Hamed Abdel-Samad nennt sein Buch „Der Untergang der islamischen Welt“ und bezeichnet dies als „eine Prognose“. Um es vorweg zu sagen: Den damit erhobenen Anspruch löst er nicht ein.

(Von Manfred Kleine-Hartlage)

Dabei ist das Buch in mancher Hinsicht gar nicht so übel: Abdel-Samad schreibt über die geistige Verkümmerung der islamischen Welt: über das verdrehte Geschichtsbild, das in arabischen Schulbüchern gelehrt wird, über die zur Tugend erhobene autistische Selbstbeweihräucherung der islamischen Kultur, über ihr ständiges Beleidigtsein und die Tendenz, andere für die eigene Misere verantwortlich zu machen, über die Unterdrückung von Frauen im Namen der „Ehre“, über den alles erstickenden Konformitätszwang in allen Lebensbereichen, über das dumpfe Ressentiment gegen alles Unislamische, speziell den Westen, über die Brutalität islamischer Herrscher.

Er beschreibt die islamische Kultur als eine Hierarchie des Tretens: Der Herrscher tritt die Untertanen, der Lehrer die Schüler, der Mann die Frau, die Mutter das Kind, speziell die Tochter. Und er macht zutreffenderweise den Islam, speziell den Koran, dafür verantwortlich. Dabei erzählt er anschaulich und konkret, und er beweist einen Blick für das Besondere, in dem das Allgemeine sichtbar wird (wenn er etwa erzählt, wie ein ägyptischer Professor morgens um vier Uhr in einem deutschen Hotel lautstark zum Gebet ruft und gar nicht verstehen kann, dass es Hotelgäste geben könnte, die nicht beglückt sind, mit dem Namen Allahs geweckt zu werden).

Als Islamkritiker wird man darin wenig Neues finden, aber für Menschen, die sich noch nie mit der islamischen Kultur beschäftigt haben bzw. an die Ammenmärchen der Political Correctness glauben, hält das Buch manchen heilsamen Schock bereit. Dass es von einem gebürtigen Ägypter geschrieben wurde, dürfte zumindest jenen Lesern wichtig sein, die deutschen Islamkritikern von vornherein eine „Phobie“ unterstellen.

Der Autor zeigt, wie die islamische Kultur sich durch die Jahrhunderte hinweg immer dann verhärtet hat, wenn sie bzw. ihr Überlegenheitsanspruch von außen in Frage gestellt wurde, sei es von den Kreuzrittern, den Mongolen oder auch – in den letzten 200 Jahren – vom Westen. Selbst dort, wo Muslime direkt in einer westlichen Umgebung leben, also in der Schule nicht indoktriniert werden und eine freie Gesellschaft beobachten können, ist ihre Reaktion darauf typischerweise nicht die Bereitschaft, dazuzulernen und sich zu integrieren, sondern der Wille, sich gegen die freie Gesellschaft abzuschotten; im Extremfall, bei Terroristen, sogar der, sie zu vernichten.

Abdel-Samad setzt für die islamische Welt keine Hoffnungen auf einen Reform-Islam, da die Fixierung auf den Koran systemimmanent nicht zu überwinden ist. Für ihn gehört der Islam nicht reformiert, sondern, wenn schon nicht abgeschafft, so doch radikal in Frage gestellt. Freilich sieht er keinen realistischen Weg, auf dem die islamische Welt sich aus dem Teufelskreis befreien könnte, auf Probleme stets mit einer Verhärtung eben jenes Islam zu reagieren, dem sie diese Probleme zu einem guten Teil verdankt.

Für wahrscheinlicher hält er, dass die islamische Welt an den kommenden Katastrophen zerbrechen wird, insbesondere an drastischen klimatischen Veränderungen und dem Ende des Erdölzeitalters – Katastrophen, auf die sie in Ermangelung eigener Kreativität keine brauchbare Antwort finden wird. Er sagt voraus, dass der dann eintretende wirtschaftliche Zusammenbruch in der islamischen Welt zu einem Krieg Aller gegen Alle führen wird, in dem die traditionellen Strukturen zerrissen werden und die islamische Welt untergeht.

Hier war wohl der Wunsch des Gedanken Vater: Da er keine Hoffnung auf eine friedliche Emanzipation der Muslime vom Islam sieht, entwirft Abdel-Samad in bester apokalyptischer Tradition ein Katastrophenszenario, das dem verhassten Islam endlich den Garaus machen soll.

Diese Katastrophen können wohl eintreten, nur wird der Islam nicht an ihnen zerbrechen: Wie der Autor selbst zeigt, hat die islamische Welt auf Katastrophen immer mit einer Stärkung ihrer islamischen Normen und ihrer rigiden Durchsetzung reagiert. Wenn Katastrophen per se den Islam zerstören könnten, hätte er nicht einmal den Mongolensturm überstanden; im Grunde hätte er schon drei- oder viermal untergehen müssen. Katastrophen, wie Abdel-Samad sie vorhersieht, bahnen sich in Pakistan an, sind in Somalia längst Wirklichkeit und waren es auch im vortalibanischen Afghanistan. Das Ergebnis lässt sich auf den Nenner der Talibanisierung bringen, d.h. eine Stabilisierung des Islam – auf mittelalterlichem Niveau zwar, aber eben doch eine Stabilisierung.

Dies hat auch seine innere Logik: Die Rekonstituierung einer zerrissenen und entwurzelten Gesellschaft bedarf irgendeines Minimalkonsenses über die Normen und Werte, an denen sich die Rekonstituierung orientieren soll. Welche sollen das in islamischen Ländern sein, wenn nicht die islamischen? Eine Orientierung an säkular-westlichen Werten kann doch schon deshalb nicht Platz greifen, weil diese von den meisten Muslimen (eben wegen ihrer von Kindesbeinen an verinnerlichten islamischen Indoktrination) gar nicht verstanden werden, und ganz sicher nicht von den Gewalttätigsten unter ihnen, die in Bürgerkriegen die besten Durchsetzungschancen haben.

Flüchtlingswellen, ja, die kann es geben, aber sie werden zum Untergang nicht der islamischen, sondern der westlichen Welt führen, ein Faktor übrigens, den der Autor keineswegs übersieht, aber erst auf der vorletzten (!) Seite kurz streift:

Junge Muslime … werden auch die Konflikte ihrer Heimatländer nach Europa tragen. (…) Sie werden in einen Kontinent einwandern, den sie innerlich verachten und für ihre Misere verantwortlich machen. (…) Die privatisierte Gewalt, die im Zuge des Untergangs ihrer Staaten entstanden ist, wird sich somit nach Europa auslagern. (…) Sollte die islamische Welt tatsächlich untergehen, könnte sich auch Spenglers Prophezeiung über den Untergang des Abendlandes bewahrheiten. Das ist die Kehrseite der Globalisierung. (S.230)

Dem Autor scheint gar nicht aufzufallen, dass die islamische Welt, seiner eigenen Prognose zufolge, keineswegs untergehen, sondern ihren Herrschaftsbereich noch nach Europa ausdehnen wird.

Diese spezielle Art von Blindheit ist freilich typisch für Abdel-Samads Perspektive: Seine Islamkritik steht unter dem Motto, der Islam sei schlecht, weil er den Muslimen schade, und sie endet genau dort, wo die Probleme beginnen, die Andere mit dem Islam und den Muslimen haben. Wo es um Islamisierungsprozesse in Europa geht, greift er sogar zur Denkfigur Das-hat-doch-nichts-mit-dem-Islam-zu-tun:

In Europa gibt es drei Formen der Radikalisierung unter muslimischen Einwanderern, die oft miteinander vermischt und allesamt fälschlicherweise [!] als ‚islamisch‘ interpretiert werden: Erstens gibt es den archaischen Konservatismus … Diese Form muss nicht notwendigerweise auf religiösen Überzeugungen beruhen. Dennoch wird die Religion häufig … instrumentalisiert[!] (…)

Zweitens sind junge Menschen, die in schwachen sozialen Strukturen aufwachsen, besonders anfällig für eine Form der Radikalisierung, die ich als Eskapismus bezeichnen möchte (…) Frustration und mangelnde berufliche Perspektiven treiben diese Jugendlichen an, kriminelle Banden zu bilden (…) Auch hier muss nicht unbedingt die Religion entscheidend sein, sondern die soziale Lage. (…) (S.202f.)

Der archaische Konservatismus ist also nicht islamisch, obwohl der Islam die Unterdrückung von Frauen, die Herrschaft des Mannes und die Abschottung von den „Ungläubigen“ unzweideutig vorschreibt. Die Gewaltkriminalität hat nichts mit dem Islam zu tun, obwohl der Koran implizit die Fähigkeit zur Gewaltanwendung als Zeichen moralischer Überlegenheit und göttlicher Erwählung deutet. An anderer Stelle leugnet der Autor sogar, dass islamische Terroristen überhaupt einem genuin religiösen Antrieb folgten, obwohl der Koran den bewaffneten Kampf für die Ausdehnung des Islam an vielen Stellen vorschreibt und verherrlicht.

Der Autor sieht nicht den inneren Zusammenhang der islamischen Normen – die Kontrolle der weiblichen Sexualität, das Gebot der feindseligen Abschottung, die Gewaltverherrlichung, den Dschihad -, zumindest thematisiert er ihn nicht. Dabei ist es gerade dieses religiös fundierte, aber alle sozialen Bereiche durchdringende Normensystem, das dem Islam 14 Jahrhunderte lang seine frappierende Stabilität und Durchsetzungsfähigkeit gegen nichtmuslimische Gemeinschaften verliehen hat. Gerade weil dieses System nicht nur im engeren Sinne religiöser Natur ist, sondern für Muslime die alleinige Quelle der Orientierung in allen Lebensbereichen darstellt, ist es nicht darauf angewiesen, dass seine Angehörigen einer ausgeprägt religiösen Motivation folgen, sondern vermag praktisch jeden Muslim für den Dschihad zur Verdrängung der „Ungläubigen“ einzuspannen. (Diejenigen Leser, die es genauer und ausführlicher wissen wollen, verweise ich auf mein Dschihadsystem).

Da der Autor den Islam vom Standpunkt vulgäraufklärerischer Religionskritik als bloßes Deckmäntelchen für alle möglichen anderen Interessen auffasst – von politischen Herrschaftsinteressen bis zum Interesse an der Rationalisierung individueller Neurosen – entgeht ihm, was er für die Aufrechterhaltung islamischer Gesellschaften und für die Orientierung ihrer Mitglieder leistet. Dies ist die zentrale analytische Schwäche des Buches, und sie ist letztlich auch verantwortlich für seine Fehlprognose vom „Untergang der islamischen Welt“.

Drittens gibt es den religiösen Avantgardismus. (…) Dennoch soll zwischen Tendenzen der Islamisierung und islamistischen Versuchen der Mobilisierung für den internationalen Dschihad klar unterschieden werden. In der Tat folgen viele türkische Islamisten in Deutschland der Illusion einer Islamisierung, doch scheinen sie weder ein Konzept noch die Mittel dafür zu haben. (S.203)

Selbst wenn sie die tatsächlich nicht hätten, wären sie aus ihrer Sicht entbehrlich. Die Islamisten brauchen nur 30 Jahre zu warten, dann hat die Demographie ganz von alleine die Islamisierung Europas bewerkstelligt, und zwar selbst dann, wenn es nicht zu den von Abdel-Samad prognostizierten Flüchtlingsströmen kommen sollte.

Obwohl der Autor den Islam kritisiert, scheinen bestimmte islamische Denkstrukturen seinen Abfall vom Islam und seine Hinwendung zum westlichen Säkularismus bruchlos überstanden zu haben:

Erstens die Vorstellung von der alleinseligmachenden Lehre, deren Kontrahent nur im Irrtum befangen sein kann und deshalb am Ende untergehen wird. Abdel-Samad scheint lediglich die Seiten gewechselt zu haben und nun den westlichen Säkularismus für die letzte Wahrheit zu halten, wohingegen die Muslime sozusagen Ungläubige sind, die am Ende von Allah (respektive seinen säkularen Doppelgängern) vernichtet werden. Dass der Westen sich selbst in einer Krise befinden könnte, die dem Dschihad erst die Tore öffnet, kann von einem solchen Standpunkt gar nicht erst in den Blick kommen.

Zweitens die tiefe Gleichgültigkeit gegen die Interessen nichtmuslimischer Völker. Man darf sich schon wundern, wenn in einem Buch namens „Der Untergang der islamischen Welt“ ganz am Ende und gewissermaßen schon zwischen Tür und Angel der Untergang Europas vorhergesagt wird, als sei er ein vernachlässigenswerter Kollateralschaden. Das Ignorieren bzw. Herunterspielen der Probleme und Gefahren, vor die der Islam Europa stellt, passt ins Bild. Sie interessieren den Autor nicht nur nicht, er findet es geradezu ungehörig, dass sie überhaupt thematisiert werden:

Und immer wenn du denkst, es geht nicht mehr, schwadroniert von irgendwo ein Sarrazin her. Und es werden immer mehr Sarrazine. (…) Letzten Endes liegt die Ursache von Debatten, die Thilo Sarrazin ausgelöst hat …, darin, dass in Deutschland und ganz Europa keine differenzierte Debatte über den Islam und die Migration geführt wird. (S.102 f.)

Die Ursache liegt also nicht etwa in einer Wirklichkeit, die für die Einheimischen längst das Maß des noch Erträglichen überschritten hat und sich täglich verschlimmert, sondern darin, dass dies beim Namen genannt wird. „Differenziert“, so viel dürfen wir Abdel-Samads Buch entnehmen, ist eine Debatte dann, wenn der Interessenstandpunkt der Einheimischen in ihr nicht artikuliert wird.

Auf diese Weise gelingt es Populisten auf beiden Seiten, die Sache aufzugreifen und zu überspitzen. (S.103)

Eine solche Islamkritik, die nur den Interessenstandpunkt von Muslimen gelten lässt, den Dschihad verharmlost, der fortschreitenden Islamisierung sogar noch Vorschub leistet, dafür aber die Kritiker dieser Entwicklung als „Populisten“ verunglimpft, ist offenkundig das äußerste an „Islamkritik“ – nämlich letztlich überhaupt keine -, die von den Mainstreammedien gerade noch akzeptiert wird. Weil deren eigener Dschihad gegen die europäische Kultur durch solche „Islamkritik“ nicht behindert wird.

» Hamed Abdel-Samad, „Der Untergang der islamischen Welt. Eine Prognose“, Verlag Droemer/Knaur 2010, 240 S., € 18,-.

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51 KOMMENTARE

  1. Und immer wieder der vermerk auf die Soziale Struktur und die daraus ableitende Armut, die meissten die ich kenn, geben mehr Geld im Monat aus als ich verdien. Auch fahren ein großteil mit Autos rum die ich trotz meiner Arbeit niemals Leisten könnte. Hab nur nen Corsa. Keiner von dennen Arbeitet also werd ich das Gefühl nicht los das ich Sozial schwächer dran bin als DIE.

    Ich hab mit Freunden auch eine Bande gegründet, auch naja mit kriminellen Ansätzen. Aber das schildert sich weit Harmloser als das was heute schon 12 Jährige auf dem Kerbholz haben (mal nen Ladendiebstal und versentlich mal ein Fenster eingeworfen), die haben Vergewaltigung und brutalste Schlägereien auf ihrem Konto das ist für mich keine Bande mehr sondern eine kriminelle Organisation.
    Die haben die Mentalität was du willst musst du dir nehmen, wenn sich wer dazwischen stellt und er ist ein Ungläubiger dann hau ihn um. Religiöse Gründe dafür würde ich aber ebenfalls ausschließen, da sie sich auch gegenseitig bestehlen, umbringen etc. und das verbietet der Islam ja eigentlich. Natürlich sind Ungläubige ein besseres Opfer aber für mich sind das überwiegend Kriminelle die sich nur auf den Koran stützen um ihre Taten zu rechtfertigen. Selbst wenn der Islam hier die Oberhand hat wird das nicht hier trotzdem so weiter gehen wie bisher.

  2. „Und immer wenn du denkst, es geht nicht mehr, schwadroniert von irgendwo ein Sarrazin her. Und es werden immer mehr Sarrazine.“

    Und die gilt es zu Unterstützen.

  3. Hier der von mir angedproche US-Infobrief, – zeitweise mit beschriebenen Schwäcjhen und Stärken amerikanischer Antiterrorpolitik …:

    Der neunte 9/11
    von Daniel Pipes
    11. September 2010
    http://de.danielpipes.org/blog/2010/09/neunte-9-11
    Englischer Originaltext: The Ninth 9/11
    Übersetzung: H. Eiteneier
    Jedes Jahr, wenn der 11. September vor der Türe steht, fragen diejenigen unter uns, die sich auf den radikalen Islam konzentrieren, ob die Lektionen des 9/11 verstanden worden sind – oder ob sie verblassen, während das Ereignis selbst zu reiner Erinnerung wird. Mit anderen Worten: Gehen wir voran oder zurück in dem, was einmal der Krieg gegen den Terror genannt wurde?
    Anders als in einem konventionellen Krieg, in dem objektive Kennzeichen wie die Kontrolle über Territorium oder der Ausstoß an Stahl die Trends zeigt, muss man sich bei dieser neuen Art Krieg subjektive Faktoren ansehen wie den Feind zu verstehen oder den Stolz auf die eigene Zivilisation. Wie stehen die USA am neunten 9/11 auf dieser rutschigen Grundlage da?
    Auf der positiven Seite hat etwa die Hälfte der Bevölkerung – im Grunde die konservative Hälfte – beträchtliche Fortschritte gemacht. Sie hat alles getan, vom Lesen des Koran bis zur Meldung für Kampfeinsätze in Afghanistan. Eine Rede von Newt Gingrich im Juli mit einer sachkundigen Diskussion zum „Kampf gegen radikale Islamisten sowohl in ihrer militanten als auch ihrer Tarnkappenform“ symbolisiert diese Zunahme der Erkenntnis.
    Auf der negativen Seite sind die linke Hälfte und das von ihr unausweichlich kontrollierte Establishment von der Regierung über die Medien bis zur Akademie der Künste immer entschlossener geworden den religiösen Aspekt des Krieges zu ignorieren und ihn stattdessen auf Terrorbekämpfung und Wirtschaftliches zu reduzieren. Eric Holders clowneske Aussage vor dem Kongress im Mai, bei der er es immer wieder ablehnte irgendeine Rolle des radikalen Islam einzuräumen, symbolisiert diese Verstocktheit. Schlimmer noch: Linke vereiteln Verteidigungsbemühungen, indem sie diese als „Islamophobie“ und „Rassismus“ etikettieren.
    Mit der Kombination dieser einander widersprechenden Indizien komme ich zu dem Schluss, dass die Lehren aus 9/11 offensichtlich zu sein schienen, aber in Wirklichkeit tief liegend und subtil sind; daher wird es Jahrzehnte dauern, die Folgen in ihrer Vollständigkeit zu schlussfolgern. Glücklicherweise ist dieser Prozess im Gang. Leider könnte er zu langsam ablaufen, um den Sieg zu bringen.
    Verwandte Themen: Krieg gegen den Terror Dieser Text darf weitergeleitet oder auf anderen Seiten gepostet werden, so lange dies in seiner Gesamtheit und mit der vollständigen Information zu seinem Autor, Veröffentlichungsdatum und -ort sowie der Original-URL geschieht.
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    (Daniel Pipes verschickt etwa einmal pro Woche eine Mail mit seinen Veröffentlichungen.

  4. Gute und nachvollziehbare Analyse des Buches von Abdel-Samad. In sich wirkt das Werk nach der Rezension nicht schlüssig.
    Unabhängig von den in der Rezension genannten Punkten erhebt sich für mich die Frage, was eigentlich passieren wird, wenn die ganzen Dhimmi-Abgaben (direkt und indirekt) von den Bürgern nicht mehr aufgebracht werden (können). Mehr muslimische Zuwanderung wird dieses Szenario wegen der unmöglichen Finanzierung, zusammen mit der gigantischen Verschuldung, ziemlich bald entstehen lassen.

    Davon liest man bei Abdel-Samad offensichtlich nichts.

  5. Der Isalm wird untergehen?
    Der hat unsere Politiker vergessen und unsere Bereitshcaft steuererhöhungen zu akzeptieren.
    Lieber werden unsere Politiker uns verhungern lassen indem die uns wie eine Weihnachtsgan“z“ schröpfen, als daß der Islam untergeht.

  6. Wäre schön wenn der Islam sich abschafft.

    Wie gut das die Schlagzeilen um Moscheen nie ganz verebben und uns das Gegenteil vermittelt! Der Islam schafft alles andere ab, nur nicht sich selbst!

    Noch eine Fathi-Moschee mehr

    – Noch ist der Kommentarbereich der SPD-Zeitung auf!

  7. O.T.

    Alles Scheiße. Hartz IV zu knapp.
    FDP-Westerwelles Hartz IV für moderate Taliban reicht nicht.

    Der klamme moderate Taliban hat zur Aufbesserung seiner Bezüge deshalb in der Provinz Kunar vor wenigen Stunden eine britische Helferin entführt, um Lösegelder zu erpressen.

    Nun lacht wieder Bargeld für die Moderaten. Wenn die Dame allerdings nicht verschleiert war, geht´s ihr womöglich dennoch dreckig….

    http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=14095074.html

  8. weiß schon einer näheres wegen dem 2. oktober wann und wo .bei kleinem mache ich mir gedanken, das man nichts hört

  9. Wenn der Islam eine Chance haben soll, sich zu sakularisieren, dann müssen die ganzen Muslime, die zZt im Westen leben, soll schnell wie möglich ins Haus des Friedens übersiedeln. Dort können sie dann als Katalysator wirken, als Hefepilz der Freiheit. In 100 oder 200 Jahren reden wir dann noch einmal miteinander. Wir dürfen nicht egoistisch sein und unsere Schätzchen behalten wollen, nein, um des Friedens und der guten Sache wegen, müssen wir sie leider hergeben! Und zwar sofort! Wer hierbleiben will, muss in einer feierlichen Zeremonie dem Islam abschwören, ein Mettwurstbrötchen essen und einen Koran verbrennen.
    Die Ölfelder und die Einnahmen daraus werden wir gerne treuhänderisch verwalten, bis es – hoffentlich bald – aufgeklärte und demokratisch legitimierte Politiker in Arabien und Persien gibt, die weise und gerecht mit dem Öl und dem vielen Geld umgehen.

    Wie können wir helfen, den Säkularisierungsprozeß und die Demokratisierung unserer lieben muslimischen Brüder und Schwestern voranzubringen?

    Mein Vorschlag sind zwei oder drei leistungsstarke Fernsehsatelliten über der arabischen Halbinsel. Tagsüber Aufklärung über Gender mainstreaming und Feminismus. Mit Sonnenuntergang gibts Pornos, Pornos und Pornos, bis der Morgen graut. Auf 60 Kanälen.

    Sämtliche islamischen Besitzungen im Westen werden beschlagnahmt und versteigert, die Erlöse für wohltätige Zwecke verwendet.

  10. #18 j.meissner (26. Sep 2010 20:29)

    Alle hier das Land verschandelnden Haßtempel tragen Namen von Mehrtürern oder Eroberern.
    Jeder weis das, nur die Politiker und die Gutmenschen nicht.

  11. Eine schöne Vision. Ich befürchte nur, das wir alle hier sie nicht mehr erleben werden.

    Doch wenn es so kommt, dann wäre zu wünschen, dass auch die anderen religiösen Ideologien zusammen mit dem Islam untergehen. Imagine mit John Lennon: „…and no religion, too“. Welch friedliche Welt könnte da entstehen.

    Wer hatte das schöne Bild von der Wanderdüne, die unaufhaltsam dem Meer zustrebt? Sehr schöne Vorstellung 😉

  12. Ich stimme Abdel-Samad zu, der Islam wird tatsächlich sogar in diesem Jahrhundert untergehen. Es mag zwar gut sein, wie der Autor diesen Textes angibt, dass der Islam bisher gegen Druck immer mit der Verhärtung des Kerns als Schutzmechanismus erfolgreich geantwortet hat, dennoch sind die Herausforderungen an den Islam, respektive Menschen mit diesem Wertsystem, andere als zu Mongolenzeiten, oder Kreuzzüge. Die moderne Welt stellt Menschen vor gänzlich andere Philosophien und Fragestellungen, auf die Islam keine Antwort hat und in diesem System auch nicht haben kann. Lange Zeit tragen die Schutzmechanismen den Menschen, werden gar stärker, aber bei stärkerer Beanspruchung versagen diese, so dass der Mensch in eine Identitätskrise stürzt. Und die Anhänger des Islam spüren, dass die moderne Welt sie mit solchen Fragen konfrontiert, daher diese proportionslose Überreaktion!!! Das zeigt aber doch sehr wohl, dass ihre Mechanismen nicht mehr halten.
    Daher: noch in diesem Jahrhundert wird der Islam als Idee, Wertesystem bei den Muslimen unglaubhaft werden!!!

  13. Ich denke auch, dass der Islam elendig zu Grunde gehen wird. Allerdings nicht durch Katastrophen, sondern durch die ausgeprägte intellektuelle Unfähigkeit, die die Mohammedaner auf nahezu allen Gebieten auszeichnet!

    Sie werden wegen ihrer Begriffsstutzigkeit, ihrer Faulheit und ihrer minimalen intellektuellen Fähigkeiten niemals in der Lage sein, ein so komplexes Staatsgebilde wie Deutschland mit so vielen spezialisierten Funktionen am Leben zu erhalten – sie würden daran scheitern, wie sie bisher in der Geschichte an allem gescheitert sind!

    Sie sind ja nicht einmal in der Lage, das Kleine Israel, das ihnen täglich seit Jahrzehnten eine lange Nase dreht, zu besiegen!

    Die Mohammedaner habens einfach nicht drauf, diese elenden Versager!

  14. Ist sowieso alles Käse. Der Untergang des Islams beginnt mit dem Angriff des Irans auf Israel. Leute der ist dabei die Bombe zu bauen. Glaubt eigentlich irgendeiner noch ernsthaft, dass das alles friedlich ablaufen wird?

  15. An Sarina: bei allem Respekt, auch Muslime sind Menschen wie wir. Fast abfällig von Versagern zu sprechen, finde ich nicht richtig. Sei mir nicht böse.

  16. #22 sarina (26. Sep 2010 20:53)

    „Sie werden wegen ihrer Begriffsstutzigkeit, ihrer Faulheit und ihrer minimalen intellektuellen Fähigkeiten niemals in der Lage sein, ein so komplexes Staatsgebilde wie Deutschland mit so vielen spezialisierten Funktionen am Leben zu erhalten – sie würden daran scheitern, wie sie bisher in der Geschichte an allem gescheitert sind!“

    Das unterschreibe ich sofort! Soweit will ich es allerdings erst gar nicht kommen lassen. Diesen Beweis können wir nur um den Preis des Untergangs unseres Landes antreten. Ohne mich, da werde ich lieber vorher auf der Grundlage von Annahmen aggressiv.

  17. Für wahrscheinlicher hält er, dass die islamische Welt an den kommenden Katastrophen zerbrechen wird, insbesondere an drastischen klimatischen Veränderungen und dem Ende des Erdölzeitalters

    Was für ein einfältiges Geschwätz. Ismir übel!

  18. Diese Katastrophen können wohl eintreten, nur wird der Islam nicht an ihnen zerbrechen: Wie der Autor selbst zeigt, hat die islamische Welt auf Katastrophen immer mit einer Stärkung ihrer islamischen Normen und ihrer rigiden Durchsetzung reagiert.

    Bei allem Respekt vor dem Autor dieses Beitrags, könnte er zwei Aspekte übersehen haben:

    Es gibt keinen Automatismus, wonach die ihre Geburtenüberschüsse in die entwickelte Welt hinausmüllen können, Helmut Schmidt hat das den Türken einmal deutlich gemacht. Schon 1981 wies ein hannoverscher SPD-ler drauf hin, daß es um Europa bald eine riesige Mauer geben könnte.

    Was auf den Mittleren Osten zukommt, ist eine große Wassernot. Ich habe hier schon wiederholt darauf hingewiesen, daß die, so sie dann noch Öl haben, froh sein können, Öl gegen Wasser tauschen zu können. Aber das wird für die Massen nicht reichen. Also werden sie sich gegenseitig für das Wasser abschlachten. Im Übrigen wird der Youth bulge ein Übriges tun: Dörferabschlachtungen pp. Schön bei Gunnar Heinsohn nachzulesen.

    Und dann gibt es ja noch diese amerikanische Studie, wonach der Tag kommen wird, an dem, wenn die Politik nicht regulierend eingreift, die Völker sich erheben und das Problem beseitigen werden. Übrigens las ich in einer englischen Zeitung, daß auch die Bundeswehr auf ein solches Phänomen vorbereitet ist.

    Wir dürfen eines nie, wirklich nie vergessen: Die europäischen Länder sind unsere Länder! Die Mu.seln haben ihre eigenen. Dort gehören sie hin, dort werden sie früher oder später wieder aufschlagen.

  19. Eine wirklich sehr durchdachte und qualitativ hochwertige Analyse! Ich hoffe doch sehr, dass Abdel-Samad dies zu lesen bekommt.

  20. Mutter Natur wehrt sich verzweifelt mit Wasser- und Dürrekatastrofen sowie neuen Krankheiten um sich von der Heuschreckenplage, die Mensch heisst, zu befreien.
    Aber dann kommen die Gutmenschen und bringen alles wieder in Ordnung. Sind stolz darauf !
    In welchen Ländern tritt die Natur vernichtend auf? Zeichnet die stellen auf dem Atlas auf. Es sind immer Moslemländer. Mutter Natur würde die Mörderbanden unschädlich machen aber wir lassen es nicht zu!

  21. Alles was Hamed Abdel-Samad schreibt, stimmt.

    Leider nicht die Schlussfolgerungen: Eine Religion, die keinen Sinn macht und nur Mord und Totschlag bringt, bricht leider nicht von selbst zusammen. Schön, wenn es so wäre!

    Was Hamed sagt, ist das, was wir hier alle wissen. Das ist kein neues Wissen.

  22. sehr gute und informative Buchrezension.

    Das Werk ist mir bereits vor wenigen Tagen im Buchhandel aufgefallen.
    Allerdings bestätigt sich im Endeffekt wieder einmal das der Autor (so wie man ihn aus Funk und Fernsehen kennt) sehr sehr kompetent ist – allerdings im entscheidenen Moment stets versagt und ein wenig weichgespült daher redet. Dennoch sind auch solche Leute sehr wichtig. Symphatisch ist er ja allemal.

  23. Es wäre schön, wenn die Muselmanen geschlossen zum Christentum übertreten würden, und sich die islamische Welt damit auflösen würde. 🙂

  24. Das letzte Interview dass ich mit ihm gelesen habe hat mich WIRKLICH beeindruckt.
    Habe selten jemanden gelesen, der so konsequent und öffentlich (und das auch noch als Moslem.. also unter immenser Lebensgefahr, vor allem bei solchen *Thesen*)so harte Brocken so schonungslos und offen anspricht. Vor allem aber seine klaren Gedanken dazu haben mich sehr beeindruckt.
    Schade nur dass die Leute die es wirklich angeht sich nicht von ihrem Kurs werden abbringen lassen.
    Es sind wie immer Leute wie wir die solche Sachen lesen und durchdenken die dass meiste davon eh schon verinnerlicht haben.

    Wie Samed schon sagte:
    ‚Wenn der Wald brennt ist es vieleicht keine schlechte Entwicklung. Lasst es brennen und lasst uns neu anfangen !‘
    … dem ist leider nichts hinzuzufügen

  25. Ali Sina, ex-Muslim

    Islam beginnt den 3. Weltkrieg (siehe Atombombe von Iran)

    oder es bricht wie ein Kartenhaus in sich zusammen, wenn die große Massen sich von dem Islam trennen und nur noch die „Hardcore“-Muslims überig bleiben.

    Page 253 “… How Islam will end depends on us. If we do nothing, if we let it grow unchecked, Muslims will bring about the third world war and millions will perish in a nuclear Armageddon.

    Communism was evil, but communists loved life and because of that, the Cold War ended without a nuclear confrontation. Muslims love death more than we love life. This changes everything. (see nuclear bomb of Iran) You may call it insanity but to them it is faith in the afterlife. …”

  26. Danke Manfred für diese Rezension! Ich Teile deine düstere Schlußfolgerung.
    Nach allem was ich von Hamed Abdel-Samad mitgekriegt habe, ist seine Islamkritik autentisch und sollte nicht als Taqyya abgetan werden; er ist zumindest kein Mainstream, sondern hat seinen eigenen Ansatz, der es verdient hat, gehört zu werden, auch wenn er damit sein ganz persönliches Ding aufarbeitet. Gibt leider zu wenige von der Sorte.
    @ Grant: gut drauf heute ?!

  27. #38 Robert de Nitro (26. Sep 2010 22:38)

    @ Grant: gut drauf heute ?!

    Danke der Nachfrage, bin gerade in meiner manischen Phase ..
    😉

  28. Ja Herr Samad hat nach meiner Meinung seinen endgültigen Standpunkt noch nicht definiert. Er ist bis heute ein suchender geblieben. Ich denke zwar, dass er Recht hat wenn er große Katastrophen auf die islamische Welt zukommen sieht. Aber seine daraus gezogenen Schlüsse erscheinen auch mir nicht schlüssig. Es kann zwar zu einer Talibanisierung weiter Teile der islamischen Welt kommen, aber der Islam wird dadurch nicht verändert. Es wird eine Bürgerkriegsgesellschaft der Marke Somalia, Afghanistan sein, die die islamische Welt befällt, aber sie wird sich daraus nicht selbst befreien können.

  29. Interessante Gedanken die Abdel-Samad hat. Die ganze Agressivität, die Islamisierung Europas und der Terror wären – folgt man Abdel-Samad – nur Rückzugsgefechte.

    Ich glaube es nicht.

    Mit den inneren Widersprüchen im Islam, seiner Fortschritts- und Bildungsfeindlichkeit hat Abdel-Samad sicher völlig recht.

    Aber trotzdem arbeiten die Muslime mit großer Energie, Aggressivität und hoher Geburtenrate an einer weiteren Expansionsphase des Islam, ob bewusst oder unbewusst.

    Wir müssen uns dem entgegenstellen, sonst gehen wir als abendländisches Europa unter.

  30. In die Staaten der „Türkischen Familie“ kommen wir auch ohne die Türkei. Was hat die Türkei zu bieten, was hat Europa zu bieten? Die MonoKultur der türkischen Gesellschaft steht im krassen Gegensatz zu den Zeugen der vorosmanischen Kulturvielfalt. Das Osmanische Reich stand auf einer hervoragenden Kulturbasis. Und was wurde von den Osmanen daraus gemacht? Eine MonoKultur!

    Und dasselbe schaffen auch unsere derzeitigen Politiker, die nur dieselbe Strategie fahren: Optimal Stimmen zu fangen, um an der Macht zu bleiben. Und dergleichen tut auch die Wirtschaft. Ohne Philosophie und demokratisches Staatswesen werden diese auch zu starren MonoKulturen mit Zombies, die Auto fahren. Deren Kultur aus Chromblitzen, Auspuffröhren und Protz besteht. Habe ich selbst erlebt durch meinen neun Jahre älteren Bruder. Ich habe GottseiDank davon Abstand gewonnen und kann nur noch darüber lächeln. Sex propagieren, aber Viagra brauchen, um Sex zu praktizieren. Und Viagra treibt zu Vergewaltigungen. Ich kann mir schöneres vorstellen und praktiziere das auch.

    Wer Phantasie hat, kann das jetzt schon erahnen. Albert Einstein: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!“ Und mehr Wissen ermöglicht bei intelligenter Handhabe mehr Phantasie. Und Phantasie treibt zu Veränderungen und Verbesserungen.

    Die werden durch ein Buch, initiiert durch Allah und deshalb unveränderlich und ewiggültig, unmöglich. Eben weil unveränderlich und ewiggültig. In diesen beiden Worten werden Veränderungen und damit Verbesserungen ausgeschlossen. Und das ist schon seit 1400 Jahren so.

    Selbst in der Zeit, als den Päpsten ihre eigene weltliche Macht – sie führten sogar Kriege dafür – wichtiger war als das Seelenheil ihrer Gläubigen, entwickelte sich das geistige, kulturelle und tecnisch-naturwissenschaftliche Leben im Abendland weiter.

    Allein der Gregorianische Kalender ist eine geniale Leistung, An den kommt ein Mondkalender nicht im entferntesten heran. Und wer hat ihn eingeführt?

    Die Bibel zementiert nicht, sie lässt freie Hand. Sie erhebt nicht den Anspruch unveränderbar und ewiggültig zu sein. Sie ist eine Sammlung von Lebenserfahrungen vieler Generationen, worauf sich weitere Entwicklungen gründen. Die abendländische Kultur ist ohne nicht denkbar.

    Das Abendland hat einige Anregungen aus der islamischen Welt aufgenommen. Aber diese Anregungen waren schon vor dem Islam dagewesen. Es ist immer wieder zu beobachten, daß beim Einzug des Islam eine Hochblüte zu verzeichnen ist, aber spätestens nach 300 Jahren dort eher Friedhofsruhe – das islamisch dann als „Frieden“ bezeichnet wird – herrscht.

    Diese hermetische Abgeschlossenheit der islamischen Welt zwang – und das ist die einzig nachweisbare Leistung und Beitrag des Islam zur abendländischen Kultur – das Abendland zur ausgreifenden Seefahrt – Vasco da Gama, Kolumbus und weitere Seefahrer – , die dann die Entwicklung des Abendlandes voranführte.

    Ich weiß, ich höre jetzt Kolonialismus und Imperialismus. Dazu möchte ich aber das Wort Sklaverei einführen. Ein System wie der Islam stützt sich auf die Sklaverei. Es gibt den Sklavenkrieg und den Sklavenhandel. Der Sklavenkrieg wurde in Afrika nördlich des Äquators geführt. Und er wurde geführt von Sklavenhändlern und zwischen verfeindeten afrikanischen Stämmen. Da wurden Gefangene gemacht und in die Sklaverei geführt. Der Hauptabnehmer war die islamische Welt. Wer etwas Phantasie hat, kann sich ausmalen, wieviele Sklavenkarawanen in den 1200 Jahren seit Mohammed durch die Sahara zogen. Mohammed selbst hielt zig Sklaven aus eigenen 27 Feldzügen. Und bei der Eroberung NordIndiens durch islamische Eroberungsheere wurde 50% der Bevölkerung Opfer eines verschwiegenen Genozid. Wieviele Tote waren da zu verzeichnen?

    Es ist nicht alles Gold was glänzt! Zum Beispiel die Geschichten von „1001 Nacht“ entstanden aus Furcht vor dem Tod, der nach dem Koran vorgeschrieben ist. Die Beiträge der islamischen Welt zur abendländischen Kultur entstanden in der vorislamischen Zeit. Sie wurden allenfalls durch den Islam begünstigt oder auch erzwungen vermittelt.

  31. Nun, der Rezensent wirkt manchmal irgendwie KALT.

    In einem Film sah ich Hamed ziemlich zielstrebig argumentieren, weswegen die Behauptung vom Islam als einer mittelalterlichen „Hochkultur“ samt und sonders eine Lüge ist.
    Er zeigte auf, dass die „Hochkultur“ lediglich Besatzung bereits hochentwickelter Zivilisationen mit hohem naturwissenschaftlichem Wissenstand gewesen sind.
    So zogen maurische Muslime vom Wissen der Juden und Christen in Cordoba, ähnliches in Alexandria mit seinen Einflüssen der Griechen und Ägypter und Babylon mit Einflüssen aus dem früheren Israel, aus Indien und gar aus Fernost……. und schloß mit der einfachen Bemerkung, daß die Kernstädte des Islam, wie Medina und Mekka nie eine wesentliche Rolle in den Wissenschaften spielten.

    Diese seine Aussage sind schlüssig und sind auch mit der Anmut einer Person vorgetragen gewesen welche für WAHRES SINNEN steht was unter dem Strich auch durch eine Bemerkung deutlich wurde, nämlich, dass wirkliches Glauben mit dem Herzen zu tun hat …… worin ich erkannte, dass der uralte Grundsatz des Ewigen gültig ist, dort zu helfen, wo eine Seele entscheidet mit dem Hirn für die Wahrheit zu sein, dem Herz dieser Seele Licht geschenkt wird …… welches wiederum neue Kenntnisse zu gewinnen hilft.

  32. „Der Untergang der islamischen Welt“

    Wir wollen hoffen, dass es gar nicht erst zu einer solchen „Welt“ kommt!
    Wohl aber hoffen, dass es mit dem „Islam“ -u. mgl. rasch- sein welt-endliches Bewenden haette!

    Es scheint mir jedoch Fakt, dass gerade die Laender, in denen der -wie auch immer- „Islam“ eine -wie oertlich geartete- staatstragende, bestimmende Rolle spielt, stets „faschislamischer“ wird, sich stets intoleranter und weltabgekehrter gerieren und v.d. Echt-Welt abschotten.

    Jedoch, insbesondere in laizistischen, nicht-muslimischen, liberal-demokratischen Laendern, wird eine „Islam-Renaissance“ und Ablehnungsstrenge zusammengeschmiedet, die denen in streng islamischen Laendern, in nahezu Kuran-Gralshuetermanier, sogar noch vorauseilen mag. Gleich einem Wettlauf um den Titel „Der Islam sucht den im Ausland lebenden Muslim-Superstar?“

    Viele Auswuechse und Abirrungen dazu, die in den islam. Kernlaendern STRENG VERBOTEN waeren, wo dort hart durchgegriffen wuerde gegen solche Subjekte, koennen sich in den wohligen, ignoranten, dazu realitaetsblinden und integrationsschwurbelnden Schwachkopf-Biotopen der sog. „westl. Demokratie & Liberalitaet“ mal so richtg austoben.
    Und bekommen dafuer auch noch auf -unsaegliche, aggressive- Forderungen und Ansprueche hin, auch noch Traubenzucker in den islam. A.sch geblasen.
    Waehrend diese selbsterkorenen „Auslands-Superstarmuslime“ dafuer in ihren Herkunftslaendern in den Siechen der Arbeitslaeger o. Knaeste schmoren muessten, oder ggf., und ganz weltlich, kurzer Prozess mit solchen Subjekten gemacht wuerde.

    Und die EU, wie auch D., bieten solchen Kriminellen auch noch Asyl u./o. Uebernahmevorbereitungsbiotope. Unfassbar!

  33. Wie ich schon mal gesagt habe: Der Islam wird erst dann untergehen, wenn die ganze Welt islamisiert ist. Das wirkt jetzt auf den ersten Blick widersprüchlich, aber: Erst wenn der letzte Nichtmusel entweder tot oder bekehrt ist, wird es auch keinen mehr geben, der den ganzen Ummah- Wahnsinn schlichtweg finanziert/unterstützt.

    Glaubt ihr etwa, die heutigen Musels hätten das Zeug dazu, derartige Prachtmoscheen wie in Köln OHNE fremde Hilfe hochzuziehen? Die Moscheen in den Muselländern bestehen doch oft nur aus Ziegeln.

    Ohne den ach so bösen Westen, der sie füttert, umhegt, unterstützt und pflegt wird der Islam in nur wenigen Dekaden zurück in eine Epoche fallen, gegen die das finsterste Mittelalter auf gut deutsch ein Scheißdreck war. Die Hälfte wird wahrscheinlich trotz- oder gerade wegen- ihrer Vermehrungsfreudigkeit verhungern und von Seuchen dahingerafft, die andere Hälfte wird sich solange gegenseitig abschlachten (Sunniten gegen Shiiten) bis keiner mehr steht.

  34. In dem Punkt sind sich denke ich die meisten hier einig, daß der Islam heute nicht mehr auf demokratische Art und Weise aus Europa verdrängt werden kann. Entweder akzeptieren wird den Untergang Europas oder rufen zu einem neuen Kreuzzug auf.

  35. Und sollte der „Islam“ nicht untergehen, dann liegt es einzig daran, dass voellig durchgeknallte, westliche Ex-Demokratien diesen uebel stinkenden Faschimus alimentieren und dessen grausames Wirken foerdern.

  36. alles was im Universum existiert schafft sich selbst ab. Wer das Gesetz der Energiefunktion kennt, wer weiss wie die Materie sich manifestiert und wie sie lebt und stirbt wird wohl wissen dass alles gleichzeitig lebt und stirbt. Man kann in ein Viereck zwei gegenläufige Exponentialkurven malen die sich in der mitte kreuzen. Die eine ist die art wie das Leben sich aufbaut, die andere wie es stirbt. In der Mitte irgendwo schneiden sich die zwei Linien. Links des Schnittpunktes haben wir die Regeneration, rechts davon das Sterben.
    Fangen wir links an dann sehen wir dass von der Geburt zum Schnittpunkt die Regeneration höher ist als das Sterben und die Kurve der Regeneration geht bis zur rechten Ecke bergab während das Sterben von der linken zur rechten Ecke zunimmt. Also, ab dem Schnittpunkt beginnt das Sterben grösser zu werden als die Regeneration und am Ende nimmt das Sterben die Ueberhand und das Gebilde stirbt für gut. So ist alles in der materiellen Welt beschaffen und gehorcht diesem Prinzip. Unser Koerper folgt diesem System, aber auch Trends, Kulturen und Finanzsyteme. Sehen wir die katholische Religion. Sie hat vom Jahre 0 ihrer Enststehung bis vor etwa 1000 Jahren einen schnellen und brutalen Aufschwung erlebt.
    Um 1300, Zeit des Falls der Templer, ueber die Inquisition bis heute ist sie rückgängig und heute stirbt sie so schnell dass sie sich noch kaum erhohlen kann und dem Untergang entgegen geht. Schauen wir unser Geldsystem an, der Schuldenberg wächst so schnell dass man es nicht mehr fertig bringt den Wert des Geldes zu stabilisieren und wir sind kurz vor dem grossen Endcrash und einem Neuanfang.

    So ist auch der Islam. Nehmen wir an er würde die Welt erobern, was möglich ist. Dann wird er wieder vor dem ewigen Gesetz der 3 stehen, und zwar diejenigen die dafür, die dagegen sind und die denen es egal ist und sich mal hier und mal dort hinzugesellen. Dann kommen die andern 3, Shia, Sunna und Wahabi, die werden sich zerfetzen. Also ist die Grundregel der Energie, das Plus, Minus und Neutral in seiner Hülle wieder das gesetzgebende Grundprinzip. Es ist das Prinzip der Energie, das beinhaltende Medium und die 3 Elemente die es bewegen und es entstehen lassen und es am Ende zerstören.

    Im Judaismus und in der Kabbalah nennt man diese Formel, YHVH, Yehova, im Islam heisst sie MHMD oder Muhamad. Das Gesetz des Tetragrammaton, jenes welches man Gottes Regel nennet geht an nichts vorbei. Es ist die Grundregel aller Materie und wer diese Grundregel kennt weiss dass alles dieser unterstellt ist, auch der Islam. Alles was materiel ist, auch Gedanken und Ideologien, entsteht aus einem Grundgedanken, wird sein, ist, wird werden, wird und geht dann den Bach runter und stirbt. Bei manchen geht es langsam, bei andern geht es schnell. Am Prinzip kommt keiner und keins vorbei. Wer also meint er könnte eines Tages die Welt allein beherrschen oder wer John Lennons Traum vom ewigen endlosen Frieden träumt ist sowieso auf dem Holzweg. Beides sind Träume und die davon träumen werden sehr schnell herausfinden dass alles nur ein Traum war und einer bleibt. In der Zwischenzeit werden wir uns wohl mit dem Alptraum abgeben müssen und uns so verhalten dass wir ihn weit von uns lassen oder andere ihn träumen lassen.

  37. Die Rezension list sich sehr sachlich und fair.
    Leider scheint der Standpunkt Abdel-Samads sehr wackelig und erinnert mich an seinen Freund Broder, der je nach Tagesform mal begeistert, mal enttäuscht.
    Den Untergang des Islam halte ich eher für Wunschdenken als Wirklichkeit.
    Nicht Intelligenz oder Werte entscheiden, sondern Brutalität und Skrupellosigkeit. Die mohammedanischen Machthaber und Strippenzieher bereiten sich schon längst auf das Ende der Ölzeit vor und erwerben in großem Stil weltweit Industrien und Schlüsselpositionen. Man erinnere sich an die Verknüpfung der Bin-Laden-Group mit der Familie Bush. Die Mittelmeer-Union und die Überflutung Europas mit Millionen mohammedanischer Einwanderer ist längst von den Machteliten beschlossen. Die einheimische Bevölkerung ist wehrlos, während die Invasoren ein gutbewaffnetes Netzwerk aufgebaut haben. Dagegen ist die RAF der 70er Jahre Kindergarten gewesen.

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