Wulffs Antrittsrede: Mehr für Integration tun


Na prima, die Karten liegen auf dem Tisch. In seiner Antrittsrede (den Amtseid musste er zweimal sprechen), sprach sich der neue Bundespräsident für ein besseres Miteinander der „Kulturen“ aus. Er wolle Brücken bauen „in unserer bunten Republik Deutschland“. Begreift er sich nun als Präsident der Deutschen oder als Präsident der Zuwanderer?

Die WELT schreibt:

Der neue Bundespräsident Christian Wulff will in seiner Amtszeit Brücken in der Gesellschaft bauen. „Mir ist es wichtig, Verbindungen zu schaffen: zwischen Jung und Alt, zwischen Menschen aus Ost und West, Einheimischen und Zugewanderten, Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Arbeitslosen, Menschen mit und ohne Behinderung“, sagte Wulff bei einem Festakt von Bundestag und Bundesrat im Reichstag in Berlin. Zuvor war er vereidigt worden. Wulff ist das zehnte deutsche Staatsoberhaupt und der bislang jüngste Bundespräsident.
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Besonders will sich Wulff für ein besseres Miteinander der Kulturen engagieren. Die Deutschen müssten offen sein für die Zusammenarbeit mit allen Teilen der Welt. „Dazu müssen wir andere Kulturen besser kennen und verstehen lernen, müssen wir auch hier auf andere zugehen und den Austausch verstärken. „Das können wir schon hier bei uns einüben, in unserer Bundesrepublik, in unserer bunten Republik Deutschland.“

Die Vielfalt in Deutschland sei „zwar manchmal auch anstrengend, aber sie ist immer Quelle der Kraft und der Ideen und eine Möglichkeit, die Welt aus unterschiedlichen Augen und Blickwinkeln kennenzulernen“, sagte Wulff. Als Beispiel für erfolgreiche Integration verwies er auf die von ihm ernannte niedersächsische Sozial- und Integrationsministerin Aygül Özkan – die erste deutsch-türkische Ministerin in Deutschland.

Wir werden es dem nächsten Opfer von Migrantengewalt miitteilen. Er möge dies bitte als Quelle der Kraft begreifen. Und wir müssen endlich mehr für die Integration tun!

(Spürnase: Cliff179)