Mit Bier zur Weisheit

Moishe: Mit Bier zur Weisheit

Moishe: Mit Bier zur Weisheit

Moishe: Mit Bier zur Weisheit

© 2010 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 51-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

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Ich bin ein Islamkritik-Spätzünder

Was Islamkritik anbelangt, bin ich ein richtiger Spätzünder. Ich war ein Naivling, so ein typischer Deutscher, der gutmenschlich durch die Welt läuft und alles für bare Münze hielt, was ihm die MSM vorgesetzt haben. Und das, obwohl ich eigentlich vom Fach bin. Studiert habe ich Geschichte, Informatik. Und jetzt kommt es: Islamwissenschaften!

(Gastbeitrag von Knuesel zur PI-Serie „Mein Weg zur Islamkritik“)

Aber von Anfang an. Nachdem mein technisches Studium nicht so geklappt hatte, wie ich mir das vorgestellt hatte, habe ich dem ganzen ein Ende gesetzt und mir einen Job in dem Sektor gesucht. Und trotz fehlendem Abschluss auch gefunden. Da der ÖPNV zu meiner neuen Arbeitsstelle sehr günstig getaktet war, schrieb ich mich erneut in einer Uni ein, um an das Semesterticket zu kommen. Und zwar für die Fächer Geschichte, Informatik und, als ich mir noch ein zweites Nebenfach aussuchen musste, wählte ich Islamwissenschaften.

Man sollte meinen, dass die Fächerkombination Geschichte und Islamwissenschften dazu führen würde, dass einem die Augen geöffnet würden. Aber von wegen. Obwohl ich eine Reihe äußerst negativer Erfahrungen mit Muslimen gemacht hatte, von denen ich im folgenden einmal zwei Begebenheiten exemplarisch aufführen werde, kam es mir nie in den Sinn, dies zu verallgemeinern. Ich war darauf gedrillt, Fehlverhalten als Einzelfälle™ abzutun.

In einem Seminar über die Kreuzzüge wurden Themen vergeben. Ich bekam die Vorgeschichtem die zu den Kreuzzügen führte. Nach einer halben Stunde in der ersten Sitzung kam eine Muslima (Kopftuch) ohne anzuklopfen in die Veranstaltung geplatzt und fragte den Professor (im Nachhinein bezeichne ich dieses Verhalten als dreist), ob noch ein Platz frei wäre, sie brauchte den Schein ganz dringend. Der Professor, nett wie er war, nahm sie noch auf, allerdings konnte sie sich das Thema nicht mehr aussuchen und wurde mir zugewiesen. Setzen Sie sich mal mit Herrn X. (meiner einer) nach der Stunde in Verbindung, der hat in zwei Wochen das erste Thema. Soweit so gut. Nach der Einführungsstunde wartete ich vor dem Seminar, sie kam raus mit dem Handy am Ohr (so richtig klischeehaft) und war auf arabisch am schnattern. Als ich nach einiger Zeit etwas genervt aus der Wäsche schaute, fing sie langsam an, ihren Gesprächspartner abzuwürgen, sie habe „noch ein Gespräch mit einem stinkenden ungläubigen Christenschwein“ (auf arabisch) über ein Referatsthema zu führen, was ihr offensichtlich nicht behagte. Sie legte auf und fragte mich auf Deutsch wann ich den könnte, sie müsse ganz dringend weg. Auf astreinem hocharabisch antworte ich, dass es mir morgen um 15 Uhr ganz gut passen würde. Die Augen sprachen im nachhinein einfach Bände, als ob ich meinen Neffen mit beiden Armen in der Keksdose erwischt hätte. Sie stimmte zu. Und am nächsten Morgen hatte ich eine Mail von meinem Dozenten im Postfach, dass ich den Vortrag alleine halten solle, die Dame hätte es sich anderes überlegt. Wenn jetzt jemand meint, das hätte mir die Augen geöffnet, Vorgeschichte der Kreuzzüge und diese Begebenheit – von wegen. Ein gutes Beispiel für das Herrenmenschentum des Islam…

Die zweite Begebenheit war in der U-Bahn. Meine Mutter wollte sich unbedingt eine Ausstellung anschauen: Und da ich am Wochenende mit meinem Ticket jemanden mitnehmen durfte, tat ich das auch. So saßen wir in der U-Bahn. Meine Mutter stand kurz vor einer Hüftoperation, und man sah ihr an, dass sie in der vollen U-Bahn zu Recht auf den Platz für Behinderte saß. Jeder konnte sehen, dass sie Probleme mit dem Gehen hatte. Jeder? Von wegen! Neben ihr stand ein kleiner Moslem, der seiner vollschlanken (nett gesagt) Kopftuchmama auf den Geist ging und am quengeln war, dass er stehen musste. Die Mutter auf Arabisch zu ihm: Du darfst da noch nicht sitzen, in 30 Jahren wenn uns das Land und die U-Bahn gehört, dann sitzt du da und die Frau geht zu Fuß. Da ich direkt daneben stand, hatte ich alles mitbekommen und war baff, das einzigste, was ich darauf sagen konnte war, dass sie nicht danach aussehen würde, dass sie in 30 Jahren das Geld für die U-Bahn zusammen hätte. Die Augen analog zu der Frau in der ersten Begebenheit, nur diesmal im Doppelpack. Der Kleine schaute mich an, als hätte ich ihm den Lutscher weggenommen.

Obwohl das ein gutes Beispiel für fehlenden Integrationswillen ist, die warten darauf, dass ihnen das Land demographisch in den Schoß fällt. Sollte man jetzt meinen, dass ich nun aufwachen würde? Immer noch nicht.

Das kam erst einige Zeit später. Mein bester Freund, ein katholischer Priester, schickte mir einen Link von einer Internetseite (www.kath.net), auf der ein interessanter Artikel stand. Ich las den Artikel und schaute mir die Seite noch etwas genauer an. Unter anderem war da auch ein Interview mit dem Gründer von PI. Daraufhin schaute ich mir PI etwas genauer an. Einzelfälle, so wie ich sie die ganze Zeit selbst abgetan hatte, schienen das nicht zu sein.

So langsam fing ich an, eins und eins zusammen zu zählen. Von nun an schaute ich regelmäßig bei PI vorbei und freute mich über jede neue Rekordmarke bei den Besuchern. Ich schrieb einige Artikel über die Grundlagen des Islam (Hadithe, Koran, usw.), die auch veröffentlicht wurden.

Ich war vom Fach und erkannte die Zusammenhänge nicht, obwohl sie mir direkt vorlagen. Ich musste einfach nur die Methoden anwenden, die man mir im Grundstudium beigebracht hatte. Wenn man das macht, dann kommt man zu Erkenntnissen, die man nicht haben will. PI hat mir erst die Augen geöffnet. Das sind alles keine Einzelfälle, da steckt System hinter.

MSN und Taqiyya – die Begriffe musste ich mir erst erarbeiten. Seitdem versuche ich, die Leute aufzuklären, arbeite (soweit das meine Zeit zulässt) in einer PI-Gruppe mit und warne die Leute vor dem Islam und seinen Steigbügelhaltern. Steigbügelhalter, damit meine ich die Politiker, die den Islam fördern und hoffen, dass dieser sie an der Macht halten wird. Und damit machen sie den gleichen Fehler wie die Konservativen 1933 bei Hitler, mit den gleichen Konsequenzen für sie selbst und Deutschland.

Der Islam – ein System, das sich ohne weiteres mit dem der Nazis vergleichen lässt.

Bisher erschienen:

» Von Deutschland ins “Land of the Free”
» Fitna als Radikalkur
» Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht
» Warum man Toten Fragen stellen sollte
» Mein Verbrechen ist mein armenischer Name
» Schon immer für Menschenrechte eingesetzt
» Islamkritiker nach Gewalttat an meiner Schwester
» Jeden Morgen Weltrevolution




“Multi Kulti Efendi – nie mit Schweinefleisch”

Ich gehe an ein Gymnasium, an dem es keine Kulturbereicherer gibt. Jetzt wird an unserer Schule zum Mittag ein Essen angeboten, das „Multi Kulti Efendi“ heißt und „nie mit Schweinefleisch“ ist. Das an einer Evangelischen Schule…

(Zugesandt von EsIstSoweit)




Jüdischer Professor verteidigt Kruzifix

Joseph WeilerJoseph Weiler (Foto), Rechtsprofessor an der University School of Law in New York und an der Londoner Universität hat vor dem Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg gestern im Prozess Lautsi gegen Italien zur Abschaffung von Kreuzen in Klassenzimmern ausdrücklich das Kruzifix verteidigt. Weiler begründete seine Einschätzung mit den unterschiedlichen Verhältnissen zwischen Kirche und Staat in Europa.

Während die meisten Europäer kirchenfern sind, akzeptieren sie dennoch Kreuze als Zeichen ihrer kulturellen und nationalen Identität. Die Toleranz gegenüber anderen religiösen Symbolen dürfe nicht zur Intoleranz gegenüber der eigenen Identität ausarten, ergänzte Weiler. Er vertritt die Staaten Italien, Armenien, Bulgarien, Zypern, Griechenland, Malta, San Marino, Rumänien und Russland im „Kreuzzug“ gegen die Kulturrelativisten.




“Schadenersatz”: Gaddafi-Geld eingefroren

GaddafiEine kleine Schweizer Hightech-Firma ließ über elf Millionen libysches Diktatorengeld von drei ausländischen Banken in Genf gerichtlich beschlagnahmen. Begründet hat die Firma die Forderungen mit unbezahlten Rechnungen sowie Schadenersatz für Vertragsbruch. Die Hightech-Firma hatte wie die übrigen Schweizer Unternehmen Libyen 2008 innert 45 Tagen verlassen, die Geschäftstätigkeit aufgeben müssen und schwer unter den Betriebsausfällen gelitten. Den Großteil seines Geldes hat Gaddafi inzwischen aus der Schweiz nach England abgezogen. Die sauberen Briten gewähren dem Diktator indessen sogar eine Vorzugsbehandlung: Er muss in Britannistan seine geschätzten 5 Milliarden Dollar nicht einmal versteuern.




Die furchtlose Löwenmutter unterstützt Israel

PalinSarah Palin zerriss am letzten Sonntag die Administration Barak Hussein Obamas als feigen Giganten, der den amerikanischen Panzer der Supermacht aufgeben und seine Verbündeten verraten wolle. Obama fehle die Entschlossenheit, Russland und China Paroli zu bieten, zudem werde Israel von der Obama Administration ausverkauft.

In ihrer Rede vor einigen hundert Zuhörern in Norfolk, Virginia, beschuldigte die fünffache Mutter und ehemalige konservative Vizepräsidentschaftskandidatin von John S. McCain Obama des Ausverkaufs Israels wegen dessen Blockade des Gazastreifens. Außerdem werde der israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu schäbig behandelt und Obama fehle es an Entschlossenheit, Russland und China die Stirn zu bieten.

„Glauben die wirklich, dass wir als Dank für all das Beugen, Bücken und Entschuldigen irgendetwas zurückerhalten? Nein, wir werden im Gegenzug nichts bekommen“, sagte Palin am Event, der von einer Radiostation in Norfolk durchgeführt wurde.

„Während also Präsident Obama von Russland und China beliebig umhergeschubst wird, bleibt unseren Verbündeten das Wundern über den Wert der Allianz mit unserem Land. Sie fragen sich, was sie wert ist“, sagte sie.

Kurz nach der Flotten-Razzia schrieb Palin auf ihrem Facebook-Konto über den Vorfall: „Viel zu viele in den Medien und den unterschiedlichen Regierungen hetzen zur Verurteilung Israels, doch wir müssen das jüngste Ereignis aus der richtigen Perspektive betrachten. Bei diesem ‚Hilfskonvoi‘ ging es nicht um humanitäre Hilfe, wie uns die linken Massenmedien ständig berichtigen.“

„Die ganze Operation war darauf aus, Israel zu provozieren, nicht darauf die Palästinenser, die von den Hamas Terroristen in Geiselhaft gehalten werden, mit Gütern zu versorgen. Jeder der das Video der israelischen Kommandokräfte sieht, wie diese bei ihrer Landung auf dem Schiff angegriffen werden, weiß, dass die Leute an Bord bösartige Verbrecher waren, keine ‚Friedensaktivisten‘. Die Medien beleidigen unsere nachrichtendienstlichen Informationen mit ihrer gänzlich falschen Charakterisierung, wer diese Feinde sind“, meinte Palin.

„Wir können nur hoffen, dass die Obama-Administration im Nachspiel dieser inszenierten Konfrontation nicht in den anti-israelischen Chor einstimmt. Bitte, Herr Präsident, wir müssen die Israelis wissen lassen, dass wir ihnen in ihrem Kampf gegen Terroristen und jene die sie bewaffnen und unterstützten beistehen. Amerika und sein Verbündeter Israel, warten auf ihre Antwort.“

Im Verlauf der Rede brachte Palin auch der Verschlechterung der US militärischen Macht unter Obamas Aufsicht Verachtung entgegen und sagte, dass Obama und der beteiligte demokratische Kongress die Militärausgaben senkten, ohne dabei ähnliche Beschränkungen in anderen Ausgaben zu zeigen, während Milliarden an neuen Schulden angehäuft werden.

Nebst Palin bezogen an der Veranstaltung auch der ehemalige Senator George Allen, sowie die Iran-Contra-Legende Oliver North Position zum Thema Vormachtstellung des US Militärs unter dem Totalausfall Obama und brachten das Publikum mit der ungeschminkten Wahrheit zum Kochen. Allen, der mit seiner kämpferischen, Umkleideraum-Rhetorik in den 1990ern bekannt wurde, sagte, dass die Obama-Administration viel zu sehr darin vernarrt sei, sich für die Übermacht des US-Militärs zu entschuldigen. „Wir brauchen uns als Amerikaner nicht zu entschuldigen. Die Amerikaner haben durch die Geschichte hindurch mehr Menschen befreit als irgendeine andere Nation der Welt, inklusive der Befreiung meiner Mutter von den Nazis.“

(Gastbeitrag von die Realität)




Journalisten sind Linke


Eine Studie des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin belegt, dass Politikjournalisten eher links orientiert sind. Und nicht nur das: 32,5 Prozent der Befragten geben an, mit ihrer Arbeit „die politische Tagesordnung beeinflussen und Themen auf die Agenda setzen“ zu wollen.

Mit anderen Worten: Sie wollen die politischen Entscheidungsfähigkeiten der Menschen beeinflussen. Was jeder einigermaßen aufmerksame Leser schon längst ahnte oder wusste, wird hier stichhaltig belegt: Die deutschen Medien bestehen aus Menschen, die Ihre Gesinnung pushen wollen, was bei uns eher in Richtung links geht – gut sichtbar bei den Politikjournalisten. 25,9% neigen den Grünen zu, 15,5% der SPD, 4,2% der Linken. 36,1% sagen, sie neigen zu keiner Partei. Zur CDU tendieren 9%, zur FDP 7,4%. Mehr…

(Spürnase: Joachim B.)




Wuppertal: Farbbeutel gegen Nationalfahne

Hallo PI, hier ein Photo von einer Eckkneipe in der Wuppertaler Nordstadt. Die Nordstadt ist eine stark linksgeprägte Gegend, und so dauerte es nicht lange, bis die Farbbeutel gegen die Fassade der Kneipe folgen, weil der Besitzer es gewagt hatte, Flagge zu zeigen.

(Zugeschickt von B.R.)




Picknicker völlig grundlos fast totgeschlagen


Die Freuden der von Politikern aller Parteien zu verantwortenden Zuwanderung konnten zwei Bürger am Masurensee im südlichen Duisburg jetzt hautnah erleben. Einen von ihnen kostete der bereicherte Vorfall fast das Leben.

So kann es einem heutzutage ergehen, wenn man nur zum Picknick fährt.

Die WAZ berichtet:

Ein außergewöhnlich brutaler Angriff ereignete sich am Samstag, 26. Juni, gegen 23.55 Uhr am Ufer des Wedauer Masurensees. Eine größere Zahl von Picknickern hielt sich am Seeufer in Höhe des Hauses Masurenallee Nummer 331 auf, als sie von vier jungen Männern grundlos angepöbelt wurden. Nach einem kurzem Wortgeplänkel schlugen und traten diese Vier dann auf zwei Opfer aus der Picknick-Gesellschaft ein und und bewarfen sie mit Bierflaschen. Als eine Zeugin demonstrativ die Polizei verständigte, entfernten sich die vier Täter in nördliche Richtung.

Da beide Opfer über Schmerzen klagten, wurden sie in ein Krankenhaus eingeliefert – wo sich einer der beiden einer lebensrettenden Notoperation unterziehen musste, da er sehr schwere Kopfverletzungen hatte. Die sofortige Fahndung in der Nähe des Tatortes verlief erfolglos. Deshalb bittet die Polizei um Zeugenhinweise zu den vier Tätern.

Alle sind etwa zwischen 18 und 22 Jahre alt und um die 1,80 Meter groß. Täter eins trug einen Ghetto-Blaster bei sich, auf dem orientalische Musik lief. Er war bekleidet mit einem hellblauen oder hellgrauen T-Shirt aus seidenähnlichen Material, hatte hellbraune oder hellgraue, fransige Haare. Er trug eine graue Dreiviertelhose sowie Turnschuhe und sprach mit vermutlich polnischem oder russischem Akzent.

Täter zwei trug ein dunkles Versace-T-Shirt mit einem Schriftzug auf der Brust, hatte dunkle Haare. Die Zeugen vermuten eine türkische oder nordafrikanische Abstammung. Täter drei hat dunkle Haare, trägt einen Irokesenschnitt. Er trug ein weißes Muskelshirt, eine schwarze Dreiviertelhose, ist muskulös und hat wohl ebenfalls einen türkischen oder nordafrikanischen Abstammungshintergrund. Zum vierten Täter gibt es keine genaueren Angaben.

Ach – falsche Headline. Doch nicht grundlos. Schließlich gab es ein Wortgefecht, in welchem die späteren Opfer bestimmt rassistische Äußerungen machten…

(Spürnasen: itmedia, Pillepalle und Knut H.)




Eilmeldung: Richterin Kirsten Heisig vermisst

Kirsten HeisigDie Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die aufgrund ihres couragierten Durchgreifens gegen Jugendkriminalität in den Medien als der „Schrecken von Neukölln“ oder „Richterin Courage“ betitelt wurde, wird seit Montag vermisst. Ihr Wagen wurde im Bereich Heiligensee entdeckt, von Heisig selbst fehlt jede Spur. Die Polizei, die bislang über mögliche Hintergründe des Verschwindens schweigt, begann in der Nacht zu Donnerstag mit einer großangelegten Suchaktion.

UPDATE 13 Uhr: Nach Informationen aus „Ermittlerkreisen“ sind Anhaltspunkte vorhanden, die leider auf einen Suizid schließen lassen.

Die Berliner Zeitung berichtet:

Sorge um Jugendrichterin Kirsten Heisig: Die 49-Jährige, die mit dem „Neuköllner Modell“ bundesweit bekannt wurde, wird seit Montag vermisst.

Heisigs Auto wurde am Mittwochabend in einer Seitenstraße am Waldrand von Heiligensee entdeckt, rund 20 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt. Daraufhin startete die Polizei mit einer Hundestaffel eine Suche, die in der Nacht gegen 3 Uhr ergebnislos abgebrochen wurde. Im Laufe des Tages soll sich die Polizei Angaben zufolge zu dem Vermisstenfall äußern.

Zuletzt wurde Heisig in Reinickendorf gesehen. Sie hat offenbar ihren Dienst am Montag nicht angetreten, ihr Ehemann hat sie am Montag als vermisst gemeldet.

Heisig hatte die Strafverfolgung von Jugendlichen in Berlin reformiert. Am Amtsgericht Tiergarten ist sie zuständig für den Problemkiez Nord-Neukölln. Durch die Schnell-Verurteilung jugendlicher Intensivtäter hat sich Heisig einen Namen gemacht. Und vermutlich nicht nur Freunde…

PI-Beiträge zu Kirsten Heisig:

» Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig verzweifelt
» Mit Samthandschuhen kommen wir nicht weiter
» Jugendrichterin Heisig: Knast light für Ersttäter
» Richterin Heisig: Keine Lust, Kinder einzusperren
» Gutmenschliches Geheule über Richterin Heisig
» Heisig: Die Wahrheit über Berlins Ghettos
» Phoenix-Runde mit Kirsten Heisig
» Zwei Berliner Richter sprechen Klartext

(Spürnasen: Gabi, Ralf, Chris)




Hacker betreibt Cyber-Counter-Dschihad

Seit Januar legt je nach Umständen ein anonym bleibender Hacker Webseiten für eine von ihm gewählte Zeit lahm, wenn diese für den Dschihad werben, oder Inhalte zur Ausbildung, Organisation und Rekrutierung enthalten. So schaltete er neben der Website der Taliban auch die des libyschen Staatschefs für 30 Minuten ab, als Gaddafi der Schweiz mit Dschihad gedroht hatte.

Wie er die Cyber-Dschihadisten bekämpft, verrät er der WELT in einem Interview. Auszüge:

[…]
Joker: Ich will die Internetaktivitäten der Dschihadisten stören. Sie haben begriffen, dass sie sogenannte „home-grown-Terroristen“ komplett über das Internet rekrutieren, ausbilden und steuern können. Die Web-Rekrutierung zielt auf junge, technisch versierte Muslime ab, die iPod-Generation. Wenn diese Internetseiten nicht mehr vertrauenswürdig sind, sinkt die Zahl der potenziellen Rekruten. Aus sicherheitsrelevanten Gründen wäre es dumm von mir, zu viele Informationen über mich preiszugeben.

WELT ONLINE: Was ist Ihre Motivation?

Joker: Hauptsächlich weil kein anderer die Bedrohung ernst nimmt. Es gibt viele Blogger und Sicherheitsanalysten, die einen guten Job bei der passiven Berichterstattung machen, aber ich bevorzuge eine direktere Herangehensweise. Dass ich jeden Angriff twittere, dient dazu, die Moral der Webseiten-Betreiber zu untergraben. Außerdem macht es die Antiterror-Behörden auf sie aufmerksam.

[…]

Joker: Das erste Ziel war die Website der afghanischen Taliban. Sie diente dazu Propaganda zu verbreiten und zu gewaltsamem Dschihad aufzurufen. Ich habe die Seite am 1. Januar 2010 das erste Mal abgeschaltet. Seit dieser Zeit machen mich viele Leute auf Websites aufmerksam, die ich dann auf ihre Gefährlichkeit überprüfe, bevor sie auf meiner Hit-Liste landen.

WELT ONLINE: Warum schalten Sie dschihadistische Internetseiten nur für einen begrenzten Zeitraum ab?

Joker: Ich könnte viele dauerhaft abschalten, aber das wäre unverantwortlich, denn viele offizielle Anti-Terror-Behörden sind auf diese Seiten angewiesen, um an Informationen zu gelangen.

[…]

Joker: Anfangs war es nur eine Herausforderung, aber es ist ernster geworden. Nachdem ich einige Morddrohungen bekommen habe, habe ich mich entschieden, weiterzumachen und mir aktiv neue Ziele zu suchen. Das langfristige Ziel ist, mit den Servern, Systemen und Methoden der Online-Islamisten zu spielen, bis sie nicht mehr wissen, wem sie vertrauen können. So wird das Internet zum ineffektiven Werkzeug für sie.

WELT ONLINE: Warum haben Sie das einflussreichste Dschihad-Forum bislang verschont?

Joker: Ich bin froh, dass mir diese Frage gestellt wird. Indem ich bestimmte Seiten nicht attackiere, dafür aber andere hart treffe, treibe ich die Online-Dschihadisten zusammen. Die Leute lassen sich leicht abbringen wenn eine Webseite immer wieder on- und offline ist. Sie wandern zu vertrauenswürdigeren Seiten ab. Dies schafft einen Trichter-Effekt und treibt sie in einen kleineren Raum, den man leichter überwachen kann.

(Spürnase: Mea parvitas)