TV-Tipp: Anne Will – ‚Parolen für den Stammtisch‘

Unter dem Titel der heutigen Anne Will-Sendung „Parolen für den Stammtisch – Gewinnen so Politiker Vertrauen zurück?“ (ARD, 21.45 Uhr) verbirgt sich der Versuch, den Politikern klar zu machen, wie sie mit dem “dummen, auf dem geistigen Stand von Steinzeitmenschen zurückgebliebenen Volk” zu reden hätten. Dass die Bürger, deren Ansichten als „Stammtisch-Parolen“ degradiert werden, auch Recht haben könnten, entzieht sich den gängigen Möglichkeiten des öffentlich-rechtlich Denkbaren. JETZT mit Video!

Politiker, die die Meinung des Volkes vertreten – was in der Staatsform der Demokratie im Grunde auch der Sinn der Sache wäre – werden als „Populisten“ verunglimpft. Ob es eventuell doch etwas mehr Volksnähe in der Politik braucht und sich die Wähler nach einem klaren Kurs sehnen, darüber diskutiert Anne Will heute Abend mit der Grünenpolitikerin Renate Künast, Heiner Geißler (CDU), dem bayrischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU), dem Schriftsteller und Philosophen Richard David Precht, dem Leiter der Friedrich-Naumann-Stiftung, Fritz Goergen und Roger Köppel, dem Chefredakteur der Weltwoche. Ob das postulierte niedere Niveau tatsächlich auf der Stammtischseite anzutreffen ist, wird sich zeigen.




Muslime beneiden Deutschland um den Holocaust

Der Islam wünscht sich nichts sehnlicher, als die Erniedrigung der Juden. Sie sollen so tief sinken, wie es nur geht. Was für ein „Pech“, dass die Nazis den Holocaust verbrochen haben. Aber beim nächsten Mal sollte es – so Allah will – in muslimischer Hand sein, die Juden zu quälen. Memri-Präsident Yigal Carmon erklärt anhand von Beweismaterial, wie führende islamische geistliche Originalfimmaterial über die Schoah dazu missbrauchen, ihre eigenen Hass-Sehnsüchte zu entfalten.

Besonders erregt den muslimischen Betrachter eine Szene, in der eine jüdische Frau einem deutschen Soldaten als Gipfel der Erniedrigung um Gnade wimmelnd die Hand küsst (Foto). Nur handelte es sich hier um keinen Deutschen, sondern um einen britischen Soldaten: Die Frau küsste sein Hand aus Dank für ihre Rettung.

Das Bildmaterial sehen Sie hier:

(Bearbeitung von KitmanTV, Übersetzung PI)




Schavan: Haben zu wenig Zuwanderer


Während die Kanzlerin mit der Bemerkung, Multikulti sei gescheitert (was sie allerdings am nächsten Tag gleich mit der Bemerkung, dass der Islam zu Deutschland gehöre, relativiert) versucht, konservatives Wählerpotential an die Union zu binden, verkündet „Bildungs“ministerin Schavan, wir hätten nicht zu viel Zuwanderung, sondern zu wenig. Also: Weiter, wie bisher. Und die ganz „Klugen“ positionieren sich gegen Seehofer.

Die WELT berichtet:

Merkel und Seehofer legen in der Integrationsdebatte nach. Doch: Es kommen viel zu wenige Zuwanderer, wie Bildungsministerin Schavan sagt.

„Nicht Einwanderung muss uns aufregen, sondern Auswanderung aus Deutschland.“ Mit diesen Worten setzt Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) einen Kontrapunkt in der Zuwanderungsdebatte. Vor fünfzehn Jahren lag die Zahl der Zugewanderten noch deutlich über einer Million, vor zehn Jahren waren es noch 800.000. Seit zwei Jahren ziehen mehr Menschen fort, als einwandern. Im vergangenen Jahr kamen 721.000 Menschen nach Deutschland, 734.000 gingen. Debatten wie die aktuelle, so klagen Experten, trügen dazu bei, dass Deutschland gerade für Qualifizierte nicht zu einem attraktiven Ziel werde. „Wenn wir dagegen nichts tun, wird sich der Fachkräftemangel zur größten Wachstumsbremse entwickeln“, sagte Schavan der „Welt am Sonntag“.

Nur können die, die kommen, die, die gehen, nicht mal annährend ersetzen. Und ein ungelernter Ziegenhirt aus dem Jemen wird wohl kaum den hiesigen Fachkräftemangel beheben! Aus- und Einwanderung sollte nicht nur quantitativ betrachtet werden.

Es sollte keine Aufweichung der restriktiven Regeln des geltenden Zuwanderungsgesetzes, keine Zuwanderung nach Kontingenten oder Punktesysteme geben.

Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft sehen solche Äußerungen mit Sorge. „Die deutsche Wirtschaft braucht die Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften“, sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der „Welt am Sonntag“. Ziel einer klugen Migrationspolitik müsse es sein, Zuwanderung in die Sozialsysteme zu begrenzen, aber gesteuerte Zuwanderung von ausgebildeten Arbeitskräften zu erleichtern.

Also bleibt alles beim alten.




Gandhi – Demaskierung eines Pazifisten

GandhiDer „Australian Islamist Monitor“ ist so etwas wie das australische Gegenstück zu PI. Dort erschien Ende Mai ein umfassender Artikel des indischen Autors Sujit Das über das Wirken von Mohandas Karamchand Gandhi, auch als Mahatma Gandhi bekannt, mit dem Titel „Exposing Gandhi – the naked saint and his spiritual terrorism of nonviolence“ („Gandhi entlarvend – der nackte Heilige und sein spiritueller Terrorismus der Gewaltfreiheit”).

Der in Mumbai lebende Sujit Das veröffentlicht unter anderem auf Internetseiten wie Faithfreedom, Islam-Watch und Islam-Monitor. Er hat auch ein Buch über den Propheten Mohammed geschrieben: “Unmasking Muhammad – the malignant narcissist and his grand delusion allah” (“Mohammed demaskierend – der bösartige Narzisst und seine Lebenslüge Allah”). Sein Artikel über Gandhi hat ebenfalls sehr viel mit dem Islam zu tun, denn er zeigt auf, wie das naive Prinzip der Gewaltlosigkeit dem aggressiven Machtstreben der Moslems in Britisch-Indien Tür und Tor öffnete. Hier die wichtigsten Auszüge des hochinteressanten Beitrags, der zunächst die mehr als skurrile Haltung Gandhis zu Hitler und dem Nationalsozialismus beleuchtet:


Gandhi predigte Gewaltlosigkeit, aber er wusste nicht, wo er aufhören sollte. Am 3. September 1939, als Großbritannien Deutschland den Krieg erklärte, traf Gandhi Lord Linlithgow, der auch indischer Vizekönig war, und begann zu weinen wie ein Kind. Er bestand darauf, dass Britannien die Waffen niederlegen und sich Hitler mit spiritueller Kraft widersetzen sollte. Gandhi meinte, der Vizekönig würde seinen Vorschlag akzeptieren und der britischen Regierung übermitteln. Er war von seiner Einschätzung der Gewaltlosigkeit so eingenommen, dass er dachte, ein Tyrann wie Hitler könne mit Gewaltlosigkeit gestoppt werden.

Nicht nur das: Gandhi schrieb einen offenen Brief an die britische Regierung, in dem er diese drängte, sich den Nazis zu ergeben. Später, als das Ausmaß des Holocaust bekannt war, kritisierte er die Juden, die versucht hatten zu fliehen oder um ihr Leben zu kämpfen. Gandhi sagte:

“Hitler tötete fünf Millionen Juden. Es ist das größte Verbrechen unserer Zeit. Die Juden hätten sich dem Messer des Schlächters ausliefern sollen. Sie hätten sich von Klippen ins Meer werfen sollen. Dies hätte die Welt und das deutsche Volk aufgerüttelt.”

Gandhi sagte den Juden sogar, sie sollten “für Hitler beten”. Das bedeutet, die Juden hätten vor Hitler salutieren und frohgemut in die Gaskammern spazieren sollen, denn das hätte Gandhis Gewaltlosigkeit diktiert. Gandhi war so begierig, seine Gewaltlosigkeit zu verkaufen, dass er im Juli 1939 einen Brief an Hitler schrieb, den die indische Regierung aus guten Gründen nicht hinausgehen ließ, denn darin sprach er ihn mit “Mein Freund” an. Im Dezember 1940 schrieb Gandhi einen weiteren Brief, in dem er ausführte:

“Dass ich Sie als Freund bezeichne ist keine Formalität. Ich habe keine Feinde. Wir zweifeln nicht an Ihrer Tapferkeit, Ihrer Hingabe an Ihr Vaterland, noch glauben wir, dass Sie das Monster sind, als das Ihre Gegner Sie beschreiben.”

Diesen Brief schloss er mit “Ihr aufrichtiger Freund” ab.

In Indien glaubte er, dass eine Einheit zwischen Hindus und Moslems möglich wäre, “weil sie so natürlich ist, so notwendig für beide und weil ich an die menschliche Naturglaube”. Dies zeigt Gandhis völlige Unkenntnis der islamischen Lehre. Er behauptete, den Koran gelesen und darin viel Spiritualität gefunden zu haben, aber er wusste nicht, dass der Islam die Menschheit in zwei unversöhnliche Gruppen aufgeteilt hatte. Der Koran bestimmt eindeutig, dass alle Götter außer Allah falsch sind und der Islam die dominante Religion ist. Ein Land gehört zum Haus des Krieges, bis es von den Moslems dominiert und regiert wird. Mit dieser Einstellung kann ein Moslem nirgendwo auf der Welt friedlich mit Nichtmoslems zusammenleben. Diese einfache Tatsache konnte Gandhi wegen seiner geringen Intelligenz nicht verstehen. In Gandhis Begriffsstutzigkeit kam es nicht vor, dass Indien, entsprechend dem Koran, ein ungläubiges Land ist und die meisten Moslems die völlige Zerstörung Indiens wollten. Ein Moslem, der in Indien geboren wurde, betrachtete sich als Mitglied der internationalen Muslimbruderschaft, anstatt sich für einen Teil der indischen Nation zu halten. Moslems wollen geflissentlich die Tatsache vergessen, dass 99 Prozent von ihnen dasselbe Blut und dieselben kulturellen Traditionen haben wie die Hindus. Sie ziehen es vor, sich für die Nachkommen fremder Eroberer zu halten.

Deshalb begann Gandhi mit seiner Politik „unterstützt die Moslems – beschuldigt die Hindus“, um seinen Kult der Gewaltlosigkeit zu fördern. Tatsächlich begann Gandhis Pro-Moslem-Politik gleich mit seiner Ankunft in Indien. Er war begierig darauf, die Moslems zu beeindrucken und ihr unumstrittener Führer zu werden, koste es, was es wolle. Es störte ihn nicht, dass all diese Experimente auf Kosten der Hindus gingen. Mit dem Voranschreiten seiner politischen Karriere wurde er mehr und mehr anti-hinduistisch. Er machte den Moslems mehrere rechtlich fragliche und unlogische Versprechen, als ob er ihnen einen Blankoscheck ausstellen würde. Dadurch drängte er die Moslems, die in der Mitte der Gesellschaft angekommen waren, in das fanatische Mittelalter des Islam zurück.

Es gibt hunderte von Beispielen, bei denen Gandhis Pro-Muslimische Politik allein auf Kosten der nicht- muslimischen Inder ging. Gandhi war schuld an vielen Fehlleistungen, Misserfolgen und Desastern, aber weder gab er seine Fehler zu, noch lernte er aus ihnen.

Gandhi zeigte seine servile Haltung auch bei der Frage der Nationalsprache Indiens. Offensichtlich hat Hindi den vorrangigen Anspruch als Hauptsprache akzeptiert zu werden. Aber als er herausfand, das die Moslems es nicht mochten, bestand er darauf, dass Hindustani (eine Umgangssprache, die ein Mischung aus Hindi und Urdu darstellt, ohne Grammatik und Vokabular) die einzige Nationalsprache Indiens sein sollte.

Gandhi übersah geflissentlich die Tatsache, dass muslimische Herrscher zahllose Hindus mit Gewalt konvertierten. Eines Tages traf ein fanatischer Moslemführer Gandhi. Um ihm zu gefallen, sagte Gandhi:

“Ich kenne das Geheimnis über die Ausbreitung des Islam. Ich bin mir bewusst, dass sich der Islam nicht durch das Schwert ausgebreitet hat, sondern durch Fakire und Maulavis ([Ehrentitel für islamische Gelehrte). Das Schwert wurde lediglich zum Schutz der islamischen Kultur benutzt.”

Tatsache ist, dass ungefähr 80 Millionen Menschen in Indien durch Invasionen von Moslems getötet wurden. Der berühmte Historiker Will Durant fasste es so zusammen:

“Die islamische Eroberung Indiens ist wahrscheinlich die blutigste Episode der Geschichte.”

Manchmal wurden ganze Städte niedergebrannt und die Einwohner massakriert. Hunderttausende wurden bei jedem Feldzug getötet und die am Leben gebliebenen als Sklaven deportiert. Jeder neue Invasor baute seine Hügel oft buchstäblich von Hinduschädeln. Einige Moslemfürsten machten es zur Regel, Hunderttausende von Gefangenen an einem Tag zu töten. Der Eroberung Afghanistans im Jahre 1000 folgte die der Hindubevölkerung. Die Region heißt immer noch der Hindukusch, das heißt „Abschlachtung der Hindus“. Der vor-islamische Name des Hindukusch war ‚Paariyaatra Parvat‘.

Entweder kannte Gandhi die indische Geschichte nicht oder er leugnete sie vorsätzlich. Über den Hindu-Hasser König Aurangazeb sagte Gandhi:

“Da Aurangazeb so viele Jahre hier gelebt hat, sollten Unterstellungen von Feindschaft und Distanz gegen ihn aufhören und er sollte als einer der Unseren gesehen werden. Wenn dafür von Zeit zu Zeit ein Opfer gebracht werden muss, um diese Angelegenheit zu lösen, sollte das getan werden. Und so sollten Aurangazeb und Shivaji zusammen eine neue Hindunation begründen.”

Gandhi legte auch einen Bann auf Shiv Banvani, ein kleines, inspirierendes Gedicht des Dichters Bhushan. Der Dichter schrieb, wäre Shivaji nicht geboren worden, wäre ganz Indien zum Islam bekehrt worden. Der Poet benutzte exakte Worte, um den grimmigen Fanatismus und die Intoleranz zu beschreiben, die innerhalb des Islam gepredigt wurden. Gandhi verhängte einen Bann über dieses Gedicht, um die Gefühle seiner ‚Moslembrüder‘ zu schonen.

Als die Hindubevölkerung von Bhopal unter der tyrannischen Herrschaft des Moslemfürsten litt, wurden Hindumädchen entführt und vergewaltigt. Die Kultur der Hindus wurde abgelehnt und es fand eine rasante Islamisierung statt. Eines Tages besuchte Gandhi Bhopal und erklärte wie ein unschuldiges Kind:

“Die Menschen von Bhopal sind glücklich unter der Herrschaft von Nawab. Er führt ein einfaches Leben und ist ein ‚Ramaraja‘ (ein gerechter König)“.

Gandhi trieb ein Doppelspiel, um die Moslems in der Khilafat – Bewegung zu fördern. Sie war ein Versuch der indischen Moslemgemeinschaft, sich zu vereinigen, um das Türkische Reich zu unterstützen. Dessen Regent, der Kalif, wurde von den Moslems als der Hüter des Islam betrachtet. Unter der Leitung prominenter Moslemführer wurde die Khilafat – Bewegung in den meisten Teilen Nordindiens begründet. Erstaunlicherweise erlaubte Gandhi den Moslems bei dieser Bewegung Zuflucht zur Gewalt zu nehmen, während er bei den Hindus für Gewaltlosigkeit eintrat. Gandhi schlug den Moslems vor:

“Wenn die Bewegung der friedlichen Nichtzusammenarbeit keinen Erfolg hat, Gerechtigkeit zu erlangen, dann haben sie das Recht, dem Pfad zu folgen, der in den Heiligen Büchern des Islam gezeigt wird und ich befürworte diesen Pfad von ganzem Herzen.”

Gandhi hätte sich diesem Pfad widersetzen sollen, der seinem Prinzip der Gewaltlosigkeit entgegensetzt war, doch er befürwortete ihn von ganzem Herzen. Als die indischen Moslems den Amir von Afghanistan einluden, Indien anzugreifen und es in das Dar al Islam zu verwandeln, befürwortete Gandhi diesen Schritt ebenfalls.

Gandhi rechtfertigte auch die Gräueltaten, die von Moslems an Hindus begangen wurden. In Malabar peinigten die Moplahs das Dharma der Hindus, die Würde der Hindus das Leben der Jindus und den Reichtum der Hindus über eine lange Zeit. Hunderte von Hindus wurden zwangsweise zum Islam bekehrt und Hindufrauen wurden vergewaltigt. Gandhi sagte kein Wort dagegen. Im Gegenteil, er rechtfertigte dies sogar:

“Tapfere, gottesfürchtige Moplas, auf eine Weise, die sie für religiös hielten, für etwas kämpften, was sie für religiös hielten.”

Gandhi leugnete auch offenkundig, dass unzählige Fälle von Konversionen zum Islam stattgefunden hatten. Er schrieb:

“Die Moplas waren im Recht, die Hindus vor die Wahl zwischen Koran oder Schwert zu stellen, Und wenn die Hindus Moslems wurden, um sich vor dem Tod zu retten, dann war es ein freiwilliger Glaubenswechsel und keine Zwangsbekehrung.”

Bei diesem Aufstand wurden mehr als 600 Hindus getötet und mehr als 2500 Hindus zum Islam zwangsbekehrt. Die Zahl der vergewaltigten Hindufrauen ist unbekannt. Doch Gandhi schrieb im Mitteilungsblatt „Young India“, dass sich nur ein Fall von Zwangsbekehrung ereignet hätte. Die Ereignisse in Malabar Mopla waren so grauenhaft, dass selbst muslimische Freunde Gandhis ihn auf seine falsche Äußerung hinwiesen. Doch Gandhi korrigierte seinen falschen Bericht nicht, was der Höhepunkt seiner pro-muslimischen Politik war.

Gandhi behandelte Moslems besser und ignorierte ihre bösen Taten vollständig. Hindus wurden von diesem nackten Hinduheiligen zu den Meerschweinchen der Moslems gemacht. Er war ein ‚Mahatma nach Bedarf‘. Als er einmal nach Delhi ging, hielt er in einem Hindutempel in der Kolonie der Straßenkehrer ein Gebetstreffen ab. Ungeachtet des starken Protestes der Priester las er eisern einige Passagen aus dem Koran als Teil des Gebetstreffens in dem Hindutempel. Aber er hatte nicht den Mut, Passagen der Bhagavad Gita in einer Moschee zu lesen. Was war das für ein verdrehtes Urteilsvermögen? Es war leicht für ihn, auf den Gefühlen der toleranten Hindus herumzutrampeln, aber wenn er es mit Moslems zu tun hatte, war er sehr vorsichtig.

Gandhis Experimente scheiterten alle kläglich, außer seinem Experiment für Pakistan, das erfolgreich durchgeführt wurde. Pakistan wurde wegen der selbstmörderischen Politik Gandhis geschaffen. Muhammad Ali Jinnah und M. K. Gandhi setzten die Theorie der Teilung des Mutterlandes in Aktion. Jinnah hängte den Traum von Pakistan vor mehrere fanatische Augen wie eine Karotte, die vor einem Esel baumelt und Gandhi assistierte ihm, obwohl er anfangs gegen die Teilung Indiens war. Zwei sich selbst regierende Länder, Indien und Pakistan, begannen am 15. August 1947 Schlag Mitternacht zu existieren.

Zur Zeit der Teilung fanden gewalttätige Unruhen zwischen Hindus und Moslems statt. Millionen wurden aus dem Land ihrer Vorfahren gerissen. Massive Gewalt und Metzeleien ereigneten sich auf beiden Seiten. Nach niedrigsten Schätzungen kamen eine Million Menschen um und 14 Millionen wurden heimatlos. Als Hunderttausende von Hindu- und Sikhflüchtlingen nach Indien kamen, zeigte Gandhi keinerlei Mitgefühl mit ihnen. Er kritisierte die Hinduflüchtlinge und befahl ihnen, zurück zu gehen und zu sterben. Gandhi sagte:

“Ich bin betrübt zu erfahren, dass Menschen aus dem West Punjab fliehen und man sagt mir, dass Lahore von den Nicht-Moslems evakuiert wird. Ich muss sagen, dass dies nicht so ist, wie es sein sollte. Wenn ihr denkt, dass Lahore tot ist, oder im Sterben liegt, lauft nicht davon, sondern sterbt mit dem, was ihr für das sterbende Lahore haltet. Wenn ihr an Angst leidet, sterbt ihr, bevor der Tod zu euch kommt. Das ist nicht glorreich. Es wird mir nicht Leid tun, wenn ich höre, dass die Menschen im Punjab nicht als Feiglinge, sondern als tapfere Menschen starben.”

Damit tat Gandhi diejenigen als Feiglinge ab, die vor dem Massaker durch einen erheblich stärkeren Feind flohen. Dieser Messias der Gewaltlosigkeit konnte nicht die Gewalt im Konzept und in der Praxis des islamischen Jihad sehen. So riet er den Hindus:

“Die Hindus sollen nicht hilflos sterben. Aber sie sollen ohne ein Murmeln sterben. Nur dann werden die Unruhen aufhören.”

Gandhi schlug auch den vergewaltigten Frauen vor, nicht gegen die Vergewaltiger zu kämpfen:

“Die Frauen müssen wissen, wie man stirbt. Frauen sollen dem Tod tapfer und ohne Murmeln ins Auge sehen. Nur dann wird das schreckliche Töten, das jetzt andauert, enden.“

Bei einer anderen Gelegenheit wandte sich Gandhi am Ende eines seiner Gebetstreffen an die obdachlosen Hindus und sagte:

“Wer sind die Mörder letzten Endes? Sie sind unsere Moslembrüder, sonst nichts. Bricht die Bekehrung zu einer anderen Religion das Band der Brüderschaft?”

In einer Rede am 6. April 1947 riet Gandhi den hilflosen Hindus erneut:

“Selbst wenn die Moslems beschließen, die Hindus auszurotten, gibt es keinen Grund für die Hindus, auf die Moslems wütend zu sein. Selbst wenn sie uns die Kehle durchschneiden, sollten wir geduldig sein und den Tod akzeptieren. Last sie die Welt regieren, wir werden die Welt durchdringen und mit ihr eins werden. Zumindest sollten wir keine Angst vor dem Tod haben. Die Vorsehung besteht aus Leben und Tod. Warum darüber unglücklich sein? Wir werden in ein neues Leben eintreten, wenn wir dem Tod mit einem Lächeln entgegentreten. Wir werden ein neues Hindustan (Indien) erschaffen.”

Selbst nach soviel Zerstörung war Gandhi noch nicht zufrieden. Am 23.September sagte er während einer Gebetsansprache:

„Selbst wenn die Moslems unsere Verwandten, unser Volk töten, warum sollten wir auf irgendjemanden wütend sein? Die, die getötet wurden, erfuhren was ihnen gebührte. Wir sollten wissen, dass sie in den Himmel kamen, Lasst dies mit Gottes Willen jedem von uns widerfahren. Gott sollte uns diese Art von Tod gewähren. Wenn ihr Gott um irgendetwas bitten wollt, lasst es dies sein.”

Über das Abschlachten von Hindus und Sikhs durch die Moslems bemerkte Gandhi an anderer Stelle:

“Ich würde den Hindus sagen, dass sie dem Tod frohgemut entgegensehen sollen, wenn die Moslems darauf aus sind, sie zu töten. Ich wäre ein wahrer Sünder, wenn ich, sollte ich erdolcht werden, in meinem letzten Augenblick wünschte, dass mein Sohn Rache suchen sollte. Ich muss ohne Hass sterben. (…) Ihr mögt euch umdrehen und fragen, ob alle Hindus und Sikhs sterben sollten. Ja, würde ich sagen. So ein Martyrium wird nicht vergeblich sein.”

So war die Gewaltlosigkeitsphantasie Gandhis beschaffen. Nach seiner Theorie müsste, wenn sich eine große Anzahl von Rindern bereitwillig dem Tiger darbiete, dieser eines Tages davon genug haben, sie zu verspeisen. Dann würde der Tiger wohl zum Vegetarier werden und von Gras leben, anstatt zu jagen. Gandhi gab niemals zu, dass seine Masche mit der “Gewaltlosigkeit” zu keinem Resultat führte. Lieber sagte er den Hindus, sie sollten fröhlich bei den Ausschreitungen sterben. Gandhi wird als ‚Vater der Nation‘ bezeichnet, ein Epitheton von hoher Verehrung. Aber wenn das so ist, hat er in seiner väterlichen Pflicht versagt. Gandhi war vielmehr der Vater des Völkermordes an den Hindus in Verkleidung eines Hinduheiligen. Er mag den Titel Mahatma, „größte Seele“, getragen haben, aber die, die Gandhi besser kannten, werden diesen Titel niemals akzeptieren, denn es gab nichts, das ihn dazu qualifizierte.

Der erste indisch-pakistanische Krieg (auch bekannt als der erste Kaschmirkrieg) fand zwischen 1947 und 1948 statt. Gandhi trat wieder mit seiner bizarren Philosophie der Gewaltlosigkeit in Aktion. Am 5.November 1947 äußerte Gandhi seinen Traum vom gewaltlosen Krieg. Jemand fragte Gandhi: “Wie sollen wir einem Angriff auf Kaschmir mit Gewaltlosigkeit widerstehen?” Gandhi antwortete:

“Stellt keine Armee für ihre Verteidigung bereit. Der Staat sollte ihnen ausreichend Literatur über Gewaltlosigkeit zur Verfügung stellen. Ob diese Literatur verfügbar ist oder nicht, diejenigen, die angegriffen werden, sollten in ihrer enormen Anzahl keinen Gegenangriff auf eine disziplinierte Armee durchführen, und nicht einmal deren Schlägen Widerstand entgegensetzen. Die Angegriffenen sollten ihr Leben ohne Groll und Bosheit opfern. Benutzt keine Waffen. Benutzt nicht einmal die Fäuste zum Gegenangriff. So ein gewaltloser Widerstand wird ein glanzvolles Beispiel von Tapferkeit werden, wie es die Geschichte bis heute nicht gekannt hat. Dann wird das Land Kaschmir rein werden. Der Duft dieser Reinheit wird nicht nur Hindustan, sondern die ganze Welt durchdringen.”

Gandhi wollte also eine Moslemarmee stoppen, indem er ihr genügend Literatur über Gewaltlosigkeit bereitstellte. Gandhi war überhaupt keine weise und ausgeglichene Person. Er war ein emotional aufgewühlter Sozialaktivist und ein rücksichtslos gerissener Politiker. Die Hindus oder Indien waren seine geringste Sorge. Er hatte viele Gesichter. Oft erschien er wie Christus oder Buddha, aber im nächsten Augenblick war nur ein mächtiger ehrgeiziger Politiker. In einem Augenblick benahm er sich wie ein Heiliger, aber unmittelbar darauf war er nichts als ein eigennütziger Zauberer oder Hexenmeister.

Außerdem war Gandhis gewaltloses Handeln darauf angelegt, Gewalt anzuwenden. Obwohl Gandhi unverwandt Gewalt gegen seine Gegner vermied, fand er keinen Weg für seine Gefolgsleute, Gewalt gegen sich selbst zu vermeiden. Er liebte die Hindus ‚bereit zu sterben‘ zu sehen, aber nicht ‚bereit zu überleben‘. Diese feige Haltung ist gewaltlos gegenüber den Gegnern, aber wie können wir sie ‚gewaltlos‘ nennen, wenn sie von ihren gewalttätigen Gegenspielern einkalkuliert wird? Außerdem, wenn die Anwendung von Gewalt vollständig ausgeschlossen wird, regt das den Appetit des Aggressors an und provoziert noch mehr Gewalt. Wenn ein politischer Neuling so einen dummen Fehler begeht, ist das verzeihlich, aber für einen erfahrenen Anführer wie Gandhi war das eine ernsthafte Störung des Urteilsvermögens.

Gandhi startete einen Prozess unvorstellbarer Zerstörung Indiens mit seiner unrealistischen Pro-Moslem Politik. Während der mehr als dreißig Jahre der unzweifelhaften Herrschaft Gandhis gab es mehr Zerstörung von Hindutempeln, mehr gewaltsame und betrügerische Konversionen zum Islam, mehr Freveltaten gegenüber Frauen und schließlich den Verlust eines Drittels des Landes. Das war es, was Gandhi mit seiner Kriecherei vor den Moslems erreichte. Die ganze Idee seines gewaltlosen Kampfes war pervers. Ein logischer Mensch wird es sich zweimal überlegen, so jemanden einen Patrioten zu nennen. Während seiner ganzen politischen Karriere jagte er einem Trugbild einer “Hindu-Moslem-Einheit” hinterher. Er scheiterte in seinem Experiment, er hielt einen Augenblick inne, doch dann begann er es wieder gegen alle Widrigkeiten voranzutreiben. Er folgte nicht nur dem Pfad der Zerstörung, sondern er nahm die ganze Nation mit sich. Sollten wir heute die Tatsache leugnen, dass seine Fehler zu Massakern in großem Stil an den Hindus und zur Teilung Indiens geführt haben? Doch überraschenderweise nennen die Inder ihn immer noch den ‚Vater der Nation‘.

Gandhis Fehler trägt eine eigene Botschaft. Keine Nation kann sich in Frieden und Würde entwickeln, sofern sie den Islam nicht vollständig entfernt. Kein noch so großes Wohlwollen ist in der Lage, die islamische Theologie und die ihm innewohnende Ambition zur Welteroberung zu ändern. Wir sollten den Islam nicht mit den Augen unserer eigenen Spiritualität betrachten. Es gibt definitiv etwas sehr Inflexibles im Herzen des Islams, das selbst ein Mann mit einem ozeanischen Wohlwollen wie Gandhi nicht bewegen konnte. Das ist eine Lektion, die wir lernen müssen. Seit dem Tod Gandhis rufen die Apologeten des Islams seinen Namen an, um den Hinduismus anzuschwärzen, aber sie waren ihm zu Lebzeiten nie von Nutzen. Dies ist die hässlichste Unehrlichkeit der Geschichte Indiens. Die Moslems griffen ihn in der rohesten Sprache an, durchkreuzten seine Politik, widersetzten sich ihm mit Klauen und Zähnen und verprügelten ihn physisch. Es waren die Hindus, die ihn verehrten und ihn immer noch verehren oder zumindest respektieren. Heute ist Gandhi die meist gehasste Person in Pakistan. Die Wahrheit über den Islam nicht zu sehen, war ein kostspieliger Fehler in Gandhis Zeit und die Situation ist heute nicht anders. Mir der wachsenden Stärke und dem wachsenden Selbstvertrauen des Islams mag sich dies in der nahen Zukunft als tödlich erweisen.

Wenn unsere Zivilisation überleben soll. Müssen wir mit der schlechten Gewohnheit der Pietät gegenüber großen Männern brechen. Große Männer machen große Fehler.
Sir Karl Raimund Popper (1902 -1994)

(Der gesamte Artikel ist in der deutschen Übersetzung hier zu lesen / Übersetzung: Florian Euring „La Valette“)




Initiative „Linkstrend stoppen“ gibt nicht auf

Die Initiative „Linkstrend stoppen“ steckt nicht auf. Während die Spitze der Union in Gestalt von Angela Merkel und Horst Seehofer verkündet, Multikulti sei tot, und sie selbst und die Mainstream-Presse so tut, als wäre mit der Verlautbarung des für jeden Denkenden offensichtliche ein Paradigmenwechsel eingeläutet, mühen sich die in der Union verbliebenen Konservativen, weiterhin einen Kurswechsel herbeizuführen. Dass der Sprecher der „Linkstrend stoppen“-Initiative, Michael Nickel (Foto), dabei darauf setzt, Angela Merkel möge diese Neu- oder Rückorientierung einleiten, hat dabei schon etwas rührendes.

Update: Wie uns Michael Nickel mitteilte, hat er sich nicht wie in dem ursprünglichen Artikel der Jungen Freiheit dargestellt geäußert. Die Junge Freiheit hat auf Wunsch Nickels den Artikel mittlerweile berichtigt. Auch die Berliner Zeitung, die als erstes diese Falschmeldung brachte, hat Nickel für Morgen eine Richtigstellung zugesagt.

Der ursprünglich uns zur Kritik an Nickel veranlassende Absatz lautet bei der JF nun wie folgt:

Nickel ergriff wie schon in der vergangenen Woche auf der Regionalkonferenz in Wiesbaden das Wort und erwähnte einen Werbebrief, den er von den Republikanern erhalten habe und in dem ihm nahegelegt worden sei, die Partei zu wechseln. „Wo kommen wir denn da hin“, fragte Nickel. Solle er etwa die letzte verbliebene Volkspartei verlassen, wie die Ratten das sinkende Schiff. Dafür habe er kein Verständnis.

Damit ist klar, das Michael Nickel es nicht so dargestellt habe, als gäbe es CDU-Wähler (als Phänomen), die ein Abwandern zur NPD für richtig hielten bzw. das empfählen. Unsere Kritik an dieser Aussage, die es nie gegeben hat, ist damit hinfällig.

Gerne sind wir dem Wunsch Michael Nickels nachgekommen, ihm dabei zu helfen, die von der Berliner Zeitung kolportierte Meldung wieder einzufangen. ENDE UPDATE

„Links der Mitte sind für die Union keine Wahlen zu gewinnen“

Er wolle auch keine neue Partei gründen, sondern Bundeskanzlerin Merkel müsse endlich einen Kurswechsel einschlagen, forderte Nickel. Links von der Mitte seien für die Union keine Wahlen zu gewinnen, warnte er und erntete erheblichen Applaus dafür.

Später sprach der CDU-Mann aus Brandenburg Merkel nochmals persönlich an, wobei die Kanzlerin nach seinen Angaben Gesprächsbereitschaft mit der Aktion „Linkstrend stoppen“ signalisiert haben soll. Aber, kündigte Nickel an, „wir werden uns aber nicht einlullen lassen.“

Das sollte einen wirklich freuen, wenn sich Ihro Gnaden und Parteivorsitzende Merkel dazu herablässt, mit der Basis zu sprechen. Und sie wird der Aktion „Linkstrend stoppen“ bestimmt auch erzählen, was diese hören will, aber es wird nicht in einer geänderten Politik münden. Nur in der Änderung der Wortwahl wird sich etwas tun. So spricht die Unionsvorsitzende von der „privilegierten Partnerschaft“ mit der Türkei. Nur wer politischer Analphabet ist, weiß nicht, dass dies eine Beruhigungspille für die Unwilligen ist, um in Ruhe hinter verschlossenen Türen weiter mit der Türkei den Beitritt zu verhandeln. Übrigens sollte jedem klar sein, der eine privilegierte Partnerschaft für möglich hält, dass der Europäische Gerichtshof dies ohnehin sofort zu einer faktischen Vollmitgliedschaft abändern würde. Der EUGH versteht sich darin, die Ausweitung der EU auch ohne den politischen Willen der Mitgliedsstaaten und damit gegen den Willen der europäischen Völker vorzunehmen.

Man kann sich natürlich mit einer Parteivorsitzenden zufrieden geben, die jeden Tag das erzählt, was jeder hören will – ohne jedoch auch nur im Ansatz eine solche Politik zu betreiben. Man vergleiche hierzu auch die Tagesthemen-Sendung vom 15.10.2010, in der Merkel nur allzu deutlich macht, dass sie alles vertritt, was gerade opportun ist:




Stadtkewitz: Linkstrend der CDU nicht zu stoppen

In der Printausgabe der Jungen Freiheit vom 15. Oktober äußert sich René Stadtkewitz zur Zukunft der Union, der Parteien- und Medienlandschaft, dem Auftritt Geert Wilders in Berlin, der – nicht angestrebten – Kooperation mit Republikanern und Pro-Bewegung und der programmatischen Ausrichtung der neuen Partei DIE FREIHEIT. Insbesondere seine Analyse zu den strategischen Möglichkeiten der Union, auf einen bürgerlich, freiheitlichen Kurs zurückzukehren und die daraus resultierende Notwendigkeit für eine neue Partei sind lesenswert. PI hat das Interview, das durch einen Beitrag über den Islamkritiker Bruce Bawer begleitet wird, zusammengefasst.

Stadtkewitz führt darin aus, wie es ihm in den Jahren innerhalb der CDU schwer gemacht wurde, eine kritische und objektive Auseinandersetzung mit der Zuwanderung und in diesem Zusammenhang mit dem Islam innerhalb der angeblich bürgerlichen Partei anzustoßen bzw. zu betreiben. Die Berliner CDU-Parteispitze um Frank Henkel habe sich trotz gegenteiliger Versprechen einer diskursiven Auseinandersetzung nicht stellen wollen. Den Bruch der Vereinbarung schreibt Stadtkewitz dem Bemühen der CDU zu, nach links zu rücken. Beim großen Marsch nach links sei die CDU mittlerweile soweit fortgeschritten, dass Stadtkewitz eine Umkehr nicht mehr für möglich hält – nicht nur weil sich mittlerweile zu viel konservatives Personal zurückgezogen habe, sondern weil es strukturell nicht mehr möglich scheine. Die beiden möglichen Vorgehensweisen zur Umkehr analysiert das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses sehr treffend. Sowohl die sofortige als auch die allmähliche Rückbesinnung auf bürgerlichen Werte hätte ihre Tücken, da ihr für die langsame Variante die Zeit und für die sofortige Variante die Glaubwürdigkeit fehle.

Auszug aus dem JF-Interview:

JF: TNS Emnid, Klaus-Peter Schöppner, sagte jüngst in dieser Zeitung, er sehe allerdings Zeichen einer konservativen Besinnung bei der Union.

Stadtkewitz: Das wäre dieser Partei und unserem Land zu wünschen, aber ich glaube nicht mehr daran. Ich halte das inzwischen auch für gar nicht mehr möglich, denn es haben sich mittlerweile zu viele konservative Personen zurückgezogen oder wurden gar zum Rückzug oder Austritt genötigt. Mit wem also sollte eine solche Besinnung noch stattfinden? Außerdem: In NRW hat die Union zuletzt eine Million Wähler verloren. Eine Million Wähler – das ist ein Signal! Geschehen ist aber nichts, der Kurs wurde nicht korrigiert. Fazit: Eine Kurskorrektur ist nicht gewollt, auch nicht wenn die Wähler fortlaufen. Vielleicht ist es sogar zu spät, denn das Vertrauen zu vieler Wähler ist längst verspielt. Der Weg der Union nach links war ja kein scharfer Haken, sondern ein Prozeß, und das gilt auch für den Weg zurück. Da müßte erst mal verlorenes Vertrauen wieder aufgebaut werden. Deshalb würde eine scharfe konservative Kehrtwendung vermutlich zunächst auch gar keinen Erfolg beim Wähler bringen, weil die enttäuschten Bürger das der CDU zunächst nicht abkaufen würden. Ein langsamer, überzeugender Prozeß aber wäre fragil und könnte gegen die üblichen Widerstände bei zudem zunächst ausbleibenden Wahlerfolgen wohl kaum durchgehalten werden. Nein, ich glaube, die Chance wurde verpaßt. Die CDU hat schon solchen Strukturschaden genommen, daß sie fast dazu verurteilt ist, mutlose Politik zu machen bei dem Versuch, den Grünen hinterherzulaufen.

Letztlich, so der Gründer der FREIHEITSPARTEI, habe es keinen anderen erfolgversprechenden Weg gegeben, als eine neue Partei zu gründen. Diese Gründung berge zwar Risiken, aber der große Zuspruch schon kurz nach der Ankündigung habe die Entscheidung bestätigt. Nun sei es an ihnen, daraus einen Erfolg zu machen. Dabei würden, so Stadtkewitz, seine Erfahrungen in Parlaments- und Parteiarbeit hilfreich sein.

Die Einladung an Wilders, den vorrangig linke Medien als „Rechtspopulist“ und ähnliches aus Leugnung der Realität heraus bezeichneten, sei richtig gewesen. Was Geert Wilders den 540 Zuhörern am 2.10.2010 in Berlin zu sagen gehabt habe, habe den Einsatz gelohnt.

Die FREIHEIT sei deshalb aber kein Ableger der niederländischen Partij voor de vrijheid von Geert Wilders. Die Namensgebung sei dem Motiv geschuldet. Man wolle der aufgrund einer falschen Zuwanderungspolitik drohenden Islamisierung ebenso entgegen wirken wie der Bevormundung der Bürger durch die politische Klasse. Es gelte, eine ausufernde Bürokratie zurückzudrängen und die Demokratie zu stärken, indem man zum Beispiel Volksentscheide nach Schweizer Vorbild einführe.

Eine Kooperation mit Republikanern oder der Bewegung Pro-Deutschland lehnt Stadtkewitz ab. Das Verhalten Letzterer habe der Islamkritik geschadet. Die Einladung ausgerechnet Le Pens zu einem „Antiislamisierungskongress“ und NPD-Funktionäre zu ihren Funktionären zu machen, zeige die mangelnde Glaubwürdigkeit und die Rückwärtsgewandtheit. Der Partei Die Freiheit stehe im Gegensatz dazu für Zukunft und Fortschritt und wolle zeigen, dass Fortschritt und der Erhalt unserer Werte nicht im Widerspruch stehen. „Wenn wir heute von Links- und Rechtsextremisten gleichzeitig attackiert werden, zeigt dies, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Stadtkewitz im JF-Interview.

Moritz Schwarz von der Jungen Freiheit stellt seiner letzten Frage voran, dass der Extremismus-Vorwurf gegen Wilders nicht weniger heftig sei, der sogar ein Einreiseverbot erhalten habe. Danach gefragt, ob er nicht fürchte, sich einer Schlammschlacht in den Medien auszusetzen und von der Antifa von der Straße geprügelt zu werden, zeigt sich Stadtkewitz unbeeindruckt. Zunächst gehe die Gefahr nicht von Wilders, sondern von Islamisten aus, wie das gegen Wilders ausgesprochene Einreiseverbot nach Großbritannien gezeigt habe. Man habe Wilders nicht geschützt, sondern ihn als Gefahr betrachtet und nicht die gegen ihn agierenden Islamisten. Dieses Verhalten der britischen Behörden und das daraus resultierende Einreiseverbot seien folgerichtig für rechtswidrig erklärt worden.

Die sogenannte Antifa sei ein loser Haufen, der regelmäßig Unterstützung aus einem breiten Bündnis linker Parteien und Gewerkschaften erhalte und durch eine undurchsichtige Förderpraxis finanziert werde. Das einigende Band sei der Kampf gegen die deutsche Identität. Aber, so Stadtkewitz wörtlich: „Wir werden uns von linken Faschisten nicht beirren lassen und auch in diesem Punkt für unsere Freiheit eintreten.“

(Das komplette Interview gibts auf S. 3 der aktuellen JF-Ausgabe Nr. 42 vom 15. Oktober 2010)




Kultusministerkonferenz gegen Deutschpflicht

Die Kultusminister der Länder haben sich klar gegen die Deutschpflicht auf Schulhöfen und damit gegen die Integration ausgesprochen. „Eine flächendeckende Deutschpflicht auf dem Pausenhof ist nicht denkbar“, so der Präsident der Kultusministerkonferenz (KSK), Ludwig Spaenle (Foto, CSU) nach dem Treffen. Ohne selbst Vorschläge zu machen, stimmte die KSK damit gegen die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer und sogar gegen Migranten, die es gar nicht mögen, wenn auf dem Schulhof Sprachen gesprochen werden, die sie nicht verstehen.

Die Tagesschau schreibt:

Die Kultusminister der Länder haben sich klar gegen eine Deutschpflicht auf Schulhöfen ausgesprochen. Sie wiesen den Vorschlag nach einem Gespräch mit Migrantenverbänden in Berlin zurück. Damit stellten sich die Ressortchefs gegen das Plädoyer führender Koalitionspolitiker, darunter der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU).

Eine flächendeckende Deutschpflicht auf dem Pausenhof sei nicht denkbar, betonte der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Ludwig Spaenle (CSU) nach dem Treffen. Dies gelte, auch wenn freiwillige Regelungen an einzelnen Schulen „durchaus interessant“ sein könnten. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) sagte, die Idee sei „in keiner Weise geeignet“, Integrationsprobleme zu lösen. Es sei „traurig“, dass in aller Regelmäßigkeit die gleichen unbrauchbaren Vorschläge wieder auftauchten. Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) nannte den Vorstoß „nicht hilfreich“. Die Bedeutung des Deutschlernens für die Integration sei zwar unbestritten. „Von oben herab“ zu verbieten, dass Jugendliche auf dem Schulhof ihre Muttersprache sprächen, sei allerdings nicht sinnvoll.

Die Türkische Gemeinde in Deutschland reagierte erleichtert auf die Stellungnahme der Länderminister. „Es bedurfte eines Signals der KMK“, sagte der Bundesvorsitzende Kenan Kolat, „ein Verbot der Muttersprache ist nicht hinnehmbar.“ Dies wäre ein „Signal der Unterwerfung“ und eine „Stigmatisierung“ von Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln. Die Forderung von Böhmer und anderen sei ein „Skandal“, kritisierte Kolat. Die Kultusminister hätten nun die richtige Antwort auf die „unsägliche Diskussion“ der vergangenen Wochen gegeben.

Ja klar. Die Türken sind dagegen, denn wer gegen Integration ist, der ist natürlich auch gegen Deutschpflicht, egal, was die Betroffenen und die deutsche Restbevölkerung sagen. Und der deutsche Dhimmi, der selbst keinerlei „hilfreiche Vorschläge“ macht, nickt den Türken zu und schweigt.

» ludwig.spaenle@csu-landtag-news.de

(Spürnase: Ulrich K.)




TV-Tipp: „Presseclub“ zum Thema Zuwanderung

Heute um 12 Uhr geht es im ARD-Presseclub um Horst Seehofer, Zuwanderung und Integration oder wie es bei der ARD politisch korrekt heißt: „Wie fremdenfeindlich ist Deutschland?“. Es diskutieren Tissy Bruns vom Tagesspiegel, der islamfreundliche Joachim Frank von der Frankfurter Rundschau (vorher Kölner Stadtanzeiger), Cordula Tutt, Autorin des Buches „Das große Schlumpfen“ und Journalistin der Wirtschaftswoche und der Chefredakteur des Bayernkurier, Peter Hausmann.

Die ARD-Beschreibung zur Sendung weist den Weg, in welche Richtung die Diskussion verlaufen soll:

Fachkräfte gesucht, Einwanderer unerwünscht – Wie fremdenfeindlich ist Deutschland?

Die Statistik sagt es unmissverständlich: Deutschland ist im Moment ein Abwanderungsland. Die Zeit, als Tausende zu uns strömten, ist vorbei. Und es muss Besorgnis erregen, dass sich gerade junge, gut ausgebildete Migranten wieder aus Deutschland verabschieden. Die Wirtschaft fordert wegen des Fachkräftemangels mehr Anwerbung im Ausland. CSU-Chef Horst Seehofer dagegen bestreitet, dass es mehr Zuwanderung geben muss, und warnt vor den Problemen mit Menschen aus anderen Kulturkreisen.

Die lebhafte Debatte über Migration bricht alte Tabus auf. Im Vordergrund stehen die Probleme der Integration, die positiven Aspekte der Zuwanderung spielen in der Debatte kaum eine Rolle. Eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung legt den Schluss nahe, dass die Fremdenfeindlichkeit im Lande wächst. Rechtsradikale Einstellungen dringen bis in die bürgerliche Mitte vor.

Wie gefährlich ist diese Stimmung für Deutschland? Verspielen wir wegen der Versäumnisse in der Migrationspolitik die Zukunft unseres Landes? Darüber diskutiert WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn im ARD-Presseclub mit seinen Gästen.

Am Schluß von 12.45 bis 13 Uhr gibt es ja auf Phoenix immer 15 Minuten „Presseclub nachgefragt“ mit Fernsehzuschauer-Fragen am Telefon. Eine gute Gelegenheit für PI-Leser, unter der Nummer 0800-5678555 zum Telefon zu greifen und sich einzubringen.

Es besteht auch die Möglichkeit seine Meinung im Gästebuch darzulegen und beim Voting zur Frage „Brauchen wir mehr Zuwanderung?“ mitzumachen (auf der Presseclub-Website in der rechten Sidebar).

Das bisherige Zwischenergebnis (Stand: Sonntag, 10 Uhr) ist wie immer eindeutig:

Video zur Sendung:


» Zur Einstimmung gibts im bayrischen Fernsehen ab 11 Uhr den Sonntags-Stammtisch u.a. mit dem SPD-Fraktionschef im Bayrischen Landtag Markus Rinderspacher („Seehofer beleidigt viele Menschen, spaltet unser Land und erweist dem inneren Zusammenhalt in Bayern einen Bärendienst“). Rinderspacher macht auch gerne mit Einladungen an Milli Görüs von sich reden. Denn mit der Verfassungsfeindschaft nimmt man es bei der SPD nicht so genau, solange diese einen „Migrationshintergrund“ hat.

Video des BR-Stammtisches:




Stephan Kramer nennt Horst Seehofer „schäbig“

Konvertit Stephan Kramer, Generalsekretär im Zentralrat der Juden (Foto l.), macht mal weder von sich reden. Er befürchtet gar einen Rechtsruck in Deutschland. Nein, nicht etwa weil der judenfeindliche Islam hier Einzug hält, sondern weil es Leute gibt, die sich ihm mutig entgegenstellen. Oh Kramer, hättest Du doch geschwiegen!

Die Tagesschau berichtet:

Der Zentralrat der Juden hat CSU-Chef Horst Seehofer wegen seiner umstrittenen Äußerungen zur Integration von Ausländern scharf kritisiert. Die Hemmschwelle, mit fremdenfeindlichen und zudem sachlich falschen Aussagen auf Stimmenfang zu gehen, sei selbst unter Politikern demokratischer Parteien deutlich gesunken, sagte Generalsekretär Stephan Kramer der „Rheinpfalz am Sonntag“: „Das ist nicht nur schäbig, sondern geradezu verantwortungslos.“ Ihm bereite das „Unbehagen und Angst“, so Kramer weiter. Die Debatte sei „unverhältnismäßig, scheinheilig und hysterisch“. Seehofer wolle mit seinen populistischen Äußerungen offenbar Wählerstimmen gewinnen.

Was jetzt genau sachlich falsch ist, verrät Kramer leider nicht. Aber er kann stolz darauf verweisen, auf dem Niveau der türkischen Medien und Politiker zu agieren. Immerhin „wissen“ wir jetzt, warum die Union im Umfragetief ist…