Der folgende Artikel ist am 24.08.2010 in der Online-Ausgabe der National Review erschienen. Der Autor, Andrew C. McCarthy, ist ein Islamkritiker mit einer interessanten Biographie. Er war einer der Bundesanwälte, die den „Blinden Scheich“, Omar Abdel Rahman (Foto), nach dem ersten Anschlag auf das World Trade Center im Jahre 1993 anzuklagen hatten. Damals war McCarthy der Ansicht, es mit einem Verrückten (kook) zu tun zu haben. Dessen Aussagen waren so voller Hass und beinhalteten derartige Aufrufe zu Gewalt, dass McCarthy zunächst der Ansicht war, es müsste ein Leichtes sein, den Scheich als jemanden zu entlarven, der missbräuchlich behauptet, gemäß seiner Religion zu handeln. Das jedoch sollte sich – man ahnt es – als Trugschluss erweisen.

McCarthy, den man somit als (anfänglich) gutwilligen Betrachter des Islam sehen muss, sollte schon bald feststellen, dass, was immer der Scheich sagte oder gesagt hatte, von der islamischen Lehre gedeckt ist. Er vermochte es einfach nicht, ihm einen „Irrtum“ oder eine „falsche Interpretation“ nachzuweisen. Doch das war erst der Beginn McCarthys Reise in die Gedankenwelt der Religion des Friedens™. Im Laufe der Jahre wurde McCarthy zu einem Kenner des Islam und veröffentlichte zuletzt das Buch „The Grand Jihad: How Islam and the Left Sabotage America“.

Anlässlich der Debatte um die Ground Zero-Moschee hat sich McCarthy nun erneut in die Debatte eingemischt und verdeutlicht in einem lesenswerten Beitrag, dass es zwar moderate Muslime gibt, aber keinen moderaten Islam:

Den moderaten Islam erfinden – dies kann nicht geschehen, ohne dem etablierten Islam und seiner Scharia-Agenda entgegen zu treten.

„Der Säkularismus kann in einer islamischen Gesellschaft niemals allgemeine Anerkennung finden.“ Dies schrieb keiner dieser hitzigen Islamophoben, die von CAIR (Anmerkung PI: amerikanischer Islamverband ) und der Professionellen Linken angeprangert werden. Ganz im Gegenteil: Es war Scheich Yusuf al-Qaradawi, spiritueller Führer der Moslembruderschaft, und ein Günstling der saudischen königlichen Familie. Er stellt diese Behauptung in seinem Buch How the Imported Solutions Disastrously Affected Our Ummah (Wie die importierten Lösungen unsere Ummah auf verheerenden Weise beeinflussen), von dem ein Auszug vor nur wenigen Monaten in der Saudi Gazette veröffentlicht wurde. Dies war Quaradawi, der „progressive“ Moslemintellektuelle, dem vom aufkeimenden Islamic-Studies Programm der Georgetown Universität vielgeliebten. Wie bei Harvard wurde bei Georgetown mit zweistelligen Millionenbeträgen saudischer Petrodollars Unterwerfung erkauft. In dem daraus resultierenden Feuereifer, Amerikaner über den Islam zu beruhigen, schafft es die Universität irgendwie, über Qaradawis Fatwas hinweg zu sehen, die zum Töten amerikanischer Truppen im Irak und Selbstmordattentaten in Israel aufrufen. Qaradawi, so sagen sie uns, ist ein „gemäßigter“. Tatsächlich ist es so – wie Robert Spencer stichelt – wenn Sie sagen würden, Islam und Säkularismus könnten nicht koexistieren, würde Sie John Esposito, Georgetowns Haupt-Apologet, als Islamophoben bezeichnen. Doch wenn es Qaradawi sagt, kein Problem – laut Esposito ist er ein „Reformer“.

Und er ist nicht nur irgendein Reformer. Ein anderer Qaradrawifan, Feisal Rauf, der ähnlich „gemäßigte“ Imam hinter dem Ground Zero Moscheeprojekt, erzählt uns, Qaradawi sei auch die „bekannteste Autorität in Rechtsfragen der gesamten heutigen moslemischen Welt.“

Hier liegt Rauf zweifellos richtig. Man sollte sich bewusst sein, dass diese einflussreichste aller islamischen Stimmen, dieser Förderer der islamischen Enklaven, die die Bruderschaft im ganzen Westen formt, davon überzeugt ist, dass islamische Gesellschaften niemals den Säkularismus akzeptieren können. Immerhin ist der Säkularismus nicht weniger, als die Rahmenbedingung, durch die der Westen die religiöse Freiheit verteidigt, aber den Glaubensgemeinschaften politische und rechtliche Autorität verweigert.

Es lohnt sich auch zu begreifen, warum Qaradawi sagt, dass Islam und Säkularismus nicht koexistieren können. Der Auszug aus seinem Buch fährt fort:

Da der Islam ein umfassendes System von Gottesdienst (Ibadah) und Gesetzgebung (Scharia) ist, bedeutet die Akzeptanz des Säkularismus die Aufgabe der Scharia, eine Leugnung der göttlichen Anleitung und ein Zurückweisen von Allahs Vorschriften. Es ist in der Tat eine falsche Behauptung, dass die Scharia den Anforderungen der Gegenwart nicht genügt. Die Akzeptanz eine Rechtsprechung, die von Menschen entworfen wurde, bedeutet einen Vorrang des begrenzten Wissens und der begrenzten menschlichen Erfahrung gegenüber der göttlichen Führung. „Sagt! Wisst Ihr es besser, als Allah?“ (Koran 2:140) Aus diesem Grund ist der Ruf nach Säkularisierung unter den Moslems Atheismus und eine Zurückweisung des Islam. Ihre Akzeptanz als Grundlage für Herrschaft anstelle der Scharia ist geradezu Apostasie.

Apostasie ist ein explosiver Vorwurf. Bei einer anderen Gelegenheit erklärte Scheich Qaradawi, dass „moslemische Juristen einer Meinung darüber sind, dass Apostaten bestraft werden müssen.“ Er räumte weiterhin ein, dass unter diesen Juristen, inklusive der wichtigsten sunnitischen wie schiitischen Schulen ein Konsens besteht, dass „Apostaten hingerichtet werden müssen.“

Qaradawis eigene Ansicht ist nuancierter, wie er der ägyptischen Presse 2005 erklärte. Dies ist es, so vermute ich, wo seine viel gepriesene reformistische Ader ins Spiel kommt. Für private Apostasie, bei der ein Moslem die geheime, persönliche Entscheidung trifft, die Grundsätze des Islam aufzugeben und ruhig seiner eigen Wege geht, ohne Aufregung zu verursachen, hält der Scheich die Verbannung aus der islamischen Gemeinschaft für ein ausreichende Strafe, mit der Einsicht, dass Allah den Apostaten zu einer Zeit seiner Wahl mit der ewigen Verdammnis bestrafen wird. Für öffentliche Apostasie jedoch, da steht Qaradawi mit dem überwältigenden Gewicht islamischer Autorität, „Ist die Strafe. . . Hinrichtung.“

Die traurige Tatsache, die Tatsache, mit der sich niemand befassen will, doch die die Debatte um die Ground Zero Moschee an die Front zwingt, ist, dass Qaradawi ein gemäßigter ist. Genau wie Feisal Rauf, der die Position Qaradawis befürwortet – die etablierte islamische Position – dass die Scharia eine nicht verhandelbare Forderung ist. Rauf gewinnt die begehrte Bezeichnung als „gemäßigt“, da er sich bemüht, zumindest, wenn er für westliche Zuhörer spricht, die Inkompatibilität zwischen Scharia Gesellschaften und westlichen Gesellschaften zu verkleistern.

Qaradawi und Rauf sind gemäßigt, weil wir uns von der Vernunft verabschiedet haben. Unsere meinungsführenden Eliten sind glücklich damit, den Abgrund zwischen „reformerischem“ Islam und „reformerischer“ Zustimmung zu Massenmord zu verkleistern. Das ist es, warum es sie nicht im geringsten stört, dass sich Imam Rauf weigert, sich von der Hamas loszusagen. Wenn Sie Qaradawi, dem Typ, der die Hamasterroristen aktiv unterstützt, einen Ball zuspielen, wie können sie sich dann über einen Typen beschweren, der sich lediglich weigert, diese Terroristen zu verurteilen?

Wenn wir vernünftig sind, haben wir Vertrauen zu unserem eigenen Bezugsrahmen. Wir beurteilen, was gemäßigt ist auf der Grundlage eines abgeklärten, vom gesunden Menschenverstand geleiteten Verständnisses dessen, was „gemäßigt“ bedeutet. Wir manipulieren nicht das Ergebnis, wir wollen nur wissen, wo wir stehen.

Befänden wir uns in diesem objektiven Bezugsrahmen, würden wir leicht sehen, dass eine Kultur der Freiheit die Trennung des Spirituellen vom Säkularen erfordert. Wir würden ebenfalls sehen, dass die Scharia – mit Geboten, die Freiheit und Gleichheit widersprechen, während sie grausame Strafen und den heiligen Krieg billigt – nicht gemäßigt ist. Folglich kann niemand, der die Scharia befürwortet, ein Gemäßigter sein, egal wie wohlmeinend und egal wie innig seine Überzeugung sein mag, dass dies Gottes Wille ist und egal wie hoch er in der Nahrungskette über Osama bin Laden stehen mag.

Stattdessen haben wir, unter Aufgabe der Vernunft, unseren eigenen Bezugsrahmen versenkt und durch den des durchschnittlichen Islam ersetzt. Wenn dieser rückwärts gerichtete Kompass unsere Richtschnur sein soll, dann sind Qaradawi und Rauf gemäßigt. Aber seien Sie sich im Klaren: Wenn Sie vor der Autorität und dem Einfluss Qaradawis und Raufs kapitulieren, dann versetzen Sie einer sinnvollen Islamische Reform den Todesstoß.

Es gibt keinen moderaten Islam im durchschnittlichen moslemischen Leben, nicht im Sinne der Glaubenslehre. Es gibt Millionen moderater Moslems, die eine Reform begehren. Doch die Tatsache, dass sie eher wirkliche eine Reform suchen, als das, was Georgetown als Reform zu bezeichnen geruht, bedeutet, dass sie versuchen, etwas zu erfinden, was gegenwärtig nicht existiert.

Wirkliche Reform kann auch in einigen moslemischen Sekten gefunden werden. Die Ahmadi, zum Beispiel, haben einige unorthodoxe Ansichten und lehnen den gewaltsamen Dschihad ab. Sehen Sie was geschieht: Sie werden von Moslems in Pakistan, in Indonesien und anderen angeblichen Zentren der Mäßigung brutal verfolgt.

Unterdessen werden einzelne Moslemreformer als Apostaten gebrandmarkt, was nicht nur bedeutet, dass sie diskreditiert werden, sondern auch, dass ihr Leben bedroht ist. Das Signal an andere Moslems ist klar: Folgt dem Reformer und ihr werdet dieselbe Raserei erfahren. Wie es Qaradawi in dem Interview von 2005 darlegte, sind öffentliche Apostaten „die gravierendste Gefahr“ für die islamische Gesellschaft; deshalb müssen Moslems sie auslöschen, damit sich ihre Reformen nicht „wie ein Lauffeuer in einem Dornenfeld“ verbreiten.

Heute ist der „moderate Islam“ eine Illusion. Es gibt kaum einen Funken, noch weniger ein Lauffeuer. Um die Mäßigung Realität werden zu lassen, wird mehr von Nöten sein, als fromme Wünsche. Es verlangt nach einer Prüfung unseres Mutes, einer Bereitschaft, nicht nur al-Kaida zu trotzen, sondern auch den Qaradawis und ihrer Scharia-Kampagne. Es heißt zu sagen: Nicht hier.

(Übersetzung: La Valette)

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72 KOMMENTARE

  1. Nur zur Information: Säkularismus war, ist und bleibt immer ein Idee der Linken. Linke waren es welche die Demokratie eingeführt haben, den Rechtsstaat, die Gleichberechtigung und viele andere konstruktive progressive Ideen. Es waren niemals und werden niemals Konservative sein welche die Gesellschaft nach vorne bringen, denn allein der Begriff Konservativ beinhaltet das Beibehalten des status quo oder die Wiederherstellung überkommener Wertvorstellungen und Machtverhältnisse. Es ist schon ziemlich frech zu behaupteten das nach den katastrophalen Jahren der Reagan und Bush Sr./Jr. Ära die Linken Amerika sabotieren würden. Wann ging es Amerika gut? Eigentlich immer wenn progressive Präsidenten an der Macht waren, d.h. in den letzten Jahren Carter und Clinton. Mal sehen was Obama schafft, sieht ja noch nicht so doll aus – aber es dürfte auch kein anderer Präsident soviel Gegenwind bekommen haben wie Obama.

  2. wir brauchen keinen moderaten oder nicht moderaten Islam. Wir brauchen gar keinen Islam.

  3. @all

    OT
    fernseh-tipp-

    orf2, mittwoch 23h,

    thema islam in europa

    Gäste u.a.: ulfkotte, seyran attes und shakfeh

    intressant

  4. Wer ist den der nette und sympathische junge Mann oben auf dem Bild? Hat der einen Eierwärmer auf dem Kopf?

    Wie? Was? Moderater Islam, ich will was haben für mein Geld (Steuern), Party, Halligalli, Steinigungen, mit Knüppel das Hirn einschlagen, Sharia Hard Core, Massenvergewaltigungen, Messern, ins Koma treten u.u.u. zumindest Fordere ich das 😉

  5. Die Institutionalisierung eines „moderaten Islam“ erscheint völlig unmöglich. Alle dazu gestarteten Ansätze (wie etwa der von Bassam Tibi „Euroislam“) sind kläglich gescheitert und werden wohl auch in absehbarer Zukunft zur Erfolglosigkeit verdammt sein.

    Andererseits gibt es zweifellos eine grösser werdende Anzahl „moderater Muslime“ (im Spektrum zwischen Nichteinhaltung einiger der hemmenden Vorschriften bis hin zur Apostasie).

    Die Crux liegt darin, dass diese Moderaten keinerlei Möglichkeit haben, sich trotz einiger sichtbarer Bemühungen zentral zu organisieren und eine Schlagkraft als Gegengewicht zu den Hetzern von ZMD und KRM aufzubauen.

    Es wäre zu überlegen, ob nicht Pax Europa als überparteiliche Instanz hier helfend die Hand reichen könnte. PI ist wohl eher ungeeignet dazu 😉

  6. #11 die Aleviten sind eher moderat, wobei jedoch umstritten ist, ob sie nicht früher Christen waren. Man müsste auf jeden Fall den moderaten Islam stabilisieren. Das Problem ist ja eben, dass es in Wirklichkeit nicht Islam ist, doch wie trickst man die Hardcoremoslems aus?

  7. Ich bin noch nicht lange Mitglied bei PI.
    Das einzige was noch gegen die Islamisierung Deutschlands hilft ist eine neue Partei zu gründen. Wenn wir dies nicht bald selbst tun wird es zu spät sein. Sarrazin wird es nicht tun und nur zu meckern hilft nicht. Ich wollte vorschlagen, dass wir eine Partei gründen. Ein guter Name wäre „Partei der Erneuerung und Gerechtigkeit“. Ich weiß nur nicht wie man des bewerkstelligt, aber diese Partei mit unserer Überzeugung würde bestimmt beim richtigen Vorgehen mindesten 30% der Wählerstimmen bekommen. Wahrscheinlich aber mehr. Also wie gesagt ich weiß nur nicht wie.

  8. „Brauchen wir einen moderaten Faschismus?“

    Man kann diese verharmlosende Verantwortungslosigkeit und das wahrheitsverdrehende Polit-Gequatsche einfach nicht mehr hören, ohne kotzen zu müssen…

  9. #16 Bully Deutschland (31. Aug 2010 16:13)

    Herzlich Willkommen 🙂

    Sarrazin statt Muezzin: Gründen Thilo Sarrazin, Eva Herman und weitere politisch unkorrekte Bürger eine neue Partei?
    Udo Ulfkotte

    Thilo Sarrazin hat mit seinen angeblich umstrittenen Äußerungen zur Zuwanderung derzeit in allen Umfragen zwischen 67 und mehr als 90 Prozent der Befragten hinter sich. Es sind Zustimmungswerte, von denen unsere angeblichen Volksvertreter Lichtjahre entfernt sind. Einige große Konzerne, die wie viele Unternehmen und Bürger mit der Politik der bestehenden Parteien mehr als nur unzufrieden sind, haben das erkannt. Sie haben eine ziemlich große Summe Geld dafür bereitgestellt, dass nun ganz diskret sondiert werden kann, welche renommierten Persönlichkeiten sich zusammenschließen und eine garantiert erfolgreiche neue Partei gründen könnten, die (wie in vielen anderen europäischen Ländern derzeit auch) die etablierten Parteien ziemlich alt aussehen lassen würde.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/sarrazin-statt-muezzin-gruenden-thilo-sarrazin-eva-herman-und-weitere-politisch-unkorrekte-buerger.html

    Neue Partei rechts der Union: Erste Konturen von Friedrich Merz bis René Stadtkewitz zeichnen sich ab

    Phantom oder bereits beschlossene Sache?

    Manchmal geht es dann ganz schnell. Seit Jahren hat „eigentümlich frei“ das Entstehen einer libertär-konservativ-christlichen neuen Partei vorhergesagt, seit Monaten bereits ist das Wachsen des politischen Vakuums für jeden der sehen will deutlich spürbar. Jetzt scheint die Gründung (mindestens) einer neuen bürgerlich-freiheitlichen Partei unmittelbar bevorzustehen. Gestern veröffentlichte der „Focus“ die Ergebnisse einer Umfrage vorab: 20 Prozent würden das Phantom wählen. Die Jungen weit stärker noch als die Alten.
    http://ef-magazin.de/2010/07/25/2379-neue-partei-rechts-der-union-erste-konturen-von-friedrich-merz-bis-rene-stadtkewitz-zeichnen-sich-ab

  10. JEDER, der sich intensiv mit Islam befasst, kommt zu diesen Schlüssen.

    AUßER, er hat andere Interessen, die er durchsetzen will mit LÜGEN.

  11. off topic:

    Geert Wilders hat wieder einmal Klartext gesprochen.

    Wilders: Islam eine „gewalttätige Ideologie“

    Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders hat erneut mit Beschimpfungen des Islam für Aufsehen gesorgt. Er sei nicht mit dem Christentum vergleichbar, sondern „eine gewalttätige Ideologie so wie der Kommunismus und Faschismus“, so Wilders.

    Zugleich forderte der Islamgegner nach Angaben der Zeitung „de Volkskrant“ im australischen Fernsehen, die Einwanderung in den Westen aus allen Ländern mit überwiegend muslimischer Bevölkerung zu stoppen.
    (. . . . . .)

  12. Beim „moderaten Islam“ wird Dieben die Hand nicht einfach abgehackt, sondern unter Narkose amputiert – Ist doch schon was, oder?

  13. Merken diese Schwätzer, wenn sie ständig von diesem sagenumwobenen „moderaten Islam“ reden, eigentlich gar nicht, daß sie damit indirekt zugeben, daß der Islam an sich dann eben nicht moderat ist.
    „Moderater Islam“ ist ein Kunstbegriff, eine Beruhigungspille für die Leichtgläubigen, die die Welt lieber rosarot sehen wollen.

  14. Die Amerikaner sind von einer allgemeinen Religionsfreundlichkeit erfasst. Sie können sich nicht vorstellen, dass der Islam die organisierte Unfreiheit ist. Es ist von größter Wichtigkeit, dass jetzt Amerikaner wie Andrew C. McCarthy als Aufklärer im besten Sinne des Wortes auftreten.

    Wahrscheinlich ist das amerikanische Volk zur Zeit genau so über den Islam informiert wie die Deutschen vor fünf Jahren.

    Dass das deutsche Volk heute dem Islam äußerst kritisch gegenüber steht, ist wesentlich ein Verdienst von PI.

  15. McCarthys Werdegang erinnert mich an meinen eigenen Weg zur Islamkritik. Bei mir war Khomeinis Fatwa gegen Salman Rushdie der Auslöser. Ich habe mich danach intensiv mit dem Koran auseinandergesetzt und bemerkt, dass es darin im Wortlaut keinen Widerspruch zum Urteil Khomeinis gibt.
    Es ist, wie Sarrazin schreibt – bei keiner anderen Religion sind die Übergänge zu Terror und Gewalt so fließend. Es gibt graduelle Abstufungen in der Radikalität der einzelnen islamischen Schulen und ihrer Anhänger, doch das Gerüst bleibt immer dasselbe.
    Daher hat seinerzeit selbst die Ahmadiyya, die McCarthy für gemäßigt-reformerisch hält, im Grunde Verständnis für Khomeinis Fatwa geäußert und eine große jüdisch-christliche Verschwörung hinter Salman Rushdie und seinem Schaffen ausgemacht.
    Glänzend sind McCarthys Ausführungen zur Scharia am Beispiel der Apostasie bzw. der Position islamischer Gelehrter dazu. Es handelt sich dabei um glasklare Fakten, die kein Multikulti-Apologet wegwischen kann.

  16. #28 Nassauer (31. Aug 2010 16:38) Beim “moderaten Islam” wird Dieben die Hand nicht einfach abgehackt, sondern unter Narkose amputiert – Ist doch schon was, oder?
    ______________________________________________

    @nassauer

    ja eh, und die frauen dürfen die steine für die eigene steinigung auch selber aussuchen.
    resp. die schwulen können den strick auch selber wählen. welch großer fortschritt.

    nein, nun im ernst,zweifellos gibt es ja reformkräfte im islam selbst, wie im text erwähnt die aleviten oder die amadiya sekte. aber zweifellos werden diese gruppen ebenso brutal verfolgt. der islam kann nur aus sich selbst heraus aufgeklärt werden, de westen und die ganze welt hat aber die zeit nicht dazu. der dritte WK wird nur noch eine frage von zeit. es ist so unerträglich.

  17. Das französische Forum « Riposte Laïque » brachte vor einiger Zeit Auszüge eines hübschen Interviews auf CNN, wo Ayaan Hirsi Ali dem Schönredner Tariq Ramadan klar und deutlich erklärte, der Islam sei keine europäische Religion, sondern von aussen importiert. Anwendung von Gewalt gegen Andersgläubige entspreche einem grundlegenden Prinzip des Korans. Das hat er nicht so gerne gehört …

    http://www.ripostelaique.com/Ayaan-Hirsi-Ali-L-islam-n-est-pas.html

  18. Daß es keinen moderaten Islam geben kann, beweist auch Kleine-Hartlage in seinem Buch „das Dschihadsystem“. Er kommt zu dem Schluß: das Dschihadnetzwerk ist strukturell friedensunfähig.

    Das bedeutet: von ihm geht ein ewiger Krieg gegen Nichtmuslime aus. Dieser Krieg kann aufflackern oder glimmen, aber er hört nie auf, weil jeder Punkt dieses Netzwerkes (egal, ob Einzelmuslim oder komplexe Strukturen wie Armeen) plötzlich und ohne Befehl den Kampf eröffnen kann. Alles, was den Nichtmuslimen schadet, ist dabei erlaubt. Damit sie es nicht rechtzeitig merken, was ihnen blüht, beginnt der Kampf erst, wenn man sich stark genug fühlt, ihren Widerstand zu ersticken. Bis dahin ist man freundlich zu ihnen (Taqiyya“).

    Das wird bestätigt durch obigen Artikel!

  19. #33 1. Advent 2009:

    Man sollte hinzufügen, dass sich Riposte Laïque selbst als eher links einstuft, obwohl immer wieder versucht wird (vor allem von der PS), sie in die rechte Ecke (à la Le Pen) zu stecken. Siehe auch die feinsinnige Unterscheidung zwischen „La Gauche“ und „La Gôche“, die sie immer wieder betonen 😉

  20. Endlich merken doch immer mehr Leute, dass ein “moderater Islam” ein Widerspruch in sich selbst ist…
    Ein paar erbauliche Zitate aus dem „heiligen“ Buch der Moslems gefällig? Bitte sehr:
    Die Juden sind von Allah verflucht (4,47), Affen und Schweinen gleich (2,65 und 5,60). / Ungläubige sind „schlimmer als das Vieh“ (8,55) und müssen bekämpft werden, „bis alles an Allah glaubt“ (8,39). / Über den „Lohn der Ungläubigen“ gibt es keine Zweifel: „Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stosst“ (2,191 und 4,89) – was vom Propheten selbst, sobald er genügend Macht hatte, auch eifrig und wirkungsvoll in die Tat umgesetzt wurde. An Nachahmern heute fehlt es ja auch nicht…
    Worüber wollen die “Ungläubigen” denn mit den Rechtgläubigen diskutieren? Dialog mit Leuten, denen gesagt wird, sie sollen uns umbringen? Wie bitte?

  21. In folgenden Städten soll also am 4. September ein politisch motivierter Apéro stattfinden: Paris, Aix-en-Provence, Bordeaux, Lyon, Strassburg und Toulouse

    http://www.ripostela ique.com/Aperitif-republicain-jour-J-11-et.html

    Die Gründerin von “Résistance Républicaine”, Christine Tasin, ruft die Franzosen zu einer würdigen Veranstaltung auf, um der islamischen Bedrohung entgegenzutreten: “Peuple de France, lève-toi le 4 septembre !” (Französisches Volk, stehe am 4. September auf!)

  22. Vielen Franzosen scheint es jetzt doch langsam zu dämmern: die hübschen Feuerwerklein in einigen Quartieren, züchtig verhüllte weibliche Wesen, reines Fleisch, nette Musik und friedliche Gotteshäuser sind nicht ein Spuk aus einem dürftigen TV-Feuilleton, sondern beginnen, die einst stolze “Grande Nation” zu prägen und zu verändern. Vielleicht merken sie, dass Islam etwas mit Eroberung zu tun hat?
    Nach einem heissen Sommer wird der Herbst nicht weniger heiss…

  23. #20 Bully Deutschland

    „Ich bin noch nicht lange Mitglied bei PI.
    Das einzige was noch gegen die Islamisierung Deutschlands hilft ist eine neue Partei zu gründen….“
    ———-
    Warte mal den Oktober ab!

  24. .
    Andrew C. McCarthy,Jurist und US-Bundesanwalt
    verdeutlicht in einem lesenswerten Beitrag, „dass es zwar moderate Muslime gibt, aber keinen moderaten Islam !“


    Toll !
    .
    Fast wörtlich der gleiche Satz wie
    .
    der LEHRSATZ von Ehsan Jami
    .
    in seinem
    Cicero-Interview :“28.04.2008
    Keine Christbäume mehr in Holland“
    .
    „Es gibt keinen guten Islam, es gibt höchstens gute Muslime, die nichts auf diese intoleranten Regeln ihrer Religion geben.“
    .
    http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&item=2563
    .
    Mann kann den Lehrsatz nicht oft genug wiederholen ,daß ihn auch der/die Letzte kappiert !
    .
    🙄
    .
    nochmal im Zusammenhang :
    merke ! 10 x nachsprechen !
    .
    „Der Islam ist eine untolerante Religion. Es heißt im Koran unter anderem: „Tötet die Ungläubigen“. In dieser Aussage steckt nicht viel Interpretationsspielraum. Es gibt keinen guten Islam, es gibt höchstens gute Muslime, die nichts auf diese intoleranten Regeln ihrer Religion geben.“
    .
    :mrgreen:
    .
    und jetzt auswendig nachsprechen !…
    .ich hoffe „Jami`s Lehrsatz“ ist jetzt drin !
    .
    😳
    .
    Toll :ein US-Jurist und Bundesanwalt und ein
    niederländischer , sozialdemokratischer Politiker ziehen am gleichen Strang !
    .
    😆
    .

  25. Es gibt so einfache Mittel: Aber bei uns geschieht nichts, nicht einmal die einfachsten, effektivsten Sachen, die so viel Gewalt und Leid verhindern könnten werden genutzt: Keine Moslems mehr ‚reinlassen, und alle gewalttätigen/kriminellen ‚rauswerfen (von mir aus Biervogel in eine Hochsicherheitsvoliere sperren) – ok, würde dauern, sind ja abertausende. Aber es geschieht sogar noch das Gegenteil. Dieses Land ist komplett wahnsinnig. Es ruft: Ja bitte messer mich lieber Moslem, ich (also natürlich die anderen Deutschen) bin ein Nazi. 🙁

    Ich hasse den Gutmenschendreck, ihre vollkommene Mitleidlosigkeit gegenüber den Opfern brutaler dauerjammernder hämischer „gläubiger“ scham- und mitleidloser Moslemzecken.

    Moderater Islam! Schwachsinn! Moderate Unterwerfung!

    P.S.: Gibt’s noch keine Moslemzangen? 😐

  26. #25 lorbas (31. Aug 2010 16:21)

    Sarrazin statt Muezzin: Gründen Thilo Sarrazin, Eva Herman und weitere politisch unkorrekte Bürger eine neue Partei?
    Udo Ulfkotte

    Thilo Sarrazin hat mit seinen angeblich umstrittenen Äußerungen zur Zuwanderung derzeit in allen Umfragen zwischen 67 und mehr als 90 Prozent der Befragten hinter sich.

    Der Behauptung von Eva Herman, dass die Katastrophe bei der Love-Parade die Strafe Gottes für das schamlose Treiben gewesen ist, stimmen mit Sicherheit keine 67 bis 90 Prozent der deutschen Bevölkerung zu. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Thilo Sarrazin so dämlich ist, sich ausgerechnet mit Eva Herman zusammenzuschließen.

  27. #41 exguti
    „… mitleidloser Moslemzecken“ Achja, wir sind ja eh Hunde, und da sie einen terrorisieren und aussaugen, ist der Vergleich von niemandem zu bemängeln – am wenigsten von ihnen selbst.

    Natürlich meine ich nicht die 80% Unternehmer unter ihnen. 😉

  28. #34 WissenistMacht (31. Aug 2010 17:01)

    #33 1. Advent 2009:

    Man sollte hinzufügen, dass sich Riposte Laïque selbst als eher links einstuft, obwohl immer wieder versucht wird (vor allem von der PS), sie in die rechte Ecke (à la Le Pen) zu stecken. Siehe auch die feinsinnige Unterscheidung zwischen “La Gauche” und “La Gôche”, die sie immer wieder betonen 😉

    **************
    Ja, richtig. Einige waren nicht nur in den Gewerkschaften aktiv, sondern sogar in der kommunistischen Partei… Deshalb haben diese Leute wirklich etwas zu sagen zur dramatischen Situation in Frankreich! Nicht umsonst nennen sie ihr Engagement “Résistance Républicaine”! Da Marine Le Pen weniger stur als ihr Vater ist, wird sie sogar für ehemals linke Wähler ein Thema! Auch da stehen uns noch ein paar saftige Überraschungen bevor…

  29. Sorry !
    🙄
    Ein Fehler von mir :
    .
    Ehsan Jami ist natürlich nicht dumm ,sondern voll auf dem neuesten Stand :daher :
    :-d
    Im Oktober 2009 wurde bekannt, dass Jami sich in der rechtspopulistischen Partij voor de Vrijheid (PVV) Geert Wilders politisch engagieren wird.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ehsan_Jami

  30. #9 Traurig

    Originalton Ströbele auf ntv:
    „Türken, Araber und andere Musel, äh Islamgläubige…“ 🙂

    Ansonsten wird er von Necla Kelek abgebügelt, dass er nur noch ganz klein dasitzt wie ein Schulbub. Gefällt mir :-))

  31. Die derzeit einzigen moderaten (organisierten) Muslime in Deutschlang sind meines Erachtens die Aleviten:

    „Anders als im sunnitischen oder schiitischen Islam spiele die islamische Rechtsordnung Scharia im Alevitentum keine Rolle. Deshalb stelle sich für Aleviten auch nicht die Frage, ob Scharia oder Grundgesetz vereinbar seien. „Für uns gibt es kein höheres Gesetzbuch als das Grundgesetz“, betont Toprak.“

    Zitat von http://www.swr.de/archiv/islam/religion/-/id=1550012/nid=1550012/did=1650560/kc5r62/index.html

    Ansonsten halte ich es prinzipiell für denkbar, daß sich in freien Gesellschaften auch immer mehr „moderate“ islamische Interpretationen durchsetzen und entsprechende Gruppen gründen oder abspalten (so ähnlich, wie es ja auch unzählige protestantische Freikirchen gibt, ist ja die Zugehörigkeit zum Islam nicht strikt an die Zugehörigkeit zu einer übergeordneten zentralen Institution gebunden). In muslimisch dominierten Gesellschaften scheint sich da im verborgenen auch etwas zu tun, zumindest gibt es Internetforen, in denen sich liberale oder Ex-Muslime austauschen (wenn auch heimlich).

    Im Grunde genommen halte ich irgendwann einmal einen moderaten Mehrheitsislam schon möglich, ähnlich wie es ja heute ein moderates Mehrheitschristentum gibt – früher wurden hier Abweichler ebenfalls mit drastischen Maßnahmen verfolgt und Inhalte des alten Testaments wörtlich umgesetzt (vgl. Rechtfertigung der Hexenverfolgung).

    Daß ich persönlich auf den Islam in Europa sehr gern verzichten könnte und ihn in der jetzt vorherrschenden Form tatsächlich als Bedrohung für die Freiheit halte, ist aber auch klar.

  32. Islam-Extremisten werden immer wieder als Einzelspinner dargestellt, was die islamische Welt dann gerne kopfnickend bestätigt.
    Aber Achtung, das ist eine Täuschung!
    Auch Ghadaffi ist kein lustiger Spinner, sondern ein hintertriebener Satan, der sich aus schierer Berechnung ins Clown-Kostüm wirft. Um dann völlig ungeniert das ganze Koran-Programm abspulen zu können.
    Im Westen nimmt man ihn dann als Psychopathen wahr, in der arabischen Welt ist er aber die unbestrittene Nummer 1, die allen anderen die Show stiehlt.

  33. # 50 Prach:

    „In muslimisch dominierten Gesellschaften scheint sich da im verborgenen auch etwas zu tun, zumindest gibt es Internetforen, in denen sich liberale oder Ex-Muslime austauschen (wenn auch heimlich).“

    Das ist in der Tat richtig. Es gibt sogar eine atheistische Seite in arab. Sprache, der über 10.000 arabische Atheisten angehören. Der Ablösungsprozess vom strikten Islam ist überall mit den Händen zu greifen. Da liest man auch bei „Jeune Afrique“ und ich selbst bemerke es in meinem unmittelbaren Umfeld in Tunesien vor allem während des Ramadan ganz deutlich.

  34. WICHTIG
    Wenn nur 10.000 Leute aus diesen BLOG jeden Tag 1 Geldschein mit Kugelschreiber etc… markiert mit http://www.pi-news.net – macht das in Monat 300.000 Geldscheine das ist eine Riesenwerbung und macht auch Druck auf unsere Politiker bei so einer Menge wird die Bundesbank es bestimmt an die Politiker melden

  35. #50 Prach

    Wenn man Fotos aus den 50er Jahren von Universitäten oder Schulen in Ägypten, Algerien oder Libyen betrachtet, wird man darauf keine Kopftücher erkennen können. Beirut wurde damals das Paris des Ostens genannt. Der Islam spielte in keinem dieser Länder eine große Rolle.
    In der Türkei hatte Atatürk die Macht der Religion und der Tradition rigoros beschränkt.
    Aber der Schoß war fruchtbar noch, aus dem dies kroch und solange es Islam gibt, wird es immer radikale, fundamentalistische oder „einzig wahre“ Auslegungen geben, die in ihrer Brutalität und Stumpfsinnigkeit tatsächlich dem Ur-Islam nahe kommen.

  36. Wer spricht heute noch über die „moderaten Nazi’s“.
    Geht diese Unterscheidung überhaupt?

    Beim Islam geht das wohl noch weniger, da hier ein unabänderliches 1400-jähriges Vorschriftenwerk die Grundlage bildet, egal welcher Richtung der „Rechtgläubige“ angehört.

    Entweder jemand ist schwanger – oder eben nicht!

  37. moderater Islam = Säkulation

    Gab es mal, für knappe 200 Jahre!
    Tatsächlich entwickelte sich während der
    Reconquista, im muslimischen Spanien eine
    säkulare Auffassung vom Staat!
    Bedingt durch die Rückeroberung der Christen
    und die geringe muslimische Bevölkerung, ge-
    genüber den Rest Spaniens,spaltete sich der
    spanische Islam, von Grundlegenden Elementen
    der muslimischen Gesellschaftsform.
    Während in der restlichen muslimischen Welt,
    Juden und Christen das Tragen von Waffen ver-
    boten wurde, hatten Diese hier ebenso das
    Recht dazu; man brauchte Soldaten.
    Da die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung
    keine Muslime war, Diese aber für das Funk-
    tionieren des Staates NOTWENDIG waren, mußte
    man Anreize schaffen, – die RECHTLICHE GLEICH-
    STELLUNG zu den Muslimen. Das aber änderte
    auch das Leben der Muslime!
    Für die muslimische Welt kam das der Häresie
    gleich. Als die letzten sp.Emirate in Nord-
    afrika Söldner anwarben und diese die Macht
    übernahmen, kam das Ende,
    Jetzt wurde erneut die klassische, fundamen-
    talistische Gesellschaft eingeführt. Es kam
    zu einer Fluchtwelle spanischer Muslime in
    christliche Gebiete. Muslimische Gelehrte
    legten fest, das man verpflichtet war die
    Gesetze des jeweiligen Staates zu befolgen,
    in denen man lebte. Kastillien hatte sogar
    muslimische´Truppen-Kontigente im Kampf ge-
    gen Muslime.

  38. Tut mir leid Ihr Lieben, ich bin so mutlos!
    Der Stadtteil in dem ich leben muß, weil ich kein Geld habe wegzuziehen, ist islamisch.

    Wenn ich das Haus verlasse, was ich ungerne tue, begne ich ständig und fast ausschließlich Muslimen, die sofort „Kotzgeräusche“ machen, nach dem ich an ihnen vorbei gegangen bin. Es sind immer nur die männlichen „Kinder“.
    Nie hätte ich gedacht, dass dies möglich ist in meiner Heimat.
    Meine besten Freund waren Muslime! Nach 8 Jahren „Freundschaft“ ist ihnen aufgefallen, das ich eine „Ungläubige“ bin.

    Meinen naturgegebenen Pazifismus gibt es nicht mehr.

  39. Außer den Glauben an den Koran vermittelt der Koran nichts. Aufgrund der Behinderung im Alltag, die man jedoch durch den Islam erlebt, ist man gezwungen, sich von ihm abzuwenden.
    Das verhindern die, die nichts anderes tun, als nach dem Koran leben.
    Ich glaube schon, dass es einige moderate Menschen gibt, die eben diesen Glauben nicht leben, jedoch sich aufgrund ihrer Herkunft mit ihm identifizieren.
    Schade, dass sie sich nicht komplett von ihm lösen.

  40. Es gibt viele moderate Muslime. Aber so etwas wie einen moderaten Islam gibt es nicht. Das Herz des Islam ist der Koran. Der Koran ist ein böses Buch, das zu Gewalt und Mord aufruft!

    (Geert Wilders)

  41. Das Antlitz dieses Mannes ist ja zum Fürchten. Heißt es nicht, hüte dich vor denen, die Gott gezeichnet hat?

  42. #62 Wintersonne:

    „Heißt es nicht, hüte dich vor denen, die Gott gezeichnet hat?“

    Wenn Gott zeichnen könnte, würde er nur noch Mohammed-Karikaturen produzieren.

    Aber zum Glück existiert er ja nicht wirklich.

  43. @ WissenistMacht #63

    Vermutlich würde er das. Ich bin nicht religiös erzogen, mag mir aber dennoch kein Urteil über die tatsächliche oder angebliche Existenz eines Gottes anmaßen. Bisher sind das alles blanke Theorien von sterblichen Menschen, was danach kommt, weiß niemand. Ich weiß aber schon genau, was ich ihn fragen würde, wenn ich einmal vor ihm stünde: Warum hast du den Islam zugelassen?

  44. Der Herr McCarthy hat natürlich vollkommen recht – nur leider wird allein die Abwahl Obamas und der Demokraten nichts nützen, denn der Kuschelkurs zum sogenannten „moderaten Islam“ fing schon unter Bush an.

    Ich glaube, die Herrschenden haben hier schon eine ganz bewußte Entscheidung getroffen. Man kann nicht Krieg gegen den Islam an sich führen, zumindest nicht ohne Opfer zu bringen zu denen heutzutage keiner mehr bereit ist. Die andere Option wäre Abschottung: Grenzen dicht, Migranten raus. Geht auch nicht, man will ja billige Arbeitskräfte und natürlich Öl. Also was bleibt? Man arrangiert sich mit denen die nur 80% böse sind. Als Elite kann man in diesem „moderaten“ Islam auch noch ganz schön leben, in den Palästen dürfte der Schampus dann immernoch fließen und die Hüllen fallen. Die Verlierer sind die normalen Leute, aber die ham halt Pech gehabt und viele Leute würden sicherlich das Dhimmitum einem Weltkrieg vorziehen.

  45. Man sollte die Muslime wirklich herausfordern, die Bibel zu lesen! Denn in den Suren 3,93 / 3,184 und 5,46 gibt es Verse, die besagen, der Gläubige soll die Torah , die Psalmen Davids und das Evangelium lesen!
    Wer hätte das gedacht!
    Kein Imam wird darüber seine Freitagspredigt halten! Warum wohl?

  46. Ein Wunschkanzler der grünroten geistigen Tiefflieger.Bei diesen Armleuchtern muß man erzürnt sein.

  47. @#21 schmibrn:

    100% korrekt. Jedesmal wenn einer von moderaten Muslimen quatscht, frage ich:“Was ist das? So etwas wie ein moderater Nazi?“

    Entweder wird’s dann hässlich, oder ich kriege Gelegenheit, diese Meinung auch zu begründen.

    Von den 8,5 Mio. NSDAP-Mitgliedern (Maximalbestand) wurde während der Entnazifizierung nur über ca. 2,5 Mio geurteilt und von denen auch nur 1,4% als Haupttäter und Mitläufer im engeren Sinne verurteilt. 54% nur als Mitläufer und der Rest mehr oder weniger als unschuldig betrachtet. Aber alle waren nötig, um den 0,4% Verbrechern das schützende Umfeld, den Humus auf dem sie gedeihen konnten zu bieten.

    Wo ist der Unterschied zwischen den Nazis und den „moderaten“ Moslems mit ihren Messerern, Vergewaltigern und Selbstmordattentätern?

  48. Rezension im DLF
    30.08.2010 · 19:15 Uhr

    Was heißt eigentlich „Islam“? Geschichte aus islamischer Sicht
    Tamim Ansary: „Die unbekannte Mitte der Welt“. Campus
    Von Thorsten G. Schneiders
    Die Welt des Islam wird in den meisten Universalgeschichten kaum berücksichtigt. So entstand das vorliegende Buch von Tamim Asary: eine politisch weitgehend neutrale Skizze der islamischen Geschichte – allgemeinverständlich und fesselnd geschrieben.

    Die Mitte der Welt liegt irgendwo im Iran oder im Irak. Das ist für den Hobbyhistoriker Tamim Ansary ganz selbstverständlich, erhob sich doch im Westen einst das Römische Reich, im Osten das Kaiserreich China und dazwischen das Islamische Kalifat. Ganz unverständlich ist für ihn allerdings, dass ausgerechnet diese Mitte der Welt in den meisten westlichen Universalgeschichten kaum berücksichtigt wird.

    Der Autor wird folglich von einem zentralen Manko der Geschichtsschreibung getrieben: Die Vergangenheit nicht bloß durch die eigene kulturelle oder nationale Brille zu betrachten und zu erzählen. Dabei besteht sein persönliches Ziel darin, die eurozentrische Sicht des Westens aufzubrechen. Und so hat er sich an die Arbeit gemacht, eine „Globalgeschichte aus islamischer Sicht“ zu erzählen, wie es im Untertitel heißt. Doch tut er das wirklich – „aus islamischer Sicht“ erzählen? Nein.

    Tamim Ansary, 1948 in Afghanistan geboren, siedelte Anfang der 60er-Jahre in die USA über, wo er bis heute lebt. Er ist im Grunde ein Kind des Westens. Er schreibt nicht aus der Innenperspektive eines in jener Mitte der Welt sozialisierten Bürgers. Er ist ein Außenstehender, der die Geschichte jener Landstriche beschreibt, in denen Muslime die Mehrheit stellen. Das haben Scharen von Islamwissenschaftlern und Orientalisten zuvor auch schon getan. Und trotzdem ist sein Buch lesenswert. Es legt in Zeiten der Islamkritik den Fokus der Öffentlichkeit auf die für die heutige internationale Politik so zentrale Region, ohne dabei die islamistische Terrorbekämpfung oder die islamisch-fundamentalistischen Auswüchse im Sinn zu haben.

    Was wir vorfinden, ist eine politisch weitgehend neutrale Skizze der islamischen Geschichte – gemeinverständlich, flüssig und durchaus fesselnd geschrieben. Ansary berichtet zunächst, wie sich der Islam als ursprünglich religiöse Idee unter dem gesellschaftlichen Druck der Gegner schnell zur politischen Bewegung unter dem Propheten und Staatsmann Mohammed aufschwang. Alsdann breitete sich die junge Gemeinde rasch in alle Himmelsrichtungen aus. Dynastien entstanden und erlebten ihren Niedergang. Aus dem Westen wie dem Osten brachen folgenreiche Ereignisse über die Welt der Mitte ein – die Kreuzzüge, der Mongolensturm, der Kolonialismus. Ansary blickt dabei immer wieder abwechselnd auf den arabischen, den persischen und den indischen Raum. Über den Aufstieg und Fall des Osmanischen Reichs hangelt er sich schließlich an den islamischen Reformbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts entlang in die Moderne – bis hin zum 11. September 2001.

    Eine Geschichte der Welt ist immer eine Erzählung, die uns erklärt, wie „wir“ zum „Hier und Jetzt“ gekommen sind, erklärt Ansary. Und diesem Anspruch kommt sein Buch besonders im letzten Drittel nach, in dem es um die vergangenen rund 200 Jahre geht. Um die aktuelle Situation der islamischen Welt zu verstehen, ist diese Periode vor allen anderen entscheidend. In den Passagen über diesen Zeitraum kommt seinen Schilderungen eine echte aufklärerische Funktion zu. Der Autor zeichnet die drei Hauptströmungen der islamischen Reformbewegungen nach, die infolge des kolonialen Einfalls europäischer Mächte in die Welt der Mitte entstanden: Erstens diejenige, die die Menschen zurück zu den gesellschaftlichen Ursprüngen des Islam schicken will, zweitens die Strömung, die zum Nacheifern des Westens aufruft, und drittens jene, die eine Art Synkretismus aus westlichem und islamischem Denken propagiert. Bei der Darstellung der jüngeren Geschichte löst sich Ansary immer wieder von der reinen Erzählung, diskutiert Probleme und verschafft mehr oder weniger bekannten Theorien Beachtung. Erhellend ist das etwa am Beispiel der Reformation als Einleitung für das Zeitalter der Aufklärung: Für viele Zeitgenossen gilt es als quasi ausgemacht, dass die islamische Welt einen solchen Entwicklungsschritt noch vor sich hat. Die Grundfrage jedoch, ob sich die Geschichten des Christentums und des Islam an dieser Stelle überhaupt vergleichen lassen, wird von ihnen gar nicht mehr gestellt. Ein Versäumnis, ohne Zweifel. Also – warum gab es im Islam keinen Martin Luther? Tamim Ansary hat eine durchaus plausible Erklärung:

    Zum einen, weil die Fragen, die den Reformatoren unter den Nägeln brannten, im Islam gar nicht aufkommen konnten. Protestantische Reformatoren rebellierten gegen die Kirche, doch der Islam hatte keine Kirche. Die Reformatoren griffen die Macht des Papstes an, doch der Islam hatte keinen Papst. Die Protestanten erklärten, es seien keine Priester nötig, um zwischen Gott und den Menschen zu vermitteln, doch der Islam hatte keine Priester.

    Ein weiterer Denkanstoß, der im Buch aufgriffen wird, befasst sich mit einer verbreiteten Meinung: Die Moderne konnte sich nur dank der technischen Erfindungen des Westens wie der Dampfmaschine entwickeln. So mag Ansary den einen oder anderen Leser mit der Aussage überraschen:

    In der muslimischen Welt gab es die Dampfmaschine schon drei Jahrhunderte bevor sie im Westen erfunden wurde. Dort löste sie allerdings rein gar nichts aus. Die Dampfmaschine wurde erfunden, um beim Festbankett eines reichen Mannes einen Drehspieß anzutreiben und ein Schaf von allen Seiten knusprig braun zu grillen; eine Beschreibung des Geräts findet sich in einem Buch des türkischen Ingenieurs Taqi al-Din aus dem Jahr 1551. Nach dem Fest fiel niemandem eine weitere Verwendungsmöglichkeit für den Apparat ein und er wurde wieder vergessen.

    Freilich stellt sich auch hier die Frage nach dem Warum. Ansary erklärt:

    Der technologische Durchbruch, den eine bestimmte Erfindung darstellt, ist nur eine von vielen Erfolgszutaten. Erst der gesellschaftliche Kontext entscheidet darüber, ob sie sich durchsetzt.

    Angesichts des historischen Weitblicks, über den Ansary verfügt, irritiert allerdings die fehlende Distanz zu den islamischen Ursprüngen. Seine Darstellungen zu Anfang des Buchs oszillieren zwischen Sympathie und Verklärung der Ereignisse. Der Autor kündigt in der Einleitung zwar an, dass er vorherrschende Glaubenswahrheiten und nicht historisch gesicherte Erkenntnisse referieren will. Ungeachtet dessen, dass man dies auch nüchterner machen kann, nimmt er damit aber einen Bruch zur später überwiegend sachlichen Beschreibung der Fakten in Kauf. Hintergrund für diesen Bruch könnte sein, dass Tamim Ansary eine grundlegende Frage nicht diskutiert: Was heißt eigentlich „Islam“?

    Tamim Ansary: Die unbekannte Mitte der Welt – Globalgeschichte aus islamischer Sicht. Erschienen bei Campus, 360 Seiten kosten 24,90 Euro, ISBN 978-3-593-38837-3. Besprochen hat das Buch Thorsten Gerald Schneiders.

  49. Es stellt sich die Frage, wollen wir aus unserem schönen liberalen weltoffenen Land eine triste moslemische Mono-Kulti-Wüste machen?

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