Spendenebbe für Flutopfer in Pakistan

Seit über einer Woche rufen die Hilfswerke in Deutschland und den umliegenden Ländern um Spenden auf für das seit inzwischen fast zwei Wochen von einer verheerenden Flut heimgesuchten Pakistan – mit mehr als mäßigem Erfolg. Unglaublich, dass man für Chile, Thailand oder Haiti Milliarden spendet, für Pakistan aber nur ein paar lächerliche Millionen. Wo ist die Spendenfreudigkeit geblieben?

(Von KDL)

Hat vielleicht sogar die politisch unbedarfte Oma inzwischen instinktiv begriffen, dass – ob gewollt oder nicht – eine Spende für Pakistan eine Spende für die weitere Verbreitung des islamischen Extremismus in Pakistan, wie auch der ganzen Welt, ist?

Aber verdienen die Menschen in einem Land, in dem zwei Millionen Kinder und Jugendliche mit Billigung der Regierung zum fanatischen Hass auf den Westen abgerichtet werden, etwa weniger Mitleid als Menschen in Chile, Thailand oder Haiti? Darf man einem Land die Hilfe in der Not verweigern, bloß weil man dort den Westen hasst und Europäer ermordet?

Inzwischen kann man kaum noch den Fernseher einstellen ohne zu hören, wie schrecklich es ist, dass die bösen Deutschen (wie der Rest der westlichen Welt) nicht für Pakistan spenden.

Die Hilfswerke warnen, dass man den Islamisten bzw. Taliban in die Hände spielt, wenn man ihnen die Nothilfe überlässt, weil die Islamisten in den meisten der betroffenen Gebieten als einzige über eine funktionierende personelle Infrastruktur verfügen, die sofort helfen kann.

Genau dies aber ist der springende Punkt: Die Islamisten sind längst in weiten Teilen der Notstandsgebiete die beherrschende politische und militärische Kraft. Wie aber soll man sich eine humanitäre Hilfe ohne Zusammenarbeit mit der herrschenden Macht vorstellen?

Wie sollen – auch im Hinblick auf das jüngste Massaker an Helfern in Afghanistan – denn die unbewaffneten westlichen Helfer den bewaffneten islamistischen Diebes- und Mörderbanden die Leitung der Hilfe aus der Hand nehmen?

Immerhin liegt die letzte große westliche Hilfsaktion nach einem verheerenden Erdbeben erst wenige Jahre zurück – Jahre, in denen der Islamismus in Pakistan rasend schnell an Einfluss gewann. Die Spendenfreudigkeit im Westen war groß, die Hilfe kam – nur Dankbarkeit gegenüber dem Westen machte sich nirgendwo in Pakistan breit.

Man muss auf beiden Augen blind sein um nicht zu sehen, dass die westlichen Hilfswerke in weiten Teilen Pakistans, wo das Militär längst die Kontrolle verloren hat, nur mit Einverständnis der Islamisten tätig werden können.

Wenn die Hilfswerke in Pakistan helfen wollen, dann werden sie dies nur unter der offenen Patenschaft der Islamisten tun können.

Danken werden die Menschen am Ende nicht Herrn Dr. Klein aus Alemania, sondern dem örtlichen Talibanführer, der ihn gnädiger Weise angeschleppt hat, und der auch bestimmt, wer behandelt wird und wer nicht. Und es werden seine Leute sein, die den Reis und die Kleider aus Europa verteilen und nicht Mitarbeiter des Roten Kreuzes, schon weil der bloße Anblick des Symbols dieses Internationalen Hilfswerks inzwischen zur ultimativen Beleidigung des Islam erhoben wurde.

Zudem werden die Helfer, die ihre Motivation zu einem großen Teil aus ihrem christlichen Glauben schöpfen, ihre Religion verleugnen müssen in einem Land, in dem Entführung, Vergewaltigung, Verstümmelung und Mord an Christen, Hindus und Buddhisten von den Gerichten offen sanktioniert wird.

Letztlich wird jede Hilfe aus dem Westen das Ansehen der Islamisten vergrößern und den Hass auf den Westen verstärken.

Genau besehen war die Lage des seit dem ersten Tag seiner Unabhängigkeit von Islamischem Fanatismus zerfressenen Pakistan von Anfang an hoffnungslos.

Der Zug in Pakistan ist abgefahren – mit oder ohne Flutkatastrophe.

» PI: Ärzte ohne Gewissen

(Foto oben: Nachdem eine Brücke einfach weggespült worden war, mussten sich diese Menschen in der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa mit einer improvisierten Seilbahn helfen)