Taliban richten Schwangere hin

Taliban richten Schwangere hinAfghanistan strebt mit großem Erfolg der von Jürgen Trittin gewünschten Stabilität entgegen. Ein Gericht der Taliban, die die angestrebten trittin’schen Verhältnisse herstellen sollen, hat die 40-jährige Witwe Bibi Sanawbar zum Tode verurteilt. Sie wurde gestern hingerichtet.

Sie war eine „unerlaubte Affäre“ eingegangen. Wie die WELT berichtet zeigen die Vorstellungen von Frauenpolitik der grünen Partei und der grünen Religion noch leichte Divergenzen:

Sanawbar sei zunächst drei Tage eingesperrt worden, sagte Saleh. Danach sei sie mit 200 Hieben ausgepeitscht und mit drei Schüssen in den Kopf getötet worden. Ein Taliban-Kommandeur in dem entlegenen Distrikt Kadis namens Mullah Mohammad Jusif habe das Todesurteil gefällt und die Frau am Sonntag persönlich hingerichtet.
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Knapp neun Jahre nach dem Einmarsch der internationalen Truppen haben die Aufständischen in den von ihnen kontrollierten Gebieten ein paralleles Rechtssystem aufgebaut, das auf ihrer harschen Interpretation des Islam basiert.

Welche hochphilosophische (indirekte) Frage stellte der Grünen-Politiker doch gleich noch mal?

„Man muss mir mal erklären, wie man auf der einen Seite einen politischen Deal über eine Machtteilung in Afghanistan mit den Oberkommandierenden der Taliban hinbekommen möchte, wenn man gleichzeitig versucht, die mittlere Funktionärsebene der Taliban wegzuschießen“, sagte Trittin.

Die hingerichtete Bibi Sanawbar kann dem „Menschenrechtspolitiker“ Trittin dies leider nicht mehr erklären, nachdem der aus der „mittleren Funktionärsebene“ stammende Mullah Mohamad Jusif sie zum Tode verurteilte.

(Danke allen Spürnasen)