Fans an der WMAn der Fußball-WM in Südafrika hörte man vor allem Vuvuzelas und sah farbenfrohe Bilder in den Zuschauerrängen. Dass kein „Free Shalit“ Banner in der Menge hochgehalten wurde, bedeutet nicht, dass niemand auf die Idee dazu gekommen wäre. Die jüdische Gemeinde in Johannesburg hatte so etwas geplant.

Die Message wäre aber einfach „zu politisch“ gewesen, darum hat die FIFA sie verboten – sie kämpft doch lieber international gegen Rechts, das ist einfacher und bequemer, als sich für Israel einzusetzen. Da nimmt man in Kauf, dass der vor vier Jahren entführte israelische Soldat nicht einmal vom roten Kreuz besucht werden darf.

(Spürnase: HKLV)

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52 KOMMENTARE

  1. Die WM war, ist und soll unpolitisch bleiben, egal für oder gegen wen und wie schlimm das Vergehen ist/war.
    Politik hat im Sport nichts zu suchen.

  2. Es ist ja kaum noch zu fassen. Die FIFA macht mit Geiselnehmern und Verbrechern gemeinsame Sache – und das unter dem kläglichen Vorwand, „politische“ und „religiöse“ Äusserungen haben nichts mit Sport zu tun. „Free Shalit“ ist aber weder religiös noch politisch, sondern schlicht ein Einsatz für die Menschenrechte, wie sie in der UN-Charta von 1948 niedergelegt sind. Ach so, ich vergass, die Charta gilt ja nur noch unter dem Vorbehalt der Scharia. Was bin ich nur für ein Dummkopf! Muss dringend meinen Nick ändern 🙂

  3. Nach dem Özil-Gelobe und der seltsamen Aktion mit dem Sprüchlein ablesen „gegen Intoleranz“ wundern mich solche Dinge kein bisschen. Die FIFA ist ein Drecksverein, die ganze WM war doch sowieso schon abgemachte Sache, sogar maritime Kopffüßer haben das erkannt. Was bin ich froh das der Spuk für vier Jahre vorbei ist.

  4. „Free Gaza“ hab ich hingegen beim Spiel Algerien – USA, aber gesehen.
    Das war anscheinend nicht „politisch“….

  5. Vielleicht kann die Fifa noch etwas Knete für den Kampf gegen „Rechts“ locker machen. Oder besser Sachleistungen: Benzin und Feuerzeuge für Kommunisten zum fröhliche Abfackeln der „Bonzenkarren“ in Hamburg.

  6. @2 halolilo

    Die WM war, ist und soll unpolitisch bleiben, egal für oder gegen wen und wie schlimm das Vergehen ist/war.
    Politik hat im Sport nichts zu suchen.

    Von mir aus gern.
    Dann soll die FiFa aber auch nicht im Angesicht unzähliger, bunt gemischter und multinationaler Fussballclubs mit ihren Anti-Rassismus-gegen-Fremdenfeindlichkeit-Generve lehrmeistern.

  7. also ich bitte euch, liebe Freunde….übertreibt es nicht masslos…. Die WM ist ein Fest des Fussballs und nicht eine Platform für Menschenrechte oder politische Richtungen oder Aussagen. Nur hinverbrannte Sektierer laufen mit solch grossen Scheuklappen durchs Leben. Wenn normale Leute auf Sektierer stossen, dann wenden sie sich mit mehr oder weniger Abscheu ab und dies schadet der Sache. Also ich denke einfach es ist zur Zeit ein wenig zu heiss und da drehen einige halt durch.

  8. ich habe so viel angst vor moslems,wenn ich schon eine sehe wonn denen pisse ich mir in die hose,gehst euch auch so wie mir

  9. @2 stimme dir zu.
    leider ist auch unser dfb im „kampf gegen rechts“ in der ersten Reihe wie Projekte wie Netz gegen Nazis beweist.

  10. Während der WM waren aber ab und zu mal einige Israel-Fahnen auf den Rängen zu sehen.

    In einer Rückblende war auch ein Spieler von Ghana(?), der wohl während der Qualifikation eine kleine Israel-Fahne hervorzauberte und diese in die Kamera zeigte, nachdem seine Mannschaft ein Tor geschossen hat.

  11. @#11 adlerrr
    „ich habe so viel angst vor moslems…gehst euch auch so wie mir“
    Nein.
    Es gibt schon ein paar Dinge, vor denen ich Angst habe.
    Moslems gehören nicht dazu.

  12. #8 ElGreco
    Die Fifa bekämpft vorallem den Schwarz Weiss Rassismus und, was ich besonders toll finde, die Diskriminierung von Homosexuellen.
    Es sind keine Deutschlandhasser, welche Deutschland mit integrationsunwilligen Türken überfluten wollen.

    #10 inga
    Von mir aus kann man auch Religionen sofort verbannen. 😉

  13. #13 Westfale (12. Jul 2010 21:03)
    Hab gerade mal bei Youtube gesucht. Die Aktion mit der Israel-Fahne war bei der WM 2006. Ghana gewann 2:0 gegen Tschechien. Beim zweiten Tor hält ein Ghanaer eine Israel-Fahne hoch. Weiß jemand was es damit auf sich hatte?

  14. Es ist nicht so, daß es heutzutage einen Mangel an Ausdrucksmöglichkeiten oder Podien gäbe. Wenn jetzt jeder NGO Hansel noch mit seinen Pelzschutz und AKW-Ausstiegsabseilaktionen daherkäme, kann man die Veranstaltung gleich vergessen. Es reichte schon, daß jeder Promidussel angejettet kam, um den armen Afrikanern mit einer Geldspende oder einem superwichtigen Projekt zu beglücken, allen voran Travolta mit seinen 6 oder 7 tausend Dollar, für die er extra eingeflogen kam, bei dem das Kerosin schon ein dutzendfach teurer kommen dürfte.
    Free Shalit ist ja schön, aber die Hamas wird das schwer beeindrucken. Und nur weil die Aktion von der „richtigen“ Seite kommt, macht es sie nicht sinnvoller.

  15. was soll dann dieser quatsch, wo die kapitäne so nen text gegen rassismus vorgelesen haben? der schalit wird doch wegen (religions((muslim))) rassismus festgehalten.

    fu 68!

  16. #14 ElGreco (12. Jul 2010 21:06)
    #15 Mannix (12. Jul 2010 21:06)

    Don’t feed the troll. Don’t ever feed a fXXXing troll… 🙂

  17. @Halolilo
    „Schwarz Weiss Rassismus“?

    Falsch!

    Es handelt sich permanent um Rassismus von den Weissen gegenüber den Schwarzen.
    Der Täter ist hier eindeutig.

    Komischerweise ist der Rassismus der thematisiert wird immer von weissen verübt.
    So eine einseitige Sicht der dinge führt dazu, dass z.B. in Südafrika nun die Weissen Buren verfolgt werden.
    Das scheint aber keiner zu stören, es gibt auch dafür keine Bob Geldof/Bono Vox Konzerte und so nen Scheiss.
    Es sind ja nur böse Weisse die da ausgerottet werden.
    Was allerdings seltsam ist, ist dass der Wohlstand parallel mit den Buren zurückgeht.

    Früher oder später werden Merkel und Sarkozy keine Hemmungen haben um die Löcher der südafrikanischen Kassen mit deine Altersvorsorge zu stopfen und das Ganze Entwicklungshilfe zu nennen……
    Während die Kohle an Korrupte schwarze südafrikanische Politikern zufliesst die damit Champagnerparties und Groupies Gang-bangs finanzieren.

  18. Ich finde irgendwann reichts mit der WM. Wie schon andere hier geschrieben haben, haben spezielle politische Anliegen nichts dort verloren. Übrigens von jeglicher Seite. Und diejenigen, die sich über die Anti-Rassismus-Kampagne der FIFA aufregen, sollten mal ein bißchen in sich gehen. Das hat überhaupt nichts mit der „Gegen Rechts“-Kampagne des DFB zu tun. Also, ruhig bleiben und den Ball flachhalten!

  19. #11 adlerrr

    ich habe so viel angst vor moslems,wenn ich schon eine sehe wonn denen pisse ich mir in die hose,gehst euch auch so wie mir

    ————————————————–

    Sag mal bist du irgendwie nicht normal

  20. >>>#11 adlerrr (12. Jul 2010 20:59)

    ich habe so viel angst vor moslems,wenn ich schon eine sehe wonn denen pisse ich mir in die hose,gehst euch auch so wie mir<<<

    Nein, dafür hab ich manchmal Mitleid mit diesen Gehirngewaschenen die ihrem Pedopheten folgen.

  21. Krake Paul setzte sich immer auf das rechte Kästchen – ui ui ui, daß die das so gezeigt haben…

  22. O T !

    P. Geller und R. Spencer vom SIOA (Stop Islamization of America), haben im „Obama Hometown“, Cicago eine „mobile“ Anzeigekampagne gestartet, um auf die Verbrechen des so genannten „Ehrenmordens“ aufmerksam zu machen und gleichzeitig Hilfe für bedrohte Opfer anzubieten. Eine Taxigesellschaft hatte den Mumm, die Tafeln, mit den Abbildungen der Opfer und dem dazu gehörenden Text auf den Dächern seiner Taxen anzubringen.

    http://img1.immage.de/12077032fas.jpg

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2010/07/sioa-honor-killing-ad-campaign-freedom-taxis-chicago.html

  23. Palästinaflaggen habe ich auch bei den uruguayanischen Fans gesehen, Che Guevara Poster bei den argentinischen Fans..

  24. @ #13 Westfale (12. Jul 2010 21:03)
    Das war John Paintsil, Spieler von Hapoel Tel Aviv, der für die Gahnische Nationalmanschaft spielt.
    Die Geste erregte Aufsehen, und zwar über den Fußballplatz hinaus: John Paintsil (Foto), Spieler bei Hapoel Tel Aviv und im ghanaischen Nationalteam, zog nach dem entscheidenden Tor* der Black Stars gegen Tschechien in der 82. Spielminute eine israelische Fahne aus seinem Strumpf und hielt sie mit den Händen in die Luft. Die Szene ging um die Welt, weil Kameras sie einfingen. „Ich liebe die Fans aus Israel, deshalb entschied ich mich für die Aktion“, begründete der Verteidiger sein bemerkenswertes Handeln. Paintsil spielt seit Januar 2005 bei Hapoel; zuvor war er zwei Jahre beim Stadtrivalen Maccabi aktiv. In Israel fühle er sich sehr wohl, sagte der 25jährige; die israelischen Fans machten ihn „immer glücklich“, weshalb er nun „etwas zurückgeben wollte“. Da zeigte also jemand Flagge, und dafür erhielt er zunächst ähnlich viel Applaus wie zuvor für sein grandioses Spiel beim 2:0 gegen die Tschechen. „Wir haben einen Israeli bei der WM. Paintsils Geste wärmte unsere Herzen. Viele Israelis sind nun Ghana-Fans“, freute sich etwa der israelische Sportminister Ofir Pines-Pas. Und auch der Klub des Ghanaers war „stolz auf seinen Spieler“; er habe durch seine Aktion „seine Beziehung zu Israel und Hapoel Tel Aviv“ ausgedrückt.

    Im übrigen war man im Arabisch-Islamischen Raum darüber beleidigt:
    „Ghanas Fußball-Verband (GFA) hat sich für das Schwenken einer israelischen Flagge durch Verteidiger John Pantsil nach dem 2:0-Erfolg gegen Tschechien entschuldigt.

    «Er war sich offensichtlich der Folgen seines Tuns nicht bewusst. Wir entschuldigen uns bei jedem, der sich dadurch beleidigt gefühlt hat und versprechen, dass das nicht wieder vorkommt. Ich entschuldige mich an seiner Stelle und im Auftrag des Verbandes», sagte Verbandssprecher Randy Abbey in Würzburg.

    Pantsil hatte nach Abpfiff des WM-Spiels gegen Tschechien aus Freude über den 2:0-Sieg eine kleine israelische Flagge geschwenkt und in die Kameras gehalten. Dies hatte in ägyptischen Zeitungen harsche Kommentare und Beleidigungen ausgelöst. «Er hat nicht in böser Absicht gegen arabische Menschen gehandelt oder um Israel zu unterstützen. Er war naiv», sagte Abbey. Es sei keine Geste, um im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern Partei zu ergreifen.“

  25. Das die „Schwarzen“ oder die „Farbigen“, die ja eigentlich „braun“ sind (darf man aber nicht sagen) sauer sind auf die „Weißen“, die ja eigentlich „rosa“ sind, (USA Sklaverei) ist doch verständlich.

  26. Nekla Kelec hat gerade im BR erzählt, wie sie ihre erste Currywurst gegessen hat. 🙂 Cooler kann man gewisse Leutchen kaum noch provozieren.

  27. Die Südafrikaner haben bei allen Spielen mit afrikanischer Beteiligung für die Afrikaner einseitig Vuvuzela-Trööt-Stimmung gemacht und unsere Medien fanden alles toll.
    Wenn wir 2006 so einseitig europäische Position bezogen hätten, wären wir natürlich Nazis.

    Politische Transparente und Fahnen gehören nicht ins Stadion und schrecken den Fußballfreund eher ab. Und die Meinungshoheit hätten sofort de Hamas-Palis, weil auf einen Shalit Hunderte Pseudomärtyrer als israelische Gefangene kämen.

  28. #2 halolilo

    War unpolitisch? Und was war das für eine Aktion
    vor dem Spiel Deutschland-Argentinien? Als vor dem Spiel von den Spielern beider Mannschaften Plakate hochgehalten wurden, mit der Aufschrift „Say no to Rasim“, als dann die Ansprache zweier Spieler kam, war zu dem Zeitpunkt auf einem Motorradtreffen mit 35.000 Besuchern, Reihum Kopfschütteln, Raunen und verständnislose Gesichter.
    Rücksicht, Toleranz und Verständnis gibt es bei uns in Europa, Gratis, nur die „Gäste“ müssen da noch üben. Sagt man das aber Öffentlich, wird man in eine Ecke gestellt, in die man nicht gehört. Aber die, die sich den Mund nicht verbieten lassen werden jeden Tag mehr 🙂

  29. Merke: Positive Propaganda ist auf Neusprech „Seriöse Berichterstattung“.

    Und negative Propaganda wird gleich ganz verboten, in unserer schönen, neuen Welt Eurabia.

  30. Merke: Positive Propaganda ist auf Neusprech “Seriöse Berichterstattung”.

    Und negative, weil wahre, Berichterstattung wird zu Propaganda und ist gleich ganz verboten, in unserer schönen, neuen Welt Eurabia.

  31. Diese WM war ganz und gar nicht unpolitisch. Man holte „Strandschiedsrichter“ ins Boot, nur damit man gegen aussen das Prädikat „Multikulti“ vertreten konnte. Der beste Schiedsrichter der Welt (Busacca) wurde von der FIFA fallen gelassen, weil er gegen den Gastgeber neutral war (nicht wie viele seiner „Kollegen“ bei der gesamten WM). Busacca hörte bis heute keine Begründung hierfür, zumindest keine offizielle. Es war eine WM der Skandale.

  32. Nochwas: Wurden nur die Deutschen zur „Say no to Racism”-Aktion genötigt? Wenn ja, Schande. Viele Schwarze in Afrika sind Riesenrassisten.

  33. Ich hätte schwören können das ich bei einem Spiel ne Pali-Flagge gesehn hab auf der free Gaza stand. Aber nur für nen Sekundenbruchteil. Da ich aber nirgends ne Skandal Meldung auf Pi gesehn hab, dacht ich da hätt mir mein Unterbewustsein einen Streich gespielt. Weil ich zuviel PI lese;)
    Durch die ganzen Artikel die ich hier lese beschäftige ich mich mit Themen die ich selbst nicht für möglich gehalten hätte.
    Hätte mir jemand vor 3 Jahren gesagt das ich mich in ein paar Jahren mit Sarah Pailin und Jesus befasse hätt ich ihn ausgelacht oder angespuckt.

  34. #42 Nimrod
    „Diese WM war ganz und gar nicht unpolitisch. Man holte “Strandschiedsrichter” ins Boot, nur damit man gegen aussen das Prädikat “Multikulti” vertreten konnte.“

    Das war bei dieser WM nicht anders, als bei den anderen davor. In den 70er Jahren war es weitaus schlimmer. Da pfiffen beispielsweise Schiedsrichter aus Schwarzafrika oder Asien, die bei uns nicht mal in der untersten Liga ein Spiel hätten leiten dürfen. Ist also nichts Neues. Das hat nichts mit Multi-Kulti zu tun, sondern damit, daß die FIFA schon immer ein gewisses Gleichgewicht zwischen den Kontinenten herstellen wollte, was aber nicht unbedingt immer gelingt.

  35. Warum machen wir nicht eine Dauerkampagne für die Freilassung von Shalit???
    Keiner hat bisher etwas erreicht.
    Es könnte der Durchbruch von PI in der Öffentlichkeit sein.
    Ich habe in der Vergangenheit Kampagnen für bekannte Spirituosen etc. gemacht.
    Sicherlich sind noch mehr Marketing und PR Leute in der Runde.
    Wollen wir loslegen??????????????????????????

  36. „Die Message“ — Ist das so etwas Ähnliches wie eine Massage? Oder meinen Sie damit das englische Wort für „Nachricht“, „Botschaft“? Wenn dem so sein sollte, frage ich mich, weshalb Sie dann nicht einfach das deutsche Wort verwenden.

  37. Für meinen Geschmack wird der Fußball viel zu hoch gehoben. WAs ist das schon? Ein Spiel, bei dem – von den Pfeiffen am Rand mal abgesehen – 22 viel zu hoch dotierte Knalltüten hinter einem Bällchen herrennen und versuchen es mit dem Fuß zu treffen. Haben wir als Kinder gern gemacht, doch jetzt gibt es wichtigeres.

    Fußball ist so simpel gestrickt, daß sogar die Schätzchen mitmachen können. Schaut in die Formel 1, ein Sport, wo Hirn dazu gehört: Schätzchenfrei!

  38. #22 Braccobaldo (12. Jul 2010 21:25) @Halolilo
    “Schwarz Weiss Rassismus”?

    Falsch!

    Es handelt sich permanent um Rassismus von den Weissen gegenüber den Schwarzen.
    Der Täter ist hier eindeutig.

    Richtig. Die hier gern als MSM verschrieene FAZ schrieb dazu schon 2006 einen interessanten Artikel:

    Rassenkrampf

    Rassistische Unruhen? Was ist das? Die derzeit gewünschte Begriffsbestimmung lautet so: Um Rassismus handelt es sich dann und nur dann, wenn eine hellhäutige Gruppe eine dunkelhäutige schlägt, quält oder diskriminiert. Ein Rassist ist im Idealfall ein weißer Mann, im Film gern älter und ziemlich fies dargestellt, ein Drittel Hausmeister, ein Drittel Blockwart, ein Drittel Stammtisch. Entsprechende Handlungen der Dunkleren gegen die Helleren dagegen bezeichne man wahlweise als sozialen Hilferuf, als postkoloniale Revolte oder als Lebensstil der Unterprivilegierten. Als der französische Philosoph Alain Finkielkraut kürzlich diese mediale Sprachregelung durchbrach und angesichts der französischen Krawalle des Herbstes von von ener ethni-schen Dimension sprach, schlug ihm die geballte Empörung entgegen – man warf ihm sogar einen „Mangel an Gastfreundschaft“ vor, „neoreaktionär“ war noch einer der gelinderen Anwürfe, den der Philosoph hinzunehmen hatte. Antirassismus-Organisationen drohten ihm mit Klagen vor Gericht. Nichts von der dieser sprachlichen Vorsicht allerdings hört man jetzt bei den austra-lischen Krawallen: Weiße Jugendliche attackierten Libanesen und wen immer sie dafür hielten. Natürlich, möchte man sagen, sind dies für einen großen Teil der Presse „rassistische Unruhen“, während die Banlieue-Täter, die einen (weißen) Mann umbrachten und eine (weiße) ältere Frau anzündeten, von solch schlimmen Worten verschont bleiben. Öffentliche sprachliche Sensibilität ist nach einer genauen Farbskala verteilt. Und man noch nicht einmal einer der beiden Seiten gegen die andere Recht geben: Die Auseinandersetzungen, die uns, den westlichen Gesellschaften, bevorstehen, werden beides sein: rassistische Unruhen und soziale Kämpfe zugleich – und dies ist es, was sich in den sprachlichen Krämpfen andeutet. Die Medien, die gegen Finkielkraut die ethnische Dimension der Vorstadt-Unruhen herunterspielen – halten sie es nicht einfach mit dem künftig demographisch Stärkeren? Es ist ein beliebtes deutsches Gedankenspiel, sich zu fragen, wie die Vorfahren auf die doch so leicht durchschaubaren Propagandalügen der Wilhelms, Goebbels und Ulbrichts hereinfallen konnten. Man sollte damit aufhören, solange man den ent-sprechenden Süßstoff selbst Tag für Tag in sich hineinschlürft. LJ.

    FAZ vom 16.12.2005, S. 39

    Ach ja, wo wir gerade bei Südafrika sind…

    Rassismus so von Ne.ger zu Ne.ger:

    Afrikas Fußballfans schreckt nur wenig

    HAZ v. 03./04.06.2006, S. 2: … Jede Woche kann man in südafrikanischen Blättern von gewalttätigen Übergriffen Einheimischer auf Afrikaner aus anderen Teilen des Kontinents lesen, insbesondere Simbabwe, Angola und dem Kongo, von wo die meisten der Immigranten stammen. Immer wieder werden in den Townships um Johannesburg oder Kapstadt Hütten afrikanischer Zuwanderer abgefackelt und geplündert. „Wir wollen die Simbabwer und Angolaner nicht, sie müssen raus“, dröhnt Thoko Mpiko, einer der Anführer eines solchen Progroms. „Sie nehmen uns die Arbeit, das Land und die Frauen weg.“

    Vielerorts haben Township-Bewohner am Kap wahre Hetzjagden auf Fremde angezettelt. Schwarze Immigranten werden von vielen bitterarmen Südafrikanern schnell für die eigene Mißstände verantwortlich gemacht – für ihr Elend, die fehlenden Jobs oder die überbordende Kriminalität.

    Was allerdings seltsam ist, ist dass der Wohlstand parallel mit den Buren zurückgeht.

    Ist doch nicht nur dort so. Die aus dem nun absaufenden Kongo vertriebenen weißen Farmer wurden in den umliegenden Ländern mit offenen Armen empfangen und diese können plötzlich nicht nur ihre Leute ernähren, sondern schreiben schwarze Zahlen. Ist doch bezeichnend. 2006 wollte der Kotzbrocken Mubabe, daß die Farmer zurück kommen.

  39. An die Fußballfans: Auf beichthaus.com schreibt eine Dame, sie habe vor Jahren etwas mit einem unserer WM-Spieler gehabt, der sie dann unfein abservierte.

    jedes mal, wenn ich den Dreckssack im TV sehe, so wie jetzt bei der WM, und diese Komplimente in der Zeitung über ihn lese, könnte ich ausrasten! Er ist nicht so lieb und so süß, er ist eine dumme hohle Nuss und das war er immer schon!

    Tja, Fußballer…
    Ich bin froh, dass mir die WM ziemlich egeal war.

  40. Die Message wäre aber einfach “zu politisch” gewesen, darum hat die FIFA sie verboten – sie kämpft doch lieber international gegen Rechts, das ist einfacher und bequemer, als sich für Israel einzusetzen. “

    FIFA ist total verlogen, soweit ich weiß dürfen in Ägypten bei der NationalMannschaft nur Moslems mitspielen. Soviel zur Glaubwürdigkeit der Fifa Antirassismuskampagne

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