Kopftuchverbot hilft

Vor einem Jahr war die Direktorin des Antwerpener Gymnasiums, Karin Heremans (Foto r.), in die Offensive gegangen und hatte das westliche Model gegen muslimische Forderungen und dem ständigen Ruf nach Toleranz, hinter der sich Ignoranz zu verstecken pflegt, zu verteidigen gewagt. Die Kritik und der Aufschrei war entsprechend. Doch Heremans setzte unbeirrt ihren Kurs fort und siehe da: Nach einem Jahr ist mehr Multikulturalität an der Schule möglich als zuvor.

Das wird auch von den Nichtmuslimen mit höheren Einschreibungszahlen honoriert. Heremans macht das, wozu der ganze Westen aufgefordert ist. Sie verteidigt die eigenen Werte von Freiheit und Gleichberechtigung und wirbt so auch für sie. In Deutschland müssen wir uns hingegen mit einer Kanzlerin zufrieden geben, die nicht die Zuwanderer integrieren möchte, sondern die einheimische Bevölkerung auf die Landnahme durch die Unterdrückungsideologie einstimmen.

Jemand, der sich der Unfreiheit nicht ergeben will, sondern Bücher gegen die Unterwerfung schreibt, wird von Menschen mit der flexiblen Geisteshaltung einer Angela Merkel als „nicht hilfreich“ empfunden. Zu den „nicht hilfreichen“ Menschen zählt auch Heremans, die ein Buch über ihre Erfahrungen mit dem Kopftuchverbot mit dem Titel „Ein Zipfel des Schleiers“ (nur auf Französisch erhältlich) geschrieben hat.

Hier das Video, das die aktuelle Situation an dem Antwerpener Gymnasium widerspiegelt: