzeuge sollten 527 Aktivisten in die Türkei und nach Griechenland bringen, erklärte die Sprecherin des israelischen Innenministeriums. Sieben Personen seien noch zur Behandlung in israelischen Krankenhäusern, drei weitere würden wegen Problemen mit ihren Ausweisen und anderer Fragen festgehalten. Die drei stammten aus Irland, Australien und Italien.
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In der Türkei und in Griechenland landeten am frühen Morgen Flugzeuge mit den mehr als 500 Aktivisten an Bord. In Istanbul wurden die zumeist türkischen Demonstranten von Tausenden Menschen erwartet und mit Beifall empfangen. Der stellvertretende Ministerpräsident Bülent Arinc begrüßte sie wie Helden. Sie hätten „Barbarei und Unterdrückung“ erlebt und seien mit Stolz heimgekehrt, sagte Arinc. An Bord einer der Passagiermaschinen, die in die Türkei flogen, waren auch die Leichen der neun Getöteten, die laut einem türkischen Fernsehbericht erschossen wurden. Dies habe eine erste Obduktion ergeben.

Immerhin hat das barbarische Israel die „Friedensaktivisten“ doch sehr schnell ausgeflogen.

(Spürnasen: Eli&Stoyan M.)