In Israel und anderen westlichen Staaten versteht man die Aufregung über die Gen-Diskussion hierzulande überhaupt nicht. Die politische Klasse hat sich zur öffentlichen Hinrichtung Sarrazins verpflichtet gefühlt, denn der befürchtete Ansehensverlust Deutschlands im Ausland ist erkennbar nicht eingetreten. Aber wer die Meinung des eigenen Volkes nicht einzuschätzen weiß, kann auch die Sichtweise anderer nicht antizipieren. Bekanntlich hatte Sarrazin das Wort „Gen“ im Zusammenhang mit dem Judentum verwendet.

Die Märkische Allgemeine berichtet:

Der deutsch-israelische Schriftsteller Chaim Noll, Sohn des DDR-Schriftstellers Dieter Noll („Die Abenteuer des Werner Holt“), hat Thilo Sarrazin gegen Kritik des Zentralrats der Juden in Deutschland in Schutz genommen. Wegen der Bemerkung, „alle Juden teilen ein bestimmtes Gen“, hatte der Zentralrat Sarrazin in die Nähe der NPD und der NS-Rassenlehre gerückt.

In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt Chaim Noll, diese Kritik sei „aus Sicht des verbindlichen jüdischen Religionsgesetzes, der Halacha, unhaltbar. Nach der Halacha ist Judesein zum Teil genetisch definiert, indem nämlich jedes Kind einer jüdischen Mutter – im Judentum zählt traditionell die mütterliche Linie – als jüdisch gilt. Daneben gibt es eine zweite Definition des Judeseins, über Konversion oder Annahme der jüdischen Religion. Die genetische und die konfessionelle Definition bestehen seit Jahrhunderten nebeneinander.“ Die Äußerungen des Zentralrats „werfen ein ernüchterndes Licht auf die Unbildung deutsch-jüdischer Funktionäre, denen offenbar das elementare Grundwissen über das Judentum abhandengekommen ist“, so Noll.

Die angestrebte Suspendierung Sarrazins aus dem Vorstand der Bundesbank war auch mit der Schädigung des Ansehens Deutschlands im Ausland begründet worden. Dazu schreibt Noll: „Die verschreckte Reaktion der deutschen Zentralrats-Funktionäre auf das Wort ,Gen’ findet in Israel wenig Verständnis. Ein Tabu, jüdische Identität mit Genetik in Zusammenhang zu bringen, besteht hierzulande nicht. An den israelischen Universitäten wird auf diesem Gebiet intensive fachwissenschaftliche Forschung betrieben, in zunehmendem Ausmaß. Es ist ein Thema, das viele jüdische Wissenschaftler und Laien interessiert und ausführlich in den Medien reflektiert wird. (…) Diese Themen sind auch in Israel umstritten. Aber die Debatte wird offen geführt und, anders als in Deutschland, ohne Hysterie“, schreibt Noll.

Ob das die selbstgefälligen Volkserzieher zum Nachdenken bringt? Sicher nicht, denn hier geht es ja um Inhalte, nicht um die Person Sarrazins. Und der ist jetzt sogar Schuld am Umfragetief der SPD, nicht etwa die Kluft zwischen dem Volk und seinen Vertretern oder dem Umgang dieser „Volks“partei mit der Meinungsfreiheit.

» FAZ: Intelligenz von Menschen und Ethnien – Was ist dran an Sarrazins Thesen?

(Spürnase: John A. / Foto oben: Chaim Noll))

image_pdfimage_print

 

75 KOMMENTARE

  1. Da man Sarrazin die Tatsachen in seinen Aussagen schlecht streitig machen kann, stürzt sich die halbgebildete Meinungscamarilla nun auf das „Judengen“.
    Es muß sich doch ‚was „rechtsgerichtetes“ an dem Manne finden lassen!
    Juden, Gene, Nazi – da gab es doch ‚mal was…

    Das die Gentechnik sich nutzen läßt, um die Herkunft von Menschen zu klären, ohne jegliche Wertung, ist an dieser Meinungspolizei offenbar spurlos vorüber gegangen.
    Es könnte ja auch was positives bedeuten … (zumindest im Zusammenhang mit Juden!).

  2. Auch im alten Testament, also der Thora steht: „der Same Abrahams“, wohlgemerkt Abrahams und nicht „Saras“.
    In dem Punkt widerspricht die Halacha dem Wort und Willen des israelischen Gottes wenn sie sagen dass Judensein sich mütterlicherseits diffiniert, denn Abraham ist der Vater aller Juden und nicht die Mutter.
    Aber des mit den Genen ist nichts neues:

    Hier einige Infos zum „Juden-Gen“ direkt von jüdischer Seiten:

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7637

    http://www.igenea.com

    http://www.igenea.com/docs/hagalil/hagalil.htm

    Aber auch in Deutschland selbst wurde erst kürzlich ganz „normal“ über das „Juden-Gen“ berichtet ohne dass dagegen irgendjemand ernsthaft protestiert hätte wie man es heute gegen Sarrazin tut:

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/genforschung-ahn en-aus-judaea-1.953790

  3. Genau meine Wörte! Da sieht man aber das es auch anderen Juden/Israiliten gibt zu den möchtegern „Experten“ Friedmann, Krammer und Co.

    Am Israel Chai.

  4. In der Gedankenwelt der linksgrünen Realitätsverweigerer ist das Wort „Gen“ aber nun mal extrem negativ belegt, wie zum Beispiel bei „Gen-Tomate“ oder – noch schlimmer – „Gen-Kartoffel“.

  5. Wissen ist Macht. – heißt es normalerweise;
    bei der ohnehin geistig mutierten Politik-‚Elite‘ der Berliner Republik hingegen:
    Mehr Wissen bedeutet Versuchung, umdenken und Vernunft annehmen zu müssen – Bloß das nicht!
    und
    Die Macht erhält man durch Verblödung des Volkes.

  6. #4 Nashorn
    Was bedeutet am Israel Chai eigentlich übersetzt?
    Der Google Übersetzer konnte mir leider nicht helfen da ich nicht hebräisch schreiben kann. 🙁
    Ich bitte höflichst um Aufklärung!

  7. Besser hätte mann es gar nicht sagen können denn natürlich definiert sich das Jude sein über die Abstammung!
    Selbst die Wenigen konvertiten dürften schnell mit den übrigen Volk verschmelzen!
    um die Jüdische Mentalität richtig zu verstehen hier eines der besten Jüdischen Geschichtsbücher! in Digitalform!

    Abba Eban: Dies ist mein Volk Die Geschichte der Juden

    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch,Antiislamisch,Proisraelisch

  8. Gott sei Dank!
    Die Aussage können sich der ZDJ und Herr Friedmann hinter die Ohren schreiben!

    Spätestens während den antisemitischen Demonstrationen bez. der Gaza-„Hilfsflotte“ hat der ZDJ und Friedmann doch den letzten Rest Glaubwürdigkeit eingebüßt…
    -Kein erhobener Zeigefinger, kein Protest bei den zuständigen Stellen.

    Im Fall Sarazzin hatten hatten sie ja schließlich keinen „handfesten“ Gegenwind zu erwarten – hier konnten sie ja wieder ihren Alleinanspruch auf die Deutung des kategorischen Imperativs geltend machen…

  9. Thema: Meinungsfreiheit.

    Manchmal steht Angie doch mutig auf der richtigen Seite:

    Ehrung des Mohammed-Karikaturisten

    Ein Tag für die Geschichtsbücher: Mit ihrer Ehrung des dänischen Mohammed-Karikaturisten macht die Kanzlerin deutlich, dass Europa ein Ort der Meinungsfreiheit ist. Mit dem Foto, welches sie neben Kurt Westergaard zeigen wird, geht Merkel aber auch ein großes Risiko ein.

    Wenn Angela Merkel heute Abend im Schloss Sanssouci den m100-Medienpreis an den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard überreicht, wird das Bild davon um die Welt gehen. Die Folgen eines solchen Fotos sind unabsehbar: Noch immer haben Islamisten ein Kopfgeld auf den fünfundsiebzigjährigen dänischen Karikaturisten ausgesetzt, noch immer reicht die Erwähnung seines Namens und seines Werks, insbesondere des Propheten mit der Bombe im Turban, um fast in jedem islamisch geprägten Land wütende Massen auf die Straße zu treiben.

    Die Entscheidung der Bundeskanzlerin, Westergaard zu ehren und an seiner Seite fotografiert zu werden, reicht in ihrer symbolischen Bedeutung weit über den Tag hinaus. Es ist ein Tag für die Geschichtsbücher. Angela Merkel setzt heute einen der Akzente ihrer Kanzlerschaft und tut es in einer Zeit, in der sich die Zeichen starker kultureller Spannungen selbst im Alltag aufdrängen.

    (…)

    http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E6762D4CF046141829F1A9533368C843E~ATpl~Ekom~SKom.html

  10. „Bekanntlich hatte Sarrazin das Wort “Gen” im Zusammenhang mit dem Judentum verwendet.“

    In Zusammenhang mit Judentum ist das ja auch in Ordnung. Aber bitte nicht im Zusammenhang mit Germanentum oder Ariern. .

  11. „Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören – in ihre Löcher“

    FJS in der „Welt“ vom 23.09.1974

    Die Merkel CDU gehört jetzt auch dazu.

  12. Wir brauchen doch gar nicht darüber zu diskutieren. Die Systemmedien-Propaganda hat doch nur einen kleinen Nebensatz von den Äußerungen von Sarrazin herhausgegriffen, ihn verdreht und total verfälscht wiedergegeben.

    Blos diesmal ist der Schuß nach hinten losgegangen.

  13. Molekulargenetiker der Universität Haifa haben, in Zusammenarbeit mit amerikanischen Forschern eine Gensequenz definiert, die erstaunlich viele Menschen mosaischen Glaubens gemeinsam haben.
    Könn‘ Se gugeln: „cohen modal Haplotyp“
    MfG

  14. Unsere Politiker-Kaste haben sich mit ihren Blockparteien so weit vom Volk entfernt wie damals der Honecker, oder der Adolf oder ein Pol Pot.

    Ein paar abgehobenen System-Politiker sitzen an den Trögen und lassen es sich gut gehen. Denen geht die Meinung des einfachen Volkes am Arsch vorbei.

    Wir brauchen dringend eine Alternative zu diese abgewirtschafteten und abgehobenen Gutmenschen-Politiker.

  15. Wo ideologie regiert, da wird wissenschaft zum feind des systems!

    Auch wenn #12 kcps meint:
    „“Bekanntlich hatte Sarrazin das Wort “Gen” im Zusammenhang mit dem Judentum verwendet.”

    In Zusammenhang mit Judentum ist das ja auch in Ordnung. Aber bitte nicht im Zusammenhang mit Germanentum oder Ariern.“

    Es kann ja sein, dass er sehbehindert auf die welt kam und meint, dass die germanen genauso aussehen wie neger, chinesen oder auch araber….

  16. Schon wieder nicht politisch in-korrekt genug oder warum:

    #17 Elisa38 (08. Sep 2010 13:01) Your comment is awaiting moderation.

  17. ZDF-Mittagsmagazin macht mit der Steinigung von Frauen im Namen des Islam auf.

    Unsere Systemmedien zeigen ganz deutlich die Unschmenschlichkeit dieser Steinzeit-Religion!

    Vor ein paar Tagen noch unvorstellbar!

    Danke Herr Dr. Sarrazin!

  18. Ich bin für Gen Transplantation. Ich wette das wäre ein Bombemgeschäft und die Vorbestellungen würde die für Thilos Buch bei weitem übertrumpfen!

  19. @ #9 Andre

    das beste jüdische Geschichtsbuch selbst dürfte wohl nicht so sehr die Meinung eines Autors der heutigen Zeit sein, sondern vielmehr die Bibel selbst. 😉

  20. Am Samstag, den 11. September 2010 findet um 14.30 Uhr auf dem Marktplatz beim Rathaus in Stuttgart eine große Mahnwache gegen den moslemischen Terror und die Terroranschläge in New York statt.

    Setzt ein Zeichen und nimmt euch die Zeit und kommt nach Stuttgart!

    Hauptthema der Mahnwache ist:

    Nie wieder 11.September. Für Demokratie und Freiheit!

  21. #16 Half-Live (08. Sep 2010 13:00)

    Unsere Politiker-Kaste haben sich mit ihren Blockparteien so weit vom Volk entfernt wie damals der Honecker, oder der Adolf oder ein Pol Pot.

    … und der Ceaucescu !
    Das Ende ist von ihm ist ja bekannt. Das Volk hat ihn füsiliert.

  22. Deutschland braucht eine neue,wirklich revolutionäre Energiepolitik:

    Ab 21 Uhr generell Strom abschalten.

    Dann ist Schluss mit der schiefen Demografie.

  23. Seien wir mal doch ehrlich, der Zentralrat ist doch nur eine Niederlassung der Bundesregierung, die dann aktiviert wird, wenn es der Politelite passt. Die im Zentralrat sitzende Bande hat genauso die Bindung zu ihren Mitgliedern verloren, wie alle heutigen Parteien. Die Führungsköpfe in Deutschland wissen überhaupt nicht mehr was das Volk eigentlich will und was es überhaupt fühlt. Diese Schwachmatten, ob Frau „Ferkel“ Merkel, Andrea „ich bin doof und hässlich“ Nahles, Siegmar „der immer fetter werdende“ Gabriel, das „Vieh“ Claudia Roth, Stephan „der Konvertit“ Kramer, „Koksnase“ Friedman, „Blutgreis“ Ströbele etc. haben jeden Bezug zur Realität verloren. DieseLeute wissen nicht wie es ist Nachts um 1 Uhr in der S Bahn oder U Bahn zu fahren. Wie es abgeht in „Problemvierteln“ und was Mädchen an übelsten sexuellen Anmachen abwehren müssen. Ich wünsche mir jetzt nur das Sarrazin mit Stadtkewitz sich zusammen tut und eine echte Volkspartei gründen, die wirklich jeden ansprechen tut, egal ob Urdeutscher oder Neudeutscher ohne Schwarz-Weiß Malerei. Die es nicht nötig hat im braunen und roten Sumpf, um Stimmen zu fischen. Und ich bin sicher das das klappen wird.

  24. OT – Wird man im Alter doch klüger?
    Scharfe Kritik an Achmadinedchad:
    Fidel Castro fängt an, Israel zu verteidigen

    Inzwischen weiss doch schon jeder Depp,was für ein Mega-Arschloch das ist.

  25. Neun Nobelpreise bisher für Moslems
    (darunter die Fehlbesetzung Arafat)
    Einhundertachtundsiebzig für Juden…
    Wenn es nicht das Gen ist, dann vielleicht der Glaube???
    🙂

  26. @11 Lützower Jäger

    Neben Koksen hat Herr Friedmann noch ein Hobby im Bereich des Dienstleistungsgewerbes. Da bleibt wenig Zeit zum Lesen. 🙂

    Dr. Sarrazin hat auch mit seiner Genetik-Aussage Recht. Aber dies wurde von seinen Gegnern willkürlich wie bei pawlowschen Kötern zur Rassismus-Keule mißbraucht. Er erörtert diese Gen-Debatte in dem Buch nicht, sondern schreibt auf S. 188, Kap. 6:
    „Auf der anderen Seite gibt es jene, die an das Primat der menschlichen Natur glauben und daran, dass Begabung im Wesentlichen angeboren ist. Diese neigen häufig zu konservativer Selbstbestätingung und unterschätzen insbesondere die Potentiale der nicht so bldungsnahen Schichten.“
    Dies ist sozialdemokratische Argumentation. Und so führt er weiter aus, dass Bildung, Ausbildung und Kultur das Ausschlaggebende sind. Das Erbgen ist jedem Menschen gegeben, spielt aber bei Dr. Sarrazins Argumenten keine Rolle. Gefragt sind Kultur und Bildung.

    Und hier ist eine Gruppe eben integrationsresistenter als alle anderen trotz endloser Förderkampagnen. Nicht 27% der Türken in Deutschland machen Abitur, wie man uns vorlügt; Sondern ein etwa solcher Anteil sollte, und gefälligst von sich, endlich deutsch lernen.

  27. @ #4 Nahshon (08. Sep 2010 12:37)

    Die möchtegern “Experten“ Friedmann, Krammer und Co. sind nichts anderes als bloß selbstverliebte Mainstream-Forellen, genauso wie Gasgerd Schröder, Josef Fischer & Co.

  28. Friedmann plustert sich gegen Sarazzin auf wie ein Gockel auf Koks, ist hintenrum aber wahrscheinlich stolz wie Oskar, da er schon längst von ingenea nachgewiesen bekam, daß er aus der Linie der Tempelwächter kommt

  29. @#30 SpiritOfAFreeWorld

    „…Ströbele etc. haben jeden Bezug zur Realität verloren. Diese Leute wissen nicht wie es ist Nachts um 1 Uhr in der S Bahn oder U Bahn zu fahren. Wie es abgeht…“

    Sie wollen es auch nicht mehr wissen, sie würden am liebsten nichts davon hören.
    Denn dann müßten sie sich von einer liebgewonnen Lebenslüge trennen, und das tut weh.

  30. Friedmann ?? Der hat höchstens ein ausgeprägtes Nutten und Kokser -Gen

    Solcher Schmutz darf wieder in aller Öffetlichkeit den unerträglich arroganten VOlksverdummer spielen

  31. „Zentralrat fehlt Grundwissen über Judentum“

    Das ist bei Berufsjuden und Konvertiten eigentlich normal.

  32. Ich kann’s nur einmal mehr sagen, dieses:

    Die Äußerungen des Zentralrats „werfen ein ernüchterndes Licht auf die Unbildung deutsch-jüdischer Funktionäre, denen offenbar das elementare Grundwissen über das Judentum abhandengekommen ist“, so Noll

    und auch die überhitzte Reaktion auf normale wissenschaftliche Fragestellungen, wenn sie irgendwie mit „jüdisch“ zu tun haben, sind auch eine Folge der mangelnden jüdischen Mission.
    Offenbar sogar auch der internen jüdischen Mission.
    Ähnlich sieht es aus mit dem allgemeinen Werteverlust, denn christliche (und auch alle anderen) Werte müssen eben immer wieder und wieder gelehrt und verbreitet werden, sonst sind sie auf dem Rückzug.
    Wer das Gute nicht ausbreitet, ist an dessen Rückgang mitschuldig.

  33. Dass Sarrazin jetzt auf diese eine Aussage über ein jüdisches Gen reduziert wird, ist völlig lächerlich und nichts anderes als ein Vorwand, um sich nicht genauer mit dem was er in seinem Buch sagt, auseinandersetzen zu müssen.

  34. Leider 🙁 ist pi nicht auf meinen vor Tagen unterbreiteten Vorschlag eingegangen.
    Daher hier der (fast vollständige) Text des Beitrags in der FAZ, der weit erhellender ist als die zitierte Nachbesprechung in der MZ.

    Chaim Noll, Jude, Schriftsteller, lebt in Israel, klärt hierin die Dummdeutschen von Merkel über Beckmann, Schäuble, Nahles, Gabriel, Weber, Wulf, Plasberg, Ströbele, Neven Du Mont, Schirrmacher bis Friedman und Künast, Gysi, Roth, Özdemir, Özkan undundund in der FAZ von Samstag, 4.9.2010 auf:

    Grundwissen des Judentums heißt sein Beitrag, online steht er nicht,
    Wer ihn liest, unterstellt es ist alles korrekt, müsste vor Sarrazin schamwinselnd im Staub kriechen und fortan .. schweigen, wenn man nicht zuvor gründlich nachgedacht hat oder hat nachdenken lassen, wenn schon eigenes Talent dazu nicht reicht (genetischer Defekt? Mieses Elternhaus?).
    Aber gerade das werden die Islamwinsler nicht tun.
    Sie alle werden nicht einmal wissen, das es den Begriff HALACHA überhaupt gibt, geschweige denn seine Bedeutung. Nicht einmal die FAZ will das zur Kenntnis nehmen.

    Deshalb mache ich mir die Mühe, die wichtigsten Passagen abzuschreiben (Herv. v. V.).
    :mrgreen:
    „Unter den zahlreichen Bannsprüchen, die binnen weniger Tage über Thilo Sarrazin und sein Buch .. hereinbrachen, war die Verurteilung durch den Zentralrat der Juden eine der aggressivsten. Generalsekretär war unter den Ersten, die Sarrazin anlässlich seines Buches verurteilten. Er befand sich in prominenter Gesellschaft: Bundeskanzlerin, Parteivorsitzende und Minister, beteiligten sich an der Vorverurteilung eines Buches, noch bevor es überhaupt erschienen war. Sie schufen damit einen beängstigenden Präzedenzfall für die versuchte Einschüchterung eines Autors durch politische Macht- und Verantwortungsträger.
    Nachdem Kramer den Sozialdemokraten Sarrazin in die Nähe der NPD gerückt hatte, sekundierte ihm einige Tage später Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er erklärte, dass Sarrazin, der von einem gemeinsamen Gen der Juden gesprochen hatte, „auf Elemente der Rasenhygiene der Nazi-Zeit zurückgreife. Kurz darauf folget das Verdikt des Zentralrats der Muslime, Sarrazin sein ein „Nazi in Nadelstreifen“.
    Graumanns und Krämers Äußerungen sind aus der Sicht des verbindlichen jüdischen Religionsgesetzes, der Halacha, unhaltbar. Nach der Halacha ist Judesein zum Teil genetisch definiert, indem nämlich jedes Kind einer jüdischen Mutter – im Judentum gilt die mütterliche Linie – als jüdisch gilt. Daneben gibt es eine zweite Definition über Konversion … Die genetische und die konfessionelle Definition bestehen seit Jahrhunderten nebeneinander. Graumanns und Krämers Äußerungen werfen ein ernüchterndes Licht auf die Unbildung deutsch-jüdischer Funktionäre, denen offenbar das elementare Grundwissen über das Judentum abhanden gekommen ist. Jeder Jeschiwa- Schüler hätte ihnen den Sachverhalt – der in Israel der staatliche Gesetzgebung unterliegt – erklären können.
    Die verschreckte Reaktion der deutschen Zentralrats-Funktionäre auf das Wort „Gen“ findet in Israel wenig Verständnis … Erst kürzlich veröffentlichte die israelische Zeitung „Makor Rishon“ einen mehrseitigen Artikel unter dem Titel „Der Familien-Nukleus“, der sich auf eine in der amerikanischen Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung über Zusammenhänge zwischen jüdischer Identität und Genkonstellation berief. Dieser Aufsatz (The genome-wide structure of the Jewish people), verfasst von dem in Haifa forschenden Doron M. Behar et al.,. erregte ähnliche Aufmerksamkeit wie eine im „American Journal of Human Genetics“ veröffentlichet Studie von Harry Ostrer, Genetiker an der New York University Medical School, der Methoden gefunden haben will, die jüdische Abstammung eines Menschen mit Hilfe von DNA-Proben nachzuweisen. Diese Thesen sind auch in Israel umstritten. Aber die Debatte wird offen geführt und, anders als in Deutschland, ohne Hysterie. Man ist zu sehr an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert, um sich derlei Untersuchungen von vornherein aus Angst vor Rassismusvorwürfen zu verbieten.“

  35. #9 Centurio65 (08. Sep 2010 12:44)
    Was bedeutet am Israel Chai eigentlich übersetzt?
    Der Google Übersetzer konnte mir leider nicht helfen da ich nicht hebräisch schreiben kann.
    Ich bitte höflichst um Aufklärung!

    Gerne.

    Am=Volk
    Israel
    Chai=Leben

    Grob gesagt: Völk Israel lebt. Auf Deutsch übersetzt so ungefähr wie: Lang lebe Israel.

  36. #8 BossCo139
    Ja Wissen ist Macht aber unsere „Möchtegerns“ halten es eher mit

    Nichts wissen macht nichts!

  37. Heute beginnt in Jerusalem um 18.19 Uhr Rosch Haschana, das jüdische Neujahr 5771.

    Als jemand der sich zu Jesus Christus bekennt, der aus den Juden stammt, wünsche ich uns allen „Schana Tova!“ ein gutes gesegnetes gesundes neues Jahr im Frieden.

    Shalom

  38. #48 Paulchen (08. Sep 2010 16:39)
    Heute beginnt in Jerusalem um 18.19 Uhr Rosch Haschana, das jüdische Neujahr 5771.

    Als jemand der sich zu Jesus Christus bekennt, der aus den Juden stammt, wünsche ich uns allen „Schana Tova!“ ein gutes gesegnetes gesundes neues Jahr im Frieden.

    Shalom

    Danke Paulchen,

    allen Freunden Israels und allen hier lesenden Juden – Shana Tova U’Metuka

    Von Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, gibt es zu Rosh Hashana eine Video-Botschaft:

    http://www.youtube.com/watch?v=agHjjoVuTHE

    und das muss ich aber auch noch loswerden.

    Nasrallah hat ein neues Video herausgegeben;

    Ahmadinejad macht auch mal etwas Vernünftiges:

    Das wird die Welt schocken!! 🙂 🙂

    http://www.jerusalemonline.com/newyear.asp

    http://tangsir2569.wordpress.com/2010/09/08/frohes-judisches-neujahr-5771/#comments

    Am Israel Chai
    Das Volk Israels lebt

  39. #41 baden44
    ahne was du meinst mit konvertiten, nur es gibt auch ECHTE konvertiten und einige davon sind große kenner der thora, halacha, mischna, gmara, kabala ….. 😉

  40. Sind nicht diejenigen, die die Nazi-Keule am heftigsten schwingen, dieselben die unter dem Deckmäntelchen der „berechtigten“ Israel-Kritik ihren Antisemitismus ausleben?

  41. Hallo,

    ich finde es immer wieder bemerkenswert,
    dass so viele Menschen, gerade die Sarrazin Gegner, so unvorbereitet in den TV-Auftritten bzw. generell sind.Denn zum Thema alle Juden haben genetische Gemeinsamkeiten, dass ja Michel Friedmann lächerlich genannt hat, hätte
    man einfach über google die Wörter :

    Abraham Genetik

    eingeben müssen, und schon stößt man auf zwei Links die gdas was Sarazin gesagt hat auf jeden Fall bestätigen.
    Der eine ist vom Tagesspiegel und der andere sogar von der Zeitung „jüdische Allgemeine“.

    Dort wird von zwei unabhänigen Studien berichtet, die sogar in den renomierten Magazin „Nature“ veröffentlicht wurden.

    Ich zitiere:
    „Zwei Studien offenbaren die gemeinsamen genetischen Wurzeln heute lebender Juden – und befeuern eine israelische Diskussion über jüdische Identität“. (Tagesspiegel)

    „Neueste Forschungen bestätigen die gemeinsame nahöstliche Herkunft aller Juden“.
    (jüdische Allgemeine)

    Hier wird deutlich das der Herr Sarazin eben
    gelogen oder gar Antisemitisch ist. Er hat wahrscheinlich auch diese Studien gelesen, oder wenigstens mit bekommen und hat sich danach darauf bezogen. Das ist ja nichts schlimmes, er hat es ja Wertneutral gesagt.

    Soviel zum Thema Michel Friedmann oder auch die anderen multikulti Besserwisser und Gutmenschen.

    Einfach mal selbst googlen oder hier den Links folgen:

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7637

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/abrahams-kinder/1860976.html

  42. Re:

    Habe mich oben verschrieben.
    Es soll natürlich „Hier wird deutlich, dass der Herr Sarrazin eben NICHT gelogen HAT oder gar Antisemitisch ist.

  43. Ich finde den Ausspruch Broders einfach Klasse:

    Was? Unser Oberjude bestreitet das jüdische Gen? Vielleicht doch nur, weil er keines hat.

    Aber Scherz beiseite, genetische Abstammungen hat ja jeder, man kann es heute nachvollziehen, daß heisst ja nicht Diskriminierung oder wie bei Hitler „Judenauslese“, gerade wenn Dinge nichtr nur im Internet laufen, die den Juden wiedereinmal absprechen wollen, ein Volk zu sein, siehe Slomo Sand – das Volk der Khazaren, dann muss man wiedersprechen, zu den Konvertiten kann man sagen, ihr habt den Mut gehabt, wie in der Geschichte der Rut, zu sagen: Dein Volk ist auch mein Volk, da ist nichts Verwerfliches dran, nur bitte denkt daran, es ist ab heute EUER Volk, handelt also danach.

    SARRAZIN HAT RECHT……

  44. #58 Zahal (08. Sep 2010 18:26) #54 mike hammer (08. Sep 2010 17:24) Shana Tova U’Metuka auch dir – hakol beßeder?
    ……………
    ja hakol beseder und ich komme heim und habe den
    aufstand um sarazin verpasst !§@# grrrrr!
    na in israel wurde das zwar erwähnt aber eher als kuriosität angesehen. da ist man weiter die gesellschaft rückt nach rechts und es kommen wohl interessate zeiten 🙄
    danke für die wünsche schana towa uh meworachat auch für dich und die deinen Zahal.
    habe noch etwas whmut, ist immer so wenn ich aus israel zurück komme, dauert aber nie lange
    hier ist es auch schön. 😉

  45. Die Einlassungen Chaim Nolls treffen nach meinem Wissensstand auf meine vollste Zustimmung; sie legen tatsächlich die Unkenntnis offen, die Leute wie der Konvertit Kramer z. d. Materie an den Tag legen – nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Heiligen Schriften. Im Hinblick auf die Gen-Debatte hatte der in der „Jüdischen Allgemeinen“ behauptet:

    „Bereits der Tanach berichtet über Moses’ Schwiegervater Jitro, der sein Amt als Hoherpriester von Midian aufgab und zum Judentum übertrat“,

    um „bestätigt“ zu finden, daß Israel ein Sammelsurium ganz unterschiedlicher Nationen gewesen sei, die lediglich darum zum Volk gleichen Namens wurden, weil sie sich – angeblich – um denselben Gott geschart hätten.

    Daß dieser nach biblischer Überlieferung heidnische (midianitische) Priester „zum Judentum übertrat“, steht dort allerdings nirgendwo. Es ist vielmehr ein Mann, der sich ständig in die Belange Israels einmischte, indem er seine eigenen Vorstellungen diktierte, was Moses u. a. zum Fallstrick wurde, so daß er (mit eigenen Worten) beim Einmarsch ins Land Kanaan versagen mußte. Man lese die Texte im Zusammenhang.

    Und so liest der gute Mann Dinge in die Schriften hinein, u. a. weil er offensichtlich übersieht, daß das jüdische Volk eben nicht allein aufgrund der Religion, sondern vor allem aufgrund seiner Abstammung besteht – eine Verbindung, die einzigartig ist, weil andere Völker sie so nicht haben. Exakt das entspricht auch dem Inhalt der Bibel, die lehrt, daß sie alle von Abraham abstammen bzw. dem Sohn, Isaak, den Gott ihm verheißen hatte und der zu einem großen Volk werden würde.

    Oder will Kramer allen Ernstes behaupten, daß ein Jude, der den Glauben an Gott nicht (mehr) teilt, darum kein Jude mehr sein soll? Will er tatsächlich den säkularen (oder andersgläubigen) Juden das Judesein absprechen? Nicht nur aus Sicht der Schriften: Was ist das nur für ein Unsinn!

    Und solche Leute wollen andere belehren, ja schlimmer noch, sie betiteln sie als Nazis und Rassisten, weil sie selber es offenkundig nicht für nötig halten, sich mit dem Glauben, dem sie anzugehören vorgeben, und der damit zusammenhängenden Materie jenseits diverser Allgemeinplätze auseinandersetzen. Schämen Sie Sich, Herr Kramer…

  46. Seh ich mir die Nachrichten an zweifele ich
    an einem „Guten Neuen Jahr“ trotzdem…
    hoffen wirs.

  47. Zitat…
    #60 mike hammer (08. Sep 2010 18:56)
    ja hakol beseder und ich komme heim und habe den
    aufstand um sarazin verpasst !§@# grrrrr!

    _____________________________________________
    Och der Aufstand bleibt uns erhalten, die
    Chose geht garantiert weiter; also …

    nichts verpasst!

  48. Nachtrag: Unseren jüdischen Freunden natürlich ein gesegnetes Fest zu Rosh Haschanah und ein gutes und friedliches neues Jahr.

  49. Zitat…
    #44 baden44 (08. Sep 2010 14:17) “Zentralrat fehlt Grundwissen über Judentum”

    Das ist bei Berufsjuden und Konvertiten eigentlich normal.
    ________________________________________

    Da gibt es keinerlei Unterschied, ein Konver-
    tit ist Jude, ohne wenn und aber. Oder was
    meinen SIe?

  50. Allen Israeliten/Juden sowie auch nich Juden wünsche ich ????? ?????????? /Shana Tova u Metuka 5771!!!

  51. #66 udosefiroth (08. Sep 2010 20:24)

    Seh ich mir die Nachrichten an zweifele ich
    an einem “Guten Neuen Jahr” trotzdem…
    hoffen wirs.

    1)Was soll die Pessimismus hier. Hey nicht den Kopf hängen lassen. Der Kampf geht weiter. 🙂

    Da gibt es keinerlei Unterschied, ein Konver-
    tit ist Jude, ohne wenn und aber. Oder was
    meinen SIe?

    2)Eine der größten Rav in Judentum war Rav/Rabbi Akiva ben Yosef. Deswegen, wenn einer konvertiert ist er ohne weiteres ein Jude und man weiß es auch wie schwerig es ist in der Tat zum Judentum zu konvertieren. In der Regel dauert diese „konvertirung“/ annahme, 3 bis 5 Jahren. Dies beinhaltet in sich das die Person auch Jüdisch denkt. Wenn ich aber mir Herr Krammer anschaue, der als Stellvertretender „Präsident“ des Zentralrates ist und seine Äußurungen zum Sarrazin und dem Erez-Israel, so frage ich mich ob es für ihn doch nicht besser gewesen wäre zum mohammedaner zu laufen?! Anderseits möchte ich ihn in Schutz nehmen, wenn man solche „Vorbild Juden“ hat wie Friedman und die anderen Linken Pest, gibs bei uns ja Juden genug von der Sorte, dann versteht man die „zusammenhänge“.

    P.S. Bei den letzten Auftritt von Friedman dachte ich mir, er hat sich ein weiteren Namen zu Michel zu gelegt nähmlich Ahmad. Ich kann es logischer weise nachvollziehen wenn er mit soviel Energie Israel gegen den Antisimiten wie Norbert Blüm oder Udo Steinbach oder diesen motherfucker
    Ulrich Kienzle!!! Aber wenn er sich auf die Seite von „Friedlichen Muslimen“ stellt, dann kann er nicht mit meinem Verständnis rechnen.

    http://www.youtube.com/watch?v=w4i_WNIbUqM

  52. # 42 Steinhauser

    Das braucht auch ein Herr Ströbele nicht zu wissen, dafür weiss er aber, wie man Terroristen unterstützt!! Das ist ja auch schon was!!

  53. Wenn man sich wie Herr Friedmann alias Paolo Pinkel mit N*tten und Koks beschäftigt, hat man natürlich kein Auge oder Ohr für Gene….

  54. # 37 Jean Luc

    der Paolo Pinkel kommt aus der Linie der Berufsbeleidigten und Nachtwächter….

  55. Nochmals

    Chaim NOLL :

    http://fact-fiction.net/?p=4942

    Chaim Noll zur Unbildung deutsch-jüdischer Funktionäre
    4.09.2010

    Daß der deutsche Zentralrat der Juden aus einem Haufen Irrer und Wirrer besteht, durfte man schon mehrmals erleben. Heute schreibt der in Jerusalem lebende Schriftsteller Chaim Noll in der FAZ, den deutsch-jüdischen Funktionären sei das Grundwissen des Judentums abhanden gekommen:

    Grundwissen des Judentums

    Unter den zahlreichen Bannsprüchen, die binnen weniger Tage über Thilo Sarrazin und sein Buch “Deutschland schafft sich ab” hereinbrachen, war die Verurteilung durch den Zentralrat der Juden eine der aggressivsten. Generalsekretär Kramer war unter den Ersten, die Sarrazin anlässlich seines Buches verurteilten. Er befand sich in prominenter Gesellschaft: Bundeskanzlerin, Parteivorsitzende und Minister beteiligten sich an der Vorverurteilung eines Buches, noch bevor es überhaupt erschie-nen war. Sie schufen damit einen beängstigenden Präzedenzfall für die versuchte Einschüchterung eines Buchautors durch politische Macht- und Verantwortungsträger.

    Nachdem Kramer den Sozialdemokraten Sarrazin in die Nähe der NPD gerückt hatte, sekundierte ihm einige Tage später Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er erklärte, dass Sarrazin, der von einem gemeinsamen Gen der Juden gesprochen hatte, “auf Elemente der Rassehygiene der Nazi-Zeit” zurückgreife. Kurz darauf folgte das Verdikt des Zentralrats der Muslime, Sarrazin sei ein “Nazi in Nadelstreifen”.

    Graumanns und Kramers Äußerungen zum Fall Sarrazin sind aus Sicht des verbindlichen jüdischen Religionsgesetzes, der Halacha, unhaltbar. Nach der Halacha ist Judesein zum Teil genetisch definiert, indem nämlich jedes Kind einer jüdischen Mutter – im Judentum zählt traditionell die mütterliche Linie – als jüdisch gilt. Daneben gibt es eine zweite Definition des Judeseins, über Konversion oder Annahme der jüdischen Religion. Die genetische und die konfessionelle Definition bestehen seit Jahrhunderten nebeneinander. Graumanns und Kramers Äußerungen werfen ein ernüchterndes Licht auf die Unbildung deutsch-jüdischer Funktionäre, denen offenbar das elementare Grundwissen über das Judentum abhandengekommen ist. Jeder Jeschiwa-Schüler hätte ihnen den Sachverhalt – der in Israel der staatlichen Gesetzgebung zugrunde liegt – erklären können.

    Die verschreckte Reaktion der deutschen Zentralrats-Funktionäre auf das Wort “Gen” findet in Israel wenig Verständnis. Ein Tabu, jüdische Identität mit Genetik in Zusammenhang zu bringen, besteht hierzulande nicht. An den israelischen Universitäten wird auf diesem Gebiet intensive fachwissenschaftliche Forschung betrieben, in zunehmendem Ausmaß. Es ist ein Thema, das viele jüdische Wissenschaftler und Laien interessiert und ausführlich in den Medien reflektiert wird. Erst kürzlich veröffentlichte die israelische Zeitung “Makor Rishon” einen mehrseitigen Artikel unter dem Titel “Der Familien-Nukleus”, der sich auf eine in der amerikanischen Fachzeitschrift “Nature” veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung über Zusammenhänge zwischen jüdischer Identität und Gen-Konstellationen berief. Dieser Aufsatz (”The genome-wide structure of the Jewish people”), verfasst von dem in Haifa forschenden Doron M. Behar und anderen Wissenschaftlern, erregte ähnliche Aufmerksamkeit wie eine im “American Journal of Human Genetics” veröffentlichte Studie von Harry Ostrer, Genetiker an der New York University Medical School, der Methoden gefunden haben will, die jüdische Abstammung eines Menschen mit Hilfe von DNA-Proben nachzuweisen.

    Diese Thesen sind auch in Israel umstritten. Aber die Debatte wird offen geführt und, anders als in Deutschland, ohne Hysterie. Man ist zu sehr an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert, um sich derlei Untersuchungen von vornherein aus Angst vor Rassismusvorwürfen zu verbieten. Doch selbst wenn man die naturwissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema beiseite lässt, bleibt es für Juden bei der klaren, seit Jahrhunderten bestehenden Regelung der Halacha, dass sich jüdische Identität – neben dem religiösen Bekenntnis – auf Abstammung gründet.

    FAZ, 4.9.2010 / Dank für Kopie an ctd!

  56. #33 gerndrin (08. Sep 2010 13:24)

    Neun Nobelpreise bisher für Moslems
    (darunter die Fehlbesetzung Arafat)
    Einhundertachtundsiebzig für Juden…
    Wenn es nicht das Gen ist, dann vielleicht der Glaube??? 🙂

    Verdammt…! – egal was es ist,
    jedenfalls funktioniert es !
    …und wenn ich mir die von Byzanz Befragten
    in München anhöre, muss ich sagen, dass wir
    noch nie so weit von Nobelpreisen weg waren,
    wie jetzt. 😥
    …Von den richtigen Nobelpreisen, wie Physik und Chemie.

  57. Ueber dieses Gen reden die Amerikaner seit langem. Es ist ein Fakt und nicht nur Juden haben das Gen, auch andere Europäer deren Urahnen sich möglicherweise mit Juden vermischt haben haben es. Ich selbst habe es auch, habe jedoch keine Beziehung zum Judentum festsetellen können in meiner Familie währen 500 Jahren.
    Meine Uhrahnen waren aus Frankreich im Grenzgeniet des Jura und des Burgund und ich weiss aus einer meiner Linien dass da Templerkasten waren. Ob dies eine Verbindung darstellt weiss ich nicht. Ich habe mich allerdings mit 8 Jahren der jüdischen mystischen Lehre der Kabbalah gewidmet weil ich schon damals davon fasziniert war.
    Ob dies wohl was genetisch zu tun hatt habe ich mich eigentlich nie gefragt. Eine typische grosse Hackennase hab ich auch nicht obwohl mein sehr langer Bart und mein rasierter Kopf sehr nach Soufi aussehen und ich laufend zuhause die Kippa und meist eine Taurobe trage.
    Man lernt immer was neues und mit dieser Genetikfrage hab ich mich nie auseinander gesetzt denn sie ändert kaum was an meiner Denkweise. 🙂
    Ich weiss aber das das Sionistenregime, welches bei vielen Juden auf Widerstand stösst, nach Genen in der Moslemwelt gesucht hat um hier etwa einen Hebel zu finden um diesenm Schwachsinn zu stoppen, haben da aber nichts gefunden ausser ihre eigenen. Man kann also nicht sagen dass das Gen Inteligenz fördert denn viel Inteligentes finde ich im Verhalten der Moslems im Allgemeinen nicht.

  58. an 73 wolaufensie

    „Verdammt…! – egal was es ist,
    jedenfalls funktioniert es !
    …und wenn ich mir die von Byzanz Befragten
    in München anhöre, muss ich sagen, dass wir
    noch nie so weit von Nobelpreisen weg waren,
    wie jetzt.
    …Von den richtigen Nobelpreisen, wie Physik und Chemie.“

    Glaubst du nicht eher dass es sich hier um reines interesse am konstruktiven Studium handelt. Wer von morgens bis abends auf den Knieen sitzt und den Koran liest wird nicht gescheiter. Rütteln kann man ihn auch und es wird nie Geld heraus fallen.
    Wer meint mit Gott-Integrismus was erreichen zu können ist fehl am Platze. Und das betrifft nicht nur Allah.

Comments are closed.