Berlin: 50-köpfiger Mob attackiert Zivilpolizisten

In Berlin-Steglitz wurden am Freitag abend zwei Zivilbeamte der Polizei verletzt, als sie versuchten, eine Auseinandersetzung zu beenden. Als die Beamten gegen 22 Uhr 40 auf dem Hermann-Ehlers-Platz beobachteten, wie drei Männer einen am Boden liegenden 43-Jährigen mit Fußtritten attackierten, gaben sie sich als Polizeibeamte zu erkennen und schritten ein. Daraufhin ließen die Angreifer von ihrem Opfer ab. Als die Polizisten den Haupttäter festnahmen, wurden sie von rund 50 Personen umringt.

In der Pressemeldung der Berliner Polizei heißt es:

Drei Männer im Alter von 19, 36 und 42 Jahren forderten die Menschenmenge aktiv auf, den Festgehaltenen zu befreien und den Beamten ihre Rettungsmehrzweckstöcke abzunehmen. Die Beamten wurden nun beleidigt und körperlich von den Umstehenden durch Schläge und Tritte attackiert, sodass sie ihre Reizstoffsprühgeräte und Rettungsmehrzweckstöcke einsetzen mussten, um die Angreifer auf Distanz zu halten. Unterdessen gelang es, den Festgenommenen zu befreien, der sich in unbekannte Richtung entfernte. Erst als angeforderte Unterstützungskräfte am Einsatzort eintrafen, löste sich die Menge auf. Die drei Rädelsführer wurden festgenommen und für ein Kommissariat der Polizeidirektion 4 eingeliefert.

Die beiden attackierten Beamten traten mit Prellungen und Schürfwunden an beiden Armen vom Dienst ab. Der 43-Jährige erlitt leichte Verletzungen und verzichtete auf eine ärztliche Behandlung. Ein Kommissariat der Polizeidirektion 4 hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil des 43-Jährigen und der Polizisten, Beleidigung, Landfriedensbruchs und Gefangenenbefreiung übernommen.

Wir gehen mal schwer davon aus, dass es sich bei den drei Männern, die den am Boden liegenden 43-Jährigen mit Fußtritten attackierten und bei den anderen 50 Personen, die die Polizisten durch Schläge und Tritte attackierten, um reine Kartoffeldeutsche handelt…

(Spürnase: GottesRechterArm und Olli)