Bäderbewertung nach Ausländeranteil


Gutmenschen aller Couleur rümpfen empört die politisch korrekten Näschen. Nachdem es in mehreren Schwimmbädern zu „kulturell“ bedingten Massenschlägereien gekommen war (PI berichtete hier, hier und hier), haben Mitarbeiter eines Online-Magazins Wiener Schwimmbäder bewertet – nach der Zahl der dort anwesenden Ausländer.

Der Kurier schreibt:

Denn Wien-konkret beschreibt, ob Ausländer in den Bädern sind.

Unter dem Eintrag über das Waldbad Penzing liest man „Publikum: Es gibt auch einige deutschsprachige Badegäste hier.“ Über das Amalienbad heißt es, „es gibt auch Österreicher, allerdings nicht sehr viele“. Beim Schönbrunner Bad in Hietzing wird der geringe Ausländeranteil hervorgehoben: „Viele Schwimmsportler, exklusive Preise – exklusives Publikum, geringer Ausländeranteil (ein paar Franzosen, Italiener , Russen).“

Was im Interesse der Einheimischen ist, geht natürlich gar nicht. Und so versichert der Betreiber von Wien-konkret unterwürfig, dass er natürlich kein Ausländerfeind sei. Ein anständiger Österreicher hat nämlich gefälligst lieber klaglos und voller kulturellem Respekt das Bad zu verlassen, statt dass er eins besucht, wo ihm das wahrscheinlich nicht passiert.

(Spürnase: hadschihalefomar)