Die „deutsche Schlampe“ hält die Klappe nicht

Familienministerin Kristina SchröderEs sei schon ein „großer Schritt, über das Thema Deutschenfeindlichkeit zu sprechen und es nicht den Rechtspopulisten zu überlassen“, meint Familienministerin Kristina Schröder (Foto). Welchem Rechtspopulisten, der mutmaßlich gerade ein vieldiskutiertes Buch geschrieben hat, und dafür seinen Platz im Vorstand der Bundesbank räumen musste, sie es verdankt, dass sie sich zu dem Thema überhaupt äußern darf, ohne selber als Rechtspopulistin beschimpft zu werden, geht aus dem FAZ.net-Artikel zu Ihrem Interview in der FAS jedoch nicht hervor.

Thilo Sarrazin hat nicht mehr und nicht weniger als das Land verändert. Darum sei ihm hier noch einmal gedankt. Das Thema Deutschfeindlichkeit an Schulen wurde jüngst erst in der Bild behandelt, nun legt Familienministerin Schröder in der FAS nach.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) wendet sich gegen Deutschenfeindlichkeit im eigenen Land. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) sagte die Ministerin, es gebe keine Fremdenfeindlichkeit erster und zweiter Klasse. Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit müssten mit aller Härte bekämpft werden: „Aber auch Deutschenfeindlichkeit ist Fremdenfeindlichkeit, ja Rassismus. Denn hier wird jemand diskriminiert, weil er eine bestimmten Ethnie angehört.“

Die Ministerin sagte, auch sie sei schon Opfer solchen Deutschenfeindlichkeit geworden. So habe sie sich als Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auch vor ihrer Zeit als Ministerin zum Thema Islamismus geäußert. Dabei sei sie mehrmals als „deutsche Schlampe“ beschimpft worden.

Wer sie genau als „Deutsche Schlampe“ beschimpft hat, bleibt ungewiss. Sehr wahrscheinlich waren es Vertreter aus jenem Kulturkreis, dem auch Frau Schröder zu aller erst einmal ihren Respekt erweist, als sie formuliert, auch Islamfeindlichkeit müsse mit aller Härte bekämpft werden. Man muss sich an dieser Stelle wünschen, sie habe die Rede des obersten „Islamophoben“ Westeuropas, Geert Wilders, am 2. Oktober in Berlin gelesen. In der Regel zeigen sich Islamkritiker objektiv betrachtet weit aufgeklärter als „Islamophile“, denn sie unterscheiden zwischen Moslems als Menschen und dem Islam als politischer Ideologie. Sieht man allerdings die Entwicklung der letzten Wochen, so ist die Hoffnung durchaus berechtigt, dass auch diese simple Unterscheidung früher oder später ihren Weg in den politischen Mainstream findet. Überhaupt gar keine Hoffnung besteht hingegen bei den Grünen, deren Parteivorsitzender Cem Özdemir in demselben FAZ.net Beitrag zwar ebenfalls die Deutschenfeindlichkeit kritisiert – immerhin! – dennoch aber gleich klarstellt, wo politisch korrekte Glaubensbrüder gefälligst nach dem Ursprung zu suchen haben:

Der Vorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, hat Maßnahmen gegen Deutschenfeindlichkeit an Berliner Schulen gefordert. „Deutschenfeindlichkeit auf Schulhöfen ist genauso wenig akzeptabel wie jede andere Form von Diskriminierung. Aber anstatt darüber zu klagen, müssen wir endlich an die Ursachen herangehen“, sagte Özdemir der F.A.S. Die Schulen müssten „in die Lage versetzt werden, wenn nötig auch gegen die Familie oder ein Milieu zu erziehen, wenn dort Einstellungen vermittelt werden, die mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar sind“, sagt der Grünen-Politiker. Darum seien Ganztagskindergärten und Ganztagsschulen so wichtig.

Nötig seien zudem entsprechend ausgebildete Pädagogen und Mitarbeiter in Behörden, denen das Lebensumfeld der Jugendlichen etwa aufgrund ihrer eigenen Herkunft nicht gänzlich fremd ist und die auch die Eltern in die Pflicht nehmen können. „Wer aber ignoriert, dass diese Deutschenfeindlichkeit neben kulturellen vor allem soziale Gründe hat, ist auf mindestens einem Auge blind“, sagte Özdemir der F.A.S.

Mit anderen Worten: Deutschenfeindlichkeit ist natürlich genauso inakzeptabel, wie jede andere Feindlichkeit auch, in einer Welt, die von Natur aus grün, sauber, und friedlich ist. Immerhin, dass nun auch Deutsche in den Genuss kommen sollen, toleriert zu werden, und einen Anspruch darauf haben, ihr Deutschsein ohne Repressalien ausleben zu dürfen, ist schon ein gewaltiger Fortschritt. Bisher musste man durchaus den Eindruck haben, dass Multikulti zum Ziele hat, möglichst viele Kulturen in unserem Land zu etablieren, sogar die verfassungsfeindlichen, nur bitte die deutsche nicht. Nun darf man also auch Deutsch sein, sogar in Reihen der Grünen. Ob diese Revolution mit Frau Roth abgesprochen wurde, ist bisher leider nicht bekannt.

Das aber soll nicht darüber hinweg täuschen, dass laut Özdemir jede Deutschenfeindlichkeit selbstverständlich zuallererst soziale Gründe hat. Der Islam kann dafür natürlich verantwortlich sein, er ist ja schließlich gut und grün, und überhaupt die Religion des Friedens™. Dass deren armen Anhänger dazu genötigt wurden, überhaupt erst deutschenfeindlich zu werden, ist also mit anderen Worten zu erst einmal die Schuld der Deutschen selber, die ihren Migranten, auch den ungebildeten unter ihnen, unverschämterweise vorenthalten, auf Kosten des Staates noch wohlständiger zu leben, ohne zu arbeiten.

Auch eine Lösung hat Cem Özdemir parat: noch mehr Pädagogen, und noch mehr „Mitarbeiter in Behörden, denen das Lebensumfeld der Jugendlichen etwa aufgrund ihrer eigenen Herkunft nicht gänzlich fremd ist“. Klar, das macht Sinn: Pädagogen braucht das Land, am besten linke und grüne. Es hat ja noch nicht genug. Und dass die Mitarbeiter in Behörden nicht türkisch und arabisch sprechen, und zu allem Überfluss die eingewanderten „Kunden“ ohne Kopftuch und Turban begrüßen, ist ohnehin ein Frevel.

Da möchte man Özdemir gerne mit den Worten Albert Einsteins entgegnen: „Probleme können niemals mit derselben Denkweise gelöst werden, durch die sie entstanden sind.“ Wie wahr, wie wahr.

(Text: Frank Furter)




Justiz: Scharia in Deutschland

Von wegen, in Deutschland gilt das Grundgesetz. Nicht für Moslems! Für die hat längst die Scharia an deutschen Gerichten – zumindest in Erbrechts- und Familienangelegenheiten – Einzug gehalten. Ein Ausdruck für Globalisierung. Zumindest findet das der Experte Mathias Rohe.

Der SPIEGEL schreibt:

Vor allem im Familien- und Erbrecht fänden Normen der Scharia Anwendung. So werden etwa Jordanier in Deutschland nach jordanischem Recht verheiratet – und geschieden. Und sogar Frauen, die in ihrem Herkunftsland rechtmäßig eine polygame Ehe eingehen, können in Deutschland Ansprüche geltend machen: Unterhaltszahlungen, vom Ehemann erworbene Anrechte auf Sozialleistungen und einen Teil des Erbes.

Immer wieder berufen sich deutsche Richter auf die Scharia: So lehnte das Bundessozialgericht in Kassel vor einigen Jahren die Klage einer Marokkanerin mit dem Verweis auf islamisches Recht ab. Die Witwe hatte sich geweigert, die Rente ihres Mannes mit der Zweitfrau zu teilen. Beiden Gattinnen stehe der gleiche Rentenanteil zu, betonten die Richter.

In einem anderen Verfahren gestand das Oberverwaltungsgericht in Koblenz auch der Zweitfrau eines Irakers eine Aufenthaltsbefugnis zu. Nach fünf Jahren Ehe in Deutschland sei es ihr nicht zuzumuten, allein in den Irak zurückzukehren. In Köln verpflichteten Richter einen Iraner, nach der Scheidung 600 Goldmünzen Morgengabe an seine Ex-Frau zu zahlen. Sie stützten sich dabei auf die in Iran geltende Scharia. Zu einem ähnlichen Urteil kam das Oberlandesgericht Düsseldorf, das einen Türken zu 30.000 Euro Morgengabe an seine ehemalige Schwiegertochter verurteilte.

Morgengabe. Aha. Bis zu den Strafen der Scharia ist es ja dann nicht mehr weit. Da können wir ja mächtig stolz sein. Und unsere linken islamophilen Globalisierungsgegner ein Stück weit verwirrt.

Das Nebeneinander verschiedener Rechtsvorstellungen sei „Ausdruck der Globalisierung“, sagt der Erlanger Jurist und Islamwissenschaftler Mathias Rohe, „wir wenden islamisches Recht genauso an wie französisches.“ Doch während etwa Kanada für seine Einwanderer grundsätzlich keine ausländischen Rechtsregeln anerkennt, lässt das deutsche Recht solche Normen gelten – solange sie nicht der öffentlichen Ordnung und den Grundrechten zuwiderlaufen. Zwangsehen und Steinigungen sind deshalb verboten.

Wie lange noch?

(Spürnasen: Obama im Laden und Franz-Dieter P.)




Ein einseitiges Spiel

Nach seinem Tor zum 2:0 gegen die Türkei verzichtet Mesut Özil 'aus Respekt' auf ausgelassene FreudeManch ein PI-Leser schaut sich Fußballspiele der Deutschen Nationalmannschaft mittlerweile nicht mehr an. Zu dümmlich ist wohl das Gequatsche drumherum. Gestern allerdings hat sich das Zuschauen gelohnt, so oder so. Denn genauso einseitig wie das Spiel auf dem Rasen war wieder einmal das Gerede derer, die darüber berichteten. Am Ende waren es die Türken selber, allen voran ihre zahllosen Fans, die mit jedem Pfiff und jedem Buh-Ruf den Zuschauern demonstrierten, wie verdammt richtig doch die Thesen des Thilo Sarrazin sind.

(Eine Nachbetrachtung zum EM-Qualifikationsspiel „Deutschland – Türkei“ von Frank Furter)

Ein Spiel von seltenem Flair erlebten die 74.200 Zuschauer, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, angesichts des speziellen deutsch-türkischen Verhältnisses in jedem Fall: Einen Abend wie diesen hat es im Olympiastadion seit der WM 2006 nicht mehr gegeben. Bei den jährlichen Pokalfinals geht es nicht so stimmungsgeladen zu wie bei diesem Vergleich. Die Atmosphäre war dabei ohne Frage von Rivalität geprägt, nicht aber von Feindseligkeit – ein Eindruck, der sich schon während des Tages auf den Straßen verfestigt hatte. Bis zum Anpfiff wurden keine nennenswerten Zwischenfälle gemeldet, im Gegenteil, es war ein ausgesprochen freundlicher Herbsttag in der Hauptstadt.

So beschreibt Christian Kamp von FAZ.net seine Wahrnehmung des gestrigen Spiels: „seltenes Flair“, „stimmungsgeladen“, kurzum, ein „freundlicher Herbsttag“. Alles klar soweit. Kamp steht damit wohl exemplarisch für eine geradezu masochistische Lebenshaltung, die mittlerweile weit über die Deutschlandhasser in linken Medien hinaus reicht, bishin in die Redaktionen von Zeitungen, die irgendwann mal den Ruf genossen, bürgerlich und konservativ zu sein. Wie sonst wäre noch zu erklären, dass Schreiberlinge derartigen Schwachsinn von sich geben, wenn sie über ein Event berichten, bei dem in unserem eigenen Lande unsere eigene Hymne ausgebuht und ausgepfiffen wurde. Da halfen selbst die geschickten Tonmanipulationen der ZDF-Redakteuere nicht viel, und auch der Kommentator Bela Rethy musste eingestehen, dass zu Beginn der Hymne gebuht und gepfiffen wurde – immerhin sei es danach weniger geworden – oder hat endlich der Tonfilter im Übertragungswagen gegriffen? Man weiß es nicht.

Der Fußball wird als Politikum missbraucht, das wissen wir spätestens seit der Weltmeisterschaft 2010. Dabei sind die Kommentare und Schlussfolgerungen, die man während des Turniers in Südafrika ertragen musste, an Dümmlichkeit nur schwer zu überbieten. Jeder, der einmal Fußball gespielt hat, weiß, dass der Erfolg einer Mannschaft von anderen Dingen abhängt, als davon, ob alle Deutsche sind oder alle Türken oder gemischt oder auch nicht oder was auch immer. Doch sportliche Dinge standen bei der Interpretation des Auftrittes der deutschen Nationalmannschaft ohnehin nicht im Mittelpunkt. Vielmehr wurde der Erfolg von Jogis mutikultureller Rasselbande als willkommenes Exempel gefeiert, wie gut die Integration in Deutschland doch funktionieren würde. Und manch ein Linker Meinungsmacher konnte seinen Frust kaum verbergen, als die ganze Friede-Freude-Eierkuchen Laier den Bach runter ging, weil Thilo Sarrazin prompt nach der WM mit seinem Buch den Gegenbeweis antrat – der zu allem Überfluss etwas fundierter und glaubwürdiger daher kam, als die banalen Erkenntnisse, die das linke Lager dem Volk als WM-Ergebnis aufzwängen wollte.

Wie grenzenlos absurd es ist, vom Erfolg der Deutschen Nationalmannschaft in Südafrika auf den Erfolg gesellschaftlicher Veränderungsprozesse zu schließen, zeigt spätestens der Umkehrschluss: denn mit der gleichen Konseqzuenz zu Ende gedacht, müssten in Frankreich ja heute schon geradezu bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, legt man das Abschneiden der nicht weniger multikulturellen Tricolore in Südafrika zu Grunde. Und da Deutschland einmal mehr an den Spaniern scheiterte, die sich wiederum ohne einen einzigen „Ausländer“ in ihren Reihen den zweiten großen Titel in Folge schnappten, hätte man eigentlich die übergeordnete Schlussfolgerung aus dem Turnier ziehen müssen, dass Monokulti wohl doch besser ist, als Multikulti.

Derart absurde Thesen hat aber merkwürdigerweise keiner jener Schreiberlinge von sich gegeben, die zuvor noch mit den umgekehrten, genauso absurden Thesen das Papier großer Zeitungen beschmierten. Das zeigt, wie einseitig berichtet und kommentiert wurde und wie jede noch so dämliche Argumentation bemüht wird, um dem Volk jene Irrlehren aufzutischen, die in dem wucherndem Gestrüpp linker Ideologien gewachsen sind. Mit Fußball hat das alles herzlich wenig zu tun, der funktioniert nach seinen eigenen Regeln, und die wiederum sind denkbar einfach: wer ein Tor mehr schießt gewinnt. Für politisch korrekte Turnierverläufe bleibt da leider kein Platz.

Wer gesellschaftliche Entwicklungen aus dem Fußball ableiten will, ist also schlicht und ergreifend auf dem Holzweg, wenn er sich hierzu auf Spielergebnisse beruft. Viel aussagekräftiger sind hingegen ein paar andere Zahlen, die mit dem unvorhersehbaren Verlauf von Spielen und Turnieren weniger zu tun haben. So standen bei der Fußball-WM in Südafrika zum Beispiel zwei türkischstämmige Spieler – Özil und Tasci – im Kader der deutschen Mannschaft. Dem standen drei Spieler mit polnischen Wurzeln gegenüber, obwohl es in Deutschland viel mehr Türken als Polen gibt. In der türkischen Nationalmannschaft hingegen spielen mit Sahin und den Altintop-Brüdern gleich drei Spieler, die in der Bundesliga spielen, einige weitere sind in Deutschland geboren und ausgebildet worden. Tatsächlich profitiert der türkische Fußball im letzten Jahrzehnt enorm von der guten Entwicklung der Jugendarbeit hierzulande – und von der Tatsache, dass deutsche Türken auch in der Xten Generation lieber die türkische Nationalität als die deutsche annehmen.

Das vielleicht größte deutsch-türkische Talent allerdings, Mesut Özil, entschied sich als einer von ganz wenigen für die deutsche Nationalmannschaft, mehr noch, für die deutsche Nationalität. In der dritten Generation hier lebend – sein Großvater war in den 70ern nach Deutschland ausgewandert – gab er seinen türkischen Pass ab und entschied sich, für Deutschland zu spielen. Von seinen Landsleuten erntete er dafür Hass, Abneigung und sogar Morddrohungen. Selbst sein ehemaliger Schalker Vereinskollege Hamit Altintop hat für Özils Entscheidung kein Verständnis, und fügte jüngst in einem Interview mit der Süddeutschen hinzu, „als deutscher Nationalspieler habe Özil mehr Lobby, einen höheren Marktwert und verdiene mehr Geld“. Dass sich tatsächlich jemand, der hier aufgewachsen ist, mit der deutschen Nationalität identifiziert, scheint also für den Bayern-Profi überhaupt gar keine Option zu sein – es muss dann wohl am Geld gelegen haben.

Im gestrigen Spiel gegen das Heimatland seines Großvaters waren es nicht die deutschen Fans, sondern die türkischen, die Özil konsequent bei jeder Ballberührung ausbuhten und auspfiffen – so auch, als sein Name nach seinem Treffer zum 2:0 über die Lautsprecher ertönte, gleichwohl, als er kurz vor Schluss ausgewechselt wurde. Eine Szenerie, so surreal und doch so vielsagend: Stehende Ovationen für einen türkischstämmigen Spieler – von deutschen Fans. Und Buhrufe und Pfiffe für denselben von Seiten der Türken. Wie passt das zu dem Unfug von den ausländerfeindlichen Deutschen, den uns Muslimführer wie Mayzek und Kolat ständig auftischen? Und wie war es zu deuten, dass viele türkische Fans beim Erklingen ihrer Hymne den rechten Arm in die Höhe streckten, wie man es von Deutschen in diesem Stadion seit verdammt langer Zeit nicht mehr gesehen hat?

Im Grunde haben 40.000 türkische Fans gestern mit ihrem Verhalten, ihren Pfiffen, ihren Buh-Rufen, ihrem demonstrativen Nationalismus und ihrem fanatischen Hass auf alles Deutsche sowie ihrem noch größeren Hass auf den „Verräter“ Özil offen zur Schau gestellt, was sie von Integration halten: Rein gar nichts! Da hätten sie auch gleich rote „Sarrazin-hat-Recht“ T-Shirts tragen können, so offensichtlich und unmissverständlich war die Message, die sie uns überbrachten. Nur bei Schreiberlingen und Kommentatoren unserer alles verklärenden Mainstream-Medien scheint diese Message wieder einmal nicht angekommen zu sein bzw. sie wird einfach ignoriert. Schließlich hat man sich längst darin eingerichtet, nur das zu thematisieren, was sich als Argument für die vorgegebene Deutungsweise ausschlachten lässt.

Mesut Özil seinerseits gab die Antwort auf den Hass seiner ehemaligen Landsleute auf dem Platz, indem er vor allem in der zweiten Halbzeit stärker wurde, und schlussendlich der unterklassigen türkischen Mannschaft den sportlichen Todesstoß versetzte, als wollte er damit sagen: schaut her, Integration lohnt sich. Das zeugt von Rückgrat, geradezu von deutschen Tugenden – wirklich gut integriert, der Junge. Ob er nun aus Überzeugung den deutschen Pass annahm, oder eher nur aus der Erkenntnis heraus, dass er in unserer Nationalmannschaft auch die Chance hat, mal einen großen Titel zu gewinnen, sei dahingestellt. Für uns PI-Leser stellt sich die Frage, ob wir Spieler wie Özil und Khedira nun als teuflisches Exempel für die Islamisierung unserer Gesellschaft deuten wollen, oder nicht doch eher für jene unter den Migranten, die es unbestritten auch gibt: Menschen, die sich sehr wohl integrieren, und dafür bisweilen sogar den Hass und die Aversionen jenes Kulturkreises in Kauf nehmen, in dem sie ihre Wurzeln haben.

Das Problem scheinen doch weniger die Özils und Khediras zu sein, als vielmehr die fanatische Meute, die gestern in Berlin ihren Nationalismus gepaart mit ihrem Hass auf alles Deutsche zur Schau getragen hat. Kommen hierhin, kassieren unsere Stütze, und haben nicht einmal den Anstand, beim Ertönen unserer Hymne ihren Mund zu halten. Schlimmer als das ist nur noch unsere verlogene Reporterklicke, die nicht einmal davor zurückschreckt, der deutschen liebstes Kind, unsere Fußballnationalmannschaft, für ihre politisch motivierte Verklärungskampagne zu missbrauchen.

» WELT: Thilo Sarrazin kritisiert türkischstämmige Fußballfans

(Foto oben: Nach seinem Tor zum 2:0 gegen die Türkei verzichtet Mesut Özil „aus Respekt“ auf ausgelassene Freude)




Saudi-Prinz wegen Sklavenmord vor Gericht

Arabische Prinzen haben eigenartige Hobbys: Lynchen beispielsweise, Leute in der Hotelbar auspeitschen oder auch mal Haussklaven Ermorden. Was zuhause wohl zum guten Ton gehört, kann im Ausland auch mal ins Auge gehen. Dieses Schicksal traf den „ärmsten“ Prinzen Saud bin Abdulaziz in London, der in einem Hotelaufzug einen Bediensteten und Sexsklaven erschlagen hat. Er steht deswegen jetzt in Großbritannien vor Gericht.

Das Video zum Vorfall sehen Sie hier:

(Foto oben: Eine Überwachungskamera filmt, wie Bandar Abdulaziz im Fahrstuhl vom in weiß gekleideten Prinz Saud bin Abdulaziz verprügelt wird / Spürnase: Klaus S.)




Seehofer lehnt zusätzliche Zuwanderung ab

Die Debatte um das Buch von Thilo Sarrazin begibt sich nun in einen Bereich, in dem es um wirkliche Lösungen im Interesse des deutschen Volkes geht. Nicht noch mehr von Dingen, die bislang keine Früchte tragen, wie noch mehr Geld für die Integrationsindustrie und dabei auch noch zusätzliche Integrationslotsen. Vielmehr beginnt – als sehr guter Indikator von Volkes Stimme – die CSU die richtigen Ansätze zu entwickeln. Einer davon ist, die Zuwanderung, die Deutschland keine Vorteile, aber sehr viele Probleme bereitet, nicht noch auszuweiten. Sprich: „Keine zusätzliche Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen.“

Was vor kurzem noch nicht ausgesprochen werden durfte, wird nun offen diskutiert. Die Zuwanderung aus islamisch geprägten Ländern bereitet uns mehr Schwierigkeiten als es Deutschland – und Europa insgesamt – Nutzen bringt.

Natürlich werden die Kreuzritter der Politischen Korrektheit nun darlegen, man dürfe Menschen nicht auf ihren wirtschaftlichen Nutzen reduzieren. Das ist der alte Trick, dass man keine Gegenthese aufstellen darf. Denn während die Advokaten der unkontrollierten Zuwanderung in die sie selbst speisenden Sozialsysteme immer behaupten, die Zuwanderung nutze uns, denn sie „bereichere“ Deutschland und sei zur Sicherung von Rente und Stabilisierung des Arbeitsmarktes notwendig – also die Zuwanderung an wirtschaftlichen Größen beurteilen – ist es niemanden erlaubt, diesen Ansatz zu überprüfen. Und was positiv erlaubt ist (wirtschaftliche Notwendigkeit) ist negativ verboten (wirtschaftlicher Schaden).

Während die Niederlande unter dem Druck der Partei für die Freiheit des Geert Wilders laut Koalitionsvertrag die Zuwanderung um 50 Prozent drücken möchte, fängt man hier – wohl auch angesichts der Wahlergebnisse in ganz Europa und der Stimmung im Volk – verzagt an, die Interessen des deutschen Volkes wieder etwas mehr in den Vordergrund zu rücken.

Dabei ist der Schritt, wie von Seehofer gefordert, keine zusätzliche Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen, deutlich zu kurz gesprungen. Denn man kann diese „Forderung“ in dem Kontext so verstehen, dass die bisher stattfindende Zuwanderung nur nicht eingeschränkt werden, aber sehr wohl im bisherigen Maße stattfinden soll. Es ist daher nicht ausreichend, nur keine „weitergehende“ Zuwanderung zuzulassen, sondern sie muss stark zurückgeführt werden.

Wie Focus berichtet , fordert Seehofer mehr Mut zu notwendigen Maßnahmen gegenüber Integrationsverweigerern. Allerdings dürfte eine gewisse Schnittmenge von beiden Gruppen gegeben sein.

„Wer ein Arbeitsplatzangebot oder eine notwendige Qualifizierung ablehnt, dem müssen die Sozialleistungen gekürzt oder – in Wiederholungsfällen – komplett gestrichen werden. Da haben wir in Deutschland noch nicht die letzte Tapferkeit entwickelt“, sagte der CSU-Vorsitzende dem FOCUS. Bayern habe mit vier Prozent die geringste Arbeitslosigkeit und in vielen Regionen quasi Vollbeschäftigung. „Es kann nicht sein, dass Deutschland, das so hervorragend aus der Wirtschaftskrise gestartet ist und wo der Arbeitsmarkt brummt, resigniert vor einigen Prozent, die zwar könnten, aber nicht wollen.“

Die Politik müsse wieder mehr auf die Tüchtigen und Rechtsschaffenden schauen, so Seehofer: „Natürlich müssen wir Menschen unterstützen, die sich selbst helfen wollen, es aber nicht können. Wer aber könnte und bloß nicht will, der hat keinen Anspruch auf Solidarität.“

Zumindest ist es nun möglich, Erkenntnis auszusprechen, dass nicht jede Zuwanderung gleichwertig ist. Noch vor wenigen Monaten bzw. Wochen wurde der PI-Redaktion aus sogenannten konservativen Kreisen der Union ein Interview verweigert, weil darin auch die Beschränkung der Zuwanderung aus der islamischen Welt thematisiert werden sollte. Es zeigt sich, dass die etablierte Politik ohne Zwang zur Erkenntnis nicht zum vorausschauenden Handeln bereit ist, ja, zur Diskussion gezwungen werden muss. Nun scheint man zumindest zum Nachdenken über die Zuwanderung aus der islamischen Welt bereit. Allerdings fehlt es noch an der Erkenntnis, dass die bisherige Zuwanderungspolitik nicht so bleiben kann. Es ist nicht ausreichend, keine zusätzliche zuzulassen, sondern die bisherige muss in viel stärkerem Maße eingeschränkt werden.

„Integrationsverweigerer härter anpacken“

Die Integrationsfähigkeit von Zuwanderern hänge auch von ihrer Herkunft ab, sagte Seehofer. „Es ist doch klar, dass sich Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen wie aus der Türkei und arabischen Ländern insgesamt schwerer tun. Daraus ziehe ich auf jeden Fall den Schluss, dass wir keine zusätzliche Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen brauchen.“ Ab Mai nächsten Jahres greife ohnehin die EU-Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus Osteuropa. „Ich habe kein Verständnis für die Forderung nach weitergehender Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen“, sagte Seehofer.

So lobenswert es ist, wenn nun Forderungen gegenüber Zuwanderern ausgesprochen werden, so bedenklich ist es, dass man sich letztlich über Selbstverständlichkeiten freuen muss.

„Wir müssen uns mit den Menschen beschäftigen, die bereits hier leben. 80 bis 90 Prozent sind ja gut integriert. Die Integrationsverweigerer müssen wir aber härter anpacken.“ Diese müssten sich stärker anstrengen: „Dazu gehören der Erwerb der deutschen Sprache, die Bestreitung des eigenen Lebensunterhalts und die Akzeptanz der Grundregeln für menschliches Zusammenleben, also der Werteorientierung in der Bundesrepublik Deutschland.“

Die Solidarität gegenüber der Schwesterpartei war in der bayerischen CSU nie über die Maßen ausgeprägt, so dass Seehofer Christian Wulff locker – wenn zugleich auch zaghaft – zu widersprechen bereit ist.

Zur umstrittenen Rede von Bundespräsident Christian Wulff sagte Seehofer: „Die Aussage des Bundespräsidenten wird unterschiedlich interpretiert. Ich habe ihn nicht so verstanden, dass er die christliche Religion und den Islam für die Wertorientierung in unserem Land gleichsetzt. Die deutsche Leitkultur ergibt sich eindeutig aus unserem Grundgesetz und vor allem aus den Werten, die Grundlage unserer Verfassung sind.“ Seehofer betonte in FOCUS: „Wir haben eine christlich geprägte Wertetradition mit jüdischen Wurzeln. Keine andere. Dazu gehört auch die Toleranz gegenüber anderen Religionen. Aber andere Religionen können nicht prägend für unsere gewachsene Werteorientierung sein.“

Ob sich die CSU, deren Chef Seehofer sein Fähnchen sehr gerne in den Wind hängt, mit dieser Sichtweise gegenüber ihrer sozialdemokratisierten Schwesterpartei CDU durchsetzen kann, wird man abwarten müssen. Auf den Lernansätzen der CSU kann man schon einmal aufbauen.

Jetzt müssen sich die Spitzen der Partei(en) nur noch darüber klar werden, dass der Islam weit mehr als eine Religion ist, sondern auch ein politisches System. Dieses ist mit einer freiheitlichen Gesellschaft unvereinbar. Die Basis der CSU und die Bevölkerung selbst haben dies schon lang begriffen. Die politische Elite wird diesen Lernschritt noch nachholen. Andernfalls wird man sich DIE FREIHEIT nehmen, ihnen das näher zu bringen.




Muslime wollen laizistische Kinderkrippe schließen

SchleierproblemeDie bekannte Kinderkrippe „Baby Loup“ in Chanteloup-les-Vignes, die mancher Familie in den Pariser Banlieue-Siedlungen Hoffnung gemacht hat, weil sie dort die Allerjüngsten rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche betreute, soll nicht länger bestehen dürfen. Gerade alleinerziehende Mütter, von denen es in den Wohntürmen der Vorstädte viele gibt, haben „Baby Loup“ zu schätzen gelernt.

Dort wurde Kindern aus sozial benachteiligten Familien dort eine Frühförderung zuteil. Doch die laizistische Krippe wurde von Muslimen erfolgreich auf Diskriminierung verklagt, weil dort die muslimischen Gebetszeiten nicht eingehalten werden, das Essen nicht halal ist und die Frauen kein Kopftuch tragen. Also muss die unreine Krippe unbedingt geschlossen werden.

Die FAZ berichtet:

jetzt droht der Kinderkrippe die Schließung – aufgrund des steigenden Drucks strenggläubiger islamischer Kreise, vom bisher gehegten Prinzip der religiösen Neutralität abzuweichen. Gefordert wird, dass die Kleinkinder zu den muslimischen Gebetszeiten geweckt und nur noch Halal-Gerichte zu essen bekommen. Ein Teil der Elternschaft verlangt, dass die Erzieherinnen ihre Haare mit einem Kopftuch bedecken. Eine frühere Kinderpflegerin hat die Krippe wegen Diskriminierung verklagt und verlangt Schadenersatz in Höhe von 80.000 Euro. Sie protestiert gegen ihre Entlassung im Dezember 2008, die erfolgte, nachdem sie sich wiederholt weigerte, ihre Ganzkörperverschleierung vor den Kindern abzulegen. Die französische Antidiskriminierungsbehörde Halde hat im März der Klägerin recht gegeben und „Baby Loup“ vorgeworfen, die Religionsfreiheit ihrer Mitarbeiter einschränken zu wollen. Als Krippe in privater Trägerschaft sei „Baby Loup“ nicht dem laizistischen Prinzip der religiösen Neutralität unterworfen. Die Entscheidung der Antidiskriminierungsbehörde könnte das Urteil des Arbeitsgerichtes beeinflussen, das für kommende Woche erwartet wird.

Kein muslimisches Gebet, kein Halal-Essen und keine Kopftücher in einer nicht-religiösen öffentlichen Einrichtung rechtfertigen 80.000 Euro „Schadenersatz“ für eine muslimische Mitarbeiterin und die Schließung einer Krippe, die hunderten Familien Hoffnung gegeben hat – das ist das laizistische Frankreich 2010.

Video Bericht über „Baby Loup“:

[flash http://flv.france24.com/FR%20NW%20PKG%20CRECHE%20BANLIEUE.flv]

(Spürnase: Franz R.)




„Wir glauben alle an den einen Gott“

OezkoekDas schreibt Ertugrul Özkök, der „berühmteste Journalist der Türkei“, in seinem Artikel „Allah schütze Deutschland“. Am Tag des EM-Qualifikationsspiels Deutschland – Türkei waren seine bemerkenswerten Betrachtungen auf Seite zwei der gedruckten BILD-Ausgabe zu lesen. Darin lobt er Wulffs Dhimmi-Rede, die er in der Türkei auf seinem Blackberry gelesen habe.

Da weilte er gerade in dem ostanatolischen Ort Harput, in dem 1915 ein türkisches Massaker an christlichen Armeniern und Assyrern stattfand. Özkök umschreibt dies in blumigen Worten:

Die tragischen Ereignisse von 1915 löschten diese Kleinstadt aus. Fast alle Armenier verloren ihr Leben oder mussten ihren Geburtsort verlassen. Auch die Assyrer gingen.

Bei diesem „tragischen Ereignis“ wurden zigtausende Christen auf den Straßen ermordet, in Flüssen ertränkt, Frauen verschleppt, vergewaltigt und anschließend umgebracht, teilweise mit Knüppeln gepfählt und massenhaft Kinderhände abgehackt. Diese unfassbaren Gräueltaten inspirierten sogar Adolf Hitler: „Wer spricht noch heute von der Vernichtung der Armenier“. Was wäre wohl zu erwarten, wenn ein deutscher Journalist den Holocaust als „tragisches Ereignis“ und nicht als eiskalten Massenmord bezeichnen würde? Aber als Türke muss man eben aufpassen, was man sagt. Ein falsches Wort, und schon landet man wegen „Beleidigung des Türkentums“ im Knast. Und angesichts der türkischen Intoleranz gegenüber Andersgläubigen findet Özkök bewundernde Worte für die Toleranz, die Deutschland seinen muslimischen Einwanderern entgegenbringt:

Als Bürger eines zu 99 Prozent muslimischen Landes bewundere ich, dass drei Millionen Muslime in Ihrem Land leben. Dass viele Menschen aus anderen Ländern Deutschland als Heimat betrachten. Ich bewundere Ihre Multikulturalität. Hätte doch, denke ich, die Türkei unter ihren 70 Millionen Einwohnern auch 3 – 4 Millionen Christen.

Nun, Herr Özkök, das war auch einmal so. Ende des 19. Jahrhunderts lebten auf dem Gebiet der heutigen Türkei 2 Millionen Christen, was einem Viertel der Bevölkerung entsprach. Leider wurden die meisten in mehreren Pogromen zwischen 1894 und 1917 von Moslems ermordet und vertrieben. Der verhängnisvolle Fehler der christlichen Armenier und Assyrer war es, im 19. Jahrhundert hunderttausende muslimische Flüchtlinge aufzunehmen, und zwar Albaner, Bosniaken und Balkan-Türken. Laut wikipedia wurden alleine 850.000 Moslems in den von armenischen Christen bewohnten Gebieten angesiedelt. Für die meisten bedeutete diese Hilfsbereitschaft ihr Todesurteil. In diesem Zusammenhang klingt es schon fast wie blanker Hohn, wenn Özkök jetzt schreibt:

Der französische Soziologe Edgar Morin sagt: „Echte Zivilisationen gehen aus kosmopolitischen Gesellschaften hervor.“ Bei den alten Griechen galt die Kunst der Rhetorik als das wirkungsvollste Instrument der Politik. Nun macht Bundespräsident Wulff diese Kunst zum menschlichsten und wirkungsvollsten Instrument dafür, eine Gemeinschaft entstehen zu lassen. Ich sage, ebenso wie Bundespräsident Wulff, es ist wichtig, woher wir kommen. Doch wirklich wichtig ist, wohin wir gehen.

Es ist genau die Frage, wohin wir gehen, die die nichtmuslimischen Bewohner Deutschlands intensiv beschäftigt. Werden wir das Schicksal aller Länder teilen, in denen Moslems bisher in Mehrheitsverhältnisse kamen und anschließend die „Ungläubigen“ korangetreu unterwarfen, vertrieben oder töteten?

Aber nein, Özkök kann uns schnell beruhigen. Denn der Moslemgott werde schließlich Deutschland beschützen. Schließlich sei es ja der gleiche Gott, den Christen und Moslems anbeten:

Bundeskanzler Kohl vereinte am 3. Oktober 1990 die beiden deutschen Staaten. Bundespräsident Wulff schickt sich nun an, alle Farben Deutschlands zu vereinen. Er beendete seine Rede mit dem Satz „Gott schütze Deutschland“. Seien Sie versichert: Alle Türken, die Deutschland als ihre Heimat sehen, rufen: „Allah schütze Deutschland.“

Denn ist es nicht letztendlich der gleiche Gott, an den wir alle glauben?

Werter Herr Özkök, Sie bezeichnen sich ja selber als „guter“ Moslem, der zwar nicht faste, nicht fünfmal täglich bete und auch Wein trinke, aber trotzdem an Allah glaube. Dann haben Sie doch sicher schon einmal im Koran geblättert. Wenn dieser rachsüchtige Allah, der selber ungläubige Menschen tötet und permanent zum Töten auffordert, der gleiche Gott sein soll wie der Liebende des Christentums, der zum Verzeihen und zur Nächstenliebe auffordert, auch gegenüber Nicht-Christen und Feinden, dann muss das ein Wesen mit gespaltener Persönlichkeit sein, ähnlich wie Dr. Jekyll and Mr. Hyde. Weiter schreibt Özkök:

Nun zum eigentlichen Thema des Tages. Ich hatte ja gesagt, ich sei ein guter Moslem. Doch eines hatte ich vergessen zu erwähnen: Ich bin auch ein guter Türke und kein deutscher Staatsbürger. Deshalb wünsche ich mir, dass die Türkei beim heutigen Fußballspiel gegen Deutschland gewinnt.

Nur gut, dass nicht jeder Wunsch eines Moslems in Erfüllung geht. Und einen Sieg der Türkei haben sicherlich nicht nur die türkischen Staatsbürger in Deutschland, sondern ganz bestimmt auch die allermeisten deutschen Staatsbürger türkischer Herkunft gewünscht.

Gott schütze Deutschland bei diesem Spiel. Und Allah schütze die türkische Nationalmannschaft vor den Deutschen. Da beide Religionen an denselben Gott glauben und Gott gerecht ist: Möge die bessere Mannschaft gewinnen!

Also Gott ist für Deutschland zuständig und Allah für die Türkei – aber ist es nicht eigentlich der gleiche Gott? Warum die Aufgabentrennung? Nun, an der Logik muss Özkök noch etwas arbeiten. Und was die Integrationsleistung der hier lebenden Vorzeige-Deutschtürken anbelangt: Wenn Özil seine Freundin nicht mehr zwingt, einen türkischen Vornamen anzunehmen und zum Islam zu wechseln, wenn er die deutsche Nationalhymne mitsingt, wenn 40.000 Deutschtürken nicht mehr bei der deutschen Hymne pfeifen, wenn sie nicht mehr einen türkischstämmigen Spieler verachten, der für Deutschland spielt, dann könnte man davon sprechen, dass erste Ansätze der Integration erkennbar sind. Aber so..

Solche unsäglichen Artikel sind dem finanziellen Engagement des Axel Springer Verlages geschuldet, der mit 10 Prozent an dem türkischen Marktführer „Dogan Yayin Holding“ beteiligt ist, der unter anderem die Hürriyet herausbringt. Und so werden die deutschen Ausgaben von „Hürriyet“ und „Milliyet“ mittlerweile von Springer vertrieben. Außerdem erwarb Springer für 375 Millionen Euro 25 Prozent von „Dogan TV“. So ist es kein Wunder, wenn die BILD scheinbar „moderaten“ türkischen Moslems eine Bühne bietet, auf der sie den deutschen Michel mit Märchen aus 1001er Nacht einzulullen versuchen. Auf diese Weise wird die schleichende Islamisierung Deutschlands in unverantwortlicher Weise verharmlost. Denn diese vermeintlich „moderaten“ Moslems sind letzten Endes viel gefährlicher als die „Islamisten“, die ehrlich verkünden, was ihre „Religion“ so alles vorschreibt.

Update: Die türkischen Fans gingen sogar so weit, dass sie Laserattacken auf die Augen des deutschen Torhüters Manuel Neuer machten. Die Intensität lässt darauf schließen, dass es sich nicht um einen Laserpointer, sondern um einen leistungsstarken Laser handelt.

(Text: byzanz)




Auge um Auge, Zahn um Zahn

Die iranisch-dänische Künstlerin Firoozeh Bazrafkan (Foto) hat ihren eigenen Umgang mit der Unmenschlichkeit der Scharia gefunden. Sie fügt dem Koran das zu, wozu er selbst aufruft. Das im Islam wörtlich verstandene Auge um Auge und Zahn um Zahn, lässt sie den Koran „spüren“. Dabei beruft sie sich auf die Bestrafung von Sakineh Ashtiani, die vor dem Vollzug der Todesstrafe noch 99 Peitschenhiebe zu fürchten hat.

Firoozeh Bazrafkan protestiert gegen die Behandlung Sakineh Ashtianis und sagt: „Ich habe den Koran zur gleichen Strafe verurteilt, die das iranische Regime Sakineh Ashtiani zuteilwerden ließ. Falls das iranische Regime sie steinigen sollte, steinige ich den Koran. Falls sie sie hängen, werde ich den Koran hängen.“

Auch Folter “vergilt” Bazrafkan mit gleicher Münze und verbindet das am Ende des Videos mit einem Appell, dem man sich nur anschließen kann.