Melody SucharewiczPI traf sich vergangenen Dienstag in Tel Aviv zum Interview mit der internationalen PR-Botschafterin für Israel, Melody Sucharewicz (Foto). Melody spricht fließend englisch, hebräisch, deutsch, französisch sowie italienisch und versucht, insbesondere den Menschen in Europa mit wasserdichter Argumentation, sympathischer Offenheit und lebendigem Charme, das wahre Gesicht Israels zu zeigen. In Deutschland wurde sie vor allem dadurch bekannt, dass sie den sogenannten Nahostexperten, Peter Scholl-Latour, mit klugen und kompetenten Argumenten in Bedrängnis brachte.

Melody, was halten Sie von Benjamin Netanyahu?

Politiker befinden sich in keinem Vakuum. Sie stehen immer unter politischem Druck und im Falle Israels, dazu noch unter geo-politischen Gefahren. Netanyahu steht unter dem Druck der Koalition nach rechts. Netanyahu ist mit Herz und Seele bei der Sache, das geht klar und deutlich aus seinem Interview mit Larry King hervor – nach dem Treffen im Weißen Haus mit Barack Obama. Er will Frieden für Israel und steht zur Idee eines palästinensischen Staates.

Hätte eine andere Regierung besser auf die Gaza-Flottilla reagiert?

Ein politischer Anführer ist kein Avatar, den man sich aus idealen Eigenschaften und Übermächten zusammenbasteln kann, den idealen Premierminister gibt es nicht. Neben Netanyahu gibt es nicht viele wirkliche Alternativen. Die politische Spitze in Israel ist nicht ideal, aber sie kämpft mit kompliziertesten Umständen.

Was halten Sie von der Gründung eines Palästinenserstaates?

Ein Palästinenserstaat wäre ein Vorteil für beide Seiten, die meisten Menschen in Israel wünschen den Palästinensern ihren eigenen Staat, aus welchen Beweggründen auch immer. Jede Alternative führt zur Katastrophe für den jüdischen Staat.

Fatah und Hamas bekämpfen sich. Ist die Lösung überhaupt praktikabel?

Das ist ein Problem. Ein Abkommen zwischen Abbas und Netanyahu wäre möglich, wenn Abbas sich zum direkten Gespräch bereit erklärt, aber die Hamas würde es nicht akzeptieren. Eine Zwei-Staaten-Lösung wäre erst mal wohl nur in der Westbank praktikabel. Aber Gaza wäre immer noch unverändert – eine Gefahr für Israel und für die dortigen Palästinenser – also keine wirkliche Lösung. In der Theorie wäre eine wirtschaftliche Föderation zwischen Westbank, Israel und Jordanien durchaus denkbar. Der Gegensatz des legitimen, wirtschaftlich aufstrebenden Palästinenserstaates zum Terrorregime in Gaza, wo eine riesige Misere herrscht, wäre immens, das ist er bereits. Ob das den Palästinensern im Gaza-Streifen die Entschlossenheit und die Kraft geben würde, die Hamas und seinen Terror an der eigenen Bevölkerung zu entschärfen?

Es geht bei der Blockade gegen Gaza nicht um eine kollektive Bestrafung, wie es einige ‚Menschenrechtsorganisationen’ gerne darstellen. Es geht darum, eine Terrorbasis zu verhindern, die Bedrohung für israelische Zivilisten einzuschränken. In diesem Terrorregime gibt es nur Diktatur und Unterdrückung. Im Gazastreifen gibt es eine islamische Sittenpolizei. Christen werden ermordet, wenn sie nicht zum Islam übertreten. Fatah-Mitglieder werden gelyncht, aber das scheint die ‚Menschenrechtler’ nicht zu interessieren. Die Misere im Gazastreifen ist nicht Resultat israelischer Politik.

Solange die Hamas weiter als iranisches Proxy fungiert, die Existenz Israels nicht akzeptiert, und fordert, dass die Scharia über die Welt herrscht, ist eine Lösung undenkbar.

Obwohl manche zweifelhaften Medien und NGOs es gerne so darstellen, ist Israels Gaza-Politik alles andere als ‚imperialistisch‘ motiviert – wozu hätte sich Ariel Sharon sonst 2005 die Mühe gemacht, aus dem Gaza-Streifen abzuziehen? Die Koexistenz zwischen Juden und Muslimen klappte übrigens gar nicht schlecht, bis einige Fundamentalisten mit Eigeninteressen eingriffen, allen voran Mufti Al Husseini. Er veranlasste Pogrome gegen Juden und ging eine Koalition mit den Nazis ein. Dieses Bündnis war der Anfang des bis heute noch andauernden Konflikts.

Was halten Sie von der Israel-Politik von US-Präsident Barack Obama?

Obama war mit seiner Politik bisher nicht besonders effektiv. Seine Strategie des Paradigmawechsels hin zum Appeasement hat noch keine Erfolge gebracht, sich aber gleichzeitig kontraproduktiv auf die Beziehung zu Israel ausgewirkt. Obamas Antrittsrede in Kairo enthielt einige Andeutungen, die problematisch waren. Er hat vielleicht sogar ungewollt die Bedeutung des Holocaust für die Juden mit der Bedeutung der israelischen Staatsgründung 1948 für die Palästinenser gleichgesetzt. Gerade für die Hauptzielgruppe der Kairo-Rede ist das eine so gefährliche wie absurde Verharmlosung. Sie dient radikalen Elementen in der arabischen Welt zur Legitimierung des Kampfes gegen Israel. Ursprung dafür ist vermutlich eine Mischung seiner ‚Sozialisierung’ in den Nahostkonflikt durch fragwürdige ‚Agenten’ wie seinen Ex-Pastor und Mentor Jeremiah Wright, mit seiner deklarierten Appeasement-Politik der moslemischen Welt gegenüber.

Aber das letzte Treffen zwischen Obama und Netanyahu war gut und gibt Grund zum Optimismus. Es sieht danach aus, als sei Obamas Haltung gegenüber Israel und damit sein Einfluss auf den Konflikt erfrischend konstruktiv.

Wie schätzen Sie die iranische Bedrohung ein?

Die iranische Bedrohung ist ernst. Israel, Europa und die USA können sich kein nukleares Ayatollah-Regime unter Ahmadinedschad leisten. Der diplomatische Dialog darf nicht Ziel in sich selbst werden. Wenn er zu nichts führt – und danach sieht es momentan kräftig aus – muss umdisponiert werden.

Ob ein militärischer Eingriff Israels in Frage kommt? Es kommt als letzte Option alles in Frage, sollte Israels Existenz ernsthaft bedroht sein, und das ist sie mit einem nuklearen Iran. Wir hoffen, dass es nicht dazu kommt.

Die Ambitionen des Ayatollah Regimes sind ja immerhin transparent. Für den Iran sowie für die Hamas und alle anderen Fundamentalisten ist die Vernichtung Israels nur ein Zwischenziel. Weltfrieden kommt für diese ‚Lunatics’ erst, wenn die Scharia auf der ganzen Welt herrscht, dann können die Christen und die Juden als Untergebene in Frieden mit den Moslems leben.

Was sagen Sie zum Beschluss des deutschen Bundestages, Israel habe die Gazablockade aufzuheben?

Wie viele andere war ich baff. Die Zitate der Parlamentarier haben mich auch gewundert. In erster Linie war da eine Menge Selbstzufriedenheit über den ungewohnten Zusammenhalt aller vier Fraktionen. Ob das ein konstruktiver Beitrag für den Nahost Konflikt ist? Leider nein. Es stärkt die Hamas und sämtliche radikale Gruppen, die die ‚photogene’ Situation der Palästinenser im Gaza-Streifen instrumentalisieren, um Israel zu delegitimisieren. Das schafft weder Frieden, noch Freiheit für die Palästinenser. Diese Resolution ist wohl durch das übliche Informationsvakuum entstanden: Israel performt nicht schnell und gut genug, wenn es darum geht, die Realität widerzuspiegeln. Ein jeder Bundestagsabgeordneter, der im Helikopter über der Mavi Marmara gesessen und gesehen hätte, wie ein Mob von 40 Terroristen mit Eisenstangen und Messern auf die israelischen Soldaten los gegangen ist, wie die Soldaten erst den Schießbefehl bekommen haben, als drei von ihnen halb tod gelyncht waren, wenn der selbe Abgeordnete auch das zahlreiche Video-Material gesichtet hätte, in dem Mitglieder des türkischen Mobs mit breitem Lächeln und leuchtenden Augen ihr Ziel in dieser Fahrt deklariert haben, nämlich endlich als Schahid für Allah zu sterben, dann wäre es vielleicht nicht zu dieser Resolution gekommen.

Ähnlich ist es mit der sofortigen Aufforderung, die Blockade des Gaza-Streifens zu beenden. Das ist leicht gesagt, wenn man im friedlichen Deutschland lebt und noch nie von Kassam-Raketen oder blutrünstigen Selbstmordattentätern besucht wurde. Kritik, vor allem von Israels Freunden wie Deutschland, ist wichtig – wenn sie konstruktiv, fair und auf detaillierten, ausgeglichenen Fakten basiert. Ich bezweifle, dass all diese Kriterien in der hiesigen Resolution erfüllt wurden. Sie fordert zum Beispiel wiederholt die Verbesserung der humanitären Lage in Gaza, nicht aber die Freilassung von Gilad Schalit oder zumindest die Verbesserung seiner ,humanitären Lage’ durch Zugang des Roten Kreuzes. Hinzu kommt die Frage, warum der Bundestag von allen außenpolitisch relevanten Geschehnissen sich gerade so stark auf Israels Gaza-Politik konzentriert.

Könnte Israel das Informationsvakuum beheben, indem noch stärker dokumentiert wird und noch mehr Beweise für die Wahrheit gesammelt werden?

Selbstverständlich. Das Vakuum ist unser Defizit. Israel muss sich auch politisch dem Youtube-, Facebook- und Twitter-Zeitalter anpassen, in dem Informationen in Sound Bites verpackt in Lichtgeschwindigkeit um die Welt kreisen. Leider ist die Echtheit der Inhalte dadurch auch kompromittiert – dieses Zeitalter ist das Paradies der Propagandisten. Nicht aber der einzigen westlichen Demokratie, die seit ihrer Existenz nonstop mit ernsten geo-politischen Gefahren konfrontiert ist. Die Priorität der israelischen Regierungen war immer die militärische Verteidigung des Staates und der Schutz der Zivilbevölkerung. Dass der Medienkrieg eine strategisch nicht mindere Gefahr ist, kommt jetzt so langsam an. Das ist ein stark verspäteter Paradigmawechsel, aber ein unbedingt nötiger.

Noch fehlt es in Israel an einer Infrastruktur, die relevante Videos, Bilder und Informationen durch gute Sprecher proaktiv vermittelt. Hinzu kommt, dass Israel als demokratischer jüdischer Staat seine moralischen Standards nicht aufgeben darf, um bei der öffentlichen Meinung zu punkten. Niemals wird Israel Fotos seiner von Hamas-Terror zerstümmelten Kinder ‚verkaufen’ oder wie die Hisbollah Regie führen mit Kindern und Frauen, die immer wieder als ‚frisch erschossene’ Komparsen posieren. Zum Glück wird das niemals der Fall sein. Ein Beispiel für den zynischen Gebrauch von Menschenleben für Hass-Propaganda ist die Geschichte von Mohammed al Dura.

Die Realität steht auf der Seite Israels, sie muss nur übermittelt werden. Das heißt nicht, dass jede politische Entscheidung die richtige ist, man muss sich aber über den Kontext im Klaren werden, in dem diese Entscheidungen getroffen werden. Ich bin in München aufgewachsen und weiß, wie schwer es ist, sich aus diesem grünen, sauberen, friedlichen Paradies heraus vorzustellen, was es bedeutet, von islamistischen Terrororganisationen umzingelt zu sein. Erst wer einen blutrünstigen Terror-Anschlag in unmittelbarer Nähe erlebt hat oder einmal um sein Leben in den Bunker rennen musste, kann die irrwitzige Situation verstehen, in der Israelis leben und in der israelische Regierungen seit über 60 Jahren agieren.

Warum nimmt man zu Ereignissen, wie zur Erstürmung der Gaza-Flottille, nicht gleich ausländische Journalisten mit?

Ausländische Journalisten werden manchmal aus Sicherheitsgründen nicht mitgenommen. Auf der Flottille waren ausländische Journalisten mit dabei, aber – weil man sie nicht gefährden wollte – so platziert, dass sie nicht sehen konnten, was oben auf dem Schiffsdeck passiert.

Bei anderen Staaten wird nicht so extrem auf mögliches Fehlverhalten geachtet.

Ja, im Sudan werden Hunderttausende Menschen von Islamisten abgeschlachtet, aber die Menschenrechtler verlieren kein Wort darüber, ähnlich wie bei der Verfolgung der Bahai oder der Verstümmelung der Frauen im Iran. Die ‚Menschenrechtler’ sagen dazu kein Wort. Ist das nicht eine Perversion der Realität? Aber die Notwehr von israelischen Soldaten, die gegen eine Bande von Dschihadisten gerade noch ihr Leben retten konnten, führt zum weltweiten Eklat. Israel, o Israel, wie konntest du nur? Ähnlich mit dem UNO-Menschenrechtsrat, dessen vorurteilgetriebene Israel-Obsession nur kontra-produktiv ist, dabei wäre der Rat ein so wichtiges Gremium.

Werden pro-israelische Demonstrationen – in Deutschland beispielsweise – in Israel überhaupt wahrgenommen?

Pro-Israel-Demos werden in Israel noch nicht genügend wahrgenommen. Bei der Israeldemo am 13. Juni in Berlin habe ich unglaublich rührende Worte gehört. Menschen, die wirklich selber lernen, die sich Wissen aneignen und die Situation verstehen, die Israel als einzige Demokratie im Nahen Osten mit Herz und Verstand supporten, sind extrem wichtig – für Israel wie für Deutschland. In Zeiten wie diesen fühlen sich die Menschen in Israel trotz aller Stärke nicht nur militärisch bedroht, sondern auch durch die öffentliche Meinung. Ich wünschte, jeder Israeli würde wissen, welchen Support beispielsweise PI Israel bietet. Und ich sage das nicht, um zu schmeicheln: Die moralische Unterstützung durch das systematische Aufdecken von Fakten durch PI ist bemerkenswert. Denn Israel ist so bedroht wie unverstanden.

Das größte Verbrechen der obsessiven und uninformierten Israel-Kritiker ist, dass sie nur noch mehr polarisieren. Statt dass sich europäische Studentengruppen zusammentun, um einen echten Beitrag zu leisten, zum Beispiel durch Förderung von Verständnis zwischen israelischen und palästinensischen Studenten, lassen sie sich von Propaganda-Kampagnen instrumentalisieren, die Frieden zur unerreichbaren Utopie machen. Die einfachste Lösung ist hier eben keine. Der Großteil der europäischen Jugend hatte den Luxus, in totalem Frieden aufzuwachsen. Mit diesem Luxus kommt aber auch Verantwortung, beispielsweise sich konstruktiv einzusetzen und von außen Brücken zu bauen, statt sie zu zerschmettern.

Welche Frage, die Sie schon lange gern in einem Interview beantworten würden, habe ich Ihnen auch heute wieder nicht gestellt?

Ja, es gibt so eine Frage: Wie Israel wirklich ist und was ich daran so liebe.

Wie ist Israel? Was lieben Sie an Israel?

Das ist eine Kombination von Dingen, die das Leben im Alltag zu einer Inspiration machen. Ich bin in München sehr privilegiert aufgewachsen. Ich hatte tolle Freunde, war auf einer guten Schule, lebte in Frieden und kannte keine Probleme. Seit ich Israel kennengelernt habe – und das hat nicht mal was mit Zionismus zu tun – habe ich mich in Israel verliebt. Ich liebe das Mittelmeer trotz der gegenwärtigen Qualleninvasion (Paul, hol deine Leute zurück!). Ich liebe Jaffa, diese osmanische Perle, und finde auch das Zusammenleben mit israelischen Arabern spannend.

Ich bin aufgewachsen mit einem selbst erstellten Bild von Israel als kleines Paradies. Seit ich hier lebe, mit den schmerzhaften Erlebnissen der 2. Intifada, Kriegen und der ständig drohenden Gefahr, bröckelt diese Paradiesvorstellung und erscheint fast schon zynisch. Mein größter Wunsch ist es, dieses an Lebenslust, Kreativität und Innovation explodierende Israel in totalem Frieden zu erleben, als das Paradies, das ich von klein auf im Herzen trage. Dazu gehört die Freilassung von Gilad Schalit. Auf dem Weg dorthin ist Support von außen, wie die Arbeit von PI, für uns hier wie ein Lebenselixier, wie Sauerstoff zum Atmen.

Melody Sucharewicz, wir danken Ihnen sehr herzlich für dieses Gespräch. Wir wünschen Ihnen und Israel alles Gute und Gottes Segen.

(Fotocredit: Metin Cherasi)

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135 KOMMENTARE

  1. Starkes Interview mit einer starken Frau. Echt intelligent!

    Das fällt mir in letzter Zeit eh auf, dass man hier überwiegend intelligente Menschen trifft, während man auf der „linken“ Seite eher dumme Menschen wie Herrn Eda… trifft. Je dümmer, desto weiter links.

    Ich habe großen Respekt vor dieser Frau und vor dem PI Team sowieso!

  2. Intressant, hab sie bei „3 nach 9“ gesehen.
    Wie sie Herrn Scholl-Lateur an die Wand argumentiert hat, war echt beeindruckend.

  3. Peter Scholl-Latour mit argumentativ in Bedrängnis zu bringen ist nicht schwer, man muss bei ihm nur mal zu Wort kommen. Peter Scholl-Latour ist der Erich von Däniken der Geopolitik, er liebt endlose Monologe in denen er minutenlang in Talkshows in seinen persönlichen Wahnvorstellungen von seinen Hasstiraden auf „den weißen Mann“ (Wer immer das auch sein soll, Tibeter, Chinesen, Schwarzafrikaner und Japaner fallen anscheinend auch darunter, wenn es auf seiner Antizivilisations-Skala um die strahlende Zukunft der islamis(tis)chen Weltrepublik geht.) und von seinen konspirativen Erlebnissen mit Ayatollah Komeini wie ein 13jähriges Boygroup-Goupie schwärmt. Meistens breitet der Seher seine Obsesszionen aus und kontert bei Widerworten mit Reiseberichten, welche die Unaufhaltsamkeit seiner lawinenartig heranrollenden Visionen mit dem Charm von Jack the Ripper unterstreichen sollen. Die Bundeswehr sei ja feige, die traue sich garnicht raus, deshalb gewinnen ja die Taliban, weil er ja mal in den Felsen vom talibanfreien Panjir Tal der Tajiken umhergekrackselt ist, na zum Glück, da ist Peterchens heile Welt nochmal gerettet. Aber nach Kandahar, ins Grenzgebiet oder nach Helmand hat er sich nicght getraut, das war ihm dann noch zu viel des Guten. Er ist wie eine Ein-Mann-Geisterbahn, nachdem einem vom Roten Khmer bis zu seinem alten Freund Ayatollah Komeini die verschiedensten Fratzen aus Plastik und Gummi vorgehalten wurden, ist auch schon wieder die Luft raus und man denkt sich: „Was, das wars schon?“

  4. Was für eine wundervolle, intelligente Frau!
    Ich wünschte es gäbe in Deutschland Politiker(innen) die nur annähernd deren Format erreichten.
    Wir haben statt dessen Claudia Roth und Sahra Wagenknecht.
    Armes Deutschland. Glückliches Israel, Schalom!

  5. Sie macht einen klasse job!
    Aber eine hübsche, intelligente Frau wird nicht ausreichen den in Deutschland -von interessierten Kreisen genährten- Antisemitismus und das dafür instrumentalisierte schiefe Israelbild zu korrigieren – oder die Menschen in Israel zu überzeugen, daß es in D nicht nur Idioten gibt.
    Das soll keine Kritik an Melody sein – ich meine aber wir müssten und mehr einfallen lassen.
    Auf jeden Fall wünsche ich ihr alles Gute – und die Chance, öfters ‚mal in Talkrunden der deutsche TV auftreten zu dürfen.

  6. Manchmal haben auch die Linken Durchblick. hier stellt die TAZ ganz rassistisch fest das aschkenasische Juden genetisch bedingt schlauer sind als andere Menschen. Sehr zum Ärger ihrer Leserschaft:

    TAZ

  7. Israel müsste mal den ZdJ unter die Lupe nehmen. Da würde es manch falsches Israel-Bild entdecken.
    Und ich würde mich auch mit dem Generalsekretär Stephan Kramer beschäftigen. Dieser Mann verpasst keine Gelegenheit, sich der Hamas anzuschmeicheln.

  8. [….] PR-Botschafterin für Israel, Melody Sucharewicz (Foto). Melody spricht fließend englisch, hebräisch, deutsch, französisch sowie italienisch und [….]

    Bei diesem schönen Nachnamen hätte ich auch noch die polnischen Sprachkenntnisse vermutet.

    🙂

    Shalom

  9. Gutes Interview, ich muss sagen in den letzten Monaten hat PI sich zum Positiven entwickelt.

  10. @#8 SilenusTheCrusader
    aschkenasische? Juden

    Mein Gott – Da musste ich jetzt erstmal googlen.
    Aber dabei hab ich auch gleich den TAZ Bericht entdeckt;-)

  11. @@#8 SilenusTheCrusader

    Die Geburtsstätte der aschkenasischen religiösen Kultur lag in den SCHUM Städten Speyer, Worms und Mainz!

    also eigentlich Pfälzer 😉

  12. @Melody,

    du hast es erkannt und Israel muss ganz schnell etwas tun.

    Das Vakuum ist unser Defizit. Israel muss sich auch politisch dem Youtube-, Facebook- und Twitter-Zeitalter anpassen, in dem Informationen in Sound Bites verpackt in Lichtgeschwindigkeit um die Welt kreisen. Leider ist die Echtheit der Inhalte dadurch auch kompromittiert – dieses Zeitalter ist das Paradies der Propagandisten. Nicht aber der einzigen westlichen Demokratie, die seit ihrer Existenz nonstop mit ernsten geo-politischen Gefahren konfrontiert ist. Die Priorität der israelischen Regierungen war immer die militärische Verteidigung des Staates und der Schutz der Zivilbevölkerung. Dass der Medienkrieg eine strategisch nicht mindere Gefahr ist, kommt jetzt so langsam an. Das ist ein stark verspäteter Paradigmawechsel, aber ein unbedingt nötiger.

    Dort draussen läuft eine Propagandamaschine unermesslichen Ausmasses, Israel muss reagieren, die Diaspora Juden können nicht die gesamte PR übernehmen.

    Noch fehlt es in Israel an einer Infrastruktur, die relevante Videos, Bilder und Informationen durch gute Sprecher proaktiv vermittelt. Hinzu kommt, dass Israel als demokratischer jüdischer Staat seine moralischen Standards nicht aufgeben darf, um bei der öffentlichen Meinung zu punkten. Niemals wird Israel Fotos seiner von Hamas-Terror zerstümmelten Kinder ‚verkaufen’ oder wie die Hisbollah Regie führen mit Kindern und Frauen, die immer wieder als ‚frisch erschossene’ Komparsen posieren.

    Das soll es auch nicht, aber es muss bei Vorfällen schneller reagieren.

    Und zu der Resolution, nein, wir haben im Vorfeld Videos und Beweismaterial verschickt, soweit vorhanden, es wurde einfach nicht zur Kenntniss genommen. Das A und O ist eine gute PR, die aber nur die Wahrheit ans Tageslicht bringen soll…….und der Propagands der Judenfeinde zuvorkommen muss. Das Schlimme ich ja, daß die Lüger die Welt schon umkreist hat, wenn sich die Wahrheit erst die Schuhe anzieht…….Am Israel Chai.

    Ich klage an: Den Deutschen Bundestag

    Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

    mit Erstaunen habe ich Ihren einstimmigen Beschluss vom 30. Juni 2010 zur Kenntnis genommen. Es kommt wahrlich selten vor, dass CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke einer Meinung sind. Der letzte bedeutende einstimmige Beschluss, an den ich mich erinneren kann, wurde im September 2009 gefasst und zwar mit der längst überfälligenRehabilitierung sogenannter Kriegsverräter. 64 Jahre nach Kriegsende beschloss der Bundestag einstimmig, die entsprechenden Urteile der NS-Justiz aufzuheben.

    http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2010/07/10/ich-klage-an-den-deutschen-bundestag/

    Juden wehrt Euch, seid frech und redet.

  13. Ich wünschte, jeder Israeli würde wissen, welchen Support beispielsweise PI Israel bietet. Und ich sage das nicht, um zu schmeicheln: Die moralische Unterstützung durch das systematische Aufdecken von Fakten durch PI ist bemerkenswert. Denn Israel ist so bedroht wie unverstanden.

    !!!!!!!!!!

  14. [….] Netanyahu ist mit Herz und Seele bei der Sache, das geht klar und deutlich aus seinem Interview mit Larry King hervor – nach dem Treffen im Weißen Haus mit Barack Obama. Er will Frieden für Israel und steht zur Idee eines palästinensischen Staates. [….]

    Menschlich gesehen bleibt ihm bei dem politischen Druck der humanistischen und islamischen Staaten nichts anderes übrig. Aber von Gott (ich meine nicht Allah) zum ewigen Besitz erhaltenes Land für einen Scheinfrieden zu verschenken, darauf liegt kein Frieden, eher umgekehrt. Die Erfahrungen nach dem Rückzug aus Gaza müßten eigentlich noch weh tun.
    Außerdem haben die erfundenen Palästinenser bereits Jordanien als Staat. Mit Judäa, Samaria und Gasza werden die sich nicht zufriedengeben.
    Sie träumen nicht nur von der Rückeroberung Spaniens, das sie schon früher besetzt hielten.

    Gute Nacht

  15. #12 Henry B. (12. Jul 2010 23:02)

    Gutes Interview, ich muss sagen in den letzten Monaten hat PI sich zum Positiven entwickelt.

    Die „Eigenbeiträge“ von PI, der PI-Gruppen und vieler Gastautoren sind das Herz von PI.

  16. melody-was ein name-träller 🙂

    ein sehr lesenwertes interview,ich glaub ich mag die melody-hinschmelz _OO_

  17. OT: Über die Seite der Bundes-FDP hab ich einen Artikel bei der Friedrich-Naumann-Stiftung gefunden: „Die Kultur der Freiheit argumentativ verteidigen“
    Dort das PDF downloaden.
    Mag es wer sezieren?
    Zwar schöne Bemerkungen wie „…gehören zum politischen Extremismus unter anderem Parteiein wie die NPD, aber auch die Linkspartei; beide unterscheiden sich stark voneinander, ähneln sich aber auch frappierend.“

    Dann aber „Islam und Islamismus unterscheiden sich wie ein Kirchturm und eine Küchenhocker. Darüber will rechtsextreme Rethorik hinwegtäuschen.“
    Die kenne Erdogans Weisheiten nicht.

  18. Eine beeindruckende Frau, aber wenn sie meint, die Resolution oder dem Beschluß der Bundestagsfraktionen gegen Israel ist Unkenntnis der Hintergründe oder der durchaus präsenten Videos von den Möchtegern-Schlächtern und Schahids geschuldet, irrt sie.

    Die Herrschaften kennen die Hintergründe. Und die Videos, zumindest könnten sie das.

    Möglicherweise ist sie unnötigerweise diplomatisch. Dieser Beschluß, ist nicht nur ein intellektueles Armutszeugnis, sondern geradezu ein politisches Verbrechen.

  19. „Manchmal haben auch die Linken Durchblick. hier stellt die TAZ ganz rassistisch fest das aschkenasische Juden genetisch bedingt schlauer sind als andere Menschen. Sehr zum Ärger ihrer Leserschaft:
    TAZ“

    Hehehe, da bröckelt in den Reaktionen auf schlaue Juden der rote Lack der Nachkriegs-Verkleidung. Da muss gleich eine neue linksliberal eingefärbte Version der Welt-Eis-Theorie her, um der Wissenschaft eins auszuwischen. 😉

  20. #8 SilenusTheCrusader (12. Jul 2010 22:43)

    „Sie glauben, dass dieses Gen für den aschkenasischen Intelligenzvorteil sorgt und für eine Gruppe, die jahrhundertelang in Europa von Grundbesitz und Macht ausgeschlossen war und in Händler- und Bankerberufe gedrängt wurde, ein besonderes Plus darstellte.“
    Auszug aus der TAZ

    Ich finde diese Argumentation sehr logisch und überhaupt nicht verwunderlich. Verwunderlich wäre es wenn dem nicht so wäre. Anders ausgedrückt: Die heute lebenden „europäischen Juden“ sind wahrscheinlich nur die 10 % Elite die aufgrund ihrer Fähigkeiten die zahllosen Progrome (Auslese) überlebt haben. So ist vermutlich die Quote an außergewöhnlichen Begabungen zustande gekommen + eine daraus (dem historisch schwierigen Umfeld) resultierende Bildungsorientierung die die kristalline Intelligenz gesteigert hat und steigert. Dies findet im Prinzip ständig in der Natur statt und nennt sich Evolution – denke ich 🙂

  21. Bravo PI, das Interview ist richtig profesionell. Dazu klar die Probleme zur Sprache gebracht.

  22. Naja, in Bedrängnis gebracht hat sie Scholl-Latour nicht wirklich, sie hat ihn nicht einmal ansatzweise verstanden. Während Scholl-Latour ganz klar die demografische Entwicklung als größte Bedrohung Israels ausmachte, war sie fleißig bemüht, zwischen guten und schlechten Palästinensern zu unterscheiden – und darüber ist sie bis heute nicht hinausgekommen.

    Palästinenser, Araber, moderat oder radikal – alles Banane. Israel hat den Islam zum Feind und der wird nicht ruhen, bis Israel geschlagen ist. Egal ob PLO oder Hamas, Freunde Israels sind sie beide nicht, nicht einmal verlässliche Verhandlungspartner.

    Aber die größte Bedrohung geht von den israelischen Arabern aus. Bisher konnte Israel deren enorme Zuwachsraten durch Zuwanderer vor allem aus Russland ausgleichen. Nur, dass hält nicht ewig. Sie gefährden den Staat ganz „legal“ von innen, wenn sie nicht rechtzeitig gestoppt werden. Lieberman hat erkannt und prompt wird er zum „Bösemann“, weil er das Märchen vom friedlichen Zusammenleben nicht glauben will. Der Typus „Gutmensch“ ist eben auch in Israel aktiv.

  23. Hallo PI!

    Bei solchen Auslandeinsätzen wäre ich aber auch gerne mal mit dabei! 😆

    Sorry, gibt es irgendwo ne Liste zum Eintragen!

    So, jetzt lese ich mir den Artikel erst mal durch, bevor ich mich noch um Tastatur und Maus schreibe…

  24. #24 status quo ante (12. Jul 2010 23:39)
    @ Zahal

    Ich kenne auch diese Seite, habe mich in dem Kommentarbereich auch mehr als deutlich für PI ausgesprochen.

    Nichts desto trotz ist der Brief an den Bundestag mehr als gut.

  25. Mal ne blöde Frage in die Runde…Ich habe mir die alten Sendungen mit Frau Melody Sucharewicz angeschaut…die Kommentare leuchten mir nicht wirklich ein auf Youtube.

    Welchen Standpunkt hat die gute Frau…?

  26. sry für den zweiten Beitrag:

    Nun das sie für Israel ist ist klar…für welchen konkreten Standpunkt ist sie?

  27. #28 buschhacker

    geb Dir recht, selbst wenn mich die seitenlangen Duplikate in P.S.M.s Büchern langsam nerven.

    Trotzdem hat sie den eitlen Grantler (von mir durchaus trotzdem geschätzt) auch vorgeführt.

    Wer aber bisschen durchsieht, sieht die Probleme die Israel mit den mohammedanischen Bürgern hat, und haben wird, sowieso.
    Det Mädel is halt diplomatisch.

  28. Ok…sry….an PI…bin wohl zu müde gewesen ums zu erkennen….

    #33 vorian (13. Jul 2010 00:09)

    Bloss ist die Frage ob Europa sich das leisten kann so lange „diplomatisch“ zu reagieren…

  29. Melody: „Mein größter Wunsch ist es, dieses Israel in Frieden als das Paradies zu erleben, das ich von klein auf im Herzen trage.“

    Ich wünsche der sympathischen Melody, daß ihr Wusch Realität werde. Dazu erflehe ich den Segen des Allmächtigen.

  30. Wow, was für ein Interview! Was für eine Stellungnahme! Ich bin baff!

    Und schäm mich fast für meinen dämlichen oberflächlichen Kommentar von zuvor, hübsche Frau, Israel, Meer, da werden Träume wach und da setzt der Verstand wohl aus! 🙁

    „Das ist leicht gesagt, wenn man im friedlichen Deutschland lebt und noch nie von Kassam-Raketen oder blutrünstigen Selbstmordattentätern besucht wurde.“

    Zur Zeit sind es nur gehäufte Einzelfälle, doch ob es so friedlich bleiben wird und ob dann die Menschen daraus den richtigen Schluss ziehen!

    Mal angenommen Israel und USA machen einen Erstschlag gegen den Iran und der Moslem-Mob läuft aus Vergeltung durch die Strassen und Brandschatzt und Lyncht! Wer wird dann wohl die Schuld bekommen?

  31. Sind hier alles Schleimer? Ist ja schrecklich, wenn eine Frau attraktiv ist, scheinen ihr fast alle recht zu geben.
    Spass beiseite.
    Thesus Argumentation #30 ist einfach widerlich. Sie zeugt von mangelndem Respekt gegenüber dem Andersdenkenden. Bist Du nicht meiner Meinung, so mach´ ich dich klein und nieder. Mit billiger Polemik kommen wir nicht weiter. P.S.L. scheint wohl der einzige zu sein, der die demografische Bedrohung Israels klar erkennt und beim Namen nennt, schon allein dafür gebührt ihm Respekt. Meistens beschreibt er Machtverschiebungen, Methoden des Machterhalts etc. nüchtern, unparteiisch und ganz selten moralisch, was ihn bei der Leserschaft beliebt macht. Für Schwarz-Weiß-Denker ist seine differenzierte Beschreibung der Realität eine Bedrohung. Ihn als Weißenhasser abzuqualifizieren, ist völliger Quatsch.

  32. Also noch ‚mal kurz zu Peter S.-L.: Für mich ist Old Peter DER (ehemalige?) Islam-Kenner: Vor kurzem einen Ausschnitt aus einem alten Bericht aus irgendeiner karg-primitiven Xypsilonistangegend gesehen, Old Peter steht im nirgendwo neben einer vergammelten Steinhütte mit finsterem zugehörigen Bärtemann, spricht in sein Mikro: „grummelgrumelgrummel … muß man wissen … grummelgrummel… was wir Ungläubige für diese gläubigen Moslems sind, nämlich nichts anderes als: SCHWEINE.“
    Das ersetzt 30 Semester „Islamwissenschaften“. 🙂
    (Bitte keine ernsthafte Diskussion über Old Peter.)

  33. #28 buschhacker (12. Jul 2010 23:56)

    Aber die größte Bedrohung geht von den israelischen Arabern aus. Bisher konnte Israel deren enorme Zuwachsraten durch Zuwanderer vor allem aus Russland ausgleichen. Nur, dass hält nicht ewig. Sie gefährden den Staat ganz „legal“ von innen, wenn sie nicht rechtzeitig gestoppt werden. Lieberman hat erkannt und prompt wird er zum „Bösemann“, weil er das Märchen vom friedlichen Zusammenleben nicht glauben will. Der Typus „Gutmensch“ ist eben auch in Israel aktiv.

    Seh ich auch so. Der Schutzwall wird zur Farce, er lässt die Intifada zwar draussen aber der Geburtenjihad, die mächtigste aller Waffen im Arsenal der Islamisten wird dann halt Israel in die Knie zwingen.

    Der Typus „Gutmensch“ ist eben auch in Israel aktiv.

    Da der linke antizionismus seine antisemitische Fratze immer offener zur Schau gestellt hat, wurden die Gutmenschen in Isreal wenigstens geschwächt. Die israelische Friedensbewegung hat man bei der Jihadflotillenaktion kaum Wahrgenommen. Vor 10 oder 15 Jahren hätte sich Israel noch mit denen rumplagen müssen.

  34. Peter Scholl Latour in Bedrängnis gebracht? Wohl kaum, ihn etwas aufgebracht ja aber nicht verstanden.
    Er wies auf das Problem der Demographie Israels hin, mit anderen Worten die Israelis sollten mehr Fi…n. Ist ja nichts schlimmes oder?
    Er ist ein Islamkenner wie kaum ein Anderer und dennoch betonte er in harter Pro-Israelischer Haltung das beispielsweise Gaza in einem Aufwisch zu erledigen gewesen sein „müsse“ und nicht dieses „rumscharmützeln“.
    Er ist Prakmatiker entweder ich fange die Hilfsdebatten an oder ich gehe millitärisch vor, aber dann auch schnell,konsequent und vernichtend.

  35. Ex-Guantanamo-Häftlinge erhalten womöglich Hartz IV
    Arbeiterwohlfahrt geht von traumatisierten Flüchtlingen aus

    Die beiden Guantanamo-Häftlinge, die im September nach Deutschland kommen, können wahrscheinlich mit staatlicher Unterstützung rechnen: Der Sozialverband Arbeiterwohlfahrt geht davon aus, dass sie Hartz IV beziehen werden.

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,8089317,00.html

  36. Bisher konnte Israel deren enorme Zuwachsraten durch Zuwanderer vor allem aus Russland ausgleichen.

    Das ist auch so nen Sache. Ist allgemein bekannt das man in Russland für ein paar Rubel Jude und somit Israeli ist. Das die Rubeljuden sich Hakenkreuze tätowieren lassen und Juden zusammen oder totschlagen kann kein vernünftiger Ausgleich zum Geburtenjihad sein.

  37. Jetzt hab ich mir 3 nach Neun mit PJL und Melody auch angeschaut! Ich kannte es noch nicht!

    (Januar 2009 war ich noch SPD-ler – Sorry! Das erklärt wohl genug!)

    PJL argumentiert eher rational, Melody eher emotional, womit ich jetzt kein richtig oder falsch verteilt habe!

    Bei einer gut vorgebrachten emotionalen, in ruhige Form dargestellten, Argumentationskette ohne auf die an diesem Abend schlecht und nüchtern vorgebrachten rationalen Argumenten einzugehen, lässt den alten Rationalen halt nicht kalt und er fühlt sich angepisst!

    Von daher stimmt es „in Bedrängnis gebracht“ aber nicht wie in der Überschrift zu den Videos „Ein alter Narr“.

    Auf einzelne Punkte einzugehen, würde wohl den Rahmen sprengen! Hört sich wahrscheinlich blöd und gutmenschlich an, aber ich kann, nicht in allen aber vielen Punkten sogar beiden Recht geben ohne dabei einen Widerspruch zu erkennen!

    Bin halt ein emotionaler Rationaler, oder ein rationaler Emotionaler?

  38. Eine intelligente junge Frau, die ganz offensichtlich etwas vom PR-Handwerk versteht. Auch wenn ihre Selbstinszenierung mir dann doch etwas zuviel des Guten ist – vom Interview neugierig gemacht habe ich mir gerade einmal ihre Homepage angesehen. Das Video, mit dem sie sich dort präsentiert, erinnerte mich schon stark an die Inszenierung einer „Miss World“ und war zum Ende hin doch sehr, sehr kitschig (Close Ups des Gesicht und der Augen in warmen Licht, verträumter Blick, die Haare wehen im Wind, alles unterlegt von sanfter Musik, und am Ende dann nochmal zum Einprägen der Markenname – also bitte…). Wäre irgendwie schön, wenn sie auch auf dieser persönlichen Präsentationsplattform etwas zum Thema Nahostkonflikt zu sagen hätte. Man könnte sich leider genauso gut die Homepage dieser peinlichen Dumpfbacke Heidi Klum ansehen. Schade drum.

  39. Jetzt hab ich mir 3 nach Neun mit PJL und Melody auch angeschaut! Ich kannte es noch nicht!

    (Januar 2009 war ich noch SPD-ler – Sorry! Das erklärt wohl genug!)

    PJL argumentiert eher rational, Melody eher emotional, womit ich jetzt kein richtig oder falsch verteilt habe!

    Bei einer gut vorgebrachten emotionalen, in ruhige Form dargestellten, Argumentationskette ohne auf die an diesem Abend schlecht und nüchtern vorgebrachten rationalen Argumenten einzugehen, lässt den alten Rationalen halt nicht kalt und er fühlt sich angepisst!

    Von daher stimmt es „in Bedrängnis gebracht“ aber nicht wie in der Überschrift zu den Videos „Ein alter Narr“.

    Auf einzelne Punkte einzugehen, würde wohl den Rahmen sprengen! Hört sich wahrscheinlich blöd und gutmenschlich an, aber ich kann, nicht in allen aber vielen Punkten sogar beiden Recht geben ohne dabei einen Widerspruch zu erkennen!

    Bin halt ein emotionaler Rationaler, oder ein rationaler Emotionaler?

  40. Ich muß zugeben, ich habe in dem Video meine natürliche Sympathie für Peter Scholl-Latour bestätigt gesehen.
    Die junge Dame mit dem ansprechenden Namen hat noch etwas Nachhilfe in Politik nötig gehabt. Das Interview oben zeigt, daß sie anders kann.
    Aber im Video hat eindeutig Herr Scholl-Latour meine Sympathie.
    Man spricht sein Gegenüber einfach nicht von oben herab und halb süffisant mit Herr Professor Dr. XY an.
    Im Januar 2009 war Melody S. noch nicht soweit. Möglich, daß sich das jetzt geändert hat.
    Die Äußerungen Scholl-Latours kann ich nachvollziehen.

  41. #46 ShuhadaTombola (13. Jul 2010 01:04)

    Wo hast du das denn her?

    Das ist auch so nen Sache. Ist allgemein bekannt das man in Russland für ein paar Rubel Jude und somit Israeli ist. Das die Rubeljuden sich Hakenkreuze tätowieren lassen und Juden zusammen oder totschlagen kann kein vernünftiger Ausgleich zum Geburtenjihad sein.

    Und den letzten Satz versteh ich gar nicht?

  42. #47 WahrerSozialDemokrat (13. Jul 2010 01:10)

    Bin halt ein emotionaler Rationaler, oder ein rationaler Emotionaler?

    Wie wär’s mit erwachsen werden?

    (Dann vertritt man seine Meinung und sucht nicht zunächst nach Sympathisanten.)

  43. #56 PI Links (13. Jul 2010 01:59)

    Erst mal Tach! Und nun was willst du von mir!

    Vertritt mal deine Meinung! Wo ist dein Problem? Deine Kritik? Was wolltest du mir sagen? Wo ist dein tieferer Sinn?

    Du Erwachsener! Erklär es mir bitte kindgerecht!

    Und bitte im Zusammenhang und bezogen auf den Gesamtkontext meiner kurzen Stellungsnahme!

    Aber wahrscheinlich bist du schon im Bett!

  44. #56 PI Links (13. Jul 2010 01:59)

    Entweder bist du ein wildes Hausschwein oder ein zahmes Wildschwein!

    Und wo und wie such ich nach Sympathisanten!
    Weil ich nicht schwarz weiß sehe? Weil ich…

    Hab ich überhaupt schon was von dir gelesen? Das du dich erdreistest hier rum zu prollen!

    Also nach dir hab ich anscheinend nicht gesucht! 😉

  45. #57 WahrerSozialDemokrat (13. Jul 2010 02:25)

    Sorry, aber ich fand den Post Nr. 49 im Gegensatz zu Deinen sonstigen Posts auch eher unstrukturiert.
    Im Übrigen – soweit ich mich erinnere – hat Scholl-Latour u.a. gesagt das man einem arabischen Führer keine ledige Frau als Ministerin zumuten könne (nicht wortwörtlich vollstandig aber sinngemäss). Alleine diese Aussage genügt mir um zu wissen das Scholl-Latour nicht mehr das ist was er mal war oder was ich früher (sehr positiv) in ihm gesehen habe. Es gäbe noch weitere Punkte aber das muss jetzt wohl nicht mehr sein – ich bin jetzt auch müde. Gute Nacht!

  46. #54 PI Links (13. Jul 2010 01:50)

    Und da hast du auch nix geschnallt! Und in Bezug auf die Diskussion mit tapferimnirgendwo hat #status quo ante nur „seins“ betont ohne „deins“ auszuschließen!

    Denn das Eine schließt das Andere nicht aus! Nicht grundsätzlich!

    Konkreter und für dich kindgerechter:

    Ich kritisiere die Ideologie, aber wenn der Anhänger einer Ideologie mir die Kehle durchschneiden will, kritisiere ich ihn auch unabhängig von seiner Ideologie!

    Ich verstehe die Ursache und suche um Aufklärung, aber ich muss auch die Auswirkungen bekämpfen und zwar konkret!

    Verstanden?

  47. OT

    Nachtrag zu dem Artikel „Erneut südländisches Flair in Hamburg“:

    Hamburg: 20-Cent-Killer hat wieder zugeschlagen
    Hamburg: 25-Jährige ersticht ihren ägyptischen Ehemann
    Hamburg: 30 Migranten greifen Polizisten an
    Hamburg: Türke sticht Ehefrau mit Küchenmesser nieder
    Hamburg: Türke ersticht den 22-jährigen Pascal E.
    Hamburg: Wegen 20 Cent treten Berhan I. und Onur K. Dachdecker tot
    Hamburg: 18-jähriger Türke sticht 17-Jährigen in Billstedt nieder
    Hamburg-Neustadt: 25-Jähriger bei Messerstecherei verletzt
    Hamburg: 40-Jähriger erlitt mehrere Schädelbrüche in Niendorf
    Hamburg: Der 16-jährige Deutsch-Afghane Elias A. ersticht Mel D. (19)

    http://zoelibat.blogspot.com/2010/07/hamburg-messer.html

  48. #61 HP (13. Jul 2010 02:43)

    Mit deiner Kritik kann ich auch umgehen! Da du benennst womit du bei meiner Aussage ein Problem hast!

    Es ist mir auch klar was das Problem von #PI Links war, weil ich mich nicht inhaltlich positioniert habe bzgl. der Videos bzw. PSL (nun richtig buchstabiert) kontra Melody! Aber das war ja dabei auch überhaupt nicht mein Ansatz!

    Die Struktur war vorhanden, ging aber um Diskussionsebenen, so gesehen hätte ich wohl besser OT davor geschrieben!

    PSL argumentiert eher rational, Melody eher emotional, womit ich jetzt kein richtig oder falsch verteilt habe!“

    Aber damit war es doch klar strukturiert worauf ich hinaus wollte! Und auch noch betont das ich im Folgenden keine inhaltliche Position beziehen werde! Mehr Struktur geht nun wirklich nicht!

    Und dafür das ich ein emotionaler und rationaler Mensch bin, dafür kann ich nichts! Und auch hier auf PI kann man sehr gut emotionale und rationale Kommentare unterscheiden! Und genau da Ecke ich dann immer wieder an, weil ich versuche die Quintessenz zu entdecken! Versuche!

    Und nun bin ich wieder nicht auf PSL, was ich gut und schlecht an ihn finde eingegangen! ?

    Auf das eine von dir geh ich dann doch ein!

    „hat Scholl-Latour u.a. gesagt das man einem arabischen Führer keine ledige Frau als Ministerin zumuten könne“

    Ja, ist das nun eine Realität die zu verurteilen oder zu akzeptieren ist? Zeigt er nicht in Wirklichkeit dadurch wie das Denken eines arabischen Führers ist: „Schick ihm Schwule und Frauen als Minister oder Kanzler, er wird die Hände schütteln und lächeln, aber er wird es nie akzeptieren!“

    Er sieht die Araber so wie sie sind! Akzeptiert sie so wie sie sind! Macht sich keine Illusion und sagt uns doch nur mit unserem gutmenschlichem Denken, werden wir nur verarscht bzw. lassen wir uns verarschen!

  49. Der Islam lehrt von Geburt an, du wirst egal ob Mann oder Frau in den Arsch gefickt! Individualität: „Nein Danke“! Unterwerfe dich! Sei Teil eines großen Ganzen ohne selbst zu sein! Denke so, wie die Ummah, das Kollektiv, es für dich für gut befindet! Du bist nichts, das Kollektiv ist Alles! Hoch leben die Islamanen!

    Das ist das was einem Islami gelehrt wird und was es versteht, du kannst es rational nicht begreifen, du kannst es emotional nicht begreifen, aber dein Bauch kann es fühlen!

    Spätestens wenn das Messer wieder heraus gezogen wird und das warme Blut an deinem Körper herunter fließt und erkaltet wie deine Seele!

  50. ________________________________________
    München — Würger Turan A.
    ________________________________________
    Der langjährige Vorsitzende der islamischen Vereinigung Milli Görüs hat seine Frau, die ihm 13 (dreizehn !) Kinder schenkte, aus „Versehen“ erwürgt.

    Es dürfte sich damit lediglich um eine Fahrlässigkeit handeln. Er wird als freier Mann den Münchner Gerichtssaal verlassen.

    http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/ehefrau-erwuergt-spasseshalber-hals-zugedrueckt-838629.html

    Assalamu Aleikum – Friede sei mit Euch.
    Marhaba – Herzlich willkommen.

    Hier betet Turan A. 5 mal täglich.

    http://islamisches-zentrum-muenchen.de/

  51. #66 hypnosebegleiter (13. Jul 2010 06:38)

    Sie wollen doch nicht etwa behaupten, dass mohammedanische Zentren der Segregation dienten?

    In Dortmund-Hörde (Kalifa Al-Laschet) jedenfalls sind die GutmenschInnen da ganz anderer Meinung:

    http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Dortmund-protestiert-gegen-Pro-NRW-id3227686.html

    Dortmund. Wenn die rechtsorientierte Gruppierung „Pro NRW“ am Samstag gegen ein islamisches Gemeindeprojekt in Hörde aufmarschiert, stellen sich die Bürger mit einem internationalen Jugendfußballturnier dagegen. Auch eine Demo ist geplant.

    „Wir dulden nicht, dass hier populistisch gegen Dinge gehetzt wird, die im politischen Raum längst auf breiter Basis beschlossen worden sind“, erklärte Ulrich Spangenberg, Leiter der Verwaltungsstelle Hörde in Hinsicht auf die Kundgebung von Pro NRW am kommenden Samstag in Hörde.

    Pro NRW, aus der so genannten „Bürgerbewegung Pro Köln“ hervorgegangen, kündigt einen Protestmarsch unter dem Motto „Kein islamistisches Ghetto in Dortmund-Hörde“ an. Damit gemeint ist das Gemeindeprojekt Grimmelsiepen.

  52. Wie anmaßend von der jungen Dame sich einzubilden ,die Situation in der Region realistisch einschätzen zu können.
    Das können unsere hochbegabten Parlamentarier ,die das ganze bei einem Gläschen edlen Tropfens messerscharf analysieren ,ja wohl wesentlich besser.
    Tschuldigung für so viel Ironie am Morgen! 🙁

  53. Frau Sucharewicz ist im besten Sinne beeindruckend.

    Erstaunlich ist für mich immer wieder die Tatsache, dass das in seiner Existenz bedrohte Israel niemals für autoritäre Staatsauffassungen empfänglich war und ist. Die Demokratie in Israel ist vorbildlich und über jeden Zweifel erhaben.

    Unseren linken Israelkritikern in Europa wird oft ein heimlicher Antisemitismus unterstellt. Dies mag für einen Teil wohl zutreffen. Aber kann es nicht sein, dass sie ausschließlich gutmenschlich verblendet sind? Immerhin gibt es ähnliche Einstellungen auch in Israel. Ich denke an die Partei „Ale yarok“ oder den früheren Minister Josef Lapid, dessen Äußerungen zu einem Gaza-Einsatz der Armee für Empörung sorgten.

  54. @ 5 Theseus
    hervorragender Kommentar!!!!
    Peter Scholl-Latour als der Erich von Däniken der Geopolitik. Ich habe mich krumm gelacht.
    Ich werde diesen Vergleich in der Zukunft verwenden.

  55. Diese Frau hat in der o.a. Fernsehsendung etwas ganz Wesentliches rübergebracht: den Unterschied zwischen einem Rechtsstaat und einer Clique gewaltorientierter, sexualsublimierender Marodeure. Palästinenser fahren nun mal eben kurz rüber nach Israel, um am Strand ein paar Juden umzubringen – egal, welche – Juden tun das nicht.
    Die in Europa feuilletonisierenden Salonintellektuellen können oder wollen diesen FUNDAMENTALEN Unterschied nicht erkennen; es sind die Kinder von Vätern, die ihrerseits vor Stolz platzend mit der Mao-Bibel in der Hand, untergehakt „Ho-ho-ho-tschi-minh“ brüllten und damit zwei Schwerverbrechern und millionenfachen Mördern huldigten. Wie ärmlich, einfältig und mies!

  56. Hatte das Glück und die Freude, Melody bei ihrem Auftritt in Berlin bei der Pro-Israel Demo zu sehen. Die Frau geht unter die Haut, ihre Sprache ist so gewaltig und präzise.
    Danke, PI, für das Interview!

  57. #20 Paulchen   (12. Jul 2010 23:26)
     
    Idee eines palästinensischen Staates.

    Menschlich gesehen bleibt ihm bei dem politischen Druck der humanistischen und islamischen Staaten nichts anderes übrig. Aber von Gott (ich meine nicht Allah) zum ewigen Besitz erhaltenes Land für einen Scheinfrieden zu verschenken, darauf liegt kein Frieden, eher umgekehrt. Die Erfahrungen nach dem Rückzug aus Gaza müßten eigentlich noch weh tun.

    ******************
    Ich gebe Paulchen vollständig Recht. Wer die Charta der Hamas (und der Fatah!) gelesen hat, weiss, dass ganz (!) Palästina zurückerobert werden muss! Auch bin ich doch erstaunt, dass man von den Teilungsplänen der Region so wenig Ahnung hat – jedenfalls nicht davon spricht: Es gibt bereits einen palästinensischen Staat: Transjordanien, heute Jordanien! (Vielleicht könnte man einmal diese vom Völkerbund – und darauf der UNO – rechtsgültig geschaffenen Territorien mit den entsprechenden Karten veröffentlichen?)
    Langsam müsste sich auch das Wissen durchsetzen, dass Jerusalem im Koran kein einziges Mal erwähnt ist – in der Bibel aber über 700 Mal! Wenn Moslems, die ehrlich die Wahrheit suchen, solche Zusammenhänge erkennen, beginnen sie zu verstehen, dass der Islam kein Anrecht auf Jerusalem und das jüdische Erbe hat. Ehemalige Moslems, die Christen geworden sind, bezeugen das auch mutig und unter Lebensgefahr!

  58. Ein solcher Moslem ist Elias Issa: Er hat zum 62. Unabhängigkeitstag Israels die PZO (« Palestinian Zionist Organization ») gegründet:

    http://www.palestinianzionistorganization.com/

    Wie Mark Gabriel (http://www.csi-schweiz.ch/csi_archiv.php?inhId=1257807600&bstFam=2&arc=1&sId=001275915004&sucHL=Mark+Gabriel&sucJahr=0) hat er sich einen neuen Namen zulegen und nach Amerika auwandern müssen.
    Wir sind Gott dankbar, dass auch Palästinenser von ihrem Hass auf Israel und die Juden frei werden können und dann sogar den Mut aufbringen, dies öffentlich zu bekunden!
    Aufklärung und Information sind immer noch die besten Waffen.

    Shalom al Israel!

  59. PM Benjamin Netanjahu hat in einer bemerkenswerten Rede auf einem Treffen der amerikanischen Organisation « Christians United For Israel », das am 8.3.2010 in Jerusalem stattfand, auf einen grundlegenden Wandel in der Beziehung zwischen Juden und (bibeltreuen) Christen hingewiesen: Die Anfänge seien im 19. Jh. zu suchen, als gläubige Christen begannen, die Wiederherstellung der jüdischen Souveränität in Jerusalem und dem Land Israel herbeizusehnen. So seien sie Vorläufer des modernen jüdischen Zionismus geworden. Er unterstrich die daraus entstandene « unerschütterliche Freundschaft » und dankte den Christen dafür:

    http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Communication/PMSpeaks/speechcufi080310.htm

    Deshalb gibt es zahlreiche christliche Werke, die Israel aktiv unterstützen. Und weil wir Gottes Wort kennen und ehren, werden wir diese Freundschaft zu unseren jüdischen Geschwistern weiterhin pflegen und vertiefen.

  60. Habe gerade ein Paradebeispiel entdeckt, wo sich die PR Israels wirklich wehren muss. Soviel Verdrehungen tun schon richtig weh…..

    Wer mag, kann ja einen Leserbrief schreiben:

    Leserbriefe: leserbriefe@berliner-zeitung.de

    Um die Terrorgefahr zu minimieren, haben die Israelis schon vor Jahren palästinensische Arbeitskräfte und Besucher aus dem Gazastreifen oder dem Westjordanland aus dem Land verbannt – mit dem Resultat, dass sie niemanden mehr von der anderen Seite kennen.

    Die jüngeren Generationen wachsen heran, ohne einen Palästinenser gesehen oder mit einem gesprochen zu haben. (Es leben nur 20 % der Bevölkerung Israel direkt im Kernland) Ihr Bild vom Gegner prägen die politik-konformen Medien und ihre Berichte und Bilder von den Bomben auf Sderot, wüst drohenden Hamas-Fanatikern, steinewerfenden Palästinenserkindern. Daran ändern die wenigen Beiträge einiger Fernsehsender oder Berichte der liberalen Zeitung Haaretz nichts, die versuchen, die Lage jenseits der Mauer oder der Stacheldraht-zäune zum Westjordanland und dem Gazastreifen differenzierter darzustellen.

    Wow, Haaretz ist liberal?

    Früher kümmerte sich eine starke, links-liberale Bewegung in Israel noch darum, dass diese Realitäten nicht aus dem Blickfeld verschwanden. Doch viele ihrer Mitglieder haben sich, von den Palästinensern und dem Friedensprozess enttäuscht, abgewandt.

    Na, ja, wenn alles nichts nützt und kein postives Echo kommt, sondern nur Angriffe, welcher Idiot ist schon so selbstmörderisch veranlagt…….

    Und wer sich ständig belagert fühlt, im Krieg ist oder wähnt, der stempelt Kritiker schnell zu Verrätern. Israelis, die um Verständnis für die andere Seite werben, die die Staatsgründungs-Mythen entzaubern oder sogar für Gespräche mit der Hamas eintreten, werden als Spinner abgetan oder aus dem Land vergrault. In den letzten Monaten verstärkt sich die Tendenz, die Arbeit israelischer Menschenrechtler zu behindern und sie auf Linie zu bringen.

    Mit Verlaub Frau Doehring, sie sind ein ………

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0712/meinung/0016/index.html

    Und zu denen, die meinen PSL hätte nur auf den Geburtenüberschuss hinweisen wollen, diese Annahme hat sich als falsch erwiesen, im Gegenteil, wenn es den Palarabern gutgeht und das geht es ihnen im Gegensatz zu ihren Brüdern in Samaria, Judäa und Gaza, geht auch der Geburtendjihad zurück.

    Israel hat die höchste Geburtenrate in der westlichen Welt – Eine israelische Frau hat im Durchschnitt drei Kinder und macht Israel damit geburtenreicher als alle europäischen Länder…

    Genaueres findet man im oben erwähnten Israelischen Zentralbüro für Statistik:

    Geburtenrate bei jüdischen Frauen, deren Eltern in Israel geboren wurden:

    1980: 2,64
    2009: 3,22

    Somit hat es sich ausgeglichen.

  61. Was sagen Sie zum Beschluss des deutschen Bundestages, Israel habe die Gazablockade aufzuheben?

    Wie viele andere war ich baff. Die Zitate der Parlamentarier haben mich auch gewundert. In erster Linie war da eine Menge Selbstzufriedenheit über den ungewohnten Zusammenhalt aller vier Fraktionen. Ob das ein konstruktiver Beitrag für den Nahost Konflikt ist? Leider nein. Es stärkt die Hamas und sämtliche radikale Gruppen…

    ********
    In Genesis 12,3 steht ein geistliches Gesetz, das nach wie vor Gültigkeit hat und historisch mehrfach nachgewiesen werden kann: Der Herr spricht zu Abram: «  Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! » Konrad Adenauer wusste um dieses Gesetz und arbeitete mit David Ben Gurion zusammen: was der BRD zum Segen wurde – im Gegensatz zur DDR…
    Hat Angela Merkel nicht mehrmals beteuert, Deutschland stehe an der Seite Israels? Was der Bundestag gemacht hat, könnte Deutschland teuer zu stehen kommen! (In der Schweiz erleben wir mit unserer Aussenministerin seit einiger Zeit Anschauungsunterricht dazu!) Aufrechte Bürger sollten den Abgeordneten Protestschreiben schicken. Bibeltreue Christen sind aufgerufen, vermehrt für diese (blinde) Regierung in der Fürbitte zu Gott zu flehen, damit noch grösseres Unheil abgewendet werden kann…

  62. Mit grossem Erstaunen lese ich in der Juli-Ausgabe von « Israel Heute » (S. 20), dass in zwei traditionsreichen christlichen Eliteschulen in Jerusalem (Schmidt-Schule und Talitha Kumi) ein sehr hoher Anteil muslimischer Schüler ausgebildet wird. (Ob sie wohl auch « Biblische Geschichte » im Lehrplan führen?) Christliche Familien seien aber zu arm, um ihre Kinder auf eine solche Schule schicken zu können… Der springende Punkt ist jedoch: Beide Privatschulen werden durch deutsche Staatsgelder und hohe Kirchenspenden mitfinanziert und propagieren den Dialog zwischen Islam und Christentum. Im Mai habe es nun aber in der Schmidt-Schule Probleme gegeben, weil eine lang gediente (muslimische) Lehrerin – entgegen den Schulregeln – wiederholt mit einem Kopftuch erschienen sei, was zu Streiktagen geführt habe. Sogar die Abiturfeier musste aus Furcht vor Gewalt abgesagt werden. Natürlich wollte man das nicht publik machen, da ein Imageverlust zu Spendeneinbussen führen könnte… Sieht er so aus, der Dialog?

    Eigentlich müssten ja vor allem palästinensisch-christliche Kinder in den Genuss einer guten Ausbildung an einer christlichen Schule in Israel kommen… Sollte man meinen.

  63. Auch hier nochmals mein Hinweis auf die ICEJ

    Weltweit unterstützen bibeltreue Christen Israel – im Gebet und finanziell.
    Ich zitiere aus der Internetseite der ICEJ:

    « Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) wurde 1980 von Christen verschiedenster Länder gegründet, um den 3000 Jahre alten Anspruch des jüdischen Volkes auf Jerusalem und seine besondere Verbindung zur Stadt Davids zu bekräftigen. Heute vertritt die ICEJ Millionen von Christen aus über 125 Ländern weltweit, die Israel und dem jüdischen Volk in Liebe und Solidarität verbunden sind. Die ICEJ ist die größte christlich-zionistische Organisation mit aktiven Zweigstellen in 60 Nationen. Ca. 30 Mitarbeiter aus einem Dutzend verschiedener Länder sind in der Hauptstelle in Jerusalem tätig.

    Die Arbeit der ICEJ steht unter dem Motto aus Jesaja 40,1: „Tröstet, tröstet mein Volk…“
    Seit mehr als 27 Jahren hilft die ICEJ den Bürgern Israels auf ganz praktische Weise. Gleichzeitig informiert und inspiriert sie Christen aus aller Welt, sich gegen den immer stärker werdenden Trend der Israelfeindlichkeit und des Antisemitismus zu stellen. « 

    http://www.icej.de/

  64. Toda Raba PI, für dieses Interview.
    Auch ich konnte Melody Sucharewicz auf der Solikundgebung für Israel am 13.6. sprechen hören. Ihre Worte waren faszinierend, ganz eindeutig. Auch aus ihnen ist ableitbar, dass alle wirklich freiheitsliebenden Menschen dieser Welt, völlig unabhängig von ihrem Wohnsitz, an Israels Seite gehören.

  65. #5 Theseus:
    >> (…) Peter Scholl-Latour ist der Erich von Däniken der Geopolitik (…). <<

    😆 😆

    Volltreffer! — Ich darf doch hoffen, dass es darauf kein copy right gibt? 😉

  66. Leider wurde das Thema der israelischen Siedlungen im Westjordanland und im östlichen Jerusalem ausgespart, obwohl sie einen der Hauptzankäpfel darstellen. Wenn Israel seine Ansprüche auf Teile des 1967 eroberten Gebiets auch bei einer Zweistaatenlösung aufrecht erhalten möchte, z.B. aufgrund der uralten jüdischen Siedlungsgeschichte dort,
    sollte es dies offensiv tun. Taktisches Beschweigen hilft allenfalls kurzfristig. Davon abgesehen, dass die Palästinenser diese Vorbedingung niemals akzeptieren würden, wie Ex-Premier Barak im Jahr 2000 im Rahmen seiner gescheiterten Friedensverhandlungen erfahren musste. Daher tritt er als heutiger Verteidigungsminister inzwischen für eine vollständige Rückgabe des Westjordanlands ein.

  67. Die Koexistenz zwischen Juden und Muslimen klappte übrigens gar nicht schlecht, bis einige Fundamentalisten mit Eigeninteressen eingriffen, allen voran Mufti Al Husseini. Er veranlasste Pogrome gegen Juden und ging eine Koalition mit den Nazis ein. Dieses Bündnis war der Anfang des bis heute noch andauernden Konflikts.

    Das liest sich bei Herzl aber ganz anders. Der hatte genau begriffen, und auch volles Verständnis dafür, dass die Araber keinerlei Interesse haben, sich einfach einseitig enteignen zu lassen, und er sagte, da müsse mit eiserner Faust vorgegangen werden.

    Und das war lange vor Husseini!
    Ihm lange voran also Herzl!

    Balfour und vor allem der UN-Beschluss haben dieser einseitigen Enteignung dann eine juristische Form gegeben und das Problem somit bis heute zementiert. Internationale Verantwortlichkeit!

    Die hübsche Melody sollte ihre Fakten also nochmals etwas genauer studieren.

  68. #90 jankonrad (13. Jul 2010 13:35)
    Leider wurde das Thema der israelischen Siedlungen im Westjordanland und im östlichen Jerusalem ausgespart, obwohl sie einen der Hauptzankäpfel darstellen.

    Zur Zeit hängt doch alles in der Schwebe, Abbas verlangt, Israel will direkte Verhandlungen. Einfach mal Lesen.

    http://heplev.wordpress.com/2010/07/11/waffenstillstand-und-friedfertigkeit-5-11-7-10/

    Wenn Israel seine Ansprüche auf Teile des 1967 eroberten Gebiets auch bei einer Zweistaatenlösung aufrecht erhalten möchte, z.B. aufgrund der uralten jüdischen Siedlungsgeschichte dort,
    sollte es dies offensiv tun. Taktisches Beschweigen hilft allenfalls kurzfristig.

    Im Prinzip geht es ja nicht um „Gebietsansprüche“, sondern darum, wie es am Besten für alle geregelt werden kann auch über Austausch.

    Davon abgesehen, dass die Palästinenser diese Vorbedingung niemals akzeptieren würden, wie Ex-Premier Barak im Jahr 2000 im Rahmen seiner gescheiterten Friedensverhandlungen erfahren musste. Daher tritt er als heutiger Verteidigungsminister inzwischen für eine vollständige Rückgabe des Westjordanlands ein.

    Die Palaraber verlangen, aber wenn sie sich nicht besinnen und ein wenig entgegenkommen, schliesst sich auch dort wieder das Zeitfenster, Lieberman war jetzt bereit, auf arabische Stadtviertel in Jerusalem zu verzichten, der Hauptgrund dafür aber ist, daß die Sozialhilfe, von der die meisten dort leben, einfach nicht mehr geschultert werden kann, die Jerusalemer selbst wollen aber nicht Samaria und Judäa zugeschlagen werden. Wenn er dann einen Bevölkerungsaustausch vorschlägt, ist er gleich wieder rassistisch…..

    Im Italienischen gibt es ein Sprichwort: La Botte piena ed la Moglie ubriaca, was soviel heisst, die wollen die Frau besoffen haben, das Fass aber soll trotzdem voll sein.

    Nun, wenn Sie Frieden und einen eigenen Staat haben wollen, müssen sie sich auch bewegen, aus dem Sessel heraus ist noch kein eigener Staat geschaffen worden.

    http://heplev.wordpress.com/2010/07/12/was-fehlt-der-palastinensisch-arabischen-nationalbewegung/

  69. #91 Confluctor (13. Jul 2010 14:09)
    Das liest sich bei Herzl aber ganz anders. Der hatte genau begriffen, und auch volles Verständnis dafür, dass die Araber keinerlei Interesse haben, sich einfach einseitig enteignen zu lassen, und er sagte, da müsse mit eiserner Faust vorgegangen werden.

    Und das war lange vor Husseini!
    Ihm lange voran also Herzl!

    Herzl Aussagen sind oft falsch interpretiert und wiedergegeben worden, ich erinnere mich noch an kürzlich im ARD, mit welcher Geschichtsklitterung dort gearbeitet wurde……

    Der konventionellen zionistischen Geschichtsschreibung entsprechend, machte sich Herzl wenig Gedanken um Araber, was er aber über sie zu sagen hatte zeigte sich in freundlichem und fortschrittlichem, obgleich paternalistischem Ton. Kritiker des Zionismus behaupten dagegen, dass dem Mangel an Äußerungen Herzls zu Arabern eine Verschwörung zum Stillschweigen zugrunde liegt, da er angeblich bereits 1895 die Vertreibung der Palästinenser plante, auch wenn er diesen dunklen Plan nur seinem Tagebuch anvertraute. Dieses Essay wirft neues Licht auf Herzls Haltung gegenüber den Arabern Palästinas. Dabei wird eine Vielzahl historiografischer Fragen analysiert, die durch die Kluft aufgeworfen wurden, die jene Forscher trennt, die über dieses Thema geschrieben haben, und die Lesart von Historikern in Bezug auf Herzls Tagebuch kritisiert, die dieses über seine anderen Schriften gestellt haben. Das Tagebuch sind Gedanken Herzls gewesen, die nicht unbedingt mit der Realität übereinstimmten, er hat ja noch ganz andere Träume gehabt……

    Mögen sich die Historiker des arabisch-israelischen Konfliktes noch so erbittert streiten, es besteht ein stillschweigendes Übereinkommen darüber, welche Fragen für die Gründung des jüdischen Staates und die Begründung der palästinensischen Staatenlosigkeit zentrale Bedeutung haben. Innerhalb der den arabisch-israelischen Konflikt widerspiegelnden Geschichtsschreibung haben sich Regeln wissenschaftlichen Engagements herausgebildet, die darüber bestimmen, wo und über welche Punkte die Auseinandersetzungen geführt werden. Pro-zionistische und pro-palästinensische Wissenschaftler liefern radikal unterschiedliche Interpretationen zu Themen wie der Balfour-Erklärung, dem Teilungsvorschlag der Peel-Kommission oder der zionistischen Militärstrategie im Frühjahr 1948, stimmen jedoch alle in deren Bedeutung überein. In Bezug auf Theodor Herzl herrscht jedoch eine faszinierende und ungewöhnliche Trennung zwischen pro- und anti-zionistischem Lager der Geschichtsschreibung.

    Alle Historiker des Zionismus, unabhängig von ihrem Standpunkt, stimmen selbstverständlich in der Bedeutung Herzls als politischer Führer innerhalb der jüdischen Welt und als Vertreter jüdischer Interessen gegenüber den europäischen Kolonialmächten überein. Seine Gedanken zu den Arabern Palästinas jedoch – über ihre aktuelle Situation und ihre zukünftige Stellung in einem jüdischen Staat – sind nicht nur Gegenstand von lediglich unterschiedlichen Interpretationen von pro- und antizionistischen Wissenschaftlern, sondern auch von vollkommen verschiedenen Formen der Beurteilung. Herzls Ansichten bezüglich der Araber sind ein peripheres Thema in der zionistischen Historiografie, dagegen jedoch zentral bei ihrem antizionistischen Gegenpart.

    http://www.tandf.co.uk/journals/titles/13531042.asp

  70. #93 Zahal:
    >> Der konventionellen zionistischen Geschichtsschreibung entsprechend, machte sich Herzl wenig Gedanken um Araber, was er aber über sie zu sagen hatte zeigte sich in freundlichem und fortschrittlichem, obgleich paternalistischem Ton. (…) usw.. <<

    Danke, Zahal für Deine immer wieder geglückte Aufklärungsarbeit! Ich habe gerade festgestellt, dass ich über den Zionismus und dessen eigener Geschichte viel zu wenig weiß — bis auf die Grundzüge und natürlich dessen Bedeutung im gesamt europäisch geschichtlichen Zusammenhang. … Ich betone hier europäisch, weil der Zionismus mir für die jüngere Geschichte im Nahen Osten allenfalls eine untergeordnete Rolle spielen will; zumindest scheint es mir so, weil er zum Kampfbegriff der Antisemiten aufgebläht worden ist. Tatsache ist, dass der Zionismus vor allem im Abendland und seiner kulturellen und geisteswissenschaftlichen Entwicklung im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts (da nachlassend) eine nicht un wichtige Größe darstellt.
    .
    Vielleicht hast Du einen erhellenden Buchtipp für mich (und alle anderen hier), wo man sich umfangreich und doch präzise über den Zionismus und dessen Bedeutung innerhalb der jüdischen Gemeinden und für die politische Entwicklung in Nahen Osten ein gutes Bild machen kann?

  71. Ich hab’s nicht aus der ARD oder irgendwelcher Sekundärliteratur, sondern aus Herzl’s „Der Judenstaat“ selbst.

    Das ist zwar im Wesentlichen „nur“ ein recht konkreter Plan für die praktische Realisierung der massenhaften jüdischen Immigration aus Europa in das Land, aber er enthält auch ein paar fundamentale Aussagen und Beweggründe.

    Diese wichtige Originalquelle sollte jeder mal selbst gelesen haben, der sich für Israel interessiert!

  72. @ #95 Confluctor:

    Herzl’s “Der Judenstaat” als Quelle ist mir natürlich bekannt. Aber erstmal sind solche historischen Texte immer aus der Zeit heraus zu sehen und zu interpretieren und weiterhin muss ich eben zugeben, dass ich über die wahre und echte Bedeutung des Zionismus‘ im heutigen Israel, etc. nicht viel weiß. Deshalb mein Aufruf an Zahal, dieser, einer meiner vielen, Bildungslücken durch sachkundigen Ratschlag über entsprechende Lektüre Abhilfe zu schaffen.

  73. #91 Confluctor   (13. Jul 2010 14:09)
     
    Balfour und vor allem der UN-Beschluss haben dieser einseitigen Enteignung dann eine juristische Form gegeben und das Problem somit bis heute zementiert.

    **************
    Vielleicht sollten Sie Karten und historische Dokumente doch etwas genauer anschauen, bevor Sie von « einseitiger Enteignung » sprechen!
    Übrigens waren es ja die Engländer und Franzosen, die das ganze Gebiet – das zerfallene osmanische Reich – mehr oder weniger unter sich aufteilten und « Staaten » gründeten. Wer dann noch weiss, dass Juden oftmals karges, ja malaria-verseuchtes Land aufgekauft (!) und dann bewirtschaftet hatten, kommt eben zu anderen Schlussfolgerungen… Der « schlaue » Arafat hatte uns das Märchen vom bewohnten Ackerland aufgetischt, das die bösen Juden den armen Palästinensern weggenommen hatten…
    Hier auf PI wurde auch schon ein anderer Mythos entlarvt, nämlich derjenige des palästinensischen « Volkes ». Andere Kommentatoren haben schon mehrere gute Dokumente hier veröffentlicht. Auch hier gilt: « Wer sucht, der findet. » Das wird dann in unseren Medien aber nicht sehr gerne zur Kenntnis genommen…

  74. #93 Zahal   (13. Jul 2010 14:54

    Besten Dank an Zahal: Sie stellen immer wieder ausgezeichnete Dokumente zur Verfügung!

    Ich bringe noch etwas zu Jerusalem aus biblischer Sicht:

    Jerusalem ist « die Stadt des Herrn der Heerscharen… Gott lässt sie bestehen auf immer und ewig“ (Psalm 48,9) / « die Stadt des grossen Königs » (Matthäus-Evangelium 5,35). Gott sprach zu König Salomo : „Ich habe dieses Haus, das du gebaut hast, geheiligt, um meinen Namen dort niederzulegen für ewig“ (1. Könige 9,3)
    Das war immerhin 1600 Jahre bevor es den Islam gab! Wenn Jerusalem die drittheiligste Stadt des Islam sein soll, warum wurde sie dann während Jahrhunderten vernachlässigt? Im Koran nicht ein einziges Mal erwähnt, wurde Jerusalem erst 1948 plötzlich wieder „heilig“… Wie die Jordanier zwischen 1948 und 1967 mit dem Ostteil der „heiligen“ Stadt umgingen, spottet jeder Beschreibung!
    Dann kam Arafat und schuf den Mythos der „drittheiligsten“ Stadt des Islams… Und zudem wird noch behauptet, dass der jüdische Tempel nie dort gestanden hatte! Aus Angst vor der Wahrheit verbietet und sabotiert man aber alle archäologischen Ausgrabungen…
    Die Wahrheit ist eben, dass der Islam kein Anrecht auf Jerusalem hat!

  75. Dass die ganze Situation über eine längere Zeit ging und extrem viele Einzelelemente besitzt, ist mir auch klar.

    Zahal hat hier allerdings mit einer argumentativen Figur der zionistischen Korrektheit — schön mit Fettdruck, damit auch jeder versteht, was er zu denken hat –, versucht, mich in die rechte oder antisemitische Ecke zu stellen. Einspruch!

    Was für einen Interpretationsspielraum bieten denn wirklich die Originaltexte, wenn Herzl selbst von der eisernen Hand gegenüber den Arabern spricht, die das Programm verständlicherweise (aus SEINER Sicht) niemals akzeptieren würden?
    Nun, da kann sich jeder selbst durch seine Lektüre ein Bild machen und mal überlegen, wie er es finden würde, in der Situation der damaligen Araber zu leben, angesichts eines solchen Programms, „sanktioniert“ durch ferne, externe Machthaber.
    Natürlich ist das u.a. aus der damaligen Zeit heraus entstanden, das ist ja offensichtlich. Es war ja die Zeit der Kolonien und des Nationalismus.

    Man kann heute natürlich nicht einfach alles zurückdrehen, wie das die Antisraelisten wollen („Israel ins Meer“, „Israelis nach Hause in Europa“). Wie kann man so menschenverächtlich über die Bewohner eines Landes reden? Es sind ja längst nicht alle Bewohner Israels über eine der vielen Aliya-Wellen nach Israel gekommen, sondern viele sind dort geboren. Man muss also auch die heutige Realität akzeptieren, dass viele Leute eben nirgends sonst ein Zuhause haben.
    Und ähnlich (wenngleich umgekehrt) hätten auch die Araber ihre Landsleute in ihre jeweiligen Länder integrieren können, statt sie als „Brüder zweiter Klasse“ zu behandeln, indem sie ihren Flüchtlingsstatus über Jahrzehnte zementieren. Auch das eine Realität. Keine sehr solidarische Umma…
    Heute sind die Fakten nun mal da, und man kann nicht einfach das konkrete Leben der Menschen dort ignorieren.
    Die beiden Seiten müssen das selbst miteinander aushandeln. Wie soll es sonst gehen? Will man wieder von außen da reinpfuschen und der einen oder anderen Seite die Schuld zuweisen und ihr einen Willen aufzwingen? Dann gibt’s nur die nächste Welle Unzufriedener und das nächste Desaster. Sie müssen sich also selbst miteinander einigen, alle Knackpunkte nach und nach entschärfen und IHREN Kompromiss aushandeln. Es wird wohl ein Kompromiss bleiben. Aber besser Frieden mit einem Kompromiss, als noch mehr Krieg und Blutvergießen! Sicher nicht ganz einfach zu finden, so ein Kompromiss, aber es scheint mir der Weg mit dem geringsten Leid zu sein.

    Und das geht nun mal schlecht mit einseitigen Schuldzuweisungen. Den Husseini, so hetzerisch seine Rolle auch war, als einzige Ursache des Problems anzusehen, wie es Melody hier sagte, greift da meiner Meinung zu kurz. Herzl hatte genau so eine Reaktion ja viele Jahrzehnte vorher schon vorhergesehen, was wundert man sich dann? Reine Heuchelei! Und ich kann wiederum auch Herzls Motivation für seinen Plan verstehen! Der „christliche“ Antisemitismus war ja nun auch grauenhaft.
    Und mit dem Aufkommen der Nationalstaaten stellte sich natürlich die Frage, welcher Platz für die jüdischen Gemeinden bleibt: etwa überall als verachtete, überstimmte Minderheiten? Tragische Situation! Und dann kam halt Herzl.

    Meiner Meinung nach ist aber die UN-Entscheidung die Hauptursache gewesen, weil sie dem Wunsch und Begehren gegen jede Konsultation der Araber noch einen legalen Anstrich gab. (Ich kenne natürlich verschiedene Einwände, die hier jetzt kommen könnten und wohl auch kommen werden, aber ich will mich hier jetzt nicht noch weiter ausbreiten, sondern mich auf die entscheidenden Elemente konzentrieren.) Denn ich denke, man muss das heute wohl alles mehr oder weniger so hinnehmen, wie vieles andere, was in den Jahrtausenden der Geschichte geschehen und nicht zurückzudrehen ist.
    Und wie gesagt, die beiden Parteien müssen sich einigen auf ihren Friedensplan.
    Die übrigen Staaten (d.h. insbesondere die damaligen UN-Entscheider) sollten aber auch ihre Selbstkritik leisten und könnten vielleicht eine nicht-parteiische, nicht hetzerische Unterstützung in dem beiderseitigen Deeskalations- und Einigungsprozess anbieten.

    Ein Teil der arabischen Wut über die Enteignung würde vermutlich besänftigt, wenn die Enteignung überhaupt schon mal als solche anerkannt statt einfach geleugnet würde.
    Das wäre nicht das Ende Israels, sondern ein Schritt zur Deeskalation und Verbrüderung. Vergeben (nicht Vergessen) müssen sich beide Seiten eh Einiges. Dann kann’s auch klappen mit dem Frieden dort. Mit Eisen und Bomben allein wird das jedenfalls nichts.

  76. Übrigens waren es ja die Engländer und Franzosen, die das ganze Gebiet – das zerfallene osmanische Reich – mehr oder weniger unter sich aufteilten und « Staaten » gründeten. Wer dann noch weiss, dass Juden oftmals karges, ja malaria-verseuchtes Land aufgekauft (!) und dann bewirtschaftet hatten, kommt eben zu anderen Schlussfolgerungen… Der « schlaue » Arafat hatte uns das Märchen vom bewohnten Ackerland aufgetischt, das die bösen Juden den armen Palästinensern weggenommen hatten…

    Nun, die kamen natürlich mit der Wissenschaft der westlichen Zivilisation und waren dort fleißig und gut organisiert. Zweifellos eine Leistung.
    Aber Land gekauft – von wem? Unter welchen Bedingungen? Hatten die Bewohner selbst die Rechte am Land? Das ist meiner Meinung nach zumindest zum Teil ein Clash zweier Rechtssysteme, unter dem die dortigen Araber ohne viele Ansprüche geplättet wurden. Aber geht man so mit den Leuten um? Damals anscheinend schon …

    Es gibt übrigens eine Datenbank der Besitzverhältnisse von vorher, und davon gibt es drei Exemplare: eins hat die USA, eins hatte Arafat (wo auch immer das jetzt ist), eins Israel. Daran kann man wohl genau sehen, wie die Ausgangssituation war. Aber niemand von denen hat diese Datenbank veröffentlicht (zumindest soweit ich weiß!). Warum eigentlich nicht? Scheint wohl irgendwie keiner ein Interesse daran zu haben. Seltsam irgendwie, ist mir irgendwie rätselhaft. Man könnte das doch ins Internet stellen.

    Naja, wie gesagt, ich bin der Meinung, die sollen nach vorne schauen und sich heute selbst miteinander einigen. Ich schreibe da niemandem eine bestimmte Lösung vor. Ich lebe dort ja nicht. Die Einwohner müssen ja miteinander klarkommen.

  77. Ich habe jetzt noch mal das Zitat in „Der Judenstaat“ gesucht (und zwar hier:
    http://de.wikisource.org/wiki/Der_Judenstaat) — aber nicht gefunden. Ich habe da anscheinend etwas verwechselt (sofern ich es dort nicht übersehen habe), vermutlich entweder das Werk oder gar den Autor. Da muss ich also selbst noch mal etwas vertiefen.

    Eins muss ich jedenfalls sagen, Herzl zu lesen ist faszinierend!

  78. #100 Confluctor:
    >> Natürlich ist das u.a. aus der damaligen Zeit heraus entstanden, das ist ja offensichtlich. Es war ja die Zeit der Kolonien und des Nationalismus. <<

    Ich denke, hier machst Du es Dir zu einfach: Wiewohl Herzl sicherlich in dieser Zeit aufgewachsen ist und gewirkt hat, so wird er eben auch den Begriff Bismarcks ob der Saturiertheit Deutschlands gekannt und inhaltlich wahrgenommen haben. — Ich widerspreche allein schon daher Deinem möglichen Gedanken, dass Herzl über einen >Judenstaat< in Form einer Kolonie auf arabischen Rücken auch nur angedacht hätte. Eine solche Interpretation ist nach allem meines Wissens auch eher abstrus, denn stichhaltig. Herzls Idee eines Judenstaates war nun ganz gewiss nicht die Idee à la Cecil Rhodes und einer entsprechenden Kolonialisierung arabischer Gebiete nach dieser Facon.
    ___________

    >> Heute sind die Fakten nun mal da, und man kann nicht einfach das konkrete Leben der Menschen dort ignorieren. Die beiden Seiten müssen das selbst miteinander aushandeln. <<

    Theoretisch un d nach westlich, europäischen Vorstellungen und Grundsätzen hast Du Recht! Allerdings hast Du die Rechnung ohne den Wirt gemacht; und der heißt hier Mohammedanismus: Die sog. Palästinafrage ist eben keine rein politische und damit eine, die sich diplomatisch oder vertragsmäßig auf welche Art auch immer regeln ließe. Jedwegige Verhandlung, jeder Vertrag sind von mohammedanischer Seite nur temporäre Zugeständnisse und keinesfalls dauerhaft bindend. Hier handelt es sich nämlich um ein Dogma der mohammedanischen Welt, das letztendlich nicht verhandelbar ist: In Jerusalem ist Mohammed; möge er lange im Fegefeuer schmoren; denn angeblich zum Himmel aufgestiegen (so berichten die blutrünstigen Hadithen) und es kann nach mohammedanischen Vorstellungen gar nicht sein, dass einst von den Kämpfern Allahs blutig erobertes Gebiet (einer in hoher Blüte stehenden griechisch-römischen Kultur!) wieder an Ungläubige zurückfällt: Daher ja auch die Forderung von Al Quaida in Spanien wieder ein mohammedanisches Al Andalus zu errichten und in diesem Zusammenhang daher auch der Wunsch neben ground zero eine Moschee namens >Cordoba< zu errichten.
    .
    Auszuhandeln ist hier nix!
    _______________

    >> Das wäre nicht das Ende Israels, sondern ein Schritt zur Deeskalation und Verbrüderung. <<

    Vergleichsweise möchte ich es mal so schildern: Da sitzen Juden in einem Landstrich, ernähren sich dort selbst, sind fröhlich und tun niemandem etwas. Allerdings stört das die Nachbarn und diese sind nun just die SS, die den Auftrag zur Endlösung haben und alle diese Juden der Sonderbehandlung zuführen wollen und befehlsgemäß (ob vom Führer oder von Allah, ist egal und gleichwertig) unwiderruflich handeln.
    .
    Da kommt dann Confluctor daher und erklärt den bereits zum Tode verurteilten Schlachtopfern voll Inbrunst, dass sie verhandeln müssten, um ihre Situation zu verbessern und verhandeln sollten sie auch noch mit dem nächstbesten SS-Scharführer.
    .
    Bei Allem Respekt, werter Confluctor, das ist bullshit und fern jeder Realität. Diese friedlichen Juden auf ihrem kleinen Landstrich können nie mit dem Reichssicherheitshauptamt verhandeln, noch den Führer oder den Reichsführer SS von deren eingebildeten Pflichten abhalten, noch können sie diese Führer (oder Allah und seinen Propheten) von der Idiotie ihrer Ideen überzeugen.
    .
    Dieser kleine jüdisch besiedelte Landstich wird nur solange existieren, solange er die militärische Macht und den Willen dazu hat, die SS-Schergen davon abzuhalten, über die Einwohner herzufallen und sie in Öfen zu verfrachten.

    Let’s face at least the facts!

  79. #101 Confluctor
    wenn ich so Ihre argumentation lese, muss ich mich fragen, warum Sie hier bei PI leser sind. pi’s richtlinien sind eindeutig pro-israelisch. Sie aber, wehrter Confluctor, sprechen von enteignung von israelischer seite. Ich glaube, Sie verwechseln Enteignung mit Solidarität – und zwar eine wohl begründete Solidarität mit Israel.

    Ihnen ist hoffentlich bekannt, dass es sich bei der Besiedlung von Israel durch jüdische Bürgerinnen und Bürger nicht um Enteignung handelt, sondern geschichtlich gesehen ist dieses Land schon immer von Juden besiedelt worden. Nur waren die Juden schon immer Spielball der Grossmächte, so von den Assyrern, den Babyloniern, den Persern, den Griechen, den Römern, usw, und sie wurden über die ganze Welt verstreut. Bis in die heutige Zeit werden die Juden immer wieder zum Sündenbock abgestempelt.
    Nein, die UNO hat Israel gerechterweise ihr Land zurück gegeben. Die so genannten Palästinenser sind meines Wissens eigentlich Syrer, die aber von den umliegenden Staaten gern dort gehalten werden auch als Unruheherd.
    Auch Ihr Argument „Ich lebe dort ja nicht“ ist haarsträubend. Hier geht es doch nicht nur um einen lokalen Konflikt. Es geht um viel mehr: Wenn Israel fällt, wird auch eines Tages Europa fallen.
    Ich halte Sie langsam für einen Troll. Ihre ziemlich israel-feindliche Argumentation, die als ach so differenziert-weil-man-beide-seiten-betont getarnt daher kommt, hat auf pi nichts verloren. Trollen Sie sich.

  80. @Graue Eminenz (13. Jul 2010 17:36)

    Dass Herzl den Judenstaat als Kolonie geplant hatte, würde ich auch nicht behaupten wollen. Sein Bestreben war ja Unabhängigkeit. Ich sage nur, dass er von seiner Zeit beeinflusst war (im Sinne von Wechselwirkungen, nicht von simpler Übernahme von Denkweisen).

    Was die Bemerkungen über den Islam angeht, so ist der real existierende Islam auch meiner Meinung nach ein Problem. Allerdings ein von Westlern nicht richtig verstandenes, da der Islam eben auch eine spirituelle Dimension hat, die hier aber allgemein geleugnet wird. Ohne sie wird man der Sache und den Menschen, die die Moslems sind, aber nicht gerecht und versperrt sich selbst den Weg zur Lösung. Isso, wirklich.

    Dass andererseits z.B. die Hamas-Charter, Ausfluss einer gewissen falschen islamischen Theologie, oder gewisse weitere heute in Moslemkreisen gängige politische Richtungen mörderisch sind, sehe ich auch so. (Natürlich kann sich Israel nicht einfach entwaffnen.) Zum Glück denken jedenfalls nicht alle Moslems so. Die Moslembrüder z.B. werden langfristig verschwinden, weil der wahre Islam, wenn er denn mal aus seinem Lügenschlaf wieder aufwacht, so etwas nicht dulden kann. Das kann jemand mit einer verteufelnden Antihaltung allerdings nicht begreifen. Jedoch sind es alles Menschen, und die denken nicht immer nur linear und jeden Tag gleich und sind teilweise auch für Argumente und ein gutes Beispiel empfänglich.

    Abgesehen davon, Friedensverhandlungen finden nun mal zwischen Feinden statt, sonst bräuchte man sie ja gar nicht. Wie fern ein Erfolg solcher Verhandlungen ist, hängt von den Leuten ab, und Wendungen sind immer möglich, die Geschichte ist voll davon.

  81. sprechen von enteignung von israelischer seite.

    Falls Sie meinen, ich wolle Israel enteignen, dann haben Sie mich falsch gelesen. Bzw. sorry, wenn ich unklar war. Das meine ich jedenfalls überhaupt nicht.

    Mit „ich lebe dort ja nicht“ meine ich auch nur, dass die dort selbst ihre Lösung finden müssen, da ich niemandem meine Lösung aufzwingen will. Was soll daran haarsträubend sein? (Meine ruppigen Widerredner können doch sogar alle froh sein, wenn sie mein Denken so krass schlimm finden, dass ich es niemandem aufzwingen will!) Und kann man denn Probleme nur durch diktatorisches Vorgehen und Zwang lösen?

    Ich sage nur, die Araber dort hat damals niemand gefragt, und das kann man nicht einfach ignorieren. Die lebten dort seit Jahrhunderten, und plötzlich sagt man ihnen, ihr seid jetzt in Israel, das Land ist jetzt jüdisch. Dass sowas zu Problemen führt, erscheint mir nicht sehr schwer zu verstehen. Das hat aber die UN so entschieden. Nicht sehr weise, meiner Meinung nach, auch wenn ich den Israelis ihren Anteil an der Erde von Herzen gönne und die Araber wohl auch etwas intelligenter mit der Situation hätten umgehen können.

  82. #105 Confluctor:
    >> (…) Die Moslembrüder z.B. werden langfristig verschwinden, weil der wahre Islam, wenn er denn mal aus seinem Lügenschlaf wieder aufwacht, so etwas nicht dulden kann. (…) <<

    Mit Verlaub; das ist bullshit! — Der wahre Mohammedanismus lehrt Krieg, Gräuel, Unterdrückung, Völkermord und Barbarei par excellence, wobei diese Gebote gegenüber Ungläubigen von Allah selbst stammen und nicht interpretierbar aber für alle Zeiten gültig sind. — Zugegeben; für Juden und Christen lässt Allah da noch eine gewisse Milde gelten, da sie unter mohammedanischer Herrschaft teilweise gewisse Rechte des nackten Überlebens haben, solange sie dafür Schutzgeld bezahlen. Dass sie indes als Menschen zweiter Klasse gelten; wenn den als Menschen überhaupt (Affen und Schweinen gleich!), dürfte klar sein.
    .
    Für alle anderen Menschen, seien es Buddhisten, Hindus, oder was auch immer; so auch Atheisten oder Homosexuelle; gilt nach ALLEN mohammedanischen Schriften nur eins: nämlich dass sie des Todes sind oder bestenfalls völlig entrechtet ein Sklavendasein für mohammedanische Herren führen müssen.
    .
    Jeder Mohammedaner, der das innerlich bestreitet, ist ein Apostat und damit ebenso des Todes! So will es Allah.
    _________________

    >> Abgesehen davon, Friedensverhandlungen finden nun mal zwischen Feinden statt, sonst bräuchte man sie ja gar nicht. Wie fern ein Erfolg solcher Verhandlungen ist, hängt von den Leuten ab, und Wendungen sind immer möglich, die Geschichte ist voll davon. <<

    😆 Unter einem Friedensvertrag verstehen Mohammedaner doch ihren Glaubensgrundsätzen nach etwas völlig anders als die alte westliche Welt; die ihre Wurzeln in Kulturen hat, die den Mohammedanismus um Jahrtausende überragt: Für Mohammedaner meint ein Friedensvertrag einen temporären Kompromiss im weltweiten Dschihad, weil man gerade nicht die Stärke hat, den Kampf weiterzuführen. Laut Koran ist so ein Friedensvertrag in dem Moment ungültig, wenn man wieder die Macht hat, mit Feuer und Schwert das Wort des Propheten zu verbreiten. — Du weißt das und ich weiß das! Spinn hier also nicht rum!
    .
    Verarschen kann ich mich übrigens auch alleine! 😉

  83. Und wenn Sie sagen:

    Nur waren die Juden schon immer Spielball der Grossmächte, so von den Assyrern, den Babyloniern, den Persern, den Griechen, den Römern, usw, und sie wurden über die ganze Welt verstreut. Bis in die heutige Zeit werden die Juden immer wieder zum Sündenbock abgestempelt.
    Nein, die UNO hat Israel gerechterweise ihr Land zurück gegeben.

    So ist das doch eine recht gutmenschliche, unbiblische Sichtweise.

    Israel hat von Moses (d.h. von Gott, er war ja Prophet) und späteren Propheten ganz klare Richtlinien bekommen, die auch mit eindeutigen Drohungen verbunden waren. Israel war nicht einfach Spielball irgendwelche Großmächte, sondern erntete gemäß der Prophezeihung Moses über die zwei Wege, die Gott Israel vorlegte, immer wieder die Früchte seines Tuns. Gute bzw. schlechte — je nachdem. Die Versprechungen Gottes sind herrlich, aber auch anspruchsvoll und schrecklich.
    Dass Er das Land anderen geben wird, wenn sie Ihm nicht gehorchen, gehörte immer dazu, und Seine Prophezeihungen verwirklichen sich auch. Kann man da sagen, die Diaspora war ungerecht?
    Natürlich wurde auch die Rückkehr ankündigt.

    Diese Dinge gelten übrigens auch für andere Gläubige. Insofern sollten Osmanen und sonstige frustrierte Moslems sich mal selbstkritisch an die eigene Nase fassen.

  84. @ Confluctor

    lassen sie sich nicht unterkriegen. ihre beiträge waren sehr lesenswert und informativ. herzls buch „der judenstaat“ ist jetzt auf meiner liste der bücher, die ich noch lesen muss.

    grüsse

  85. @Graue Eminenz (13. Jul 2010 18:26)

    Ich weiß das alles. Aber es greift zu kurz.

    Der Islam, den diese Imame predigen und der sich wortwörtlich auf einen von Utman’s Kommission und später erst vokalisierten Koran beruft und der die Übermittler und die ganzen historischen Kommentatoren direkt neben Allah stellt, ist nicht der richtige Islam. Er MUSS und WIRD sich wandeln, und sicher werden die Christen darin eine wichtige Rolle spielen.

    PI selbst predigt einen fanatisierten Islam, was man PI aber kaum übelnehmen kann, da viele Moslems es ja selbst tun und es auch mehr oder weniger die offiziellen Linien sind. Allerdings nicht von allen Moslems, es gibt da auch andere, tolerante, aufgeklärte Richtungen, die hier aber oft vergessen werden.

    Das ändert aber nichts daran, dass der wahre Islam sich z.B. mit der Lehre Jesu (etwa der Bergpredigt, wo sie sehr klar dargestellt wird) decken MUSS (nicht jedoch den Kirchendogmen, die so viel wert sind wie das imamische Dogmatisieren), da Jesus Prophet ist und Gottes Wort nun mal eine Einheit bildet.

  86. Falls hier Forscher mitlesen, so empfehle ich ihnen, den Islam mal daraufhin zu untersuchen, was übrigbleibt, wenn man die spezielle Dogmatik At-Tabaris aus dem Islam entfernt, wie es nämlich gemacht werden sollte (das gehört da nicht rein).

    Mit so einer Untersuchung kann man der islamischen Aufklärung helfen. Wird natürlich nicht allen Moslems gefallen… aber was solls.

  87. #109 agentjoerg:
    >> @ Confluctor: lassen sie sich nicht unterkriegen. ihre beiträge waren sehr lesenswert und informativ. <<

    Unterkriegen??? Was für ein Unterkriegen bitteschön?
    .
    Tut mir leid, es so sagen/schreiben zu müssen, lieber agentjoerg: Ich gehe einfach mal wieder davon aus, dass Du prinzipiell gar nicht begriffen hast, wo hier eigentlich die Problematiken liegen und worum es hier prinzipiell so geht. — Wenn ich mich täuschen sollte, kannst Du ja gerne mal inhaltlich begründen, warum und was Du da mal eben so hin-geschrieben/getippt hast.
    .
    Da ich einmal aus längerer Erfahrung mit Dir davon ausgehe, dass Dir das nicht wirklich gelingen wird oder besser: gelingen kann; schließe ich mit den Worten eines bekannten deutschen Kabarettisten:

    Wer keine Ahnung hat, sollte besser mal die Fresse halten!

    .
    Im Übrigen; lieber agentjoerg; orientierst Du Dich doch so gerne an Personen (und da Du mich, warum auch immer, nicht magst, findest Du jeden total überzeugend, der hier eine Meinung vertritt, die meiner auch nur irgendwie widerspricht); und da darf ich Dir vielleicht mitteilen, dass Dein ganz großes Idol Paula und ich im Großen und Ganzen hier immer quasi am gleichen Strick gezogen haben, nein?
    .
    Guten (geistigen) Dauerschlaf noch weiterhin!

  88. #110 Confluctor:
    >> Der Islam, den diese Imame predigen und der sich wortwörtlich auf einen von Utman’s Kommission und später erst vokalisierten Koran beruft und der die Übermittler und die ganzen historischen Kommentatoren direkt neben Allah stellt, ist nicht der richtige Islam. Er MUSS und WIRD sich wandeln, und sicher werden die Christen darin eine wichtige Rolle spielen. <<

    😆 😆 …

    Die Utman’s Kommission ist bereits seit langem von so ziemlich allen mohammedanischen Schriftgelehrten als Konstrukt des Satans gebrandmarkt worden. Hier ist auch kein Vergleich z.B. zu Luther möglich, da sich Luther ganz eindeutig auf die Schrift der Bibel bezog und zur Rückbesinnung auf deren Geist verwies, der im Verlauf der Jahrhunderte bei der katholischen Kirche mit ihren politischen Verflechtungen aus dem Gleichgewicht geraten war.
    .
    Die Utman’s Kommission will allerdings, dass der Koran gar keine Rückbesinnung auf den Koran, wie Luther es bzgl. der Bibel tat, sondern sie fordert eine ausdrückliche Abkehr vom Koran und den Hadithen!
    .
    Ein sicherlich gutgemeinter Ansatz zur (prinzipiell eben unmöglichen) Reform des Mohammedanertums; aber im Angesicht des Grundgedankens des Korans wohl eher ein frommer Gedanke, denn irgendwie auch nur theoretisch machbar.
    .
    Man kann dem rassistischen Nationalsozialismus germanischer Natur ja auch nicht den Zahn dadurch ziehen, indem man ihm den Rassegedanken austreiben, aber trotzdem an der Volksgemeinschaft festhalten will: Das funktioniert nunmal nicht, weil beides einander bedingt. Im Mohammedanertum kommt hinzu, dass solche Ideen den wortwörtlichen und immer gültigen Worten Allahs widersprächen. Wer wollte denn bitteschön einem allmächtigen Allah widersprechen? Und wer hätte als Erdenwurm denn wohl das Recht dazu? … Das wird NIE auf Dauer gut gehen, solange es noch Exemplare vom Koran, den Hadtithen und der Sunna gibt!

  89. Doch, doch, wir werden es schaffen. Ich bin da sehr zuversichtlich.

    Man muss die prophetischen Strömungen sinnrichtig zusammenführen oder „übereinanderlegen“, dann kommt die Widerlegung der ungöttlichen Religionsverbiegungen nicht von irgendwelchen Erdenwürmern, sondern den Erdenwürmern und mörderischen „Fanatikern“ der Religionen wird dann durch ewiges prophetisches Wort erkennbar autoritativ widersprochen und in Einheit „widerlebt“.
    Es braucht dafür den richtigen spirituellen Ansatz. Damit wird es funktionieren.

  90. Hey, nicht das ich mich drücken will 🙂

    #100 Confluctor (13. Jul 2010 16:12)
    Dass die ganze Situation über eine längere Zeit ging und extrem viele Einzelelemente besitzt, ist mir auch klar.

    Zahal hat hier allerdings mit einer argumentativen Figur der zionistischen Korrektheit — schön mit Fettdruck, damit auch jeder versteht, was er zu denken hat –, versucht, mich in die rechte oder antisemitische Ecke zu stellen. Einspruch!

    Das habe ich absolut und definitiv nicht gewollt, ich stelle es in fett, wenn mir Textpassagen richtig erscheinen, natürlich wird von proarabischer oder antizionistischer Argumentationsseite andere Dinge herausgegriffen, aber Herzl selbst haben SIE ins Spiel gebracht, nun gut, ich bin nun einmal Zionist, trotzdem versuche ich der Sache gerecht zu werden, denn ehrlich, welcher Staat ist bei seiner Gründung ohne teilweises Unrecht ausgekommen? Und gehörte zu Palästina nicht auch Transjordanien 80% des gesamten Gebietes dazu, das dann aber für die Araber abgetrennt wurde Und sie somit einen Staat schon hatten?

    Sie wollten auf die sogenannten wissentlichen Enteignungen hinaus, dem war aber nicht so, Herzl hatte Träume, viele Träume und man sollte sie an den Taten erkennen und nicht an den Illusionen, die sie sich selbst gemacht hatten.

    Was für einen Interpretationsspielraum bieten denn wirklich die Originaltexte, wenn Herzl selbst von der eisernen Hand gegenüber den Arabern spricht, die das Programm verständlicherweise (aus SEINER Sicht) niemals akzeptieren würden?

    Also nochmals: Der konventionellen zionistischen Geschichtsschreibung (nicht nur das Buch der Judenstaat, was sein TAGEBUCH war, sondern viele andere Dukumente geben Aufschluss darauf)entsprechend, dachte Herzl wenig über die Araber nach, was er jedoch über sie zu sagen hatte, reflektierte eine freundliche und progressive, wenn auch paternalistische, liberale Stimmung. Herzl war, wie die meisten Zionisten vor dem 1. Weltkrieg, davon überzeugt, dass der Schlüssel zum Erfolg des zionistischen Unternehmens in der Zustimmung des Osmanischen Reiches lag. Darum ging, es denn das Osmanische Reich hatte zu Herzls Zeit das Sagen Die Araber vor Ort stellten nur wenig mehr dar als eine Erweiterung der Landschaft Palästinas und deren Feindlichkeit gegenüber den Zionisten, wie Malaria, sumpfiger Boden und steinige Felder, die dann alle zu gegebener Zeit durch die passende Kombination von Technologie und menschlicher Anstrengung ausgeräumt werden würden. Auf der anderen Seite nehmen palästinensische Wissenschaftler und jene, die mit der arabischen Sache sympathisieren, Anstoß an Herzls Vergesslichkeit bezüglich der Araber Palästinas und sind von dem gering schätzenden Ton der wenigen Bemerkungen, die er über sie machte, verletzt. Bedeutender für Kritiker des Zionismus, den Mangel an Bemerkungen Herzls über Araber zugrunde legend, war eine Verschwörung des Schweigens, denn bereits 1895, zu einer Zeit als er gerade erst seine Vision eines zukünftigen Judenstaates skizzierte, plante er angeblich die Vertreibung der Palästinenser, auch wenn er diesen dunklen Plan nur seinem Tagebuch anvertraute, das erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Aber es war doch erst einmal ein Traum, er wollte doch auch Jerusalem völlig neue gestalten.

    Nun, da kann sich jeder selbst durch seine Lektüre ein Bild machen und mal überlegen, wie er es finden würde, in der Situation der damaligen Araber zu leben, angesichts eines solchen Programms, “sanktioniert” durch ferne, externe Machthaber.

    Erstens, die Zahl der Araber war verschwindend gering, meist waren es Großgrundbesitzer, die in Beirut oder Damaskus lebten, und von denen die Jewish Agency große Teile abkaufte……das ist beweisbar. Dazu gibt es Reisebeschreibungen, hier ein paar……

    Großsherif Hussein, der Hüter der heiligen islami­schen Stätten in Arabien, sagte: „Die Ressourcen des Landes sind noch völlig unberührt … Die Rückkehr der Exilanten (Juden) in ihr Heimatland wird auf den Feldern, in den Fabriken, in Handel und Gewerbe und in anderen Bereichen, in denen Mühe und Arbeit gefordert sind, in materieller wie in geistiger Hinsicht zum Anschauungsunterricht für ihre Brüder geraten“ /Ba/ S.58 (aus Al Qibla, 23. März 1918, zitiert in Samuel Katz: Battleground-Fact and Fantasy in Palestine; NY: Bantam Book, 1977, S.128).

    In einem Hearing im Dezember 1936 heisst es: „Ohne die jüdischen Entwicklungsbemühungen … hätte es keine arabische Einwanderung nach Palästina gegeben“ /Pf/ S.147 (J. Peters, From Time .., S. 306).

    Die demographische Entwicklung Palästinas seit dem Niedergang des Osmanischen Reiches fasste Carl H. Voss, der damalige Vorsitzende des American Christian Palestine Committee, im Jahre 1953 wie folgt zusammmen:
    „Die arabische Bevölkerung war klein und begrenzt, bis die jüdische Wiederbesiedlung das Land wieder fruchtbar machte und Araber aus den Nachbar­ländern anzog. Als 1882 die organisierte jüdische Besiedlung begann, lebten weniger als 150.000 Araber im Land. Die große Mehrzahl der Araber in den letzten Jahrzehnten waren vergleichsweise Neuankömmlinge – Neueinwanderer oder Nach­kommen von Personen, die in den vergangenen 70 Jahren nach Palästina eingewandert waren“ /Pf/ S.146, aus Voss, Carl H.: The Palestine Problem Today. Israel and Its Neighbours, Boston 1953, S.13

    Die Unsicherheit der Schätzwerte ist dadurch bedingt, dass viele Fellachen sich aus tiefem Mißtrauen den Behörden gegenüber nicht registrieren ließen (auch um der Einberufung zum Militär zu entgehen), desgleichen auch viele Juden wegen der hohen Dhimmi-Steuern.

    Natürlich ist das u.a. aus der damaligen Zeit heraus entstanden, das ist ja offensichtlich. Es war ja die Zeit der Kolonien und des Nationalismus.

    Auch da widerspreche ich, íst der Libanon kolonialisiert worden, Syrien, Irak…all das gehörte zum ehemaligen osmanischen Reich……und das osmanische Reich hat den Krieg verloren, mit allen Gebietsverlusten, die zu der Zeit noch anerkannt wurden, den Juden wurde eine Heimstätte laut Balfour Erklärung zugesprochen, vom Völkerbund abgesegnet und letztendlich von der UN bestätigt……

    Hier mal eine Übersicht……

    http://www.terrorismawareness.org/what-really-happened/

    Man kann heute natürlich nicht einfach alles zurückdrehen, wie das die Antisraelisten wollen (“Israel ins Meer”, “Israelis nach Hause in Europa”). Wie kann man so menschenverächtlich über die Bewohner eines Landes reden? Es sind ja längst nicht alle Bewohner Israels über eine der vielen Aliya-Wellen nach Israel gekommen, sondern viele sind dort geboren. Man muss also auch die heutige Realität akzeptieren, dass viele Leute eben nirgends sonst ein Zuhause haben.

    Richtig, dazu kommt aber auch, daß fast 1 Million Juden aus den arabischen Ländern fliehen mussten, die Israel OHNE Hilfe von UNWRA ect….. eingegliedert und integriert hat und deren Hab und Gut in den jeweiligen Ländern verbleiben mussten.

    Und ähnlich (wenngleich umgekehrt) hätten auch die Araber ihre Landsleute in ihre jeweiligen Länder integrieren können, statt sie als “Brüder zweiter Klasse” zu behandeln, indem sie ihren Flüchtlingsstatus über Jahrzehnte zementieren. Auch das eine Realität. Keine sehr solidarische Umma…

    Und genau dort kommen wir auf das große Problem zu sprechen, genau daran hapert es, weil sie es als Waffe gegen den „Zionismus“ sprich die Juden bis heute gebrauchen, das ist leider so.

    Also ganz ehrlich, es gab schon einmal einen großen Bevölkerungsausstausch und der muss nicht feindlich ablaufen, ansonsten sehe ich wirklich keine Lösung, es wird keinen Frieden geben, solange die Araber ihre Kinder weniger lieben, als daß sie die Juden hassen – leider !!!

    Ist das Prinzip des „ethnisch begründeten Bevölkerungsaustausches“ im griechisch-türkischen Konflikt, das dem Vertrag von Lausanne zugrundeliegt, nicht auch -rückwirkend- auf die Flüchtlinge bzw. Vertriebene in den israelisch-arabischen Kriegen anwendbar?

    MODELL LAUSANNE 1923
    Nachdem sich Griechenland nach der Niederlage gegen die Türkei (unter Mustafa Kemal, im August 1922) aus dem gesamten Territorium Kleinasiens zurückziehen musste, kam es auf der Grundlage der „Konvention über den Austausch der griechischen und türkischen Bevölkerungen“, auf die sich die betroffenen Staaten einigten, zu einem Bevölkerungsaustausch.

    Von diesem, von den staatlichen Hoheitsträgern durchgeführten „Transfer“ waren die etwa 400.000 bis dahin in ihrer anatolischen Heimat verbliebenen Griechen betroffen, sowie die etwa 450.000 auf griechischem Territorium lebenden Muslime.

    Die völkerrechtliche Absegnung dieser ethno-religiös begründeten „Transfers“ durch den Lausanner Friedensvertrag (Juli 1923) rief in der „westlichen“ Öffentlichkeit keinen ernstzunehmenden Protest hervor. Noch im Dezember 1944 würdigte der britische Premier Winston Churchill in einer Rede vor dem House of Commons den „Bevölkerungsaustausch, der nach dem letzten Krieg zwischen Griechenland und der Türkei stattfand“, als „in vielerlei Hinsicht erfolgreich“; er habe „zu freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland geführt“. (Daniel Schikora, u.a. in EUROjournal“, H 1/2007)

    Das Prinzip des „ethnisch begründeten Bevölkerungsaustausches“, hatte der Norwegers Fridtjof Nansen, seinerzeit Kommissar des Völkerbundes für Flüchtingsfragen im griechisch-türkischen Konflikt zur Geltung gebracht (Daniel Schikora)

    Heute sind die Fakten nun mal da, und man kann nicht einfach das konkrete Leben der Menschen dort ignorieren.
    Die beiden Seiten müssen das selbst miteinander aushandeln. Wie soll es sonst gehen? Will man wieder von außen da reinpfuschen und der einen oder anderen Seite die Schuld zuweisen und ihr einen Willen aufzwingen? Dann gibt’s nur die nächste Welle Unzufriedener und das nächste Desaster. Sie müssen sich also selbst miteinander einigen, alle Knackpunkte nach und nach entschärfen und IHREN Kompromiss aushandeln. Es wird wohl ein Kompromiss bleiben. Aber besser Frieden mit einem Kompromiss, als noch mehr Krieg und Blutvergießen! Sicher nicht ganz einfach zu finden, so ein Kompromiss, aber es scheint mir der Weg mit dem geringsten Leid zu sein.

    Da läuft jemand offene Türen ein, das Problem ist ja, daß sich Gott und die Welt einmischt, und je mehr sie Israel drängen, desto weniger kommt dabei heraus…….

    Und das geht nun mal schlecht mit einseitigen Schuldzuweisungen. Den Husseini, so hetzerisch seine Rolle auch war, als einzige Ursache des Problems anzusehen, wie es Melody hier sagte, greift da meiner Meinung zu kurz. Herzl hatte genau so eine Reaktion ja viele Jahrzehnte vorher schon vorhergesehen, was wundert man sich dann?

    Nein, eben genau damit hat er nicht gerechnet und die erste Alija war ja schon viel früher – Herzl ist nur eine führende Person in diesem Prozess, aber NICHT alles bestimmend.

    1856 Sir Moses Montefiori läßt am Ort des heuti­gen Shekunat Montefiori (Stadtteil von Tel Aviv) eine Orangenplantage anlegen. Das I.Mal wird hier im Sinne des späteren Zionismus etwas unternommen, um das Land Israel wieder aufzubauen und die Juden aus ihrer Mutlosigkeit zu reißen. Aber: Es wird von einem Juden aus Europa (England) durchgeführt, der nicht selbst nach Israel geht.

    1860-70 Montefiori ermutigt die Juden aus herun­tergekommenen Häusern der Altstadt Jerusalems, sich im neuen Stadtteil Mischkenot Sha’ananim (heute Teil von Yemin Moshe) anzusiedeln. 1857 hatte Montefiori hier schon die Windmühle bauen lassen.

    1870 Juden aus Frankreich gründen (bei Tel Aviv) die Landwirtschaftsschule Mikwe Israel (Hoffnung (d.h. G-tt) Israels, Jer 17,13). Schulleiter ist der französische Jude Netter der zwar nach Israel ein­wandert, jedoch keine Siedlung gründet.

    1878/79 Die zwei ersten echten Siedlungsneu­gründungen, wenn auch nicht durch Einwanderer (Olim):

    1. in der Nähe des heutigen Tel Aviv gründen drei Jerusalemer Juden Petach Tikwa („Tor der Hoffnung“ die G-tt schenkt, Hos 2,17).
    2. Juden aus Safed gründen (in Ober­galiläa) Rosh-Pina („Eckstein“, Ps 118,22; Jes 28,16)
    Beide Siedlungen müssen zunächst we­gen Malaria und anderer Schwierigkeiten vorübergehend aufgegeben werden.

    1882-1903 Erste Aliya (Einwanderungswelle) wegen Judenverfolgungen im Russischen Reich (das damals auch große Teile Polens um­faßte) nach der Ermordung von Zar Alexander II., dessen man die Juden bezichtigte.

    Landerwerb und erste jüdische Siedlungen
    Dokumente aus der Britischen Mandatszeit, die nach dem Sechs-Tage-Krieg in den Besitz Israels gelangten, geben Einblick in das aus der osmanischen Herrschaft überkom­mene Feudalsystem Palästinas und in den Landverkauf an die Zionisten. Falls kein anderer Quellenverweis angegeben, liegen allen Ausführungen die Recherchen von Kenneth W.Stein zugrunde /St/.

    http://www.digmuenchen.de/contray/html/nahostkonflikt/nahostkonflikt-historie/palaestina—landerwerb/

    Reine Heuchelei! Und ich kann wiederum auch Herzls Motivation für seinen Plan verstehen! Der “christliche” Antisemitismus war ja nun auch grauenhaft.

    Herzl war nur EIN Alteur in diesem großen Spiel, ein Leitwolf, ja, aber es hingen viele Dingen zusammen……

    Und mit dem Aufkommen der Nationalstaaten stellte sich natürlich die Frage, welcher Platz für die jüdischen Gemeinden bleibt: etwa überall als verachtete, überstimmte Minderheiten? Tragische Situation! Und dann kam halt Herzl.

    Nein, erst kamen die Alijas – Herzl kam zeitgleich. Es ging immer nur darum, daß die Juden nach Zion zurückkehren durften und dort leben, daß es Staat wieder gegründet wurde, in denen Juden frei von Verfolgungen und Ressentiment leben konnten, Fremde aber wohlwollend aufgenommen wurden.

    Meiner Meinung nach ist aber die UN-Entscheidung die Hauptursache gewesen, weil sie dem Wunsch und Begehren gegen jede Konsultation der Araber noch einen legalen Anstrich gab. (Ich kenne natürlich verschiedene Einwände, die hier jetzt kommen könnten und wohl auch kommen werden, aber ich will mich hier jetzt nicht noch weiter ausbreiten, sondern mich auf die entscheidenden Elemente konzentrieren.) Denn ich denke, man muss das heute wohl alles mehr oder weniger so hinnehmen, wie vieles andere, was in den Jahrtausenden der Geschichte geschehen und nicht zurückzudrehen ist.

    Ja, natürlich habe ich hier den Einwand, nicht die UN, schon die Balfourerklärung und der Vökerbund machten die Sache legal und schliesslich hatten die fast zeitgleich mit den Juden eingewanderten schon 80 % von Palästina……..

    Und wie gesagt, die beiden Parteien müssen sich einigen auf ihren Friedensplan.
    Die übrigen Staaten (d.h. insbesondere die damaligen UN-Entscheider) sollten aber auch ihre Selbstkritik leisten und könnten vielleicht eine nicht-parteiische, nicht hetzerische Unterstützung in dem beiderseitigen Deeskalations- und Einigungsprozess anbieten.

    Großbrittannnien hat kläglich versagt und sich aus der ganzen Geschichte herausgestohlen, heute entscheidet die UN GEGEN die Juden

    Ein Teil der arabischen Wut über die Enteignung würde vermutlich besänftigt, wenn die Enteignung überhaupt schon mal als solche anerkannt statt einfach geleugnet würde.
    Das wäre nicht das Ende Israels, sondern ein Schritt zur Deeskalation und Verbrüderung.

    Dann müsste von arabischer Seite auch die Vertreibung von 1 Million jüdischer Flüchtlinge anerkannt werden, Israel ist nicht soooooooo groß und soooooooo reich.

    Vergeben (nicht Vergessen) müssen sich beide Seiten eh Einiges. Dann kann’s auch klappen mit dem Frieden dort. Mit Eisen und Bomben allein wird das jedenfalls nichts.

    Das wäre zu begrüßen, das geht aber auch nur bei Partnern mit den gleichen Mentalitäten und genau dort liegt euer europäischer Denkfehler, ich bin ok, du bist ok……..gibt es nur im Humanismus…….nicht im Islam.

  91. Kein Wunder das sich die Fernsehidioten
    über Kritik an psl aufregen. In Fachkreisen
    wird dieser Mann schon lange nicht mehr ernst
    genommen. Frag ihn doch einmal, ob er überhaupt arabisch spricht… .

  92. Eine arisch aussehende Jüdin, wenn das Hitler wüsste.
    Scheint so als ob die heutigen Juden nicht mehr viel mit den Israeliten zur Zeit Jesu gemeinsam haben, also ethnisch und kulturell.

  93. Also Peter Scholl ist ein Mann der seiner Zeit voraus mach. Er warnt schon sehr lange vor 9/11 vor islamischer Gefahr und dass die Europäer dieser Gefahr entgegen stellen müssen. Dass er Israel kritisiert ändert nichts an seiner Klasse.

  94. #114 Confluctor (13. Jul 2010 19:31)
    Doch, doch, wir werden es schaffen. Ich bin da sehr zuversichtlich.

    Man muss die prophetischen Strömungen sinnrichtig zusammenführen oder “übereinanderlegen”, dann kommt die Widerlegung der ungöttlichen Religionsverbiegungen nicht von irgendwelchen Erdenwürmern, sondern den Erdenwürmern und mörderischen “Fanatikern” der Religionen wird dann durch ewiges prophetisches Wort erkennbar autoritativ widersprochen und in Einheit “widerlebt”.
    Es braucht dafür den richtigen spirituellen Ansatz. Damit wird es funktionieren.

    Wie wollen sie das denn schaffen?

    Hier mal ein anderer muslimisch – arabischer Standpunkt, und ich kann es nicht oft genug beteuern.

    Der arabische Knessetabgeordnete Masoud Ghanaim sagte im arabischen Rundfunksender Kul-el-Arab (die arabische Stimme) daß Israel in ein islamischens Kalifat integriert werden sollte: “Nur, wenn die Juden sich in ein islamisches Kalifat eingliedern, dürfen sie weiterhin in dieser Region leben!”

    Als führendes Mitglied der “Islamischen Bewegung” hat Ghanaim immer wieder betont, dass sich die Moslems auf den Kampf um Jerusalem vorzubereiten haben. “Jerusalem und die heilige Al-Aksa Moschee sind in Gefahr”, hetzte Ghanaim. Dann warnte er vor einem jüdischen Tempelbau in Jerusalem. Aus diesem Grund heisst der Knessetabgeordnete die fanatische Gewalt der Hizbollah Terroristen gut; “Die Achse Iran-Hizbollah-Syrien – Türkei steht für eine Politik des legittimen Widerstands und der Nicht-Kapitulation vor Israel”. erklärte der Parlamentarier, der israelischer Staatbürger ist. Nach Ansicht von Ghanaim ist ein Zusammenleben von Juden und Moslems nur möglich, wo Juden unter islamischer Herrschaft leben. Daß Moslems unter jüdischer Hoheit leben, ist für den Islam nicht tragbar.

    Sie denken zu naiv…..leider.

  95. #114 Confluctor:
    >> Doch, doch, wir werden es schaffen. Ich bin da sehr zuversichtlich. <<

    Dein Wort in Gottes (nicht Allahs!!!!) Ohr; mir allein fehlt der Glaube (daran).
    .
    Ich bin persönlicher aus eine langer Reise echten Atheismus’ (nicht dieser Dummsinn gelangweilter Wohlstandsbälger, sondern eines puritanischen Nietzsche ( 😉 ) nach vielen langen Gedanken, Büchern und philosophischen Exkursen ein Christ geworden. Allerdings habe ich es bis heute nicht gewagt, in eine Kirche einzutreten, denn dazu fehlt mir die Entschlusskraft, die hier nun für mich sehr speziell wird, bei all der Auswahl. 😉
    .
    Ich bin glücklich verheiratet und habe mit vollem Bewusstsein auch meine weniger strenggläubige aber katholische liebe Frau auch nach katholischem Ritus geheiratet und musste dafür als Nichtkatholik in Kanada auch einiges lernen und akzeptieren. Ich habe das gerne gemacht: Nicht aus Liebe, sondern aus Überzeugung! Rein historisch und kulturell sowohl kunst- wie auch geisteswissenschaftlich habe ich eben (und sollte jeder) einen gewaltigen Respekt vor der katholischen Kirche haben, die darüber hinaus dem Abendland nur allzu oft Stütze wenn nicht zuweilen auch letzte Hilfe im Kampf gegen Unchristen, Barbaren und noch schlimmer: Mohammedaner war.
    .
    Du, werter Confluctor, bist ein Allevit, stimmst? … Deine Glaubensvorfahren waren die Assassinen, die Haschraucher und Meuchelmörder vom Alten vom Berge, gell?
    .
    Du erwartest doch hoffentlich nicht, dass ich Deinen Beteuerungen hier vor diesem historischen und aktuellem Hintergrund Glauben schenken kann, oder?
    .
    Mein Tipp an Dich ist, dass Du vor Allem in der mohammedanischen Welt; unter Sunniten und Schiiten für Deine Sekte die wohl gewählten Worte verbreiten solltest; aber nicht hier: Du ziehst nämlich quasi das Kamel von hinten auf: Wenn die Mohammedaner in gewaltiger Mehrheit so dächten wie Du und Du und Deinesgleichen eben nicht eine vom Mohammedanertum übelst verfolgte Minderheit wären, könntest Du mir den Koran schmackhaft machen.
    So aber; und unter Einbeziehung der Tatsächlichkeiten; ist nunmal bei mir mit dem blutrünstigen, perversen, Massen mordenden Kinderficker und primitivsten Karawanenräuber Mohammed und seiner verbrecherischen Schar und seinem Lehrbuch des Blutes, der Gewalt, der Unmenschlichkeit, des Verbrechens und des Horrors nunmal nicht gut Kirschen essen.
    .
    Geh’ und überzeuge die Mohammedaner von dem, was Du sprichts/schreibst und wenn Dein Werk gelungen ist, dann kehre zurück und kehre uns, dass das Mohammedanertum wie durch ein Wunder plötzlich friedlich geworden wäre; sich also selbst aufgelöst hätte!
    .
    Dann allerdings bin ich auch zu einem Dialog bereit. — Allerdings nicht als Affe oder Schwein oder sogar noch minderwertiger als alle Tiere, wie Allah mich persönlich und unverrückbar in seinem wortwörtlichen Gerde an den stinkenden Mohammed mich nennt und wie es im Koran zweifelsfrei und unmissverständlich steht!

    Fuck you, Allah!!! … Go back to Hell!!!

  96. #116 irgunxyz (13. Jul 2010 19:46)

    Kein Wunder das sich die Fernsehidioten über Kritik an psl aufregen. In Fachkreisen wird dieser Mann schon lange nicht mehr ernst genommen.

    Ganz so einfach ist es nicht. Ich bin, vor allem was Israel betrifft, definitiv nicht Scholl-Latours Meinung, denke aber, daß er vieles Prägende und Maßgebende an Kenntnis über den Nahen Osten, speziell über die islamische Welt, beizutragen hatte. Aber ich halte ihn für viel zu nahe an den Moslems stehend (immerhin ist der Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft) und seine Zeit als Journalist, denke ich, ist heute einfach abgelaufen.

    Frag ihn doch einmal, ob er überhaupt arabisch spricht… .

    Soweit ich weiß, spricht er auch arabisch, und zwar fließend.

  97. #118 Penny:
    >> Also Peter Scholl ist ein Mann der seiner Zeit voraus mach. <<

    Peter Scholl-Latour (?), oder wen meinst Du?
    .
    Falls ich richtig liegen sollte, habe ich da heute auf PI die treffende Beschreibung aufgeschnappt: Peter Scholl-Latour ist der Erich von Däniken der Geopolitik!
    .
    Besser kann man wohl das dümmliche, selbstverliebte, pathologisch amerikahassende und islamophile Gequassel dieses rotznasigen Möchtegerns kaum beschrieben.
    .
    Ich weiß sehr wohl, dass dieser Pseudojournalist, der mit Ajatollah Khomeini so schön schwul gekuschelt hat, in Deutschland als ein gaaaaaanz Großer gilt. — Wen wundert’s, wenn auch die Mehrheit der Deutschen an Hokuspokus wie Hexerei Homöopathie glaubt!

    😆

    Jaaaaa: Mehr direkte Demokratie braucht das Land!!!! 😆 — 😈

    VOX POPULI VOX Rindvieh! 😛

  98. #108 Confluctor (13. Jul 2010 18:29)

    Israel hat von Moses (d.h. von Gott, er war ja Prophet) und späteren Propheten ganz klare Richtlinien bekommen, die auch mit eindeutigen Drohungen verbunden waren. Israel war nicht einfach Spielball irgendwelche Großmächte, sondern erntete gemäß der Prophezeihung Moses über die zwei Wege, die Gott Israel vorlegte, immer wieder die Früchte seines Tuns. Gute bzw. schlechte — je nachdem. Die Versprechungen Gottes sind herrlich, aber auch anspruchsvoll und schrecklich.<

    Aha, da kennt jemand die Thora, aber wohl nur die christliche Auslegung, denke ich mal, die im Gegensatz zu jüdischen Auslegung einfach starr und unbeweglich ist…….

    Wenn das jüdische Volk also nur bekommen hat, was es verdient hat, was erwartet dann die Christen? Die haben sich 2000 Jahre einen Dreck um die Weisungen gekümmert……

    Dass Er das Land anderen geben wird, wenn sie Ihm nicht gehorchen, gehörte immer dazu, und Seine Prophezeihungen verwirklichen sich auch. Kann man da sagen, die Diaspora war ungerecht?

    Nö und der Holocaust war G’ttgewollt nicht wahr? Sie sollten sich mal mit Pinchas Lapide auseinandersetzen: Ist die Bibel richtig übersetzt? Denn der Urtext war hebräisch, dann griechisch und zuletzt erst lateinisch, selbst Luther gab zu, daß die Hebräer aus der Quelle schöpfen, die Griechen aus den Flüssen und die Lateiner aus den Pfützen. Wörtlich:

    Wir mühen uns jetzt ab, die Propheten zu verdeutschen. Was für ein beschwerliches Werk, die hebräischen Erzähler zu zwingen, Deutsch zu reden. Wie sträuben sie sich, da sie ihre hebräische Ausdrucksweise nicht verlassen wollen und sich dem groben Deutsch nicht anpassen wollen und wenn er jünger wäre, würde er wohl hebräisch lernen müssen, um der Übersetzung gerecht zu werden…….

    Rund dreihundertvierzig mal kommt der Begriff „Gesetz“ in allen Verdeutschungen der Schrift vor. Etwas zweihundert Mal im AT und einhundertvierzig mal im eurem NT.

    Der Begriff ist jedoch grundfalsch, sowohl inhaltlich, als auch sprachlich, denn damit gemeint ist im Urtext der Thora – Lehre oder Weisung. Über zwei Drittel der hebräischen Bibel haben jedoch nicht das Geringste mit Gesetzlichkeit zu tun, sondern sind dem Heilshandeln G’ttes an seinen Volk Israel gewidmet…..

    Natürlich wurde auch die Rückkehr ankündigt.

    Trotzdem sind sie verstockt oder was? Ja und wenn sich das Volk jetzt nicht richtig verhält, dann wird es wieder vertrieben?

    Diese Dinge gelten übrigens auch für andere Gläubige. Insofern sollten Osmanen und sonstige frustrierte Moslems sich mal selbstkritisch an die eigene Nase fassen.

    Christen aber ganz besonders…….

  99. #94 Graue Eminenz (13. Jul 2010 15:07)
    Vielleicht hast Du einen erhellenden Buchtipp für mich (und alle anderen hier), wo man sich umfangreich und doch präzise über den Zionismus und dessen Bedeutung innerhalb der jüdischen Gemeinden und für die politische Entwicklung in Nahen Osten ein gutes Bild machen kann?

    Ein gutes Buch wäre der oben in 93er Beitrag angebenen Titel, allerdings nur auf englisch. Theodor Herzls: Der Judenstaat natürlich auch, nur sollte man nicht den Fehler wie Confluctor machen, die Ideen, die dort eingeflossen sind, auch als realisierbar zu erachten, es war sein Tagebuch……seine Gedanken.

    Wikipedia beschreibt es im Großen und Ganzen ganz gut……

    Die Protagonisten des Zionismus verorten dessen historische Wurzeln in den religiösen Traditionen des Judentums. Sie sehen sich dabei mit der Vorstellung von Eretz Israel verbunden und betrachten den Zionismus als zeitgemäße Form der Verwirklichung eines Jahrtausende alten Traums der Israeliten vom Zusammenleben in Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden im „gelobten Land“. Das Entstehen der Idee einer jüdischen Nationalität wird dabei zwischen etwa 1200 vor und dem Ende der Ära des Zweiten Tempels um 70 nach der Zeitrechnung angesiedelt. Gegner des Zionismus wie des Existenzrechts Israels benutzen Zionismus als negativ aufgeladenen Kampfbegriff.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zionismus

    Zu Confluctor dazu noch eines…..

    1840 kam es im Gefolge der Damaskusaffäre zu Pogromen an Juden in Syrien. Daraufhin ließ die britische Regierung Truppen in Damaskus einmarschieren. Ihre Vertreter begründeten dies als Beitrag zur nationalen Emanzipation der palästinischen und europäischen Juden. Lange vor Herzl.

    Vielleicht auch noch: Geschichte des Zionismus von Michael Brenner von C.H.Beck Verlag, ansonsten gibt es vielleicht noch bei den Antiquariaten Kopien von den Kongressen ect……

    Wenn ich etwas finde, setze ich es ein…..

  100. @ (#126) Zahal:

    RE:

    allerdings nur auf englisch

    P.S. Englisch ist sogar besser: Ich träume in Englisch und denke, dass ich mich in dieser Sprache eigentlich besser ausdrücken kann als in Deutsch. 😉

  101. #128 Graue Eminenz (13. Jul 2010 21:33)

    Ja, dann ist ja alles gut 🙂

    Ich denke auch, daß Confluktor so etwas in der Art ist…….selbst der gemeinste Christ sagt gegenüber den Juden nicht, sie hätten die Diaspora verdient……

  102. #131 elcat:
    >> Auch diese Schönheit gehört an Israels Seite, wenn sie die Freiheit vollblütig liebt: (…) <<

    Du hast natürlich Recht! Allerdings über- oder untertreibst Du auch langsam. 😉

    Auch diese Ladys
    http://photos.freeones.com/m_babes/Melissa_Doll_and_Sherri_Angel_001/images/DSC_6767.jpg
    sind meines Wissens nach ganz große Israel-Fans und lieben vollblütig die Freiheit: Sowohl der Tiger als auch der Leopard; und das sogar zu Halloween mitten in Kanada! 😉 … 😆 😆 😆

  103. #130 Zahal:
    >> …selbst der gemeinste Christ sagt gegenüber den Juden nicht, sie hätten die Diaspora verdient… <<

    So etwas können nur Nationalsozialisten; Kommunisten oder aber insbesondere Mohammedaner sagen!

  104. Das schöne an Israel ist, dass sie ein schier unerschöpfliches Resovior an wirklich schönen und intelligenten Frauen haben. Das der Staat Israel dies medienwirksam in Szene setzt ist nur legitim.

    Leider können das die Affen nicht, da diese ihre Frauen vermummeln und ihnen solche Rechte nicht zugestehen.

  105. Zum Abschluss noch drei Witze aus dem hübschen Buch von Salcia Landmann, « Der jüdische Witz » (Patmos Verlag):

    Schlaue jüdische Schüler:

    Moritzl geht mit seinem Vater im Wald spazieren. Er sieht eine Pflanze mit Beeren und fragt: « Papa, was ist das? »
    « Das sind Blaubeeren. »
    « Aber Papa – sie sind doch ganz rot! »
    « Dummer Junge, natürlich! Weil sie noch grün sind! »

    Der Lehrer zeigt auf den Globus: « Moritzl, such mir den Nordpol! »
    Moritzl: « Grossartig! Peary hat ihn gesucht und nicht gefunden. Cook hat ihn auch nicht gefunden – ausgerechnet ich werd‘ ihn finden! »

    Im kommunistischen Polen. Der Lehrer erzählt, wie die Welt in Jahrmillionen entstand.
    In der nächsten Stunde fragt er:
    « Jasiek, wie ist die Welt entstanden? »
    « Gott hat sie erschaffen, Herr Lehrer. »
    « Unsinn! Mieczyslaw. Sag du es! »
    « Gott hat sie erschaffen, Herr Lehrer. »
    « Was soll das! Mojsche, sag du es ihnen! »
    « Die Welt wurde tatsächlich von Gott erschaffen, Herr Lehrer. »
    « Aber du weisst doch, dass es keinen Gott gibt! »
    « Ja, Herr Lehrer, aber damals gab es ihn noch! »

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