Steinigung im Iran: Erzwungenes TV-Geständnis

Sakine Mohammadi AschtianiIm Iran soll die 43-jährige zweifache Mutter Sakine Mohammadi Aschtiani (Foto) nun doch gesteinigt werden, weil sie angeblich mit einem Cousin Ehebruch begangen und sich am Tod ihres Mannes mitschuldig gemacht haben soll (PI berichtete). Da sich keinerlei Schuld nachweisen lässt, wurde die Frau in einem öffentlichen „Hexenprozess“ dem TV-Publikum vorgeführt. Vor den Linsen Kameras des Staatsfernsehens legte sie Schuldgeständnis ab, das zuvor mit Hilfe von Folterknechten erpresst wurde.

SpOn berichtet:

Amnesty International verurteilte den Auftritt der zweifachen Mutter in der Sendung „20:30“ umgehend. Durch die „sogenannte Beichte“ der Frau im TV sei die angebliche Unabhängigkeit der Justiz in Iran „zerfetzt“ worden… Noch weiter ging ihr jetziger Rechtsanwalt Houtan Kian. Seine Mandantin sei zuvor im Gefängnis „geschlagen und gefoltert“ worden, bevor sie sich schließlich zu dem Auftritt in der Sendung bereit erklärt habe. Ihre beiden 22- und 17-jährigen Kinder seien durch das Interview traumatisiert, berichtet der Verteidiger.

Sakine Mohammadi Aschtiani wurde von einem iranischen Gericht zum Tod durch Steinigung verurteilt – wegen angeblichen Ehebruchs und zusätzlich wegen Mordes an ihrem Ehemann im Jahr 2006. Ihre Kinder bestreiten, dass sie sich überhaupt einer Straftat schuldig gemacht hat. Es gebe keinerlei Beweise.

Als Mörder am Ehemann viel eher in Frage käme der Cousin der Verurteilten. Zu fürchten ist jetzt, dass das Urteil des Schau-Hexenprozesses so schnell wie möglich vollstreckt werden wird, bevor die Folter, die zu dem Geständnis geführt hat, bewiesen werden kann.

Dass Aschtiani zu dem Auftritt gezwungen wurde, steht auch für Mina Ahadi vom Komitee gegen Steinigung (Icas) fest: Es sei nicht das erste Mal, dass Iran ein unschuldiges Opfer dazu gebracht habe, eine Beichte im Fernsehen abzulegen und das als Grundlage für die Verhängung der Todesstrafe zu nutzen.

Der Iran ist eine Demokratie, das hat alles nichts mit dem Islam zu tun und Schweine können fliegen…

CNN-Bericht über das erpresste Geständnis:

(Mit Dank an alle Spürnasen)




„Meine Entführung war Zwang zum Islam”

Child AbductionEin christliches Mädchen das in Ägypten gekidnappt wurde, erzählt ihre Geschichte. Die arabische Free Christian Voice (Sawt al-Masihi al-Hurr) brachte diesen Bericht am 17. Juni unter dem Titel „Nach ihrer Rückkehr schildert das junge Mädchen des Dorfes Fanus die Details hinter dem Komplott, der ihre Familie aus dem Dorf tyrannisierte“.

Öffentlich bekannt gewordene Entführungen und Verschleppungen führen in unserer westlichen Hemisphäre zu Recht zum Aufstand der Gutmenschen. Doch dieselben Abscheulichkeiten werden pathologisch Ausgeklammert, wenn sie in der islamischen Einflusssphäre systematisch (!) stattfinden.

(Die Übersetzung ins Englische verfasste Raymond Ibrahim exklusiv für JihadWatch. Die Übersetzung ins Deutsche: „Die Realität“ für PI)

Das junge Mädchen aus dem Dorf Fanus deckt die Details hinter dem Komplott auf, der für sie vorbereitet wurde (Exzerpte aus dem Interview):

„Als ich zum Haus zurückkehrte, kamen sie auf mich zu und hielten etwas an meinen Mund und zogen mir das Gold ab, welches ich trug. Ich fiel in Ohnmacht – bis ich auf einer der Straßen von al-Minya [d.h. außerhalb des Dorfes] wieder zu mir kam, völlig ahnungslos, was geschehen war.“

„Der Dorfälteste gab meinen Entführern Geld.“

„Der Dorfälteste sagte zu mir: ‚Wir denken, dass du zu gut für die christliche Religion bist… Werde Moslem und ich werde dich heiraten, dir all mein Geld und Grundbesitz überschreiben und werde dich mit einem exzellenten Leben versorgen.“

„Der Dorfältesten kam in unser Haus und verprügelte uns alle… und er hatte Leute von seiner erweiterten Familie von al-Dirabsa dabei, die mit einer Trommel zum Haus kamen, um mich in einer Hochzeitsprozession auf die Straße zu tragen um damit auszusagen: ‚Seht euch diese Christin an die Muslimin wurde!“

„Ich wünsche mir, dass der Dorfälteste, dafür dass er uns gequält und gezwungen hat, das Dorf zu verlassen, verurteilt und ins Gefängnis geworfen wird – er und jene, die ihm folgten. Und die Regierung steht auf seiner Seite und hat uns im Stich gelassen.“

Hier das ganze Interview von Girgis Bashari – exklusiv für The Copts United.

Das Kidnapping des jungen Mädchens des Dorfes Fanus, in der Provinz Samalut in al-Minya enthüllt verschiedene geheime Verabredungen, die von Muslimen unternommen werden, um junge Mädchen zum Beitritt zum Islam zu zwingen – nachdem man diese erniedrigt und gedemütigt hat.

Der Fragende Teil dieses Interviews wird von der Zeitung The Copts United übernommen, welche regelmäßig über solche Angelegenheiten und Komplotte berichtet. Folgende Konversation entstand mit dem junge Mädchen, das den Namen Zinahum Nadi Adlin Amin trägt, nachdem sie [von ihrer Entführung] zurückgekehrt war:

Frage: Zinahum, wieviele Christen sind im Dorf Fanus? Wieviele Muslime?

Antwort: Das Dorf Fanus hat ungefähr zwanzig christliche Haushalte und sechs muslimische Haushalte. Der Dorfälteste [Scheich al-izba] ist Moslem.

Frage: Das was dir passiert ist, nennst du das Entführung oder bist du aus freiem Willen davongelaufen?

Antwort: Was mir passiert ist, ist ein großer Komplott; ich hätte mir niemals vorstellen können, dass mir so etwas jemals passieren könnte.

Frage: Was war der Komplott gegen dich? Wer hat ihn geplant?

Antwort: An einem Samstagabend war eine Verwandte von uns zu Besuch. Ich ging raus, um etwas Kaltes [zu trinken] zu holen. Ich traf vier muslimische Frauen vom Dorf und hielt an, um sie zu grüßen. Als ich zum Haus zurückkehrte, kamen sie auf mich zu und hielten etwas an meinen Mund und zogen das Gold ab, welches ich trug. Ich fiel in Ohnmacht – bis ich auf einer der Straßen von al-Minya [d.h. außerhalb des Dorfes] wieder zu mir kam, völlig ahnungslos, was geschehen war. Dann wurde die Welt schwarz und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich hatte Angst, meine Eltern könnten mich umbringen, wenn ich nach Hause gehe, obwohl das, was passiert war, gegen meinen Willen war.

Frage: Wer hat dich Entführt? Und wer hat diesen Komplott gegen dich geplant?

Antwort: Die Person, die mich gekidnappt hat, heißt Sayyid Khalif Ahmed Abd al-Rahman. Die Person, welche diesen Komplott geplant hat, kenne ich gut: Er ist der Dorfälteste, Khalif Abd al-Majid. Er kommt aus einer großen Familie, die mit [dem Stamm von] al-Dirabsa verbunden ist. Er gab Sayyid für meine Entführung Geld und hetzte viele Menschen gegen mich auf.

Frage: Was ist der Beweis, dass der Dorfälteste diesen Komplott gegen dich geplant hat? Und was war die Absicht hinter dem Kidnapping?

Antwort: Der Grund für meine Entführung war, mich in den Islam zwingen zu wollen.

Frage: Wie?

Antwort: Als ich am nächsten Morgen auf den Polizeiposten ging [um die Entführung zu berichten], kamen der Hajj [moslemische Ehrenbezeichnung] und Khalif, der Dorfälteste zu mir und sagten: „Wir denken, dass du zu gut für die christliche Religion bist… Werde Moslem und ich werde dich heiraten, dir all mein Geld und Grundbesitz überschreiben und werde dich mit einem exzellenten Leben versorgen – sag einfach vor Zeugen: ‚Ich möchte Moslem werden.‘“ Ich weigerte mich jedoch.

Frage: Verhafteten sie den Jugendlichen, der dich gekidnappt hat?

Antwort: Ja, sie verhafteten ihn, doch er wurde freigelassen.

Frage: Warum?

Antwort: Da ich unter Drogen gesetzt wurde, konnte ich mich, als ich auf dem Polizeiposten war, nicht konzentrieren und sie sagten zu mir: „Sag bei der Anhörung, ‚Niemand hat mich verschleppt‘“, und das tat ich. Und deswegen wurde er frei gelassen und nicht eingesperrt. Sie wollten, dass ich um jeden Preis dem Islam beitrete.

Frage: Wurdest du nach deiner Rückkehr nach Hause bedroht?

Antwort: Sie sind jetzt wütend und in Rage, weil ich zu meiner Familie zurückgekehrt bin und mich geweigert habe, Moslem zu werden. Sie haben uns gedroht und uns den Weg im Dorf blockiert. Niemand von uns wagt sich mehr nach draußen. Mein Vater geht nicht zur Arbeit, weil er Angst, hat raus zu gehen. Der Dorfälteste kam in unser Haus und verprügelte uns alle, verfluchte uns; er schlug meinen Vater mit einem Hausschuh [die ultimative Erniedrigung]. Er hatte zehn Wagen voll mit Leuten von seiner erweiterten Familie von al-Dirabsa dabei, die mit einer Trommel zum Haus kamen, um mich in einer Hochzeitsprozession auf die Straße zu tragen um damit auszusagen: ‚Seht euch diese Christin an, die Muslimin wurde!“ Sie sagten zu meinen Eltern: „Wir werden eure Tochter mitnehmen, komme was wolle, und nachher werdet ihr sie niemals mehr finden!“ Aus lauter Angst ließen wir unser Haus zurück und zogen zu meinem Großvater im Dorf Amira in der Nähe unseres Dorfes. Dort kam die Staatssicherheit zu meinen Eltern und sagte ihnen: „Eure Tochter wurde Moslem.“ Bis heute haben wir keine Erlaubnis, raus zu gehen und werden Verfolgt… und der Dorfälteste will, dass wir unser Haus aufgeben. Und er hat ‚beim Recht‘ [das heißt, er schwor bei Allah] geschworen, dass wenn wir das Dorf nicht aufgeben, meine Familie mich niemals wiedersehen wird. Er sagte: „Ich werde nicht ruhen, noch werde ich Frieden kennen, bis ich den Schnauzbart ihres Onkels geschoren sehe [das heißt erniedrigen und entmannen]. So zwangen sie uns, das Dorf zu verlassen. Wir werden aber niemals vergessen und wir werden versuchen, in irgendeiner Art und Weise wieder zurückzukehren.

Frage: Warum hast du den Dorfältesten wegen der Angst und dem Terror, den er verursacht hat, nicht gemeldet.

Antwort: Ich wünsche mir, dass der Dorfälteste, dafür dass er uns gequält und gezwungen hat, das Dorf zu verlassen, verurteilt und ins Gefängnis geworfen wird – er und jene, die ihm folgten . Er versucht meinen Geist und den Geist meiner Familie auf jeden nur erdenklichen Weg zu brechen. Und die Regierung steht auf seiner Seite und hat uns uns selbst überlassen.

Frage: Um was bittest du jetzt?

Antwort: Ich danke Gott, dass er mich aus diesem Komplott befreit hat. Ich bitte, dass Menschenrechtler kommen und unsere Klage anhören und wissen, was uns und meiner ganzen Familie zugestoßen ist und die Situation untersuchen und dass der Dorfälteste, wegen dem was er getan hat, einem Gerichtsverfahren unterzogen wird.

Frage: Wurde dir dein Gold zurückgegeben?

Antwort: Ja, es wurde mir heute zurückgegeben.

Frage: Welche Botschaft möchtest du jungen koptischen Mädchen, wie du eines bist, mitgeben?

Antwort: Ich möchte den Mädchen sagen: ich habe wegen dem, was passiert ist, große Angst um euch. Was ich gesehen habe – hat niemand gesehen. Ich war ein sehr offener Mensch und vertrauensselig muslimischen Frauen gegenüber. Diese planten jedoch hinter meinem Rücken eine Katastrophe für mich. Sie haben mich unter Drogen gesetzt und das hätte ich niemals von ihnen erwartet.

(Übersetzung aus dem Englischen von „die Realität“. Der Artikel „The purpose of kidnapping was to force me to enter into Islam“ wurde im Original auf Arabisch bei Free Christian Voice (Sawat al-Masihi al-Hurr) publiziert und ist von Raymond Ibrahim exklusiv für JihadWatch ins Englische übersetzt worden. Online hier zu finden.)


Wer zu diesem Thema schweigt, heißt Kinder-/Frauenschändung gut!

Einen Unterschriftenbogen von CSI Deutschland gegen die systematische Entführung christlicher Mädchen in Ägypten finden Sie hier.

Kleine Auswahl an weiteren Berichten zu Entführungen, Zwangskonvertierungen und Zwangsheiraten christlicher Mädchen in islamischen Ländern (deutsch/englisch):

http://www.jesus.ch/index.php/D/article/368-International/50189-Der_Fall_Kampusch_geschieht_in_Aegypten_hundertfach/
http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/369/38813/
http://www.kybeline.com/2010/02/10/moslem-manner-vergewaltigen-christliche-madchen-und-kinder/
http://www.terror.i110.de/kopten_verfolgung_entfuehrung.htm
http://koptisch.wordpress.com/2010/04/25/csi-untersuchungen-uber-leid-der-minderjahrigen-koptinnen/
http://www.hyscience.com/archives/2006/10/egypt_christian.php
http://www.persecutionblog.com/2010/06/muslims-in-pakistan-kidnap-rape-christian-girl-.html
http://www.realcourage.org/2009/11/egypt-the-disappearance-forced-conversions-and-forced-marriages-of-coptic-christian-women-in-egypt/
http://www.wnd.com/?pageId=161393
http://www.aina.org/news/20091223164421.htm
http://www.jihadwatch.org/2009/08/abduction-and-forced-islamization-of-christian-coptic-girls-continues-in-egypt.html

Zudem hier noch einmal zwei thematisch sehr ähnliche Filmtrailer. Zum einen der hervorragende Film „The Stoning of Soraya M.“ der, nicht ganz überraschend, nicht in unsern Kinos zu finden war, jetzt allerdings auf Englisch zu kaufen ist und Einblicke in die Welt eines kleinen Dorfes in der islamischen Einflusssphäre bietet. Und zum anderen den Action-Thriller Taken/96-Hours mit Liam Neeson, der sich dem Thema arabische Mädchenhändler annimmt. Über beide Filme hat PI hier und hier ausführlich berichtet.




Bandenüberfall auf Oldtimertreff

Kulturelle Bereicherung ist in Deutschland längst nicht mehr auf die Ballungsgebiete mit ihrem hohen Anteil nicht integrationsfähiger muslimischer Immigranten beschränkt. Immer wieder liest man auch von Gewaltexzessen im ländlichen Raum, wo sich oft ganze Banden zusammenrotten, um Volksfeste und andere Veranstaltungen der Einheimischen heimzusuchen.

Auf dem Land, im nordhessischen Gensungen (Foto), zwischen Kassel und Fulda, konnte die aus allen Himmelsrichtungen zusammen gerufene Polizei gerade noch einen bewaffneten Überfall auf ein sommerliches Oldtimer treffen verhindern. Die HNA berichtet:

Gegen fünf junge Männer aus Melsungen und Felsberg ermittelt die Polizei im Zusammenhang mit dem Angriff einer Gruppe von Randalierern auf Teilnehmer eines Autoklub-Treffens in Gensungen. Bei den 16- bis 19-Jährigen handele es sich überwiegend um Einwanderer verschiedener Nationalitäten, teilte die Polizei am Montag mit. Sie müssten sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten.

In letzter Minute hat ein starkes Polizeiaufgebot in der Nacht zu Sonntag in den Gensunger Ederwiesen eine Massenschlägerei verhindert. Auf der Ederbrücke hatten sich 40 bis 50 mit Stöcken bewaffnete Jugendliche zusammengerottet, um die Teilnehmer des Treffens anzugreifen. Fünf Personen wurden verletzt, darunter zwei Polizeibeamte.

„Die Polizei kam genau im richtigen Moment“, erzählte am Montag Enrico Gropp, Mitorganisator des bundesweiten Treffens mit etwa 200 Teilnehmern, die in der Ederau lagerten – darunter auch Familien mit Kindern. Die Situation war offenbar weit brisanter, als erste Polizeimeldungen vom Wochenende vermuten ließen.

Nach Angaben von Polizei und Veranstaltern hat sich der Abend so abgespielt: 23.30 Uhr: Etwa 15 Personen, die nicht zu dem Treffen gehören, machen sich mit Taschenlampen zwischen den Autos zu schaffen. Sie werden von Ordnern vom Gelände verwiesen. 0.30 Uhr: Am Bewirtungsstand tauchen erneut Jugendliche auf. Sie wollen flaschenweise Whisky kaufen, was ihnen aber verweigert wird. Auf dem Gelände bemerken Helfer laut Enrico Gropp weitere ungebetene Gäste, die zum Teil Kickboxer-Handschuhe tragen. Kurz darauf registriert Gropp die Meute auf der Brücke und ruft die Polizei. Insgesamt elf Streifenwagen aus dem Landkreis und aus Kassel rücken nach Gensungen aus. 1 Uhr: Als die ersten Polizeiautos eintreffen, werden sie sofort mit Steinen und Stöcken beworfen. Die Angreifer fliehen, Polizisten nehmen die Verfolgung auf. Ein Stein verletzt einen Beamten am Fuß, dieser ist gebrochen, wie sich später herausstellt.

Eine Polizistin wird an der Hand verletzt, als sie gemeinsam mir einem Kollegen einen jungen Mann überwältigt, der mit einer Holzlatte mehrere Umstehende attackiert hatte. Die Polizei setzt dabei Pfefferspray und einen Diensthund ein, der einem Angreifer eine Bisswunde am Gesäß zufügt. Ein zweiter trägt eine Platzwunde am Kopf davon. Verletzt wird auch ein Teilnehmer des Autoklub-Treffens.

Die Kommentarfunktion der HNA zum Artikel musste mit Bedauern geschlossen werden, weil sich nicht alle „an die Regeln“ gehalten haben. Gemeint ist vermutlich die Regel einer kultursensiblen Berichterstattung.




Erdogan – ein Giftgasmörder?

Schwere Vorwürfe erheben Kurden, Menschenrechtsgruppen und deutsche Wissenschaftler gegen den mohammedanischen Türkenführer Erdogan. Wie die taz jetzt veröffentlichte, gibt es Hinweise darauf, dass die Türkei, ähnlich wie seinerzeit das Regime von Saddam Hussein, chemische Waffen im Konflikt mit den Kurden im türkisch-irakischen Grenzgebiet einsetzt.

Die taz berichtet:

Die Fotos zeigen grauenhaft entstellte, schwer deformierte Leichen in offenen gelben Plastiksäcken. Die Gliedmaßen sind zerfetzt, grobe Nähte halten die Körper zusammen. Es sind Bilder, die man nicht in einer Zeitung oder im Netz abgebildet sehen möchte. Und sie dokumentieren möglicherweise ein Kriegsverbrechen der türkischen Armee.
Türkisch-kurdische Menschenrechtler hatten die 31 Bilder zugespielt bekommen. Im März übergaben sie sie Teilnehmern einer Delegation aus Türkei-Experten, Abgeordneten, Mitarbeitern der Vereinigung Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs und der taz.

Die Bilder zeigen vier von insgesamt acht toten PKK-Kämpferinnen und Kämpfern im Alter zwischen 19 und 33 Jahren; zwei Frauen und sechs Männer. Der Zustand der Leichen weckte bei den Kurden den Verdacht, dass die türkische Armee chemische Kampfstoffe gegen sie eingesetzt haben könnte. Wäre das wahr, hätte die Türkei gegen die von ihr ratifizierte UN-Chemiewaffenkonvention verstoßen, die den Einsatz solcher Waffen verbietet.

Die PKK-Kämpfer sollen im September 2009 nahe der Stadt Cukurca ums Leben gekommen sein. Das Gebiet ist eine Hochburg der kurdischen Guerilla. Nach ihren Angaben hat diese derzeit 7.000 bewaffnete Kämpferinnen und Kämpfer, immer wieder stoßen PKK-Einheiten aus Nordirak in diese Region vor.

Am 8. September meldete der türkische Generalstab, dass in Cukurca ein türkischer Soldat von der PKK getötet worden war. Die Militärführung schickte Hubschrauber, Einheiten der Armee rückten aus, um die Rebellen zu jagen. Solche Vorfälle sind keine Seltenheit in der Gegend, die seit dem Ausbruch der Kämpfe Mitte der Achtzigerjahre nie richtig zur Ruhe gekommen ist.

Den Menschenrechtlern zufolge hat ein Bewohner der Region den Zusammenstoß beobachtet. Die acht Kämpfer hätten sich in einer Höhle vor der herannahenden Armee versteckt. Die habe sie dort aufgespürt und ein größeres Geschoss in die Höhle gefeuert. Nach einer Wartezeit hätten Soldaten die leblosen Körper aus der Höhle geholt, auf sie geschossen und einige der Körper mit Panzerfahrzeugen überrollt.

In den letzten Wochen hat das rechtsmedizinische Institut der Uniklinik Hamburg-Eppendorf im Auftrag der taz die Bilder untersucht. Zwar besitzen solche Fotos nur einen sehr begrenzten Beweiswert. Doch die Ergebnisse des Eppendorfer Forensikers Jan Sperhake stützen die kurdische Darstellung: Eine der Leichen wies „hochgradige Zerstörungen“ auf, wie sie an „den Zustand nach Bahnüberfahrungen erinnern“, schreibt Sperhake. Teils quellen Leber, Darmschlingen und andere Organe aus den Körpern, die Muskulatur liege teils großflächig frei, Gliedmaßen seien enorm zerstört. Neben vermutlichen Stich- und Schussverletzungen weisen die Toten auch Verletzungen auf, die auf eine Explosion zurückgehen könnten.

Vor allem aber zeigen zwei der abgebildeten Leichen eigentümliche großflächige Hautdefekte. So etwas kann theoretisch auch durch Hitze entstehen. Doch dies schließt Sperhake weitgehend aus: Kopfhaare, Lider, Brauen und Bart wiesen, soweit beurteilbar, keine Hitzeeinwirkungen auf. Sein Fazit: „Angesichts des Zustands der Leichen muss deshalb in Betracht gezogen werden, dass chemische Substanzen eingesetzt worden sein könnten.“

Um eine bloße Fälschung handelt es sich offenbar nicht. „Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Manipulation“, sagt der Bildfälschungsexperte Hans Baumann, der die Aufnahmen ebenfalls begutachtete. „Die Bilder sind in sich vollständig konsistent. In dieser Form ist das praktisch nicht fälschbar“, sagt Baumann, der das Bildbearbeitungs-Fachmagazin Docma herausgibt.

Die türkische Regierung weist den Verdacht des Chemiewaffeneinsatzes zurück. Bei der PKK handele es sich um eine Terrororganisation, weshalb die Türkei ihren „multidimensionalen Kampf gegen sie entschieden fortsetzt“, erklärte das Außenministerium auf eine Anfrage der taz.

Doch die Türkei sei Unterzeichnerstaat der Chemiewaffenkonvention, weshalb sich im Inventar ihrer Streitkräfte keine biologischen oder chemischen Waffen befänden. Die Leichen seien nach einer Obduktion freigegeben und an Familien, Freunde oder „Sympathisanten der Terrororganisation“ übergeben worden. Warum und mit welchem Ergebnis sie obduziert wurden und wie sie zu Tode kamen, dazu verweigerte die Türkei Angaben.

Immer wieder erheben kurdische Organisationen den Vorwurf, die türkische Armee würde nicht nur die Leichen toter Guerillas schänden, sondern auch chemische Waffen einsetzen – so, wie es Saddam Hussein 1988 beim Massaker von Halabdscha im Nordirak getan hat. Damals starben bis zu 5.000 Kurdinnen und Kurden qualvoll, mutmaßlich an einer Mischung aus Senfgas und Sarin. Doch dass auch die Türkei Chemiewaffen einsetzt, konnte nie bewiesen werden. Eine unabhängige Untersuchung ließ die Türkei aber auch nie zu.

Es wird Zeit, dass die internationale Gemeinschaft dem fanatischen Türkenführer Erdogan auf die Finger schaut. Offene Kooperation mit Schurkenstaaten und Terrororganisationen, jetzt der Vorwurf des illegalen Besitzes und des Einsatzes von chemischen Waffen – alles deutet darauf hin, dass sich in der Türkei ein neues Problem im Nahen Osten bildet, das an Brisanz schon bald dem Irak ähnlich werden könnte. Auch Saddam galt lange als Verbündeter des Westens. Sein Regime endete am Galgen. Daran sollte Erdogan gelegentlich denken.




Mönchengladbach: Salafisten geben sich empört

Mönchengladbach: Salafisten geben sich empörtAm Dienstag waren in Mönchengladbach um die 30 Bürger einem Internetaufruf zum Protest gegen die salafistische Islamschule gefolgt (PI berichtete). Dieser löste nun bei der Moscheegemeinde, die „zum Paradies einlädt“, eine heftige Reaktion aus. Sie gibt sich empört und befürchtet angeblich Gefahr für Leib und Leben der Gemeindemitglieder. Derweil berichtet ein Aussteiger aus der Mönchengladbacher Islamszene, welch paradiesischen Zustände einen erwarten, wenn man der Einladung von Pierre Vogel und seinen Dschihad-Gefährten folgt.

Die drei Hauptakteure des saudisch bzw. wahhabitisch beeinflussten deutschen Ablegers der Salafiyya-Bewegung sind spätestens seit der Beschlagnahmung ihrer Schriften im Januar 2010 keine Unbekannten mehr. Es sind die Prediger Mohammed Ciftci (Braunschweig), Pierre Vogel (Köln) und Sven Lau (Mönchengladbach). Ihr regelmäßig verwendeter Kampagnen- oder Vereinsname lautet „Einladung zum Paradies“ (as-Sunnah-Moschee, Masjid as-Sunnah, Eickener Straße).

Von der Moscheegemeinde wird nun in der Folge des spontanen Protestes besorgter Bürger ein Flugblatt (hier das Original) verteilt, in dem ganz gendergerecht ein/e „muslimische/r Bewohner/in in Mönchengladbach“ hochachtungsvoll dem Oberbürgermeister und dem Polizeipräsidium kundtut, wie sehr man sich über die „Anti-Islam-Hetze der letzten Tage“ durch „Aussagen der Medien, Institutionen, Behörden sowie Einzelpersonen des gesellschaftlichen und politischen Lebens“ empöre. Und dies nur, weil die Islamschule von Braunschweig nach Mönchengladbach eine Hidschra vollziehe umziehe.

Als muslimische Gemeinschaft, so weiter im Flugblatt, stelle man einen Teil der hiesigen Gesellschaft dar. Man „achte die Gesetze, aber(!) bestehe zugleich auf seinen Grundrechten und wolle doch nur in Frieden und gegenseitiger Toleranz leben und leben lassen“.

Ein wenig anders hat dies allerdings der Islamaussteiger (Apostat) Frank N. erlebt, der in ebenjener Moschee vor drei Jahren zum Islam konvertierte, in die nun die Islamschule nach ihrem Umzug von Braunschweig nach Mönchengladbach untergebracht werden soll. Nachdem er ausgezogen war, mit Vorurteilen gegenüber dem Islam aufzuräumen, sei er in dieser Gemeinschaft gelandet. Dort hätten ihn nach seiner Konversion alle umarmt, er sei nun rein von allen Sünden, so sagte man ihm. Doch von der Sünde, den eigenen Verstand zu gebrauchen, ist Frank N. nicht abzubringen, so dass er heute über diese Moscheegemeinde sagt, sie vertrete einen Steinzeitislam. Bis er allerdings der Gemeinde (geistig) den Rücken und zum Katholizismus zurück kehrt, ist es ein weiter Weg und war auch nicht vorgezeichnet. Denn er wäre durch „die Gehirnwäsche beinahe(!) Islamist geworden“.

Die Moscheegemeinde beklagt sich derweil in ihrem Flugblatt, es würde der Bevölkerung durch Verbreitung von Lügen ein „absolut verzerrtes Bild von ihr und ihrer Religion präsentiert“. Man verbinde sie mit Terror, Unterdrückung der Frau, mit Ehrenmord sowie mit dem Hass gegenüber Andersgläubigen. Dabei gehöre es aber zu den Grundlagen ihrer Religion, seine Mitmenschen zu achten und zu respektieren, egal welcher Kultur oder Religion diese angehören mögen.

Daran hat Frank N. – und wohl nicht alleine – leichte Zweifel, die auch von dem Auseinanderfallen der öffentlich und der nichtöffentlich gemachten Äußerungen genährt wurden. So teilte er der Rheinischen Post mit:

Die strikte Trennung von Männern und Frauen in Moscheen findet er geradezu harmlos gegenüber der Aussage des bekannten Islampredigers Ibrahim Abu Nagi. Dieser soll sich in einem Vortrag in einer Moschee, den auch Frank N. besuchte, für die Steinigung von unzüchtigen Frauen ausgesprochen haben. In der Zuhörerschaft habe damals niemand öffentlich protestiert, „nur eine anwesende christliche Jugendorganisation äußerte später vor der Moschee ihr Entsetzen“, berichtet der Familienvater.

Das passt so gar nicht zu der Aussage im Flugblatt, die damit fortfährt, man verabscheue Terror in allen Formen und spreche sich ausdrücklich frei von Ehrenmord, der Unterdrückung der Frau sowie der Legitimation von Gewalt. Denn so wie alle anderen Mitbürger seien auch sie gewillt, die Gesetze der Bundesrepublik einzuhalten und sich entsprechend der gesetzlichen Richtlinien zu benehmen.

Frank N. hörte da anderes:

Er hört später noch öfter, wie alles Westliche verteufelt wird: der Staat, die Gesellschaft, Wahlen. Frank N.: „Dabei äußern sie sich meistens in einer Weise, die juristisch nicht angreifbar ist, wie zum Beispiel ,Viele große Gelehrte sagen, dass Wahlen unislamisch sind‘.“ Unter sich drückten sich viele deutlicher aus: „Wenn der Islam in Deutschland herrschen würde, gäbe es all die schlimmen Dinge nicht mehr: keinen Alkohol, keine Diskotheken, keinen Sex im Fernsehen . . .“ Frank N.: „Das Unglück auf der Loveparade sehen einige von ihnen beispielsweise als gerechte Strafe für unsere verkommene Gesellschaft.“

Diese „verkommene Gesellschaft“ ist es, die man unter Verkehrung der tatsächlichen Gegebenheiten, auffordert, diese „Lügenmaschinerie gegen die Muslime“ zu unterbinden und alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten, anstatt mit offenen Augen dieser Aufstachelung zuzusehen.

Propagandistisch sehr geschickt, was nicht weiter überrascht:

Trotz der strengen, überholten und oft auch gefährlichen Ansichten gelinge es immer wieder, Menschen zum Übertritt zum Islam zu bewegen. Auch der Deutsche Pierre Vogel, der häufig in der Mönchengladbacher Moschee predigt, gilt laut Frank N. für viele als Vorbild. Im Gegensatz zu den Hodschas, die oft aus der Türkei eingeflogen werden und kaum Deutsch verstehen, erreiche Vogel vor allem die Jugendlichen. „Er spricht ihre Sprache“, sagt Frank N. Den jungen Leuten werde das Gefühl vermittelt, dass sie als „echte Muslime“ zu den Auserwählten gehören. „Vor allem bei Jungen, die in der Schule und auch sonst wenig auf die Reihe bringen, kommt das gut an“, sagt der Familienvater.

Gewalt werde nicht ausgeübt, „sie beeinflussen die Jugendlichen subtil, meist unbemerkt“, berichtet Frank N. Jede Kritik werde unterdrückt. Auch der Familienvater hörte immer wieder: „Du denkst zu viel, Bruder, schalte deinen Verstand aus und folge dem heiligen Buch des Islam.“

Das Flugblatt bringt hingegen zum Ausdruck, dass es – wenn die „Hetze nicht endlich ein Ende finden sollte“ – zu gravierenden Überfällen auf ihr Leben, ihr Eigentum und ihre Freiheit geben werde. Sie seien friedliche Menschen und hätten das Recht, in Frieden und Freiheit zu leben.

Wegen dieser Friedfertigkeit muss sich Frank N. derweil Gedanken um seine Sicherheit machen – wie dies auch viele andere Apostaten vom Islam machen müssen. Denn es gibt nur eine Seite, von der bislang Gefahr für andere ausgeht.

„Ich glaube zwar nicht, dass sie mich umbringen würden, aber Schikanen befürchte ich schon“, sagt der Niederrheiner.

Frank N. jedenfalls scheint kein „Hetzer“ zu sein:

Der Familienvater lernte auch liberale Muslime kennen. „Viele von ihnen sind auch heute noch meine Freunde.“ Doch Frank N. glaubt, dass die Aufgeklärten immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden. In manchen Moscheen seien die Tage der offenen Tür nur noch ein Schaulaufen. „Eigentlich will man unter sich bleiben.“
Trotz seiner schlechten Erfahrungen will Frank N. den islamischen Glauben nicht schlecht machen. Er hofft immer noch auf gelungene Integration.

An der gelingenden Integration – zumindest der Islamschule – zweifelt jedoch weiterhin so mancher Bürger. Und so wird es wohl zu weiteren Demonstrationen kommen. Die nächste soll am kommenden Montag stattfinden.

Über den ersten Protest berichtet auch das Mönchengladbacher Stadtfernsehen „CityVision“:

Allerdings hat sich die Redaktion innerhalb der ansonsten fairen Berichterstattung in Bezug auf die Bürgerbewegung Pax Europa wohl auf die Recherche bei Wikipedia beschränkt – was möglicherweise auch der Eile zuzuschreiben ist. Eine (telefonische) Anfrage bezüglich der im Bericht kolportierten Vorwürfe ist weder bei der Bundesgeschäftsstelle noch beim Bundesvorsitzenden und auch nicht beim Landesverband NRW eingegangen, wie PI auf Anfrage mitgeteilt wurde.

Zur Erinnerung: Die Bürgerbewegung Pax Europa ist als gemeinnützige privatrechtliche Körperschaft anerkannt und als Menschenrechtsorganisation Mitglied der Lobbyliste im Deutschen Bundestag sowie als Non-Governmental Organization (NGO) bei der OSZE vertreten. Welche Positionen sie dabei einnimmt, die mit den Vorwürfen in Übereinstimmung zu bringen wären, wird nicht mitgeteilt. Aber möglicherweise hat die Redaktion registriert, dass die Vorwürfe nicht haltbar sind. Schließlich merkt sie in ihrem Artikel über die künftigen Demonstrationen an:

In Eicken wird befürchtet, dass die Islamschule und der Protest dagegen auch Gruppen aus dem rechts-radikalen Lager anziehen könnten. Das möchten die meisten verhindern. „Auch aus diesem Grund sollten Demonstrationen dringend angemeldet werden“, sagt Polizeisprecher Spiertz.

Wenn jetzt wieder reflexhaft in das Muster „Islamkritik = Rechtsradikalismus“ verfallen wird, werden möglicherweise besorgte Bürger durch diese „Keule“ davon abhalten, ihre Kritik, Sorgen und Anliegen in einem demokratischen Wege zu artikulieren. Wegschauen ist jedoch keine Bürgerpflicht – vielmehr wird immer das Gegenteil behauptet.

(Videobearbeitung: Antivirus)




Video: Deutsche Dschihadisten in Afghanistan

Der Spiegel berichtet heute über ein neues Propagandavideo, das Bonner Islamisten in Afghanistan angefertigt haben. Darin werden drei deutsche Mitkämpfer kurz nach ihrer Ankunft begrüßt. PI zeigt das Video in voller Länge, das auf der Website der Terroristen gefunden wurde.

In dem langatmigen Video (39 min) heißt der Bonner Terrorist seine drei Mit-Dschihadisten willkommen. Seine deutschen Mitstreiter sind gerade eingetroffen, um den Kampf gegen die Ungläubigen von Deutschland nach Afghanistan zu verlegen. Mounir C. (als Abu Adam bekannt) spricht von den Beschwernissen der Reise von Deutschland auf den Boden der Ehre, von wo eine Abkürzung ins Paradies (vergleiche Sure 9 Vers 111) führt.

Bei der Überprüfung des Videos ergibt sich Überraschendes. Der Server, auf dem die Videos platziert wurden, steht an einem sicheren Ort, wo er vor Kriegs- bzw. Dschihadschäden geschützt ist. Die IP-Adresse des Servers führt zu einem großen Anbieter aus dem Rhein/Main-Gebiet. Die Internetseite (Domain) ist in der Türkei bei der türkischen Telekom offiziell registriert. Der Administrator und Kostenträger hat sich bei der türkischen Telekom unter einer Istanbuler Adresse einschließlich der Telefonnummer angemeldet.

Zurück zum Video: Während seine Mitstreiter auf der langwierigen Reise waren, hat Mounir bereits ein ausgeklügeltes Freizeitprogramm erarbeitet. Dieses sieht neben der Befreiung Jerusalems, die Errichtung eines islamischen Gottesstaates in Israel und in Deutschland vor. Der Bonner mit türkischem Migrationshintergrund, der in Afghanistan seine Religionsfreiheit voll auslebt, spricht mit rheinischem Singsang auf seine neugewonnen Kampfgenossen ein.

Der Spiegel schreibt:

Die Authentizität des Videos konnte nicht unmittelbar unabhängig bestätigt werden – alle äußeren Anzeichen sprechen aber dafür: so etwa der Fundort, der Inhalt, die Stimme des Sprechers und sein Aussehen. Mounir C. ist bereits in mehreren Propagandavideos der IBU aufgetreten.

Die IBU ist eine ursprünglich usbekische Organisation, die aber ihr Operationsgebiet schon vor Jahren ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet verlegt hat. Ihre Kämpfer werden insgesamt auf mehrere hundert bis tausend geschätzt. Sicher ist, dass sie an verschiedenen Fronten kämpfen. So haben IBU-Kämpfer sich Gefechte mit pakistanischen Soldaten geliefert, aber auch Nato-Konvois attackiert. Auch bei einem Anschlag auf Bundeswehrsoldaten in Nordafghanistan hat die IBU mutmaßlich mitgewirkt.

Hier das Video:

Hier ein Video, das sich ebenfalls auf der Seite der Terroristen befindet und unter anderem einen Angriff auf deutsche Soldaten im April 2010 zeigt. Das Video beinhaltet auch drastische Bilder.

Ein weiteres Video, wo die Taliban einen US-Stützpunkt angreifen:

(Video- und Internetrecherche: theAnti2005)




E-Plus: Apartheid-Handy für Türken

Mit der Marke Ay Yildiz bietet E-Plus unbemerkt von der einheimischen Bevölkerung seit Jahren ein Handynetz nur für Türken in Deutschland an. Um auch gute Geschäfte mit Integrationsverweigerern zu machen, die sich sogar weigern, die Sprache des Gastlandes zu erlernen, ist der gesamte Service zweisprachig ausgelegt.

Und so stellt sich die Marke selber vor:

AY YILDIZ entwickelt innovative Produkte und Kommunikationslösungen zu attraktiven Konditionen speziell für die Bedürfnisse der türkischen Zielgruppe. Das Mobilfunkunternehmen mit Sitz in Düsseldorf ist eine 100%ige Tochter der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG.

Als erste Mobilfunkmarke für türkischstämmige Bürger in Deutschland ging AY YILDIZ im Oktober 2005 im Rahmen der Mehrmarkenstrategie der E-Plus Gruppe mit einem Paukenschlag an den Start: mit der Markteinführung eines günstigen Prepaid-Tarifs, der KolayKart. Die KolayKart wurde innerhalb kürzester Zeit äußerst populär. Der Grund: Mit ihr waren zum ersten Mal Handygespräche in die türkische Heimat möglich, ohne dabei ständig auf die Uhr schauen zu müssen.

Neben der KolayKart bietet AY YILDIZ den Laufzeittarif Sohbet sowie den Prepaid-Tarif AyDE an. Alle Tarife sind speziell auf die Anforderungen der türkischen Community in Deutschland ausgerichtet, deren Alltag stark von familiärem Zusammenhalt, traditionellen Werten sowie einer lebendigen Gesprächskultur geprägt ist.

Mit generationsübergreifendem Humor gewann die Marke AY YILDIZ viele Herzen und legte den Grundstein für eine eindrucksvolle Markenbekanntheit von über 80 Prozent innerhalb der Zielgruppe. Für eine große Gemeinschaft von türkischen Nutzern ist AY YILDIZ somit viel mehr als nur eine Mobilfunkmarke: nämlich ein Stück Heimat in der Ferne.

Das Miteinander der deutschen und türkischen Kultur wird bei AY YILDIZ in allen Bereichen gelebt – besonders spürbar an der konsequent bilingualen Ausrichtung des Unternehmens. Vom zweisprachigen Kundenservice am Point of Sale bis zur zweisprachigen Hotline in der Zentrale: sämtliche Aktivitäten sind bilingual – genauso wie das Team, das dahinter steht.

Auf unserer Homepage finden Sie detaillierte Informationen rund um das Angebot von AY YILDIZ. Unsere kostenlose Bestell- und Infoline erreichen Sie unter 0 800 11 22 134. Unsere Service-Mitarbeiter beantworten gern Ihre Fragen – wahlweise in Türkisch oder Deutsch.
Viel Vergnügen beim Telefonieren mit AY YILDIZ!

» kundenservice@eplus.de

(Spürnase: Fred)




Meinungsfreiheit und Metalmusik

Einerseits haben Gutmenschen keine Skrupel, Konservative und Rechtsliberale gemeinsam mit erklärten Nationalsozialisten in einen Topf zu werfen und ihnen Imperialismus, Sexismus, Antisemitismus und andere Ismen vorzuwerfen. Bei anderen hingegen drückt man gerne mal beide Augen zu, wenn es nur der gemeinsamen Sache dient. Am vergangenen Wochenende feierte die Metal-Gemeinde im schleswig-holsteinischen Örtchen Wacken ihre jährliche Zusammenkunft. Das lädt ein, zu überprüfen, wie es Schwermetaller mit politischen Positionen halten.

Die Musikform Metal entstand in den 1970er-Jahren aus dem Hard Rock und avancierte schnell zu einer Jugendsubkultur, die eine durchaus beachtliche Zahl von Bands und Fans für sich verbuchen kann. Schwergewichte wie die US-amerikanische Band Metallica oder die deutsche Combo Rammstein haben mittlerweile Weltruhm erlangt.

Thematisch geht es in ihrer Musik um mehr als Fantasy-Märchen oder Mittelalter-Romantik. Viele Metaller haben eine eigene Meinung zu politischen und gesellschaftlichen Themen und möchten diese auch kundtun, so wie es die beiden musikalischen Gutmenschen Bono und Sting erfolgreich vormachen. Sozialkritik üben, heißt das dann, wenn man linken Unsinn verzapft.

Doch Metaller wären nicht Metaller, wenn sie nicht noch eine Schippe oben drauf legten. Ex-Präsident Bush, die Wall Street oder FAZ-Abonnenten als „irgendwie rechts“ und unsozial zu beschimpfen, überläßt man der Konkurrenz von Punk, Rap und Rock. Metaller zelebrieren das gängige Klischee vom bösen Westen, der das Unheil über die Welt gebracht hat, auf ihre ganz eigene Weise.

Mönche als Sturmtruppen aus „Star Wars“

Ganz oben steht das Christenbashing. Es fällt schwer, eine populäre Band herauszupicken, die daran nicht teilnimmt. Die Norweger von Ragnarok treiben es sicherlich arger als viele andere. Die Band existiert seit 1994 und hat mehr als ein halbes Dutzend Alben veröffentlicht. Hier ein besonders poetischer Texthappen aus dem 1995er Song „From The Darkest Deep“:

„They will see the heart of Christ
Ripped out and sent through the hole
The hole of darkness and sorrow (…)”

Zu Deutsch:

„Sie werden das Herz Christi sehen
Herausgerissen und durch das Loch geschickt
Das Loch der Dunkelheit und Leid (…)“

Wenn Metaller bewusst satanische Texte und Symbole verwenden, verweisen sie gerne darauf, dass es sich wie bei Horrorfilmen rein um Unterhaltung handelt. Doch ist das infantile Spielen mit umgedrehten Kreuzen und Pentagrammen längst ein Relikt aus den Neunzigern.

Im neuen Jahrtausend haben sich manche Metalbands zu kleinen Geldmaschinen gemausert. Schlachten sie dann ihr Sparschwein, reicht es sogar dazu, ein paar Statisten fürs nächste Musikvideo anzuheuern. Die ebenfalls aus Norwegen stammende, 1993 gegründete Band Dimmu Borgir (Dunkle Burgen) lässt uns im Video zu ihrer 2007 erschienen Single „The Serpentine Offering“, wissen, wie sich tapfere Nadelwaldbewohner die Christianisierung Europas vorstellen. Das sieht dann so aus:

Was auffällt, ist, dass die Christen – Kreuzritter und Mönche – allesamt höchst unsympathisch und gefährlich dargestellt werden. Vor allem die Mönche wirken in ihrer Uniformität ähnlich seelenlos und damit letztlich auch lächerlich wie beispielsweise die Sturmtruppen aus „Star Wars“. Hier geht es nicht mehr um Unterhaltung, sondern um eine bewusst christenfeindliche Interpretation der europäischen Geschichte.

Mancher Metaller geht noch weiter: Dem Christentum stellen sie das romantisierende Bild des tapferen Nordmannen entgegen, der kraftvoll und nordisch den Einfluss von Jesus bekämpft. Dabei wird Jesus auch vorgeworfen, dass er Jude war. Der norwegische Bandgründer Varg Vikernes, Jg. 1973, entblödete sich nicht zu behaupten, dass er im Christentum einen jahrtausendealten Plan der jüdischen Weltverschwörung sieht, die Arier geistig und kulturell zu schwächen und sie somit leichter knechten zu können.

Nach solch eindeutigen Sprüchen können eigentlich nur noch Taten folgen. Dies übernahm der Metaller Jon Nödtveidt. Der 1975 geborene Schwede gründete 1989 die Black-Metal-Combo Dissection. Mit Songs wie „Where Dead Angels Lie“ spielte sich Nödtveidt schnell in die Herzen der Schwermetaller. Doch 1998 war erst mal Schluss mit Musik: Nödtveidt wurde verhaftet. Wegen Beihilfe zum Mord an einem homosexuellen Algerier. 2004, also nach sechs Jahren, wurde er entlassen. Nödtveidt spielte ein weiteres Black-Metal-Album ein, bis er sich im August 2006 selbst das Leben nahm.

Metalmusik zu nihilistisch, um auf sie zu verzichten

Damit sei der kurze Rundgang durch die Welt der Metalmusik abgeschlossen. Trotz des sehr wohl berechtigten Vorwurfs von Antisemitismus und Rassismus sind alle oben genannten Bands in der Szene populär und traten schon auf dem jährlichen Wacken-Festival auf. Es geht uns nicht darum, Menschen anzuschwärzen oder zu verurteilen. So etwas überlassen wir den professionellen Denunzianten aus der Gutmenschenfraktion.

Doch stellen wir der Metalszene konservative Zeitungen wie die „Junge Freiheit“ oder die „Preußische Allgemeine“ gegenüber. Ein Zusammenschluss linker Gruppierungen will Kioskbetreiber „überreden“, diese Zeitungen nicht mehr zu verkaufen (PI berichtete). Hat man schon einmal davon gehört, dass selbsternannte Aktivisten die Betreiber von Plattenläden überredeten, keine CDs mehr von den oben genannten Metalbands zu verkaufen? Eben.

Das liegt nicht daran, dass sich Metaller nichts von schmächtigen Juso-Aktivisten sagen lassen. Der wichtigste Grund ist: Metalmusik ist einfach zu nihilistisch, um sie nicht weiterhin am westlichen Wertesystem sägen zu lassen.

(Linda Landauer, linda.landauer@yahoo.de)




Statement von RTL II: Signal der Integration

RTL II-Zentrale in GrünwaldDie Ankündigung von RTL II, während des Ramadan Start und Ende des täglichen Fastens im Programm einzublenden, hat viele PI-Leser dazu veranlasst, dem Münchner Spaßsender zu schreiben. Die Antwort der Zuschauerredaktion ließ nicht lange auf sich warten. Man wolle mit der Maßnahme ein „Signal der Integration und für die Verständigung zwischen den Religionen“ senden.

Das Schreiben im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr …,

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse an RTL II.

Mit dem Hinweis zu den Fastenzeiten senden wir ein Signal der Integration und für die Verständigung zwischen den Religionen. Von jeglichen extremistischen Anschauungen und Handlungen – egal ob politischer oder religiöser Natur, distanzieren wir uns in jeder Form.

Hintergrund dieser Aktion ist es, die unterschiedlichen Lebenswelten innerhalb unseres Landes zu sensibilisieren. So wie wir in jedem Jahr das Weihnachts- und Osterfest im Programm bedenken, so möchten wir im Ramadan unsere Zuschauer mit muslimischem Glauben würdigen. Das halten wir zum einen für absolut legitim, zum anderen für ein gelungenes Zeichen der Integration.

Diese Aktion ist nicht als Startschuss für eine neue Ausrichtung zu sehen. Es geht uns darum, ein kleines, aber bedeutendes Zeichen zu setzen. Wir möchten mit dieser Aktion im Wesentlichen die Aspekte „Fairness und soziale Verantwortung“ innerhalb unserer Gesellschaft unterstreichen.

RTL II wird zu Beginn und Ende der täglichen Fastenzeiten kleine Einblendungen als zeitliche Hinweise vornehmen. Es wird keine Sondersendungen oder ein geändertes Programm geben.

Wir hoffen Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben und wünschen auch weiterhin viel
Spaß und gute Unterhaltung mit dem Programm von RTL II.

Herzliche Grüße aus Grünwald

Zuschauerredaktion
RTL2 FERNSEHEN GMBH & CO. KG
Lil-Dagover-Ring 1
82031 Grünwald
Germany
TEL +49 (0)138 – 12 12
FAX +49 (0)89 – 6410 246
zuschauerredaktion@rtl2.de
www.rtl2.de

(Quelle: Spiegel)

(Foto oben: RTL II-Zentrale in Grünwald)




Iran bereitet Massengräber für US-Truppen vor

Für den Fall einer Invasion von US-Truppen bereitet der Iran derzeit Massengräber für amerikanische Soldaten vor. General Hossein Kan’ani Moghadam sagte, dass die Gräber in der süd-westlichen Provinz Khuzestan an der Stelle ausgehoben wurden, wo der Iran die getöteten irakischen Soldaten während des Krieges 1980-1988 mit dem Saddam-Regime begraben hat. „Diese Massengräber sind jetzt für die amerikanischen Soldaten hergerichtet worden“, sagte Moghadam. (Quelle: The Guardian)

(Spürnase: Alster)