Wilders bestätigt Deutschlandbesuch

Der Vorsitzende der nach neuesten Umfragen stärksten politischen Partei der Niederlande PVV, Geert Wilders (Foto mit René Stadtkewitz), hat vor der niederländischen Presse bestätigt, dass er anlässlich der Gründung der deutschen Partei „Die Freiheit“ am 2. Oktober Berlin besuchen wird.

Wie die niederländische Zeitung De Volkskrant berichtet, steht die Reise fest, selbst wenn dafür die Gespräche über eine Regierungsbildung unter Beteiligung von Wilders unterbrochen werden müssen. Entgegen Jubelberichten der deutschen Linkspresse ist diese nämlich keinesfalls vom Tisch. Im Gegenteil – Wilders schärfster Widersacher in der CDA, Ab Klink, ist zurückgetreten, um den Weg für eine Regierungsbildung mit der PVV frei zu machen.

Auch das Thema der Wilders-Rede für Berlin wurde schon bekannt. Laut der Volkskrant geht es um die „Bedrohung durch den Islam als totalitäre Ideologie“. Der Zeitung zufolge wird der Deutschlandbesuch die innenpolitischen Verhandlungen über die Regierungsbildung ebenso wenig belasten, wie die Rede von Geert Wilders an Ground Zero am 11. September.

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Die Demokraten in Holland haben sich darauf geeinigt, dass Wilders frei ist, in Reden seine Meinung zu äußern. Sollten seine künftigen Koalitionspartner in einzelnen Punkten anderer Meinung sein, werden sie dies ebenfalls deutlich und öffentlich sagen.

Demokratie wäre eigentlich auch mal einen Versuch in Deutschland wert. Am 2. Oktober in Berlin wird man sehen, wie die Chancen dafür stehen.

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