Duvdevan-TeamsEines Morgens in Tel Aviv, ich versuchte gerade einen erstklassigen Kater auszuschlafen, klingelte mein Pager. Ich wurde für ein Level Vier Meeting einberufen, was so viel heißt wie dass sich alle Duvdevan Teams (israelische Undercover-Teams für Spezialoperationen des israelischen Militärs) umgehend zurück zur Basis begeben müssen. Es würde sich herausstellen, dass dies meine letzte größere Mission meiner Duvdevan Karriere werden sollte.

(Kapitel 21 aus dem Buch Brotherhood of Warriors von Aaron Cohen / Übersetzung von „Die Realität“)

Vier Stunden später war der Planungsraum überfüllt und mit Zigarettenrauch durchwirbelt. Zoar saß am Kopf des Tisches neben Ilan, starrte auf die Details des Haftbefehls für den Terroristen und rechnete den Einsatzplan durch.

„Heute Abend haben wir die Möglichkeit, Abu Jihad zu schnappen“, sagte er. Ich schaute mich im Raum um – wir alle erkannten den nom-de-guerre, was so viel bedeutet wie „Vater des Heiligen Krieges“, den Hamas Drahtzieher hinter dem Bombenanschlag auf das Dizengoff Einkaufzentrum. „Der Shabbak hat seit Monaten von innen daran gearbeitet. Wir haben mehrere Chancen kommen und gehen sehen. Dieser Typ bewegt sich konstant von sicherem Haus zu sicherem Haus. So viel wir wissen, wird Abu Jihad an einer Hochzeit in Mishraim gleich außerhalb von Nablus sein. Wir werden ein kleines Team verdeckt in die Hochzeit einschleusen. Gleich nach der Zeremonie in der Empfangshalle werden wir ihn ausschalten.“

Ich würde als Mista’aravim (Undercover als Araber verkleidet) arbeiten, würde jedoch nicht in den Empfangsbereich der Hochzeit gehen. Ich würde mich als palästinensischer Zuckermais Verkäufer ausgeben und als eines der Augen-auf-das-Ziel agieren. Die Mission hatte eine solch hohe Priorität, dass das Kommando multiple und simultane Augen-auf-das-Ziel Bestätigungen angefordert hatte.

Es war eine riesige Operation, möglicherweise die komplexeste und am besten geplante während meiner ganzen Zeit mit Duvdevan. Annähernd vierzig Kämpfer waren Teil der Mission und wurden in vier Teams aufgeteilt. Zwanzig Männer würden verdeckt hin gehen, zwei in die Empfangshalle der Hochzeit, um sich dort als Freunde des Brautpaares auszugeben und der Rest läuft außen umher, um die Ankunft des Zieles zu bestätigen. Scharfschützen sichern auf den Dächern die Umgebung des Zielstandortes. Dazu werden ein Dutzend von verdeckten Wagen mit schwerer Bewaffnung im Perimeter auf den Straßen von Nablus ihre Kreise drehen.

Wir verbrachten Stunden im Planungsraum um über die Logistik zu gehen. Wir hatten Jungs im Inneren, die Tage zuvor die Zielräumlichkeiten begutachten konnten. Sie machten Fotos des Gebiets und Karten von den Straßen. Wir hatten sogar den Bauplan der Gemeinschaftshalle, wo man das Fest abhielt. Wir wussten, welche Türe Abu Jihad höchstwahrscheinlich als Eingang benützen würde. Das unberechenbarste Element war die Straße draußen. Ströme von Menschen würden konstant hinaus und hinein gehen, Autos kreuz und quer geparkt werden und könnten so unsere Sichtfelder sowie mögliche Fluchtrouten blockieren.

Es war eine verschworene Nachbarschaft, der Hamas aufs engste loyal, praktisch unmöglich für längere Zeit zu infiltrieren. Die informelle und unstrukturierte Natur des Hochzeitsempfangs – mehr eine gemeinschaftliche Feier für die Nachbarschaft als ein formelles Zusammenkommen mit Tischkarten und Einladungsliste – gab uns ein Zeitfenster der Möglichkeiten. Dieser Teil von Nablus war eine Brutstätte der Hamas Führung und Rekrutierung, in der sich diese vollkommen sicher fühlte. Wer würde die Dreistigkeit besitzen diese Hochzeitsparty zu „crashen“?

Sieben Uhr abends. Ich näherte mich meinen Zuckermais-Wagen den Häusermauern entlang schiebend, bekleidet mit einem leicht gestreiften Hemd, einer schwarz-grauen Hose und einem falschen, angeklebten Schnurrbart der Hochzeitshalle. Unsere Undercover-Jungs würden rund 60 Sekunden benötigen um rein zu laufen, einige Hände zu schütteln, Glückwünsche zu verteilen und dann Abu Jihad zu schnappen.

Meine primäre Rolle als eines der Auge-auf-das-Ziel würde das Bestätigen sein, dass Abu Jihad auch wirklich am Empfang aufgetaucht ist. Wir mussten sicherstellen, dass er es war, nicht irgendein Double das gleich aussieht oder ein Cousin mit großer Ähnlichkeit. Wir hatten ein paar Überwachungsfotos, die mit Hochleistungskameras und Supertele-Zoomobjektiv aufgenommen und messerscharf vergrößert wurden. Auf der Basis hatte ich die Fotografien stundenlang studiert und ich kannte jedes auszeichnende Merkmal Abu Jihads inklusive dem Muttermal über einer der Augenbrauen.

Ich rollte meinen Verkaufswagen in Position, klares Sichtfeld auf den Eingang der Empfangshalle. Meine Undercover-Tarnung war nicht gemacht um einer genauen Prüfung stand zu halten. Der Grund dafür, dass ich einen Zuckermais-Verkäufer spielte war, dass es eine gute Rolle war, da echte Verkäufer häufig wechseln und so eine seltene Entschuldigung für ein neues Gesicht in der Nachbarschaft bot. Aus dem selben Grund hatten wir auch ein paar verdeckte Einsatzkräfte, die Taxi fuhren, weil viele inoffizielle Wandertaxis in den Gebieten unterwegs sind.

Ich sah eines der passierenden Taxis. Der Fahrer war ein Duvdevan Mitglied und die Gäste auf dem Rücksitz waren ebenfalls unsere Einsatzkräfte. Für die nächsten 15 Minuten brachten unsere Taxifahrer ihre Gäste und nahmen neue Gäste auf, und ermöglichten so, eine zusätzliche Schicht an Augen-aufs-Ziel während alle die Nachbarschaft durchstreiften.

Mein Wagen hatte handgeschriebene Zeichen in Arabisch die meine Preise wiedergaben: Zuckermais für 50 Agurote, jeder Saft 1 Schekel. Der Wagen hatte auch eine Kamera für Livevideo, daher musste ich ihn vorsichtig positionieren, damit Bilder vom Haupteingang übertragen wurden. Für den Fall eines Feuergefechts hatte ich mir meine SIG auf den Rücken geklebt und der Boden des Wagens war mit Kevlar verkleidet. Umgedreht würde der Wagen damit Schutz als schussfeste Barrikade bieten.

„A’salaam.“

Ich sah hoch um einen Typen in meinem Alter zu erkennen, der mir eine 50 Agurote Münze gab. Ich gab ihm ein Pack Zuckermais. Da ich keine Konversation riskieren wollte, schaute ich weg. Glücklicherweise war dies der einzige Verkauf, den ich während der Mission machte.

Mein Knopf im Ohr saß am richtigen Platz. Unsere Instruktionen waren, alsbald wir bestätigen konnten, dass Abu Jihad sich in der Szene eingefunden hatte, doppelt zu klicken. Ich konnte Übertragungen von einem der umkreisenden weißen Savannah Wagen hören, in dem die Offiziere die Kameraübertragungen meines Zuckermais-Wagens sowie auch andere Videobilder, die von mehreren verdeckten Ermittlern und ihren Brieftaschen und Rucksäcke mit integrierten Kameras übertragen wurden, auswerteten.

Jedes einzelne Auge-auf-das-Ziel – es gab mehr als ein Dutzend in der unmittelbaren Umgebung – war instruiert, als Bestätigung der Sichtung von Abu Jihad, doppelt zu klicken, damit so keinerlei Möglichkeit der Falschidentifikation bestünde. Zoar und Ilan waren unerbittlich: Wir benötigen Doppel-Klicks von jedem, der als Auge-auf-das-Ziel arbeitet, bevor wir die Verhaftung initiieren. Würde sich einer von uns dazu entscheiden, die Sache abzublasen, hatte jeder von uns einen Knopf, der allen im Team einen hohen Ton sendet, damit diese wissen, dass die Mission abgebrochen wurde.

Mein Team war als zweiter Kordon bestimmt. Der erste Kordon war für die Sicherheit der zwei Einsatzkräfte verantwortlich, welche die Empfangshalle als Hochzeitsgäste betreten würden. Der zweite Kordon war für die Festnahmefahrzeuge verantwortlich – SUVs von der Duvdevan, Basis die eingesetzt werden, sobald Abu Jihad und seine Komplizen überwältigt wurden – während der dritte Kordon, etwa ein Kilometer weiter weg, aus schussfesten, grünen Militärfahrzeugen bestand die, für den Fall eines gewaltsamen Protestes oder einer massiven Schießerei in der Nachbarschaft, mit schweren Maschinengewehren ausgerüstet waren.

Ein älteres Modell eines Mercedes Sedan tauchte vor der Empfangshalle auf und parkte alles zu. Drei Männer mit offenen Hemden stiegen aus. Sie aller waren in ihren späten Zwanzigern oder frühen Dreißigern, dunklem Teint, Schnurrbärten und gestutzten Bärten. Als sie den Eingang zur Empfangshalle erreichten, erkannte ich das Gesicht von Abu Jihad. Ich gab den Doppel-Klick.

Zoars Stimme kam schreiend in meinen Knopf im Ohr. „Bist du sicher? Ist jedermann sicher?“ Einer nach dem anderen klickten alle Augen-auf-das-Ziel doppelt.

Wenn jemand ein drittes Mal geklickt, oder Abu Jihad Angst bekommen hätte und flüchten wollte, hatten wir den Befehl unsere Tarnung aufzugeben und umgehend vom Mista’aravim in den Festnahmemodus zu wechseln.

Die zwei Offiziere, die man mit der Infiltration der Hochzeit betraut hatte, waren mit hunderten von Missionem unter ihren Gürteln Legenden in der Einheit. Abgebrüht und mit kühlem Kopf zögerten sie nicht und verfielen nicht in Panik.

Sie liefen direkt in die Empfangshalle und wir hörten den üblichen Austausch während sie einige Hände schüttelten, Glückwünsche verteilten und „A salaam alaykum“ sagten.

Boom – alles passierte innerhalb von sechs Sekunden. Ohne ihre Waffen zu ziehen packten die zwei Duvdevan Operators Abu Jihad und zogen ihn an seinen Ellbogen und Schultern aus der Hochzeitshalle. Er kämpfte, sein Gesicht eine Maske der Verwirrung, doch er hatte kaum Zeit zu schreien. In dem Moment, wo unsere Einsatzkräfte ihn ins Freie zerrten, setzte ein nicht lizenziertes Taxi mit drei weiteren Einsatzkräften von uns zu einem quietschenden Stopp an. Die Hecktür flog auf, Abu Jihad wurde hineingedrückt. Das Taxi machte einen flotten Abgang.

Alles war so schnell vorbei, dass alle in der Halle völlig gelähmt waren. Abu Jihad hatte keine ordentlichen Bodyguards, doch einer der Hochzeitsgäste stürmte nun wütend heraus und zog eine Pistole aus seinem Hosenbund. Er schwang die schwarze Handfeuerwaffe, doch bevor er einen Schuss abgeben konnte, hörte man krachendes Gewehrfeuer. Drei pfeifende Knalle. Er viel tot auf den Gehsteig.

Drei unserer Scharfschützen auf den Dächern trafen ihn mit beinahe simultanen Schüssen. Die Hochzeitsgäste strömten heraus auf die Straße, schrien, fuchtelten.

„Allah u akbar! Allah u akbar!“

Es war eine Szene völligen Durcheinanders. Menschen schrien, Frauen vielen zu Boden und trotzdem wusste noch niemand, aus welcher Richtung die Schüsse kamen, wie Abu Jihad so schnell vom Empfang entführt werden konnte oder wie dieser andere Gast verblutend auf dem Straßenboden endete.

Ich griff hinter mich um nach meiner SIG am Rücken zu fühlen. Es bestand jedoch kein Grund, diese jetzt zu ziehen. Die Mission war erfüllt. Ich konnte das Ende des Fluchttaxis, welches Abu Jihad transportierte, um die Ecken verschwinden sehen. So normal wie nur möglich stieß ich meinen Zuckermais-Wagen an und lief in Richtung des vorherbestimmten Rendezvous-Punktes, der einen Häuserblock weiter weg war.

Als ich dort ankam, hielt ein weiteres Undercover Taxi am Straßenrand. Ilan saß am Steuer, rauchte eine Zigarette, Funkgerät auf seinem Schoß. Enon saß auf dem Hintersitz und packte mich, als ich die Türe des bereits wieder rollenden Taxis öffnete, am Ellenbogen, um mich reinzuziehen.

Jetzt begann das Funkgerät von Ilan, mit weiteren brandheißen Nachrichten zu knattern. Zwei weitere gesuchte Hamas Terroristen wurden als Gäste in der Empfangshalle gesichtet.

Doch gab es kein Überraschungselement mehr. Die Arbeit von Duvdevan war getan. Der Befehl, zur Arbeit zu schreiten ging an den dritten Kordon. Die uniformierten Brigaden von Golani und Givati erhielten den Befehl, die beiden anderen gesuchten Männer zu schnappen.

Die geheime Mista’aravim-Mission war beendet; sie entwickelte sich nun in eine massive Demonstration militärischer Überlegenheit. Während Ilan das Undercover-Taxi ums Eck fuhr, beobachtete ich aus meinem Fenster, wie sich die Szene entwickelte: Mehr als 100 IDF Soldaten bezogen Position und die kugelsicheren, gepanzerten Wagen begannen zu rollen. Sie umstellten die Empfangshalle. Als wir Nablus verließen, sah die ganze Nachbarschaft aus, als stünde sie unter Belagerung.

Ich entschied mich, diesen Ausschnitt aus meinem Buch „Brotherhood of Warriors“ zu teilen, weil ich glaube, dass er ein paar sehr wichtige operationale Lektionen demonstriert.

Eine geschickte Einsatzkraft, welche die gegnerischen Nachbarschaften infiltrieren kann, ist sehr wahrscheinlich die wertvollste Antiterror-Waffe. Alle Soldaten sollten nach Meisterschaft in der lokalen Sprache, nach einem intimen Verständnis der örtlichen Kultur streben und einen fortgeschrittenen Sinn für das Lesen der Umgebung entwickeln. Ein Individuum, das nicht mit den Menschen kommunizieren kann, die es trifft, hat nur ein rudimentäres Verständnis der gebietsweisen Kultur und hat damit kein feingeschliffenes Bewusstsein, was für Counter-Terror und Counter-Insurgency Einsätze eine operationale Pflicht darstellt. Man ist so eine Gefahr für den operationalen Erfolg und für die Sicherheit (der Teamkollegen, Zuschauer und sich selbst).

Zum Schluss möchte ich noch anfügen, dass Panzerung, Technologie und die Distanzierung der Bevölkerung nicht die operationalen Fähigkeiten ersetzen. Diese trügerisch einladenden Fallen bieten weder operationale Effektivität noch die Sicherheit, welche sie vielleicht in einem konventionellen Krieg ermöglichen.

Der Antiterrorist muss die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen besitzen, um innerhalb der Bevölkerung zu arbeiten, im direkten Angesicht mit Gegnern und Freunden.

Einige Fotos aus dem Buch „Brotherhood of Warriors“:

Aaron Cohen mit einigen ehemaligen Mitgliedern seiner Einheit, die heute alle Mitglieder von IMS sind.

Posieren vor der israelischen Flagge, die im Zelt der Einheit in Miktan Adam hing.

Counter-Terror

Logo der Counter Terror Schule von Miktan Adam – eine wilde Straßenkatze mit Fledermausflügeln auf ihren Schultern, ein Bild das die Schlauheit, Tarnung, Anpassungsfähigkeit und draufgängerische Kraft in der Nacht repräsentiert, welche die israelischen Counterterror-Einheiten während ihrer Arbeit beweisen.

Aaron Cohen mit Danny Yatom, ehemaliger General des Zentralkommandos, Kommandant von Sayeret Matkal und ehemaliger Mossad-Chef.

(Das Kapitel 21 des Buches „Brotherhood of Warriors: Behind Enemy Lines with a Commando in one of the World’s Most Elite Counterterrorism Units“ von Aaron Cohen (Ecco/HarperCollins, 2008) wurde unter dem Titel „Undercover in Nablus“ im „The Counter Terrorist“ (Juni/Juli 2010 Ausgabe) publiziert. Aaron Cohen ist Veteran der Israelischen Spezialeinheit Duvdevan. Diese Einheit schickt ihre Mitglieder als Araber verkleidet in die von Palästinensern kontrollierten Gebiete der West Bank, um dort Terroristen zu fassen oder aber die Hochburgen der Terroristen anzugreifen. Die Einheit war das Ergebnis der extrem gewalttätigen Intifadah, die 1987 zum Tode von über tausend Arabern und mehreren hundert Israelis führte. Nebst der Syeret Duvdevan oder „Kirsche“, die in der West Bank eingesetzt werden, gab es noch Syeret Shimshon, „Samson“, die bis zum vollständigen Rückzug aus dem Gazastreifen (der Vertrag von Oslo verbot die Präsenz von israelischem Militär im nun autonomen palästinensischen Gebiet) dort aktiv war und anschließend aufgelöst wurde. Nebst Syeret Mat’kal, einer militärischen Spezialeinheit für verdeckte Einsätze aller Art, gehören die Mista’aravim Einheiten heute wegen ihren (erfolgreichen) Taktiken und der engen Zusammenarbeit mit dem Shin Bet (General Security Service, Geheim- und Sicherheitsdienst GSS) zu den kontroversesten Einheiten Israels. Tag für Tag riskieren diese Soldaten ihr Leben in einem niemals enden Krieg um sich als Dank nicht nur im Angesicht der Waffe eines Gegners wiederzufinden, sondern auch von den Medien diffamiert und von vielen Politikern verachtet zu werden. Nach seiner Rückkehr nach Kalifornien gründete Aaron Cohen die IMS Security. Am Buch arbeitete als Co-Autor auch Douglas Century mit.

Wir möchten uns mit diesem Bericht wieder einmal (siehe hier oder hier und der Dank der IDF hier) bei der IDF für die unbeschreibliche Arbeit zu unser aller Schutz bedanken und wünschen allen weiterhin vom Guten nur das Beste. Shalom, Kol Tov ve Lehitraot.)

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53 KOMMENTARE

  1. Sehr gute Arbeit, und dank an die Übersetzer (mein Englisch ist rudementär).

    NS:
    Ich denk wie bei uns das Bundesverfassungsgericht rumgröhlen würde. Fuck BVG.

  2. Hut ab vor diesen Männern! Was sie Tag für Tag riskieren, unglaublich!

    Aber in deutscher Ausgabe gibt’s das Buch “Brotherhood of Warriors“ wohl nicht, oder habe ich das missverstanden?

  3. In Südland werden wieder Minderjährige beglückt und dafür bestraft:

    Vereinigte Arabische Emirate:
    14-jährige Brasilianerin wegen Sex ins Gefängnis

    Weil sie Sex mit einem älteren Mann hatte, ist eine 14-Jährige in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sechs Monaten Haft verurteilt worden.

    In den Emiraten gelten die strengen Rechtsvorschriften der Scharia, des islamischen Rechts. Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe ist danach strikt verboten. Die beiden Verurteilten müssen außerdem nach Verbüßung ihrer Strafen das Land verlassen. Die Urteile sind aber noch nicht rechtskräftig.

  4. Der ganze Aufwand, nur um einen einzigen Dschihadisten zu schnappen – und das wohlgemerkt in einem Viertel, das 100% der Hamas loyal ist.

    Die Israelis verstehe ich einfach nicht – hätte es eine gut platzierte 3000kg-Bombe nicht auch getan ? Die hätte auch gleich mehr Terroristen erwischt …

  5. Studie über Muslime in Deutschland

    Etwa jeder zwanzigste Einwohner Deutschlands bekennt sich zum Islam. Nach einer Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge leben zwischen 3,8 bis 4,3 Millionen Muslime in Deutschland, 45 Prozent von ihnen haben einen deutschen Pass, 20 Prozent sind in religiösen Vereinen oder Gemeinden organisiert. 63 Prozent der bei uns lebenden Muslime haben türkische Wurzeln, mehr als 13 Prozent stammen aus Südosteuropa, 8 Prozent sind Migranten aus Nahost. Mit 74 Prozent bilden Sunniten die größte Glaubensrichtung – es folgen Aleviten mit 13 und Schiiten mit 7 Prozent. 36 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime schätzen sich selbst als stark gläubig ein – nur 10 Prozent der Muslime aus dem Iran sehen sich so. 80,7 Prozent halten sich an islamische Speisevorschriften, 91 Prozent der Sunniten, 60 Prozent der Schiiten und 49 Prozent der Aleviten befolgen sie.

    http://www.gea.de/nachrichten/politik/studie+ueber+muslime+in+deutschland.1497154.htm

  6. Meine aufrichtige Hochachtung für die IDF-Helden, die sich ins Schlangen-Nest begeben um dort wahre Präzisions-Arbeit ausführen,
    die Welt von einer Schande der Menschheit zu befreien.
    Man kann jedoch nur hoffen, daß der gefährliche Rest der Bande auch noch seinen Teil abbekmmt.
    Möge der Erfolg stets auf Eurer Seite stehen.
    Dreifsches ‚Dahmen hoch!

  7. Anti-Terrorist ist ein ehrbarer Beruf. Die Israelis mussten sich ein Know-how erarbeiten, das ich unseren Dorfpolizisten nicht mal ansatzweise zutraue…

    @ #7 Axel_Bavaria (11. Aug 2010 21:00)

    hätte es eine gut platzierte 3000kg-Bombe nicht auch getan ?

    Habe ich zuerst auch gedacht, aber man stelle sich die internationalen Reaktionen vor. Israel bombardiert palestinensische Hochzeitsfeier! Da klingelt gleich die Glocke im UNO-Sicherheitsrat und Israels „Freunde“ in der westlichen Welt beginnen zu hyperventilieren. O. bin Laden darf man natürlich eine Bombe auf den Kopf werfen, aber wehe, es steht noch eine Ziege daneben…. 🙂

  8. #7 Axel_Bavaria

    Zu einfach gedacht. Wenns kein Isral geben würde, könnte man auch an eine gepflegte Wasserstoffbombe auf das Gebiet denken.
    Es gibt dort Zivilisten, die, Islam hin oder her, zu schonen sind.
    Israel handelt klug und überlegt. Ich hoffe das wird weiter so sein.

  9. Hahaha, ich muss hier eine Zwangspause einlegen, weil:

    „Allah u akbar! Allah u akbar!“

    Ich kann nicht mehr! Das ist zu komisch. Es ist als würde ich einen Action-Drehbuch lesen. Eine wahnsinns Arbeit und Hoch-professionell!

    So, jetzt wird weiter gelesen.

  10. #15 Cedrick Winkleburger (11. Aug 2010 21:17)

    Ebend, wir sind doch nicht die Hamas die ihre selbst gebastelten und nicht steuerbaren
    Kasam-Raketen blind ins Feld schießt.

    Bzw. Raketen der Israelis sollen Militär Treffen, Kasam-Raketen Siedlungen der Juden.

  11. Abu Jihad klingt wie Adolf Hitler in Israel. Das wird aber in Deutschland kein „Gut“mensch verstehen!

  12. #22 theroof (11. Aug 2010 21:37)

    Jo,

    1. Absatz nach dem

    „Allah u akbar! Allah u akbar!“

  13. #22 theroof (11. Aug 2010 21:37)

    Ausgeschlafenes Adlerauge 😉

    Aber bei soviel Text !

  14. #7 Axel Bavaria
    Die Israelis / IDF stehen unter der Beobachtung der vereinten Gutmenschliga / Judenhasser. Sie können es sich nicht leisten.
    Zu befürworten wäre es. Es würde keine Unschuldigen treffen.

  15. #19 Irish_boy_with_german_Father

    Diese Leute benutzen geistig behinderte Menschen (Down Syndrom / Trisomie 21) und schicken diese mit Semtex-bestückten Westen in Grenzkontrollen.

    http://www.youtube.com/watch?v=SDpSptY7vDs

    „Women with Down’s Syndrome used as Suicide Bombers in Iraq, Blown up by remote Control“

  16. Respekt an “Die Realität”, war sicher nicht einfach, einen solch langen Text zu übersetzen.

  17. ot: Mohammedaner helfen nur Mohammedanern

    Der islamischen Apartheids-Organisation „Muslime-helfen-nur Muslimen„, die stets peinlichst darauf achtet, dass ihre Projekte™ ausschliesslich nur Mohammedanern zugute kommen, ist ansonsten offenbar keine Dreistigkeit zu peinlich:

    Notfall Pakistan

    …blabla…

    Bitte helfen Sie durch großzügige Spenden, diesen Notfallfonds aufzufüllen, um für die Flutopfer in Pakistan und auch zukünftige Katastrophenopfer Hilfe zu leisten.

    Dschasakumu llahu Khairan – Gott vergelt’s!

    Ihr mh-Team

    http://www.muslimehelfen.org/projekte/laenderprojekte/pakistan.html?tx_nxsmh_pi2%5Bart%5D=359

    schaut euch auch mal die anderen Apartheids-Projekte dieses schäbigen „gemeinnützigen Vereins e.V.“ an…

  18. Der Erfolg der Zahal beruht darauf, dass Israel nicht eine Armee hat, sondern eine ist.

    Dort geht schon der Wettlauf im jugendlichen Alter los, um in eine Spezialeinheit zu kommen (der Schlüssel zum späteren Leben).

    In Deutschland geht schon in der Gesamtschule der Wettlauf los, wie man sich allem entzieht und alles negiert, was Staat ist!

    That´s the point!

    Israel verrät seine Soldaten nicht. Für fette und dumme -in der Mehrzahl nicht im Wehrdienst gewesene (leider vom gehirngewaschenen Volk) gewählte Volkszertreter ist die Besudelung der eigenen Armee ein wunderbares Profilierungsfeld.

    Ein Grund -unter vielen- warum Deutschland fertig hat.

  19. #19 Irish_boy_with_german_Father

    Diese Leute benutzen geistig behinderte Menschen (Down Syndrom / Trisomie 21) und schicken diese mit Semtex-bestückten Westen in Grenzkontrollen.

    http://tinyurl.com/34gls3f

    “Women with Down’s Syndrome used as Suicide Bombers in Iraq, Blown up by remote Control”

  20. @ #5 Gegendemonstrant (11. Aug 2010 20:56)

    Das ist etwas voreilig. Nach allem was ich dazu gelesen habe, war die Verbindung hier eindeutig einvernehmlich. In einer solchen Konstellation (das Alter der Beteiligten) wäre das übrigens auch in Deutschland strafbar.

  21. #15 Cedrick Winkleburger (11. Aug 2010 21:16)

    Ich bin einiger Nummern radikaler, als die gehärteste Demokratie der Welt, Israel.

    Ich hätte keine Gewissensbisse den neuen Faschismus nuklear zu verbrennen.

    Was Israel hoffentlich auch tun wird, wenn es eng werden sollte.

    Keiner braucht den Islam in einer zivilisierten Gesellschaft. Die, die glauben sich diesen Kick geben zu müssen, sollen sich doch bitte separieren und eigenstädig ihre Notdurft in der selbstgewählten zivilisatorischen Höhle verrichten (Hallo, Frau Schavan, Herr Laschet, Claudia, Oma Böhmer, das ist eine Aufforderung dahin zu gehen, wo ihr hingehört!)

    Ansonsten: don´t cross the border!

  22. Ein gut zu lesender Auszug, danke dafür.

    Der Autor macht klar, dass man wie ein Terrorist denken aber nur zum Teil wie ein Terrorist handeln muss, um Terroristen unschädlich zu machen.
    Der Autor macht aber auch den Unterschied zwischen Spezialeinheiten und echten Terroristen deutlich:
    Während Terroristen in so einem Fall die ganze Hochzeitsgesellschaft, im wahrsten Sinne des Wortes, gesprengt hätten, nehmen Spezialeinheiten das Ziel selektiv aufs Korn.

    Auf Deutsch bekommt man sowas nicht zu lesen.
    Der Bürger könnte ja auf die Idee kommen, unbequeme Fragen nach dem „Wieso und Warum“ zu stellen.

    Merke:
    Islam ist Frieden und Pali-Terroristen sind Freiheitsaktivisten.

  23. #32 Cedrick Winkleburger (11. Aug 2010 21:58)

    Abartig und pervers !

    Aber, wie bekämpft man Krebs ?

    Richtig, man muss zur Wurzel !

    Elite-Soldaten sind also Chirurgen die zum Kern des Übels gehen, um dort versuchen mit Präzision das Geschwür (Hamas) zu entfernen 😉

  24. #26 rookie (11. Aug 2010 21:45)

    Die Israelis / IDF stehen unter der Beobachtung der vereinten Gutmenschliga / Judenhasser. Sie können es sich nicht leisten.

    Egal was Israel tut, besagte Gutmenschen und die vereinigten Antisemiten werden immer einen Grund (er)finden, um Israel zu „verurteilen“ und anzuprangern !

    Eben deshalb wäre es vollkommen egal, wenn die IDF mal Schluß mit lustig machen würden und ordentlichen Kollateralschaden in Kauf nähmen !

    Mehr als Israel den Tod wünschen und die übelsten Gräuelmärchen über den Judenstaat zu erzählen können die Gutis und Moslems nicht, und das tun sie ja auch so schon !

    Natürlich ist die moralische Haltung Israels bewundernswert, nur können sie eben keinen Blumentopf damit gewinnen !

  25. Wirklich spannender Auszug!

    Bezeichnend für das Unvermögen der Moslems,
    dass sie statt zu reagieren nur „Allah u Akbar“ rufen. Deswegen kriegen die auch nichts gebacken, alles liegt in den Händen Allahs,
    man selber kann keine Verantwortung übernehmen.
    Mein Beileid!

  26. Danke!
    Ein fantastischer Beitrag!
    Zeigt vor allem, wozu ein Staat in der Lage ist, der seine Aufgabe, seine Bürger zu schützen auch ernst nimmt!

    Wie armselig ist dagegen doch Deutschland und Europa.
    Man könnte angesichts dessen nur noch heulen vor Wut, was uns diese kommunistische Brut hat antun können (allerdings mit der stillschweigenden Unterstützung des kastrierten Stimmviehs)!
    Egal was diese westlichen? LRG-Sesselfurzer von sich geben: Israel muß standhaft bleiben und weiter als Fels in der Brandung bestehen, bis die europäischen Völker aufwachen und selbst diesen Spuk beenden!
    Danke für die undankbare und schwere Aufgabe, die Israel für uns alle erfüllt!!

    shalom Israel

  27. OT

    Dänemark: Muslime erklären Polizei, Feuerwehr und Notärzten den Krieg

    In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen dürfen Polizei, Feuerwehr und Notärzte schon lange nicht mehr ohne Genehmigung von Muslimen in den islamischen Stadtteil Ishøj. Denn die zugewanderten Mohammedaner beanspruchen den Stadtteil für sich und dulden dort keine dänische Autorität mehr. Man kennt das ja inzwischen auch aus islamischen Stadtvierteln in Schweden und den Niederlanden.

    Wenn Feuerwehr und Rettungskräfte ohne Erlaubnis dorthin fahren, dann werden sie mit Steinen, Flaschen und Eisenstangen von jungen Moslems angegriffen. Weil aber immer noch einige „multikulturelle“ ethnische Dänen in Ishøj zwischen den Moslems ausharren, hat die Polizei nun die generelle Anweisung ausgegeben, dass alle Feuerwehr und Notarzt-Fahrzeuge, die nach Ishøj müssen, von sofort an schwer bewaffeneten Polizeischutz bekommen.

    Fassungslos hatte die Polizei feststellen müssen, dass es im Internet bei Facebook sogar eine inzwischen mehr als 700 Mann starke islamische Unterstützergruppe für die Angreifer von Ishøj gibt, die geschworen haben, Polizisten in „ihrem“ Stadtteil anzugreifen und zu töten. Facebook hat diese Gruppe bislang nicht gelöscht.

    Neben Kopenhagen-Ishøj gibt es diese schlimmen Probleme mit angreifenden Moslems für Polizisten, Feuerwehrleute und Notärzte nach offiziellen Angaben derzeit schon in rund 30 weiteren dänischen Gemeinden.

    Erzähl mir doch bitte einmal einer, warum die dänischen Politiker keinen Arsch in der Hose haben und nicht die Muslime rausschmeißen, die derart gegen die Gesetze verstoßen?

    http://brahmacharya.aceboard.com/p-305867-4872-2305-30.htm#id67615

  28. Man hat vor lauter Hamas tatsächlich im Westen vergessen ,dass die arabischen Palästinenser in Judäa und Samaria nicht viel israelfreundlicher sind. Deshalb dürfen in den von der PA kontrollierten Gebieten auch keine Juden leben.
    Während die Israelis den Arabern in Israel sogar Vertreter in der Knesset zugestehen.
    Die PLO sagt dem Westen auf Englisch das eine und den Arabern auf Arabisch was anderes.

    Während die Amis sich eine Zeitlang nur auf High Tech verlassen haben und ihre Agententruppe an die kurze Leine banden und die Anzahl stark verkleinerte, wussten die Israelis schon immer, dass das Wissen um Handlungsweisen und Beweggründe von Akteuren vor Ort wichtig ist.

    Toda Israel und Shalom
    Israel steht in einem Krieg, der auch uns erreicht hat, an vorderster Front. Wir können von Euch lernen. Es ist eine Schande, dass die Unterstützung durch die westlichen Demokratien, die sehen, was geschieht, so schwach ist.

  29. Wir leben in einem Land, dessen Außenminister (1998-2004) in den 70-ern an einer PLO-Konferenz in Algier verzückt jubelte und applaudierte, als Arafat dort den Tod Israels wünschte. Die (un-)heimliche Sympathie unserer Regierenden gilt eh den Vertretern einer Steinzeitideologie und von daher werden solche gelungenen Operationen (noch) zähneknirschend ignoriert. Aber wehe, wenn einer unbeteiligten Fliege ein Haar gekümmt wird…

  30. #7 Axel_Bavaria (11. Aug 2010 21:00) Der ganze Aufwand, nur um einen einzigen
    Die Israelis verstehe ich einfach nicht – hätte es eine gut platzierte 3000kg-Bombe nicht auch getan ?

    Nun glaubst du nicht, das Terrositen gefangenlager a la Kuba mehr fürchten als getötet zu werden?
    Oder waren machen sie selber Selbstmordanschläge?

    Und bitte vergisst nicht: Es geht ums Geld, wer bei der Hamas und andere Extrimisten ist, der bekommt das beste Essen, Autos und Bräute.

  31. Und dann höre man sich die „Israelkritischen“ an. Manchmal wähnt man sich wirklich im falschen Film. Als sei die ganze „israelkritische“ Kanaille von Arendt, Erhard bis Zimmermann, Moshe in den 80er-Jahren eingefroren und erst nach dem Ende der Al-Aqsa-Intifada wieder aufgetaut worden, bekommt man aus diesen Kreisen immer wieder zu hören, was längst, spätestens durch die Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte Lügen gestraft wurde. „Israel will alles, nur keinen Frieden“, keift Evelyn Hecht-Galinski, und findet diesen törichten Satz so originell, dass sie ihn bei jeder unpassenden Gelegenheit wiederholt. Wer ernster genommen werden will, täuscht Sorge um die Zukunft Israels vor, indem er behauptet, die Israelis hätten wohl „Angst vor dem Frieden“. Diese ebenso dämliche Formulierung impliziert zweierlei.

    Man schaue sich dieses Bild an. Es wurde auf einem Hügel in der Westbank aufgenommen. Die Stadt im Hintergrund ist Tel Aviv. Drei Viertel der Israelis leben in der Küstenebene, die im Fall eines Rückzugs zu den Waffenstillstandslinien vor dem 67er-Krieg eine palästinensische Artillerie zum Beschuss geradezu einladen würde. Glaubt irgendjemand, die Bewohner des Ballungsraums am Mittelmeer hätten dann auch nur noch eine einzige ruhige Nacht zu gewärtigen?

    „Angst vor dem Frieden“ – was für eine Obszönität. Wer allen Ernstes verbreitet, Israel habe es sich in seiner „Wagenburgmentalität“ bequem gemacht, sollte schon sagen, warum. Weil es geil ist, sich zwei oder drei Jahre seines Lebens beim Militär langmachen zu lassen und später jedes Jahr Reservedienst zu leisten? Weil man einen Großteil des Staatsbudgets lieber für die Armee ausgibt als für Bildung und Wohlfahrt? Weil die Aussicht, nach einem Busbombenattentat menschliche Körperteile auf dem Balkon vorzufinden, etwas Prickelndes hat? Weil man zwischen Metulla und Eilat den Kick darin findet, sich im Libanon und dem verkackten Gazastreifen mit bärtigen Gotteskriegern herumzuschlagen und einen die Aussicht reizt, noch die eigenen Kinder und Enkel in den Krieg ziehen zu sehen? Weil ein Raketenregen auf die eigene Ortschaft im Galil oder südlich von Ashdot wohlige Schauer erzeugt? Oder vielleicht weil Hass und Ablehnung, die dem Land global entgegenschlagen, als Auszeichnung empfunden werden und der Platz am Katzentisch der Nationen als überaus exklusiv?

    Und deutsche Sesselpupser schwadronieren darüber, nichts „gefährde den jüdischen Nationalstaat so sehr wie die Unfähigkeit, einen Palästinenserstaat zu akzeptieren“. Irrtum, Kollegen, nichts gefährdet Israel so wie ein Palästinenserstaat, der sich weiter der Vernichtung des jüdisches Staates verschrieben hat! Wer sich das nicht vorstellen kann, sehe sich das Foto noch einmal an. Dass Israel in zwei Jahrzehnten ein halbes Dutzend Ministerpräsidenten verschlissen hat, dass die naive Linke nicht mehr ernst genommen wird, die allen Erfahrungen zum Trotz meint, Zugeständnisse brächten den Frieden, dass ab jetzt darauf bestanden wird, dass „Land für Frieden“ auch umgesetzt wird – das hat unmittelbar mit dem zu tun, was seit den frühen 90er-Jahren vorgefallen ist. Man hat’s versucht, man ist gescheitert, und nur wer es wirklich nicht gut mit Israel meint, kann darauf beharren, dass das gebrannte Kind noch einmal auf die Herdplatte fasst.

    http://spiritofentebbe.wordpress.com/2010/08/10/angst-vor-dem-frieden/

  32. … ein eindrucksvoller Bericht. Ohne die Arbeit der Geheimdienste und der IDF wäre in Israel schon sehr viel mehr an Terror passiert.

    Gott schütze Israel. SHALOM ISRAEL.

  33. Hier eine kleine Argumentationshilfe, wenn sich sogenannte „Israelkritiker“ (auch Journalisten) erlauben, über den Staat Israel herzuziehen, die Gewalttaten und der Wille zur Vernichtung Israels aber vollkommen ausblenden.

    Und wenn sie fraglos unterstellen, es sei die israelische Seite, an der einen Frieden nicht interessiert sind und alle Lösungen bislang scheiterten.

    Die relevanten Fakten:

    1) Welcher Politiker hat in Camp David 2000 die Teilung des Landes vorgeschlagen?
    A) Ehud Barak
    B) Yassir Arafat

    2) Wer hat sie abgelehnt?
    A) Ehud Barak
    B) Yassir Arafat

    3) Wer wurde vom Volk auf den Straßen bejubelt, weil er sich „keinen Frieden hat aufzwingen lassen“?
    A) Ehud Barak
    B) Yassir Arafat

    4) Wer hat daraufhin einen mörderischen Krieg ausgelöst?
    A) Ehud Barak
    B) Yassir Arafat

    5) Welcher Politiker hatte die Forderung nach einer Zweistaatlichkeit in seinem Wahlprogramm und hat damit die Wahl gewonnen?
    A) Ehud Olmert
    B) Mahmoud Abbas

    6) Welcher Politiker hat in einer viel beachteten Rede vor seiner Partei die Zweistaatlichkeit als einzig mögliche Lösung beschrieben?
    A) Bibi Netanjahu
    B) Mahmoud Abbas

    7) Welche Seite hat nach dem Amtsantritt von Präsident Obama die Friedensverhandlungen abgebrochen und weigert sich bis heute, an den Verhandlungstisch zurückzukehren?
    A) Israel
    B) Palästina

    8 ) Welche relevante Partei in der israelischen Koalitionsregierung oder in der Opposition lehnt die Zweistaatenlösung ab? Bitte hier eintragen:

    …………………………….

    9) Wenn jemand sagt „Bei Palästinensern ist der Wunsch nach Zweistaatlichkeit größer.“ Welche nachprüfbaren Fakten belegen diese Aussage? Bitte hier eintragen:

    …………………………….

    Daß alle diese Tatsachen, die immerhin für die Beurteilung der aufgeworfenen Fragen von entscheidender Bedeutung sein dürften, und dann dennoch geleugnet werden, gibt es nur eine von drei Ursachen:

    A) Sie halten Tatsachen für irrelevant.

    B) Sie nehmen Tatsachen nicht zur Kenntnis oder verschweigen sie bewußt,
    wenn sie nicht in Ihr vorgefaßtes Argumentationsschema passen.

    C) Sie kennen die Tatsachen nicht.

    http://spiritofentebbe.wordpress.com/2010/08/09/volkers-falsche-signale/#comments

    Dazu dann zehn gute Antworten auf zehn dumme Fragen:

    Je schwächer sein Faktenwissen ist, desto meinungsstärker tritt der gemeine Israelkritiker auf. Nur allzu oft belästigt er seine Umwelt mit vermeintlichen Gewissheiten, die zwar idiotisch, aber epidemisch verbreitet sind. Wir bleiben gelassen, weil wir die besseren Argumente haben. Jede der antiisraelischen Plattitüden lässt sich im Handumdrehen zerlegen – mit Antworten, die in geraffter Form so aussehen könnten wie im folgenden ausgeführt.

    http://spiritofentebbe.wordpress.com/2010/01/23/10-gute-entgegnungen-auf-10-damliche-phrasen/

  34. die täglichen ‚Vorkommnisse‘ – zusammengestellt von Heplev

    Mittwoch, 11.08.2010:

    – Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 5 wegen Terroraktivitäten gesuchte Araber.

    – Nördlich von Jerusalem wurde bei einem Araber ein großes Messer gefunden.

    – Letzte Nacht besuchten rund 100 jüdische Gläubige das Josefsgrab am Stadtrand von Schechem/Nablus. Der Besuch wurde von der IDF koordiniert und verlief ohne Zwischenfall. (Es ist schon eine Ironie, dass es auffällt, wenn bei so einem Besuch NICHTS passiert, was Araber als „Verteidigung“ deklarieren …)

    – Im Libanon sind sie stinkig, weil die USA die Geld-/Waffenlieferungen gestoppt haben. Wer Bedingungen für Hilfe stelle, solle sein Geld behalten, man brauche es nicht, hieß es – insbesondere, wenn die Bedingungen darin bestünden, dass der Libanon seine Grenze nicht gegen den Feind [also Israel] verteidigen solle. (So belügen sie sich selbst, falls sie es tatsächlich glauben.)

    Humanitäres:
    – Eine Aufschlüsselung der Hilfe für den Gazastreifen für den Monat Juli 2010 findet sich im Blog der IDF-Sprecher und auf Scribd.

    – 287 LKWs lieferten humanitäre Güter, dazu Gas über die Übergänge Kerem Shalom und Karni in den Gazastreifen.

    – Für die Zeit des Ramadan hat Israel viele Sondergenehmigungen zur Ein- und Ausreise zwischen Israel und dem Westjordanland erteilt; außerdem werden die Grenzübergänge und andere Kontrollstellen deutliche länger offen gehalten.

    Mahmud Abbas hat einen zusätzlichen Sündenbock dafür, dass es keine Friedensverhandlungen gibt: das Nahost-Quartett. Dieses müsse Israel zum Siedlungsstopp auffordern und auf eine Einigung innerhalb von zwei Jahren drängen, sonst gibt es keine direkten Verhandlungen. Das Problem, das er „übersieht“ und das diesen Vorwurf zur Beleidigung macht: Das Quartett hatte das schon im März gefordert, sogar noch schärfer, denn statt zwei Jahren hatte es eine Frist von einem Jahr gesetzt. Wir stehen also wieder einmal vor dem Phänomen, dass der „moderate“ Chef-Terrorist sich Friedensverhandlungen widersetzt. Und das mit fadenscheinigsten Forderungen, die der friedensbesoffene Westen ihm wohl niemals negativ ankreiden wird. Europa, Obama-Amerika und die „Weltgemeinschaft“ lassen sich lieber wie der Bär am Nasenring durch die Manege von ihm vorführen.

    Nachdem Hassan Nasrallah seine Nichtbeweise vorlegte, dass Premierminister Hariri von den Israelis ermordet sein solle, kommt aus Syrien natürlich die Forderung nach einem internationalen Tribunal, das Israel untersuchen soll. Jetzt fehlt nur noch, dass die UNO das tatsächlich unternimmt, nachdem sie ihre Untersuchungen schon abgeschlossen hat!

    Im Gazastreifen kam ein Konvoi mit Hilfsgütern an (vor allem Krankenwagen und Medikamente), die über das ägyptische El-Arish angelandet wurden. (Der Organisator hatte allerdings den Mund reichlich voll genommen: statt der angekündigten 70 waren lediglich 45 Unterstützer an Bord.) Es sollen weitere Konvois folgen; vier schon in nächster Zeit, drei weitere im Verlauf der nächsten Monate bis Ende Dezember. Alles zusätzlich zu den 200-300 LKW, die Israel derzeit täglich in dem Strip schickt. Dort quellen die Läden und Märkte vor Waren über.

    Mahmud Abbas war auf einer Feier anwesend, an der die Fatah den „erfolgreichsten“ pal-arabischen Terrorangriff feierte (1978). Zusätzlich wurden zwei Sommerlager für Jugendliche nach Dalal Mughrabi benannt, der größten „Heldin“ dieses mit 37 Toten schwersten Anschlags auf Zivilisten in Israel. Näheres bei Palestinian Media Watch.

  35. Hassan Nasrallah und seine Verschwörungstheorien

    Der israelische Radiosender „Reshet Beth“ berichtete vor zwei Tagen, dass der libanesische Hizbollah – Terroristen Boss Hassan Nasrallah unter Druck stehe. Viel zu obszessiv befasse er sich mit den libanesischen Vorwürfen, die Hizbollah habe im Februar 2005 den damaligen Premierminister Farik al – Hariri umgebracht. Die Anklage ist vermutlich richtig, denn der Premier war ein extremer Gegner Syriens, mit einem syrischen Präsidenten Baschar Assad, der im Libanon kräftig mitmischt und die Hizbollah finanziert (zusammen mit dem Iran). Und natürlich kommt es Syrien nur gelegen, einen Gegner auszuschalten. Nasrallah wiederum versucht momentan gegen die Vorwürfe an ihn anzugehen und entwickelte einmal wieder mehr neue schizophrene Verschwörungstheorien, wobei er, wie könnte es anders sein, Israel beschuldigt. Die Zionisten nämlich seien an allem schuld. Und so werden Videos herbeigezerrt, die beweisen sollen, dass israelischen Truppen Hariri auf dem Gewissen haben und nicht die „arme unschuldige“ Hizbollah.

    Ferner zeigt Nasrallah ein Video, welches ein Massaker an 12 israelischen Soldaten im Jahre 1997 zeigt. Man sei bestens über die Ankunft israelischer Soldaten auf libanesischen Gebiet informiert gewesen und habe den Soldaten eine Falle gestellt.

    In Israel werden Nasrallahs Aussagen zum Massaker an den Soldaten geprüft, doch glaubt man nicht, dass die Hizbollah von der Ankunft der Soldaten im Vorfeld wusste. Falls doch, stelle sich die Frage, welches technische Spionagematerial der Iran der Hizbollah zur Verfügung stelle.

    „Israeli Intelligence“ veröffentlicht aktuelle Fakten zur Attacke der libanesischen Armee auf israelische Soldaten (vor ca. einer Woche), welche das Abschneiden von Baumzweigen auf israelischer Seite überwachten.

    Die Site in deutscher Sprache:

    http://www.terrorism-info.org.il/site/home/default.asp

    http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/German/pdf/lebanon_g004.pdf

  36. Drei unserer Scharfschützen auf den Dächern trafen ihn mit beinahe simultanen Schüssen. Die Hochzeitsgäste strömten heraus auf die Straße, schrien, fuchtelten.

    „Allah u akbar! Allah u akbar!“

    Es war eine Szene völligen Durcheinanders. Menschen schrien, Frauen fielen zu Boden …

    Man kann sich das Gekreische und „Allah u akbar!“-Gebrüll lebhaft vorstellen.

    Dank an „Die Realität“ für die Entdeckung dieses Schmankerls.

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