GITMO-Häftling resozialisiert

Insassen des amerikanischen Gefangenenlagers Guantanamo Bay sind per Definition unschuldig und bedürfen unserer Hilfe und Freundlichkeit. Aber nicht alle wollen ewig von unserem schlechten Gewissen leben. Manche machen nach ihrer Entlassung eine bemerkenswerte Karriere.

So zum Beispiel Said El Schihri (Foto). Der fromme Moslem brachte es nach seiner Entlassung bis zum Vizechef der Terrororganisation El Kaida auf der arabischen Halbinsel und ruft zur Ermordung von Christen auf. Yahoo berichtet:

Das Terrornetzwerk El Kaida hat zur Ermordung von Christen in Saudi-Arabien aufgerufen. „Diejenigen von euch, die die tyrannischen Prinzen und Minister oder von Christen bewohnte Orte bewachen oder sie erreichen können, sollten um Gottes Hilfe ersuchen und sie töten“, heißt es in einer Tonbotschaft der Nummer zwei von El Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP), Said el Schihri, die auf islamistischen Internetseiten verbreitet wurde. Schihri rief zudem zum Sturz der saudiarabischen Regierung und zu Angriffen auf Israel auf.

Schihri appellierte an die Anhänger des Terrornetzwerks, Israel vom nordwestlichtsten Teil Saudi-Arabiens am Golf von Akaba aus zu attackieren. „Greift Israel an, das nur wenige Kilometer entfernt liegt und dessen Lichter ihr in der Nacht sehen könnt“, sagte der El-Kaida-Anführer. Bereits im Juni hatte Schihri, ein ehemaliger Insasse des US-Gefangenenlagers Guantanamo, mit der Entführung von Mitgliedern des saudiarabischen Königshauses gedroht.

Ein gelungenes Beispiel islamischer Resozialisierung. Aber kein Neid – auch Deutschland hat sich bekanntlich einen Anteil aus dem Pool der Guantanamo-Talente gesichert, um der Welt die führende Rolle deutscher Sozialpädagogik demonstrieren zu können. PI berichtet dann, wenn es so weit ist.